Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 18787
Vorher
DASELLA Beteiligungsgesellschaft mbHKonsul GmbHKonsul Inkasso GmbH
Eingetragen
23.12.2003
Branche
InkassobürosKreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
Die Verwaltung, insbesondere Bearbeitung, Betreuung und Einziehung, auch im Wege des Inkassos, von Forderungen aus Kreditund anderen Vertragsbeziehungen sowie sonstigen Forderungen gegen Privat- und Geschäftskunden der Deutsche Bank AG und andere Gesellschaften der Deutsche Bank Gruppe sowie anderer, nicht zur Deutsche Bank Gruppe gehörender Gläubiger, gegen Dritte. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen mit Ausnahme von Geschäften im Sinne von § 1 Abs. 1 oder Abs. 1 a KWG bzw. § 1 InvG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Blunk
seit 31.7.2024
Geschäftsführer
Dominic Wien
seit 29.1.2020
Geschäftsführer
Jörn Marquardt
seit 13.3.2018
Geschäftsführer
Birgit Schaub
seit 2.1.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Konsul Inkasso GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.031,00 22.729,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 129.006,11 175.637,14
- davon aus Lieferungen und Leistungen 129.006,11 175.637,14
2. Sonstige Vermögensgegenstände 103.350,72 6.817,42
II. Guthaben bei Kreditinstituten 2.940.270,37 3.693.570,92
- davon bei verbundenen Unternehmen 2.940.270,37 3.693.570,92
3.172.627,20 3.876.025,48
C. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 198.158,73
3.193.658,20 4.096.913,21

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.500.200,00 1.500.200,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
1.525.200,00 1.525.200,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.034.654,66 1.601.185,66
2. Sonstige Rückstellungen 193.175,31 172.260,81
1.227.829,97 1.773.446,47
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 381.469,69 744.928,68
- davon gegenüber Gesellschafterin 346.734,26 740.126,88
- davon aus Lieferungen und Leistungen 34.735,35 4.801,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 381.469,69 744.928,68
2. Sonstige Verbindlichkeiten 59.158,54 53.338,06
- davon aus Steuern 33.151,24 32.710,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 59.158,54 53.338,06
440.628,23 798.266,74
3.193.658,20 4.096.913,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.270.204,01 5.257.118,25
2. Sonstige betriebliche Erträge 98.514,68 123.689,15
3. Personalaufwand 3.193.423,79 3.380.441,34
a) Löhne und Gehälter 2.460.940,56 2.402.569,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 732.483,23 977.871,48
- davon für Altersversorgung 269.152,29 492.921,27
4. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.698,00 2.367,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 593.330,64 668.122,67
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 766.468,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 840.127,00
- davon an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 346.734,26 489.749,39
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 346.734,26 740.126,88
10. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 0,00 -250.377,49
11. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 250.377,49
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Konsul Inkasso GmbH, nachstehend die Gesellschaft, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt worden.

Die Konsul Inkasso GmbH, Essen, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main ist. Sie ist im Handelsregister der Stadt Essen unter der Nummer HRB 18787 eingetragen. Zwischen der Konsul Inkasso GmbH, Essen, und der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 die Merkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB. Die Erleichterungen nach § 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. § 42 GmbHG wurde beachtet.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die nicht belegten Posten sind gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht aufgeführt worden. Soweit erforderlich, ist die Bezeichnung dem jeweiligen Posteninhalt angepasst worden.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die nachfolgend aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 252 und § 253 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens werden gemäß den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des immateriellen Vermögens (Trivialsoftware) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Es wird eine Nutzungsdauer kleiner ein Jahr unterstellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 S. 1 HGB mit dem Nominalbetrag angesetzt und innerhalb eines Jahres fällig. Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennwert angesetzt.

Die Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, das sogenannte Deckungsvermögen, werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB mit den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. Entsprechend werden die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen in der GuV saldiert ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, ist der Saldo als separater Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auszuweisen.

Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen werden nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 HGB bewertet. Als Bewertungsmethode wird die projizierte Einmalprämienmethode (Projected Unit Credit-Method) unter Verwendung des von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung folgender Parameter: 10-jähriger Rechnungszinsfuß 1,83% (Vj: 1,78%), Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,44% (Vj: 2,64%), Anpassung laufender Renten 2,91% (Vj: 3,02%), Heubeck Richttafeln 2018 G. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Die Heubeck-Richttafeln 2018G wurden entsprechend der unternehmensindividuellen Sterblichkeitsannahmen modifiziert. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31.12.2023 € 59.669,00 (Vj: T€ 268).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich, wie folgt, dar:

Anschaffungskosten
Bestand per 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen/ Zuschreibungen Bestand per 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
GwG Extern erworbene Software 414,12 0,00 414,12 0,00 0,00
Immaterielle Verm.gegenstände 414,12 0,00 414,12 0,00 0,00
PC'S/Desktop/Server 14.129,77 0,00 0,00 0,00 14.129,77
Telefon / Telefax 647,70 0,00 0,00 0,00 647,70
EDV-Verkabelung 3.831,49 0,00 0,00 0,00 3.831,49
Bürogeräte 7.568,66 0,00 0,00 0,00 7.568,66
Büromöbel 108.224,28 0,00 0,00 0,00 108.224,28
sonstige bewegliche Anlagen 4.063,32 0,00 0,00 0,00 4.063,32
Umbaukosten gemietete Räume 31.448,94 0,00 0,00 0,00 31.448,94
GwG sonstige 5.553,90 0,00 0,00 0,00 5.553,90
Sachanlagen 175.468,06 0,00 0,00 0,00 175.468,06
Anlagevermögen 175.882,18 0,00 414,12 0,00 175.468,06
Abschreibungen
Stand per 01.01.2023 lfd. Jahr Abgänge Umbuchungen/ Zuschreibungen Bestand per 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
GwG Extern erworbene Software 414,12 0,00 414,12 0,00 0,00
Immaterielle Verm.gegenstände 414,12 0,00 414,12 0,00 0,00
PC'S/Desktop/Server 14.129,77 0,00 0,00 0,00 14.129,77
Telefon / Telefax 647,70 0,00 0,00 0,00 647,70
EDV-Verkabelung 3.831,49 0,00 0,00 0,00 3.831,49
Bürogeräte 7.229,66 313,00 0,00 0,00 7.542,66
Büromöbel 106.852,28 756,00 0,00 0,00 107.608,28
sonstige bewegliche Anlagen 4.063,32 0,00 0,00 0,00 4.063,32
Umbaukosten gemietete Räume 10.430,94 629,00 0,00 0,00 11.059,94
GwG sonstige 5.553,90 0,00 0,00 0,00 5.553,90
Sachanlagen 152.739,06 1.698,00 0,00 0,00 154.437,06
Anlagevermögen 153.153,18 1.698,00 414,12 0,00 154.437,06
Buchwerte
Stand per 01.01.2023 Bestand per 31.12.2023
EUR EUR
GwG Extern erworbene Software 0,00 0,00
Immaterielle Verm.gegenstände 0,00 0,00
PC'S/Desktop/Server 0,00 0,00
Telefon / Telefax 0,00 0,00
EDV-Verkabelung 0,00 0,00
Bürogeräte 339,00 26,00
Büromöbel 1.372,00 616,00
sonstige bewegliche Anlagen 0,00 0,00
Umbaukosten gemietete Räume 21.018,00 20.389,00
GwG sonstige 0,00 0,00
Sachanlagen 22.729,00 21.031,00
Anlagevermögen 22.729,00 21.031,00

Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene Lizenzen (Software).

Bei den Sachanlagen handelt es sich um die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 129.006,11 (Vj: T€ 176).

Die Position sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 103.350,72 (Vj: T€ 7) beinhaltet eine Forderung an die DB AG, Frankfurt am Main, aufgrund eines Schuldbeitrittsanspruchs sowie anrechenbare Kapitalertragsteuern gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von € 2.940.270,37 (Vj: T€ 3.694) werden bei der Deutsche Bank AG unterhalten. Sie sind allesamt täglich fällig.

Der Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt € 0,00 (Vj: T€ 198). Die im Vorjahr in dieser Position bilanzierten Altersteilzeitforderungen (Deckungsvermögen) wurden im Geschäftsjahr komplett verbraucht.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 25.000,00 und ist voll eingezahlt. Es wird zu 100 % von der DB Capital Markets (Deutschland) GmbH, Frankfurt am Main, gehalten. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert € 1.500.200,00 EUR (Vj: T€ 1.500).

Die Position Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von € 1.034.654,66 (Vj: T€ 1.601) stammt aus der Saldierung der an einen unabhängigen Vermögenstreuhänder übertragenen, nicht börsennotierten Fondsanteile, die ausschließlich für die Erfüllung von Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern verwendet werden, mit den dazugehörigen Pensionsverpflichtungen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens inklusive zugehöriger Barmittel zum 31. Dezember 2023 betragen € 5.724.079,15 (Vj: T€ 5.491). Die Bewertung der Fondsanteile erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert, der sich aus den Marktkursen für Fondsanteile ergibt. Die Vermögenswerte zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 5.541.917,84 (Vj: T€ 4.955) wurden mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 6.576.572,50 (Vj: T€ 6.556) saldiert. Auf die Berücksichtigung einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S.2 HGB, i. V. m. § 268 Abs. 8 HGB, wird aufgrund ausreichender Kapitalrücklage verzichtet.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 193.175,31 (Vj: T€ 172) betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen für Boni und Recognition Awards in Höhe von € 91.949,34 (Vj: T€ 106) sonstige Rückstellungen für den Geschäftsbetrieb in Höhe von € 79.640,39 (Vj: T€ 52) und Rückstellungen für nicht genommene Urlaubstage in Höhe von € 21.585,58 (Vj: T€ 15).

Die Verbindlichkeiten in Höhe von € 440.628,23 (Vj: T€ 798) betreffen den an die Gesellschafterin abzuführenden Gewinn in Höhe von € 346.734,26 (Vj: T€ 740) sowie Verbindlichkeiten aus dem Geschäftsbetrieb und abzuführender Lohnsteuer € 93.893,97 (Vj: T€ 58).

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von € 3.270.204,01 (Vj: T€ 5.257) sind im Wesentlichen mit der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, realisiert worden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von € 98.514,68 (Vj: T€ 124) betreffen konzerninterne Erstattungen für Übergangsleistungen an ehemalige Mitarbeiter in Höhe von € 98.322,79 (Vj: T€ 115) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen des Jahres 2022 in Höhe von € 191,89 (Vj: T€ 23).

Der Personalaufwand in Höhe von € 3.193.423,79 (Vj: T€ 3.380) beinhaltet die laufenden Gehälter und sozialen Abgaben.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betragen € 1.698,00 (Vj: T€ 2).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 593.330,64 (Vj: T€ 668) umfassen hauptsächlich die Kosten für die Verwaltung der Gesellschaft.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von € 766.468,00 (Vj: T€ 0) betreffen Zinsaufwände aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von € 77.226,00 (Vj .: T€ 181), welche mit den saldierungsfähigen Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von € 843.694,00 (Vj: T€ 657 Aufwand) saldiert wurden. Im Vorjahr wurde der saldierte Betrag (Aufwand) unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwände ausgewiesen.

IV. Sonstige Angaben

Im Durchschnitt wurden in 2023 (ohne Geschäftsführung) 43 Mitarbeiter (Vj: 46) beschäftigt.

Den Mitgliedern der Geschäftsführung und des Beirats wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Gesellschaft keine Kredite sowie Vorschüsse gewährt.

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung von der Gesellschaft; sie haben ein Anstellungsverhältnis bei der Deutsche Bank AG und wurden von dieser entlohnt.

Von den Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Konsul Inkasso GmbH wird in den Konzernabschluss der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, per 31. Dezember 2023 einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Bank (Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main, HRB 30 000) wird nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

V. Geschäftsführung

Jörn Marquardt Geschäftsführer/Bankkaufmann, Neuss
Dominic Wien Geschäftsführer/Betriebswirt, Essen
Berthold Lantzius-Beninga Geschäftsführer/Diplom-Kaufmann, Bonn (ab 10.03.2023)

VII. Beirat

Peter Tichatschke Director, Deutsche Bank AG
Cambis Zadeh Director, Deutsche Bank Sociedad Anonima Espaniola (bis 30.06.2023)
Angelika Kaever-Schroeder Managing Director, Deutsche Bank AG
Bettina Stolbinger Director, Deutsche Bank AG (ab 14.09.2023)

 

Essen, den 11.06.2024

Jörn Marquardt

Dominic Wien

Berthold Lantzius-Beninga

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Konsul Inkasso GmbH

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Konsul Inkasso GmbH, Essen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 26. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rothermel, Wirtschaftsprüfer

Dr. Brüggemann, Wirtschaftsprüfer

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