Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 12040
Vorher
Evers Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
21.10.2003
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
a) der Handel mit Maschinen, Geräten und Materialien für End-, Verpackungs- und Rationalisierungs-Systeme. b) der Handel mit Erzeugnissen aus Naturund Chemiefasern sowie deren Konfektionierung und Herstellung. c) der Handel mit Produkten und Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Heben, Sichern, Fördern und Verpacken. d) die Durchführung von Praxisseminaren für Produkt- und Anwendungstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Marc Timmermann
seit 15.2.2022
Prokura
Julia Steiner
seit 6.1.2022
Geschäftsführer
Christoph Bergforth
seit 15.7.2005
Geschäftsführer
Ingeborg Michel
seit 21.10.2003
Prokura
Andrea Samp
seit 21.10.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CBB Christoph Bergforth Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Evers GmbH

Oberhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäfts und der Rahmenbedingungen

Gegenstand des Unternehmens mit Sitz in Oberhausen ist der Handel mit Maschinen, Geräten und Materialien für End-Verpackungs- und Rationalisierungs-Systeme, der Handel mit Erzeugnissen aus Natur- und Chemiefasern sowie deren Konfektionierung und Herstellung, der Handel mit Produkten und Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Heben, Sichern, Fördern und Verpacken und die Durchführung von Praxisseminaren für Produkt- und Anwendungstechnik. Die Gesellschaft ist in angemieteten Räumlichkeiten tätig.

Die Evers GmbH versteht sich als Komplettanbieter in den vier Bereichen Heben von schweren Lasten, Sichern von Ladungen bei Transporten, Absturzsicherung von Personen bei Arbeiten in der Höhe, innerbetriebliches Fördern von Paketen und Verpacken von Kartons und Paletten. Neben innovativen Produkten bietet das Unternehmen ein ISO-zertifiziertes Seminarwesen, das die Bereiche Ladungssicherung und Ladeeinheitensicherung, Anschlag- und Hebetechnik, Absturzsicherung, Verpackungsoptimierung und Gefahrgutversand umfasst. Darüber hinaus bietet die Evers GmbH einen umfangreichen Rundum-Service, der sich durch höchste Lösungskompetenz in allen Stadien der Anwendungsprozesse der Evers-Kunden auszeichnet. Dazu gehören die Durchführung der Risiko- und Gefährdungsbeurteilungen gem. § 5 Arbeitsschutzgesetz, die Anfertigung individueller und aufgabenbezogener Betriebsanleitungen für die Erstellung der Arbeitsanweisungen durch den Betreiber, die Begleitung der Erstinbetriebnahme und Unterweisung der Mitarbeiter in der Anwendung der gelieferten Evers-Produkte, die permanente Begleitung und Unterstützung der Mitarbeiter im Einsatz (training on the job) und der Prüf- und Reparaturservice.

Die Evers GmbH will die Marktposition als Spezialist in ihren vier Funktionsbereichen weiter ausbauen. Mit großer Innovationskraft präsentiert das Unternehmen permanent neue Qualitätsprodukte und -leistungen, um seinen Kunden durch zeitgemäße und marktgerechte Angebote einen hohen Nutzen zu bieten und auf diese Weise zum Erfolg seiner Kunden beizutragen.

Wesentlich für die Evers GmbH ist der konsumorientierte Inlandsmarkt mit einem Umsatzanteil von ca. 93 %. Daher ist die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland maßgeblich.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor.

Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war, ist jedoch mit 5,9 % Steigerung vs. Vorjahr immer noch auf einem hohen Stand.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher, womit sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzt.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

2. Ertragslage

Der Umsatz der Evers GmbH ist im Jahr 2023 um 1 % gestiegen, nachdem der Umsatz 2022 um 14 % über dem coronabedingt schwächeren Jahr 2021 lag. Damit liegt der Umsatz mittlerweile wieder über dem Niveau vor Corona. Der Zuwachs der Umsätze betraf sowohl das Inland als auch das Ausland. Der Umsatz wird mit ca. 93 % nach wie vor im Wesentlichen im Inland erzielt.

Das Rohergebnis betrug im Berichtsjahr ca. € 9,4 Mio. und hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. € 0,6 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert aus einer verbesserten Rohmarge. Bei leicht reduzierten Personalaufwendungen, kompensiert durch gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen, ergibt sich ein um ca. € 0,6 Mio. erhöhtes Ergebnis vor Steuern von ca. € 2,8 Mio. Das Ergebnis wird aufgrund des seit 2020 bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt. Ein Steueraufwand wird nicht ausgewiesen.

3. Vermögens- und Finanzlage

Das Aktivvermögen der Gesellschaft besteht zu ca. 11 % aus mittel- und langfristig gebundenem Vermögen und zu 89 % aus Umlaufvermögen. Zum Umlaufvermögen gehören insbesondere das Vorratsvermögen sowie die Forderungen aus der aktiven Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Die Bilanzsumme hat sich vor allem aufgrund der Erhöhung der Liquidität um ca. 16 % auf T€ 5.134 erhöht.

Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme ca. 28 % nach 32 % im Vorjahr. Eine Bankfinanzierung wird nicht in Anspruch genommen.

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
T€
2022
T€
(fiktiver) Jahresüberschuss 1.767 1.432
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 293 186
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -101 169
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 363 -886
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Verbindlichkeiten -129 224
= Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit 2.193 1.125
+ Einzahlungen für Desinvestitionen in das Sachanlagevermögen und das immaterielle Anlagevermögen 30 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und das immaterielle Anlagevermögen -413 -153
+/- Einzahlungen/Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -2 -2
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -385 -155
+/- Zunahme/Abnahme der Bankverbindlichkeiten 0 -213
- Gewinnausschüttung 0 0
- (fiktive) Ergebnisabführung -1.767 -1.432
+/- Veränderung Darlehen Gesellschafter 921 924
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -846 -721
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 962 249
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 338 89
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.300 338

4. Risiko- und Chancenbericht

Das Unternehmensrisiko wird regelmäßig analysiert. Es wird versucht, die erkannten Risiken systematisch zu reduzieren. Die unvermeidlichen Risiken sind ausreichend versichert.

Die Evers GmbH verfügt über ein straffes Debitorenmanagement. Bonitätsprüfung bei Neukunden sowie Bonitätsüberwachungen bei bestehenden Kundenverbindungen sind obligatorisch. Das Debitorenrisiko ist insgesamt gering. Nennenswerte Ausfälle sind nicht zu verzeichnen. Bei Bedarf werden Auskünfte über die Creditreform oder Dun & Bradstreet Deutschland GmbH eingeholt.

Für die gesamte Produktpalette, jedoch insbesondere für Erzeugnisse der petrochemischen Industrie und für Produkte aus Stahl, bestehen Preisrisiken. Die Überwachung erfolgt permanent, so dass umgehende Preiskorrekturen erfolgen können.

Der Kundenkreis ist gut strukturiert. Die Evers GmbH bedient ca. 10.000 Kunden in über 65 verschiedenen Branchen. Der Kundenkreis erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet. Das Exportgeschäft ist von untergeordneter Bedeutung. Der Anteil des Umsatzes mit Großkunden (Umsatz > T€ 200) am Gesamtvolumen beträgt ca. 25 %.

Chancen werden generell in der laufenden Weiterentwicklung wesentlicher Produkte sowie der weiteren Fortbildung der Kunden gesehen.

Durch eine intensive konzeptionelle Strategieentwicklung und -implementierung, Auswahl neuer Innovationsfelder sowie Optimierung der Prozess- und Organisationsstruktur soll ungenutztes Potenzial ausgeschöpft und Evers zielgerichtet über das aktuelle Wachstum hinausführt werden.

5. Prognosebericht

Aufgrund der verhaltenen weltwirtschaftlichen Dynamik und der schwachen inländischen Nachfrage im Jahr 2023 ist die Entwicklung für 2024 nur bedingt absehbar. Das weitere Wachstum wird verhalten optimistisch beurteilt. Für das Jahr 2024 wird mit leicht steigendem Umsatz und einem leicht verbesserten Ergebnis gerechnet.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 586.007,50 494.302,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.183,50 97.241,50
II. Sachanlagen 531.324,00 396.561,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 150.246,50 187.804,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.077,50 208.756,50
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
1. Beteiligungen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 4.505.694,93 3.905.085,46
I. Vorräte 1.449.890,41 1.514.827,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.755.374,42 2.052.402,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.300.430,10 337.855,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.551,77 43.304,66
Summe Aktiva 5.134.254,20 4.442.692,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.414.034,59 1.414.034,59
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 500.000,00 500.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 914.034,59 914.034,59
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 368.519,53 469.235,88
C. Verbindlichkeiten 3.351.700,08 2.559.422,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.773.520,04 1.853.330,50
davon aus Steuern 138.435,87 240.132,46
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.771,81 1.003,32
Summe Passiva 5.134.254,20 4.442.692,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 2.781.377,34 2.219.714,72
a) Rohergebnis 9.426.990,71 8.794.576,64
b) Personalaufwand 4.115.086,00 4.423.478,21
Löhne und Gehälter 3.525.519,05 3.832.328,10
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 589.566,95 591.150,11
davon Aufwendungen für Altersversorgung 30.054,60 49.607,47
c) Abschreibungen 291.436,45 185.670,00
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 291.436,45 185.670,00
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.239.090,92 1.965.713,71
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -14.966,91 -10.220,39
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.928,70 1.492,61
b) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.000,00 2.000,00
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.895,61 9.713,00
davon an verbundene Unternehmen 12.756,61 4.249,13
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 3.139,00 1.664,00
3. Ergebnis nach Steuern 2.766.410,43 2.209.494,33
4. sonstige Steuern 5.647,00 5.520,00
5. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -2.760.763,43 -2.203.974,33
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.760.763,43 2.203.974,33
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Nummer HR B 12040 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Jahresabschluss die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungen gem. § 288 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis netto € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Wertabschläge werden darüber hinaus für Lagerverluste und altersabhängige Wertminderungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen gebildet.

Das Deckungsvermögen für Altersvorsorgeverpflichtungen wird zum Rückkaufwert bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden in Höhe des versicherungsmathematisch ermittelten Erfüllungsbetrages nach der PUC-Methode bei Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre für eine Laufzeit von 15 Jahren) und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Berichtsjahr ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 500.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Aus der Bewertung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der letzten 10 Jahre für eine Laufzeit von 15 Jahren anstelle einer Bewertung mit dem Durchschnittszins der letzten 7 Jahre ergibt sich für die Pensionsrückstellung ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 0,1, der ausschüttungsgesperrt ist.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Verpflichtungen und Jahresabschlusskosten sowie Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verpfändetes Deckungsvermögen von insgesamt T€ 35 wurde mit Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von insgesamt T€ 54 saldiert, so dass sich eine Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 19 ergibt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die mit 1 % p. a. verzinst werden.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Mit Datum vom 26. Februar 2020 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin geschlossen. Es wurde eine ertragsteuerliche Organschaft begründet, eine eigene Steuerverpflichtung besteht damit für die Gesellschaft nicht mehr. Das Ergebnis wird an die Gesellschafterin abgeführt.

V. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen belaufen sich auf jährlich ca. T€ 550 mit Laufzeiten bis 2032. Die Verpflichtung unterliegt einer Indexierung. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Dienstleistungsverträgen betragen derzeit jährlich ca. T€ 360. Die Verträge haben Laufzeiten von 1 bis 3 Jahren.

Es besteht eine Bürgschaftsverpflichtung über einen Betrag in Höhe von T€ 3.300 zugunsten der Sparkasse Oberhausen für Darlehensverpflichtungen der Gesellschafterin CBB Christoph Bergforth Beteiligungsgesellschaft mbH. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag in einer Höhe von T€ 500. Aufgrund der Bonität der Darlehensnehmerin wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 53 (Vorjahr: 52) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.

Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind:

Herr Christoph Bergforth

Frau Julia Steiner

 

Oberhausen, den 8. Februar 2024

Christoph Bergforth

Julia Steiner

Der Jahresabschluss wurde am 08. Februar 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt € 2.760.763,43 und wird aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 26.02.2020 vollständig an die Gesellschafterin CBB Christoph Bergforth Beteiligungsgesellschaft mbH abgeführt.

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.040.176,81 2.291,28 0,00 1.042.468,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.240.176,86 0,00 0,00 1.240.176,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.245.300,36 410.823,17 29.973,00 2.626.150,53
3.485.477,22 410.823,17 29.973,00 3.866.327,39
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 37.500,00 2.000,00 0,00 39.500,00
4.563.154,03 415.114,45 29.973,00 4.948.295,48
Kumulierte Abschreibungen 1.1.2023
Zugänge
Abgänge
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 942.935,31 45.349,28 0,00 988.284,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.052.372,36 37.558,00 0,00 1.089.930,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.036.543,86 208.529,17 0,00 2.245.073,03
3.088.916,22 246.087,17 0,00 3.335.003,39
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 37.000,00 2.000,00 0,00 39.000,00
4.068.851,53 293.436,45 0,00 4.362.287,98
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände 54.183,50 97.241,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 150.246,50 187.804,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.077,50 208.756,50
531.324,00 396.561,00
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 500,00 500,00
586.007,50 494.302,50

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, für Zwecke der Offenlegung verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Evers Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Evers Gesellschaft mit beschränkter Haftung - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Evers Gesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Darüber hinaus sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 8. Februar 2024"

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