Angiokard Medizintechnik GmbHLiquidiert

26446 Friedeburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 108030
Vorher
ALVITUR Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
15.1.2009
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.Herstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb medizinisch-technischer Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Angiokard Medizintechnik GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Festgestellt am 09. Oktober 2024

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ANGIOKARD MEDIZINTECHNIK GMBH, FRIEDEBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 170.272,99 829.710,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 75.682,00 97.421,72
II. Sachanlagen 94.590,99 732.289,19
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.672.815,78 6.677.899,14
I. Vorräte 425.409,90 4.104.083,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.070.637,23 1.321.534,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.176.768,65 1.252.281,29
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 125.138,32 28.966,22
5.968.227,09 7.536.576,27

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.595.772,61 6.243.165,81
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 816.667,00 816.667,00
III. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.401.498,81 4.134.868,42
IV. Jahresfehlbetrag (i. Vj. -überschuss) -1.647.393,20 1.266.630,39
B. RÜCKSTELLUNGEN 843.571,14 440.617,84
C. VERBINDLICHKEITEN 528.883,34 852.792,62
5.968.227,09 7.536.576,27

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.671.991,92 7.470.687,13
2. Personalaufwand 3.838.663,31 3.875.903,61
a) Löhne und Gehälter 3.189.436,67 3.202.092,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 649.226,64 673.811,34
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 144.641,34 146.591,02
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.654.382,52 1.687.621,86
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 121,55 2,61
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 429,18 3.870,21
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -320.006,00 488.182,89
8. Ergebnis nach Steuern -1.645.996,88 1.268.520,15
9. Sonstige Steuern 1.396,32 1.889,76
10. Jahresfehlbetrag (i. Vj. -überschuss) -1.647.393,20 1.266.630,39

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Angiokard Medizintechnik GmbH wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB auf.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 286 (4) HGB und § 288 (2) HGB Gebrauch gemacht. Der Stichtag des Jahresabschlusses ist der 31. Dezember 2023. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB angewandt.

Die Angiokard Medizintechnik GmbH mit Sitz in Friedeburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 108030 eingetragen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierungsmethoden werden überwiegend unverändert zum Vorjahr angewandt.

Das Anlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bis zum 31.12.2021 wurden selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, bei Anschaffungskosten bis EUR 250 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und bei Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 in einen Pool aufgenommen, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Ab dem 01.01.2022 werden selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, bei Anschaffungskosten bis EUR 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Bewertungsuntergrenze gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener und notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des eingesetzten Anlagevermögens. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten angesetzt. Uneinbringliche Posten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einzelwertberichtigt. Die Pauschalwertberichtigung berücksichtigt das allgemeine Kreditrisiko mit 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungen beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden unterjährig mit dem jeweiligen Transaktionskurs und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG, Neuwied.

Für die Ermittlung Latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung darüber hinausgehender latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Innerhalb eines Jahres fällige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Niederstwertprinzip beachtet.

III. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 546 (Vorjahr: TEUR 23) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 2.236 (Vorjahr: TEUR 1.175) unterteilen sich in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 1.888 (Vorjahr: TEUR 1.013) und Forderungen aus Umsatzsteuer TEUR 347 (Vorjahr: TEUR 162).

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf noch nicht erhaltene Rechnungen i.H.v. TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 55) und Produktreklamationen i.H.v. TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 0).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeit 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 42
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 418 679
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 18 23
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 77
Sonstige Verbindlichkeiten 93 32
529 853

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 18 (VJ: TEUR 23) resultieren aus Lieferungen und Leistungen TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 23) und Cashpooling TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0).

5. Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 1 (i.Vj. TEUR 2)

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 142 (i.Vj. TEUR 97)

7. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen im Geschäftsjahr vollständig auf verbundene Unternehmen (i.Vj. TEUR 0)

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen vollständig auf verbundene Unternehmen.

8. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Mit Wirkung zum 31.12.2023 wurde die Produktion in Friedeburg stillgelegt. In diesem Zusammenhang sind außergewöhnliche Aufwendungen i.H.v. TEUR 885 (Sonstige betriebliche Aufwendungen) sowie TEUR 391 (Personalaufwand) angefallen.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt lag die Mitarbeiterzahl bei 102 (VJ Ø 114). Dieser Bestand gliederte sich in 85 Mitarbeiter in der Produktion (Vorjahr: 92) und 17 Angestellte (Vorjahr: 22).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen Miet- und Leasingverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf:

2024
T€
2025
T€
2026
T€
2027 u. später
T€
Gesamt
T€
Miete 24 24 24 0 72

3. Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG mit Sitz in Neuwied ist Gesellschafterin und zu 100 % am Kapital der Angiokard Medizintechnik GmbH beteiligt. Die Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG ist damit verbundenes Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB. Die Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG mit Sitz in Rengsdorf stellt als Mutterunternehmen der Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG einen Konzernabschluss nach HGB auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

4. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Angiokard Medizintechnik GmbH durch:

Herr Thomas Menitz, Diplom-Ingenieur (FH), Leithaprodersdorf/ Österreich

Herr Holger Mädgefrau, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Wien/ Österreich

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe zu den Organbezügen verzichtet.

5. Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Friedeburg, den 30. August 2024

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Menitz, Geschäftsführung

Dipl. Wirtsch. Ing. Holger Mägdefrau, Geschäftsführung

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 475.994,32 0,00 0,00 13.797,20 489.791,52
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.638,20 0,00 53.638,20 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 116.559,43 2.536,00 53.997,57 0,00 65.097,86
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.116.638,72 5.220,19 855.849,49 0,00 266.009,42
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.797,20 0,00 0,00 -13.797,20 0,00
1.300.633,55 7.756,19 963.485,26 -13.797,20 331.107,28
1.776.627,87 7.756,19 963.485,26 0,00 820.898,80
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 378.572,60 35.536,92 0,00 414.109,52
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.673,20 5.285,83 23.959,03 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 76.035,43 6.745,74 44.262,31 38.518,86
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 473.635,73 97.072,85 372.711,15 197.997,43
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
568.344,36 109.104,42 440.932,49 236.516,29
946.916,96 144.641,34 440.932,49 650.625,81
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.682,00 97.421,72
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 34.965,00
Technische Anlagen und Maschinen 26.579,00 40.524,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.011,99 643.002,99
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 13.797,20
94.590,99 732.289,19
170.272,99 829.710,91

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg

1. Grundlage des Unternehmens

Die Angiokard Medizintechnik GmbH produziert und vertreibt medizinische Komplettsets für den OP-Bereich. Sie setzt sich mit bedarfsgerechten, medizinischen Komplettsets für die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und für eine optimale Patientenversorgung ein.

Die Angiokard Medizintechnik GmbH ist aufgrund des Gesellschafterwechsel seit Ende Februar 2021 ein Teil der Lohmann & Rauscher-Gruppe. Das Traditionsunternehmen Lohmann & Rauscher (L&R) blickt auf 170 Jahre Erfahrung mit Verbandmitteln und Medizinprodukten zurück und entwickelt, produziert und verkauft seine Produkte, Services und Konzepte weltweit. Um den stetig wachsenden Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht zu werden, stärkt L&R stetig seine Position.

Ende des Jahres 2023 wurde die Produktion am Standort Friedeburg geschlossen. Die Angiokard bezieht Ihre Produkte nun von einer Tochtergesellschaft der L&R-Gruppe. Aufgrund von Zertifizierungen bleibt die Angiokard weiterhin für die Herstellung der medizinischen Komplettsets verantwortlich.

2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 0,3% zum Vorjahr gesunken. Die größten Herausforderungen in 2023 waren die Unsicherheit bei den Lieferketten, gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik sowie Inflation und steigende Personalkosten. Die erneuten Kostensteigerungen im Jahr 2023 haben die gesamte Medizintechnik-Branche zusätzlich sehr stark belastet.

Neben den Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie haben bestehende politische Spannungen, Unruhen oder Kriege, wie v. a. in der Ukraine oder im Nahen Osten, die Branchenentwicklung beeinflusst.

3. Geschäftsverlauf

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um 47,1% auf TEUR 28.534 gestiegen. Der Materialaufwand liegt mit TEUR 23.313 ebenfalls über dem Vorjahr (TEUR 12.760). Abwertungen im Bereich des Vorratsvermögens wurden nicht vorgenommen. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 57,3% gestiegen. Hierfür sind insbesondere Kosten, die aufgrund der Produktionsschließung angefallen sind, verantwortlich. Das Finanzergebnis besteht vor allem aus Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Das Jahresergebnis ist von einem Überschuss in Höhe von TEUR 1.267 auf einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.647 gesunken.

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Anlagevermögen ist um TEUR 659 auf TEUR 170 gesunken. Ein Großteil der Anlagen wurde wegen der Produktionsschließung per 29. Dezember 2023 verkauft. Die Vorräte sind um TEUR 3.679 auf TEUR 425 gesunken. Die Lagerbestände wurden größtenteils abgebaut und an ein Unternehmen der Lohmann & Rauscher-Gruppe verkauft. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um TEUR 2.749 auf TEUR 4.071 gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 1.584 gestiegenen Forderungen an Konzerngesellschaften. Darüber hinaus erhöhten sich sonstige Vermögensgegenstände durch die Forderung aus dem Verkauf des Anlagevermögens um TEUR 1.045. Abschließend führte der Verlust und ein entsprechender Verlustrücktrag zu einem Anstieg der Forderungen Ertragsteuern im Geschäftsjahr.

Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.596 beinhaltet gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 842, Gewinnvorträge aus den Jahren 2015 bis 2022 sowie den Jahresfehlbetrag 2023. Das Gesellschafterdarlehen wurde komplett getilgt. Die Eigenkapitalquote ist auf 77,00% (Vorjahr: 82,84%) gesunken. In den sonstigen Rückstellungen sind überwiegend noch nicht erhaltene Rechnungen sowie für erwartete Kundenreklamationen enthalten.

Die Brutto-Umsatzrentabilität ist auf -6,89% gesunken (Vorjahr: 9,08%). Die Materialeinsatzquote liegt mit 84,2% erheblich über dem Vorjahr (70,3%), was vor allem aus der Verlagerung der Produktion zu einem Lohmann & Rauscher Konzernunternehmen und der damit niedrigeren Marge für die Angiokard Medizintechnik GmbH resultiert.

Der Cashflow (Jahresergebnis plus Abschreibung) betrug -1.503 T€ (Vorjahr: 1.413 T€). Die Gesellschaft ist an das Cash-Pooling der Lohmann & Rauscher Gruppe angeschlossen.

5. Wirtschaftliche Lage und voraussichtliche Entwicklung

Das wirtschaftliche Umfeld hat sich in Deutschland gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Jedoch liegt der Umsatz 2023 merklich über dem Plan. Das Jahresergebnis liegt aufgrund der Produktionsschließung Ende 2023 deutlich unter dem Plan.

In 2024 gehen wir davon aus, dass der Umsatz spürbar gegenüber dem Vorjahr zurückgeht. Das Jahresergebnis verbessert sich erkennbar.

6. Chancen und Risiken

Wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind nicht erkennbar.

In der Perspektive bleibt der Medizinproduktemarkt weiterhin ein attraktiver Wachstumsmarkt, mit einem geschätzten Wachstum von ca. +3-5% in Europa bzw. weltweit.

Die Liquidität der Angiokard Medizintechnik GmbH ist gesichert, da diese am Cash Pooling des Lohmann & Rauscher Konzerns teilnimmt.

Als Risiko werden häufig die bereits in 2022 erheblichen Preissteigerungen insbesondere bei den Materialkosten gesehen. Zudem besteht ein zunehmender Kostendruck im Gesundheitswesen. Da sich die Angiokard Medizintechnik GmbH im Lohmann & Rauscher Konzernverbund befindet und hier langfristige Lieferbeziehungen bestehen, stellt dies kein erhebliches Risiko dar.

Weiterhin wird im Lohmann & Rauscher Konzern ein konzernweites Risikomanagement intensiv betrieben, so dass auch die Angiokard Medizintechnik GmbH daran partizipiert.

 

Friedeburg, den 30. August 2024

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Menitz, Geschäftsführung

Dipl. Wirtsch. Ing. Holger Mägdefrau, Geschäftsführung

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Angiokard Medizintechnik GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 17. März 2022 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Abschluss und Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 20. September 2024

Dr. Julia Schneider, Wirtschaftsprüferin

Marco Dietz, Wirtschaftsprüfer

Beschluss der Gesellschafter zur Ergebnisverwendung vom 09. Oktober 2024

Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR -1.647.393,20 nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.401.498,81 auf neue Rechnung vorzutragen.

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