BETOHOLZ GmbHLiquidiert
Steinweg 1, 38486 Klötze Altmark, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgit Friedrichs seit 11.9.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Birgit Friedrichs | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BETOHOLZ GmbHKlötzeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für OffenlegungszweckeWirtschaftsbericht 1. Unternehmensdaten Zum 31.12.2022 betrug das Gesellschaftskapital der Betoholz GmbH 25.000,00 €. Es wird von einer Gesellschafterin gehalten und stand der Gesellschaft uneingeschränkt zur Verfügung. Darüber hinaus standen der Gesellschaft zum 31.12.2022 Gesellschaftsmittel aus zwei stillen Beteiligungen von insgesamt 500 T€ zur Verfügung. Vertraglich wurde vereinbart, dass die Forderungen aus den geleisteten Kapitaleinlagen der stillen Gesellschaften hinter alle gegenwärtigen und künftigen Gläubiger des Beteiligungsnehmers in Sinne des § 19 Abs. 2 Insolvenzordnung zurücktreten. Eine dritte stille Beteiligung wurde im laufenden Geschäftsjahr zur Rückzahlung fällig und wird ratierlich zurückgezahlt. Das Unternehmen übt seine Tätigkeit an insgesamt vier Standorten aus. Am Standort Klötze sind örtlich auseinanderliegend einmal der Standort für den Einzelhandel Klötze sowie an einem anderen Ort in Klötze der Großhandel mit der Verwaltung gelegen. In Oebisfelde wird darüber hinaus ein weiterer Einzelhandel betrieben. Der Standort Malchow umfasst maßgeblich den Bereich Großhandel für Holzbaustoffe. 2. Entwicklung der Branche Das Tätigkeitsfeld der Betoholz GmbH ist mit seinem Groß- und Einzelhandel in dem Bereich Holz und den übrigen Baustoffen durch die Bauwirtschaft geprägt. Die gesamte Bauwirtschaft verzeichnete im Jahr 2022 im Bauhauptgewerbe ein nominales Umsatzwachstum von ca. 9,8 % auf rund 108,9 Mrd. €, was real unter Berücksichtigung der Preissteigerungen, einem Rückgang von 5,1 % entspricht. Grund hierfür sind neben den gestiegenen Materialkosten auch steigende Lebenshaltungskosten, bedingt durch die gesamtweltwirtschaftliche Lage. Wohnungsbau Der Wohnungsbau war in den letzten Jahren immer eine Stütze der Baukonjunktur, doch vor allem durch die gestiegenen Baukosten sowie der aktuellen Zinsentwicklung ist hier ein Rückgang festzustellen. Dies Genehmigungszahlen im Neubau gingen konstant zurück. Von den seitens der Bundesregierung angestrebten 400.000 Wohnungen wurden nur rund 295.000 fertiggestellt. Insgesamt verbuchte der Wohnungsbau zwar ein Umsatzwachstum von nominal 9,6 % auf 61,0 Mrd. € (Vorjahr 55,4 Mrd. €). Real betrachtet bedeutet dies jedoch einen Umsatzrückgang von rund 4,5 %. Wirtschaftsbau Das Bauhauptgewerbe im Wirtschaftsbau verzeichnete 2022 ein Umsatzniveau von 55,8 Mrd. € (Vorjahr 50,3 Mrd. €), was einem nominalen Umsatzzuwachs von rund 11,0 % entspricht. Inflationsbereinigt sind die Umsätze im Wirtschaftsbau um rund 5,0 % geringer als im Vorjahr. Angesichts der stark eingetrübten Konjunkturaussichten nimmt die Investitionsbereitschaft in neue Gebäude ab. Die Nachfrage nach Lagergebäuden bleibt zunächst im Aufwärtstrend. Vor allem begründet durch die Lagervorhaltung zur Pufferung von Materialengpässen. Zudem treiben die Investitionen der Bahn sowie der Ausbau einer energetischen Infrastruktur den Wirtschaftsbau weiter an, wobei die Infrastrukturinvestitionen des Bundes die eigene Zielvorgabe nicht erreichen. Für 2024 wird ein realer Umsatzzuwachs von rund 7,0 % erwartet. Öffentlicher Bau Der öffentliche Bau verzeichnete ein nominales Umsatzwachstum von ca. 7,7 % (41,4 Mrd. €), was real einen Verlust von 6,2 % bedeutet. Dieser Rückgang ist bedingt durch die Entwicklung im Straßenbau. Für 2024 wird in dieser Bausparte von einem realen Umsatzzuwachs um 3,0 % ausgegangen. 3. Geschäftsverlauf der BETOHOLZ GmbH Die BETOHOLZ GmbH setzte auch im Jahre 2022 weiter auf ihre langfristigen, strategischen Ziele. Die Absatzmöglichkeiten sind durch die Einbeziehung des Einzelhandels in Oebisfelde bereits seit mehreren Jahren erweitert worden. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren Verbreiterungen auf der Wertschöpfungsebene vorgenommen. So ist im Jahr 2020 die neue CNC-gesteuerte Abbund Anlage in Betrieb genommen worden, mit der eine Vertiefung der Wertschöpfungsebene im Bereich des Holzhandels erreicht werden konnte. Vor dem Hintergrund des schwierigen konjunkturellen Umfeldes bzw. der Imponderabilien aus den Auswirkungen des Ukraine Kriegs hat die Gesellschaft mit Umsatzerlösen von 21,8 Mio. € eine Minderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 13,34 % erwirtschaftet. Ein großer Anteil der Umsatzminderung ist auf den Anstieg der Preise zurückzuführen gewesen, welche die Gesellschaft bzw. die Geschäftsführung an die Kunden weitergeben musste. Insgesamt weist die BETOHOLZ GmbH ein Ergebnis nach Steuern von 239,9 T€ gegenüber dem Vorjahr von 1.308,2 T€ aus. Die Anzahl der Beschäftigten der BETOHOLZ GmbH an den verschiedenen Standorten betrug im Durchschnitt 56. 4. Ertragslage Die Umsatzerlöse verminderten sich von 25.106.036,31 € um 13,34 % auf 21.755.791,21 €. Die Gesamtleistung reduzierte sich von 25.176.404,41 € um 13,25 % auf 21.839.987,18 €. Im Vergleich zum Vorjahr verminderten sich die Personalkosten von 2.516.567,13 € auf 2.482.763,88 €. Die Minderung der Personalkosten ist auf einen Abbau von Personal bei gleichzeitigen Lohnanpassungen zurückzuführen. Die Entwicklung der Beschaffungsmarktpreise war grundsätzlich durch eine Verminderung zum Ende des Wirtschaftsjahres gekennzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich das Jahresergebnis vor Einkommen- und Ertragsteuern von 1.812.053,02 € um 1.471.896,17 € auf 340.156,85 €. 5. Finanzlage Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 1.040.494,81 € (Vorjahr: 792.935,35 €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf -886.623,99 € (Vorjahr: -1.250.904,80 €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf -122.441,65 € (Vorjahr: 228.309,62 €). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gesichert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. 6. Vermögenslage Die Bilanzsumme der BETOHOLZ GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 10.901.495,31 €. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021 (10.991.973,16 €) um 0,82 % vermindert. An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum Ende des Wirtschaftsjahres einen Anteil von 59,83 %. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 543.599,74 €. Im Wesentlichen wurde investiert in: Erweiterung der Märkte, gebrauchte LKW, Rolltore, Blockheizkraftwerk, digitale Schließanlagen, Server, Rüttler, Büromöbel sowie im Bau befindliche Anlagen: Neubau Bürogebäude, Grillhütte. Die Investitionen sind noch nicht abgeschlossen. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich um 638.771,59 €. 29,8 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte (Vorjahr: 35,8 %). Unser Vorratsvermögen betrug zum Wirtschaftsjahresende 3.251.191,15 € (Vorjahr: 3.938.220,34 €). Es hat sich um 687.029,19 € gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich auf 172.453,72 € (Vorjahr: 210.740,40 €). Das Eigenkapital erhöht sich von 2.786.709,75 € um 239.918,70 € auf 3.026.628,45 €. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 27,8 % (Vorjahr: 25,4 %). 30,2 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 21,8 % auf mittelfristiges Fremdkapital. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken mit 4.646.155,59 € das Anlagevermögen im Berichtsjahr zu 71,2 %. 7. Besondere Darstellung zur Entwicklung der Lage des Unternehmens Mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 340 T€ für das Geschäftsjahr 2022 liegt das Ergebnis deutlich unter dem des Vorjahres (1.812 T€). Vor dem Hintergrund der Beschaffungsmarktsituation durch die Auswirkungen des Ukraine Kriegs und die damit verbundene gesamtweltwirtschaftliche Situation, ist das Ergebnis noch zufriedenstellend. 8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die BETOHOLZ GmbH betreibt ihr Unternehmen im Bereich Holz- und Baustoffgroßhandel an den Standorten Klötze und Malchow sowie im Bereich Einzelhandel an den Standorten Klötze und Oebisfelde. Insbesondere in den Standorten Klötze und Oebisfelde wurde zur Stärkung der Ertragskraft investiert. Dabei sollen in Zukunft insbesondere im Einzelhandel die Verkaufsflächen erweitert und dadurch weitere Produkte vor allem im Bereich Garten und Pflanzen angeboten werden. Dabei steht auch die Mitarbeiterentwicklung im Fokus. Als familiengeführtes Unternehmen erhält dabei die nächste Generation Einblicke in die Geschäftsführung und wird bei wesentlichen Entscheidungen mit einbezogen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 61 auf 56 Mitarbeiter leicht reduziert. Die Gesellschaft setzt dabei als regionaler Arbeitgeber weiterhin insbesondere auf die Qualifizierung der vorhandenen Fachkräfte sowie auf die Berufsausbildung neuer Fachkräfte. Chancen- und Risikobericht Chancen: Der BETOHOLZ GmbH ist es im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, Umsätze in Höhe von 21,8 Mio. € zu erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr liegt ein Umsatzeinbruch vor. Allerdings verlief das Geschäftsjahr 2021 außerordentlich positiv und für 2022 waren im Vergleich zum Vorjahr Umsatzeinbrüche erwartet worden. Bereits im Geschäftsjahr 2022 ist die Spitze der Preissteigerung sowohl im Einkauf als auch im Verkauf im Bereich der Holzbaustoffe erreicht worden. Es zeigten sich Tendenzen für Preissenkungen. Die Gesellschaft versucht diesbezüglich schnellstmöglich Preisfluktuationen an Kunden weiterzugeben. Es ist der BETZOHOLZ GmbH gelungen, ihren Geschäftsbereich zu festigen und ihre strategischen Ziele weiter zu verfolgen. Risiken: Der BETOHOLZ GmbH ist es in den vergangenen Jahren gelungen, eine positive Entwicklung zu nehmen. Risiken könnten sich daraus ergeben, dass der bisherige Bauboom stagniert. Die lange andauernde Niedrigzinsphase ist nunmehr in normale Bahnen gelenkt worden. Daneben manifestieren sich im Bereich der Baustoffe Preissteigerungen. Ob die erhebliche Verschuldung der öffentlichen Hand aufgrund der Corona-Krise und durch den Krieg in der Ukraine zu einem Rückgang der Bauinvestitionen führen wird, bleibt abzuwarten. Die BETOHOLZ GmbH muss mit weiteren Umsatzeinbußen rechnen und weiterhin flexibel auf den Markt reagieren. Darüber hinaus stellt sich für die Gesellschaft der Mangel an Fachkräften - wie in der gesamten Wirtschaft - als Risiko dar. Prognosebericht Die Bauunternehmen in Deutschland gehen für das Jahr 2024 von einem leichten Abschwung aus. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes geht in seiner Konjunkturprognose 2024 (siehe ebenda) von einem realen Rückgang von 3 % im Bereich des Bauhauptgewerbes aus. Im Wirtschaftsbau wird ein realer Zuwachs von 2,7 % und im Wohnungsbau ein realer Rückgang von 15 % erwartet. Für den öffentlichen Bau wird mit einem Zuwachs von real 3 % gerechnet. Dies bildet auch die Grundlagen für die Planungen der BETOHOLZ GmbH. Es gilt, sich auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und flexibel auf den Markt zu reagieren. Die BETOHOLZ GmbH bleibt für 2024 und die folgenden Jahre grundsätzlich optimistisch, erwartet allerdings auf Grund der Prognosen Umsatzeinbrüche.
Klötze, 30. Dezember 2023 gez. Birgit Friedrichs Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der BETOHOLZ GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt worden. Die Vorjahreszahlen werden in EUR in Klammern angegeben. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 HBG ff. angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Entsprechend § 284 Abs. 1 HGB macht die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht dahingehend Gebrauch. die gemäß der §§ 265 Abs. 3 HGB, 266 Abs. 2 und 3 und 275 Abs. 2 HGB erforderlichen Angaben im Anhang anzugeben. Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten: - Einlagen stiller Gesellschafter Zur Erläuterung wird ausgeführt: Die Einlagen des stillen Gesellschafters werden im Geschäftsjahr mit 500 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 1.000 TEUR ausgewiesen, da der Vertrag 1 über 500 TEUR zur stillen Beteiligung mit der Mittelständische Beteiligungsgesellschaft mbH im laufenden Geschäftsjahr zur Rückzahlung fällig wurde und ratierlich zurückgeführt wird. Der Ausweis dieser stillen Beteiligung erfolgt in Höhe von 465,4 TEUR als sonstige Verbindlichkeit. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Going-concern Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-concern-Prämisse) zugrunde. Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem als Anlage beigefügtem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 9.993,68 EUR. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.858,87 EUR (Vorjahr: 5.197,07 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: - Bonusgutschriften und Kostenerstattungen von Lieferanten - Umsatz- und Ertragsteuerrückforderungen für das laufende Geschäftsjahr Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.119.527,14 EUR (Vorjahr: 1.073.626,44 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.097.647,89 EUR. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Persönliche Bürgschaften der Gesellschafterin und des Geschäftsführers 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 192.968,,03 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zum Ende der Laufzeit der Leasingverträge zwischen 11 bis 37 Monate und im Falle der Mietverträge bis zum Ende der einmonatigen Kündigungfrist. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird sich auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB berufen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Der Kredit wird mit 3 % verzinst, ist jederzeit rückzahlbar und Sicherheiten wurden nicht gewährt. Nachtragsbericht Der Krieg zwischen Russland uns der Ukraine, der Ende Februar 2022 ausbrach, hat weiterhin einen negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Europas. Lieferketten sind gestört und in Folge des Krieges sind die Energiepreise erheblich gestiegen. Der Flüchtlingsstrom aus der Ukraine in andere europäische Staaten hält an. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, liegen nicht vor. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 234.353,44 EUR. Auf neue Rechnung werden 234.353,44 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Klötze, den 30. Dezember 2023 gez. Birgit Friedrichs Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die BETOHOLZ GmbH, Klötze Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BETOHOLZ GmbH, Klötze, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BETOHOLZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 19. Februar 2024 ba
audit gmbh
gez. Andreas Wenzel, Wirtschaftsprüfer gez. Christian Makowka, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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