Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Ziegler Systemhaus GmbH
Franz-Wachter-Straße 12, 70188 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Mayer seit 9.11.2021 | Prokura |
Marcel Bausch seit 14.9.2020 | Geschäftsführer |
Eckard Schulte seit 24.11.2016 | Prokura |
Hermann Wirth seit 27.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
8 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 8 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ziegler Systemhaus GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023-Ziegler Systemhaus GmbH-Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Amtsgericht Stuttgart HRB 21932Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Ziegler Systemhaus GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. 21932). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Abweichend zu den Vorjahren ist die Bilanz unter der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die unbeweglichen und beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten ohne Fremdkapitalzinsen, höchstens jedoch zu ihren voraussichtliche Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und den anteiligen Wertverzehr des Anlagevermögens. Im Rahmen der langfristigen Auftragsfertigung werden, soweit es sich um abgrenzbare Teilleistungen mit eigenständiger Teilabnahme handelt, Teilabrechnungen gestellt. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Die erhaltenen Anzahlungen werden nach der Nettomethode, d. h. ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt, soweit die erhaltenen Anzahlungen die Herstellungskosten nicht übersteigen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Zur Ausschüttung gesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der zur Ausschüttung gesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf € 97.350,00 aus aktiven latenten Steuern. Anlagevermögen Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anhang) dargestellt. Die Abschreibung der entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurde planmäßig auf die Geschäftsjahre verteilt, in denen diese voraussichtlich genutzt werden. Bei den erworbenen Firmenwerten erfolgte die Verteilung über fünf Geschäftsjahre. Die Abschreibung des aktiven Überhangs aus der Verschmelzung mit der Gerhard Bühler GmbH & Co. KG zum 01.01.2020 wird planmäßig über fünf Geschäftsjahre verteilt. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 0,00 (VJ.: € 12.833,40) stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Latente Steuern Für aktive latente Steuern wurde ein Steuerabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 274 Abs. 2 HGB angesetzt. Eigenkapital Das Stammkapital von € 500.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die erworbenen eigenen Anteile sind offen abgesetzt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 1.608.190,11 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Archivierungsverpflichtungen, Urlaubs- u. Überstundenverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Gutschriften, Gewährleistungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Dokumentationsverpflichtungen, sonstige Abgaben, Tantiemen, Erfolgsbeteiligungen sowie Abschluss- u. Prüfungsgebühren. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten sind die erh. Anzahlungen durch Bankbürgschaften besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr stellen Lieferantenverbindlichkeiten dar. Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen zum Bilanzstichtag € 1.469.476,40. Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: € 541.296,99 Davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr: € 928.179,41 Davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre: € 0,00 Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- / Leasingverträgen und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 1.469. Gegenstand der Verträge sind hauptsächlich Wirtschaftsgüter des Fuhrparks, Maschinenwerkzeuge, Software, Bürogeräte sowie Räumlichkeiten u. Parkplätze. Gewinn und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus der Veräußerung der Anteile an verbundenen Unternehmen des Finanzanlagevermögens in Höhe von T€ 850 enthalten, die nach Verrechnung mit dem Buchwert der Beteiligung zu einem Buchgewinn von T€ 750 führen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Sonstige Angaben Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Geschäftsführer Hermann Wirth, Ebersbach/Fils (Kaufmann) und Marcel Bausch, Göppingen (Kaufmann). Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 88 gewerbliche Mitarbeiter und 37 Angestellte beschäftigt. Gesamtbezüge Geschäftsführung Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 19.07.2024 Hermann Wirth, Geschäftsführer Marcel Bausch, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 19. Juli 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens der Ziegler Systemhaus GmbH, Stuttgart
Lagebericht zum 31. Dezember 20231. Wirtschaftsbericht Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent deuten die Frühindikatoren noch keine Belebung zu Jahresbeginn an. Die Stimmung der Verbraucher*innen und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert. Die Stimmung in den Unternehmen hat sich laut ifo Geschäftsklimaindex im Januar erneut eingetrübt, wobei sowohl die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage als auch die Aussichten auf die kommenden Monate zurückgenommen wurden. Auch die Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, abgebildet im GfK-Konsumklima, hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung waren im Januar - nach einem Anstieg im Vormonat - wieder rückläufig. Zusätzlich dämpfend auf die konjunkturelle Entwicklung könnten sich neben anhaltend hohen Krankenständen auch die Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu Jahresbeginn sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere Lieferzeitenverzögerungen und Transportkostensteigerungen bemerkbar machen. In der Summe können diese Faktoren dazu führen, dass sich die erwartete wirtschaftliche Erholung weiter verzögert. Die Indikatoren für die Entwicklung des privaten Konsums geben aktuell ein eher pessimistisches Bild: Laut Prognose der GfK wird das Konsumklima im Januar auf -29,7 Zähler sinken. Das ist der niedrigste Wert seit März 2023 (-30,6 Punkte). Gleichzeitig nimmt zuletzt wieder die Sparneigung zu, für Januar wurde ein Wert von 14,0 Punkten angegeben (+6,7 Punkte). Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel (inkl. Kfz) ist im Januar um -3,8 Punkte auf den niedrigsten Wert seit November 2022 gefallen und verharrt weiter im deutlich negativen Bereich (-26,6 Punkte). Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen haben sich dabei verschlechtert. Insgesamt enttäuschen die Frühindikatoren zum privaten Konsum am aktuellen Rand. Eine Trendwende im Einzelhandel ist angesichts der negativen Stimmung - trotz einzelner positiver Signale zum Ende letzten Jahres - noch nicht in Sicht. Bei steigenden Löhnen und rückläufigen Inflationsraten dürfte aber mit einer Erholung des privaten Konsums im Verlauf des Jahres zu rechnen sein. Die Bautätigkeit im Großraum Stuttgart und im gesamten Süddeutschen Raum ist weiterhin sehr zurückhaltend. Zum Jahresbeginn 2024 sind die Auftragsbücher im Baunebengewerbe schon nicht mehr so gut gefüllt, so dass einige Betriebe für das Jahr 2024 Auslastungsprobleme erwarten. Die Stimmungsindikatoren sind sehr stark von der politischen Entscheidungslage und den geltenden Vorordnungen abhängig. Die Zukunftsbewertungen der Unternehmen im Bauhaupt- und Nebengewerbe sind auf dieser Grundlage sehr verhalten. Die Tätigkeiten in der Elektro- und Kommunikationstechnik umfassten Dienstleistungen in den Fachgebieten Gebäudetechnik mit Gebäudeautomation, Kommunikations- und Netzwerktechnik, Gefahrenmeldetechnik, sowie verstärkt im Bereich erneuerbare Energien. Der regionale Tätigkeitsschwerpunkt lag im Berichtszeitraum im Großraum Stuttgart und Baden-Württemberg. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um -18,2% verringert. Unter Berücksichtigung der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen steigerte sich die Gesamtleistung um +9,3%. Der Materialbezug und der Aufwand für bezogene Leistungen haben sich im Berichtszeitraum um +13,3% erhöht, so dass sich das Rohergebnis im Sinne von § 276 HGB um +12,9% erhöht hat. Die darüber hinaus gehenden betrieblichen Aufwendungen haben sich um +11,7% erhöht. Die Erhöhung der in diesen enthaltenen Personalkosten fällt um +11,4% nahezu identisch aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerplanmäßig mit T€ 53 mit Umzugskosten, verursacht durch die Standortverlegung an den Rand von Stuttgart belastet. Das Ergebnis vor Steuern fällt mit T€ 2.122 gegenüber dem Vorjahr um +118,8% positiver aus. Das reine Zinsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ -22 auf T€ -25 verschlechtert. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr um -38,1% gesunken. Mit T€ 1.932 fiel der Jahresüberschuss um +187,2% höher gegenüber dem Vorjahr aus, was maßgeblich durch Einmaleffekte, die in Beteiligungserträgen und einem Buchgewinn, den Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Beteiligung betreffend, begründet ist. Die liquiden Mittel der Gesellschaft beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 1.473 (i. Vj. T€ 2.567). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag um T€ 300 auf T€ 7.442 verringert. Das Sachanlagevermögen hat sich durch maßgeblich durch notwendige Mietereinbauten am neuen Standort um T€ 265 erhöht. Die Eigenkapitalquote beläuft sich im Geschäftsjahr auf 53,4% (i. Vj. 58,6%). Die Fremdkapitalquote hat sich auf 46,6% am Ende des Geschäftsjahres 2023 erhöht. Die liquiden Mittel haben sich um T€ -1.095 verringert. 2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Durch den Anfang 2024 geplanten Auftragseingang wird für die beiden Folgejahre 2024 und 2025 mit einer vollen Beschäftigung der eigenen Mitarbeiter und Auslastung der betrieblichen Kapazitäten gerechnet. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung kann erwartet werden, dass die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wiederum mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden können. Im Marktsegment der Gesellschaft bieten vor allem im Großraum Stuttgart viele Wettbewerber an. Die Gesellschaft hat durch ihre starke Service-Abteilung eine hohe Kundenbindung und eine gute Auslastung. Im Rahmen des unternehmerischen Handelns ist unsere Gesellschaft gleichermaßen mit Chancen und Risiken konfrontiert. Dabei gilt es, mit Risiken verantwortungsvoll umzugehen, sie möglichst zu minimieren und gleichzeitig Chancen zu nutzen. Dies gelingt nur, wenn man diese kontinuierlich identifiziert, bewertet und überwacht. Ein Risikomanagement-System besteht durch die Bewertung der wesentlichen bestehenden und auftretenden Risiken. Geschäftsleitung und leitende Mitarbeiter informieren sich regelmäßig über die Risikolage. Im Folgenden sind die identifizierten Risikoarten zusammengefasst, die einen merklichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Das Investitionsverhalten der öffentlichen Gebietskörperschaften und privaten Unternehmen kann durch politische Unsicherheiten, reduzierte Steuereinnahmen oder gravierende Gesetzesänderungen eingeschränkt werden. Eine schwache Konjunktur und eine Zurückhaltung in der Investitionstätigkeit bei den potentiellen Auftraggebern könnten das Erreichen der angestrebten Auslastungsziele gefährden und somit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen. Ausfallrisiken: Da die betrieblichen Leistungen durch Abschlagsanforderungen und die restlichen Abrechnungsbeträge auf Ziel berechnet werden, können Forderungsausfälle und Verluste aus verspäteten Zahlungseingängen zu finanziellen Verlusten führen. Liquiditätsrisiken: Die Risiken, dass das Unternehmen möglicherweise nicht in der Lage ist, Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten eingegangenen Verpflichtungen notwendig sind, sind nicht erkennbar. Darüber hinaus gibt es keine Währungsrisiken. Chancen: Die Gesellschaft setzt konsequent auf ein hohes Maß an Qualität, was durch die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN ISO 9001 im Bereich Gefahrenmeldetechnik dokumentiert wurde. Die Erweiterung des Portfolios im Bereich Erneuerbare Energien, die Ausrichtung der Dienstleistungen an den Kundenwünschen, sowie die kontinuierliche Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter sichern durch abgeschlossene Wartungs- und Dienstleistungsverträge die Erträge. In der Mittelfristplanung 2024 bis 2026 sind weitere Investitionen in die Qualifizierung des auf hohem technischem Niveau stehenden Portfolios berücksichtigt. Dieses erfolgreiche Geschäftsmodell gilt es über den regionalen Stuttgarter Marktbereich auf den Großraum Stuttgart und Baden-Württemberg auszudehnen. 3. Bericht über Finanzinstrumente Finanzanlagen, Derivate, Wertpapiere, Darlehensverbindlichkeiten und Forderungen aus Lieferungen/Leistungen sind gemäß dem Grundsatz der Wesentlichkeit für die Beurteilung der Lage oder der voraussichtlichen Entwicklung von Belang. 4. Forschung und Entwicklung Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit betreibt die Gesellschaft keine eigene Forschung und Entwicklung, ist jedoch von der Finanz- und Ertragslage ihrer Zulieferer sowie der Branchenfortentwicklung beeinflusst. 5. Prognose Durch den mittlerweile für 2024 realisierten und geplanten Auftragseingang wird für das restliche Geschäftsjahr 2024 mit der vollen Beschäftigung der eigenen Mitarbeiter und Auslastung der betrieblichen Kapazitäten gerechnet. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung kann erwartet werden, dass die Geschäftsjahre 2024 und 2025 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden können.
Stuttgart, 01. Juli 2024 Hermann Wirth Marcel Bausch Bestätigungsvermerk Die Berichtsgesellschaft hat für die Offenlegung ihres Jahresabschlusses von den Offenlegungserleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich deshalb nicht auf den eingereichten verkürzten Jahresabschluss. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ziegler Systemhaus GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ziegler Systemhaus GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus, haben wir den Lagebericht der Ziegler Systemhaus GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Göppingen, 19. Juli 2024 W-P-G
Wirtschaftsprüfung GmbH
Helmut Schwarz, Wirtschaftsprüfer |
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