JIVO GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Angiokard Medizintechnik GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Festgestellt am 09. Oktober 2024BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ANGIOKARD MEDIZINTECHNIK GMBH, FRIEDEBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Angiokard Medizintechnik GmbH, FriedeburgI. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Angiokard Medizintechnik GmbH wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB auf. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 286 (4) HGB und § 288 (2) HGB Gebrauch gemacht. Der Stichtag des Jahresabschlusses ist der 31. Dezember 2023. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB angewandt. Die Angiokard Medizintechnik GmbH mit Sitz in Friedeburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 108030 eingetragen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungsmethoden werden überwiegend unverändert zum Vorjahr angewandt. Das Anlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bis zum 31.12.2021 wurden selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, bei Anschaffungskosten bis EUR 250 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und bei Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 in einen Pool aufgenommen, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Ab dem 01.01.2022 werden selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, bei Anschaffungskosten bis EUR 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Bewertungsuntergrenze gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener und notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des eingesetzten Anlagevermögens. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten angesetzt. Uneinbringliche Posten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einzelwertberichtigt. Die Pauschalwertberichtigung berücksichtigt das allgemeine Kreditrisiko mit 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungen beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden unterjährig mit dem jeweiligen Transaktionskurs und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG, Neuwied. Für die Ermittlung Latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung darüber hinausgehender latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Innerhalb eines Jahres fällige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Niederstwertprinzip beachtet. III. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel verwiesen. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 546 (Vorjahr: TEUR 23) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 2.236 (Vorjahr: TEUR 1.175) unterteilen sich in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 1.888 (Vorjahr: TEUR 1.013) und Forderungen aus Umsatzsteuer TEUR 347 (Vorjahr: TEUR 162). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf noch nicht erhaltene Rechnungen i.H.v. TEUR 320 (Vorjahr: TEUR 55) und Produktreklamationen i.H.v. TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 0). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 18 (VJ: TEUR 23) resultieren aus Lieferungen und Leistungen TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 23) und Cashpooling TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0). 5. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 1 (i.Vj. TEUR 2) 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 142 (i.Vj. TEUR 97) 7. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen im Geschäftsjahr vollständig auf verbundene Unternehmen (i.Vj. TEUR 0) Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen vollständig auf verbundene Unternehmen. 8. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Mit Wirkung zum 31.12.2023 wurde die Produktion in Friedeburg stillgelegt. In diesem Zusammenhang sind außergewöhnliche Aufwendungen i.H.v. TEUR 885 (Sonstige betriebliche Aufwendungen) sowie TEUR 391 (Personalaufwand) angefallen. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt lag die Mitarbeiterzahl bei 102 (VJ Ø 114). Dieser Bestand gliederte sich in 85 Mitarbeiter in der Produktion (Vorjahr: 92) und 17 Angestellte (Vorjahr: 22). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen Miet- und Leasingverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf:
3. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG mit Sitz in Neuwied ist Gesellschafterin und zu 100 % am Kapital der Angiokard Medizintechnik GmbH beteiligt. Die Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG ist damit verbundenes Unternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB. Die Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG mit Sitz in Rengsdorf stellt als Mutterunternehmen der Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG einen Konzernabschluss nach HGB auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 4. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Angiokard Medizintechnik GmbH durch: Herr Thomas Menitz, Diplom-Ingenieur (FH), Leithaprodersdorf/ Österreich Herr Holger Mädgefrau, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Wien/ Österreich Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe zu den Organbezügen verzichtet. 5. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
Friedeburg, den 30. August 2024 Dipl.-Ing. (FH) Thomas Menitz, Geschäftsführung Dipl. Wirtsch. Ing. Holger Mägdefrau, Geschäftsführung
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg1. Grundlage des Unternehmens Die Angiokard Medizintechnik GmbH produziert und vertreibt medizinische Komplettsets für den OP-Bereich. Sie setzt sich mit bedarfsgerechten, medizinischen Komplettsets für die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und für eine optimale Patientenversorgung ein. Die Angiokard Medizintechnik GmbH ist aufgrund des Gesellschafterwechsel seit Ende Februar 2021 ein Teil der Lohmann & Rauscher-Gruppe. Das Traditionsunternehmen Lohmann & Rauscher (L&R) blickt auf 170 Jahre Erfahrung mit Verbandmitteln und Medizinprodukten zurück und entwickelt, produziert und verkauft seine Produkte, Services und Konzepte weltweit. Um den stetig wachsenden Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht zu werden, stärkt L&R stetig seine Position. Ende des Jahres 2023 wurde die Produktion am Standort Friedeburg geschlossen. Die Angiokard bezieht Ihre Produkte nun von einer Tochtergesellschaft der L&R-Gruppe. Aufgrund von Zertifizierungen bleibt die Angiokard weiterhin für die Herstellung der medizinischen Komplettsets verantwortlich. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 um 0,3% zum Vorjahr gesunken. Die größten Herausforderungen in 2023 waren die Unsicherheit bei den Lieferketten, gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik sowie Inflation und steigende Personalkosten. Die erneuten Kostensteigerungen im Jahr 2023 haben die gesamte Medizintechnik-Branche zusätzlich sehr stark belastet. Neben den Nachwirkungen der Covid-19 Pandemie haben bestehende politische Spannungen, Unruhen oder Kriege, wie v. a. in der Ukraine oder im Nahen Osten, die Branchenentwicklung beeinflusst. 3. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um 47,1% auf TEUR 28.534 gestiegen. Der Materialaufwand liegt mit TEUR 23.313 ebenfalls über dem Vorjahr (TEUR 12.760). Abwertungen im Bereich des Vorratsvermögens wurden nicht vorgenommen. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 57,3% gestiegen. Hierfür sind insbesondere Kosten, die aufgrund der Produktionsschließung angefallen sind, verantwortlich. Das Finanzergebnis besteht vor allem aus Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Jahresergebnis ist von einem Überschuss in Höhe von TEUR 1.267 auf einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.647 gesunken. 4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Anlagevermögen ist um TEUR 659 auf TEUR 170 gesunken. Ein Großteil der Anlagen wurde wegen der Produktionsschließung per 29. Dezember 2023 verkauft. Die Vorräte sind um TEUR 3.679 auf TEUR 425 gesunken. Die Lagerbestände wurden größtenteils abgebaut und an ein Unternehmen der Lohmann & Rauscher-Gruppe verkauft. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um TEUR 2.749 auf TEUR 4.071 gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 1.584 gestiegenen Forderungen an Konzerngesellschaften. Darüber hinaus erhöhten sich sonstige Vermögensgegenstände durch die Forderung aus dem Verkauf des Anlagevermögens um TEUR 1.045. Abschließend führte der Verlust und ein entsprechender Verlustrücktrag zu einem Anstieg der Forderungen Ertragsteuern im Geschäftsjahr. Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.596 beinhaltet gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 842, Gewinnvorträge aus den Jahren 2015 bis 2022 sowie den Jahresfehlbetrag 2023. Das Gesellschafterdarlehen wurde komplett getilgt. Die Eigenkapitalquote ist auf 77,00% (Vorjahr: 82,84%) gesunken. In den sonstigen Rückstellungen sind überwiegend noch nicht erhaltene Rechnungen sowie für erwartete Kundenreklamationen enthalten. Die Brutto-Umsatzrentabilität ist auf -6,89% gesunken (Vorjahr: 9,08%). Die Materialeinsatzquote liegt mit 84,2% erheblich über dem Vorjahr (70,3%), was vor allem aus der Verlagerung der Produktion zu einem Lohmann & Rauscher Konzernunternehmen und der damit niedrigeren Marge für die Angiokard Medizintechnik GmbH resultiert. Der Cashflow (Jahresergebnis plus Abschreibung) betrug -1.503 T€ (Vorjahr: 1.413 T€). Die Gesellschaft ist an das Cash-Pooling der Lohmann & Rauscher Gruppe angeschlossen. 5. Wirtschaftliche Lage und voraussichtliche Entwicklung Das wirtschaftliche Umfeld hat sich in Deutschland gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Jedoch liegt der Umsatz 2023 merklich über dem Plan. Das Jahresergebnis liegt aufgrund der Produktionsschließung Ende 2023 deutlich unter dem Plan. In 2024 gehen wir davon aus, dass der Umsatz spürbar gegenüber dem Vorjahr zurückgeht. Das Jahresergebnis verbessert sich erkennbar. 6. Chancen und Risiken Wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind nicht erkennbar. In der Perspektive bleibt der Medizinproduktemarkt weiterhin ein attraktiver Wachstumsmarkt, mit einem geschätzten Wachstum von ca. +3-5% in Europa bzw. weltweit. Die Liquidität der Angiokard Medizintechnik GmbH ist gesichert, da diese am Cash Pooling des Lohmann & Rauscher Konzerns teilnimmt. Als Risiko werden häufig die bereits in 2022 erheblichen Preissteigerungen insbesondere bei den Materialkosten gesehen. Zudem besteht ein zunehmender Kostendruck im Gesundheitswesen. Da sich die Angiokard Medizintechnik GmbH im Lohmann & Rauscher Konzernverbund befindet und hier langfristige Lieferbeziehungen bestehen, stellt dies kein erhebliches Risiko dar. Weiterhin wird im Lohmann & Rauscher Konzern ein konzernweites Risikomanagement intensiv betrieben, so dass auch die Angiokard Medizintechnik GmbH daran partizipiert.
Friedeburg, den 30. August 2024 Dipl.-Ing. (FH) Thomas Menitz, Geschäftsführung Dipl. Wirtsch. Ing. Holger Mägdefrau, Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Angiokard Medizintechnik GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 17. März 2022 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Abschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 20. September 2024 Dr. Julia Schneider, Wirtschaftsprüferin Marco Dietz, Wirtschaftsprüfer Beschluss der Gesellschafter zur Ergebnisverwendung vom 09. Oktober 2024Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023 Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR -1.647.393,20 nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.401.498,81 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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