Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 5191
Eingetragen
7.3.2006
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der ProduktgruppenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Rohholz, Holzhalbwaren und Bauelementen aus Holz
Gegenstand
Handel mit Holz und Baustoffen nebst allen damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Birgit Friedrichs
seit 11.9.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Birgit Friedrichs
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Birgit Friedrichs
Oebisfelde OT Weddendorf
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BETOHOLZ GmbH

Klötze

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für Offenlegungszwecke

Wirtschaftsbericht

1. Unternehmensdaten

Zum 31.12.2022 betrug das Gesellschaftskapital der Betoholz GmbH 25.000,00 €. Es wird von einer Gesellschafterin gehalten und stand der Gesellschaft uneingeschränkt zur Verfügung.

Darüber hinaus standen der Gesellschaft zum 31.12.2022 Gesellschaftsmittel aus zwei stillen Beteiligungen von insgesamt 500 T€ zur Verfügung. Vertraglich wurde vereinbart, dass die Forderungen aus den geleisteten Kapitaleinlagen der stillen Gesellschaften hinter alle gegenwärtigen und künftigen Gläubiger des Beteiligungsnehmers in Sinne des § 19 Abs. 2 Insolvenzordnung zurücktreten.

Eine dritte stille Beteiligung wurde im laufenden Geschäftsjahr zur Rückzahlung fällig und wird ratierlich zurückgezahlt.

Das Unternehmen übt seine Tätigkeit an insgesamt vier Standorten aus. Am Standort Klötze sind örtlich auseinanderliegend einmal der Standort für den Einzelhandel Klötze sowie an einem anderen Ort in Klötze der Großhandel mit der Verwaltung gelegen. In Oebisfelde wird darüber hinaus ein weiterer Einzelhandel betrieben. Der Standort Malchow umfasst maßgeblich den Bereich Großhandel für Holzbaustoffe.

2. Entwicklung der Branche

Das Tätigkeitsfeld der Betoholz GmbH ist mit seinem Groß- und Einzelhandel in dem Bereich Holz und den übrigen Baustoffen durch die Bauwirtschaft geprägt.

Die gesamte Bauwirtschaft verzeichnete im Jahr 2022 im Bauhauptgewerbe ein nominales Umsatzwachstum von ca. 9,8 % auf rund 108,9 Mrd. €, was real unter Berücksichtigung der Preissteigerungen, einem Rückgang von 5,1 % entspricht. Grund hierfür sind neben den gestiegenen Materialkosten auch steigende Lebenshaltungskosten, bedingt durch die gesamtweltwirtschaftliche Lage.

Wohnungsbau

Der Wohnungsbau war in den letzten Jahren immer eine Stütze der Baukonjunktur, doch vor allem durch die gestiegenen Baukosten sowie der aktuellen Zinsentwicklung ist hier ein Rückgang festzustellen. Dies Genehmigungszahlen im Neubau gingen konstant zurück. Von den seitens der Bundesregierung angestrebten 400.000 Wohnungen wurden nur rund 295.000 fertiggestellt.

Insgesamt verbuchte der Wohnungsbau zwar ein Umsatzwachstum von nominal 9,6 % auf 61,0 Mrd. € (Vorjahr 55,4 Mrd. €). Real betrachtet bedeutet dies jedoch einen Umsatzrückgang von rund 4,5 %.

Wirtschaftsbau

Das Bauhauptgewerbe im Wirtschaftsbau verzeichnete 2022 ein Umsatzniveau von 55,8 Mrd. € (Vorjahr 50,3 Mrd. €), was einem nominalen Umsatzzuwachs von rund 11,0 % entspricht. Inflationsbereinigt sind die Umsätze im Wirtschaftsbau um rund 5,0 % geringer als im Vorjahr. Angesichts der stark eingetrübten Konjunkturaussichten nimmt die Investitionsbereitschaft in neue Gebäude ab. Die Nachfrage nach Lagergebäuden bleibt zunächst im Aufwärtstrend. Vor allem begründet durch die Lagervorhaltung zur Pufferung von Materialengpässen. Zudem treiben die Investitionen der Bahn sowie der Ausbau einer energetischen Infrastruktur den Wirtschaftsbau weiter an, wobei die Infrastrukturinvestitionen des Bundes die eigene Zielvorgabe nicht erreichen. Für 2024 wird ein realer Umsatzzuwachs von rund 7,0 % erwartet.

Öffentlicher Bau

Der öffentliche Bau verzeichnete ein nominales Umsatzwachstum von ca. 7,7 % (41,4 Mrd. €), was real einen Verlust von 6,2 % bedeutet. Dieser Rückgang ist bedingt durch die Entwicklung im Straßenbau. Für 2024 wird in dieser Bausparte von einem realen Umsatzzuwachs um 3,0 % ausgegangen.

3. Geschäftsverlauf der BETOHOLZ GmbH

Die BETOHOLZ GmbH setzte auch im Jahre 2022 weiter auf ihre langfristigen, strategischen Ziele. Die Absatzmöglichkeiten sind durch die Einbeziehung des Einzelhandels in Oebisfelde bereits seit mehreren Jahren erweitert worden. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren Verbreiterungen auf der Wertschöpfungsebene vorgenommen. So ist im Jahr 2020 die neue CNC-gesteuerte Abbund Anlage in Betrieb genommen worden, mit der eine Vertiefung der Wertschöpfungsebene im Bereich des Holzhandels erreicht werden konnte.

Vor dem Hintergrund des schwierigen konjunkturellen Umfeldes bzw. der Imponderabilien aus den Auswirkungen des Ukraine Kriegs hat die Gesellschaft mit Umsatzerlösen von 21,8 Mio. € eine Minderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 13,34 % erwirtschaftet. Ein großer Anteil der Umsatzminderung ist auf den Anstieg der Preise zurückzuführen gewesen, welche die Gesellschaft bzw. die Geschäftsführung an die Kunden weitergeben musste. Insgesamt weist die BETOHOLZ GmbH ein Ergebnis nach Steuern von 239,9 T€ gegenüber dem Vorjahr von 1.308,2 T€ aus.

Die Anzahl der Beschäftigten der BETOHOLZ GmbH an den verschiedenen Standorten betrug im Durchschnitt 56.

4. Ertragslage

Die Umsatzerlöse verminderten sich von 25.106.036,31 € um 13,34 % auf 21.755.791,21 €.

Die Gesamtleistung reduzierte sich von 25.176.404,41 € um 13,25 % auf 21.839.987,18 €.

Im Vergleich zum Vorjahr verminderten sich die Personalkosten von 2.516.567,13 € auf 2.482.763,88 €. Die Minderung der Personalkosten ist auf einen Abbau von Personal bei gleichzeitigen Lohnanpassungen zurückzuführen.

Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise war grundsätzlich durch eine Verminderung zum Ende des Wirtschaftsjahres gekennzeichnet.

Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich das Jahresergebnis vor Einkommen- und Ertragsteuern von 1.812.053,02 € um 1.471.896,17 € auf 340.156,85 €.

5. Finanzlage

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 1.040.494,81 € (Vorjahr: 792.935,35 €).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf -886.623,99 € (Vorjahr: -1.250.904,80 €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf -122.441,65 € (Vorjahr: 228.309,62 €).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gesichert.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern.

6. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der BETOHOLZ GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 10.901.495,31 €. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (10.991.973,16 €) um 0,82 % vermindert.

An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum Ende des Wirtschaftsjahres einen Anteil von 59,83 %.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 543.599,74 €.

Im Wesentlichen wurde investiert in: Erweiterung der Märkte, gebrauchte LKW, Rolltore, Blockheizkraftwerk, digitale Schließanlagen, Server, Rüttler, Büromöbel sowie im Bau befindliche Anlagen: Neubau Bürogebäude, Grillhütte. Die Investitionen sind noch nicht abgeschlossen.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich um 638.771,59 €.

29,8 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte (Vorjahr: 35,8 %).

Unser Vorratsvermögen betrug zum Wirtschaftsjahresende 3.251.191,15 € (Vorjahr: 3.938.220,34 €). Es hat sich um 687.029,19 € gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich auf 172.453,72 € (Vorjahr: 210.740,40 €).

Das Eigenkapital erhöht sich von 2.786.709,75 € um 239.918,70 € auf 3.026.628,45 €.

Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 27,8 % (Vorjahr: 25,4 %).

30,2 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 21,8 % auf mittelfristiges Fremdkapital.

Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken mit 4.646.155,59 € das Anlagevermögen im Berichtsjahr zu 71,2 %.

7. Besondere Darstellung zur Entwicklung der Lage des Unternehmens

Mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 340 T€ für das Geschäftsjahr 2022 liegt das Ergebnis deutlich unter dem des Vorjahres (1.812 T€).

Vor dem Hintergrund der Beschaffungsmarktsituation durch die Auswirkungen des Ukraine Kriegs und die damit verbundene gesamtweltwirtschaftliche Situation, ist das Ergebnis noch zufriedenstellend.

8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die BETOHOLZ GmbH betreibt ihr Unternehmen im Bereich Holz- und Baustoffgroßhandel an den Standorten Klötze und Malchow sowie im Bereich Einzelhandel an den Standorten Klötze und Oebisfelde.

Insbesondere in den Standorten Klötze und Oebisfelde wurde zur Stärkung der Ertragskraft investiert. Dabei sollen in Zukunft insbesondere im Einzelhandel die Verkaufsflächen erweitert und dadurch weitere Produkte vor allem im Bereich Garten und Pflanzen angeboten werden.

Dabei steht auch die Mitarbeiterentwicklung im Fokus.

Als familiengeführtes Unternehmen erhält dabei die nächste Generation Einblicke in die Geschäftsführung und wird bei wesentlichen Entscheidungen mit einbezogen.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 61 auf 56 Mitarbeiter leicht reduziert.

Die Gesellschaft setzt dabei als regionaler Arbeitgeber weiterhin insbesondere auf die Qualifizierung der vorhandenen Fachkräfte sowie auf die Berufsausbildung neuer Fachkräfte.

Chancen- und Risikobericht

Chancen:

Der BETOHOLZ GmbH ist es im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, Umsätze in Höhe von 21,8 Mio. € zu erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr liegt ein Umsatzeinbruch vor. Allerdings verlief das Geschäftsjahr 2021 außerordentlich positiv und für 2022 waren im Vergleich zum Vorjahr Umsatzeinbrüche erwartet worden. Bereits im Geschäftsjahr 2022 ist die Spitze der Preissteigerung sowohl im Einkauf als auch im Verkauf im Bereich der Holzbaustoffe erreicht worden. Es zeigten sich Tendenzen für Preissenkungen. Die Gesellschaft versucht diesbezüglich schnellstmöglich Preisfluktuationen an Kunden weiterzugeben. Es ist der BETZOHOLZ GmbH gelungen, ihren Geschäftsbereich zu festigen und ihre strategischen Ziele weiter zu verfolgen.

Risiken:

Der BETOHOLZ GmbH ist es in den vergangenen Jahren gelungen, eine positive Entwicklung zu nehmen. Risiken könnten sich daraus ergeben, dass der bisherige Bauboom stagniert. Die lange andauernde Niedrigzinsphase ist nunmehr in normale Bahnen gelenkt worden. Daneben manifestieren sich im Bereich der Baustoffe Preissteigerungen. Ob die erhebliche Verschuldung der öffentlichen Hand aufgrund der Corona-Krise und durch den Krieg in der Ukraine zu einem Rückgang der Bauinvestitionen führen wird, bleibt abzuwarten. Die BETOHOLZ GmbH muss mit weiteren Umsatzeinbußen rechnen und weiterhin flexibel auf den Markt reagieren. Darüber hinaus stellt sich für die Gesellschaft der Mangel an Fachkräften - wie in der gesamten Wirtschaft - als Risiko dar.

Prognosebericht

Die Bauunternehmen in Deutschland gehen für das Jahr 2024 von einem leichten Abschwung aus. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes geht in seiner Konjunkturprognose 2024 (siehe ebenda) von einem realen Rückgang von 3 % im Bereich des Bauhauptgewerbes aus. Im Wirtschaftsbau wird ein realer Zuwachs von 2,7 % und im Wohnungsbau ein realer Rückgang von 15 % erwartet. Für den öffentlichen Bau wird mit einem Zuwachs von real 3 % gerechnet.

Dies bildet auch die Grundlagen für die Planungen der BETOHOLZ GmbH. Es gilt, sich auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und flexibel auf den Markt zu reagieren.

Die BETOHOLZ GmbH bleibt für 2024 und die folgenden Jahre grundsätzlich optimistisch, erwartet allerdings auf Grund der Prognosen Umsatzeinbrüche.

 

Klötze, 30. Dezember 2023

gez. Birgit Friedrichs

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 29.135,00 24.441,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.379.849,00 3.487.952,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 855.076,81 750.911,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.006.458,00 1.007.640,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.121.031,96 572.312,53
Summe Sachanlagen 6.362.415,77 5.818.816,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 131.027,61 131.027,61
Summe Finanzanlagen 131.027,61 131.027,61
Summe Anlagevermögen 6.522.578,38 5.974.284,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.251.191,15 3.938.220,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.042.908,62 1.003.899,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.041,93 11.071,36
Summe Umlaufvermögen 4.322.141,70 4.953.190,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.775,23 64.497,82
D. Bilanzsumme Aktiva 10.901.495,31 10.991.973,16

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 (Vj: 25.000,00)
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 2.761.709,75 1.453.502,76
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 239.918,70 1.308.206,99
Summe Eigenkapital 3.026.628,45 2.786.709,75
B. Einlage des nachrangigen typisch stillen Gesellschafters 500.000,00 1.000.000,00
C. Rückstellungen 592.312,15 770.035,98
D. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 6.782.554,71 (Vj: 6.435.227,43)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.116.420,96 4.025.042,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 4.116.420,96 (Vj: 4.025.042,45)
Summe Verbindlichkeiten 6.782.554,71 6.435.227,43
E. Bilanzsumme Passiva 10.901.495,31 10.991.973,16

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2022
EUR
2021
EUR
1. Rohergebnis 5.404.136,44 6.800.030,41
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.096.612,06 -2.115.227,95
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -386.151,82 -401.339,18
- davon für Altersversorgung: -6.160,50 (Vj: -8.022,25)
Summe Personalaufwand -2.482.763,88 -2.516.567,13
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -443.395,59 -399.966,42
b. auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -142.020,28 0,00
Summe Abschreibungen -585.415,87 -399.966,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.688.606,17 -1.789.581,99
5. Ordentliches Betriebsergebnis 647.350,52 2.093.914,87
6. Erträge aus Beteiligungen 6.876,27 7.046,81
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.524,04 5.233,57
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -300.843,77 -276.797,02
9. Finanzergebnis -288.443,46 -264.516,64
10. Ergebnis vor Steuern 358.907,06 1.829.398,23
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -100.238,15 -503.846,03
12. Ergebnis nach Steuern 258.668,91 1.325.552,20
13. Sonstige Steuern -18.750,21 -17.345,21
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 239.918,70 1.308.206,99

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BETOHOLZ GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Klötze
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: 5191

Der Jahresabschluss der BETOHOLZ GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt worden.

Die Vorjahreszahlen werden in EUR in Klammern angegeben. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 HBG ff. angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Entsprechend § 284 Abs. 1 HGB macht die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht dahingehend Gebrauch. die gemäß der §§ 265 Abs. 3 HGB, 266 Abs. 2 und 3 und 275 Abs. 2 HGB erforderlichen Angaben im Anhang anzugeben.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten:

- Einlagen stiller Gesellschafter

Zur Erläuterung wird ausgeführt:

Die Einlagen des stillen Gesellschafters werden im Geschäftsjahr mit 500 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 1.000 TEUR ausgewiesen, da der Vertrag 1 über 500 TEUR zur stillen Beteiligung mit der Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH im laufenden Geschäftsjahr zur Rückzahlung fällig wurde und ratierlich zurückgeführt wird. Der Ausweis dieser stillen Beteiligung erfolgt in Höhe von 465,4 TEUR als sonstige Verbindlichkeit.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Going-concern

Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-concern-Prämisse) zugrunde. Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage beigefügtem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 9.993,68 EUR.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.858,87 EUR (Vorjahr: 5.197,07 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

- Bonusgutschriften und Kostenerstattungen von Lieferanten

- Umsatz- und Ertragsteuerrückforderungen für das laufende Geschäftsjahr

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für Personalkosten 99.922,67 EUR
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 76.200,00 EUR
Rückstellungen für Bonuszahlungen an Kunden 40.688,34 EUR
Rückstellungen für Zinsen 17.435,00 EUR

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.119.527,14 EUR (Vorjahr: 1.073.626,44 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.097.647,89 EUR.

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamt- davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 betrag
TEUR
bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gesicherter Betrag Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 4.116,4 1.711,6 1.347,8 1.057,0 3.147,7 1; 2; 4; 5
aus Lieferungen und Leistungen 1.022,1 1.022,1 0,0 0,0 919,2 3; 6
sonstige Verbindlichkeiten 1.647,0 554,2 1.027,3 62,6 1.030,7 2
Summe 6.785,5 3.287,9 2.375,1 1.119,6 5.097,6

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Persönliche Bürgschaften der Gesellschafterin und des Geschäftsführers

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 192.968,,03 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zum Ende der Laufzeit der Leasingverträge zwischen 11 bis 37 Monate und im Falle der Mietverträge bis zum Ende der einmonatigen Kündigungfrist.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Leasing von Fahrzeugen 68.218,44 EUR
Leasing von Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.183,59 EUR
Leasing von sonstigen Transportmitteln 79.227,00 EUR
kurzfristige Anmietung von Fahrzeugen, sonstigen Transportmitteln und sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.339,00 EUR

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 38,00
Angestellte 15,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 47,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 9,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Lutz Friedrich ausgeübter Beruf: Kaufmann

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird sich auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB berufen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 56.297,88
Rückzahlungen im Berichtsjahr 10.000,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 26.220,25
= neuer Kreditbestand 72.518,13

Der Kredit wird mit 3 % verzinst, ist jederzeit rückzahlbar und Sicherheiten wurden nicht gewährt.

Nachtragsbericht

Der Krieg zwischen Russland uns der Ukraine, der Ende Februar 2022 ausbrach, hat weiterhin einen negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Europas. Lieferketten sind gestört und in Folge des Krieges sind die Energiepreise erheblich gestiegen. Der Flüchtlingsstrom aus der Ukraine in andere europäische Staaten hält an.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, liegen nicht vor.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 234.353,44 EUR.

Auf neue Rechnung werden 234.353,44 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Klötze, den 30. Dezember 2023

gez. Birgit Friedrichs

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 97.476,70 18.440,74 0,00 0,00 115.917,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.195.572,04 0,00 5.440,50 40.487,03 4.230.618,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 917.761,91 27.758,19 13.879,62 181.128,11 1.112.768,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.704.150,33 73.250,15 57.986,90 129.245,80 1.848.659,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 572.312,53 899.580,37 0,00 -350.860,94 1.121.031,96
Summe Sachanlagen 7.389.796,81 1.000.588,71 77.307,02 0,00 8.313.078,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 131.027,61 0,00 0,00 0,00 131.027,61
Summe Finanzanlagen 131.027,61 0,00 0,00 0,00 131.027,61
Summe Anlagevermögen 7.618.301,12 1.019.029,45 77.307,02 0,00 8.560.023,55

Abschreibungen

Stand 01.01.2022
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 999,00 0,00 0,00 999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 73.035,70 13.746,74 0,00 86.782,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 707.619,54 143.150,03 0,00 850.769,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 166.850,91 91.739,87 899,00 257.691,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 696.510,33 194.758,95 49.067,90 842.201,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.570.980,78 429.648,85 49.966,90 1.950.662,73
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.644.016,48 443.395,59 49.966,90 2.037.445,17

Buchwerte

Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 29.135,00 24.441,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.379.849,00 3.487.952,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 855.076,81 750.911,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.006.458,00 1.007.640,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.121.031,96 572.312,53
Summe Sachanlagen 6.362.415,77 5.818.816,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 131.027,61 131.027,61
Summe Finanzanlagen 131.027,61 131.027,61
Summe Anlagevermögen 6.522.578,38 5.974.284,64

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die BETOHOLZ GmbH, Klötze

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BETOHOLZ GmbH, Klötze, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BETOHOLZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 19. Februar 2024

ba audit gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Niederlassung Hannover

gez. Andreas Wenzel, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Makowka, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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