Technoform Extrusion Tooling GmbHLiquidiert

An den Lindenbäumen 17, 34277 Fuldabrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 13218
Eingetragen
23.1.2003
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Extrusionswerkzeugen. Die Gesellschaft ist berechtigt, im In- und Ausland GeselIschaften mit diesem oder ähnlichen Unternehmensgegenstand zu gründen oder sich an solchen Gesellschaften zu beteiligen.

Historie

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Management

NameRolle
Sara Brede
seit 10.3.2011
Geschäftsführer
Thorsten Dr. Siodla
seit 18.5.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Technoform Extrusion Tooling GmbH

Fuldabrück

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 238.755,22 252.207,41
II. Sachanlagen 1.664.781,77 1.658.323,63
  1.903.536,99 1.910.531,04
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 719.784,10 660.309,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 918.065,15 1.179.958,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 244.762,55 180.089,93
  1.882.611,80 2.020.357,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.060,50 0,00
  3.789.209,29 3.930.888,48

Passiva

   
  31.12.2014
31.12.2013
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.550.000,00 1.550.000,00
II. Kapitalrücklage 700.000,00 700.000,00
III. Verlustvortrag 708.374,20 918.123,85
IV. Jahresfehlbetrag (i. V. Jahresüberschuss) -472.559,10 209.749,65
  1.069.066,70 1.541.625,80
B. Rückstellungen 242.304,38 246.468,41
C. Verbindlichkeiten 2.477.838,21 2.142.794,27
  3.789.209,29 3.930.888,48

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetz erstellt.

Von größenabhängigen Erleichterungen wird nur von § 274a Nr. 5 sowie § 288 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. In dem Offenlegungsexemplar des Jahresabschlusses wird jedoch von allen gesetzlich möglichen größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden konnten gegenüber dem Geschäftsjahr 2013, soweit im Folgenden nichts anderes erwähnt ist, beibehalten werden.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode monatsgenau über die erwartete Nutzungsdauer ermittelt.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Seine Nutzungsdauer ist durch lange Lebenszyklen der Produkte sowie durch die Stabilität und Bestandsdauer der Branche begründet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode monatsgenau über die erwartete Nutzungsdauer ermittelt. Dabei wurden in den Jahren 2008 und 2009 geringwertige Anlagegüter, d. h. solche mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und kleiner-gleich EUR 1.000,00 in einem Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. In den Jahren vor 2008 und ab dem Jahr 2010 werden die geringwertigen Anlagegüter als solche definiert, die Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und kleiner-gleich EUR 410,00 haben. Diese werden im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von kleiner-gleich EUR 150,00 werden hingegen sofort als Aufwand behandelt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Börsen- und Marktwerten bzw. beizulegenden Werten am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf Betriebsabrechnungen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalbetrag in der Bilanz ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag betreffen. Die Bildung erfolgt gem. § 250 Abs. 1 HGB.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen sieben Geschäftsjahr abgezinst.

Die Jubiläumsrückstellung berücksichtigt die internen Richtlinien bezüglich der Zahlung von Jubiläumsgeldern anlässlich Betriebsjubiläen und weiteren sozialen Anlässen. Die Rückstellung wird entsprechend der jeweiligen Bewertungsparameter des einzelnen Mitarbeiters ratierlich aufgebaut. Die Berechnung erfolgte anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit dem Anwartschaftsbarwert-Teilwertverfahren. Die Berechnung erfolgte unter Berücksichtigung eines Rechnungszinsfußes von 4,53 %, einer Gehaltsdynamik in Höhe von 3,00 %, einer Beitragsbemessungsgrenzendynamik in Höhe von 3,00 % sowie einer Fluktuationsrate der Mitarbeiter von 2,00 %. Die Biometrieberechnung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. K. Heubeck.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sofern sich Forderungen und Verbindlichkeiten gleichartig, -wertig und -fällig gegenüberstehen, werden diese saldiert ausgewiesen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich ausschließlich um saldierte Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Als gezeichnetes Kapital werden EUR 1.550.000,00 ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.018.533,15 (i. V. EUR 27.070,08). Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.477.838,21 (i. V. EUR 2.095.994,27) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 900.000,00 durch eine Patronatserklärung von der Technoform Caprano + Brunnhofer GmbH besichert. Im Rahmen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um saldierte Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

  TEUR
Mithaft für in Anspruch genommene Kreditlinien 8.000,0
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (8.000,0)
(davon zum Bilanzstichtag tatsächlich durch verbundene Unternehmenin Anspruch genommen) (2.009,7)

Im Zusammenhang mit denen von Kreditinstituten gewährten Darlehen bestehen übliche Vereinbarungen zur Einhaltung von unternehmerischen Kennzahlen, deren Einhaltung sowohl durch das Berichtsunternehmen als auch durch verbundene Unternehmen, bzw. die Gesellschafter zu gewährleisten ist. Aufgrund der derzeitigen Planungen der Gesellschaft, sowie den zum Zeitpunkt der Erstellung vorläufigen Zahlen des Jahresabschlusses, ist davon auszugehen, dass diese Kennzahlen eingehalten werden und somit kein Risiko besteht. Diese Einschätzung gilt ebenfalls für die Einhaltung der Kennzahlen durch die verbundenen Unternehmen, bzw. durch die Gesellschafter.

Da die wirtschaftlichen Verhältnisse der Unternehmen, für die eine Mithaft übernommen wurde, bekannt und gesichert sind, wurden für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden keine Rückstellungen gebildet. Mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft ist nicht zu rechnen.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Alle Geschäfte mit nahestehenden Personen werden zu marktüblichen Bedingungen eingegangen.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 73 Mitarbeiter (i. V. 73) beschäftigt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft:

- Dr. Thorsten Siodla, Baunatal, strategischer Geschäftsführer

- Sara Brede, Baunatal, operative Geschäftsführerin

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in die Konzernabschlüsse der Technoform Holding GmbH, Kassel (kleinster Konsolidierungskreis) sowie der Technoform Caprano + Brunnhofer GmbH, Kassel (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Jahresabschlüsse sowie der Konzernabschluss der Technoform Caprano + Brunnhofer GmbH sind im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Fuldabrück, den 17. Juli 2015

Technoform Extrusion Tooling GmbH

Die Geschäftsführer

gez. Dr. Thorsten Siodla

gez. Sara Brede

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014

Der Jahreabschluss zum 31. Dezember 2014 mit einer Bilanzsumme von EUR 3.789.209,29 und einem Jahresfehlbetrag von EUR 472.559,10 wurde am 27. Juli 2015 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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