Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 21932
Eingetragen
27.4.2001
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind: -Planung, Ausführung und Wartung von Elektroanlagen für Industrie und Gewerbe - - Beleuchtungsanlagen - - Hoch- und Niederspannungs- Schaltanlagen - -Planung, Montage, Wartung, Vermietung von Kommunikationstechnik - -Fernsprechanlagen - -Gefahrenmeldetechnik - -Schwachstromtechnik - - Netzwerk-Datentechnik -

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Mayer
seit 9.11.2021
Prokura
Marcel Bausch
seit 14.9.2020
Geschäftsführer
Eckard Schulte
seit 24.11.2016
Prokura
Hermann Wirth
seit 27.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 8 angezeigt

Elisabeth Dollinger
89075 Ulm
255.000 €
51.00%
Eltoso Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG
Germany
50.000 €
10.00%
Ziegler Systemhaus GmbH
Germany
20.000 €
4.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ziegler Systemhaus GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

-Ziegler Systemhaus GmbH-

Aktivseite

2023 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.233,50
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11,50 139,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 33.222,00 67.694,00
33.233,50
II. Sachanlagen 542.712,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.710,00 278.079,00
542.712,00
III. Finanzanlagen 0.00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.833.060,37 1.631.882,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.450.249,98
Davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 0,00 (Vorjahr: € 12.833,40)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.472.850,63 2.567.045,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.019,53 8.941,51
D. Aktive latente Steuern 97.350,00 101.080,00
Bilanzsumme 7.442.476,01 7.742.382,54

Passivseite

2023 2022
A. Eigenkapital 3.970.296,11
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Nennwert eigene Anteile -70.000,00 -70.000,00
III. Bilanzgewinn 3.540.296,11 4.108.190,11
3.970.296,11
B. Rückstellungen 1.427.863,11 1.291.576,71
C. Verbindlichkeiten 2.044.316,79 1.907.644,47
Davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten € 0,00 (Vorjahr: € 15.000,00)
Dadvon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 0,00 (Vorjahr: € 1.472,63)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.971,25
Bilanzsumme 7.442.476,01 7.742.382,54

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 12.879.903,27 11.367.089,33
2. Personalaufwand
a) Löhne u. Gehälter 7.688.807,29 6.848.662,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.610.283,09 9.299.090,38 1.496.081,37
-davon für Altersversorgung € 49.435,31 ( € 52.999,80 ) 3.580.812,89 3.022.345,41
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 312.380,57 291.176,97
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.971.169,71 1.735.789,34
5. Betriebsergebnis (EBIT) 1.297.262,61 995.379,10
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 911,73 2.873,09
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.967,97 823.943,76 28.092,20
2.121.206,37 970.159,99
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 175.468,37 283.874,47
-davon Aufwand aus der Veränderung aktiver latenter Steuern € 3.730,00 ( € -14.260,00 )
9. Ergebnis nach Steuern 1.945.738,00 686.285,52
10. Sonstige Steuern 13.632,00 13.420,00
11. Jahresüberschuss 1.932.106,00 672.865,52
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.608.190,11 0,00
13. Bilanzgewinn 3.540.296,11 0,00

Amtsgericht Stuttgart HRB 21932

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Ziegler Systemhaus GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. 21932).

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Abweichend zu den Vorjahren ist die Bilanz unter der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die unbeweglichen und beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten ohne Fremdkapitalzinsen, höchstens jedoch zu ihren voraussichtliche Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und den anteiligen Wertverzehr des Anlagevermögens.

Im Rahmen der langfristigen Auftragsfertigung werden, soweit es sich um abgrenzbare Teilleistungen mit eigenständiger Teilabnahme handelt, Teilabrechnungen gestellt.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen.

Die erhaltenen Anzahlungen werden nach der Nettomethode, d. h. ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt, soweit die erhaltenen Anzahlungen die Herstellungskosten nicht übersteigen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Ausschüttung gesperrte Beträge

Der Gesamtbetrag der zur Ausschüttung gesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf € 97.350,00 aus aktiven latenten Steuern.

Anlagevermögen

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anhang) dargestellt.

Die Abschreibung der entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurde planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen diese voraussichtlich genutzt werden. Bei den erworbenen Firmenwerten erfolgte die Verteilung über fünf Geschäftsjahre.

Die Abschreibung des aktiven Überhangs aus der Verschmelzung mit der Gerhard Bühler GmbH & Co. KG zum 01.01.2020 wird planmäßig über fünf Geschäftsjahre verteilt.

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 2.450.249,98 0,00 2.987.518,47 0,00

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 0,00 (VJ.: € 12.833,40) stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Latente Steuern

Für aktive latente Steuern wurde ein Steuerabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 274 Abs. 2 HGB angesetzt.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 500.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die erworbenen eigenen Anteile sind offen abgesetzt.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 1.608.190,11 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Archivierungsverpflichtungen, Urlaubs- u. Überstundenverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Gutschriften, Gewährleistungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Dokumentationsverpflichtungen, sonstige Abgaben, Tantiemen, Erfolgsbeteiligungen sowie Abschluss- u. Prüfungsgebühren.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Summe 2.044.316,79 2.044.316,79 0,00 0,00
VJ (1.907.644,47) (1.907.644,47) (0,00) (0,00)

Von den Verbindlichkeiten sind die erh. Anzahlungen durch Bankbürgschaften besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr stellen Lieferantenverbindlichkeiten dar.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen zum Bilanzstichtag € 1.469.476,40.

Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: € 541.296,99

Davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr: € 928.179,41

Davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre: € 0,00

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- / Leasingverträgen und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 1.469. Gegenstand der Verträge sind hauptsächlich Wirtschaftsgüter des Fuhrparks, Maschinenwerkzeuge, Software, Bürogeräte sowie Räumlichkeiten u. Parkplätze.

Gewinn und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus der Veräußerung der Anteile an verbundenen Unternehmen des Finanzanlagevermögens in Höhe von T€ 850 enthalten, die nach Verrechnung mit dem Buchwert der Beteiligung zu einem Buchgewinn von T€ 750 führen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Sonstige Angaben

Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans:

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Geschäftsführer Hermann Wirth, Ebersbach/Fils (Kaufmann) und Marcel Bausch, Göppingen (Kaufmann).

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 88 gewerbliche Mitarbeiter und 37 Angestellte beschäftigt.

Gesamtbezüge Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, den 19.07.2024

Hermann Wirth, Geschäftsführer

Marcel Bausch, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 19. Juli 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens der Ziegler Systemhaus GmbH, Stuttgart

Anschaffungs- und Herstellkosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 86.637,31 0,00 26.214,69 0,00 60.422,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 322.363,05 0,00 0,00 0,00 322.363,05
409.000,36 0,00 26.214,69 0,00 382.785,67
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 1.776.136,74 0,00 0,00 0,00 1.776.136,74
2. Techn. Anlagen und Maschinen 7.303,27 0,00 7.303,27 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.566,16 564.840,57 228.345,41 0,00 1.225.061,32
2.672.006,17 564.840,57 235.648,68 0,00 3.001.198,06
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 0,00 100.000,00 0,00 0,00
100.000,00 0,00 100.000,00 0,00 0,00
Summe 3.181.006,53 564.840,57 361.863,37 0,00 3.383.983,73
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 86.497,81 124,00 26.210,69 60.411,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 254.669,05 34.472,00 0,00 289.141,05
341.166,86 34.596,00 26.210,69 349.552,17
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 1.776.134,74 0,00 0,00 1.776.134,74
2. Techn. Anlagen und Maschinen 7.303,27 0,00 7.303,27 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 610.487,16 277.784,57 205.920,41 682.351,32
2.393.925,17 277.784,57 213.223,68 2.458.486,06
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.735.092,03 312.380,57 239.434,37 2.808.038,23
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11,50 139,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 33.222,00 67.694,00
33.233,50 67.833,50
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 2,00 2,00
2. Techn. Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.710,00 278.079,00
542.712,00 278.081,00
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 100.000,00
0,00 100.000,00
Summe 575.945,50 445.914,50

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

1. Wirtschaftsbericht

Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent deuten die Frühindikatoren noch keine Belebung zu Jahresbeginn an. Die Stimmung der Verbraucher*innen und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert.

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich laut ifo Geschäftsklimaindex im Januar erneut eingetrübt, wobei sowohl die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage als auch die Aussichten auf die kommenden Monate zurückgenommen wurden. Auch die Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, abgebildet im GfK-Konsumklima, hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung waren im Januar - nach einem Anstieg im Vormonat - wieder rückläufig.

Zusätzlich dämpfend auf die konjunkturelle Entwicklung könnten sich neben anhaltend hohen Krankenständen auch die Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu Jahresbeginn sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere Lieferzeitenverzögerungen und Transportkostensteigerungen bemerkbar machen. In der Summe können diese Faktoren dazu führen, dass sich die erwartete wirtschaftliche Erholung weiter verzögert.

Die Indikatoren für die Entwicklung des privaten Konsums geben aktuell ein eher pessimistisches Bild: Laut Prognose der GfK wird das Konsumklima im Januar auf -29,7 Zähler sinken. Das ist der niedrigste Wert seit März 2023 (-30,6 Punkte). Gleichzeitig nimmt zuletzt wieder die Sparneigung zu, für Januar wurde ein Wert von 14,0 Punkten angegeben (+6,7 Punkte). Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel (inkl. Kfz) ist im Januar um -3,8 Punkte auf den niedrigsten Wert seit November 2022 gefallen und verharrt weiter im deutlich negativen Bereich (-26,6 Punkte). Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen haben sich dabei verschlechtert.

Insgesamt enttäuschen die Frühindikatoren zum privaten Konsum am aktuellen Rand. Eine Trendwende im Einzelhandel ist angesichts der negativen Stimmung - trotz einzelner positiver Signale zum Ende letzten Jahres - noch nicht in Sicht. Bei steigenden Löhnen und rückläufigen Inflationsraten dürfte aber mit einer Erholung des privaten Konsums im Verlauf des Jahres zu rechnen sein.

Die Bautätigkeit im Großraum Stuttgart und im gesamten Süddeutschen Raum ist weiterhin sehr zurückhaltend. Zum Jahresbeginn 2024 sind die Auftragsbücher im Baunebengewerbe schon nicht mehr so gut gefüllt, so dass einige Betriebe für das Jahr 2024 Auslastungsprobleme erwarten. Die Stimmungsindikatoren sind sehr stark von der politischen Entscheidungslage und den geltenden Vorordnungen abhängig. Die Zukunftsbewertungen der Unternehmen im Bauhaupt- und Nebengewerbe sind auf dieser Grundlage sehr verhalten.

Die Tätigkeiten in der Elektro- und Kommunikationstechnik umfassten Dienstleistungen in den Fachgebieten Gebäudetechnik mit Gebäudeautomation, Kommunikations- und Netzwerktechnik, Gefahrenmeldetechnik, sowie verstärkt im Bereich erneuerbare Energien. Der regionale Tätigkeitsschwerpunkt lag im Berichtszeitraum im Großraum Stuttgart und Baden-Württemberg.

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um -18,2% verringert. Unter Berücksichtigung der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen steigerte sich die Gesamtleistung um +9,3%.

Der Materialbezug und der Aufwand für bezogene Leistungen haben sich im Berichtszeitraum um +13,3% erhöht, so dass sich das Rohergebnis im Sinne von § 276 HGB um +12,9% erhöht hat.

Die darüber hinaus gehenden betrieblichen Aufwendungen haben sich um +11,7% erhöht. Die Erhöhung der in diesen enthaltenen Personalkosten fällt um +11,4% nahezu identisch aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerplanmäßig mit T€ 53 mit Umzugskosten, verursacht durch die Standortverlegung an den Rand von Stuttgart belastet.

Das Ergebnis vor Steuern fällt mit T€ 2.122 gegenüber dem Vorjahr um +118,8% positiver aus. Das reine Zinsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ -22 auf T€ -25 verschlechtert.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr um -38,1% gesunken.

Mit T€ 1.932 fiel der Jahresüberschuss um +187,2% höher gegenüber dem Vorjahr aus, was maßgeblich durch Einmaleffekte, die in Beteiligungserträgen und einem Buchgewinn, den Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Beteiligung betreffend, begründet ist. Die liquiden Mittel der Gesellschaft beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 1.473 (i. Vj. T€ 2.567). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag um T€ 300 auf T€ 7.442 verringert. Das Sachanlagevermögen hat sich durch maßgeblich durch notwendige Mietereinbauten am neuen Standort um T€ 265 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich im Geschäftsjahr auf 53,4% (i. Vj. 58,6%). Die Fremdkapitalquote hat sich auf 46,6% am Ende des Geschäftsjahres 2023 erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um T€ -1.095 verringert.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose

Durch den Anfang 2024 geplanten Auftragseingang wird für die beiden Folgejahre 2024 und 2025 mit einer vollen Beschäftigung der eigenen Mitarbeiter und Auslastung der betrieblichen Kapazitäten gerechnet.

Aufgrund der derzeitigen Entwicklung kann erwartet werden, dass die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wiederum mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden können.

Im Marktsegment der Gesellschaft bieten vor allem im Großraum Stuttgart viele Wettbewerber an. Die Gesellschaft hat durch ihre starke Service-Abteilung eine hohe Kundenbindung und eine gute Auslastung.

Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist unsere Gesellschaft gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig Chancen zu nutzen. Dies gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht.

Ein Risikomanagement-System besteht durch die Bewertung der wesentlichen bestehenden und auftretenden Risiken. Geschäftsleitung und leitende Mitarbeiter informieren sich regelmäßig über die Risikolage.

Im Folgenden sind die identifizierten Risikoarten zusammengefasst, die einen merklichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Gesamtwirtschaftliche Risiken:

Das Investitionsverhalten der öffentlichen Gebietskörperschaften und privaten Unternehmen kann durch politische Unsicherheiten, reduzierte Steuereinnahmen oder gravierende Gesetzesänderungen eingeschränkt werden. Eine schwache Konjunktur und eine Zurückhaltung in der Investitionstätigkeit bei den potentiellen Auftraggebern könnten das Erreichen der angestrebten Auslastungsziele gefährden und somit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen.

Ausfallrisiken:

Da die betrieblichen Leistungen durch Abschlagsanforderungen und die restlichen Abrechnungsbeträge auf Ziel berechnet werden, können Forderungsausfälle und Verluste aus verspäteten Zahlungseingängen zu finanziellen Verlusten führen.

Liquiditätsrisiken:

Die Risiken, dass das Unternehmen möglicherweise nicht in der Lage ist, Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten eingegangenen Verpflichtungen notwendig sind, sind nicht erkennbar. Darüber hinaus gibt es keine Währungsrisiken.

Chancen:

Die Gesellschaft setzt konsequent auf ein hohes Maß an Qualität, was durch die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN ISO 9001 im Bereich Gefahrenmeldetechnik dokumentiert wurde. Die Erweiterung des Portfolios im Bereich Erneuerbare Energien, die Ausrichtung der Dienstleistungen an den Kundenwünschen, sowie die kontinuierliche Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter sichern durch abgeschlossene Wartungs- und Dienstleistungsverträge die Erträge. In der Mittelfristplanung 2024 bis 2026 sind weitere Investitionen in die Qualifizierung des auf hohem technischem Niveau stehenden Portfolios berücksichtigt. Dieses erfolgreiche Geschäftsmodell gilt es über den regionalen Stuttgarter Marktbereich auf den Großraum Stuttgart und Baden-Württemberg auszudehnen.

3. Bericht über Finanzinstrumente

Finanzanlagen, Derivate, Wertpapiere, Darlehensverbindlichkeiten und Forderungen aus Lieferungen/Leistungen sind gemäß dem Grundsatz der Wesentlichkeit für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung von Belang.

4. Forschung und Entwicklung

Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit betreibt die Gesellschaft keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch von der Finanz- und Ertragslage ihrer Zulieferer sowie der Branchenfortentwicklung beeinflusst.

5. Prognose

Durch den mittlerweile für 2024 realisierten und geplanten Auftragseingang wird für das restliche Geschäftsjahr 2024 mit der vollen Beschäftigung der eigenen Mitarbeiter und Auslastung der betrieblichen Kapazitäten gerechnet. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung kann erwartet werden, dass die Geschäftsjahre 2024 und 2025 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden können.

 

Stuttgart, 01. Juli 2024

Hermann Wirth

Marcel Bausch

Bestätigungsvermerk

Die Berichtsgesellschaft hat für die Offenlegung ihres Jahresabschlusses von den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich deshalb nicht auf den eingereichten verkürzten Jahresabschluss. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ziegler Systemhaus GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ziegler Systemhaus GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus, haben wir den Lagebericht der Ziegler Systemhaus GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei, insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde-liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göppingen, 19. Juli 2024

W-P-G Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helmut Schwarz, Wirtschaftsprüfer

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