Schilling Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Schmidt seit 30.8.2021 | Prokura |
Gaby Graziella Schilling seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Ute Ulrike Schilling seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Dietmar Spitznagel seit 11.12.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schilling Engineering GmbHWutöschingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Schilling Engineering GmbHAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhangder Schilling Engineering GmbH, WutöschingenAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Schilling Engineering GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Bewertung wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen bzw. Steuerrückforderungen beinhalten auch die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.919.758,92 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.157.899,10 Euro. Anlagespiegel zum 31.12.2023
Angaben zu Forderungen Der Betrag der im Posten Umlaufvermögen enthaltenen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt Euro 1.054.238,14 (Vorjahr: Euro 1.146.014,19). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 3.857.135,27 (Vorjahr: Euro 3.480.580,03) einbezogen. Rückstellungen Der überwiegende Teil der Rückstellungen beinhaltet Rückstellungen für Personalkosten. Diese betragen insgesamt Euro 1.112.230,60 (Vorjahr Euro 994.222,13) und werden größtenteils im Folgejahr abgebaut. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt Euro 3.183.670,80 (Vorjahr: Euro 5.438.229,18). Bürgschaften Für die Schwestergesellschaft Schilling Engineering Schweiz GmbH ist eine Bürgschaft im Höchstrahmen von 1.500 TE zugunsten der Sparkasse Hochrhein eingetragen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Anlagen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Abrechnungen mit der Schweizer Schwestergesellschaft werden mit den steuerlich bekannten Verrechnungspreisen berücksichtigt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 70. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
Wutöschingen, den 22. April 2024 Unterschrift Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Schilling Engineering GmbH, Wutöschingen1. Grundlagen des Unternehmens Die Schilling Engineering GmbH ist unter der HRB 621289, Amtsgericht Freiburg i. Br. eingetragen mit Firmensitz in Wutöschingen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Komponenten und Anlagen im Bereich der Reinraumtechnik. Der Fokus liegt auf schlüsselfertigen, kundenindividuellen "Raum in Raum" Reinraum-Systemen, -Einhausungen und -Arbeitsplätzen. Die gesamten Prozesse von der Planung, über Entwicklung, Fertigung, Aufbau, Qualifizierung und Wartung liegen innerhalb des Unternehmens und werden stetig verbessert. Somit wird für den Kunden spezifisch die bestmögliche Lösung geplant mittels des firmeneigenen, patentierten Baukastensystems. Der Baukasten ermöglicht mit standardisierten Elementen eine große Bandbreite an Anforderungen abzudecken - abgehängte oder freitragende Decke, Wandelemente einfach oder mit Umluft, Medieninstallation. Kundenindividuelle Sonderwünsche werden ebenso realisiert. Spätere Veränderungen des Raumes sind in vielen Ausprägungen möglich, z.B. durch eine ressourcenschonende Erweiterung oder zerstörungsfreie Öffnung/ Schließung der Wände zur Maschineneinbringung. Die Kundenanwendungen liegen in über 20 verschiedenen Branchen, u.a. Pharma/ Biotech, Medizintechnik, High-Tech, Plast, Apotheken, Lebensmittel/ Kosmetik, Elektronik. Der größte Anteil der Kunden ist in der DACH-Region angesiedelt. Die Projektvorlaufzeiten sind aufgrund des Investitionsgüter-Geschäfts je nach Projektgröße von einigen Wochen bis hin zu mehreren Monaten. Das 1998 gegründete Unternehmen gehört seit 2018 zur SCHILLING Holding GmbH. Sie hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 78 Angestellte beschäftigt, davon 8 Auszubildende und Abschlussarbeiten. Die Kunden in der Schweiz werden durch unsere Schwestergesellschaft, die Schilling Engineering Schweiz GmbH, bedient. Eine flache Hierarchie und eine greifbare Geschäftsleitung führen zu schnellen Entscheidungen und Umsetzungen. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe war in Deutschland über das Jahr 2023 sehr volatil und hatte im Dezember kalenderbereinigt einen 2,7% höheren Stand als im Vorjahr Dezember 2022 gemäß den Angaben des statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vorjahr sank allerdings der Auftragseingang kalenderbereinigt um 5,9%. Im Bereich der Investitionsgüter wurde ein Rückgang von 3,8% an Auftragsvolumen verzeichnet. Die Bruttoinvestitionen gingen gem. BMWK um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr zurück, v.a. durch einen Rückgang der Bauinvestitionen. Das preisbereinigte BIP sank um 0,3%. Sowohl privater Konsum als auch Kaufzurückhaltung im Zuge erhöhter Unsicherheiten infolge geopolitischer Konflikte führten zu dem erwarteten Rückgang. Im Vergleich zu Europa und der Weltwirtschaft lag Deutschland abgeschlagen im Minus-Bereich. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg 2023 mit 0,7%. Mit 5,9% Jahresdurchschnitt fiel die Inflation 2023 geringer aus als 2022, befand sich aber dennoch auf einem hohen Stand. Die Teuerungen für Lebensmittel waren nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Teuerungsraten für Energie fielen geringer aus als zu Jahresbeginn 2023. Arbeitnehmerentgelte lagen mit +6,7% sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +6,5% im Plus. 2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Ein überdurchschnittlicher Auftragsrückgang war 2023 um 11,9% gegenüber dem Vorjahr im Maschinenbau sichtbar gem. Destatis Angaben. Zusätzlich zum schwachen Inlandsgeschäft waren die Umsätze der Eurozone rückläufig. Die Auftragsbestände wurden weiter abgebaut, so dass 40% der Metall+Elektro-Firmen unterausgelastet waren, während 16% einen hohen Auftragsbestand meldeten. Seit 2020 hat der Saldowert damit den tiefsten Stand seit Herbst 2020 erreicht. Großaufträge im 4. Quartal 2023 bremsten den Abwärtstrend etwas ab. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau lag mit 1,0% unter dem Vorjahresniveau in Deutschland und blieb damit im mittleren Feld der EU-Staaten, die einen durchschnittlichen Rückgang von 1,4% hatten gem. Eurostat/ VDMA. Die Verfügbarkeit von Material hat sich deutlich stabilisiert. Die Zahl der Beschäftigten im Bereich verarbeitendes Gewerbe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% gem. Angaben von Destatis. Es besteht weiterhin ein anhaltend hoher Mangel an Arbeitskräften mit bundesweit über 238.000 fehlenden MINT-Fachkräften gem. Gesamtmetall. 2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Gesamtleistung des Unternehmens konnte im Vergleich zum Vorjahr um 19% erhöht werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 5,7%. Durch einen hohen Bestelleingang Ende des Jahres konnte ein guter Arbeitsvorrat nach 2024 mitgenommen werden. Die Umsatzrentabilität konnte gesteigert werden. Die Zunahme der Gesamtleistung ist insbesondere auf das Schwesterunternehmen Schilling Engineering Schweiz GmbH zurück zu führen. Ein Projektanstieg führte zu höheren intercompany-Verkäufen. Der Fokus der Produkte liegt auf kundenindividuellen Reinräumen. Die Bereiche Sauberräume und standardisierte Reinraumkabinen/-arbeitsbänke konnten ausgebaut werden. Der Aftersales hat einen soliden Umsatzanteil. Es wird stetig in die Weiter- und Neuentwicklung der Produkte investiert. Gestiegene Kosten der Vorprodukte sowie Lohnkostensteigerungen konnten nur teilweise durch Verbesserung der Prozesse kompensiert werden, so dass Preiserhöhungen für die Verkaufsprodukte notwendig waren. Zur Abmilderung des Kaufkraftverlustes zahlte das Unternehmen 2023 eine Inflationsausgleichsprämie an alle Mitarbeiter aus. Die Besetzung neuer oder frei gewordener Stellen stellte sich in vielen Fällen als schwierig heraus. Angestoßene Prozess- und Strukturverbesserungen wirkten teilweise der Personalknappheit entgegen. Investitionen in die digitale Infrastruktur und moderne Arbeitsumgebung wurden mit diversen Projekten erfolgreich umgesetzt. 3. Lage des Unternehmens 3.1 Vermögenslage Der Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1% und führt daher zu keiner Verschiebung der Vermögensstruktur. Trotz niedriger Anlagenintensität mit knapp 9% ist der Maschinenpark hochmodern, die Kapitalbindung im Unternehmen ist von kurzer Dauer. Mit konstanter Umlaufintensität von 90% wird die Vermögenslage positiv beurteilt. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. 3.2 Finanzlage Auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien sowie Darlehensaufnahmen konnte verzichtet werden. Die Kassen- und Bankguthaben weisen ein solides Guthaben auf, so dass nahezu alle Lieferantenrechnungen mit Skontoabzug beglichen wurden. Alle finanziellen Verpflichtungen wurden stets erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Eigenkapitalquote stieg auf 57%. Die Avallinie bei der Sparkasse Hochrhein wird mittels Anzahlungs- und Gewährleistungsbürgschaften zum Bilanzstichtag nur teilweise in Anspruch genommen. Die getätigten Investitionen wurden i.d.R. aus liquiden Mitteln finanziert. 3.3 Ertragslage Die Kernprodukte mit dem Modulsystem der Reinraumsysteme trugen zum größten Anteil des Umsatzes und Ertrags bei. Der Bausatzanteil des Schweizer Schwester-Unternehmens Schilling Engineering Schweiz GmbH stieg 2023 nochmals deutlich. Die Gesamtleistung beträgt 15,8 Mio. EUR. Der Materialaufwand sank auf 29% der Betriebsleistung (Vorjahr 35%). Die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind angestiegen. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 4.1 Voraussichtliche Entwicklung Ein guter Auftragseingang zum Jahresende sowie vorteilhafte Auftragseingänge zu Beginn des Jahres 2024 bieten bereits für die nächsten Monate eine optimistische Umsatzperspektive. Eine leichte Umsatzsteigerung im Jahr 2024, u.a. in Wachstumsmärkten wird budgetiert. Durch die allgemein unsichere Wirtschaftsprognose sind die Investitionsprojekte nicht eindeutig einzuordnen, zumal gestiegene Kosten weitergegeben werden müssen. Somit rechnet Schilling nur mit einem leichten Anstieg des Jahresergebnisses. Nicht allein der Preis, sondern v.a. auch die Qualität, Lieferbereitschaft und Materialverfügbarkeit spielen eine größere Entscheidung in der Auftragsvergabe. 4.2 Chancen Die Innovationskraft des Maschinen- und Anlagenbau zeigt den Erfolg der Branche. Mit einem Plus von 6,7% im Vergleich zum Vorjahr wurde in der EU in der Branche investiert was zeigt, dass wir an die Stärke und Zukunftsfähigkeit unserer Industrie glauben, so Karl Heusgen vom VDMA. Wachstumschancen liegen insbesondere in der Digitalisierung, Produktionsvernetzung, Mobilität und Klimaschutz. Die Nachhaltigkeit der Produktpalette sowie die Energieoptimierung eines Reinraums über die Lebenszeit wird 2024 weiter untersucht und an die bestehenden Lösungen weiterentwickelt. Die Investition in Produktentwicklungen sichert weiterhin die Zukunft. Es wird weiterhin mit diversen Projekten in die digitale Infrastruktur und moderne Arbeitsumgebung investiert. Das bereits bestehende unternehmensweit tief integrierte ERP-System mit Dokumentenmanagement-System wird weiterentwickelt und mit regelmäßigen Updates versorgt. Unter Unternehmen und Haushalten ist aktuell die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird laut ifo-Frühjahrsprognose in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte). Zu einer gesamtwirtschaftlichen Erholung wird es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Schilling hatte die letzten Monate ebenfalls eine hohe Anfragezahl an Projekten, so dass zunächst mit keinem Auftragsrückgang gerechnet wird. 4.3 Risiken Im Unternehmen ist ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert, das fortlaufend neu bewertet und angepasst wird. Der Branchenverband VDMA registrierte im Januar 2024 einen Auftragsrückgang um 10% im Vergleich zum Vorjahresmonat und rechnet im ersten Halbjahr mit keiner Trendwende. Die Produktionsprognose wurde um 4% gesenkt. Die Befragten des PwC-Maschinenbau-Barometers rechnen mit einer durchschnittlichen Umsatzerwartung von -2,4% für 2024. Es werden deutliche Kostensteigerungen für Personal, Energie und Rohstoffe erwartet. Als größte Wachstumshindernisse werden ein schwieriges Regulierungsumfeld sowie Fachkräftemangel und politische Entwicklungen im Ausland gesehen. Der Geschäftsführer von Gesamtmetall, Stefan Wolf, rechnet 2024 mit Personalabbau und einer steigenden Zahl an Insolvenzen in der Metall- und Elektroindustrie. Dennoch dürfte sich die bereits jetzt schon angespannte Personalsituation nicht merklich verbessern und der Fachkräftemangel sich nur leicht entschärfen. Der Arbeitskräfteengpass bleibt somit das zweitwichtigste Produktionshindernis nach dem erwarteten Auftragsmangel der Branche. Für das weitere Firmenwachstum plant Schilling neue Stellen aufzubauen. Neben der eigenen Ausbildung kann nur mit Abwerben von Personal in Berufszweigen mit Vollbeschäftigung oder Steigerung der Prozesseffizienz entgegengewirkt werden. Zusätzlich erschwerend hinzu kommen Berichts- und Bürokratiepflichten, die Auswirkungen auf den Maschinen- und Anlagenbau haben. Die Fülle an Vorschriften für Unternehmen in der EU steigt und schränkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter ein. Zahlungsausfallrisiken sind abgedeckt und werden durch Anzahlungstranchen sowie durch Vorauskasse bei Neukunden vorgebeugt. Gemäß der Hiscox-Studie 2023 zum Thema Cyber Readiness steigt das Cyber-Risiko immer weiter und zeigt eine erhöhte Angriffsintensität gerade bei kleinen Unternehmen. Cyber-Attacken werden in den Top 10 der größten Unternehmensrisiken immer noch an Stelle 1 eingestuft. Bereits 58% der deutschen Unternehmen waren bereits Opfer eines Cyber-Events in den letzten 12 Monaten, eine Steigerung von 26% im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittlichen Verluste durch die entstandenen Schäden gingen allerdings um 23% zurück. Moderne IT-Management- und Abwehrsysteme sind bei Schilling implementiert. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben. Die Vertreter der Gesellschaft versichern, dass nach bestem Wissen der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die Chancen und Risiken korrekt beschrieben sind.
Wutöschingen, den 22 April 2024 Schilling Engineering GmbH gez. Gaby Schilling, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Schilling Engineering GmbH, Wutöschingen Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Schilling Engineering GmbH, Wutöschingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schilling Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 22. April 2024 witra
Walter Rist, Wirtschaftsprüfer Feststellung Mit Beschlussfassung vom 23.04.2024 haben die Gesellschafter den Jahresabschluss festgestellt. |
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