Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 2752
Vorher
Pinguin System GmbH Wasserschaden-Regulierung
Eingetragen
15.6.1998
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Ortung von Undichtigkeiten an Gebäuden und Anlagen, Ortung von energetischen Schäden, Sanierung, Instandsetzung und Reinigung an Gebäuden und Hausräten, insbesondere nach Brand-, Wasser-, Schimmel-, Sturm- und Hagelschäden. Vermittlung von sämtlichen Handwerksleistungen und sonstigen handwerksähnlichen Dienstleistungen und IT-Dienstleistungen. Handel und Vermietung mit technischem Gerät der Schadensanierung und den entsprechenden Baustoffen. Handel mit Treibstoffen. Vermietung von Fahr- und Hebegeräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Beck
seit 10.9.2025
Geschäftsführer
Olaf Klug
seit 18.6.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Arora
seit 17.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Pinguin-System PG GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pinguin - System GmbH

Dornburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I.  Grundlagen des Unternehmens

 Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Geschäftsmodell umfasst die Instandsetzung von Gebäudeschäden nach einmalig auftretenden Schadensereignissen durch Wasser, Feuer, Sturm oder Hagel. Dabei ist insbesondere die Ortung von Undichtigkeiten an Gebäuden und Anlagen, die Ortung energetischer Schäden, die technische Gebäudetrockung, die Sanierung und Instandsetzung sowie Reinigung an Gebäuden und Hausräten, hervorzuheben.
Unsere Kunden sind Eigentümer von Immobilien jeder Größenordnung. Die Auftragsvermittlung erfolgt im Wesentlichen durch unsere Vertragspartner. Zusätzlich wird sie auch durch unseren Bekanntheitsgrad beeinflusst. Bei unseren Vertragspartnern handelt es sich überwiegend um etablierte Versicherungen, Hausverwaltungen sowie Gebäudegenossenschaften. Hinzukommen Planungsbüros, Bauträger, die öffentliche Hand und die Abwicklung von Aufträgen aus dem Handwerkernetz innerhalb der ALBAG Gruppe.

Die Gesellschaft betreibt Niederlassungen in Dornburg (Hauptniederlassung), Frankfurt, Gießen, Kassel, Thale, Hannover, Vechta, Witten sowie Köln.

II.  Wirtschaftsbericht

1.  Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamte Branche entwickelt sich immer weiter in einen Spezialisierungsmarkt hinein. Die Abwicklung der Schäden wird seitens der auftraggebenden Versicherer stärker vereinheitlicht. Des Weiteren tendieren große Immobilienverwaltungen vermehrt zu einem gesteuerten Schadenmanagement. Schlanke und optimierte Prozesse im Schadenmanagement sind ein strategisches Instrument zur nachhaltigen Steigerung der Effizienz und somit der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaften. Die wichtigsten Prozesse sind hierbei die Schadenaufnahme sowie die Schadenregulierung und -abwicklung. Die einzelnen Schadenmanagementprozesse unterliegen einer stetigen Veränderung, sodass eine gute Organisation von großer Bedeutung ist. Die Vorgaben der Versicherer bringen die Branche immer mehr in einen gemeinsamen Rahmen, der für alle Partner der Versicherer gleichlautend gilt.
Die Branche ist zum normalen Schadenaufkommen durch Alterung der Gebäude sowie der daraus resultierenden Schäden im Wesentlichen mit einem guten Grundstock an Aufträgen ausgestattet. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist nicht rein konjunkturabhängig, das heißt das Schadengeschäft ist grundsätzlich von der konjunkturellen Entwicklung losgelöst. Der Großteil der eingehenden Aufträge ist auf Witterungsbedingungen sowie höhere Gewalt zurückzuführen.

Weist ein Wirtschaftsjahr erhöhte Frostschäden oder Kumulschäden durch Starkregen, Sturm oder Hagel aus, kann sich dies positiv auf den Umsatz der Gesellschaft auswirken. Die Herausforderung der Gesellschaft ist, kurzfristig auf Kumulereignisse durch Ressourcen- bzw. Kapazitätsplanung reagieren zu können.

Die Gesellschaft besetzt mit ihren Niederlassungen wichtige Ballungszentren. Das langjährig etablierte Filialnetz der Gesellschaft ermöglicht eine gute Abdeckung des nahezu gesamten Bundesgebietes.

2.  GeschäftsverlaufDie Pinguin-System GmbH ist mittelbares Tochterunternehmen der ALBAG Dienstleistungsgesellschaft für die Wohnungswirtschaft mbH (ALBAG) mit Sitz in Essen. Im aktuellen Geschäftsjahr hat die ALBAG der Gesellschaft ein Darlehen gewährt, um bestehende Verbindlichkeiten abbauen zu können. Insgesamt hat sich die Liquiditätslage der Pinguin-System GmbH im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Ein Grund dafür ist eine verbesserte Auftragslage. Darüber hinaus wurde der Abrechnungsprozess optimiert, welches sich positiv auf die Zahlungseingänge der Gesellschaft auswirkt.
Die ALBAG ist im Bereich des Schaden- und Instandhaltungsmanagements von Wohnimmobilien tätig. Hauptsächlich wickelt sie Versicherungs- und Instandhaltungsschäden für namhafte Unternehmen der Versicherungs- und Immobilienwirtschaft ab. Dazu gehört die Steuerung der kundenspezifischen regionalen Handwerkernetze sowie die digitale Abwicklung der Geschäftsvorfälle von der Auftragsvergabe bis hin zur Abrechnung mit Kunden und Handwerkspartnern. Seit dem Jahr 2019 beteiligt sich die ALBAG im Rahmen des spezialisierten Reparaturmanagements an Sanierungs- und Handwerksunternehmen.

Im Rahmen der Übernahme der Pinguin-System GmbH durch die Pinguin-System PG GmbH, deren Anteile wiederum durch die ALBAG übernommen wurde, wurde im Jahr 2022 ein Betrag i. H. v. T€ 4.400 gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage eingezahlt. Zusätzlich hat die ALBAG der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ein Darlehen i. H. v. T€ 500 gewährt. Ein weiteres Darlehen hat der Darlehensgeber Pöppinghaus und Wenner GmbH (Tochterunternehmen der ALBAG, kurz: P&W) i. H. v. T€ 900 im Jahr 2022 zur Verfügung gestellt. Die in den Jahren 2022 und 2023 erhaltenen Finanzmittel wurden zur Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit verwendet, sodass der Fortbestand der Gesellschaft weiterhin gewährleistet werden konnte bzw. auch zukünftig gewährleistet werden kann. Darüber hinaus wurden die von der ALBAG und P&W zur Verfügung gestellten Darlehen zur Finanzierung der erhöhten Auftragsmengen sowie zur Ablösung von Kreditorenverbindlichkeiten bereitgestellt. Zu erwähnen ist die Schließung der Niederlassung in Leipzig zum 31.07.2023. Die prognostizierte Verbesserung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage hat die Pinguin-System GmbH für das Geschäftsjahr 2023 weit übertroffen. So konnte entgegen des im Lagebericht für das Jahr 2022 erwarteten Jahresfehlbetrages i. H. v. T€ 1.250 bis T€ 1.750 im aktuellen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss i. H. v. T€ 198 erzielt werden.

Die im Lagebericht für das Jahr 2022 prognostizierte Verbesserung der Ertragslage und des Ergebnisses konnte übertroffen werden. Die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) hat sich gegenüber dem Jahr 2022 um T€ 4.128 bzw. 18,1 % auf T€ 26.932 erhöht und auch das Ergebnis i. H. v. T€ 198 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (- T€ 2.533) deutlich verbessert.

Während der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 noch stark von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Steigerung der Rohstoffpreise geprägt war, hat sich die Situation inzwischen verbessert. Die Rohstoffpreise sind jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Trotz des Ausbleibens nennenswerter Starkwetter- bzw. Frostereignisse im aktuellen Geschäftsjahr, konnte der Umsatz der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.319 gesteigert werden.

Die Sanierungsbranche ist stark geprägt von Zusammenschlüssen verschiedener Unternehmen, um regionale und überregionale Champions zu bilden. Vor diesem Hintergrund hat sich die Pinguin-System GmbH zu einem strategischen Zusammenschluss mit der finanzstarken ALBAG Unternehmensgruppe entschieden, um so die eigene Position im Markt zu etablieren und um Synergien und Wertsteigerungen realisieren zu können.

3.  Lage a) ErtragslageDen größten Ertragsbereich der Pinguin-System GmbH stellt die Sanierung nach Wasser- und Überschwemmungsschäden, gefolgt von der Brandschadensanierung dar.

Die Gesellschaft wurde auch im Jahr 2023 von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges und dem damit verbundenen starken Anstieg der Rohstoffpreise getroffen, denn die höheren Aufwendungen für Projektabwicklungen konnten auch im Geschäftsjahr 2023 aufgrund bestehender Rahmenpreisabkommen mit den Auftragsgebern nur bedingt weiterbelastet werden. Dennoch konnte die Ertragslage im aktuellen Jahr deutlich verbessert werden. Ursächlich dafür sind neben einem Anstieg der Auftragseingänge auch ein optimiertes Projektcontrolling. Hervorzuheben hinsichtlich der gestiegenen Auftragseingänge sind insbesondere die Kumulschäden im Main-Taunus-Kreis im Zeitraum von August bis September sowie die Kumulschäden im Landkreis Limburg-Weilburg im Zeitraum von September bis Oktober.

Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr deutlich um T€ 4.116 bzw. 18,0 % auf T€ 26.920. Die Erhöhung der Gesamtleistung ist auf einen Anstieg der Umsatzerlöse von T€ 23.687 auf T€ 26.007 sowie der Bestandsveränderung i. H. v. - T€ 883 auf T€ 926 an fertigen und unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen. Die gestiegenen Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Anstieg der Umsätze im Bereich Sanierung von T€ 16.000 auf T€ 19.000.

Im Bereich der Leitungswasserschäden hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von T€ 18.163 auf T€ 21.170 erhöht, während im Bereich der Überschwemmungsschäden ein Rückgang des Umsatzes von T€ 4.290 auf T€ 2.903 zu verzeichnen ist. Der Umsatz der Brandsanierungsschäden ist im Geschäftsjahr 2023 um T€ 759 auf T€ 1.785 angestiegen.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss i. H. v. T€ 44 erzielt werden, sodass die bestehenden Aufwendungen für Fremdleistungen, Personal und Sonstiges gedeckt werden konnten.

Die Gesellschaft wickelt einen erheblichen Anteil ihrer Projekte mit Subunternehmern ab. Die Abwicklung der Projekte über Subunternehmer ist sehr kostenintensiv. Die Materialaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 8,8 % und damit unterproportional zum Anstieg der Gesamtleistung . Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die unterproportionale Inanspruchnahme von Subunternehmerleistungen (+9,6 %).Dementsprechend reduzierte sich die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung um 4,4%-Punkte auf 51,4 %.

Das Rohergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich um T€ 3.274 bzw. 31,0% auf T€ 13.846.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023 trotz des Rückgangs der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 16 Mitarbeiter auf 208 Mitarbeiter um T€ 508 auf T€ 10.298. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich aufgrund der gestiegenen Gesamtleistung von 42,9% auf 38,2%.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr nur um T€ 176 (6,2 %) auf T€ 3.027. Die Erhöhung resultiert vorwiegend aus gestiegenen Aufwendungen für Miete und Mietnebenkosten für Geschäftsräume(T€ 74), Hard- und Softwarekosten (T€ 51), Rechts- und Beratungskosten (T€ 46), Fortbildungskosten (T€ 34) sowie Werbekosten (T€ 24) bei gleichzeitigem Rückgang der Rechts- und Beratungskosten (T€ 95) sowie der Kfz- Kosten (T€ 50).

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 33 auf T€ - 77 verbessert. Durch die im Geschäftsjahr vorgenommenen Neufinanzierungen durch verbundene Unternehmen konnte die Zinsbelastung gegenüber dem Vorjahr reduziert werden.
Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis in Höhe von T€ 44 (Vorjahr: - T€ 2.533).

b) Finanzlage
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie eine ausreichende Liquidität der Gesellschaft sicher zu stellen.

In Zusammenarbeit mit der ALBAG wurden diverse Projekte zur Förderung der Wirtschaftlichkeit durchgeführt. Diese beinhalten vor allem Prozessoptimierungen in der Auftragsabwicklung, um die Durchlaufzeiten der Aufträge effektiv zu verkürzen und zeitnah Erlöse zu generieren. Damit wird das gebundene Kapital in der Gesellschaft verringert und die finanzielle Handlungsfähigkeit gestärkt.

Die Entwicklung der Gesellschaft war durch das positive operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beeinflusst.

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 verfügte die Pinguin-System GmbH über keine Kreditlinien.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhen sich um T€ 34 auf T€ 2.661 und betragen 32,55 % (Vorjahr: 35,48 %) der Bilanzsumme.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Jahres 2023beläuft sich auf-T€ 213 (Vorjahr: - T€ 671).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit verringerte sich von T€ - 195 um T€ 159 auf T€ - 354.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte vorwiegend durch Kreditneuaufnahmen bei verbundenen Unternehmen. Insgesamt betragen die Einzahlungen im Zusammenhang mit der Finanzierungstätigkeit T€ 500. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 502 auf T€ 371 erhöht. Zahlungsmittelabflüsse erfolgten im Zusammenhang mit der Tilgung von Darlehen (T€ 47) sowie mit den Zinszahlungen (T€ 83).

c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um T€ 759 auf T€ 8.165 zum Bilanzstichtag 2023 erhöht.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch den Anstieg der Vorräte (T€ 458) und der liquiden Mittel (T€ 230) geprägt.

Auf der Passivseite stiegen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 718. Dagegen sind die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 565 gesunken. Das Eigenkapital hat sich zum Stichtag 31.12.2023 insgesamt aufgrund des Jahresüberschusses um T€ 44 erhöht. Insgesamt ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von T€ 565.

4.  Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Entwicklung der Gesamtleistung, das Betriebsergebnis, Rentabilitätskennzahlen sowie Kennzahlen der aktiven Projekte und den Cashflow heran.
Zusätzlich werden unterjährig Abschlüsse erstellt, um mit Hilfe von monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen die Ergebnisse der einzelnen Niederlassungen zu kontrollieren und zu steuern. Aufgrund dessen kann die Gesellschaft frühzeitig Fehlentwicklungen erkennen und Maßnahmen zur Gegensteuerung ergreifen.

Im Jahr 2023 erhöhte sich der EBIT um T€ 2.521 auf T€ 122. Die Gesamtleistung stieg um insgesamt 18,0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 129 (Vorjahr: T€ 100).

III.  Chancen- und Risikobericht

1.  Risikobericht a) Gesamteinschätzung Risiken
Die Liquiditätssituation der Gesellschaft hat sich im aktuellen Geschäftsjahr deutlich verbessert. Dennoch ist die stetige Verbesserung der Liquidität weiterhin Kernaufgabe für die nachfolgenden Geschäftsjahre. Nach wie vor ist die Sicherung der Liquidität aufgrund der finanzstarken Muttergesellschaft jederzeit gewährleistet.

Unsere Branche ist zum normalen Schadensaufkommen durch Alterung der Gebäude sowie der daraus resultierenden Schäden mit einem guten Grundstock an Aufträgen ausgestattet. Fehlen in einem Jahr Frostschäden, Kumulschäden durch Starkregen, Sturm oder Hagel, dann können Schwankungen in den Umsatz- und Ergebnispositionen entstehen. Eine zu geringe Abdeckung von geografischen Gebieten spielt dabei zusätzlich eine entscheidende Rolle.

Die für die Gesellschaft tätigen Nachunternehmer, die einen großen Teil der Schäden abwickeln, bilden einen sehr wichtigen Erfolgsfaktor. Ein Risiko liegt darin, dass die Gesellschaft nicht im notwendigen Umfang auf die Ressource Nachunternehmer zurückgreifen kann. Um diesem Risiko gegenzusteuern bedient sich die Pinguin-System GmbH dem Handwerkernetzwerk der ALBAG.

b) Liquiditätsrisiken

Bei vorhandenen Verbindlichkeiten besteht bei Verschlechterung der Ertragslage grundsätzlich ein Liquiditätsrisiko.

Als Risiko sind insbesondere die bei Kumulschäden eintretenden Zahlungsverschleppungen durch temporäre Überlastung unserer Auftraggeber zu nennen.

Entwicklungen und Turbulenzen an Finanzmärkten sind teils sofort, aber eher in geringem Ausmaß zu spüren. Konjunkturelle Entwicklungen zählen ebenfalls unterschwellig zu Risiken.

Aufgrund der Zuführung von Eigenkapital durch das Mutterunternehmen hat sich die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens deutlich verbessert. Nichtsdestotrotz ist im Rahmen der Sanierung der Gesellschaft insbesondere das Liquiditätsmanagement die zentrale Herausforderung der nächsten Geschäftsjahre. Durch die Zugehörigkeit zur ALBAG ist die Fortführung des Unternehmens gewährleistet.

c) Personalrisiken

Die Mitarbeiter der Pinguin-System GmbH bilden einen sehr wichtigen Erfolgsfaktor im Unternehmen. Die Pinguin-System GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 208 Mitarbeiter an neun Standorten deutschlandweit. Die Bruttolohnsumme betrug T€ 8.235 €.

Das zukünftige Wachstum wird maßgeblich von der Innovationskraft der Gesellschaft beeinflusst. Hierbei sind insbesondere die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens für den Erfolg entscheidend. Die für die Gesellschaft relevanten Handwerksbereiche sind gekennzeichnet durch intensiven Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte sowie die Herausforderung in den Regionen der Standorte als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Risiken bestehen insoweit, als die personellen Ressourcen in entsprechendem Umfang, am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt im Rahmen des Personalbedarfs vorgehalten werden müssen bzw. die entsprechenden Kapazitäten an Nachunternehmern verfügbar sein müssen. Die vorhandenen Personalkapazitäten werden grundsätzlich so ausgestaltet, dass auch bei unvorhergesehenen Ausfällen von Mitarbeitern die Aufrechterhaltung der erforderlichen Arbeitsabläufe jederzeit gewährleistet werden kann. Definierte Vertretungsregelungen gewährleisten damit die Sicherstellung der Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse.

Der demografische Wandel und die Auswirkungen auf die Belegschaftsstruktur werden von der Pinguin-System GmbH systematisch betrachtet. Zu beobachten ist eine Dynamisierung der Alterskurve und damit verbunden ein steigendes Durchschnittsalter in der Belegschaft. Um diesem Trend entgegenzuwirken und im zunehmenden Wettbewerb bestehen zu können, werden die materiellen und immateriellen Rahmenbedingungen für die Arbeitnehmer kontinuierlich weiterentwickelt. Durch flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle sowie familienunterstützende Rahmenbedingungen und Nebenleistungen soll das Profil als familienfreundlicher Arbeitgeber weiter geschärft werden.

Die Fluktuationsrisiken müssen vorausschauend identifiziert und gezielt adressiert werden, um erfolgs- und geschäftskritische Fähigkeiten und Kompetenzen im Unternehmen zu binden. Dem hohen Risiko der Personalfluktuation und dem damit verbundenen Qualitätsverlust wird erfolgreich anhand zahlreicher Maßnahmen, welche die Personalbindung unterstützen, begegnet. Dazu zählen insbesondere eine offene und transparente Kommunikation, regelmäßige Feedbackrunden und Mitarbeitergespräche.

Ein hoher Ausbildungsstandart der Mitarbeiter sowie die stetige Fortentwicklung dieses Standards sollen auch zukünftig wesentlicher Bestandteil für ein hohes Qualitätsniveau darstellen. Die Pinguin-System GmbH unterstützt hierbei ihre Mitarbeiter, neue Stärken zu entdecken und Möglichkeiten zur Förderung des Potenzials jedes Mitarbeiters zu nutzen. Hier sind insbesondere Weiterbildungen in allen Unternehmensbereichen, kontinuierliche interne und externe Fortbildungen hervorzuheben. Dabei berücksichtigt die Gesellschaft die persönlichen Stärken der Mitarbeiter und unterstützt bei der Auswahl der Fortbildung.

Die Gesundheit und die Unfallverhütung bei unseren Mitarbeitern stellen ein hohes zu schützendes Gut dar. Daher legen wir großen Wert auf die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien zur Arbeitssicherheit. Seit nunmehr einigen Jahren wird die Pinguin-System GmbH durch die BG Bau im Arbeitsschutz mit der Beratungsgesellschaft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (BfGA) betreut. Die Mitarbeiter aller Bereiche nehmen jährlich an den Sicherheitsunterweisungen teil.

Darüber hinaus haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit regelmäßig kostenfreie Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen in Anspruch zu nehmen - unter Anderem regelmäßige Präventionsmaßnahmen, betrieblich notwendige Impfungen, arbeitsmedizinische Gehörvorsorge- und Sehtests. Ebenfalls bietet die Gesellschaft allen Mitarbeitern die Erst- und Folgeausbildung als Ersthelfer an.

Die Rekrutierung und das Binden von Fachkräften und Talenten gehören zu den höchsten Prioritäten des Unternehmens. Hierzu zählen unter Anderem das Angebot zur Nutzung diverser Benefits, wie zum Beispiel die Möglichkeit zur Nutzung eines Dienstrads, der Einkauf vergünstigter Waren und Dienstleistungen ("Corporate Benefits") und die wöchentliche Bereitstellung von frischem Obst und Gemüse sowie Getränken. Darüber hinaus setzt die Pinguin-System GmbH den Fokus auch insbesondere auf die Gesundheit und Beweglichkeit ihrer Mitarbeiter und hat weitere Benefits in Planung ("Wellpass").

Durch den Zusammenschluss mit der ALBAG im Frühjahr 2022 werden diverse Synergien genutzt - wie zum Beispiel die gemeinschaftliche Nutzung von verschiedenen Jobportalen, um geeignetes Personal zu rekrutieren. Darüber hinaus bedient sich die Pinguin-System GmbH dem Handwerkernetzwerk der ALBAG zur Beauftragung von Fremdfirmen.

Die vorgenannten Risiken der Fluktuation, des Qualitätsverlustes, der Personalrekrutierung und des demografischen Wandels haben wir identifiziert und geeignete Maßnahmen geschaffen, um diesen entgegen zu wirken.
d) Organisatorische Risiken

Grundsätzlich ist der Eintritt eines Schadens und die Schadensanierung - als Gegenstand der geschäftlichen Aktivität der Gesellschaft - hinsichtlich des Schadeneintrittszeitpunktes, seiner Häufigkeit sowie des Ortes des Eintrittes nicht planbar. Risiken bestehen insoweit, als die personellen Ressourcen in entsprechendem Umfang, am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt im Rahmen der Personalbedarfs- und -einsatzplanung vorgehalten werden müssen beziehungsweise die entsprechenden Kapazitäten an Fremdunternehmen verfügbar sein müssen. Auch eine Überkapazität an eigenem Personal stellt ein Risiko für die Gesellschaft dar.

Um Risiken wie z. B. Manipulation oder unzulässige Zugriffe auf IT-Strukturen zu minimieren, wurden diverse Prozesse zur Sicherung von Systemen implementiert. Diese umfassen Prozesse zur zentralen Vergabe und Überwachung von Zugriffen, Passwortrichtlinien, personalisierte Active-Directory Anmeldedaten sowie Active-Directory-Benutzergruppen.

Alle Eingangsrechnungen durchlaufen einen Prüfprozess in einem Datenmanagementsystem mit entsprechender Freigaberegelung und dem Vier-Augen-Prinzip. Dies dient der Sicherheit des Geschäfts- und Rechtsverkehrs.
e) IT Risiken

Aufgrund höherer Gewalt können unvermeidbare Ereignisse im Bereich der IT eintreten, die katastrophale Auswirkungen haben können. Um den vorgenannten Risiken entgegen zu wirken, ist die Infrastruktur der Pinguin-System GmbH redundant vorhanden, somit ist ein Ersatz gewährleistet.

Organisatorische Mängel innerhalb der IT werden durch eine sorgfältige Einarbeitung und umfassende Schulungen der IT Mitarbeiter ausgeschlossen.

Eine interne auf das Unternehmen abgestimmte IT Schulung sorgt dafür, dass Fehlhandlungen von neuen Mitarbeitern im Vornhinein minimiert werden.

Ein weiteres Risiko kann der Ausfall von IT-Systemen darstellen. Um dem Ausfallrisiko entgegenzuwirken, wurden einige Schutzmaßnahmen getroffen - dazu gehören insbesondere die Redundanz der Infrastruktur, die Ausarbeitung eines Back-up-Konzeptes sowie die Vorhaltung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung.

Darüber hinaus können sich weitere Risiken aufgrund vorsätzlicher Handlungen (Datendiebstahl, Löschungen) ergeben. Um diese zu vermeiden, wurden für die einzelnen Abteilungen und Positionen des Unternehmens Rechtestandards ausgearbeitet, welche nur die benötigten Rechte beinhalten, die für die Ausübung der Arbeit notwendig sind. Weiterhin stehen uns über größere Zeiträume Datensicherungen zur Verfügung, um gelöschte Daten wiederherzustellen.

Um auch zukünftig Risiken im Hinblick auf Datenverlust vorbeugen zu können, wurde in 2023 ein Konzept zur Umsetzung einer neuen IT Infrastruktur entwickelt, welches den neusten Sicherheitsstandards entspricht. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt im Jahr 2024.

f) Wettbewerbsrisiken
Die Entwicklung der Pinguin-System GmbH ist insbesondere - neben den Schadenereignissen - von der Vermittlung von Sanierungsfällen durch die Versicherungen abhängig. Um eine größere Bindung zu erreichen, wurden mit einigen Versicherungen befristete Rahmenverträge geschlossen. Ein Hauptrisiko besteht darin, dass nach Ablauf der Vertragszeit kein weiterer Vertragsabschluss zustande kommt und damit Hauptauftraggeber wegfallen.

Des Weiteren erfolgt eine stetige Beobachtung des Marktes, um neue potenzielle Wettbewerber identifizieren zu können. Zusätzliche Wettbewerber könnten durch Neugründungen bzw. Zusammenschlüsse bestehender Unternehmen entstehen.

g) Risiken durch Preisentwicklung / Inflation

Die Gesellschaft ist auch im Jahr 2023 aufgrund der lokalen und weltweiten Preisentwicklung aufwands- und ertragsorientierten Risiken ausgesetzt. Aufgrund höherer Material- und Subunternehmerpreise sind insgesamt die Projektabwicklungskosten auf einem hohen Niveau.

Die derzeit vorhandene Inflation können wir aufgrund der mit unseren Auftraggebern geschlossenen Rahmenpreisabkommen nicht in vollem Umfang weiterreichen. Fraglich ist, inwieweit ein voller Inflationsausgleich bei Anpassung der Rahmenpreise erfolgt. Temporäre Energiekostenzuschüsse konnten zum Teil die Inflation ausgleichen.

2.  ChancenberichtAufgrund des mittelbaren Einstieges der ALBAG in die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 können weiterhin Synergien genutzt werden. Dadurch soll die Margensituation der Gesellschaft auch zukünftig gebessert werden.
Mögliche Überkapazitäten an Aufträgen werden durch ein breit aufgestelltes Netzwerk von Nachunternehmern und Lieferanten aufgefangen. Die Qualitätskontrollen erfolgen durch den Einkauf im Vorfeld sowie die Bauleitung vor Ort. Regelmäßige Kontrollen der Leistungsfähigkeit sichern eine zuverlässige Zusammenarbeit.

Die künftige Ertragslage kann darüber hinaus durch die Bereitschaft unserer Kunden, die vorgegebenen Marktpreise den der Branche abverlangten Leistungen nach oben anzupassen, gesteigert werden.

Den Marktbegleitern stehen wir in Flexibilität, Geschwindigkeit, Anpassungsmöglichkeiten, Qualität und technischer Ausstattung in nichts nach. Durch unsere permanenten Schulungen steigern wir die Qualität der Mitarbeiter und der daraus resultierenden steigenden Qualität der erbrachten Leistungen. Durch die konstant hohe Zuverlässigkeit und Qualität der Leistungen können sowohl bestehende Kundenverbindungen gegen Mitbewerber abgesichert werden, als auch zusätzliche Aufträge bei Bestandskunden generiert werden.
Chancen sehen wir weiterhin im Ausbau unserer Marketing- und Vertriebsaktivitäten, um unsere Wettbewerbsposition zu stärken.

Die Pinguin-System GmbH hat durch die gute regionale Marktpositionierung und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten der vorhandenen Ressourcen gute Chancen, die Strukturen an veränderte Marktgegebenheiten anpassen zu können.

3.  GesamtaussageDeutschlandweit fehlendes Fachpersonal sowie Fluktuation erschweren uns immer mehr die Unternehmensplanung. Viel ist in die Aus- und Weiterbildung zu investieren. Bei einer guten finanziellen Stabilität können wir die Aufgaben gut bewältigen.
Die Prozessoptimierungen und Restrukturierungsmaßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt, sodass die Gesellschaft einen Jahresüberschuss i. H. v. T€ 198 erzielt hat. Zusätzlich wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis von T€ 400 prognostiziert. Demnach sehen wir die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit weiterhin gewährleistet.

In diesem Zusammenhang wird eine Verbesserung der Margensituation erwartet. Somit geht die Geschäftsführung insgesamt von einer nachhaltigen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, einer erfolgreichen Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie einer insgesamt positiven zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft aus.

IV. Finanz- und Risikomanagement


Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten.

V. Prognosebericht


Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv.
Der Integrationsprozess in die ALBAG-Unternehmensgruppe konnte erfolgreich umgesetzt werden, dadurch entstehen für die Pinguin-System GmbH auch in der Zukunft wertvolle Synergieeffekte und Vorteile. Diese verstärken den positiven Blick auf die Zukunft. Darüber hinaus wird die Marktsituation weiter ausgebaut. Die Pinguin-System GmbH positioniert sich unter den regionalen Marktführern ihrer Branche.

Die Prioritäten des Unternehmens liegen unter anderem auf der Optimierung von Prozessen, der Führung von Verhandlungen mit Kunden sowie der zügigen Projektabwickklung. Preise sollen den Marktgegebenheiten angepasst werden, um zukünftig weiterhin eine Verbesserung des Ergebnisses zu erzielen.

Dementsprechend erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Verbesserung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage.
Vorrangiges Ziel der Gesellschaft ist der Erhalt der Konkurrenzfähigkeit und eine nachhaltige Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage. Ein zusätzliches Ziel ist der Ausbau des guten Ergebnisses des Geschäftsjahres 2023.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Anstieg der Gesamtleistung sowie ein verbessertes Jahresergebnis (Jahresüberschuss i. H. v. T€ 350 bis T€ 600) erwartet.

VI. Nachtragsbericht


Als Vorgang von besonderer Bedeutung ist das Ausscheiden des Geschäftsführers André Eckartz zu erwähnen. In der Gesellschafterversammlung vom 29.04.2024 wurde der Beschluss zur Abberufung zum 30.04.2024 gefasst.

 

Dornburg-Dorndorf, den 01.05.2024

gez. Matthias Preis, Geschäftsführer

gez. Christian Arora, Geschäftsführer

gez. Olaf Michels, Geschäftsführer


          

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 637.347,00 633.428,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 181.027,00 121.302,00
II. Sachanlagen 456.320,00 512.126,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.924,00 6.680,00
2. technische Anlagen und Maschinen 60.156,00 94.618,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.240,00 410.828,00
B. Umlaufvermögen 7.591.841,32 6.879.126,29
I. Vorräte 4.293.840,23 3.848.126,85
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.105.844,24 2.656.897,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.412.572,73 2.382.565,95
III. Wertpapiere 148.984,01 142.372,99
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 736.444,35 506.060,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.194,15 36.168,63
Aktiva 8.314.382,47 7.548.722,92

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 565.086,05 520.648,34
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 4.400.000,00 4.400.000,00
III. Verlustvortrag 3.909.351,66 1.375.980,54
IV. Jahresüberschuss 44.437,71 -2.533.371,12
B. Rückstellungen 1.754.391,00 1.219.868,00
C. Verbindlichkeiten 5.994.905,42 5.808.206,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.706.992,06 988.737,16
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.287.913,36 4.819.469,42
Passiva 8.314.382,47 7.548.722,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.845.979,75 10.572.188,34
2. Personalaufwand 10.297.502,16 9.789.897,35
a) Löhne und Gehälter 8.393.084,58 7.945.196,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.904.417,58 1.844.700,88
davon für Altersversorgung 30.433,69 43.399,88
3. Abschreibungen 373.967,55 306.310,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 373.967,55 306.310,02
davon außerplanmäßige Abschreibungen   26.896,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.026.965,01 2.851.414,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.609,99 6.310,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.752,31 116.497,75
davon an verbundene Unternehmen 45.776,14  
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   23.292,06
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   23.044,00
8. Ergebnis nach Steuern 70.402,71 -2.508.913,12
9. sonstige Steuern 25.965,00 24.458,00
10. Jahresüberschuss 44.437,71 -2.533.371,12

Anhang

I.  Allgemeine Angaben einschließlich Angaben zum Unternehmen

Der Jahresabschluss der Pinguin-System GmbH, Dornburg, (Amtsgericht Limburg, HRB 2752) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II.  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht den Vorschriften des § 255 Abs. 1 HGB.

Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfasst. Im Falle einer voraussichtlichen Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern und Abschreibungssätze wurden zu Grunde gelegt:


Nutzungsdauer
Abschreibungssätze
Software
3 Jahre
33,33 %
Mietereinbauten
15 Jahre
6,67 %
Technische Anlagen und Maschinen
3 bis 10 Jahre
33,33 % bis 10 %
Andere Anlagen, Betriebs- und  Geschäftsausstattung
2 bis 15 Jahre
50,00 % bis 6,67 %
Sammelposten
5 Jahre
20 %
Geringwertige Wirtschaftsgüter
1 Jahr
 100 % 


Für abnutzbare bewegliche Anlagegüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 150,00, aber nicht € 1.000,00, übersteigen, wurden Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit je einem Fünftel aufgelöst wird.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände unter € 800,00 wurde im Geschäftsjahr die Softortabschreibung gewählt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen und Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungskosten.

Die teilfertigen Leistungen werden ermittelt, indem die vom Kunden beauftragten Auftragshöhen und die von den verantwortlichen Projektleitern ermittelten Fertigstellungsgrade der Projekte berücksichtigt werden. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den Projekteinzelkosten angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellkosten einbezogen. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet, indem der Wert der vereinbarten Gegenleistung den voraussichtlich anfallenden Aufwendungen bis Fertigstellung zu produktionsbedingten Vollkosten gegenübergestellt wurde.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert und unter Berücksichtigung aller bekannten Einzelrisiken bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmt Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännische Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als seinem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die "projected unit credit method" angewandt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
Rententrend
0,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafel von 2018 G Prof Dr. Klaus Heubeck


Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 11.947,00 (ausschüttungsgesperrt).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III.  Angaben zur Bilanz

1.  Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.


Anschaffungs-, Herstellungskosten
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten

01.01.2023



31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
335.223,44
115.086,80
1.892,81

448.417,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert
48.903,59



48.903,59
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
384.127,03
115.086,80
1.892,81

497.321,02
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
11.332,85



11.332,85
2. technische Anlagen und Maschinen
1.210.073,90

8.524,01

1.201.549,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.753.785,37
268.003,75
39.837,34

1.981.951,78
 Summe Sachanlagen
2.975.192,12
268.003,75
48.361,35

3.194.834,52
 Summe Anlagevermögen
3.359.319,15
383.090,55
50.254,16

3.692.155,54

kumulierte Abschreibung
Abschreibung Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibung

01.01.2023



31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
213.921,44
55.359,80
1.890,81

267.390,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert
48.903,59



48.903,59
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
262.825,03
55.359,80
1.890,81

316.294,02
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
4.652,85
756,00


5.408,85
2. technische Anlagen und Maschinen
1.115.455,90
34.457,00
8.519,01

1.141.393,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.342.957,37
283.394,75
34.640,34

1.591.711,78
 Summe Sachanlagen
2.463.066,12
318.607,75
43.159,35

2.738.514,52
 Summe Anlagevermögen
2.725.891,15
373.967,55
45.050,16

3.054.808,54

Zuschreibung Geschäftsjahr
Buchwert Geschäftsjahr
Buchwert Vorjahr


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
181.027,00
121.302,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert

0,00
0,00
 Summe Immaterielle Vermögensgegenstände

181.027,00
121.302,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
5.924,00
6.680,00
2. technische Anlagen und Maschinen

60.156,00
94.618,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

390.240,00
410.828,00
 Summe Sachanlagen

456.320,00
512.126,00
 Summe Anlagevermögen

637.347,00
633.428,00


2.  Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Erfüllungsbetrag der Schulden
634.421,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
350.775,01
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
371.294,54
verrechnete Aufwendungen
13.520,76
verrechnete Erträge
9.094,00


Der Zeitwert entspricht unter anderem dem Aktivwert der beiden Rückdeckungsversicherungen sowie dem Stichtagswert (31.12.2022) des Wertpapierdepots.

Die verrechneten Zinserträge aus den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen werden unter dem Posten "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen.

3.  Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellung für ausstehende Rechnungen (T€ 401), Urlaubslohn und Überstunden (T€ 281), Prozessrisiken (T€ 221), Tantieme (T€ 101), Bonuszahlungen (T€ 173), Jahresabschluss/Prüfungskosten (T€ 74), sowie Gewährleistung (T€ 48).

4.  Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 247.350,67 (Vorjahr: € 74.871,41). Der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

5.  Angabe zu Restlaufzeitenvermerken

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamt-
davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
betrag
bis 1 J
mehr als
größer 5 J.



1 Jahr


T€
T€
T€
T€

(Vorjahr)
(Vorjahr)
(Vorjahr)
(Vorjahr)
aus Lieferungen und Leistungen
2.661,6
2.661,6
0,0
0,0

(2.627,9)
(2.627,9)
(0,0)
(0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen
1.707,0
247,3
1.459,7
0,0

(988,7)
(74,9)
(913,8)
(0,0)
sonstige Verbindlichkeiten
1.626,3
1.267,7
358,6
77,9

(2.191,6)
(1.767,2)
(424,4)
(132,6)
Summe
5.994,9
4.176,6
1.818,3
77,9

(5.808,2)
(4.470,0)
(1.338,2)
(132,6)


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungs- und Leistungsverkehr, sowie zwei Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 1.459,7.

6.  sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 1.753,9 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Gesamt
bis 1 Jahr
1-5 Jahre
über 5 Jahre

T€
T€
T€
T€
Mietverhältnisse
920,7
502,4
411,9
6,4
Leasingverhältnisse
833,2
312,3
520,9
0,0
Gesamt
1.753,9
814,7
932,8
6,4


IV.  Sonstige Angaben

1.  Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
gewerbliche Mitarbeiter

99
verwaltende Mitarbeiter

106
leitende Angestellte

3
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit

208


2.  Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Matthias Preis

ausgeübter Beruf:
Maler- und Lackierermeister
Herr Christian Arora

ausgeübter Beruf:
geprüfter Betriebswirt (IHK)
Herrn Olaf Michels

ausgeübter Beruf
Versicherungsbetriebswirt
Herrn André Eckartz
(bis zum 30.4.2024)
ausgeübter Beruf:
Diplom-Ingenieur


3.  Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden T€ 393,1  gewährt.

4.  Konzernzugehörigkeit

Die Pinguin - System GmbH ist Tochtergesellschaft der Pinguin-System PG GmbH, die wiederum Tochtergesellschaft der ALBAG Dienstleistungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft mbH, Essen, deren Muttergesellschaft wiederum die Provinzial Versicherung AG, Düsseldorf ist. Die Provinzial Holding AG, Münster stellt einen Konzernabschluss auf, in den die Provinzial Versicherungs AG einbezogen wird. Wegen der untergeordneten Bedeutung wird weder die Berichtsgesellschaft noch die ALBAG Dienstleistungsgesellschaft für Wohnungswirtschaft mbH, Essen einbezogen.
Dieser Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger zur Bekanntmachung eingereicht. Von dort aus erfolgt die Übermittlung der offenlegungspflichtigen Unterlagen an das Unternehmensregister.

5.  Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beabsichtigt der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vorzuschlagen:

Der Jahresüberschuss beträgt 44.437,71 €.

Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Dornburg-Dorndorf, den 1. Mai 2024

Matthias Preis - Geschäftsführer -

Christian Arora  - Geschäftsführer -

Olaf Michels  - Geschäftsführer -


sonstige Berichtsbestandteile

Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung der Pinguin - System GmbH, hat am 16.09.2024 beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von 44.437,71 € auf neue Rechnung vorzutragen. 


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Pinguin-System GmbH, Dornburg-Dorndorf
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pinguin-System GmbH, Dornburg-Dorndorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pinguin-System GmbH, Dornburg-Dorndorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse 
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu  ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 31. Mai 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
L.S.

gez. Erik Barndt, Wirtschaftsprüfer

gez. Ralf Engelshove, Wirtschaftsprüfer

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