Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 28418
Vorher
InterCityHotel GmbH
Eingetragen
24.11.1987
Branche
Vermittlungstätigkeiten für BeherbergungsdienstleistungenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Gegenstand
Entwicklung eines franchisefähigen Hotelprodukts, die Realisierung einer Hotelkette durch Errichten und Betreiben oder Errichtenlassen und Betreibenlassen (Franchisesystem) von Hotels unter Verwendung der Dienstleistungsmarken "InterCityHotel", "Inter City Hotel", "InterCity-Hotel", "IntercityHotel", Intercity Hotel", "Inter city Hotel" und "Intercity-Hotel". Weiter sind Gegenstand des Unternehmens Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Hotellerie und Gastronomie und der Erweiterung von Hotels sowie der Handel mit Einrichtungs- und Gastronomiebedarf.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Choon Wah Wong
seit 12.12.2024
Geschäftsführer
Ilias Bouaissa
seit 12.12.2024
Prokura
Florian Weber
seit 12.12.2024
Prokura
Thoralf Kerk
seit 4.5.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
83.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

InterCityHotel GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008


Lagebericht

1. Überblick

Die InterCityHotel GmbH (ICHG) ist eine Tochtergesellschaft der Steigenberger Hotels AG.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung eines franchisefähigen InterCityHotel Produkts, die Realisierung einer solchen Hotelkette durch Errichten und Betreiben oder Errichtenlassen und Betreibenlassen von InterCityHotels unter Verwendung der für die Gesellschaft geschützten Dienstleistungsmarke "InterCityHotel".

InterCityHotels sind moderne Business-Class-Hotels, die im Dreisternebereich angesiedelt sind. Die Einrichtung und die technische Ausstattung entsprechen einem Drei- bis Viersternehotel.

Alle Hotelzimmer sind mit Kabel-TV, Hotelvideo, Selbstwahltelefon, WLAN-Anschluss, Minibar und Dusche/WC ausgestattet. Die Hotels verfügen über ein Restaurant, eine Hotelbar, Konferenzräume, Business Corner sowie eine Tiefgarage oder Parkmöglichkeiten am Haus.

Die InterCityHotels liegen als Business-Class-Hotels mit Markenanbindung im Mittelklassesegment nach wie vor im Nachfragetrend und verfügen darüber hinaus gegenüber Mitbewerbern über nachfolgende Wettbewerbsvorteile:

einzigartiger, garantiert standardisierter Standort (an Bahnhöfen oder Flughäfen)

etablierte Marke mit hohem Wiedererkennungswert

einziges Hotelprodukt mit Anlehnung an einen Transportleistungsträger

(Deutsche Bahn AG)

Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Zimmerausweis

Die Hotels werden von der Gesellschaft selbst oder von Fremden auf der Grundlage von Franchiseverträgen nach einheitlichen Standards geführt.

Zum Bilanzstichtag betreibt die ICHG InterCityHotels an 31 Standorten in Deutschland. Hiervon werden 24 Hotelbetriebe durch die Gesellschaft selbst und sieben als Franchisebetriebe geführt. Eine Übersicht über die Hotelbetriebe ist auf folgender Seite abgebildet.

Pachtbetriebe

Anzahl Hotels 24

Anzahl Hotelzimmer 3.537

Franchisebetriebe

Anzahl Hotels 7

Anzahl Hotelzimmer 1.394

2. Wirtschaftliches Umfeld

Das Jahr 2008 war durch die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise gekennzeichnet, deren Folgen auch weiterhin noch deutlich zu spüren sein werden. Der Rückgang bei Investitionen und privaten Konsumausgaben sowie der schwache Außenhandel führten im vierten Quartal 2008 zu einer Beschleunigung des konjunkturellen Abschwungs. Ein Blick auf das Gastgewerbe zeigt: Hotellerie und Gastronomie verzeichneten 2008 laut Statistischem Bundesamt ein Umsatzplus von nominal 0,1% im Vergleich zum Vorjahr, real schlug jedoch ein Minus von 2,5% zu Buche. Vor allem im vierten Quartal sanken die Umsätze deutlich - allein im Dezember um nominal 3,7% und real um 6,2%. Dies sind die schlechtesten Werte seit sechs Jahren.

Für das Jahr 2009 geht die Bundesregierung von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 4,5% aus - das wäre das schlechteste Ergebnis seit 1949. Viele Analysten sehen diese Prognose allerdings noch als zu optimistisch an.

Angesichts der eingetrübten Konjunkturaussichten blicken die Hoteliers und Gastronomen sorgenvoll in die Zukunft. Die TREUGAST Unternehmensberatungs GmbH in München erwartet für die Hotellerie einen kurz- und mittelfristigen Umsatzrückgang um 3% bis 5%. Der Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) spricht von einer Stagnation auf niedrigem Niveau. Experten gehen davon aus, dass erst ab 2011/2012 wieder mit neuen Spitzenwerten zu rechnen sei. Auch die InterCityHotel GmbH erwartet keine schnelle Trendwende. Doch dank bereits frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen und der Implementierung der Konzernstrategie 2013+ sieht sich das Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet.

3. Geschäftsverlauf

Hotelportfolio und Projektentwicklung sowie Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die ICHG hat in 2008 folgende drei InterCityHotels als Pachtbetriebe eröffnet:

InterCityHotel Dresden mit 162 Gästezimmern am 1. März 2008

InterCityHotel Essen mit 168 Gästezimmern am 22. August 2008

InterCityHotel Mainz mit 180 Gästezimmern am 2. November 2008

Im Jahr 2009 hat in der Zwischenzeit das InterCityHotel Hannover mit 163 Zimmern am 1. März eröffnet.

In Planung und/oder im Bau befinden sich derzeit drei neue InterCityHotels:

InterCityHotel Berlin Airport mit 200 Gästezimmern (voraussichtliche Eröffnung Frühjahr 2010)

InterCityHotel Mannheim mit 155 Gästezimmern (voraussichtliche Eröffnung Herbst 2010)

InterCityHotel Bonn mit 161 Gästezimmern (voraussichtliche Eröffnung Frühjahr 2011)

Im Frühjahr 2009 sollen, vorbehaltlich der Finanzierungszusage an den Investor, jeweils ein Vertrag für ein InterCityHotel in zentraler Lage von Köln zwischen Dom und Rhein sowie in Berlin direkt gegenüber dem Bundeskanzleramt unterzeichnet werden. Die Eröffnung ist jeweils für 2012 vorgesehen.

Mit Datum vom 11. März 2009 wurde der Pachtvertrag für das InterCityHotel Halle aufgelöst, um eine dauerhafte Verlustsituation zu beseitigen. Es wurde ein Franchisevertrag bis zum 31. Dezember 2009 abgeschlossen. Im Gegenzug wurde die Zahlung einer einmaligen Abfindung vereinbart, die durch die Muttergesellschaft finanziert wird.

Umsatzentwicklung und Auftragslage

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2008 um T€ 5.171 auf T€ 69.009 erhöht.

Die Hotelerlöse konnten von T€ 59.968 auf T€ 65.023 gesteigert werden. Zu dieser Umsatzsteigerung haben die drei neuen Hotels in Dresden, Essen und Mainz mit rund T€ 3.700 beigetragen. Die verbleibenden Umsatzerlöse entfallen auf die Zentrale und beinhalten im wesentlichen Franchisegebühren, Marketingumlagen und Mieterlöse.

Ab September machte sich an einigen wenigen Standorten bereits die Finanzkrise bemerkbar. Dies betraf vor allem den Flughafen Frankfurt sowie das neue Hotel in Mainz, das mit der ohnehin schwierigen Eröffnungsphase direkt in die Krise hinein starten musste.

Entwicklung der Hotelleriekennzahlen

Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über einige zentrale Hotelleriekennzahlen, die für 2008 die positive Entwicklung der Gesellschaft bestätigen.

Kennzahl 2005 2006 2007 2008
Zimmerbelegung 66,8 % 67,2 % 68,6 % 65,6 %
Zimmerdurchschnittspreis 51,87 € 53,82 € 54,57 € 57,90 €
Zimmeryield 34,67 € 36,15 € 37,45 € 37,98 €

Die Zimmerbelegung liegt dank der neuen Hotels um rund 22.000 Roomnights (RN) über dem Vorjahreswert. Der Zimmerdurchschnittspreis konnte im Vergleich zum Vorjahr durch die Strategie des ertragsorientierten Wachstums über Preissteigerungen um EUR 3,33 auf EUR 57,90 gesteigert werden.

Wesentliche Maßnahmen, die zum Erfolg beigetragen haben, waren:

Fokussierung auf den Logisbereich

Kontinuierliche Optimierung des Segmentmixes durch abgestimmtes Revenue-, e-commerce- und Yieldmaßnahmen in den Fokus- und Topbetrieben

Zahlreiche Offline-, Online- und Sales-Maßnahmen zur Verkaufsunterstützung

Der Zimmeryield ist ein für die Hotellerie sehr wichtiger Analysewert, der den durchschnittlichen erzielten Umsatz pro verfügbarem Zimmer und Tag ausdrückt. Deutlicher als bei der isolierten Betrachtung von Belegung und Preis kommt hier der Erfolg von unternehmenspolitischen und verkaufstechnischen Entscheidungen zum Ausdruck. Dieser Wert konnte erfreulicherweise in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert werden.

Ergebnisentwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung der Hotels wird international nach den Kriterien des Uniform System of Accounts bemessen. Danach drückt das Bruttobetriebsergebnis (GOP) den wirtschaftlichen Erfolg eines Hotels unter Eliminierung des Einflusses verschiedener Finanzierungsformen aus.

Kennzahl 2005 2006 2007 2008
GOP 20.734 T€ 21.372 T€ 21.827 T€ 23.786 T€
GOP zu Umsatz 36,2 % 36,2 % 36,4 % 36,6 %

Der sehr erfreuliche Anstieg des Zimmerdurchschnittspreises hat, trotz weiterhin stark steigender Kosten, sowohl prozentual als auch in absoluten Werten zu einer entsprechenden Steigerung des GOP geführt.

Für substanzerhaltende Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen wurden zusätzlich rund T€ 2.018 ausgegeben.

Das Ergebnis der Gesellschaft entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr aus den Einzelergebnissen der Hotelbetriebe und dem Ergebnis der Zentrale wie folgt:

  2008 2007
Ergebnisse der Hotelbetriebe 2.542 T€ 2.603 T€
Ergebnis der ICHG-Zentrale 701 T€ 165 T€
Gesamtergebnis ICHG 3.243 T€ 2.768 T€

Das Ergebnis der Zentrale der InterCityHotel GmbH setzt sich im Wesentlichen aus Erlösen aus Franchisegebühren und Marketingumlagen vermindert um Personal- und Sachkosten der Geschäftsführung, der zentralen Marketing- und Verkaufsabteilung und des zentralen Rechnungswesens zusammen. Das Ergebnis der ICHG-Zentrale war im Berichtsjahr durch Erträge von T€ 448 aus Auflösungen von Rückstellungen für Pachteinbehalte und damit im Zusammenhang stehenden zurückgestellten Zinsforderungen der Vertragspartner und Erträgen von T€ 428 aus der Abrechnung der Zuschüsse für die Erstausstattung von Hotelzimmern für die drei in 2008 eröffneten Hotelbetriebe geprägt.

Das Ergebnis der InterCityHotel GmbH wurde aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Steigenberger Hotels AG abgeführt.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 44 auf nunmehr T€ 14.638 verringert.

Auf der Aktivseite haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen insbesondere aufgrund der Anpassung der Bilanzierung der geringwertigen Anlagegüter an die neuen steuerlichen Vorschriften sowie der planmäßigen Abschreibungen um T€ 657 verringert. Demgegenüber haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund der gestiegenen Forderungen aus dem Factoring-Vertrag mit der Heller Bank, Mainz, um T€ 597 erhöht. Hierdurch hat sich die Vermögensstruktur zugunsten des Umlaufvermögens verändert. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich um 4,6 Prozentpunkte auf 32,8 % vermindert. Das Anlagevermögen ist vollständig durch das vorhandene Eigenkapital gedeckt.

Auf der Passivseite haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen aufgrund der Abrechnung der im Vorjahr hier bilanzierten Anzahlungen auf Zuschüsse zur Beschaffung von Einrichtungsgegenständen und den Innenausbau der Hotelzimmer für die InterCityHotels Essen, Mainz und Dresden sowie der Zuführung solcher Anzahlungen für das InterCityHotel Hannover um T€ 470 vermindert. Dem stehen zum Bilanzstichtag erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 394 gegenüber.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31.12.2008 aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Steigenberger Hotels AG unverändert T€ 6.533 und umfasst 44,6 % der Bilanzsumme.

Der Kapitalbedarf der Gesellschaft hängt weitgehend von der Ergebnisentwicklung der Hotelbetriebe ab. Die Ergebnisprognosen gehen davon aus, dass die Hotelbetriebe insgesamt einen ausreichend positiven Jahresüberschuss erwirtschaften, so dass sich die Gesellschaft weiterhin vollumfänglich aus dem Cashflow finanzieren kann.

5. Mitarbeiter

Im Jahr 2008 waren in den Hotelbetrieben durchschnittlich 538 Mitarbeiter inklusive Auszubildenden und in der Zentrale durchschnittlich 17 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Mitarbeiter der Gesellschaft in den Hotelbetrieben waren überwiegend im Logisbereich und im F&B-Bereich sowie weiterhin in den Bereichen Direktion, Verwaltung, Technik, Verkauf und Marketing der Hotelbetriebe tätig. Die Reinigungsarbeiten werden in allen Häusern von nicht hoteleigenem Personal ausgeführt. Diese Leistungen werden von Fremdreinigungsunternehmen erbracht.

Die Herausforderungen des wirtschaftlichen Umfeldes gehen auch am Aus- und Weiterbildungsangebot der InterCityHotel GmbH nicht spurlos vorüber. Die enge Einbindung der InterCityHotel GmbH in die Konzernstrategie 2013+ mit dem Ziel der Markenschärfung erfordert vom gesamten Konzernbereich Human Resources eine stärkere Fokussierung auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter an der Basis.

Die praxisorientierte Ausbildung in den Häusern wird durch unsere ausgebildeten Schulungsreferenten intensiviert. Das Schwerpunktthema "Schön, dass Sie da sind" unterstreicht das Bestreben aller Beteiligten, die hohen Erwartungen in die Dienstleistung der InterCity Mitarbeiter zu erfüllen oder gar zu übertreffen. Aufbauend auf dieser Grundlage stehen auch weiterhin die klassischen Fachthemen in den Bereichen Food & Beverage, Housekeeping, Controlling sowie Verkauf und Marketing zur Vertiefung des Fachwissens im Angebot.

Die angebotenen Führungsseminare zielen vor allem auf die Vertiefung und Umsetzung der Führungsrichtlinien ab - der Art und Weise also, wie das Führungsverständnis im Unternehmen gelebt wird. Dabei stehen die Vermittlung der klassischen Führungsinstrumente, aber auch persönlichkeitsbildende Elemente im Vordergrund.

Im Rahmen der Sensibilisierung auf Kultur und Ethik des Unternehmens werden auch die Karriereprogramme neu überarbeitet. Allen voran der Egon Steigenberger Preis, der sich durch ein differenzierteres Auswahlverfahren gegenüber den Vorjahren unterscheidet. Die Pools Talentmanagement und Direktorenprogramm werden optimiert und mit Unterstützung eigener Führungskräfte weiter entwickelt. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die geplante Expansion der InterCityHotel GmbH im In- und Ausland. Zudem sind 2009 weitere Teilnehmer zum Studiengang Executive Master of Business Administration (EMBA) geplant.

6. Umweltschutz

Der Schutz der Umwelt ist im Zuge der Corporate Responsibility einer Hotelgruppe - neben sozialem Engagement - Teil einer nachhaltigen Geschäftsstrategie. Vor dem Hintergrund eines starken internationalen Wettbewerbs und den sich ändernden Ansprüchen der Gäste ist die ökologische Qualität des Hotelangebots unverzichtbar für den Erfolg geworden. Ein ganzheitliches Umweltmanagementsystem umfasst alle Bereiche eines Hotelbetriebs. Dazu zählen unter anderem die Themen Energie- und Wasserverbrauch, CO2-Bilanz oder ökologische Müllverwertung ebenso wie umweltschonende Reinigungs- und Waschmittel oder umweltorientierter Einkauf.

Die InterCityHotel GmbH ist als Tochtergesellschaft der Steigenberger Hotels AG in wesentlichen Bereichen des betrieblichen Umweltschutzes aktiv. Zu den Umweltmaßnahmen zählt die Müllentsorgung über den Grünen Punkt ebenso wie die Wärmegewinnung durch Blockheizkraftwerke. Standards sind Dosiersysteme für Kosmetikartikel, Kosmetik aus Naturprodukten, umweltschonende Wasch- und Putzmittel, der weitestgehende Verzicht auf Einwegverpackungen auf den Büfetts oder auch das Angebot der Mehrfachnutzung von Hand- und Badetüchern in den Zimmern.

Langfristig soll der Energiebedarf hauptsächlich aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Bei Neubau- und Sanierungsprojekten wird bereits auf alternative Energien gesetzt, so etwa auf Solartechnik. Das Ziel der Steigenberger Hotel Group ist es, die ökologischen Standards - so auch die CO2-Bilanz - zukünftig international verbindlichen Umweltnormen anzupassen.

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement der Steigenberger Hotels AG eingebunden.

Die dort bestehende Risikorichtlinie zur frühzeitigen Identifikation von bestandsgefährdenden Risiken oder wesentlichen Einflüssen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage wird auch bei der InterCityHotel GmbH angewendet. Unterstützt von einem IT-Tool wird zweimal jährlich die Risikosituation erhoben und ein detaillierter Risikobericht erstellt.

Wesentliche Risikofaktoren für die Entwicklung der Hotellerie sind die konjunkturelle Entwicklung (insbesondere die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise), die wirtschaftliche Stabilität des Standorts und die regionale Konkurrenzsituation.

Vorhandene Verluste einzelner InterCityHotels in strukturschwachen Regionen versuchen wir durch Optimierungsmaßnahmen oder vertragliche Anpassungen weitgehend zu begrenzen. Als Pächter haben wir bei einigen Verträgen "Dach- und Fach-Verantwortung". Hieraus entstehende finanzielle Belastungen unterliegen aufgrund ihrer Einbindung in mehrjährige Investitions- und Instandhaltungsüberlegungen unserer ständigen Überwachung.

Zur Erkennung und Nutzung der Chancen in der zukünftigen Unternehmensentwicklung hat die Steigenberger Hotels Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2008 die Konzernstrategie fortentwickelt, in die ebenfalls die InterCityHotel GmbH involviert ist. Zentrale Punkte der "Unternehmensstrategie 2013+" sind dabei die Qualitätsführerschaft und Markenprofilierung von Steigenberger Hotels and Resorts und InterCityHotel, die Expansion in Kernmärkten - in deutsch-affinen internationalen Metropolen und Urlaubsdestinationen - sowie die Ertragssteigerung durch Konsolidierung von Systemen und Prozessen und die Einführung von Best-Practice-Konzepten. Wir sind überzeugt, dass die in dieser Weise überarbeitete Strategie die entscheidenden Antworten gibt, um auch zukünftig im internationalen Markt bestehen zu können und den Anforderungen der Gäste weiterhin zu entsprechen.

Im operativen Geschäft wurden die etablierten betriebswirtschaftlichen Instrumente zur Steuerung von Risiken im Berichtsjahr kontinuierlich angewandt und weiterentwickelt. Hierzu zählen unter anderem Methoden zur strategischen und operativen Planung, mit denen Ziele, Prämissen und Maßnahmen zur Zielerreichung festgelegt wurden. Auch das regelmäßige, konzernweite Berichtswesen leistet einen wichtigen Beitrag zur Risikofrüherkennung. Die Gruppenberichterstattung sowie die Berichterstattung der Geschäftsbereiche dienen dazu, die Geschäftsentwicklung auf den Tag genau zu überwachen, zukünftige Entwicklungstrends abzuschätzen sowie weitere Maßnahmen zur Zielerreichung zu definieren.

Zur Unterstützung des aktuellen Krisenmanagements erfolgen zur erweiterten Prognose der zukünftigen Unternehmensentwicklung eine wöchentliche Umsatzvorausschau für die nächsten drei Monate und eine monatliche Hochrechnung des Ergebnisses für 2009.

Zahlungsstromschwankungen begegnet die Gesellschaft durch einen mit der Heller Bank abgeschlossenen Factoring-Vertrag. Liquiditätsrisiken bei Forderungen wird zudem durch die Bildung ausreichender Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Risiken aus Preisveränderungen können vor allem in Form von kurzfristig nur schwer beeinflussbaren aber notwendigerweise anfallenden Kosten für Energie, Provisionen und Mieten die Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Diese Kosten werden von der Geschäftsführung beobachtet und es wird versucht, die Auswirkungen dieser Kostensteigerungen durch Prüfung von Alternativangeboten oder neue Vertragsverhandlungen zu begrenzen.

Zur Abwehr der finanziellen Risiken hat die InterCityHotel GmbH neben einem schon im zweiten Halbjahr 2008 eingeleiteten Ertragssicherungsprogramm zusätzliche liquiditätssichernde Maßnahmen vorbereitet und begonnen, sie umzusetzen. Dazu zählen bis auf Weiteres die Zurückstellung von Investitionen, der Ausbau und die Optimierung des Debitorenmanagements, die Ausweitung der Kundenvorauszahlungen, die Optimierung von Zahlläufen sowie die Erweiterung der Finanzierungsspielräume durch Leasing von betrieblichem Inventar- und Anlagevermögen.

Bestandsgefährdende Risiken sind auch unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Wirtschaft- und Finanzkrise nicht festzustellen.

8. Prognose

Die seit Mitte 2008 anlässlich der Finanzkrise spürbare Konsumzurückhaltung in der Hotelbranche zwang auch die InterCityHotel GmbH zur sofortigen Überprüfung sämtlicher operativer und finanzieller Maßnahmen und Planungen. Die Einbrüche bei der Geschäftsentwicklung aufgrund des zögerlichen Buchungsverhaltens begannen im Herbst 2008 bei den Geschäftskunden in den deutschen Metropolen mit der Absage von Tagungen und Veranstaltungen und haben sich von der Finanzbranche mittlerweile nahezu auf die gesamte Wirtschaft übertragen. Nachdem zuerst nur die Geschäftskunden betroffen schienen, greift die Krise nun in den privaten Sektor über. Das Reiseverhalten im privaten Bereich ändert sich - wie in Zeiten der Krise üblich - vor dem Hintergrund unsicherer Arbeitsplätze oder der familiären finanziellen Situation. Die Unsicherheit und Sparneigung wurde noch verstärkt durch den in den Medien publizierten Wettbewerb an wirtschaftlichen Rezessionsszenarien. Die Kurzfristigkeit des Buchungs- und Stornierungsverhaltens und die Verhandlungsbereitschaft von Geschäfts- und Privatkunden über Preise haben zugenommen, was die Planungs- und Prognosesicherheit erschwert. Während die InterCityHotel GmbH in den letzten Jahren die Strategie des ertragsorientierten Wachstums über Preissteigerungen konsequent durchhalten konnte, erscheint dies vor dem Hintergrund der Nervosität einiger Wettbewerber zunehmend schwieriger; Preisanpassungen nach unten werden wahrscheinlicher.

Wie bereits in der Krise nach dem 11. September 2001 erkennbar, ist die ICHG auf Krisen besser vorbereitet als mancher Wettbewerber. Die deutschen Geschäftszentren sind deutlich weniger betroffen als internationale Business Metropolen wie Amsterdam, London oder Madrid und die gehobene Mittelklasse-Marke InterCityHotel scheint gerade in der Krise für manchen Geschäftskunden dank des guten Preis-/Leistungsverhältnisses, des zentralen Standorts und der Erreichbarkeit mit der Bahn an Attraktivität zu gewinnen.

Der Lagebericht enthält Annahmen und Einschätzungen, die in die Zukunft gerichtet sind, d. h. es besteht eine grundsätzliche Prognoseunsicherheit. Insbesondere nicht vorhersehbare politische oder volkswirtschaftliche Veränderungen, Naturkatastrophen, Terroranschläge oder weltweite Seuchen beeinflussen das Reiseverhalten der Hotelgäste - und damit die Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsentwicklung. Insbesondere die Dauer und Schwere der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sowie ihre Auswirkungen auf die Hotelbranche und damit auf die ICHG sind in einer verlässlichen Größenordnung nicht konkret einschätzbar. Die InterCityHotel GmbH rechnet allerdings für die Jahre 2009 und 2010 mit rückläufigen Umsatzerlösen und Jahresergebnissen gegenüber dem Berichtsjahr. Wir gehen davon aus, dass frühestens ab 2011 das Niveau des Jahres 2008 wieder erreicht werden kann.

 

Frankfurt am Main, den 26. März 2009

Die Geschäftsführung


Bilanz

AKTIVA

  EUR EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2007
T-EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   56.181,00   67
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.034.669,00     1.186
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.462,00     230
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.133.734,72     1.686
4. Geleistete Anzahlungen 63.498,37     0
    2.455.364,09   3.102
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen   2.286.215,58   2.318
      4.797.760,67 5.487
B. Umlaufvermögen        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 194.104,33     180
2. Waren 204.286,53     189
    398.390,86   369
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 633.380,05     549
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.434.369,37     5.375
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00       (0)
davon gegen Gesellschafter: EUR 3.553.934,26       (3.378)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.013.816,34     1.417
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 60.326,48       (32)
    8.081.565,76   7.341
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   160.987,44   172
      8.640.944,06 7.882
C. Rechnungsabgrenzungsposten     1.198.818,10 1.313
      14.637.522,83 14.682

PASSIVA

       
    EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2007
T-EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   1.500.000,00   1.500
II. Kapitalrücklage   5.000.000,00   5.000
III. Gewinnvortrag   33.047,15   33
      6.533.047,15 6.533
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   138.915,00   127
2. Sonstige Rückstellungen   2.964.100,00   2.883
      3.103.015,00 3.010
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   1.992,75   0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.992,75     (0)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   1.692.631,78   2.163
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.692.631,78     (2.163)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   2.986.295,57   2.592
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.986.295,57     (2.592)
4. Sonstige Verbindlichkeiten   317.781,33   378
davon aus Steuern: EUR 185.569,73     (265)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 317.781,33     (378)
      4.998.701,43 5.133
D. Rechnungsabgrenzungsposten     2.759,25 6
      14.637.522,83 14.682


Gewinn- und Verlustrechnung

  EUR EUR Zum Vergleich 2007
T-EUR
1. Umsatzerlöse 69.009.010,60   63.838
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.213.575,93   3.256
    72.222.586,53 67.094
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -9.503.982,20   -8.168
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.048.145,81   -8.030
    -17.552.128,01 -16.198
    54.670.458,52 50.896
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -13.210.628,31   -12.419
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.656.064,34   -2.581
davon für Altersversorgung: EUR 81.944,41     (98)
    -15.866.692,65 -15.000
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -895.010,05 -672
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -35.012.467,26 -32.739
    2.896.288,56 2.485
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 118.019,92   145
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.990.169,81   174
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.989.094,12     (169)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.761.866,18   -36
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.727.282,34     (0)
    346.323,55 283
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.242.612,11 2.768
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 0
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -3.242.612,11 -2.768
13. Jahresüberschuss   0,00 0


Anlagenspiegel

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.880,44 6.768,47 2.060,24 241.588,67
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.754.071,28 1.673,75 5.293,76 1.750.451,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 908.818,06 68.279,93 19.139,06 957.958,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.302.903,72 108.020,82 349.652,63 4.061.271,91
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 63.498,37 0,00 63.498,37
  6.965.793,06 241.472,87 374.085,45 6.833.180,48
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 2.318.191,21 0,00 31.975,63 2.286.215,58
  9.520.864,71 248.241,34 408.121,32 9.360.984,73
  Abschreibungen
  01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 170.391,44 17.076,47 2.060,24 185.407,67
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 568.328,28 147.453,99 0,00 715.782,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 678.395,06 75.132,93 19.031,06 734.496,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.617.115,38 655.346,66 344.924,85 2.927.537,19
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.863.838,72 877.933,58 363.955,91 4.377.816,39
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.034.230,16 895.010,05 366.016,15 4.563.224,06
  Restbuchwerte
  31.12.2008
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.181,00 66.489,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.034.669,00 1.185.743,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.462,00 230.423,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.133.734,72 1.685.788,34
4. Geleistete Anzahlungen 63.498,37 0,00
  2.455.364,09 3.101.954,34
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 2.286.215,58 2.318.191,21
  4.797.760,67 5.486.634,55


Anhang

Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss 2008 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 28418 eingetragen.

Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 1.500.000,00 € wird zum Bilanzstichtag ausschließlich von der Steigenberger Hotels AG, Frankfurt am Main gehalten.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung eines franchisefähigen Hotelprodukts, die Realisierung einer solchen Hotelkette durch Errichten und Betreiben oder Errichtenlassen und Betreibenlassen von InterCityHotels unter Verwendung der Dienstleistungsmarke "InterCityHotel", weiterhin Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Hotellerie und Gastronomie und der Erweiterung von Hotels sowie der Handel mit Einrichtungs- und Gastronomiebedarf.

Von den bisher eröffneten 31 InterCityHotels werden 24 Betriebe von der Gesellschaft selbst geführt. Weitere sieben Hotels sind Franchisebetriebe.

Pachtbetriebe

Anzahl Hotels 24

Anzahl Hotelzimmer 3.537

Franchisebetriebe

Anzahl Hotels 7

Anzahl Hotelzimmer 1.394

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögenssind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von grundsätzlich drei Jahren (10 Jahre bei Markenlizenz).

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode für die einzelnen Anlageklassen wie folgt vorgenommen:

Die Mieterein- und -umbauten auf fremden Grundstücken werden unter Zugrundelegung der entsprechenden Restnutzungsdauern der Vermögensgegenstände über fünf bis zehn Jahre bzw. über die ggf. kürzere Restlaufzeit der Hotelmiet- bzw. -pachtverträge abgeschrieben.

Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen drei und dreizehn Jahren liegt.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die bis einschließlich 2007 zugegangen sind, werden über eine Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben. Für die Zugänge von geringwertigen Vermögensgegenständen ab dem Jahr 2008, deren Anschaffungskosten maximal 150 € betragen, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG nicht mehr aktiviert, sondern sofort als Aufwand verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen 150 € und maximal 1.000 € liegen werden aufgrund der Wesentlichkeit dieser Vermögensgegenstände in der Hotelbranche nicht in einem Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG zusammengefasst, sondern als einzelne Vermögensgegenstände aktiviert und über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern abgeschrieben.

Die Bestände an Wäsche, Glas, Silber und Porzellan wurden in den Vorjahren mit einem Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Dieser Festwert wird nunmehr über eine Dauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Zugänge im Bereich Wäsche, Glas, Silber und Porzellan (Anschaffungskosten bis 150 €) werden ab dem Geschäftsjahr 2008 in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst.

Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten vermindert um Tilgungen bewertet.

Die Bewertung der Rohstoffe erfolgt zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Für Hilfs- und Betriebsstoffe wird aus Vereinfachungsgründen 1/12 der im Berichtsjahr angefallenen Gesamtaufwendungen als Festwert angesetzt.

Waren werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert (Anschaffungskosten) oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem Ausfallrisiko von Forderungen wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 2% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Die Umrechnung der zum Bilanzstichtag vorhandenen Fremdwährungsbestände erfolgte zum Stichtagskurs.

Die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert angesetzt.

Der Ansatz der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Höhe der bis zum Bilanzstichtag angefallenen Ausgaben, soweit sie Aufwendungen für künftige Perioden darstellen, sowie gemäß § 250 Abs. 1 Nr. 2 HGB in Höhe der Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen.

Die R ückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG bei Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Der Teilwert wurde für Zwecke der Handelsbilanz mit einem Rechnungszinsfuß von 5,0 % p.a. ermittelt.

Die Jubiläumsrückstellungen basieren auf einem Pauschalwertverfahren gemäß dem BMF-Schreiben vom 29.10.1993 und einem Rechnungszinssatz von 5,5% p.a.

S onstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Verpflichtungen und bilanzierungspflichtigen Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, in der Höhe der erwarteten Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen bewertet.

Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend dem Wahlrecht aus § 250 Abs. 1 Nr. 2 HGB brutto ausgewiesen. Die Abgrenzung der Umsatzsteuer erfolgt in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten.

Die sonstigen Steuern werden entgegen dem gesetzlichen Gliederungsschema für die GuV in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, da es sich um Betriebskosten handelt (Jahresaufwand jeweils kleiner T€ 1).

Erläuterungen einzelner Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in beigefügtem Anlagespiegel dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände (T€ 56) beinhalten vor allem Software-Lizenzen und die Lizenz für die Marke InterCityHotel.

Sachanlagen

Die Bauten auf fremden Grundstücken (T€ 1.035) beinhalten Mieterein- und -umbauten (insbesondere Klimaanlagen und Schließanlagen) in verschiedenen gemieteten/ gepachteten Hotelbetrieben.

In den Technischen Anlagen und Maschinen (T€ 223) sind hauptsächlich Küchengeräte und Kühlanlagen enthalten; die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 1.134) enthalten im Wesentlichen sonstige Hoteleinrichtungsgegenstände und den Bürobedarf.

Die g eleisteten Anzahlungen (T€ 63) betreffen Investitionsmaßnahmen in den Hotelbetrieben Hamburg-Altona und Nürnberg.

Finanzanlagen

Die sonstige n Ausleihungen (T€ 2.286) setzen sich zusammen aus einer Mietkaution für das InterCityHotel Wien (T€ 1.820) und einem Mieterdarlehen für das InterCityHotel Hamburg (T€ 466), welches im Berichtsjahr mit T€ 32 getilgt wurde.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 194) beinhalten im Wesentlichen Vorräte an Lebensmitteln (T€ 112). Die Bestände an Verbrauchsartikeln, Büro- und Werbematerialien (T€ 82) sind mit einem Pauschalwert bilanziert, der sich aus 1/12 des Jahresverbrauchs dieser Materialien ermittelt.

Unter den Waren (T€ 204) sind insbesondere Getränke- und Leergutbestände ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Seit dem Geschäftsjahr 2004 wird der überwiegende Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Inland über eine Factoringgesellschaft vorfinanziert. Im Forderungsbestand sind zur Berücksichtigung der Werthaltigkeitsrisiken Einzelwertberichtigungen von T€ 131 und Pauschalwertberichtigungen von T€ 54 enthalten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit T€ 3.554 gegen die Alleingesellschafterin, Steigenberger Hotels AG, Frankfurt am Main. Sie resultieren aus dem Cashpool-Guthaben von T€ 34.885, das mit den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Umsatzsteuerzahllast aufgrund der steuerlichen Organschaft und der Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung von insgesamt T€ 31.331 verrechnet wurde. Die übrigen Forderungen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen zwei weitere verbundene Unternehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere die an die Heller Bank AG abgetretenen Forderungen (T€ 1.445) sowie Pachtrückerstattungsansprüche (T€ 238) gegenüber der Vermieterin von vier Hotelbetrieben.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet folgende wesentliche Einzelsachverhalte

An den Verpächter des InterCityHotels Hamburg Altona wurde im März 2002 eine einmalige Mietvorauszahlung in Höhe von T€ 347 geleistet, die zur Senkung der Miete über den restlichen Vertragszeitraum dient und ratierlich aufgelöst wird. Zum Bilanzstichtag beträgt der verbleibende Posten T€ 188.

Im InterCityHotel Stuttgart wurde im Jahr 2007 der zweite Bauabschnitt für die Sanierung der Bäder in den Gästezimmern abgeschlossen. Die Aufwendungen der Bädersanierung in Höhe von insgesamt T€ 706 wurden als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und werden über einen Zeitraum von 10 Jahren ratierlich aufgelöst. Zum Bilanzstichtag beträgt der verbleibende Posten T€ 588.

Die übrigen Rechnungsabgrenzungsposten betreffen u.a. die Umsatzsteuer auf brutto ausgewiesene erhaltene Anzahlungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (T€ 1.500) hält in voller Höhe die Steigenberger Hotels AG, Frankfurt am Main. Der vororganschaftlichen Gewinnvortrag beträgt T€ 33.

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Für Zwecke der Handelsbilanz wurde die Pensionsverpflichtung mit einem Rechnungszinsfuß von 5,0% p.a. ermittelt.

Sonstige Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen sind zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Rückstellungen für Heiz-, Neben- und Energiekosten und Weiterberechnung von Grundbesitzabgaben (T€ 890), Pachteinbehalte (T€ 400), Jubiläumszuwendungen (T€ 369), ausstehende Rechnungen (T€ 290) sowie Tantiemen (T€ 287) passiviert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Die unter den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesenen Vorauszahlungen beinhalten im Wesentlichen Anzahlungen des Eigentümers des InterCityHotels in Hannover (T€ 1.347) auf die vereinbarten Kostenpauschalen zur Beschaffung von Einrichtungsgegenständen und den Innenausbau durch die ICHG. Des Weiteren sind in diesem Posten die Anzahlungen für Reservierungen von Hotelzimmern und Tagungsräumen enthalten.

Sonstige Verbindlichkeiten

Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen für Lohn- und Kirchensteuer (T€ 146) sowie Vorsteuer auf Minderungen von Heiz-, Neben- und Energiekosten enthalten.

Erläuterungen einzelner Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Sie entfallen auf

  Betrag
in T€
Anteil
in %
• Logis 45.146 65,4
• Food & Beverage 16.675 24,2
• Mieten, Pachten und Leasing 4.812 7,0
• Franchisegebühren 1.185 1,7
• Marketingumlagen 747 1,1
• Sonstige Hotelumsätze 444 0,6
  69.009 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 3.214) beinhalten im Wesentlichen Erträge Kostenweiterbelastungen (T€ 1.083), aus Schadenersatzleistungen "No Show" (T€ 782) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 616). Weiterhin sind unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen Vermieterzuschüsse (T€ 428) für die Beschaffung von Einrichtungsgegenständen für in 2008 eröffnete Hotelbetriebe enthalten.

Materialaufwand

Der Materialaufwand setzt sich insbesondere aus dem Rohstoff- und Wareneinsatz, den Energieaufwendungen, den Haushaltsaufwendungen und aus verschiedenen Hilfs- und Betriebsstoffaufwendungen zusammen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten überwiegend Aufwendungen für Fremdleistungen im Bereich der Zimmerreinigung und ähnlicher Dienstleistungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 35.012) sind u.a. Mieten und Pachten (T€ 21.399), Werbeaufwendungen (T€ 2.681), Provisionen (T€ 2.581), Instandhaltungs-aufwendungen (T€ 2.018) sowie Rechts- und Beratungskosten (T€ 464) ausgewiesen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (T€ 1.990) stammen T€ 1.989 aus verbundenen Unternehmen. Davon entfallen T€ 1.945 auf die StAG und resultieren aus den Zinserträgen des Cash Pool-Guthabens. Die weiteren Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die STAG Hotelverwaltungs-Gesellschaft mbH, Wien.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen (T€ 1.762) stammen hauptsächlich aus der Verzinsung des Verrechnungskontos bei der StAG. Die weiteren Zinsaufwendungen resultieren aus dem Factoringvertrag mit der Heller Bank AG, Mainz.

Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember

2008 nominal € 320 Mio. bei einer Laufzeit bis maximal 2030.

Mitglieder der Geschäftsführung

• Herr Joachim Marusczyk, Frankfurt am Main,

Diplom-Verwaltungsbetriebswirt

• Herr Matthias Heck, Rosbach v.d. Höhe

Finanzvorstand der Steigenberger Hotels AG

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB über die im Geschäftsjahr 2008 gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführer wurde nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

  2008 2007
Angestellte (Arbeitnehmer) 492 462
Auszubildende 63 67
Gesamt: 555 529

Konzernabschluss

Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die LISICA Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, Register-Nr. HRA 26675).

Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Steigenberger Hotels AG, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2008 geht als Teilkonzern in den Konzernabschluss der LISICA Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2008 ein. Der Konzernabschluss der Steigenberger Hotels AG wird im elektronischen Bundesanzeiger bekanntgemacht.

 

Frankfurt am Main, den 26. März 2009

Die Geschäftsführung

Joachim Marusczyk

Matthias Heck


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der InterCityHotel GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 26. März 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Uwe Theiß, Wirtschaftsprüfer

ppa. Detlef Reichenbach, Wirtschaftsprüfer

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