Minteq International GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
William P. Burke seit 23.3.2009 | Geschäftsführer |
Rolf Lamm seit 23.3.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ferrotron Technologies GmbHMoersJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Ferrotron Technologies GmbH, MoersAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007Ferrotron Technologies GmbH, Moers
Anhang für das Geschäftsjahr 2007Ferrotron Technologies GmbH, MoersAllgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden(1) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Software wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Als Nutzungsdauer werden drei Jahre zu Grunde gelegt. Der Geschäftswert aus dem Erwerb der Ferrotron Elektronik in 2000 wird in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abge-schrieben. Der Geschäftswert aus dem Erwerb des Bereiches Messtechnik der ET Electrotechnology GmbH wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Fertigungsgrades und des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich angemessener Abwertungen bilanziert. Langfristige Forderungen aus Leasingverträgen sind zu Barwerten bewertet. Im Geschäftsjahr 2007 wurde erstmals ein Körperschaftsteuererstattungsanspruch nach 37 Abs. 5 KStG zum Barwert aktiviert. Die Rückstellungen sind ftir alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. (3) Fremdwährungsumrechnung Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet worden. (4) Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend wiedergegeben. Entwicklung des Anlagevermögens
(5) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Restrukturierungskosten für den Sondenbereich, Nachlaufkosten für Installationen an LaCam-Geräten, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen, Urlaubsansprüche von Mitarbeitern, Tantiemen sowie Rechts-, Prüfungs-und Beratungskosten. (6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
(7) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsgebieten wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Märkten wie folgt auf:
(8) Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 1 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 4 enthalten. Auf Grund der erstmaligen Aktivierung eines Steuererstattungsanspruchs nach § 37 Abs. 5 KStG hat sich ein Ertrag von TEUR 87 ergeben. (9) Mitarbeiter Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
(10) Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:
Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wurde von dem Wahlrecht zum Verzicht auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. (11) Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Mineral Technologies Inc., New York/ USA, einbezogen. Dieser ist am Sitz der Konzernobergesellschaft erhältlich.
Moers, den 15. September 2008 Ferrotron Technologies GmbH Geschäftsführung Rolf Lamm Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Ferrotron Technologies GmbH, MoersA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Wachstumstrend der letzten Jahre setzte sich unvermindert fort. 2007 war schon wieder ein Rekordjahr für die weltweite Rohstahlproduktion. Laut dem International lron & Steel Institute erhöhte sich die Rohstahlproduktion auf 1,34 Mrd. t, was gegenüber dem Jahr 2006 einen Zuwachs von beachtlichen 7,5% bedeutet. Im Jahresverlauf 2007 hat die Produktion ihren Höhepunkt im ersten Quartal erreicht und ging danach allmählich zurück, wobei sich das 4. Quartal 2007 durch einen besonders starken Rückgang kennzeichnete. Dieser Trend war in den meisten stahlproduzierenden Regionen zu sehen, inklusive China, den GUS-Staaten und den USA. Nur der Mittlere Osten konnte seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Die weltgrößten Rohstahlproduzenten waren China (489 Mio. t), vor Japan (120,2 Mio. t) und den USA (97,2 Mio. t). Wie auch schon in 2006 war wieder China die Triebfeder des Wachstums. Auch Brasilien (+9,3% mengenmäßig), Indien (+7,3%) und Russland (+2%) entwickelten sich dynamisch. In den USA sank die Rohstahlerzeugung 2007 gegenüber 2006 um 1,4%. Seit dem 4. Quartal 2007 zeichnet sich wieder ein bescheidenes Wachstum der Branche ab. Auch im 27-Staaten-EU-Raum gibt es seit dem 2. Quartal 2007 Pluszahlen bei den Produktionsmengen. Die Gesamtproduktion 2007 betrug 210,3 Mio. t (+1,7%). Neben China eröffnen sich auch in Indien durch die gute Auslastung der Stahlkapazitäten, den Trend zu höheren Stahlqualitäten und neu geplante Stahlwerksprojekte (TATA) sehr gute Marktpotenziale für unsere Messtechnik. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Berichtsjahr 2007 wurde ein Umsatz von TEUR 12.649 (vor Erlösschmälerungen) erzielt, was einen Umsatzrückgang von 10,9% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr konnte nicht durch neue Kunden kompensiert werden. Im Bereich Sonden war ein Rückgang von 21,1% zu verzeichnen, der uns zum Handeln veranlasste und eine Restrukturierungsmaßnahme zur Folge hatte. Der Sondenumsatz hat einen Anteil von 24,1% am Gesamtumsatz. Die Lasermesstechnik verzeichnete einen rückläufigen Umsatz. Der Anteil am Gesamtumsatz beträgt 58,8%. Mit dem stärksten Umsatzsegment, den Laser-profilmessgeräten LaCam, konnten im Berichtsjahr die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt werden. Im Berichtsjahr wurden -unverändert zum Vorjahr- 22 Laser-profilmessgeräte LaCam weltweit verkauft. Die geographischen Märkten befinden sich in: Deutschland und China (je 5), Vereinigte Staaten (4), Kanada und Spanien (je2), Frankreich, Russland, Taiwan und Japan jeweils 1 Gerät. Aufträge für die Installation von LaCam-Geräten konnten ins Folgejahr transferiert werden, was ein guter Start des neuen Geschäftsjahres bedeutet. Trotzdem bleibt zu bedenken, dass die Auftragsentwicklung für die LaCam-Geräte einem hohen Preisdruck am Markt ausgesetzt ist und die stärker werdenden Konkurrenten lassen voraussichtlich keinen zweistelligen Prozentsatz als Umsatzanstieg zu. Der Verkauf der sonstigen elektronischen Messgeräte mit einem Umsatzanteil von 17,1% wurde durch die im Jahr 2005 erworbenen Patente der digitalen Elektrodenregelung unterstützt. Zu den sonstigen elektronischen Geräten zählen die Umsatzsegmente Walzwerktechnik und Digitale Elektrodenregelungen. Es wurden 3 Geräte der Walzwerktechnik verkauft (alle Deutschland). Der Umsatz im Bereich der digitalen Elektrodenregelungen wurde auf 1.175 TEUR (Vorjahr: 466 TEUR) gesteigert. Für das Jahr 2008 rechnen wir bei der digitalen Elektrodenregelung mit einem soliden Zuwachs. 3. Produktion Durch die Entwicklung des Sondenumsatzes wurde eine Restrukturierung der Sondenproduktion notwendig, die zu einem Personalabbau zum Jahresende führte. Im Bereich der LaCam-Produktion wurde der Anstieg der Produktion mit dem Outsourcen von bestimmten Bauteilen der Elektronik ausgeglichen. Zudem wurden die Geräte weiterentwickelt, so dass ein günstigerer Produktionsablauf erzielt wird. Die Herstellung der Geräte der digitalen Elektrodenregelung konnten ohne Problem in die Produktion aufgenommen werden. Insgesamt war die Auslastung der Elektronikabteilung gut, eventuelle personelle Engpässe werden mit Zeitarbeitspersonal ausgeglichen. 4. Beschaffung Der Lagerbestand wurde im Berichtsjahr nochmals um 16,7% gegenüber dem Vorjahr reduziert. Das lag trotz des Umsatzrückgangs der LaCam-Geräte an der Tatsache, dass bestimmte Produktkomponenten bereits vom Lieferanten in einem höheren Fertigungsstatus eingekauft werden. Dadurch konnte im Unternehmen der Personalbedarf konstant gehalten werden. Spezialanfertigungen werden weiterhin in höheren Stückzahlen gekauft, um die Lieferzeiten und Beschaffungskosten im kalkulierten Rahmen zu halten. Bei den Sonden, die als Verbrauchsartikel gelten, hat sich bei der Beschaffung im Vergleich zum Vorjahr keine Änderung ergeben. 5. Investitionen Im Berichtsjahr wurden 3 auslaufende Kfz-Leasingverträge durch neue Verträge ersetzt. Weitere Investitionen dienten ausschließlich dem Erhalt oder Ersatz bestehender Anlagegüter. Im Bereich der Forschung und Entwicklung sind begonnene Projekte weitergeführt worden, die voraussichtlich in naher Zukunft am Markt platziert werden können. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Berichtsfirma konnte die Geschäftstätigkeit auch in 2007 ohne besondere Finanzierungsmaßnahmen bewältigen. Liquidität ist ausreichend vorhanden, so dass keine verzinsliche Fremdfinanzierung benötigt wird. 7. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 62 Mitarbeiter fest angestellt. In der Sondenabteilung sind 13 Mitarbeiter beschäftigt, alle anderen Mitarbeiter sind mit der Produktion, Inbetriebnahme und für den Service der LaCam- und sonstigen Elektronikgeräten aktiv. 8. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Lagerumschlagshäufigkeit betrug in Geschäftsjahr 2007 im Durchschnitt 103 Tage, und konnte damit um durchschnittlich 14 Tage gemindert werden. Im selben Zeitraum betrug die Forderungsumschlagshäufigkeit 58 Tage und war auf Vorjahresniveau. 9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres In Folge der steuerlichen Betriebsprüfung in 2005 ist zur Klärung der internationalen Verrechnungspreise und der bestehenden Lizenzverträge mit der Mutterfirma ein Internationales Verständigungsverfahren anhängig. Die Einsprüche und Begründungen wurden mittlerweile eingereicht. Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen. Der Arbeitsrechtsprozess Klarenberg ./. Ferrotron wird nunmehr vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt. Da ähnliche Fälle derzeit beim Europäischen Gerichtshof anhängig sind, will das Oberlandesgericht den Spruch des Europäischen Gerichtshofs abwarten. Der Prozess ist bis dahin ausgesetzt. Aufgrund eines konzernweiten Restrukturierungsprogramms wurde beschlossen den Sondenbereich zum 1. Januar 2008 zu schließen. Von dieser Maßnahme sind insgesamt 13 Mitarbeiter in der Sondenproduktion betroffen, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Daher wurde mit dem Betriebsrat eine Interessenausgleichsvereinbarung sowie ein Sozialplan gemäß § 111 und § 112 BetrVG -unterzeichnet. Hieraus resultierte eine Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von 420 T€ die das Jahresergebnis negativ beeinflusst hat. Durch die verbesserte Kostenstruktur wird langfristig ein Wachstum im Bereich Sonden erwartet. B. Darstellung der Lage sowie die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Vermögenslage Im Berichtsjahr wurde der Lagerbestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erheblich gesenkt, wodurch die flüssigen Mittel während des gesamten Berichtsjahres positiv beeinflusst wurden. Aufgrund des Umsatzrückgangs haben sich auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten ebenso im Vergleich zum Vorjahr verringert werden. Durch ausreichende vorhandene flüssige Mittel wurde der Abzug von Skonto wahrgenommen, so dass eine schnellere Begleichung von Lieferantenrechnungen vorgenommen wurde. 2. Finanzlage Die Liquidität der Berichtfirma ist sehr gut. Viele Projekte werden durch Vorkasse-zahlungen der Kunden finanziert. Zur Absicherung von Anzahlungs- und Garantiebürgschaften an Kunden steht die Kreditiinie eines Kreditinstitutes von 1,3 Mio. EUR zur Verfügung, die von der Mutterfirma Minerals Technologies Im, USA abgesichert wird. 3. Ertragslage Der Rückgang des Umsatzes wirkte sich im Vergieich zum Vorjahr kaum negativ auf die Ertragslage im Jahre 2007 aus. Die Materialaufwandsquote konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 39,0% gesenkt werden. Die Personalkosten sind aufgrund einer tariflichen Gehaltserhöhung im Geschäftsjahr in Höhe von ca. 1.6% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 651 TEUR lag um 535 TEUR niedriger als im Vorjahr. Dieser Ergebnisrückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass aufgrund des Restrukturierungsprogramms für den Sondenbereich eine Rückstellung in Höhe von 420 TEUR gebildet wurde, die negativ das Ergebnis beeinflusst hat. Aufgrund des im Jahr 2005 abgeschlossen Ergebnisabführungsvertrages wurde das Jahresergebnis 2006 an die Alleingesellschafterin abgeführt. Wegen der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaftverträge entstanden keine laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in 2007. Der diesjährige Steuererstattungsanspruch resultiert aus der erstmaligen Aktivierung eines Steuererstattungsanspruches nach § 37 Abs. 5 KStG in Höhe von 87 TEUR. 4. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklungen Die Margen der Lasermessgeräte sind weiterhin negativ beeinflusst durch die aggressive Niedrigpreispolitik eines amerikanischen Mitwettbewerbers. Die Firma selber ist klein, bedient sich aber international aktiver Vertriebspartner. Der Einfluss weitet sich von Asien nun auch auf Europa aus. Auf die sinkenden Margen wurde mit einem Programm zur Reduzierung der Produktionskosten reagiert, das seit Mitte 2007 greift. Das Produktsegment DEC zeigte eine erhebliche Verbesserung. Die Insolvenz der vorherigen Besitzer der Produktlinie ET hat allerdings nicht zu dem geplanten Übergang von bestehenden Kunden geführt, Die Steigerung der Auftragseingänge liegt an der guten Zusammenarbeit mit großen Stahlwerksausrüstern. Durch vermehrte Einbindung das Minteq Vertriebsnetzes wird zusätzlich versucht, das Umsatzvolumen zu steigern. Die allgemeine Entwicklung der Stahlbranche und Einflüsse dieser Gesamtbranche haben permanent Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens. Durch Zusammenschluss der einzelnen Stahlwerke in wenige große Stahlfirmen ergeben sich für Ferrotron Risiken und Chancen. Risiken bestehen zum einen aus dem zu gewährenden "Gruppen-Preisnachlass", der die Margen verringert, Chancen durch exklusive Lieferverträge mit Großkunden. Dies sichert langfristig die Absatzmöglichkeiten der Ferrotron Produkte. Risiken in unserem Forderungsbestand begegnen wir durch ständige Überwachung der Zahlungsziele. C. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluß des Geschäftsjahres Spätestens im 4. Quartal 2008 ist der Umzug in ein neues Firmengebäude, gemeinsam mit der Schwestergesellschaft Minteq International GmbH, geplant. Die Kosten für die Miete werden voraussichtlich 4% über den aktuellen Kosten liegen; durch die räumliche Zusammenlegung mit der Minteq erhoffen wir uns Synergieeffekte. 2. Voraussichtliche Entwicklung Die regionalen Teams, die von der divisionalen Gruppe aus Deutschland unterstützt werden, sorgen für eine Reduzierung der Reise-, Inbetriebnahme- und Service-Kosten. Für das Jahr 2008 ist ein Umsatzanstieg aufgrund der steigenden Anzahl der DEC Produkte und einer ansteigenden Nachfrage für Lasersysteme geplant. Neben den Laser-Neuanlagen sind das Servicegeschäft und der zunehmende Austausch von Geräten der vorherigen Gerätegeneration wichtige Komponenten der zukünftigen positiven Umsatzentwicklung. Dieser Trend sollte sich auch in den folgenden Jahren fortsetzen. Folglich wird in 2009 mit einem weiteren Umsatzanstieg gerechnet. Für das Sondengeschäft ist eine kontinuierliche Steigerung im internationalen Markt geplant. Die Neuausrichtung mit der externen Produktion soll uns eine Kapazitätserweiterung und eine hiermit verbundene Umsatzsteigerung bringen. Zudem ist die Erschließung internationaler Märkte für das Sondengeschäft gepiant. Eine zunehmende Nachfrage der Lasergeräte speziell in den asiatischen Raum lässt eine Umsatzsteigerung erwarten. Für die Folgejahre wird eine leichte aber stetige Steigerung des Jahresergebnisses erwartet. Die weitere Konsolidierung in der Stahlindustrie führt allerdings dazu, dass für die großen, weltweit operierenden Stahlkonzerne, Gruppenrabatte angeboten werden. Es ist wichtig, diese "Key Accounts" als Kunden zu halten. 3. Forschung und Entwicklung Der Ableger des LIESA Projektes zur kontinuierlichen Online-Temperaturmessung PYTOM wurde in einem EAF Stahlwerk unter betrieblichen Bedingungen erfolgreich eingesetzt. Das Produkt LaCam-Forge wurde mit weiteren Eigenschaften ausgestattet, um die Einsatzmöglichkeiten in Freiform-Schmieden zu verbessern. Die mit einem Lieferanten vereinbarte gemeinsame Entwicklung eines kompakten Lasermeßkopfes für die Messung in kleinen geschlossenen Behältern ist weiterhin in Arbeit und wird voraussichtlich Ende 2008 mit einem Prototyp abgeschlossen. Bei den mobilen Lasersystemen wurden durch neue HW Konzepte Kostenreduzierungen bei gleichzeitiger Steigerung der Performance erzielt. Kontinuierliche Produktpflege im Softwarebereich soll diese Maßnahme unterstützen. Im Bereich Sonden wurde die so genannte "Low Oxygen"-Sonde kontinuierlich verbessert. Dieser Sondentyp wird zu einer deutlichen Steigerung der Absatzmöglichkeit der Sondenprodukte führen.
Moers, 15. September 2008 FERROTRON TECHNOLOGIES GMBH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDen mit einer Einschränkung versehenen Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ferrotron Technologies GmbH, Moers, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Die steuerliche Außenprüfung für die Jahre 2000 bis 2002 hat Lizenzzahlungen in Höhe von EUR 7,4 Mio einschließlich Folgeperioden an eine ausländische Schwestergesellschaft nicht als steuerlich abzugsfähig anerkannt. Die Gesellschaft hat für dieses Risiko keine Steuerrückstellung gebildet, da sie den Standpunkt der Finanzverwaltung nicht anerkennt und ein steuerliches Verständigungsverfahren anstrebt, da sonst eine Doppelbesteuerung vorläge. Wir konnten im Rahmen unserer Prüfung keine hinreichende Sicherheit darüber erlangen, ob und ggf. in welcher Höhe eine Steuerrückstellung zur Abdeckung der daraus resultierenden Risiken anzusetzen ist. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ferrotron Technologies GmbH, Moers. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 15. September 2008 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wallraf, Wirtschaftsprüfer Moll, Wirtschaftsprüfer |
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