car-service delikat GmbH
Selbe AdresseSonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hanns Christian Dr. Menzel seit 2.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Paul Wolff GmbHEigenbeteiligung | 60.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paul Wolff GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Paul Wolff GmbHMönchengladbachAllgemeine Angaben zum Unternehmen zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, die unter der Firma Paul Wolff GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HRB 6610 mit Sitz in Mönchengladbach eingetragen ist. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Paul Wolff GmbH, Mönchengladbach, wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise handelsrechtliche Erleichterungen in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung auf der Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlages unter Berücksichtigung der Fortführung derUnternehmenstätigkeit aufgestellt. Der Jahresabschluss enthält alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Aufwendungen und Erträge wurden periodengerecht abgegrenzt. Posten der Aktivseite wurden nicht mit Posten der Passivseite, Erträge nicht mit Aufwendungen saldiert. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften planmäßig abgeschrieben. Für die immateriellen Vermögensgegenstände gelten Nutzungsdauern von 1 bis 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften planmäßig abgeschrieben. Für Bauten auf fremden Grundstücken wurden Nutzungsdauern von 3 bis 25 Jahre angesetzt. Die technischen Anlagen und Maschinen und die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden in 2 bis 10 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden planmäßig abgeschrieben und, soweit sie vollständig abgeschrieben sind, im Folgejahr als fiktiver Abgang ausgewiesen. Die als Beteiligung ausgewiesenen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die in den Finanzanlagen enthaltenen sonstigen Ausleihungen werden unter Berücksichtigung der planmäßigen Tilgungsraten zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert in einem Anlagenspiegel, der Gegenstand des Anhangs ist, dargestellt. Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten und soweit erforderlich mit ihrem niedrigen Wert angesetzt. Den in diesen Posten enthaltenen Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, die auf der Aktivseite abgesetzt sind, Rechnung getragen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter aus laufendem Verrechnungsverkehr in Höhe von rd. 1 TEUR (im Vorjahr rd. 7 TEUR) enthalten; diese werden nicht verzinst. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 HGB gebildet. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt. Die eigenen Anteile im Nennwert von 300.000,00 EUR wurden zu einem Kaufpreis von insgesamt 1.304.296,96 EUR erworben. Der über den Nennwert hinausgehende Betrag in Höhe von 1.004.296,96 EUR wurde mit den Rücklagen gemäß § 272 Abs. 1a HGB verrechnet. Die Kapitalrücklagen beinhalten andere Zuzahlungen, die von den Gesellschaftern in das Eigenkapital geleistet wurden. Die Zuzahlungen werden gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen. Der Vorjahresüberschuss in Höhe von 463.391,93 EUR wurde nach der erfolgten Gewinnausschüttung von 70.000,00 EUR mit dem zum 31.12.2022 vorhandenen Gewinnvortrag in Höhe von 5.479.974,57 EUR verrechnet und der Bilanzgewinn in Höhe von 5.873.366,50 EUR zum 01.01.2023 auf neue Rechnung vorgetragen. Zum 15.12.2023 erfolgte eine Gewinnausschüttung in Höhe von 120.000,00 EUR. Für 2023 ergibt sich ein Jahresüberschuss von 362.344,80 EUR, so dass zum 31.12.2023 nach Abzug der Stammeinlagen für eigene Anteile und Verrechnung der Kapitalrücklagen und des Gewinnvortrages ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von 6.815.711,30 EUR vorhanden ist. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Wagnisse. Die Rückstellungen wurden entsprechend § 249 Abs. 1 HGB passiviert und mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen wurden im Wesentlichen für zu erwartende voraussichtliche Steuernachzahlungen des Geschäftsjahres angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein Verbindlichkeitenspiegel aus dem die Restlaufzeiten sowie die Besicherungen hervorgehen ist im Anhang gesondert dargestellt. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen laufend angemeldete Steuerbeträge enthalten. Für Gewährleistungen gegenüber Kunden, die aufgrund von Gewährleistungsverträgen erbracht werden, wurde zusätzlich, neben den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen, ein Merkposten gemäß § 251 HGB angesetzt. Ein Risiko durch eine Inanspruchnahme über den Rückstellungsbetrag hinaus ist nicht zu erwarten. Die passiven Rechnungsabgrenzungen wurden für Einnahmen im Geschäftsjahr, für die Serviceleistungen im Folgejahr zu erbringen sind, gebildet. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von rd. 2 TEUR (i. Vj. rd. 2 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von rd. 1 TEUR (i. Vj. rd. 5 TEUR) und für Verwahrentgelte für Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von rd. 0 TEUR (i. Vj. rd. 5 TEUR) enthalten. Die jährlichen Miet-, Leasing- bzw. Pachtaufwendungen für Immobilien und Betriebsüberlassung betragen rd. 324 TEUR (i. Vj. rd. 206 TEUR) und für bewegliche Gegenstände rd. 397 TEUR (i. Vj. rd. 427 TEUR) und sind im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Sonstige Angaben Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt 2023 (ohne Auszubildende) beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Geschäftsführer war im Jahre 2023
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Jahresbezüge 2023 des Geschäftsführers werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Für eine Beteiligung wurde von den Regelungen des § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht. Zum 31.12.2023 bestehen gegenüber Kreditinstituten Abrufverpflichtungen aus in 2023 abgeschlossenen Kreditverträgen in Höhe von insgesamt 477.000,00 EUR. Die Kreditbeträge sind spätestens bis zum 03.07.2024 abzurufen. Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesDer Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 362.344,80 EUR nach Abzug der Gewinnausschüttung von 120.000,00 EUR mit dem zum 31.12.2023 vorhandenen Gewinnvortrag in Höhe von 5.873.366,50 EUR zu verrechnen und den Bilanzgewinn in Höhe von 6.115.711,30 EUR (in Worten: Sechsmillionen- einhundertfünfzehntausendsiebenhundertelf Euro) auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 16. Februar 2024 Paul Wolff GmbH Dr. Hanns Menzel Geschäftsführung Die Feststellung erfolgte am 30.03.2024 Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2023 gemäß § 268 Abs. 2 HGB
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Paul Wolff GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Paul Wolff GmbH -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Paul Wolff GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle." Die Verwendung des vorstehend erteilten Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Insbesondere im Rahmen der Offenlegung meines Bestätigungsvermerks verweise ich auf § 328 HGB.
Mönchengladbach, den 20. März 2024 Zerres, Wirtschaftsprüfer LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Unternehmensgrundlagen, Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft produziert und vertreibt überwiegend Produkte des urbanen Wohnumfeldes, insbesondere überirdische und unterirdische Müllschranksysteme aus Stein und Metall und Urnenaufbewahrungssysteme sowie Depotsysteme. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt bereits seit mehr als 60 Jahren solche Produkte und gehört heute mit zu den führenden deutschen Herstellern in diesen Produktbereichen. Die Gesellschaft beliefert sowohl gewerbliche Kunden (Baustoffhandel, Wohnungsbauunternehmen, Entsorgungsunternehmen) als auch in geringem Umfang Privatkunden. Verkaufsräume werden von der Gesellschaft nicht unterhalten; es bestehen werkseigene Ausstellungsflächen. Im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ist die Gesellschaft bestrebt, das Sortiment durch weitere Produktentwicklungen zu straffen. Hierbei steht die Entwicklung neuer kostengünstiger Fertigungsmethoden der Abfallsammelsysteme mit optisch ansprechendem und zeitgemäßem Design bei gleichzeitiger Erhöhung der Funktionalität neben der Entwicklung eines universellen Schranksystems sowie Maßnahmen zur Steigerung der Materialeffizienz im Mittelpunkt der Produktentwicklung. Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Für das Jahr 2024 ergibt sich nach der Erwartung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Jahreswirtschaftsbericht vom 21.02.2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von real 0,2%. Unter anderem aufgrund der seit über zwei Jahren andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa und der hierdurch bedingten Sanktionen gegen Russland sowie aufgrund des im Jahr 2022 eingesetzten und fortbestehenden deutlichen Anstiegs der Inflation in Deutschland und der auch hieraus resultierenden negativen Entwicklung im Bausektor, die teilweise auch zur Erhöhungen von Energiekosten und Rohstoffpreisen führten, konnte die für das Geschäftsjahr geplante Umsatzerwartung nicht erreicht werden. Gleichwohl wurden, trotz der genannten Umstände, einige der geplanten betrieblichen Maßnahmen und Geschäftsziele erreicht. Aufgrund einer negativen Marktentwicklung konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert werden. Marktseitig wurden die noch im Jahre 2022 zu verzeichnenden verstärkten Neubautätigkeiten im Wohnungsbau und die zunehmende haushaltsnahe Wertstofferfassung sowie Wertstoffsammlung und die verstärkte Nachfrage nach Urnenbestattungssystemen aufgrund der negativen Marktentwicklung in 2023 erheblich gebremst, so dass zeitweise eine erhebliche Zurückhaltung bei der Nachfrage zu erkennen war. In 2023 wurde bei einem Umsatz von rd. 23 Mio. EUR ein Rohergebnis von rd. 16,3 Mio. EUR erwirtschaftet. Das Rohergebnis beträgt damit rd. 71% des Umsatzes. Im Vorjahr betrug des Rohergebnis bei einem Umsatz von rd. 23,7 Mio. EUR rd. 16,4 Mio. EUR (rd. 71%). Die Personalaufwendungen betragen 2023 rd. 9,0 Mio. EUR und haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,4 Mio EUR erhöht. Der Personalaufwand je Beschäftigten betrug im Durchschnitt rd. 60 TEUR. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betragen bei Anlageinvestitionen von rd. 1,0 Mio. EUR rd. 0,6 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,6 Mio. EUR und betragen 2023 rd. 6,2 Mio. EUR. Diese Verminderung ist unter anderem durch die Reduzierung von Leiharbeitskräften und Verminderung der Fracht- und Instandhaltungskosten bedingt. Unter Berücksichtigung eines Zinsaufwandssaldos von rd. 28 TEUR und Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens von rd. 16 TEUR sowie der gesamten Steueraufwendungen von rd. 135 TEUR ergibt sich somit für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von rd. 362 TEUR. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte in 2023 im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit und für Anlageninvestitionen teilweise auch durch Bankdarlehen. Das buchmäßige Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 rd. 6,8 Mio. EUR. Im Verhältnis zum Gesamtkapital von rd. 11,0 Mio. EUR entspricht dies einem Anteil von rd. 61,8 %. Zum 31.12.2023 betragen die liquiden Mittel (Bankguthaben, Schecks und Kassenbestände) rd. 3,7 Mio. EUR (31.12.2022 rd. 3,7 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die ausschließlich aus Darlehen bestehen, betragen zum 31.12.2023 rd. 1,6 Mio. EUR (Vj. rd. 2,0 Mio. EUR). Der Buchwert des Anlagevermögens der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 rd. 3,5 Mio. EUR. Diesem steht ein Eigenkapital von rd. 6,8 Mio. EUR gegenüber. Das Anlagevermögen beträgt zum 31.12.2023 rd. 31,8 % der Bilanzsumme. Die Vorräte betragen zum 31.12.2023 mit rd. 1,9 Mio. EUR rd. 17,3 % der Bilanzsumme. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die insgesamt rd. 8,1 % der Bilanzsumme darstellen und zum 31.12.2023 rd. 0,9 Mio. EUR betragen, stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von rd. 1,3 Mio. EUR gegenüber. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen zum 31.12.2023 weniger als rd. 0,1 Mio. EUR. Risikomanagementziele und -methoden, Risikobericht bei Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen, sonstige Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Erreichung positiver Ergebnisse. Das hierzu implementierte Risikomanagementsystem und die von der Gesellschaft durchgeführten Risikomanagementaktivitäten dienen dem frühzeitigen Erkennen von operativen und finanziellen Risiken im Unternehmen. Die vertraglichen Regelungen und die tatsächlichen Verhältnisse stellen sicher, dass die zur Beurteilung der Risikosituation notwendigen Informationen der Gesellschaft zur Verfügung stehen und die Gesellschaft auf aktuelle Entwicklungen reagieren kann. Die Entwicklung der Gesellschaft ist grundsätzlich mit den typischen unternehmerischen Risiken im Bereich des Vertriebs des Produktsortiments verbunden. Hinsichtlich eines inländischen Beteiligungsunternehmens sowie den langfristigen sonstigen Ausleihungen wird aufgrund vertraglicher Regelungen und den tatsächlichen Verhältnisse sichergestellt, dass die zur Beurteilung der Risikosituation der Gesellschaft bzw. den Ausleihungen notwendigen Informationen zur Verfügung stehen und auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden kann. Das Forderungsmanagement ist aufgrund der Kundenstruktur zweckorientiert eingerichtet und funktionstüchtig. Wertberichtigungen auf Forderungen werden frühzeitig vorgenommen und ggf. notwendige Lieferstopps kurzfristig veranlasst, so dass Forderungsausfälle in der Regel nur in einem geringen Umfang vorhanden sind. Bei Neukundengeschäften werden notwendige Kundeninformationen eingeholt und teilweise mit den Kunden Vorauszahlungen vor Auslieferung vereinbart. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen und falls möglich Skonto in Anspruch genommen. Die Finanzdisposition verfolgt eine konservative Risikopolitik und sichert hierdurch den finanziellen Unternehmenserfolg. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft, Chancen- und Risikobeurteilung Unter Berücksichtigung der zurzeit vorhandenen Inflation und der aktuellen politischen Unruhen sowie der allgemeinen pessimistisch vorausgesagten wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in der Bauwirtschaft, schätzt die Gesellschaft das Erreichen ihrer Zielvorgaben für 2024 zurückhaltend ein. Wesentliche Veränderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Den allgemeinen Risiken des Wettbewerbs am Markt werden insbesondere durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität, die unter anderem auch durch den Kundenservice garantiert wird, begegnet. Risiken durch Veränderung der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können nicht ausgeschlossen werden. Durch eine vorausschauende Geschäftspolitik und Marktkenntnis besteht jedoch die Chance, dass mögliche Ertragsminderungen kompensiert werden können. Die Gesellschaft wird auch künftig bestrebt sein, den Umsatz durch Verstärkung des Vertriebs, insbesondere durch Umsetzung und Stärkung einer eindeutigen Geschäftsfeldorientierung zu steigern. Auf der Basis des ermittelten Absatzpotenzials in den wesentlichen Geschäftsfeldern, Abfall-, Depot- und Friedhofsysteme, erwartet die Gesellschaft für das Jahr 2024 einen Jahresumsatz von rd. 24 Mio. EUR. Hierbei wird insbesondere durch den Ausbau des Servicebereiches sowie der Depotsysteme für Fahrradgaragen ein Wachstumsimpuls erwartet. Sollte es durch die zurzeit bestehenden wirtschaftlichen und politischen Situationen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Tätigkeit oder des wirtschaftlichen Umfeldes der Gesellschaft kommen, können Umsatzrückgänge oder sonstige wirtschaftliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden. Seitens der Gesellschaft werden die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen fortlaufend überwacht, um ggf. notwendige zusätzliche betriebliche Maßnahmen kurzfristig ergreifen zu können, damit der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft gesichert werden kann. Durch gezielte Werbemaßnahmen sowie durch eine weitere Konzentration auf das Kerngeschäft und Verbesserung der Produktionsabläufe soll eine höhere Produktivität erreicht werden, so dass insgesamt ein positives Ergebnis für 2024 prognostiziert wird. Die Finanzierung der Maßnahmen sowie eine Weiterentwicklung der Produkte sollen, soweit hierzu nicht wesentliche Anlageninvestitionen notwendig sind, ohne Kreditausweitung vorgenommen werden; die Finanzierung soll durch Zuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgen. Wesentliche Anlageninvestitionen sollen teilweise durch Kreditaufnahmen bei Kreditinstituten oder durch Leasing finanziert werden. Die Finanzdisposition soll auch weiterhin eine konservative Risikopolitik verfolgen und den finanziellen Unternehmenserfolg sichern. Hierbei sollen auch künftig Wertberichtigungen auf Forderungen und ggf. notwendige Lieferstopps frühzeitig vorgenommen werden und bei Neukundengeschäfte notwendige Kundeninformationen eingeholt werden. Verbindlichkeiten sollen, wie bisher, innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen und falls möglich Skonto in Anspruch genommen werden. Aufgrund eines vorhandenen Risikomanagement der Gesellschaft kann auch künftig von einer Sicherung des Unternehmenserfolges ausgegangen werden. Zweigniederlassungen Die in Ditzingen und Leuna vorhandenen Betriebe sind seit dem Jahre 2000 als Zweigniederlassungen im Handelsregister Mönchengladbach unter HRB 6610 eingetragen. Die Zweigniederlassung in Leuna wurde 2017 reaktiviert und das bis dahin abgemeldete Gewerbe wieder angemeldet.
Mönchengladbach, 16. Februar 2024 Paul Wolff GmbH Dr. Hanns Menzel Geschäftsführung Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
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