Grundstücksgesellschaft Wahlstedt G.m.b.H.
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick German Weber seit 29.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DCG Deutsche Confi-serie Group GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hussel GmbHWahlstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2021 bis zum 30.09.2021Inhaltsverzeichnis Jahresabschluss 1. Bilanz zum 30. September 2021 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis 30. September 2021 3. Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis 30. September 2021 Anlagengitter zum 30. September 2021 Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis 30. September 2021 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bilanz zum 30. September 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)AKTIVA
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.Juni bis 30. September 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahres
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis zum 30. September 2021I. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Firma Hussel GmbH mit Sitz in Wahlstedt im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer HRB 22929 KI eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Am 15.01.2021 hat die Geschäftsführung beim Amtsgericht Norderstedt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung (Corona-Schutzschirmverfahren) gestellt hat, dem am 18.01.2021 stattgegeben wurde. Die Insolvenz wurde am 01.06.2021 eröffnet und nach Zustimmung zum Insolvenzplan am 02.08.2021 durch die Gläubiger der Gesellschaft und erfolgreicher Sanierung am 01.10.2021 durch das Amtsgericht Norderstedt wieder aufgehoben. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Juni 2021 beginnt ein neues Geschäftsjahr (§ 155 Abs. 2 InsO). welches mit Aufhebung des Insolvenzverfahrens endet. Auf der Grundlage von § 155 Abs. 1 InsO i.V.m. Abs. 2 InsO umfasst der vorliegende Berichtszeitraum daher das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis zum 30. September 2021. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens- und Finanzlage um folgende Positionen erweitert:
Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Hussel GmbH weist zum 30. September 2021 ein positives Eigenkapital von TEUR 2.110 aus. Das Ergebnis der Periode 1. Juni 2021 bis 30.09.2021 ist operativ nicht repräsentativ, da dies von den (Sonder-)Effekten des Insolvenzverfahrens geprägt war. Die Liquidität der Hussel GmbH war in dieser Periode durch die Bereitstellung von Massedarlehen gesichert. Für das Jahr 2022 wurden bei Bedarf weitere unterjährige externe Finanzierungen zur Deckung des Liquiditatsbedarfs bereitgestellt. Die Unternehmensfortführung der Hussel GmbH erscheint infolge der seit Juni 2021 bereits erfolgten Liquiditätszuführungen durch den Gesellschafter und aus dem Gesellschafterumfeld in Höhe von insgesamt EUR 19,475 Mio. sowie durch die erfolgten Mittelzuflüsse aus Fördermitteln (Überbrückungshilfe III und IV) für das Jahr 2022 sowie im folgenden Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung des aktuellen Finanzmittelbestands sowie der bis Ende 2023 reichenden Finanzplanung derzeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gesichert. Eine Überschuldung im Sinne von § 19 Abs. 2 InsO liegt nach Auffassung der Gesellschaft nicht vor. Wesentliche Unsicherheiten bestehen vor allem in der hohen Saisonabhängigkeit des Geschäftserfolgs der Gesellschaft und möglicherweise zurückkehrenden Corona-Beschränkungen sowie der möglichen negativen Auswirkungen des ausgebrochenen Ukraine-Kriegs auf Konsum und Konjunktur im Inland. Bedeutende Planverfehlungen in 2022 und 2023, insbesondere im Oster- und Weihnachtsgeschäft, könnten zu zusätzlichem bisher nicht gedecktem Liquiditätsbedarf für die Gesellschaft führen. Entgeltich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Den linearen Abschreibungen werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt.
Für die entgeltlich erworbenen Markenrechte wurde aufgrund der Marktstellung des Unternehmens und der spezifischen Marktsituation mit der langfristigen Ausrichtung von Beschaffungs- und Absatzzyklen der Produkte eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 50,00 bis EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. bei Anschaffungskosten von weniger als EUR 250,00 als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HG6 oder zu fortgeführten Buchwerten bilanziert und, soweit notwendig, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Verpackungsmaterial ist mit einem Festwert zum Bilanzstichtag angesetzt. Dieser Festwert wurde letztmals im Geschäftsjahr 2016/2017 aufgrund der durchgeführten Ist-Aufnahme auf EUR 2.800,00 pro Filiale festgesetzt. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ist im Geschäftsjahr 2019/2020 und auch im Rumpfgeschäftsjahr 01.06.2021 bis 30.09.2021 eine gemäß § 240 Abs. 3 HGB in der Regel alle drei Jahre durchzuführende Bestandsaufnahme unterblieben. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips, bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden. Die flüssigen Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung von § 250 HGB gebildet. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung mit einem siebenjährigen Durchschnittszins abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden die temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, insbesondere im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Rückstellungen, sowie steuerliche Verlustvorträge zu Grunde gelegt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 31,50 % (Vorjahr: 31,50%). Von dem Recht der Saldierung wurde Gebrauch gemacht, sodass die aktiven und passiven latenten Steuern verrechnet werden. Von dem Wahlrecht, einen Überhang der aktiven latenten Steuern in der Bilanz anzusetzen, wurde gemäß § 274 Abs.1 S.2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Oie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der integraler Bestandteil des Anhangs ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.563 (VJ EUR 1,00) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Aufwendungen aus dem Personalbereich (TEUR 504; VJ TEUR 1.031) und für vertraglich vereinbarte Rückbauverpflichtungen (TEUR 350; VJ TEUR 1.316) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber einem privaten Massedarlehensgeber in Höhe von EUR 2,1 Mio. enthalten. Diese wurden mit Valuta 01.10.2022 zurückgeführt. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 1.088) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 202 (Vorjahr: TEUR 2.345) ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 11.462 (VJ TEUR 40.812) sind ausschließlich Darlehen der Gesellschafterin DCG Deutsche Confiserie Group GmbH & Co. KG, Hannover, enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen überwiegend Filialumsätze. Diese werden nahezu ausschließlich in Deutschland erzielt. Aufgliederung der Umsatzerlöse
Periodenfremde Erträge/Aufwendungen Periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 91.065 (i.W. Sanierugnsgewinn) (VJ TEUR 0) stehen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 57 (VJ TEUR 83) gegenüber. Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit TEUR 285 (Vj. TEUR 229) den Gesellschafter und ein Massedarlehen über EUR 2,1 Mio. Außergewöhnliche Erträge/Aufwendungen Die Umsetzung der im Insolvenzplan vom 12. Juli 2021 vorgesehenen Maßnahmen führte zu einer ertragswirksamen Ausbuchung von Verbindlichkeiten ("Planquote" in Höhe von 3,00 % an die nicht nachrangigen ungesicherten Insolvenzgläubiger) und Rückstellungen und einem damit verbundenen außergewöhnlichen Ertrag in Höhe von insgesamt 88,060 Mio. EUR ("Sanierungsgewinn"). V. Sonstige AngabenAngaben zum Anteilsbesitz
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen Die als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 11.462 (VJ TEUR 40.812) ausgewiesenen Gesellschafterdarlehen der DCG Deutsche Confiserie Group GmbH & Co. KG werden mit 5% p.a. verzinst. Mit der Schwestergesellschaft arko GmbH, Wahlstedt besteht ein Lieferverhältnis, da die arko GmbH die zentrale Einkaufsgesellschaft der Unternehmensgruppe ist. Aus dieser Geschäftsbeziehung heraus resultieren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie Forderungen aus geleisteten Vorkassen. Diese Forderungen und Verbindlichkeiten werden nicht verzinst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen Dauerschuldverhältnisse und bestehen im Wesentlichen aus langfristigen Mietverträgen für die von uns betriebenen und untervermieteten Ladengeschäfte sowie für die Zentrale (Mietaufwand im Zeitraum 1. Juni 2021 bis 30. September 2021: TEUR 2.038 (VJ TEUR 3.194). Der Aufwand für geleaste KFZ betrug im Rumpfgeschäftsjahr 06.2021/09.2021 TEUR 15 (VJ TEUR 22). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen ein und zehn Jahren. Ergebnisverwendungsbeschluss/ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 84.304.121,62 (VJ - EUR 11.797.467,05) auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Rumpfgeschäftsjahr 06.2021/09.2021 bzw. sind bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Rumpfgeschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 29 (inklusive Auslagen), ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Hussel GmbH 648 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (VJ 712), davon in Teilzeit und geringfügig Beschäftigte 561 (VJ 620). Dabei waren 637 (VJ 701) Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den Filialen und 11 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (VJ 11) in den Zentralbereichen tätig. Darüber hinaus beschäftigten wir 21 Auszubildende (VJ 37). Konzernverhältnisse Das Mutterunternehmen der Hussel GmbH war zum 30. September 2021 die DCG Deutsche Confiserie Group GmbH & Co. KG, Hannover (DCG). Die DCG erstellt zum Ende des Insolvenzverfahrens keinen Konzernabschluss zum 30. September 2021, in den die Hussel GmbH einbezogen wird. Die Hussel GmbH stellt unter Inanspruchnahme von § 296 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgrund unverhältnismäßig hoher Kosten und Verzögerungen bzw. § 296 Abs. 2 HGB keinen eigenen Konzernabschluss zum 30. September 2021 auf. Die DCG erstellt einen Konzernabschluss zum 31 Dezember 2021, in den die Hussel GmbH einbezogen wird. Nachtragsbericht - Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Im vorläufigen Insolvenzverfahren wurde die Liquidität der Hussel GmbH durch Zuführung eines Massedarlehens von TEUR 2.100 gesichert. Aufgrund der Umsatzentwicklung in der zweiten Hälfte des Dezember 2020 war es für die Geschäftsführung der Gesellschaft zum Jahresende absehbar, dass es nicht möglich sein wird, die bestehenden Verpflichtungen, insbesondere aus den getroffenen Stundungsabreden für Filialmieten, zu erfüllen, was letztlich dazu führte, dass die Geschäftsführung am 15.01.2021 beim Amtsgericht Norderstedt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung (Corona-Schutzschirmverfahren) gestellt hat, dem am 18.01.2021 stattgegeben wurde. Die Insolvenz wurde unter Begleitung der Anwälte Dr. Rainer Eckert aus Hannover (Eigenverwaltung) und Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg (Sachwaltung) am 01.06.2021 eröffnet und nach Zustimmung zum Insolvenzplan am 02.08.2021 durch die Gläubiger der Gesellschaft und erfolgreicher Sanierung am 04.10.2021 durch das Amtsgericht Norderstedt wieder aufgehoben. Die Finanzierung der aktuellen Entwicklung und die Refinanzierung des Warenbestandes für die Weihnachtssaison 2022 wurden durch den Gesellschafter sichergestellt, der seit Juni 2021 Finanzierungsmittel von insgesamt EUR 19,475 Mio. bereitgestellt hat. Die Liquidität der Gesellschaft im aktuellen Geschäftsjahr 2022 sowie im folgenden Geschäftsjahr 2023 erscheint aufgrund der gewährten Darlehen und erfolgten Mittelzuflüsse aus Fördermitteln (Überbrückungshilfe III und IV) unter Berücksichtigung des aktuellen Finanzmittelbestands sowie der bis Ende 2023 reichenden Finanzplanung derzeit gesichert. Aus den bestehenden Planungsunsicherheiten im Hinblick auf bestehende und evtl. neue Corona-Beschränkungen und die möglichen negativen Auswirkungen des ausgebrochenen Ukraine-Kriegs auf Konsum und Konjunktur im Inland könnten sich aber erneut bestandsgefährdende Risiken für die Hussel GmbH ergeben.
Wahlstedt, 11. November 2022 Patrick G. Weber, Geschäftsführer Oliver Schwabe, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.09.2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis zum 30. September 20211. Grundlagen der GesellschaftDie Hussel GmbH als einer der führenden deutschen Fachhändler für feine Confiserie wurde bereits 1949 in Hagen gegründet. In 136 Fachgeschäften und mit rd. 670 Mitarbeitern (Stand 30.09.2021) wird ein qualitativ hochwertiges und innovatives Sortiment an feinen Schokoladen, Pralinen, Trüffel, Gebäck, Naschwerk und modernen Geschenkideen angeboten. Die Hussel GmbH verfügt in Deutschland über ein flächendeckendes Filialnetz. Die Hussel GmbH befand sich am 30. September 2021 zu 100% im Eigentum der DCG Deutsche Confiserie Group GmbH & Co. KG, Hannover. Die Hussel GmbH ist alleinige Gesellschafterin der Hussel Confiserie GmbH, Wien, die sich zum 30.09.2021 in Insolvenz befand. Darüber hinaus besteht eine 49%ige Beteiligung an der Hussel Iberia Chocolates e Confeiteria S.A., Lissabon. Diese wird im Konsolidierungskreis der Hussel-Gruppe nicht berücksichtigt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 25.09.2020 wurde das Geschäftsjahr vom 01.10. bis 30.09. auf das Kalenderjahr umgestellt. Für den Zeitraum 01.10.2020 bis 31.12.2020 war ein Jahresabschluss für ein Rumpfgeschäftsjahr zu erstellen. Erstes volles Geschäftsjahr ist somit grundsätzlich das Jahr 2021. Am 15.01.2021 hat die Geschäftsführung beim Amtsgericht Norderstedt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung (Corona-Schutzschirmverfahren) gestellt hat, dem am 18.01.2021 stattgegeben wurde. Die Insolvenz wurde am 01.06.2021 eröffnet und nach Zustimmung zum Insolvenzplan am 02.08.2021 durch die Gläubiger der Gesellschaft und erfolgreicher Sanierung am 01.10.2021 durch das Amtsgericht Norderstedt wieder aufgehoben. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Juni 2021 beginnt ein neues Geschäftsjahr (§ 155 Abs. 2 InsO), welches mit Aufhebung des Insolvenzverfahrens endet. Auf der Grundlage von § 155 Abs. 1 InsO i.V.m. Abs. 2 InsO umfasst der vorliegende Berichtszeitraum daher das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis zum 30. September 2021. Da bereits im jeweiligen Lagebericht der vorangegangenen Jahresabschlüsse der Hussel GmbH per 30.09.2020, 31.12.2020 und per 31.05.2021 die Geschäftsentwicklung des Gesamtjahres 2020 sowie der ersten fünf Monate des Geschäftsjahres 2021 ausführlich dargestellt wurden, unterscheidet sich der vorliegende Lagebericht in den wesentlichen Aussagen zur Geschäftsentwicklung, Chancen und Risiken und dem weiteren Ausblick nicht wesentlich von dem der vorhergehenden Lageberichte. Vorjahresvergleichszeitraum ist der 01.01.2021 bis 31.05.2021, wodurch die Vergleichbarkeit der Vorjahresvergleichszahlen zum aktuellen Rumpfgeschäftsjahr nur eingeschränkt gegeben ist. 2. Geschäft und RahmenbedingungenWirtschaftliche Entwicklung Deutschland im Kalenderjahr 2021 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (kalenderbereinigt). Die konjunkturelle Entwicklung war dennoch auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen als zuvor. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung. Gesundheit (+2,2 %), im Bereich Information und Kommunikation (+2,4 %) sowie im Baugewerbe (+1,2 %). Dagegen kam es im Handel, Verkehr und Gastgewerbe wie schon im Jahr zuvor zu Beschäftigungsverlusten (-1,0 %). Die Zahl geringfügig Beschäftigter und Selbstständiger nahm 2021 weiter ab. während mehr Erwerbstätige sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren.. 3. GeschäftsverlaufDie Hussel GmbH erzielte in der Periode vom 01. Juni 2021 bis 30. September 2021 Netto-Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 8.104 gegenüber TEUR 5.434 im vorherigen Rumpfgeschäftsjahr. Eine Vergleichbarkeit der Zahlen im Berichtszeitraum 01.06.2021 bis 30.09.2021 ist aufgrund der Insolvenzsituation mit dem I. Quartal 2021 (vorläufiger Insolvenzzeitraum, Winterschlaf, Ostergeschäft) nur eingeschränkt gegeben. Die Hussel GmbH verzeichnete bereits in dem Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2020 in Folge der Covid- 19-Pandemie massive Umsatzverluste von insgesamt > EUR 30 Mio., was letztlich dazu führte, dass die Geschäftsführung am 15.01.2021 beim Amtsgericht Norderstedt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung (Corona-Schutzschirmverfahren) gestellt hat, dem am 18.01.2021 stattgegeben wurde. Mit der Bestätigung der vorläufigen Insolvenz durch das Amtsgericht Norderstedt wurden zum einen Sofortmaßnahmen in die Wege geleitet und die beabsichtigte Sanierung vorbereitet. So wurde von der Geschäftsleitung gemeinsam mit deren Anwälten und Sachwalter entschieden, die Filialen der Hussel GmbH im Zeitraum 25.01.2021 bis 28.02 2021 zu schließen und einen "Winterschlaf' anzuordnen. Durch diese Maßnahme konnte die Belegschaft der Hussel GmbH zu 100% in Kurzarbeit geschickt, die vorhandene Liquidität in diesem Zeitraum gesichert und Zeit gewonnen werden, um ein Massedarlehen für die Gesellschaft zu arrangieren. Durch diese Maßnahme wurde zudem erst ab dem 01.03.2022 Insolvenzausfallgeld bezogen und der Zeitraum der vorläufigen Insolvenz auf den 31.05.2022 ausgedehnt. Diese Zeit wurde genutzt, um einen Sanierungsplan zu erstellen und dessen Umsetzung vorzubereiten. So wurden bspw. Filialen, die im Rahmen der beabsichtigen Sanierung geschlossen werden sollten, nach dem vorgenannten Winterschlaf nicht mehr eröffnet.
4. Vermögens- Finanz- und Ertragslage4.1 Ertragslage Die Ertragslage der Hussel GmbH stellt sich wie folgt dar::
Die Umsatzerlöse des Zeitraumes 01.06.2021 bis 30.09.2021 liegen mit TEUR 8.104 (Vj. TEUR 5.434) deutlich über den Umsätzen des ersten Quartals 2021 Der Materialaufwand liegt im Zeitraum von 01. Juni 2021 bis 30. September 2021 im Verhältnis zum Umsatz bei 30,7 % (Vj. 45,2 %), was vor allem auf den Insolvenzeffekt zurückzuführen ist. Die Personalkosten haben sich von TEUR 4.463 auf TEUR 4.867 erhöht Die Personalkostenquote hat sich von 82,1 % auf 60,0 % vermindert. Beide Werte sind deutlich erhöht, aufgrund der insolvenzbedingt geringen Umsätze. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 643 (hochgerechnet: TEUR 1.929) um TEUR 567 unter dem Vorjahresvergleichswert. Der bereinigte, mit den übrigen Betriebserträgen saldierte übrige Betriebsaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.216 auf TEUR 5.514 reduziert, was im Wesentlichen auf den im Vergleich zum Vorjahr verkürzten Betrachtungszeitraum sowie insolvenzbedingt verminderte Kosten zurückzuführen ist. Das um außergewöhnliche Effekte bereinigte angepasste EBITDA ist mit TEUR -4.767 negativ (Vj TEUR -10.300). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Zinsen für Gesellschafterdarlehen, sowie einem Massedarlehen von TEUR 2.100 Insgesamt erzielt die Hussel GmbH aufgrund des hohen Sanierungsgewinns ein positives Ergebnis vor Steuern von TEUR 84.305 nach einem negativen Ergebnis von TEUR -11.797 im Vorjahr. 4.2 Vermögens- und Finanzlage Die Liquidität des Unternehmens wurde im Rumpfgeschäftsjahr durch das Massedarlehen eines privaten Darlehensgebers von TEUR 2.100 gesichert sowie ein weiteres Massedarlehen von TEUR 9.700 seitens der DCG gesichert.. Die liquiden Mittel haben sich im Rumpfgeschäftsjahr 01.06.2021 bis 30.09.2021 zum Stichtag 30.09. um TEUR 4.189 auf TEUR 4.560 erhöht Die Vermögens- und Finanzlage der Hussel GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Gesamtsumme der Aktiva und Passiva hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 6.433 auf TEUR 18.373 erhöht, im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der liquiden Mittel. Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch planmäßige Abschreibungen um TEUR 479 auf TEUR 8.834 reduziert. Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt um TEUR 7.043 auf TEUR 9.357 erhöht. Eine bilanzielle Überschuldung - wie zum Stichtag 31.05.2021 - ist nicht mehr gegeben. Die Finanzierung des Unternehmens basierte im Insolvenzverfahren im Wesentlichen auf den genannten Massedarlehen. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenZur Steuerung des Unternehmens werden die Liquiditäts- und Cash-Flow-Entwicklung sowie das angepasste EBITDA als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse, die Warenbewegungen und die Liquidität werden arbeitstäglich verfolgt. Das Berichtswesen ermöglicht einen monatlichen Überblick über die Unternehmensentwicklung je Geschäftseinheit. Zur Steuerung des Filialnetzes werden die monatlichen Deckungsbeiträge je Standort analysiert. Als zentrales Steuerungsinstrument für das operative Geschäft der Hussel GmbH wird das um das außerordentliche Ergebnis bereinigte EBITDA herangezogen, welches für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR -4.767 gegenüber TEUR -10.300 in der Vorperiode beträgt. Als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Kunden- und Lieferantenbeziehungen, Produktqualität, Arbeitnehmerbelange, Umweltaspekte sowie Produktfortentwicklungen zentrale Bestandteile der Unternehmenssteuerung. 6. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung6.1 Allgemeiner Teil Das Risikomanagement bei der Hussel GmbH ist ein wichtiger Bestandteil aller Entscheidungen Grundlage dafür sind insbesondere die Managementstruktur, sowie Planungs-, Berichts- und Informationssysteme. Ein Kernstück des Risikomanagements der Hussel GmbH ist das interne Berichtswesen, das ein entsprechendes Controlling aller wirtschaftlich relevanten Eckdaten ermöglicht und das bei Bedarf an aktuelle Herausforderungen angepasst werden kann. Für die Geschäftsleitung stellt das unternehmensweite Berichts- und Kontrollsystem eine zeitnahe und sachgerechte Informationsbasis sicher. Darüber hinaus werden auf Basis dessen Chancen und Risiken analysiert, aktualisiert und bewertet. Abweichungen von mittelfristigen Vorgaben werden durch entsprechende Analysen im Rahmen der Jahresplanung und des monatlichen Berichtswesens festgestellt und analysiert. Das monatliche Berichtswesen dient als Entscheidungshilfe für mögliche kurzfristige und flexible Korrekturmaßnahmen Für die überwiegenden Haftungsrisiken und Schadensfälle sind Versicherungen abgeschlossen. Damit ist sichergestellt, dass sich die im Unternehmen verbleibenden Risiken in Grenzen halten und dass Schadensfälle keine existenzbedrohenden Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft oder des Konzerns haben können. 6.2 Risikobericht Der Fokus des Risikomanagements liegt auf branchenspezifischen Risiken und der angemessenen Liquiditätsausstattung. Bereits seit mehreren Jahren ist die Hussel GmbH vom sich verändernden Konsumverhalten und veränderten Marktbedingungen betroffen und hat demzufolge mit sinkenden Umsatzerlösen und geringeren Deckungsbeiträgen zu kämpfen. Es wurde daher eine umfassende Unternehmens- und Markenstrategie entwickelt, die in 2023 ausgerollt werden soll. 6.2.1 Risiken der Ertragslage Veränderungen des Konsumverhaltens, insbesondere sich ändernde Ansprüche des Kunden, stellen unverändert das bedeutendste Risiko für Hussel dar. Um diese Veränderungen so früh wie möglich berücksichtigten zu können, wird der Vertrieb - der im permanenten Kundenkontakt steht - bei allen wesentlichen Sortimentsentscheidungen beteiligt. Daneben bietet der Wandel von traditionellen Vertriebsformen hin zu internetbasiertem Handel sowohl Chancen als auch Risiken. In den Jahren 2020/2021 ist - coronabedingt - insbesondere der onlinebasierte Handelt überproportional gewachsen. Um attraktive und zeitgemäße Sortimente zu gewährleisten, unterhält Hussel Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl ausgewählter Lieferanten und Hersteller. Neben dem für ein Handelsunternehmen üblichen Absatzrisiko bestehen darüber hinaus Risiken auf der Beschaffungsseite aus der notwendigen Saisonfinanzierung, die sich auf die Ertragslage wesentlich auswirken könnten. Besonderes Augenmerk liegt auf dem traditionellen Weihnachtsgeschäft, das als wesentlicher Indikator für die Umsatzentwicklung gilt. Risiken bestehen vor allem aus Warenabschriften auf Saisonware sowie Umsatzverlusten, die sich aus Lieferverzögerungen ergeben könnten. 6.2.2 Risiken der Finanzierungs- und Liquiditätslage Forderungsausfälle sind aufgrund der Struktur der Geschäftstätigkeit als unwesentlich zu betrachten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über den Cashflow oder Darlehen des Gesellschafters. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Hussel ist, die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus sind erkennbare Risiken im Zusammenhang mit bestehenden Verpflichtungen durch entsprechende Rückstellung abgesichert. Aufgrund der bereits vorstehend unter 3. Geschäftsverlauf beschriebenen Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 und insbesondere im Weihnachtgeschäft wurde am 15.01.2021 beim Amtsgericht Norderstedt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung (Corona-Schutzschirmverfahren) gestellt, dem am 18.01.2021 stattgegeben wurde. Am 01.06.2021 wurde durch das Amtsgericht Norderstedt (Insolvenzgericht) - unter Begleitung der Anwälte Dr. Rainer Eckert aus Hannover (Eigenverwaltung) und Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg (Sachwaltung) - die Insolvenz in Eigenverwaltung eröffnet.
6.2.3 Informationstechnologische Risiken Die zunehmende Integration der IT-Systeme in die Geschäftsprozesse, von der elektronischen Bestellung bis hin zur Verkaufsabwicklung in ansprechenden Web-Shops, erhöht die Anforderungen an die IT. Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und der Qualität der Daten und vom reibungslosen Ablauf der aktuellen IT-Projekte stellt ein Risikopotenzial dar. 6.3 Chancenbericht Das Chancenmanagement der Hussel GmbH umfasst den systematischen Umgang mit Chancen und Potenzialen im Unternehmen. Es werden Chancen aus relevanten Markttrends systematisch aufbereitet und ganzheitlich diskutiert. Die hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in den eigenen internen Wareneingangskontrollen durch. Durch die Straffung des Filialnetzes sind wir strategisch stärker aufgestellt und werden dadurch nach aktuellem Stand in der Lage sein, mittelfristig weiteres Umsatzwachstum zu generieren. Im Online-Handel sehen wir durch weitere Investitionen in den Web-Shop, durch Optimierungen der Logistik, dem Ausbau des Online-Marketings und der Multi-Channel-Maßnahmen weiteres Umsatzpotenzial. 6.4 Gesamtaussage Die Hussel GmbH ist im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt. Unternehmerisches Handeln bedeutet stets, Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken frühzeitig zu erkennen und zu kontrollieren. Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, Gefahren für Vermögen, Ertrag oder Liquidität frühestmöglich zu erkennen, um angemessene und wirksame Maßnahmen zur Risikobewältigung oder -Vermeidung zu treffen. Bereits unmittelbar nach Übernahme der Hussel GmbH durch die damalige Holdinggesellschaft wurde durch die Geschäftsführung ein umfassendes Maßnahmen-Programm erarbeitet und in die Wege geleitet. Hauptzielsetzung des Programms war die schnelle Wiederherstellung einer positiven, operativen Ertragskraft durch prozessuale und strukturelle Verbesserungen, sowie einer umfangreichen strategischen Neuausrichtung. An der Hauptzielsetzung hält die Geschäftsführung trotz der coronabedingten Insolvenz der Gesellschaft und Ihrer Schwester-/Tochterunternehmen arko GmbH und J. Eilles GmbH & Co. KG grundsätzlich fest. Die gesamte Unternehmensgruppe hat sich neu aufgestellt, das Filialnetz weiter bereinigt und sieht sich mit einem stark veränderten Kostengerüst für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet.. 7. Erklärung zur UnternehmensführungDie Geschäftsführung ist mit zwei männlichen Geschäftsführern besetzt. Die Gesellschafter beabsichtigen keine Zielvorgaben für den Frauenanteil in der Geschäftsführung. Durch die Auflösung der Hussel-Zentrale in Hagen wurden Führungsebenen in der Hussel GmbH aufgelöst und durch Mitarbeiter der arko GmbH wahrgenommen. Die zweite Führungsebene der arko GmbH, die aus 2 Frauen und 2 Männern besteht, wird bis zum 30. Juni 2023 weiterhin mit mindestens zwei Frauen besetzt sein. In der dritten Führungsebene der arko GmbH, die aus 3 Frauen und 5 Männern besteht, wird die Frauenquote bis zum 30. Juni 2023 weiterhin bei über 25 % gehalten. 8. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag / Prognose und AusblickNach Zustimmung zum Insolvenzplan am 02.08.2021 durch die Gläubiger der Gesellschaft und erfolgreicher Sanierung wurde die Insolvenz am 04.10.2021 durch das Amtsgericht Norderstedt wieder aufgehoben. Die Sanierung der Gesellschaft umfasste folgende Aspekte:
Trotz anhaltender pandemischer Gegenmaßnahmen und spürbarer Zurückhaltung der Konsumenten, konnte die Gesellschaft im letzten Quartal 2021 (erstes Quartal nach Insolvenzende) ein vorläufiges Betriebsergebnis (EBITDA) von EUR + 3,9 Mio. (Plus) erwirtschaften. In der Planung für das Jahr 2022 wurde ursprünglich ein Umsatz von EUR 63 Mio. und ein EBITDA von EUR 5,0 Mio. angenommen. Der Verlauf des Jahres 2022 zeigt zum einen "coronabedingt" unverändert spürbare Auswirkungen auf das Kaufverhalten, was zudem zusätzlich gedrosselt wird durch die Überlagerung des Konfliktes in der Ukraine und der seit März 2022 damit einhergehenden Inflation und Preissteigerung im Bereich sämtlicher Kosten des täglichen Lebens. Unverändert sind an einzelnen Standorten bis zu 35% weniger Kunden in den Fachgeschäften der Gesellschaft zu verzeichnen als vor der Pandemie (Vergleichswert 2019). Per Ende Oktober 2022 erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. 7,5 Mio. €. Daher erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 gesamt ein gegenüber dem ursprünglichen Planwert deutlich schlechteres Ergebnis, dessen tatsächliche Höhe noch wesentlich von dem Verlauf des Weihnachtsgeschäftes in den letzten 6 Wochen vor Heiligabend abhängt. Ungeachtet dessen zeigt sich das Unternehmen aus heutiger Sicht "stabil" finanziert. Die Finanzierung der aktuellen Entwicklung und die Refinanzierung des Warenbestandes für die Weihnachtssaison wird durch Darlehen des neuen Gesellschafters DCG Deutsche Confiserie Group GmbH & Co. KG (DCG) sichergestellt. Diese hat der Hussel GmbH seit dem 01.06.2021 insgesamt Finanzierungsmittel von EUR 19,5 Mio. bereitgestellt Die Liquidität der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus erscheint aufgrund der gewährten Darlehen und der erhaltenen Mittelzuflüsse aus Fördermitteln gesichert. Auf Basis der aktuellen Liquiditätsplanungen für das restliche Kalenderjahr 2022 und 2023 kann der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft bis Ende 2023 ohne zusätzliche externe Finanzierungsmaßnahmen gedeckt werden. Die Geschäftsleitung erwartet für 2023 ein sich leicht erholendes Marktumfeld trotz verbleibender Risiken aus der andauernden Inflationssituation in Deutschland. Die inflationsbedingte Kaufzurückhaltung zeigt sich vor allem nebensaisonal im Bereich des "Eigenverzehrs". Hier beabsichtigt das Unternehmen, verstärkt auf Impulsprodukte zu setzen und über Marketingaktivitäten mehr Anlässe zu schaffen, bzw. mehr Anlässe durch Ansprache und ein konkretes Angebot zu adressieren. Auf die bestehenden Planungsunsicherheiten im Hinblick auf mögliche neue Corona-Beschränkungen und Auswirkungen der gegenwärtigen Inflation wird hingewiesen. Diese führten bereits 2022 zu deutlichen Frequenzrückgängen gegenüber den Planerwartungen. Bei weiteren Planverfehlungen insbesondere im Zeitraum der Saisonhöhepunkte Weihnachtsgeschäft 2022 sowie Oster- und Weihnachtsgeschäft 2023 infolge der Corona-Pandemie oder von weiteren negativen Auswirkungen des ausgebrochenen Ukraine-Kriegs auf Konsum und Konjunktur im Inland könnten sich erneut bestandsgefährdende Risiken für die Hussel GmbH ergeben.
Wahlstedt, 16. November 2022 Patrick G. Weber, CEO Oliver Schwabe, COO BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hussel GmbH, Wahlstedt PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Hussel GmbH, Wahlstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis zum 30. September 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hussel GmbH, Wahlstedt, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juni bis zum 30. September 2021 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der UnternehmenstätigkeitWir verweisen auf die Darstellung zur Unternehmensfortführung in Abschnitt II. des Anhangs und auf die Darstellung der bestandsgefährdenden Liquiditätsrisiken in dem Abschnitt "Nachtragsbericht" des Anhangs sowie in Abschnitt 8. des Lageberichts. In diesen Abschnitten beschreiben die gesetzlichen Vertreter, dass der Gesellschafter der Unternehmensgruppe, nach einem im Zeitraum Januar bis Anfang Oktober 2021 durchlaufenen Corona-Schutzschirm- bzw. Insolvenzverfahren, ab Sommer 2021 die Liquidität der Hussel GmbH mit substanziellen Mittelzuführungen über Gesellschafterdarlehen gewährleistet hat. Die andauernde Corona-Pandemie führte im Weihnachtsgeschäft 2021 und den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres 2022 zu einer deutlichen Unterschreitung der ursprünglichen Ergebniserwartung. Auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung für die Jahre 2022 und 2023 erscheint die Aufrechterhaltung der Liquidität der Gesellschaft in diesem Zeitraum mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gesichert. Eine Überschuldung im Sinne von § 19 Abs. 2 InsO liegt daher nach Auffassung der Gesellschaft nicht vor. Über die üblichen Unwägbarkeiten der Planung hinaus besteht eine hohe Saisonabhängigkeit des Geschäftserfolgs der Gesellschaft vom Oster- und Weihnachtsgeschäft, so dass bedeutende Planverfehlungen bis Ende 2023 zu zusätzlichem bisher nicht gedecktem Liquiditätsbedarf für die Gesellschaft führen könnten. Hierdurch könnten sich erneut bestandsgefährdende Risiken für die Hussel GmbH ergeben. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Finnentrop, 22. November 2022 TREUHAND
UND REVISIONSGESELLSCHAFT mbH
Dipl.-Kfm. Andreas Bölker, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 30. November 2022 festgestellt. |
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