WKM Medizintechnik GmbH
Dr.-Rank-Straße 8, 82275 Emmering, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Bartelt seit 4.10.2021 | Geschäftsführer |
Sinisa Krnajac seit 3.11.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbHEmmeringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019der Firma WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbHGeschäft und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsgrundlage und -strategie Die Firma WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH mit Sitz in Emmering ist ein Fachhandelsunternehmen für medizintechnische Geräte und Verbrauchsmaterialien im häuslichen Bereich. Seit 1990 versorgen wir Patienten mit Hilfsmitteln in allen Bereichen der außerklinischen Pflege und Intensivpflege. Neben der Versorgung mit medizintechnischen Produkten und Verbrauchsmaterialien sind auch die dazugehörigen Dienstleistungen ein Schwerpunkt unseres Handelns. Dabei steht die ganzheitliche und dauerhafte medizintechnische Betreuung und Versorgung im Vordergrund. Gleichzeitig ist die Sicherheit bei lebenserhaltender Medizintechnik oberstes Gebot. Die WKM gewährleistet dies durch medizinisch und technisch qualifizierte Mitarbeiter, ein umfangreiches Qualitätsmanagement und die fachkundige Reparatur und Wiederaufbereitung der Geräte in der hauseigenen Werkstatt sowie durch einen 24h-Notruf für lebenserhaltende Geräte. Seit 2011 konzentrieren wir uns auf unser Kerngeschäft der Medizintechnik; durch die Zusammenlegung unseres Bereiches Rehatechnik mit dem der Streifeneder KG haben wir innerhalb der Unternehmensgruppe unsere gemeinsamen Stärken zusammengeführt und treten gemeinsam als Vollversorger auf dem bayrischen Markt auf. Unsere regionale Orientierung ist integraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Qualitätsmanagement Die WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH ist ein nach DIN EN ISO 13485:2012 zertifiziertes Unternehmen. Die "Prüf- und Überwachungsgesellschaft mbH" (PÜG) hat die Dienstleistung der WKM überprüft und bescheinigt ihr mit den Qualitätssiegeln höchstes Niveau. Darüber hinaus haben wir die hygienische Aufbereitung unserer Hilfsmittel gemäß den Empfehlungen der KRINKO, dem RKI sowie dem BfArM zertifizieren lassen und entsprechen somit den höchsten gültigen Standards. Strategische Geschäftseinheiten Die strategischen Geschäftseinheiten der Gesellschaft definieren sich über die Bereiche:
2. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Während die Entwicklung der Weltwirtschaft von wechselnden Phasen des Wachstums und Stagnation geprägt sind, sind die Marktaussichten für Medizintechnik - insbesondere in Deutschland - kontinuierlich und sehr positiv. Auf der einen Seite stehen die rasante medizintechnische Entwicklung von Diagnose- und Behandlungskonzepten, begleitet von enormer Investitionskraft. Auf der anderen Seite setzt sich der demografische Wandel fort in einer Gesellschaft, die früher und über einen längeren Zeitraum in die Lage gerät, medizintechnische Unterstützung zu brauchen oder aktiv zu fordern. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2019 verlief für die WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH sehr positiv, gezeichnet durch eine außerordentlich hohe - ausschließlich organische - Umsatzsteigerung in allen Vertriebsbereichen sowie umfangreiche Investitionen in Personal, betriebseigene Geräte und Infrastruktur. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 3.045 TEUR auf 20.926 TEUR (+17,03 %) gestiegen. 2019 ergab sich ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 1.376 TEUR (im Vorjahr 2018: Jahresüberschuss 1.171 TEUR), der damit um 17,52 % gestiegen ist. Der Umsatz entwickelte sich Jahr 2019 entsprechend unserer Erwartungen, nachdem wir seit vielen Jahren in nachhaltige und wachstumsfähige Strukturen investiert haben. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 75 T€ auf 364 T€ gestiegen. Der Wareneinsatz erhöhte sich um 15,18 %, und lag im Berichtsjahr bei 7.279 T€ (2018: 6.319 T€). Die kontinuierliche Verbesserung der Belieferung unserer Patienten sowie eine lückenlose und vertragskonforme Abrechnung unserer Leistungen spiegelt sich in dieser Verbesserung wider. Ebenso konnten wir unsere Verhandlungsposition gegenüber unseren Lieferanten weiter stärken, was sich positiv auf die Stückpreise ausgewirkt hat. Die Personalkosten sind von 6.296 TEUR (2018) um 17,16 % auf 7.377 TEUR (2019) gestiegen. Die wiederholt große Steigerung ist auf rein organisches Wachstum zurück zu führen und hebt unsere hohe Priorität bei der Investition in Personal hervor. Abschreibungen wurden in Höhe von 1.327 T€ (+26,66 %) vorgenommen (2018: 1.048 T€). Die Steigerung beruht auf der Investition in betriebseigene Hilfsmittel, die zur Versorgung neuer Patienten sowie dem Support bestehender Versorgungen notwendig sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Gesamtkosten) sind im Durchschnitt um 17,63 % von 2.858 T€ (2018) auf 3.362 T€ (2019) gestiegen. Trotz steigenden Kostenniveaus in nahezu allen Bereichen konnten wir in diesem wachstumsreichen Jahr die Effizienz im Verhältnis zum Umsatz insgesamt steigern. Finanzlage Die finanzielle Ausstattung des Unternehmens war im Jahr 2019, wie auch schon im Vorjahr, sehr solide. Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf 7.692 TEUR (2018 6.816 TEUR). Der Jahresüberschuss betrug + 1.376 TEUR (2018: Jahresüberschuss + 1.171 TEUR). Der Eigenkapitalanteil zum 31. Dezember 2019 lag bei 79,04 %. Das Fremdkapital stieg um 324 TEUR von 1.716 TEUR auf 2.040 TEUR. Der Cashflow lag am Bilanzstichtag bei 2.703 TEUR und war damit um 484 TEUR höher als im Vorjahr. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.200 TEUR gestiegen. Aufgrund des Jahresüberschusses erhöht sich das Eigenkapital um 1.376 TEUR auf 7.692 TEUR. Das Anlagevermögen wird durch langfristiges Kapital gedeckt. Neuinvestitionen wurden in Höhe von 1.926 TEUR getätigt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung der Investitionstätigkeit von 453 TEUR. Bezogen auf die Anschaffungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres bedeutet dies einen Zugang von 32,0 %. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren stieg im Vergleich zum Vorjahr um 93 TEUR von 1.545 TEUR auf 1.638 TEUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 614 TEUR von 4.351 TEUR auf 4.966 TEUR. Die flüssigen Mittel (ohne Cash-Pool) verminderten sich in der Stichtagsbetrachtung um 1 TEUR und betrugen am 31. Dezember 2019 4 TEUR. Nachtragsbericht Als Ereignis von besonderer Bedeutung soll die aktuelle Corona-Krise genannt werden. Sowohl auf dem Absatzmarkt als auch auf dem Beschaffungsmarkt haben sich seit Mitte Februar des Jahres 2020 dramatische Veränderungen ergeben. Auf dem Absatzmarkt ist zu beobachten, dass die Regelversorgung in den Kliniken teilweise bis vollständig unterbrochen wurde, wenn auch nur vorübergehend. Dies spüren wir im Bereich der nichtinvasiven Beatmung und der Schlaftherapie. Durch unseren Fokus auf die invasive Beatmung, die leicht gegenläufig und somit positiv verläuft, wirkt sich dies jedoch nur geringfügig auf unseren Absatz aus. Wir gehen davon aus, dass sich die Patientenzahlen in unseren Kernbereichen der Patientenversorgung mittelfristig stabilisieren, wenn nicht sogar steigen werden. Im Bereich der Systemhygiene hat sich unser Absatz im kurzer Zeit nahezu verdoppelt. Auf dem Beschaffungsmarkt zeigen sich dramatische Lieferengpässe und politische Einflussnahme, die die sowieso schon angespannten Produktionskapazitäten weiter belasten. Besonders im Bereich Beatmung ist zu beobachten, dass sowohl Geräte als auch das dazu benötigte Zubehör knapp bzw. nicht lieferbar sind. Durch unser vorausschauendes Produktmanagement konnten wir bisher die Versorgung aller Patienten weiterhin gewährleisten. Auf den Absatz hat sich dieser Umstand bisher nur sehr geringfügig ausgewirkt. Die weitere Entwicklung ist aktuell nicht vorherzusehen. Preiserhöhungen haben bereits in einzelnen Bereichen stattgefunden und können sich weiter ausdehnen. Gleichzeitig bestehen rund 500 Verträge mit gesetzlichen Kostenträgern, die keinerlei Möglichkeit der Preisanpassung in unserer Vergütung vorsehen. Auf unseren Rohertrag hat sich dieser Umstand bisher nur sehr geringfügig ausgewirkt. Diese Einschätzung haben wir am 14.05.2020 getroffen. Risiken der künftigen Entwicklung Die wesentlichen Chancen und Risiken stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem operativen Geschäft. Aber auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren fortläufig entwickelt und werden intensiv beobachtet. Um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, aber auch Chancen frühzeitig zu erkennen, bedient sich die Gesellschaft einer Reihe von aufeinander abgestimmten Risikomanagement- und Kontrollsystemen. Strategische Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen und das interne Kontrollsystem bilden die Kernelemente des Risikomanagementsystems. Die strategische Planung soll unter anderem gewährleisten, langfristige Risiken und Chancen frühzeitig zu identifizieren und einzuschätzen, um geeignete strukturelle Maßnahmen zu ergreifen. Das interne Berichtswesen ist auf allen Unternehmensebenen darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern. Das interne Kontrollsystem stellt sicher, dass bestehende Regelungen zur Reduzierung von Risiken auf allen Ebenen konsistent eingehalten werden. Analyse der Risikofelder Aus den Schilderungen des Nachtragsberichts ergeben sich die wesentlichen Risiken für das kommende Geschäftsjahr, möglicherweise auch für die darauffolgenden Jahre. - Absatzrisiken: Nicht stattfindende Operationen, reduzierte Klinikleistung, Angst der Menschen vor Klinikaufenthalten wirken sich negativ auf die Patientenströme aus. Aus der erschwerten Beschaffungssituation ergibt sich zusätzlich die Gefahr, dass wir bestehende Nachfrage durch Lieferengpässe nicht bedienen können. - Ertragsrisiken: Durch Knappheit der Produkte und steigende Nachfrage sind Preiserhöhungen bereits erkennbar. Unsere Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten ist dadurch deutlich geschwächt. Mit Ausnahme der Pflegehilfsmittel wurde bisher keinerlei Anpassung der Vergütung durch gesetzliche Kostenträger in Aussicht gestellt. Bleibt das Preisniveau im Verkauf gleich oder sinkt, droht der Rohertrag zu sinken. - Grundsätzliche Einkaufsrisiken / Markt- und Strukturrisiken: Der Preisdruck und die erhöhte Konzentration der Wettbewerber in Kombination mit ständigen Einsparungstendenzen der Krankenkassen stehen unter ständiger intensiver Beobachtung. Lieferantenseitig wird mit Unterstützung eines Lieferantenbewertungs- und managementsystems der Grad der Versorgungssicherheit ständig beobachtet. - Gesetzliche Rahmenbedingungen: Durch Veränderungen im SGB V, dem Medizinproduktegesetz, Klinik-Entlassungsmanagement und weiterer Teilbereiche ergeben sich Dynamiken, die zunächst in Phasen der urteilslosen Interpretation geraten. Durch die Vielschichtigkeit der Marktteilnehmer sind unterschiedlichste Reaktionen zu erwarten, die zu Veränderungen der Konkurrenzsituation führen können. - Neue Verträge: Gleichbleibende Versorgungsqualität bei sinkender Stückvergütung sind eine ständige Gefahr; gleichzeitig sind Tendenzen erkennbar, die bei individuellen Versorgungen sogar steigende Stückvergütungen bedeuten. - Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken sind aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung nicht erkennbar. Prognosebericht Die Geschäftsleitung rechnet für das Geschäftsjahr 2020 - trotz der schwierigen Lage während der Corona-Pandemie - mit einem positiven Geschäftsverlauf. In allen Vertriebsbereichen wird mit einer mittleren Umsatzsteigerung gerechnet. Im Bereich Systemhygiene rechnen wir in ganz Bayern mit einer erheblichen Umsatzsteigerung. Darüber hinaus wird die Wettbewerbsfähigkeit durch stetige Effizienzsteigerungen in den innerbetrieblichen Prozessen, fokussiertes Produktmanagement sowie die ehrlich wertschätzende Personalpolitik sichergestellt und nachhaltig ausgebaut. Für das Jahr 2020 wird ein positives und stabiles Ergebnis erwartet.
Emmering im Juni 2020 gez. Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019der Firma WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbHI. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss der WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH mit Sitz in Emmering (Amtsgericht München, HR B 98151) wurde gemäß den §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Bilanz wurde ohne Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Firma WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH wurde, im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr, aufgrund der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die im Rahmen des Bilanzmodernisierungsgesetzes und des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzt geänderten Bewertungsgrundsätze wurden entsprechend berücksichtigt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB waren nicht zu bilden. Die Bewertung wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: AKTIVA Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr aktiviert und wegen untergeordneter Bedeutung planmäßig in voller Höhe abgeschrieben. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen und planmäßig nach steuergesetzlichen Vorschriften abgeschrieben, da er für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Wertminderungen vorlagen, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Die Fertigerzeugnisse und der Warenbestand werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden - sofern vorhanden - erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen waren keine Abschreibungen notwendig, um diese mit einem niedrigeren Wert anzusetzen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. PASSIVA Die Posten "Steuerrückstellungen" und "Sonstige Rückstellungen" berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen zukünftigen Betrag bewertet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, hervor. Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden pauschal i.H.v 0,75% berücksichtigt. Darüber hinaus wurden ggf. Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 887.106,28 EUR vorhanden. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten sind gemäß § 250 HGB ausgewiesen. Eigenkapital
(Es können Rundungsdifferenzen entstehen) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt 255.645,94 Euro Jahresüberschuss Das Geschäftsjahr 2019 der Gesellschaft endet mit einem Jahresüberschuss von 1.376.359,43 €. (Im Vorjahr: Jahresüberschuss 1.171.206,95 €) Rückstellungen
(Es können Rundungsdifferenzen entstehen) Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
(Es können Rundungsdifferenzen entstehen)Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in der Regel branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten unterbleibt nach § 286 Abs. 2 HGB. Pflichtgemäße Angaben zu Einzelposten der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 285 HGB sind nicht vorzunehmen. Besondere Umstände, die im Anhang zusätzliche Angaben erfordern, liegen nicht vor. IV. Haftungsverhältnisse - Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln bestanden am Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften bestanden zum Bilanzstichtag für die WKM Medizintechnik und Sauerstoff-Therapie GmbH, Metzingen in folgender Höhe:
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bestanden am Abschlussstichtag nicht. Für die gesetzliche Gewährleistungsverpflichtung wurde eine Rückstellung gebildet. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden am Abschlussstichtag nicht. Verpflichtungen aus Mietverträgen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 521 TEUR p.a.. Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 140 TEUR p. a.. V. Sonstige Angaben Beschäftigte Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittlichen Beschäftigtenzahlen der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr:
Gesamtbezüge der Geschäftsführer Für die Tätigkeit im Geschäftsjahr wurden Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans in Höhe von 235 TEUR gewährt. Zusammensetzung der Organe Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer:
Weitere Angaben zur Bilanz 1. Mehrere Posten betreffend: Im Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von 15 TEUR Forderungen enthalten, die zugleich Forderungen gegen Gesellschafter darstellen. Eine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gemäß § 246 Abs. 2 HGB hat nicht stattgefunden. 2. Finanzanlagen An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20% zum 31. Dezember 2019:
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht zum 31. Dezember 2019:
3. Aktiva Eine Fremdbeteiligung als haftender Gesellschafter liegt nicht vor. 4. Eigenkapital Die Bilanz wurde ohne Berücksichtigung der vollständigen oder teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt § 268 Abs. 1 HGB. 5. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen waren nicht zu bilden.
Emmering im Juni 2020 gez. Friedrich Streifeneder Krnajac Sinisa Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2019 - 31.12.2019Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 887.106,28 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR. 1.1.2018 - 31.12.2018Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 668.238,51 EUR. Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 16.348,98 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WKM Werkstatt für Körperbehinderten-Hilfsmittel, Orthopädie-, Reha- und Medizintechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Krailling, 30.06.2020 secutax
GmbH
gez. Lesniczak, Wirtschaftsprüfer |
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