Mason Valley Payment Monitoring GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Margret Dircks seit 17.8.2016 | Liquidator |
Volker Trenz seit 17.8.2016 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bedell Trustees Limited | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Capital Issuing 2010 GmbHNorderfriedrichskoogJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 20141. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft wurde errichtet, um sich als stiller Gesellschafter mit einer Einlage von 197.700 TEUR an der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (DAPO-Bank) im Sinne von § 1 KWG zu beteiligen und das hierzu erforderliche Kapital durch Ausgabe von Namensschuldverschreibungen in gleicher Höhe aufzunehmen. Durch die Höhe der Gewinnbeteiligung aus dem stillen Gesellschaftsverhältnis von zurzeit 10,757071 % p.a. wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, die Zinsen auf die ausgegebenen Namensschuldverschreibungen von 10,375 % p.a. sowie die Ertragssteuern insbesondere die Gewerbesteuer zahlen zu können. Da die Gemeinde Norderfriedrichskoog zum 1. Januar 2011 den Gewerbesteuersatz von 200 % auf 310 % angehoben hatte, wurde die Höhe der Gewinnbeteiligung zum 31. Juli 2011 von 10,56 % auf 10,757071 % angehoben. Ferner werden der Gesellschaft alle notwendigen Kosten zur Unterhaltung des erforderlichen Geschäftsbetriebs in voller Höhe ersetzt. Im Ergebnis verbleiben in der Gesellschaft im Wesentlichen die Erträge aus der Verzinsung der liquiden Mittel. Nach Erbringung der stillen Gesellschaftereinlage und Ausgabe der Namensschuldverschreibungen im abgelaufenen Geschäftsjahr besteht die Geschäftstätigkeit in der Abwicklung der Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit dem Erhalt der Gewinnbeteiligung aus der stillen Beteiligung sowie der Ausreichung der Zinszahlung an die Inhaber der Schuldverschreibungen. Technisch erfolgt die Abwicklung über einen Treuhänder. Am 18. November 2014 teilte der Vorstand der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG mit, dass mit Wirkung zum 31. Dezember 2014 die stille Beteiligung in Höhe von 198 Mio. Euro der Capital Issuing 2010 GmbH an der Deutsche Apotheker- und Ärzte- bank eG gemäß § 6 Nr. 3 Satz 3 des Beteiligungsvertrages gekündigt wird. Die Kündigung steht im Zusammenhang mit der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und der Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 ("CRR"). Demzufolge wird die stille Einlage ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr vollständig als haftendes Eigenkapital (Kernkapital) bei der DAPO-Bank im Sinne des KWG anerkannt. Die Rückzahlung der Einlage soll vertragsgemäß zum 31. Juli 2015 erfolgen. Aufgrund der Kündigung des Beteiligungsvertrages soll die Rückzahlung der Namensschuldverschreibungen gemäß § 5 Absatz 1 der Emissionsbedingungen zum 31. Juli 2015 erfolgen. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2014 wurde ein Jahresüberschuss von 0,7 TEUR gegenüber einem Jahresüberschuss von 0,3 TEUR im Vorjahr erwirtschaftet. Die Höhe des Jahresüberschusses entsprach den Erwartungen. 2.2. Finanzlage Die Erhöhung der liquiden Mitteln steht im Zusammenhang mit der Vorfinanzierung der Geschäftstätigkeit durch die DAPO-Bank. Die Transaktionen im Zusammenhang mit der Auszahlung der Zinsen an die Inhaber der Namensschuldverschreibungen wurden über den eingeschalteten Treuhänder termingerecht abgewickelt. Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war zu jeder Zeit gegeben. 2.3. Vermögenslage Aufgrund des Jahresüberschusses hat sich das Eigenkapital der Gesellschaft um 0,7 TEUR verbessert und beträgt zum 31. Dezember 2014 27,4 TEUR. 3. Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikofrüherkennungssystems Die Abwicklung der Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit dem Erhalt der Gewinnbeteiligung aus der stillen Beteiligung sowie der Ausreichung der Zinszahlung an die Inhaber der Schuldverschreibungen erfolgt über einen externen Treuhänder. Die laufende Finanzbuchhaltung sowie der Jahresabschluss werden durch den Steuerberater der Gesellschaft erstellt. Die laufenden Kontrollen im Rechnungslegungsprozess sowie bei der Durchführung der übrigen Geschäftsvorfälle erfolgen direkt durch die Geschäftsleitung. Die Gesellschaft wird nach außen durch die Geschäftsführung vertreten. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Bilanzstichtages nicht eingetreten. 5. Risiko- und Prognosebericht Risiken für die künftige Entwicklung der Gesellschaft bestehen nach unserer Auffassung nicht. Bei Veränderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen können Anpassungen bei der Gewinnbeteiligung vorgenommen werden. Werden geringere oder keine Erträge aus der stillen Beteiligung erzielt, reduzieren sich entsprechend auch die Zinszahlungen auf die Namensschuldverschreibungen. Eine Nachzahlungsverpflichtung der Gesellschaft für entfallende Zinszahlungen besteht nicht. Bedingt durch die am 18. November 2014 ausgesprochene Kündigung des Vertrages über die Stille Beteiligung zwischen der Capital Issuing 2010 GmbH und der Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G. wird davon ausgegangen, dass die Rückzahlung der stillen Einlage zum Nominalwert sowie letztmalig die vertraglich vorgesehene Gewinnbeteiligung für das Geschäftsjahr 2014 erfolgen wird. Anzeichen, dass die Gewinnbeteiligung nicht oder nicht in voller Höhe gezahlt werden kann, bestehen zurzeit nicht. Die Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung bestehen aufgrund des Geschäftsmodells in der Entwicklung der Verzinsung der Kontokorrent- und Festgeldkonten. Daher erwarten wir für das nächste Geschäftsjahr bei einem nahezu unveränderten Zinsniveau ein Jahresergebnis auf ungefähr gleicher Höhe wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Zuverlässigkeit dieser Prognose ist aufgrund des Eintreffens der Vorjahresprognosen als sehr hoch anzusehen. Ferner wird nach Rückzahlung der ausgegebenen Schuldverschreibungen von einer zeitnahen Liquidation der Gesellschaft ausgegangen. Ein entsprechender Gesellschafterbeschluss liegt noch nicht vor. 6. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich Geschäftsergebnisse und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Norderfriedrichskoog, den 10. Februar 2015 Margret Dircks Volker Trenz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267 a HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wird kein Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind i.d.R. im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft gliedert ihre Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2010 als stiller Gesellschafter an einem Kreditinstitut im Sinne von § 1 KWG mit einer Einlage in Höhe von 197.700 TEUR beteiligt. Die Refinanzierung dieser Einlage erfolgte über die Ausgabe von Namensschuldverschreibungen. Die derzeitige Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht in der Abwicklung der Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit dem Erhalt der Gewinnbeteiligung aus der stillen Beteiligung sowie der Ausreichung der Zinszahlungen an die Inhaber der Namensschuldverschreibungen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Abschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Gründe für eine Abwertung auf einen niedrigeren beizulegenden Wert der Finanzanlagen lagen nicht vor. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Abschreibungen zum niedrigeren beizulegenden Wert sind nicht erforderlich. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Ausgewiesen wird die stille Beteiligung an der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG. Die Sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich aus der Forderung der 2014 zuzurechnenden Gewinnbeteiligung aus der stillen Beteiligung in Höhe von 8.973 TEUR sowie den Steuererstattungsansprüchen für 2014 bei der Körperschaftsteuer und dem Solidaritätszuschlag in Höhe von 5.490 TEUR zusammen. Die Sonstigen Rückstellungen setzen im Wesentlichen sich aus den Prüfungskosten für 2014 in Höhe von 8 TEUR sowie den Kosten für die Jahresabschlusserstellung für 2014 von 3 TEUR zusammen. Verbindlichkeiten Zu den Restlaufzeiten:
Die Vorjahreswerte sind in Klammern angegeben. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten die Verbindlichkeiten aus der Aufwandsersatzvereinbarung der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG von 457 TEUR, die anteilige Zinsabgrenzung auf die Namensschuldverschreibungen von 8.654 TEUR sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG laut Forderungskaufvertrag in Höhe von 5.933 TEUR. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich aus dem Aufwandsersatz zusammmen, welcher der Gesellschaft aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung von der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG in Höhe der notwendigen Kosten des Geschäftsbetriebes vergütet wird. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben Gesetzliche Vertreter Zu gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführern im Geschäftsjahr 2014 waren bestellt: Frau Margret Dircks, Kauffrau Herr Volker Trenz, Rechtsanwalt Die Vergütung für die Geschäftsführung betrug 8 TEUR. Neben den beiden Geschäftsführern waren keine weiteren Mitarbeiter beschäftigt. Abschlussprüferhonorar Das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung beträgt inklusive Umsatzsteuer 8 TEUR. Andere Leistungen wurden nicht in Anspruch genommen. VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 707,06 Euro sowie den Gewinnvortrag in Höhe von 1.708,24 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Norderfriedrichskoog, den 10. Februar 2015 Margret Dircks Volker Trenz AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens - Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2014
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. BestätigungsvermerkAn die Capital Issuing 2010 GmbH: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Capital Issuing 2010 GmbH, Norderfriedrichskoog, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Lübeck, den 9. März 2015 mercurius
gmbh
Hafke, Wirtschaftsprüfer |
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