Sanos Clinic GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantinos Avramis seit 9.5.2019 | Prokura |
Dursun Samed Yilmaz seit 13.10.2014 | Geschäftsführer |
Christian Weiß seit 20.5.2014 | Prokura |
Rafael Alexander Neustadt seit 4.1.2008 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
Entwicklung des Anlagevermögens vom 31. Dezember 2018 bis 31. Dezember 2019
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aufstellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH zum 31.12.2019 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute ( §§ 340 ff. HGB ) aufgestellt. Dabei kam insbesondere die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute ( RechKredV ) vom 18.12.1998 zur Anwendung. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Form der Darstellung Die Gesellschaft ist wie eine große Kapitalgesellschaft im Sinne der handelsrechtlichen Vorschriften zu behandeln ( §§ 340 ff. HGB ). Der Aufbau der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht der Formblattvorschrift für Kreditinstitute, die auch für Finanzdienstleistungsinstitute anzuwenden ist. Soweit im Berichtsjahr hinsichtlich der im Vorjahr von den Gliederungsvorschriften abweichenden Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Veränderungen vorgenommen wurden, wurde dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit ( § 265 Abs. 1 HGB ) durch Erläuterungen im Anhang entsprochen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken waren nicht erkennbar. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Das verwaltete Treuhandvermögen ist zum Nennbetrag angesetzt. Zum Bilanzstichtag wurden noch nicht realisierte Verluste berücksichtigt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung entsprechend der steuerlichen Regelung gem. § 6 Abs. 2 EStG direkt als Aufwand abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Kunden, sonstige Verbindlichkeiten sowie die Treuhandverbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Nicht realisierte Verluste sind in den Treuhandverbindlichkeiten berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die bestehenden Verpflichtungen bzw. Risiken angemessen abzudecken. Der Ansatz erfolgte zum Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag nach § 256 a HGB in Euro umgerechnet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Der Geschäftsbereich "erlaubnisfreie Unterstützungsdienstleistung" wurde bis zum 09.05.2019 durch die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH, Ratingen erbracht. Die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH hat mit Gesellschafterbeschluss vom 14.03.2019 (Handelsregistereintragung am 09.05.2019) den Geschäftsbetrieb/Teilbetrieb rückwirkend zum 01.01.2019 gem. § 123 Abs. 2 Nr. 2 UmwG auf eine gesellschafteridentische neugegründete Gesellschaft (CapTrader GmbH, Düsseldorf) abgespalten. Die gesamten in 2019 erwirtschafteten Erträge aus diesem Geschäftsbereich werden folglich bei der CapTrader GmbH, Düsseldorf bilanziert. Die Abspaltung des zu Buchwerten positiven Vermögenssaldos (positive Differenz zwischen den abgespaltenen Vermögensgegenständen und Schulden) führte zu einer abspaltungsbedingten bilanziellen Vermögensminderung bei der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH. Der aus der Abspaltung zu Buchwerten entstehende Spaltungsverlust i.H.v. T€ 67 wurde aus der Gewinnrücklage entnommen. Angaben zur Bilanz Bei den Forderungen gegenüber Kreditinstituten befinden sich Bankkonten in Fremdwährung (USD) in Höhe von EUR 21.976,96. Fristengliederung nach Restlaufzeiten gem. § 9 RechKredV (in TEUR)
Das Treuhandvermögen insgesamt beträgt EUR 11.173.708,99. Der Ausweis betrifft ausschließlich Treuhandvermögen gegenüber eigenen Kunden. Im Treuhandvermögen befinden sich keine Bankkonten in Fremdwährung. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die immateriellen Anlagewerte werden über drei Jahre abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 54.348,29 setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von EUR 41.721,29 und Kautionen in Höhe von EUR 12.477,00 zusammen. Fristengliederung nach Restlaufzeiten gem. § 9 RechKredV (in TEUR)
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 105.381,94 enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt. Diese setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von EUR 29.012,67 und Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 47.219,63 zusammen. Weiterhin wird unter diesem Posten das Transitkonto FXFlat/Treuhand mit EUR 29.077,10 ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die Kosten für die Erstellung und die Prüfung des Jahresabschlusses, ausstehende Eingangsrechnungen für bereits erhaltene Leistungen, nicht genommene Urlaubsansprüche der Mitarbeiter, Schwerbehindertenabgabe, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie Aufbewahrungskosten für Geschäftsunterlagen. Rückstellungsspieqel
Der Sonderposten für allgemeine Bankrisiken §340g HGB wurde um 136 TEUR auf 192 TEUR gekürzt. Die letzten drei Geschäftsjahre haben aufgezeigt, dass die Sicherheitsmaßnahmen der FXFlat so gut gegriffen haben, dass nur ein kleiner vierstelliger Betrag für die Deckung von Sollsalden bei CFD-Privatkunden genutzt werden musste. In der Zwischenzeit wurde jedoch ein mittlerer sechsstelliger Betrag hierfür in den Sonderposten aufgebaut. Weiterhin hat ein großer White-Labelkunde mit mehreren hundert Privatkunden sein Geschäft gekündigt, da das dortige CFD-Geschäft vom Konzern an einen anderen Konzern verkauft wurde. Somit besteht keinen Grund mehr, solch einen hohen sechsstelligen Betrag fortzuführen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufschlüsselung der Provisionserträge Die Gesellschaft erzielt aus der Vermögensverwaltung Provisionserträge in Höhe von 29 TEUR, aus der Anlagenvermittlung 16 TEUR, aus dem Finanzkommissionsgeschäft 3.675 TEUR und aus erlaubnisfreien Unterstützungs- und sonstigen Dienstleistungen 225 TEUR. Sonstige betriebliche Erträge Der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert aus Dienstleistungsvereinbarungen mit der CapTrader GmbH. Die weiterbelasteten Overheadkosten sind in der Position mit TEUR 357 enthalten. Abschreibungen / Zuschreibungen des Geschäftsjahres Angaben zu den Abschreibungen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zuschreibungen sind - mit Ausnahme der Zuschreibungen hinsichtlich der abgespaltenen Vermögensgegenstände zum 01.01.2019 - nicht vorgenommen worden. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist ein Körperschaftsteueraufwand für Vorjahre inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 11 und ein Gewerbesteueraufwand für Vorjahre in Höhe von TEUR 20 enthalten. Sonstige Angaben Wesentliche finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz abgebildet sind, in Höhe von TEUR 35 aus Leasingverträgen und in Höhe von TEUR 39 aus Mietverträgen. Es bestehen keine Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Arbeitnehmeranzahl im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 25 angestellte Arbeitnehmer sowie 2 Geschäftsführer als Mitglieder der Geschäftsleitung. Geschäftsführer Herr Rafael Neustadt, Düsseldorf ( Bankkaufmann ) Herr Dursun Samed Yilmaz, Neuss ( Bankbetriebswirt ) Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge Von der Schutzklausel in § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2019 ergibt sich wie folgt:
Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 641.394,61 wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28.03.2019 EUR 200.827,61 an die Gesellschafter ausgeschüttet und EUR 440.567,00 in die Gewinnrücklage eingestellt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für 2019 betrifft mit EUR 24.900,00 Abschlussprüfungsleistungen, mit EUR 12.495,00 die WpHG-Prüfung und mit EUR 14.375,00 sonstige Beratungsleistungen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Gesellschafter beabsichtigen den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 15.883,17 in die Gewinnrücklage einzustellen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Ereignisse nach dem Abschlussstichtag sind nicht zu erwähnen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ratingen, 12. Februar 2020 Rafael Neustadt, Geschäftsführer Samed Yilmaz, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbHRatingen1. Grundlagen der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft: Kokkolastraße 1 in 40882 Ratingen Aktuell angebotene Dienstleistungen: Finanzkommissionsgeschäft Anlagevermittlung Finanzportfolioverwaltung Unterstützungsdienstleistungen (erlaubnisfrei) bis 03/2019 Erlaubnistatbestände: Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG) Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG) Anlagevermittlung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) Anlageverwaltung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 11 KWG) Eigengeschäft (§32 Abs. 1a KWG) Eigenhandel (§ 1 Absatz 1a Satz 2 Nr. 4 KWG) Factoring (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG) Finanzierungsleasing (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG) Finanzkommissionsgeschäft (§1 Abs. 1 Nr. 4 KWG) Finanzportfolioverwaltung (§1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG) Mitgliedschaften: CFD-Verband Geschäftsmodell: Die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH ist als CFD-, Forex- sowie Futures-Broker tätig und betreibt hierbei ausschließlich das Finanzkommissionsgeschäft. Sie bietet ihre Kernprodukte sowohl an Privat - als auch an professionelle Kunden aus dem deutschsprachigen europäischen Raum an. Aus der Historie heraus wird zur Abrundung des Produktangebotes weiterhin im geringen Maß die Finanzportfolioverwaltung und Anlagevermittlung erbracht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes im Jahr 2019 Das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 wurde geprägt durch eine strategische Entscheidung der Gesellschafter. Hierbei handelt es sich um die Abspaltung der Marke "CapTrader" in eine eigen- sowie selbständige Gesellschaft. Die Abspaltung wurde zu Beginn des Jahres 2019 initiiert, rückwirkend zum Jahresbeginn. Die technische, buchhalterische sowie administrative Trennung zwischen der FXFlat und CapTrader hat zur Auslastung bzw. sogar zur Überlastung der vorhandenen Ressourcen geführt, sodass teilweise das Tagesgeschäft der FXFlat darunter gelitten hat. Die Umsetzung sowie die Finalisierung dieser Abspaltung haben über ein halbes Jahr angedauert. Hierdurch sind der FXFlat enorme Kosten entstanden, sowie Erträge (aus dem Geschäft CapTrader) entgangen. Trotz dieses Ereignisses war es der FXFlat möglich, die Anzahl der aktiven Kunden gegenüber dem Vorjahr (2018) um ca. 37 % zu steigern. Das Treuhandvermögen der Kunden stieg im selben Zeitraum um ca. 83%. Das Handelsvolumen konnte trotz der ESMA-Regulierung, insbesondere mit der Einschränkung des maximalen Hebels bei Privatkunden, fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden, obwohl die Volatilität an den Märkten, insbesondere in den Kernprodukten Dax, Dow Jones und EUR/USD im Durchschnitt um ca. 25% zurückgegangen ist. Die Geschäftsleitung hat aufgrund des sich wegen der ESMA-Regulierung veränderten Handelsverhaltens der Kunden, sowie dem Wegfall der Erträge aus dem CapTrader - Geschäft entschlossen, alternative Produkte anzubieten. In Q2 des Geschäftsjahres 2019 führte die FXFlat für Privat- sowie professionellen Kunden den Handel mit Futures an der EUREX sowie der CME ein. Diese neuen börsengehandelten Produkte sind so ausgestaltet worden, dass sie eine echte Alternative zu den CFDs mit hohen Hebeln darstellen, auch für Privatkunden. Sie können, im Gegensatz zum deutschen und internationalen Wettbewerb, sehr günstig mit hohen Hebeln gehandelt werden. Im zweiten Halbjahr, nach Einführung dieses neuen Produktsegmentes, wurden bei der FXFlat mehr als 50.000 Future-Kontrakte mit steigender Tendenz gehandelt. Lediglich die nicht im Fokus der Tätigkeiten bei FXFlat stehende Vermögensverwaltung und die Anlagevermittlung verzeichneten Rückgänge, welche so in den Planzahlen für 2019 berücksichtigt worden waren, da es sich hierbei um auslaufende Produkte handelt. Diese beiden Geschäftsbereiche machen nur noch einen Anteil von ca. 1 % der Einnahmen der FXFlat aus. Wir werden weiterhin an unserer vorsichtigen Planung und Haltung auch für das Jahr 2020 festhalten und gleichwohl versuchen, neben kreativen Ideen durch punktuelle Investitionen weiteres organisches Wachstum in den Kernbereichen zu generieren. Dabei wollen wir uns sowohl personell wie organisatorisch verstärken, weiter professionalisieren, bestehende Partnerschaften festigen und ausbauen, um den Anforderungen auch weiterhin gewachsen zu sein. 2.2. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds für Wertpapierhandelsbanken Da die FXFlat Wertpapierhandelsbank eine von sehr wenigen Wertpapierhandelsbanken mit Kernprodukten CFD, FX und Futures ist, bedient sie sich als Vergleichsmaßstab der Ergebnisse der Steinbeis Hochschule in Berlin. Hieraus ging hervor, dass bei allen Teilnehmern der Steinbeis-Studie (hierunter z.B. Flatex Bank, CMC Markets, Cortal Consors, Onvista Bank, SBroker usw.) die Kontenanzahl im Durchschnitt leicht gesunken sei. Die FXFlat konnte jedoch ihre Kontenanzahl im Betrachtungszeitraum um 62,5 % steigern. Die Anzahl der Transaktionen soll bei den Teilnehmern durchschnittlich um 5% gestiegen sein. Bei der FXFlat ist die Transaktionszahl um denselben Wert gestiegen. Das durchschnittliche Handelsvolumen der Teilnehmer liegt bei 25.275 EUR pro Transaktion. Bei der FXFlat liegt dieser Wert leicht darunter, bei 22.534 EUR pro Transaktion. Dies könnte daraus resultieren, dass die FXFlat im Gegenteil zu ihren Mitbewerbern weniger Anteil an professionellen Kunden am Gesamtumsatz hat, welche nach wie vor mit hohen Hebeln handeln können und somit von der ESMA Regulierung nicht betroffen sind. 2.3. Kundenstruktur und Mitarbeiter der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH
Von der vorgenannten Gesamtkundenanzahl waren Stand 31.12.2019
Hierbei handelt es sich ausschließlich um Kunden aus dem Finanzkommissionsgeschäft. Die FXFlat beobachtet zwei wesentliche politische bzw. steuerrechtliche Ereignisse, die maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben können:
Durch diese Neuregelung wird der Kunde gezwungen, deutlich mehr Steuern zu zahlen, nämlich auf seinen Bruttogewinn (abzüglich höchstens bis zu 10.000, - EUR Verluste). Im Endeffekt wird der Kunde auch dann Steuern zahlen müssen, wenn er netto gar keinen Gewinn hat, weil seine Verluste seine Gewinne aufgezehrt haben. Dieser Schritt der Bundesregierung, welcher ab dem 01.01.2021 in Kraft treten soll, kann dazu führen, dass Kunden alternative Produkte aufsuchen, um nicht mehr solch hohen Steuern zahlen zu müssen. 2.4. Lage der Gesellschaft 2.4.1. Vermögenslage Die Entwicklung der wesentlichen Bilanzposten stellt sich wie folgt dar:
Neben den aus dem guten Geschäftsverlauf (Erhöhung der Erträge im Finanzkommissionsgeschäft) resultierenden Steigerungen der Forderungen an Kreditinstituten hat sich das Treuhandvermögen deutlich erhöht; da es keine Auswirkung auf die Vermögenslage der Gesellschaft hat, sind hierfür keine weiteren Angaben zu machen.
Das Gesellschaftsvermögen bzw. die liquiden Mittel liegen unverändert bei der DAB-Bank München, bei der Deutschen Bank Düsseldorf sowie bei der Sparkasse Hilden Ratingen Velbert. Die treuhänderisch gehaltenen Kundenvermögen in € liegen separat verteilt bei der Wirecard Bank München, bei der Sparkasse Hilden Ratingen Velbert und den Omnibuskonten der Liquiditätsvendoren Gain Capital (Cityindex), TradeTech Alpha sowie Philip Capital Inc. Zusätzlich gibt es bei der Wirecard ein firmeneigenes € Konto, dass zeitnahe Überträge zum Ausgleich der Treuhandvermögen ermöglicht, sofern Bedarf hierfür vorliegt. Die wertmäßig größte Veränderung ergibt sich aus dem Treuhandbereich, wie für die Aktivseite der Bilanz bereits beschrieben. Der Sonderposten für allgemeine Bankrisiken §340g HGB wurde um 136 TEUR auf 192 TEUR gekürzt. Die letzten drei Geschäftsjahre haben aufgezeigt, dass die Sicherheitsmaßnahmen der FXFlat so gut gegriffen haben, dass nur ein kleiner vierstelliger Betrag für die Deckung von Sollsalden bei CFD-Privatkunden genutzt werden musste. In der Zwischenzeit wurde jedoch ein mittlerer sechsstelliger Betrag hierfür in den Sonderposten aufgebaut. Weiterhin hat ein großer White-Labelkunde mit mehreren hundert Privatkunden sein Geschäft gekündigt, da das dortige CFD-Geschäft vom Konzern an einen anderen Konzern verkauft wurde. Somit besteht keinen Grund mehr, solch einen hohen sechsstelligen Betrag fortzuführen. 2.4.2. Ertragslage
Die Gegenüberstellung der aktuellen Zahlen mit den Vorjahreszahlen ist relativ zu betrachten. Aufgrund der Abspaltung der Marke CapTrader befinden sich in den Zahlen 2019 keine CapTrader Erträge oder Aufwendungen, welche sich jedoch im Jahr 2018 befinden. Insgesamt hat FXFlat insbesondere aufgrund der hohen Aufwendungen für die Abspaltung sowie des Wegfalls der Erträge aufgrund der Abspaltung des Teilbetriebs "erlaubnisfreie Unterstützungsdienstleistung" ein negatives Ergebnis der normalen Tätigkeit erzielt. Aufgrund der Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. § 340 g HGB i.H.v. 136 TEUR konnte jedoch ein Jahresüberschuss i.H.v. 16 TEUR erzielt werden. 2.4.3. Finanzlage Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr jederzeit hinreichend gut und die Zahlungsfähigkeit jederzeit gewährleistet. Es stehen ausreichende Finanzierungsmittel zur Finanzierung der geschäftlichen Aktivitäten zur Verfügung. Im Jahr 2019 wurden keine nennenswerten Investitionen vorgenommen. 2.4.4 Gesamtaussage zur Lage Die Vermögens- und Finanzlage beurteilen wir als geordnet. Die Ertrags- und Kostenlage werden wir auch weiterhin wie gewohnt fortlaufend überprüfen. Wie bereits erwähnt, stieg die Bilanzsumme aufgrund einer deutlichen Zunahme des Treuhandbereiches um ca. 46% auf nunmehr 13.614 TEUR. Risikobericht 2.5. Risikomanagement Die Compliance erstellte eine Anlage zum Compliance Bericht (Stellung und Aufgaben), die eine Risikomatrix bzw. -inventur beinhaltet. Hier wurden Risiken identifiziert, analysiert und beurteilt. Das Risikoprofil der FXFlat ergibt keine neuen Erkenntnisse über erhöhte bzw. neu entstandene Risiken, da aufgrund des Wegfalls der Nachschusspflicht für Privatkunden dieses spezifische, nun bei der Gesellschaft liegende operationelle Risiko bewertet und diesem bereits seit letztem Jahr Rechnung getragen worden ist. Dies geschieht bei Bedarf durch fortlaufende Bildung eines Postens allgemeine Vorsorgerisiken in entsprechender Größenordnung. Parallel hierzu findet auf Einzelkundenbasis eine Value @ Risk Betrachtung statt, die es uns ermöglicht, aufkommende erhöhte Risiken zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen, wie z.B. Positionsreduktionen oder Erhöhung von Margin einzuleiten. Somit sind die Anforderungen an Arbeitsabläufe und Abstimmungstätigkeiten deutlich gestiegen und sind fortlaufend durchzuführen und zu dokumentieren. Weiterhin wird die bereits erwähnte steuerliche Veränderung für Privatkunden maßgeblichen Einfluss auf die Kundengewinnung haben können. Da das neue Steuergesetz zum 01.01.2021 in Kraft treten soll, wird hierauf weiterhin Augenmerk gelegt, Produkte diversifiziert sowie neue Kundschaft und Partnerschaften erschlossen. 2.6. Wesentliche Risiken unter Berücksichtigung der Risikokategorien der MaRisk Ein Risiko für die Gesellschaft besteht - wie für alle Finanzdienstleistungsinstitute - in der Inanspruchnahme durch die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Dieses Risiko hält die Gesellschaft für das vorliegende Jahr jedoch für überschaubar. Folgende Risikobereiche hat die Gesellschaft des Weiteren identifiziert und beurteilt: Operationelle Risiken Das operationelle Risiko im Sinne der MaRisk wird definiert als Gefahr von Verlusten, die in Folge von Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten. Es ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Risiken, wie z.B. Personalrisiko, Reputationsrisiko, Rechtsrisiko usw. Die nach Auffassung der Geschäftsführung wesentlichen Einzelrisiken in diesem Bereich werden nachfolgend erläutert. Personalrisiko Das Personalrisiko versucht die Gesellschaft zu minimieren, indem Sie gut ausgebildete und fachlich kompetente und geeignete Mitarbeiter einstellt und die Qualität durch eine dauerhafte Fortbildung der Mitarbeiter gewährleistet. So wurden auch in 2019 einige Mitarbeiter auf Fortbildungen entsendet. Auszubildende bzw. ausgebildete Mitarbeiter werden nach Möglichkeit gerne übernommen, integriert und entwickelt, neue Auszubildende rücken nach. Das Unternehmen setzt in Sachen Personalzuwachs seinen Schwerpunkt im organischen Wachstum. Reputationsrisiko Die größte Gefahr droht, wenn - wie in der Vergangenheit bereits geschehen - unseriös auftretende Firmen, insbesondere aus dem Ausland, den CFD Markt durch ihr aggressives Marketing und Handeln in Verruf bringen und hieraus Unsicherheit für dieses Segment bis hin zu politisch motivierten rechtlichen Änderungen oder Verboten resultiert. Dieses Risiko ist allerdings seit der CFD-Beschränkung der ESMA im Jahr 2018 deutlich und spürbar gesunken. Rechtsrisiko Ein erhöhtes Risiko sieht die Gesellschaft in einer möglichen Nichtbeachtung rechtlich relevanter Vorschriften, welche aus der hohen Regelungsdichte und der daraus ggf. aufsichtsrechtlichen und/oder haftungsrechtlichen Sanktionierung resultieren kann. Um diese Risiken zu minimieren setzt die Gesellschaft auf ständige rechtliche Fortbildungen und die ständige Beratung u. a. durch fachlich ausgewiesene Rechtsanwälte. Die Bereiche Compliance, Datenschutz, Geldwäscheprävention und interne Revision wurden personell verstärkt. Hier wurde in 2019 insbesondere darauf geachtet, dass sich gerade dieses Personal weiterentwickelt. Hierunter befinden sich Mitarbeiter und Führungskräfte mit akademischem Titel "Master of Laws", "TÜV geprüfter Datenschutzbeauftragter gemäß DSGVO und BDSG-neu", "TÜV geprüfte Geldwäschebeauftragte". Des Weiteren wurden Schulungen der der Frankfurt School of Finance & Management auf dem Gebiet der internen Revision absolviert. Adressausfallrisiko Das Adressausfallrisiko sieht die Gesellschaft weiterhin als gering an. Sämtliche Kundengelder liegen auf segregierten Konten der Partnerbanken. Das Adressausfallrisiko ist mit der ESMA Beschränkung bei Privatkunden deutlich gesunken, da der maximale Hebel für CFDs stark beschränkt worden ist. Durch weitere Sicherheitsmechanismen, wie den Margin Watcher, der sämtlichen offenen Positionen zwangsliquidiert, wenn ein Schwellenwert unterschritten wird, wird vermieden, dass Kunden ins Soll gelangen. Weiterhin wird mit einer internen VaR-Berechnung das Wochenendrisiko minimiert, indem Kunden aufgefordert werden, Positionen abzubauen oder glattzustellen, die ein hohes Risiko bergen. Liquiditätsrisiko Die Gesellschaft stuft das Liquiditätsrisiko als gering ein, da sie keine Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Kunden aus einem Einlagengeschäft besitzt und die Gesellschaft potenzielle Liquiditätsrisiken aus den operativen Verpflichtungen durch die Steuerung des Ertragsrisikos berücksichtigt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft bemüht, nach Möglichkeit weitere Rücklagen aufzubauen. Ertragsrisiko Das Ertragsrisiko wird durch die Gesellschaft als existent angesehen. Dies ist damit zu begründen, dass z.B. durch bereits beschriebene anstehende Steueränderungen der Regierung, Kunden mögliche Alternativen im Ausland ersuchen könnten. FXFlat hat bereits Maßnahmen ergriffen, um bestehende sowie Neukunden auch an ausländische Kooperationspartner zu vermitteln, sollte der Kundenwunsch dahin tendieren. Somit wird sichergestellt, dass wechselbereite Kunden zwar das Brokerhaus wechseln könnten, die Erträge jedoch davon nicht tangiert werden. Die Gesellschaft reagiert auf das Ertragsrisiko zudem mit einem strikten Kostencontrolling. Als zentrales Steuerungsinstrument sieht die Gesellschaft eine zeitnahe und aussagekräftige Buchführung unter Einbeziehung der offenen Posten an. Hieraus leitet die Gesellschaft eine Finanzplanung ab. In den operationellen Risiken sieht die Gesellschaft das größte vorherrschende Risikopotenzial. Die Gesellschaft sieht die Compliance-Regelungen bzw. die Überprüfung deren Einhaltung als Steuerungsinstrument zur Vermeidung/Verminderung von operationellen Risiken. Hierzu wurden detaillierte Vorgaben bezogen auf das operative Geschäft durch entsprechende Arbeitsanweisungen festgehalten. Die fortlaufenden Kosten bei möglicherweise weiterhin sinkenden Margen bleiben dabei im Fokus der Geschäftsleitung. Aufgrund von aufsichtsrechtlichen Anforderungen bestehen besondere Anforderungen an die Höhe unserer Eigenmittel. Sie müssen, nachdem sie die ersten drei Jahren nach Lizenzerteilung mindestens 12% betragen sollten, nun 8% der Gemeinkosten zzgl. 2,5% SREP (Supervisory Review and Evaluation Process) auf Basis des letzten festgestellten Jahresabschlusses betragen. Diese Anforderung wurde wie in den Vorjahren durchgehend erfüllt. Risiken aus dem Geschäftsmodell Die Gesellschaft sieht sich derzeit als ausreichend gut diversifiziert aufgestellt an. Der Prozess zur Optimierung des Geschäftsmodells hält unvermindert an. Um das Vertrauensverhältnis zu den Kunden der Gesellschaft weiterhin stabil zu halten, setzt die Gesellschaft auf ein aktives Beschwerdemanagement und verpflichtet sich zur Einhaltung der Compliance-Regelungen. Das Nachschusspflichtverbot hat u. E. die Seriosität der Branche gestärkt und das Produkt CFD für einige Anlegerkreise attraktiver gemacht. Dies zeigt sich auch daran, dass im Privatkundengeschäft die durchschnittliche Einzahlungssumme tendenziell steigt. Des Weiteren liegt der Fokus der Gesellschaft das bereits bestehende Produktportfolio weiter zu diversifizieren. Aus diesem Grunde wurden Produkte wie "Spot-FX" und "Futures" hinzugefügt, so dass Kunden weiterhin CFD-Alternative Produkte handeln können. 3. Prognosebericht und Chancenbericht 3.1. Ausblick Weltwirtschaft und Kapitalmärkte Nach einer geringen Volatilitätsphase im letzten Halbjahr 2019, sieht die FXFlat in 2020 die Märkte durch politisch motivierte Ereignisse (USA/Iran Krise), sowie durch den Corona Virus Ausbruch hoch volatil. Insbesondere der Corona Virus Ausbruch wird wirtschaftliche Folgen mit sich ziehen, da China (Ursprungsherd des Virus) ein sehr großer Motor der Weltwirtschaft ist. Der Flugverkehr dorthin wird eingeschränkt und Produktionen müssen geographisch verlagert werden. Dieser Umstand wird sich in den Kapitalmärkten durch hohe Volatilität bemerkbar machen, so dass bei verschiedenen Handelsteilnehmern dadurch auch Unsicherheit entstehen wird. Die Märkte sind allerdings aufgrund der langjährigen Liquiditätshaltung der weltweiten Zentralbanken mit Liquidität mehr als gesättigt. So sehen wir auch bei sehr hoher Volatilität keine Liquiditätsengpässe, die zur Folge haben könnten, dass größere Kundenorders liquiditätsbedingt nicht ausgeführt werden. Insbesondere die Rohstoffmärkte Öl und Gold stehen in diesen Phasen unter Beobachtung. Durch die ESMA-Beschränkung der maximalen Hebel für Privatkunden, sieht sich die FXFlat sich hier allerdings gut gerüstet. Die Bundesregierung hat das Einkommenssteuergesetz § 20 geändert, so dass der Kunde auf CFDs und andere Finanzprodukte mit derivativem Character bedeutend mehr Steuern zahlen muss, als er es heute bereits tut. Dieses Gesetz soll zu Beginn des Jahres 2021 in Kraft treten. Nach diesem neuen Gesetzt könnte der Kunde sogar Steuern auf Transaktionen zahlen, die netto keine Gewinne erwirtschaftet haben. Dies könnte dazu führen, dass Kunden alternative Produkte wählen, um diese hohen Steuerzahlungen zu vermeiden. 3.2. Voraussichtliche Entwicklung der FXFlat Vorbemerkung: Der Ausblick enthält Aussagen über die erwartete zukünftige Entwicklung. Diese Aussagen trifft FXFlat aufgrund aktueller Einschätzungen, die mit Risiken und Unsicherheiten behaftet sind. FXFlat verweist aufgrund der zukünftigen Schwankungen der Finanzmärkte auf die Prognoseunsicherheit und weist darauf hin, dass die tatsächlich eintretenden Ergebnisse gravierend von unseren Schätzungen und Aussagen abweichen können. Ausblick: Nachdem nun die Abspaltung mit der Marke "CapTrader" vollzogen worden ist, kann die FXFlat ihre Ressourcen voll und ganz auf eigenständiges und organisches Wachstum konzentrieren. Die Unternehmensstrategie sieht in 2020 vor, keine weiteren Großprojekte zu initiieren. Das Unternehmen legt seine Schwerpunkte in die Erweiterung des bestehenden Produktportfolios, die Gestaltung effizienter Prozesse im Backoffice & Accounting sowie der Optimierung der Vertriebsprozesse. Wir wollen auch zukünftig und bei steigender Kundenanzahl, dass die erbrachte Servicequalität und die damit einhergehende Kundenzufriedenheit und das Kundenvertrauen in unsere Dienstleistungen auf einem konstant hohen Level bleibt und uns auch zukünftig zufriedene Neukunden beschert. Da FXFlat aufgrund der in 2018 erfolgten ESMA Beschränkungen und deren wenig kalkulierbaren Auswirkungen sehr abwartend reagiert und investiert hat, bedingt der erfreuliche und unerwartete Kundenzuwachs in allen relevanten Segmenten, dass dieser Entwicklung organisatorisch, räumlich und strategisch Rechnung getragen wird. Beschäftigungslage: Nach der Abspaltung beschäftigt die FXFlat 25 Mitarbeiter sowie 2 Geschäftsführer. Es soll weiteres geeignetes Personal (Auszubildende, Praktikanten, Werkstudenten) hinzukommen. Der Corona Virus Ausbruch im asiatischen Raum wird von der Gesellschaft weiterhin beobachtet. Es wird erwartet, dass der Virus sich schnell auch auf europäischer Ebener ausbreiten kann. Nach jüngsten Erkenntnissen, sind ältere so wie schwer kranke Menschen am meisten gefährdet. Derzeit haben die Mitarbeiter der FXFlat ein durchschnittlich junges Alter. Die Geschäftsführer haben zu Beginn des neuen Jahres 2020 alle Notfallpläne nochmals inspiziert und sind mögliche weitere Notfallszenarien durchgegangen. Es werden Mitarbeitern, die gelegentlich im Home-Office gearbeitet haben, die Möglichkeit gegeben, diese zeitlich auszuweiten. Die FXFlat hat alle Ihre Mitarbeiter nochmals in Bezug auf Hygiene aufgeklärt und informiert Umsatz: Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass es auch weiterhin gelingen wird die Umsätze im Finanzkommissionsgeschäft zu steigern, höhere Marktvolatilitäten würden dieses Vorhaben natürlich begünstigen. Erträge: In Abhängigkeit des Tradingverhaltens unserer Kunden und der Marktvolatilitäten erwarten wir im Bereich des Finanzkommissionsgeschäftes eine potenzielle Umsatzsteigerung in einer Bandbreite zwischen 10-20% p.a. Geschäftsergebnis: Das Ergebnis der FXFlat ist aufgrund der Abspaltung sowie langanhaltender geringer Marktvolatilität leicht positiv und somit fast ausgeglichen, so wie es im letzten Lagebericht für dieses Jahr prognostiziert wurde. Die FXFlat hat sich zum Ende des Geschäftsjahres und Vollzug der wirtschaftlichen Trennung der CapTrader wieder auf sein Tagesgeschäft konzentrieren und vor allem fokussieren können. Zudem konnte durch anhaltende steigende Volatilität die Wirtschaftlichkeit erhöht werden, so dass sich im Jahre 2020 ein positives Ergebnis entwickeln sollte.
Ratingen, im Februar 2020 Samed Yilmaz, Geschäftsführer Rafael Neustadt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH Prüfungsurteile Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang 2019 einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen-beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Meine Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, 11.03.2020 Prof. Dr. Rainer Jurowsky, Wirtschaftsprüfer Ratingen, 23.03.2020 Gesellschafterbeschlussder FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbHWir, die unterzeichnenden alleinigen Gesellschafter der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH, Ratingen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 44445, fassen unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften hierdurch den folgenden Beschluss: Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2019 mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 13.613.668,30 und einem Jahresüberschuss in Höhe von € 15.883,17 wird festgestellt. Der Bilanzgewinn in Höhe von € 15.883,17 wird vollumfänglich in die Gewinnrücklage eingestellt. Den Geschäftsführern Samed Yilmaz und Rafael Neustadt wird bis zum 31.12.2019 Entlastung erteilt.
Ratingen, den 23.03.2020 Michael Heyder, Gesellschafter Martin Krüger, Gesellschafter Rafael Neustadt, Gesellschafter Zur Kenntnis genommen: Samed Yilmaz, Geschäftsführer |
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