Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Fischer Feinkost GmbHLiquidiert
33104 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erhard Fischer seit 6.8.2003 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fischer Feinkost GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufes Das Geschäftsjahr hat mit einem Jahresüberschuss von 31.708,04 € abgeschlossen. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft, Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Fischer Feinkost GmbH ist vorrangig im Bereich der Verarbeitung von Lebensmitteln tätig und hat sich hierbei insbesondere auf Geflügelprodukte spezialisiert. Das Unternehmen hat es in Deutschland weiterhin mit sechs Mitbewerbern zu tun und hält einen Marktanteil von 10 bis 20 %. Die Umsatzzahlen stiegen 2007 an. Die Auslastung der Maschinen liegt unverändert bei ca. 70 %. Gegenwärtig reicht der Auftragsbestand bis zum August 2008. Die Abnahmepreise sind fest vereinbart, nicht jedoch die Abnahmemengen. Insofern trägt die Fischer Feinkost GmbH das Risiko einer rückläufigen Nachfrage. Wesentliche Veränderungen innerhalb der einzelnen Produktsparten waren nicht zu verzeichnen und sind auch nicht vorgesehen. 2007 waren durchschnittlich 5 Arbeitnehmer mehr beschäftigt, als im Vorjahr. Investitionen erfolgten im Rahmen von Erhaltungsmaßnahmen. Im Jahr 2008 wird aufgrund der Annahme eines Großauftrags ein Filet-Schneider angeschafft werden. II. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Zu dem Gesamtvermögen in Höhe von 6.792.594,59 € zählt Anlagevermögen in Höhe von 621.824,00 €, die Anlagenintensität beträgt mithin 9,15 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (9,76) leicht rückläufig. Der Eigenkapitalanteil ist von 4,22 % im Vorjahr auf 5,32 % gestiegen. Der Verschuldensgrad ging im Vergleich zum Vorjahr von 2.267,24 % auf 1.780,68 % zurück. Die Vermögenslage hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr verbessert. 2. Finanzlage Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stammen im wesentlichen aus der Geschäftsbeziehung mit der Firma Jurk und Co GmbH, mit der ein Kooperationsvertrag besteht. Die Jurk und Co GmbH ist gleichzeitig der Lieferant der Rohware und der Hauptvertriebspartner der Gesellschaft. Insoweit besteht zu dieser Gesellschaft ein Abhängigkeitsverhältnis. Die Bankverbindlichkeiten dienen ebenfalls im Wesentlichen der Vorfinanzierung von Rohware. 3. Ertragslage Der Rohgewinn ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,72 % auf 4.880.936,89 € gesunken. Es wurde ein Jahresüberschuss erwirtschaftet, der 31.708,04 € beträgt. Die im Jahr 2005 eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung der Kosten werden konsequent fortgesetzt. 4. Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist keine Änderung dieser Lagebeurteilung eingetreten. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Gegensatz zu Mitbewerbern bestehen günstigere Kostenstrukturen vor allem wegen des günstigen Verhältnisses von produktiven zu nicht-produktiven Löhnen und Verwaltungskosten. IV. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung Dem allgemeinen Trend im Bereich der Lebensmittelindustrie folgend ist von einer Verteuerung der Rohware auszugehen. Obwohl das Thema Geflügelgrippe in den vergangenen Jahren keine Rolle mehr in der Presse gespielt hat, besteht weiterhin die latente Gefahr, dass durch Infektionsfälle im Bereich der Nutztierhaltung und die entsprechende Berichterstattung eine plötzliche Änderung im Konsumverhalten auftreten wird. V. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken bezogen auf zwei Jahre Die weitere Entwicklung wird vorsichtig optimistisch eingeschätzt. Insbesondere die Akquirierung eines Großauftrags in der Größenordnung von 5 Mio. Umsatz zeigt, dass weitere Wachstumsmöglichkeiten bestehen. Die Abwicklung derartiger Aufträge macht jedoch auch weitere Investitionen erforderlich. VI. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB sind nicht eingetreten. 2. Risikomanagment (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 lit. A) HGB) Die Identifizierung von Risiken erfolgt fallweise und ist nicht formalisiert. Zur Kompensation hat das Unternehmen Risikoabsicherung durch den Abschluss einer Betriebsunterbrechungsversicherung (Versicherungssumme: 2,55 Mio. €, Laufzeit: 12 Monate), einer Betriebs-Haftpflichtversicherung, einer Unfall-Haftpflichtversicherung, einer Rechtsschutzversicherung und einer Betriebs- und Maschinenversicherung getroffen. 3. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 lit. B) HGB) Die Preisänderungsrisiken auf der Absatzseite sind durch Kontrakte mit einjähriger Laufzeit begrenzt. Preisänderungen auf der Beschaffungsseite kann durch Variation der angekauften Ware (Frisch-/Tiefkühlfleisch) begegnet werden. Die Ausfallrisiken sind begrenzt, da der größte Kunde zugleich Lieferant ist und somit stets Aufrechnungsvolumen vorhanden ist. 4. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen. 5. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft (§ 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB) Sie unterhält derzeit keine Zweigniederlassungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 ff. HGB) erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Angabe der Vorjahreswerte sind der Bilanz zu entnehmen. Bewertungsmethoden Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen wurde im Jahr des Zuganges ein Abgang unterstellt. Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist dem anliegendem Anlageverzeichnis zu entnehmen. Dort ist auch die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres in einer Gliederung des Anlagevermögens entsprechenden Aufgliederung angegeben. Vorräte Warenbestände sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfallrisiko Rechnung trägt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend des § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtung nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 50.500,00 € setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beträgt 6.337.436,27 €. Sonstige Angaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 11.851,52 €. Hierbei handelt es sich um die bis Ende der Vertragslaufzeiten zu zahlenden Raten. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 49 Mitarbeiter beschäftigt. Die Anzahl der Beschäftigten verteilt sich folgendermaßen:
Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Erhard Fischer. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 650.000,00 DM. Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextLANG SEIBEL HENKEL Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Fischer Feinkost GmbH Prüfungsbericht zum 31. Dezember 2007 E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes 'Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fischer Feinkost GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Paderborn, den 19. Juni 2008 Lang-Seibel-Henkel
GmbH
DipI.-Kfm. Jürgen Lang, vereidigter Buchprüfer DipI.-Kfm. Martin Henkel, Wirtschaftsprüfer |
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