Einzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Penzkofer Bau GmbHLiquidiert
94209 Regen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elfie Eisner-Penzkofer seit 4.5.2005 | Prokura |
Alexander Penzkofer seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Penzkofer Bau GmbHRegenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Baubranche in Deutschland profitiert seit Jahren vom steigenden Interesse an einer sicheren Geldanlage in Immobilien, auch weil die Kapitalmärkte volatiler reagieren als in früheren Jahren. So schließt das deutsche Bauhauptgewerbe das Baujahr 2015 nach Aussagen des Verbandes "Die deutsche Bauindustrie" mit einem Umsatzplus von 1,6 %. Zu dieser Entwicklung hat der deutlich zu milde Dezember 2015 viel beigetragen, das Umsatzplus bezogen auf den Dezember 2014 lag hier bei 9,1 %. Der Bereich Wohnungsbau ist nach wie vor die treibende Kraft. Im Jahr 2015 entfielen 60 % aller Bauinvestitionen auf Wohnungsbau. Der private Wohnungsbau profitiert nach wie vor von niedrigen Zinsen, der guten Arbeitsmarktlage und der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum, besonders in den Ballungsgebieten. Die vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten belegen die positive Entwicklung. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 ist im Bereich des Gebäudeneubaus ein Anstieg der erteilten Baugenehmigungen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. In 2015 wurden 313.296 Baugenehmigungen im Bereich Wohnungsbau erteilt, was ein Plus von fast 10 % bedeutet. Aufgrund der kontinuierlichen Entwicklungen seit dem Geschäftsjahr 2011 ist dies eine Bestätigung der guten Marktsituation. Auffällig ist weiterhin, dass der Trend deutschlandweit eher zu Mehrfamilienhäusern geht, d.h. der Wohnungsbau ansteigt wohingegen der Bau von Einfamilienhäusern tendenziell stagniert. Dieser Trend ist in unserem ländlichen Einzugsgebiet zwar auch bereits erkennbar, jedoch in Metropolen weit mehr ausgeprägt als wir dies bisher feststellen können. Im ländlichen Bereich herrscht weiterhin der Wille zum Eigenheim in Form von Einfamilien- bzw. maximal Zweifamilienhäusern vor. Gerade in unserem Einzugsgebiet war ein deutlicher Anstieg an Baugenehmigungen zu verzeichnen, da die Stadtteile Niederalteich, Fischerdorf und Natternberg im Landkreis Deggendorf vom Hochwasser im Juni 2013 sehr betroffen waren und die Auswirkungen noch heute zu spüren sind. Nahezu alle Unternehmen im Bereich der Baubranche haben seit dem Hochwasser einen höheren Auftragseingang und versuchen das hohe Auftragsniveau möglichst zeitnah abzuarbeiten. Die Baubranche ist nach wie vor eine Schlüsselbranche für Deutschland. In 2015 trug das Baugewerbe 4,7% zur Bruttowertschöpfung Deutschlands bei und liegt damit noch vor so wichtigen Industriebereichen wie dem Fahrzeug- und Maschinenbau. 2. Umsatz- und Absatzentwicklung der Penzkofer Bau GmbH Die Penzkofer Bau GmbH ist fast ausschließlich im schlüsselfertigen, privaten Wohnungsbau tätig. Davon werden aufgrund der Auslagerung der Bauträgermaßnahmen in ein anderes Unternehmen der Penzkofer-Gruppe in 2015 fast alle Aufträge im klassischen Werkvertragsgeschäft durchgeführt. Künftig werden in der Gesellschaft ausschließlich klassische Werkvertragsgeschäfte abgewickelt. Die Regionen Deggendorf entlang der A92 bis München, Passau entlang der A3 bis Regensburg und die Landkreise Regen und Freyung sind die Haupteinsatzgebiete. Wir verstehen uns insofern als regionaler Anbieter im privaten Wohnungsbau. Den Hauptgrund für den Aufschwung sehen wir in der Verunsicherung der Bevölkerung aufgrund der Finanzkrise und auch dem damit verbundenen Niedrigzinsniveau, welches sich im Geschäftsjahr weiter zu noch günstigeren Finanzierungskonditionen entwickelt hat. Deshalb flüchten noch mehr Kapitalanleger in Wohnimmobilien, in vermeintlich sicheres "Betongold", um dies im Rahmen einer Vermietung bzw. im Rahmen der Eigennutzung zu verwenden. Diese Tatsache spiegelt sich in den Baugenehmigungszahlen und Auftragslagen exakt wieder. Durch die sehr gute Entwicklung auf dem Immobilienmarkt konnte die Gesamtleistung unseres Unternehmens seit 2011 von TEUR 21.573 auf TEUR 38.403 im Geschäftsjahr 2015 fast verdoppelt werden. Der branchenweite Anstieg konnte insofern durch die gezielten Vorbereitungsmaßnahmen und stetes Wachstum kumuliert in den vergangenen Jahren deutlich übertroffen werden. Der Vorlauf im Auftragseingang beträgt im Durchschnitt ca. 6 Monate, sodass eine gute Auslastungsquote erreicht werden kann. Der Auftragseingang ist aufgrund des derzeit sehr guten Marktumfeldes und aufgrund der Nachläufer der regionalen Flutkatastrophe 2013 und dem damit verbundenen Anstieg des Bedarfs an Bau- und Umbaumaßnahmen etwas höher. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen i.H.v. TEUR 1.227 getätigt. Hier sind vor allem die Investitionen in die Erweiterung des Fuhr- und Maschinenparks zu nennen. Auch die Erweiterung unserer Betriebsstätte Oleumhütte 23 in Regen um 2 weitere Lagerhallen und einen Freiflächenlagerplatz von ca. 7.000 m 2 aus dem Jahr 2011 wurde aufgrund der weiterhin positiven Entwicklung bereits ausgiebig genutzt. In 2015 erfolge hierzu noch eine Erweiterung für die Verwaltung in Form eines Büroanbaus. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2015 konnten dabei zum Teil aus dem laufenden Cash-Flow getragen werden, i. H. v. TEUR 817 wurden neue Finanzierungen über Kreditinstitute aufgenommen. Während des laufenden Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 203 Mitarbeiter beschäftigt, davon: Angestellte 49 Gewerbliche Mitarbeiter 143 Auszubildende 11 Die Penzkofer Bau GmbH ist seit ihrer Gründung ein Beispiel dafür, sich im Verhältnis zum Branchentrend überproportional positiv zu entwickeln und Jahr für Jahr Umsatz und Mitarbeiterzahlen zu steigern. II. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFT 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 8.332 (Vorjahr TEUR 7.701). Das mittel- und langfristige Vermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.586 (Vorjahr TEUR 3.033). Die Veränderung resultiert zum einen aus Abschreibungen und Umbuchungen von TEUR 698 und zum anderen aus Zugängen von TEUR 1.227 und Abgängen von TEUR 32. Investitionen wurden vor allem im Bereich Software (TEUR 44), Gebäude (TEUR 74), Technische Anlagen/Maschinen (TEUR 570), Fuhrpark (TEUR 268), sonstige BGA (TEUR 139) sowie Gerüst-/Schalungsmaterial (TEUR 41) vorgenommen. Demgegenüber hat sich das kurzfristige Vermögen nur geringfügig um TEUR 78 auf TEUR 4.746 erhöht. Darin enthalten ist ein Anstieg der Kundenforderungen (+ TEUR 142) und der sonstigen Vermögensgegenstände (+ TEUR 240), wogegen die liquiden Mittel um TEUR 297 abgenommen haben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31.12.2015 13,0 % (Vorjahr 12,3 %) des Gesamtvermögens. Die Flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 805 (Vorjahr TEUR 1.102). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquote um 2,0 Prozentpunkte von im VJ 24 % auf 26 % im aktuellen Geschäftsjahr verbessert. Die Verbesserung resultiert aus dem Jahresüberschuss von TEUR 316. Das kurzfristige Fremdkapital ist im Berichtsjahr um TEUR 302 auf gesamt TEUR 6.119 gestiegen. Der Anstieg betrifft vor allem kurzfristige Bankverbindlichkeiten (TEUR + 554) wogegen Lieferantenverbindlichkeiten abgebaut werden konnten (TEUR -370). 2. Finanzlage Im Jahr 2015 wurde ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 326 erzielt (Vorjahr TEUR 1.502). Der Rückgang des Cash-Flows im Vergleich zum Vorjahr ist wesentlich durch Sondereinflüsse im Jahr 2014 verursacht (u.a. in dem Aufbau der sonstigen Rückstellungen sowie der Lieferantenverbindlichkeiten). Erhaltene Anzahlungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dahingegen konnten Lieferantenverbindlichkeiten abgebaut werden und auch die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich verringert. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit dagegen beläuft sich auf TEUR 100 unter Vorjahresniveau TEUR - 1.177 (VJ TEUR -1.277). Zur Finanzierung der Investitionen wurden zum Teil neue Darlehen aufgenommen (TEUR 817), ein Teil der Darlehen wurde bereits wieder rückgeführt. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt in 2015 TEUR 554 (VJ TEUR -25). 3. Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich um TEUR 6.278 gesteigert werden. Die Materialquote hat sich geringfügig verschlechtert, von 66,5 % auf 67 % bezogen auf die Betriebsleistung, was durch einen gestiegenen Fremdleistungsbezug in 2015 zurückzuführen ist. Der Personalaufwand ist um TEUR 1.378 gestiegen, im Verhältnis zur Betriebsleistung hat sich die Personalquote aber leicht verbessert von 23,4 % in 2014 auf jetzt 23,1 %. Die Penzkofer Bau GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2015 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 440 und einen Jahresüberschuss von TEUR 316. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die Hauptrisiken für die gesamte Branche und damit auch für die Penzkofer Bau GmbH sind u.a. Zinssteigerungen sowie ein Einbruch im allgemeinen Arbeitsmarkt. Diese sind jedoch unseres Erachtens aus derzeitiger Sicht nicht erkennbar. Dies wurde uns in zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten auch bestätigt. Lediglich bei der Gewinnung von Fachkräften gibt es vermehrt Probleme, leistungsfähiges und leistungswilliges Personal zu finden. Das Geschäftsjahr 2015 brachte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Zuwächse sowohl bei den Auftragseingängen als auch beim Umsatz, wie das statistische Bundesamt mitteilte. Diese Entwicklung der Baugenehmigungszahlen sowie Auftragslagen wird sich nach unserer Einschätzung auch in den Jahren 2016 sowie 2017 fortsetzen. Der Verband "Das Deutsche Baugewerbe" prognostiziert für 2016 ein Umsatzplus im Bereich Wohnbau von 5%. Gerade in den Ballungsgebieten ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Die Binnenwanderung und die hohe Zahl von Flüchtlingen der vergangenen beiden Jahre machen die Fertigstellung von jährlich mindestens 400.000 Wohnungen erforderlich. Hinzu kommt immer noch ein Nachholbedarf infolge der Unterproduktion Anfang der 2000er Jahre. In unserem Raum zeigt sich immer noch, dass aufgrund der in 2013 in Niederbayern ereigneten Flutkatastrophe viele Bauunternehmen volle Auftragsbücher vorzeigen können und deshalb örtlich bezogen mit sehr hohen Auslastungsgraden zu rechnen ist. Wir gehen aus derzeitiger Sicht davon aus, dass wir unsere eigene Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2016 abermals um mindestens 10 % steigern können. Der Auftragseingang war in 2015 sehr gut und zeichnet sich für 2016 ebenso ab. Aus diesem Grund sind auch weitere Investitionen i.H.v. ca. TEUR 500 geplant. Eine weitere Chance in den nächsten Jahren sehen wir in den Umbaumaßnahmen der im Rahmen der Vererbung von Wohnimmobilien an die nächste Generation übertragenen Wohnimmobilien. In unserem Einzugsgebiet sind nach wie vor ausreichend Grundstücke für Neubauten vorhanden. Sollte sich dies jedoch negativ entwickeln und eine Grundstücksknappheit zumindest in Teilen unseres Einzugsgebiets entstehen, sehen wir in dieser Entwicklung ebenfalls viel Potenzial für Umbaumaßnahmen und damit Auftragspotenzial. Aus diesem Grund werden wir eine eigene Abteilung aufbauen, die sich ausschließlich mit Umbaumaßnahmen beschäftigt. Der Trend weg von Einfamilienhäusern und hin zu Mehrfamilienhäusern kann v.a. für kleinere Bauunternehmer zu Problemen hinsichtlich der Vorfinanzierung führen. Wir sehen uns hier gut aufgestellt und sind in der Lage auch Großprojekte entsprechend zu finanzieren und die Kundenwünsche umzusetzen. Nach wie vor ist es schwierig, Fachkräfte für die verschiedenen Gewerke zu finden und diese in unser Unternehmen zu integrieren. Um auch diesem Problem des Fachkräftemangels begegnen zu können, wurde in 2013 eine Schwestergesellschaft - die Redbloc Elemente GmbH - gegründet, die mit einem patentierten Verfahren seit Juni 2014 fertige Ziegelwände unter Laborbedingungen herstellt und diese dann zur Baustelle transportiert, um diese unter erheblich geringerem Zeitaufwand vor Ort aufzubauen. Dieser gesunkene Personalbedarf je Einheit ermöglicht uns mit dem bestehenden Personal einen höheren Ausstoß an Einheiten. Mit diesem patentierten Verfahren ist es möglich, die Gesamtmenge an qm Mauerwerk in den Folgejahren bei gleichem Personaleinsatz weiter zu erhöhen. In Herbst 2014 haben wir mit dem Verfahren begonnen. Die ersten Effekte daraus haben sich im Jahresabschluss 2015 bereits bemerkbar gemacht. Die entsprechenden Weichen für ein zukunftsträchtiges modernes und qualitativ hochwertiges Bauen wurden hiermit gestellt. IV. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HBG 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.
Regen, im September 2016 Penzkofer Bau GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDie Gesellschafterversammlung hat am 03.08.2015 beschlossen, den Jahresüberschuss i.H.v. 1.201.544,14 EUR gemeinsam mit dem Gewinnvortrag i.H.v. 622.656,52 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Anhang für das Geschäftsjahr 2015Penzkofer Bau GmbH, Regen1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2HGB auf. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken wurden entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Bewertung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach der PUC-Methode mit einem Rechnungszinsfuß von 4,53 % unter Zugrundelegung der biometrischen Rechnungsgrundlagen von Dr. Klaus Heubeck aus dem Jahr 2005. Bei der Berechnung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt: Gehaltstrend 0,00 %, Trend des Rentenbezugswerts 0,00 %, Rententrend 0,00 % sowie Fluktuation 0,00 %. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Es wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten beim Ansatz berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 103,65 (Vj. EUR 207,64) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 502.267,20 (Vj. EUR 504.231,67) enthalten. Darin enthalten ist ein Darlehen an einen Geschäftsführer i.H.v. EUR 502.267,20, das zu 2,5 % p.a. verzinst wird. Im Geschäftsjahr erfolgte keine Tilgung. In den sonstigen Rückstellungen (EUR 2.382.824,17, Vj. 2.304.220,86) sind u.a. Rückstellungen für Zahlungsverpflichtungen gegenüber Subunternehmern aus der geänderten Rechtslage des § 13b UStG i.H.v. EUR 1.335.484,56 (Vj. EUR 1.335.484,56), aus Gewährleistungen i.H.v. EUR 221.400,00 (Vj. EUR 235.275,00), Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. EUR 590.629,61 (Vj. EUR 535.046,30), Instandhaltungen bis 3 Monate nach dem Stichtag i.H.v. EUR 104.530,00 (Vj. EUR 96.000,00) sowie für Baustellenräumung in Höhe von EUR 73.100,00 (Vj. 51.600,00) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. EUR 27.223,92 (Vj. EUR 11.542,15) enthalten. Im vorliegenden Jahresabschluss wurden Vermögensgegenstände und Schulden gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände und der beizulegende Zeitwert betragen EUR 49.104,95 (Vj. EUR 43.599,20). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt EUR 96.156,00 (Vj. EUR 76.427,00). Die miteinander verrechneten Aufwendungen betragen EUR 16.267,00 (Vj. EUR 8.628,00) und die verrechneten Erträge belaufen sich auf EUR 0,00 (Vj. EUR 5.064,77). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeitenin einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt (Werte in Klammern stellen Vorjahreswerte dar)
Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt EUR 479.820,29 (Vj. EUR 0,00) durch Sicherungsübereignungen gesichert. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:
Die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wurde gegenüber einem Gesellschafter erklärt. Die Bürgschaften wurden gegenüber Unternehmen der Penzkofer-Gruppe erteilt. Aufgrund der derzeitigen finanziellen Ausstattung der Schuldner ist nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. Zum 31. Dezember 2015 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag für das Grundstück in Regen, Oleumhütte 23, von TEUR 120 jährlich (Laufzeit bis zum 31. März 2023). Darüber hinaus bestehen Miet- und Leasingverträge von beweglichem Anlagevermögen i.H.v. jährlich ca. TEUR 248. Diese finanziellen Verpflichtungen stellen im Wesentlichen zugleich Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern dar. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Steueraufwand sind Erträge aus der Auflösung von passiven latenten Steuern i.H.v. EUR 33.628,00 (Vj. EUR 26.044,00) enthalten. Im Geschäftsjahr sind außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. EUR 4.489,00 (Vj. 0,00 EUR) enthalten. 5. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2015 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch den Geschäftsführer: - Herr Alexander Penzkofer, Maurermeister Im Geschäftsjahr 2015 waren im Unternehmen folgende Personen beschäftigt: Angestellte 49 (Vj. 35) Arbeiter 143 (Vj. 109) Die Gesellschaft Penzkofer Bau GmbH mit dem Sitz in Regen wird beim Amtsgericht Deggendorf unter der Nummer HRB 1850 geführt.
Regen, den 29.08.2016 Penzkofer Bau GmbH, Regen gez. Penzkofer Alexander Anlagespiegel
Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkWIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Penzkofer Bau GmbH, Regen für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt wer den. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Deggendorf, den 10.10.2016 Markus
Lantermann
Markus Lantermann, Wirtschaftsprüfer |
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