Hehn Immobilien & Richter eGbR
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Bodo Robert Kirschner seit 9.7.2018 | Geschäftsführer |
Bodo Joachim Kirschner seit 24.5.2006 | Geschäftsführer |
Rolf Griesser seit 24.5.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kirschner Wohnbau GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Kirschner Wohnbau GmbH, 79106 FreiburgA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Kirschner Wohnbau GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Zur besseren Übersicht und Klarheit, erfolgen in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu machende Angaben und Darstellungen alternativ im Anhang. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 wurden die den Ansatz und die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden betreffenden Bilanzierungsmethoden unverändert beibehalten. Den Ausweis betreffend, wurde für den besseren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und zur Einhaltung von Ausweisvorschriften folgende Änderungen vorgenommen und die Vorjahreszahlen zur besseren Vergleichbarkeit angepasst: • Eine Beteiligung in Höhe von 100 % am Kapital einer Tochtergesellschaft mit einem Buchwert in Höhe von 101 TEUR wird erstmals gesondert unter den Finanzanlagen als "Anteile an verbundenen Unternehmen" statt bisher unter den "Beteiligungen" ausgewiesen. • Anteile an Genossenschaften in Höhe von 5 TEUR werden rechtsformbedingt erstmals gesondert in den Finanzanlagen als "Genossenschaftsanteile" ausgewiesen. • Zum Zwecke der späteren Entwicklung und Bebauung sowie der anschließenden Veräußerung erworbener Grundstücke einschließlich etwaiger darauf befindlicher (Alt-)Gebäude werden in Höhe der Anschaffungskosten von 20.591 TEUR (Vorjahr: 20.047 TEUR) gem. IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung "Ausweis von Immobilien des Anlage- und des Umlaufvermögens im handelsrechtlichen Jahresabschluss (IDW RS IFA 3)" erstmals als Rohstoffe ausgewiesen. Im Vorjahr waren die zur späteren Entwicklung und Bebauung vorgesehenen Grundstücke (14.464 TEUR) in den Waren bzw. betreffend der (Alt-)Gebäude (5.583 TEUR) in den unfertigen Leistungen enthalten. • Die unfertigen Leistungen beinhalten neben den Herstellungskosten der zur Veräußerung vorgesehenen baulichen Anlagen im Erstellungsprozess einschließlich der vorgelagerten Planungs- und Entwicklungskosten erstmalig auch die Anschaffungskosten der hierfür jeweils erworbenen Grundstücke. Letztere waren im Vorjahr in den Waren (10.463 TEUR) enthalten. Erstmals nicht mehr in den Herstellungskosten enthalten sind dafür die jetzt als Rohstoffe (s.o.) ausgewiesenen Anschaffungskosten der (Alt-)Gebäude soweit sie auf noch nicht im Erstellungsprozess befindlichen Grundstücke entfallen. Diese waren im Vorjahr in den unfertigen Erzeugnissen (5.583 TEUR) enthalten. • Weiter wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in erstmaliger Ausübung des Ausweiswahlrechts nach § 268 Abs. 5 Satz 2 in Höhe von 18.205 TEUR (Vorjahr: 27.439 TEUR) offen von den Vorräten abgesetzt. • Zudem wurde erstmals von der Ausübung des Wahlrechts eines unverrechneten Ausweises der latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 S 3 HGB abgesehen und die sich insgesamt ergebende latente Steuerbelastung (im Vorjahr Steuerentlastung) netto in der Bilanz ausgewiesen. • Aufwendungen aus der potenziellen Haftung für Gesellschaften in der Rechtsform der GbR von 395 TEUR (Im Vorjahr 23 TEUR) werden erstmals in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen statt bisher als Abschreibungen auf Finanzanlagen ausgewiesen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind hingegen nicht in den Herstellungskosten enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer für Gebäude wird dabei je nach Bau- und Nutzungsart mit 33 bis 50 Jahren, sowie hiervon abweichend für einen turmartigen Neubau über 70 Jahre linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen. Zum Zwecke der späteren Entwicklung und Bebauung sowie der anschließenden Veräußerung erworbene Grundstücke einschließlich etwaiger darauf befindlicher (Alt-)Gebäude werden zu den Anschaffungskosten gem. IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung "Ausweis von Immobilien des Anlage- und des Umlaufvermögens im handelsrechtlichen Jahresabschluss (IDW RS IFA 3)" als Rohstoffe ausgewiesen. Die unfertigen Leistungen enthalten die Herstellungskosten der zur Veräußerung vorgesehenen baulichen Anlagen im Erstellungsprozess einschließlich der vorgelagerten Planungs- und Entwicklungskosten sowie der Anschaffungskosten der hierfür jeweils erworbenen Grundstücke. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung für allgemeine Risiken in angemessener Höhe gebildet. In den Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Negative Kapitalkonten bei Beteiligungen in der Rechtsform der GbR werden in strenger Auslegung des Vorsichtsprinzips aufgrund der damit verbundenen potenziellen Haftung der Gesellschaft spiegelbildlich als Verbindlichkeit erfasst, auch wenn aktuell daraus keine unmittelbare Zahlungsverpflichtung besteht. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen oder bestehen nutzbare steuerliche Verlustvorträge, so wird die sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern (Vorjahr: aktive latente Steuern) in der Bilanz angesetzt. Ergibt sich daraus insgesamt eine Steuerentlastung, so werden entsprechend dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs 1 S.2 aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Die Bewertung erfolgt unverzinst mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden dabei verrechnet in der Bilanz ausgewiesen. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Darstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich im Einzelnen aus dem beigefügten Anlagespiegel. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.260 TEUR (Vorjahr: 971 TEUR). Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in voller Höhe gegen die Geschäftsführung. Sie waren kurzfristig und wurden daher zinslos gewährt und waren bei Bilanzaufstellung zurückbezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen wie im Vorjahr im wesentlichen Rückstellungen für noch nicht berechnete Baukosten bereits fakturierter Projekte sowie auch Vertriebsprovisionen und pauschal berechnete Gewährleistungsverpflichtungen. Daneben sind noch Rückstellungen für Personalkosten sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie sonstige, dem Betrag nach ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt: Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus Steuern. Latente Steuern Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus Abweichungen der handelsrechtlichen Nutzungsdauer (70 Jahre) für einen turmartigen Neubau gegenüber der Steuerbilanz. Sie sind verrechnet mit aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von 25 TEUR (Vorjahr 736 TEUR) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 395 TEUR enthalten. Diese betreffen Aufwendungen aus potentiellen Haftungsinanspruchnahmen bei Beteiligungen in Rechtsform der GbR. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen in Höhe von 20 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR) auf Zinsen aus verbundenen Unternehmen. Latente Steuern Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -256 TEUR (Aufwand). E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse der Gesellschaft in Höhe von 3.305 TEUR aus Bürgschaften.Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Schuldner als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von 88 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u.a. folgende Sachverhalte:
Die durchschnittliche Laufzeit der Miet- und Leasingverträge beträgt zwei Jahre. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Hinsichtlich der Bezüge wird die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Aus dem ausgewiesenen Bilanzgewinn von 1.149.737,07 EUR werden 1.149.737,07 EUR ausgeschüttet. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Unterschrift der Geschäftsführung
Freiburg, den 30. Oktober 2024 gez. Herr Bodo Kirschner gez. Herr Dennis Kirschner Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Kirschner Wohnbau GmbH, 79106 Freiburg1. Grundlagen der Gesellschaft Die Kirschner Wohnbau GmbH wurde im Jahr 1965 gegründet und hat ihren Sitz in Freiburg im Breisgau. Die Geschäftstätigkeit der Kirschner Wohnbau GmbH umfasst die Projektentwicklung und das Bauträgergeschäft mit Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Gesellschaft hat den strategischen Fokus auf die Entwicklung von Wohnimmobilien im Raum Freiburg im Breisgau gelegt. Neben dem Projektgeschäft verfügt die Gesellschaft im Raum Freiburg im Breisgau zudem über einen Immobilienbestand, der durch Vermietung bzw. zum Teil auch durch Eigennutzung dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dient. Die Kirschner Wohnbau GmbH differenziert sich im Markt durch die ganzheitliche Abwicklung von der Baurechtschaffung bis zur schlüsselfertigen Übergabe an die Erwerber mit besonderem Fokus auf Qualität und Einbindung aller Interessensgruppen. Die Durchführung eines Großprojektes für einen institutionellen Anleger erfolgt über die Tochtergesellschaft K & P Projekt Invest GmbH, an der die Kirschner Wohnbau GmbH sämtliche Anteile hält. Daneben bestehen aktuell sieben Beteiligungen von 50% (davon vier Gesellschaften bürgerlichen Rechts) und zwei von 25% bzw. 30% an Projektgesellschaften. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Multiple Krisen im Geschäftsjahr 2023 wie beispielsweise der Ukrainekrieg, Material- und Lieferengpässe, die hohe Inflation einschließlich der hartnäckigen Baupreisinflation, Fachkräfte- und Handwerkermangel, der Zinsanstieg sowie politische Spannungen und Unsicherheiten prägten nicht nur die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Inland sondern in hohem Maße auch die Entwicklung der Immobilienbranche. Die anhaltende Nachfrage nach Immobilien in Deutschland war dennoch auch im Jahr 2023 ungebrochen. Die Fertigstellungszahlen im Neubaubereich lagen aber weiterhin deutlich unter dem ausgegebenen Ziel der Bundesregierung. Bundesweit sind die Preise für Wohnimmobilien im Jahr 2023 nach einer Studie des Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) stark gefallen und verbilligten sich für Eigentumswohnungen um 8,9%, für Einfamilienhäuser um 11,3% und für Mehrfamilienhäuser um 20,1%. Inflationsbereinigt fällt die Wertminderung noch beträchtlicher aus. Angesichts des exorbitanten Preisanstiegs seit dem Jahr 2009 und dem neuen Zinsumfeld wird die Preiskorrektur vom IfW nicht als besorgniserregend eingestuft, zumal die Preise sich inzwischen wieder stabilisiert hatten. Zudem merkt die Studie an, dass es auch regionale Ausnahmen gibt, in der sich die Preise kaum veränderten oder vereinzelt sogar leicht stiegen. Letzteres konnten wir auch auf regionaler Ebene und insbesondere in der Stadt Freiburg beobachten, wo die anhaltende hohe Nachfrage nach Wohnraum auch weiterhin nicht durch ein ausreichendes Angebot befriedigt wird. Die Fertigstellungszahlen lagen signifikant unter dem Ziel der Stadt Freiburg. Dies führte zusammen mit der Inflation und den höheren Kapitalkosten zu einem starken Anstieg der allgemeinen Mietpreise in der Region. 2.2 Geschäftsverlauf Durch gezielte Investitionen in unsere Heimatregion und konsequenten Fokus auf unsere Strategie, hochwertige Lagen und Objekte zu entwickeln, konnten wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung erreichen und erneut steigende Verkaufspreise bei unseren Neubauwohnimmobilien realisieren, wenn auch der Vertrieb merklich schwieriger wurde. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir bei allen an die Erwerber übergebenen Immobilien unsere Kalkulationen in etwa bestätigen. Im Berichtsjahr haben wir weitere Optimierungs- und Weiterentwicklungsmaßnahmen in Angriff genommen. Ziel dieser Maßnahmen war die Sicherung des Qualitätsstandards, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. 2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Kirschner Wohnbau GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. 2.3.1. Ertragslage Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr auf 6.649 TEUR (+1.853 TEUR) gesteigert werden. Ursächlich hierfür war insbesondere die deutlich gestiegene Anzahl an fertiggestellten Immobilien und die damit einhergehende signifikante Erhöhung unserer Umsatzerlöse. Die Steigerung der Umsatzerlöse übertraf dabei deutlich die gegenläufige Bestandsverminderung der zu Herstellungskosten ausgewiesenen unfertigen Erzeugnisse. Dies führte buchtechnisch neben einer - bezogen auf die Summe aus Umsatzerlösen und Bestandveränderung - spürbar verbesserten Materialaufwandsquote in Folge der höheren Realisierung stiller Reserven durch die Fertigstellung verkaufter Immobilien zu der zufriedenstellenden Verbesserung des Rohertrags. Zudem konnten die Mieterlöse gesteigert werden, was sich ebenfalls positiv auf das Rohergebnis ausgewirkt hat. Gegenläufig hat sich der starke Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge, die insbesondere aufgrund der mit TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 736) erheblich geringeren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, auf das Rohergebnis ausgewirkt. Die Personalkosten sind mit 1.580 TEUR (+201 TEUR) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ursächlich hierfür waren insbesondere die ergebnisabhängigen variablen Bezüge. Ebenfalls erhöht haben sich mit 420 TEUR (+89 TEUR) die Abschreibungen aufgrund von wesentlichen Zugängen beim Bestandsbesitz der Immobilien. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vertriebsbedingt die Aufwendungen für Verkaufsprovisionen gegenüber dem Vorjahr stark zurückgegangen, während die übrigen enthaltenen Aufwendungen sich überwiegend auf Vorjahresniveau bewegen. Allerdings sind erstmalig außergewöhnliche Aufwendungen aus Haftungsrisiken für GbR-Beteiligungen erfasst, so dass in Summe die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 1.657 TEUR (-45 TEUR) leicht niedriger als im Vorjahr ausfallen. Per Saldo ergibt sich mit 2.993 TEUR (+1.607 TEUR) ein zufriedenstellendes Ergebnis vor Zinsen und Beteiligungserträgen und vor Steuern (EBIT). Das Zins- und Beteiligungsergebnis fällt mit -1.447 TEUR (-254 TEUR) negativer als im Vorjahr aus. Ursächlich hierfür ist insbesondere das gestiegene Fremdkapitalzinsniveau. Ergebnisbedingt und aufgrund der Verminderung (im Vorjahr Erhöhung) der aktivierten latenten Steuern sind die Aufwendungen für Ertragsteuern auf 459 TEUR (+858 TEUR) angestiegen, während im Vorjahr sich unterm Strich ein Ertrag aus der Aktivierung von latenten Steuern und der Auflösung von Gewerbesteuerrückstellungen ergab. Die Ertragssteuerquote liegt bei 31%. Die sonstigen Steuern von 59 TEUR (+1 TEUR) betreffen überwiegend Grundsteuern und liegen auf Vorjahresniveau. In Summe verleibt nach Steuern ein positives Jahresergebnis von 1.028 TEUR (+495 TEUR). 2.3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Kirschner Wohnbau GmbH hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr nur sehr gering auf 55.907 TEUR (+361 TEUR) erhöht. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen auf 27.631 TEUR (+4.173 TEUR) insbesondere aufgrund der Investitionen in Bestandsimmobilien gestiegen und beträgt damit 49,4% der Bilanzsumme. Vom Anlagevermögen entfallen 25.693 TEUR (+4.589 TEUR) auf Bestandsimmobilien. Das Umlaufvermögen zuzüglich Rechnungsabgrenzungen und latenten Steuern summiert sich auf 28.276 TEUR (-3.812 TEUR) kurzfristige Aktiva. Der Rückgang resultiert insbesondere aus einem geringeren Bestand an flüssigen Mittel von 3.630 TEUR (-4.758 TEUR). Die wesentliche Mittelbindung im Umlaufvermögen entfällt mit 19.604 TEUR (-941 TEUR) unverändert auf den Vorratsbestand nach Abzug der erhaltenen Anzahlungen. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über Eigenkapital in Höhe von 7.413 TEUR (+1.028 TEUR), das sich um den Jahresüberschuss erhöht hat. Aufgrund der fast unveränderten Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote damit auf 13,3% (+1,8%-Punkte) gestiegen. Der Zuwachs der Rückstellungen auf 3.143 TEUR (+1.579) erklärt sich insbesondere aus erhöhten Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Baukosten aufgrund der erhöhten Baufertigstellungen zum Jahresende. Die Verbindlichkeiten zuzüglich passiven Rechnungsabgrenzungsposten und passiven latenten Steuern sind in Summe auf 45.351 TEUR (-2.247 TEUR) zurückgegangen. Ursächlich hierfür sind die mit 39.099 TEUR (-4.894 TEUR) verminderten Bankverbindlichkeiten. Gegenläufig haben sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entwickelt. 2.3.3. Finanzlage Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt +2.588 TEUR. Diesem steht ein aufgrund der Tilgung von Bankkrediten ein per Saldo negativer Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von -2.177 TEUR gegenüber. Zudem ergab sich aus der Investitionstätigkeit ein Zahlungsmittelabfluss von -5.167 TEUR, so dass sich die flüssigen Mittel gegenüber dem Vorjahr um 4.758 TEUR auf 3.630 TEUR reduziert haben. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen am Bilanzstichtag 19.888 TEUR im Zusammenhang mit der Finanzierung von Bestandsimmobilien des Anlagevermögens und 19.211 TEUR aus der Finanzierung des Vorratsvermögens. Die Summe aus Eigenkapital und Darlehen für die langfristige Finanzierung von Bestandsimmobilien beträgt 27.301 TEUR und entspricht damit nahezu dem Buchwert des Anlagevermögens von 27.631 TEUR. Die Summe aus den erhaltenen Anzahlungen und projektbezogenen Bankfinanzierungen beträgt 37.416 TEUR und entspricht damit nahezu dem Buchwert der zur Vermarktung vorgesehenen Grundstücke und den darauf bereits errichteten unfertigen Leistungen von 37.809 TEUR. 2.3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Mit der wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind wir insbesondere im Kontext der zahlreichen externen Herausforderungen zufrieden. Die Eigenkapitalquote konnte durch den Jahresüberschuss gestärkt werden. Aus der operativen Geschäftstätigkeit bestehen ausreichend finanzielle Reserven. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit ungefährdet. Unsere Finanzierungsstruktur ist für unsere Geschäftstätigkeit und Branche zufriedenstellend. 3. Prognosebericht sowie Risiken- und Chancenbericht 3.1. Voraussichtliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 Die Branchenvertreter der Immobilienwirtschaft rechnen auf Basis der Zahlen des Ifo Instituts zum Geschäftsklima im Wohnungsbau mit einer weiteren Verschärfung der Angebots- und Nachfragedynamik. Wir gehen daher davon aus, dass sich die externen negativen Belastungen auch im Jahr 2024 und danach fortsetzen und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflussen werden, rechnen aber für unsere Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr 2024 mit einem im Branchenvergleich zufriedenstellenden Ergebnis. Allerdings gestaltet sich der Vertrieb auch für unser Marktsegment zunehmend herausfordernder. Die wirtschaftliche Entwicklung der Kirschner Wohnbau GmbH wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 nach dem bisherigen Verlauf und unseren Erwartungen von der (negativen) gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abweichen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 nochmals verbessertes Jahresergebnis. Ursächlich hierfür wird die geplante Fertigstellung bereits vermarkteter Immobilien zu im Wesentlichen budgetierten Kosten sein. Eine mittel- oder langfristige Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung erscheint uns vor dem Hintergrund der derzeitigen konjunkturellen Entwicklung schwierig. Die sich abzeichnende Stabilisierung der Herstellungskosten und die Erwartungen auf weitere Zinssenkungen bei unverändert hohem Immobilienbedarf stimmt uns dennoch für die Zukunft optimistisch. 3.2 Risiken der zukünftigen Entwicklung Unser Risikomanagement entspricht den Anforderungen an die Komplexität und Größe unseres Unternehmens. Es stellt die Identifizierung, Messung, Steuerung und Überwachung der von uns identifizierten wesentlichen Risiken sicher. Bedeutsamster operativer Baustein ist unser permanentes Projektcontrolling für das Bauträgergeschäft sowie daneben eine fortlaufende Liquiditätsplanung und -steuerung. Risiken im Unternehmensumfeld Die für die Kirschner Wohnbau GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung, der Entwicklung des Zinsniveaus und der Inflation zu sehen. Eine schwache Konjunktur wirkt sich grundsätzlich auf das Investitionsverhalten und damit auch auf die Nachfrage nach Immobilien aus. Hohe Zinsen belasten zusätzlich aufgrund höherer Fremdfinanzierungskosten die Nachfrage nach Immobilien und das erzielbare Preisniveau. Die Inflation wirkt sich erhöhend auf die Baukosten und damit auf die erforderlichen Immobilienpreise aus. Branchenrisiken Da kurzfristig bebaubare Grundstücke nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen und sich die Planung, Vertriebs- und Bauausführung und Fertigstellung über mehrere Jahre erstreckt, schwanken die Umsätze aus dem für die Gesellschaft wesentlichen Bauträgergeschäft stark. Damit ergeben sich jährlich schwankende Ergebnisbeiträge aus dem Bauträgergeschäft. Die Projekte im Bauträgergeschäft unterliegen dem allgemeinen Risiko, dass die zu errichtenden Wohneinheiten vom Markt nicht oder nicht zum projektierten Preis angenommen werden. Hierbei spielen Aspekte wie zum Beispiel die Ausstattung, der Grundriss, die Mikro- und Makrolage, der Kaufpreis sowie die Ökonomie eine entscheidende Rolle. Dieses Risiko minimiert die Gesellschaft durch gezielte Auswahl und Planung der Projekte in ihrem langjährig bekannten regionalen Marktsegment. Zudem sind die zu errichtenden Immobilien so gestaltet, dass auch bei einer eventuellen späteren Umwidmung in den eigenen Bestand der Gesellschaft eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals über Mieterlöse möglich ist. Um wirtschaftlich nachhaltig agieren zu können, müssen die voraussichtlichen Herstellungskosten möglichst genau und die erzielbaren Verkaufspreise so kalkuliert werden, dass die prognostizierten Erlöse auskömmlich sind. Andererseits ist bei der Preisgestaltung auch das am Markt erzielbare Preisniveau zu beachten. Im Bauträgergeschäft sind die Abverkaufszeiten aufgrund von Nachfrageänderungen sowie der Überschreitung von geplanten Kosten und Bauzeiten die wesentlichen Risiken. Ebenso führen steigende Grundstücks- und Herstellungskosten zu geringeren Deckungsbeiträgen, da die am Markt erzielbaren Verkaufspreise nicht unendlich steigerungsfähig sind. Die Gesellschaft geht daher von aus, dass sich die Vermarktung von Bauträgermaßnahmen erheblich erschweren wird. Neben den Eigenschaften des Produktes ist für den Vertriebserfolg auch das gewählte Vertriebskonzept von hoher Bedeutung. Bei einer unzureichenden Projektbetreuung könnten die Verkaufserlöse deutlich zeitverzögert eingehen oder schlimmstenfalls ganz ausbleiben. Außerdem könnten dann der Gesellschaft Zusatzkosten beispielsweise durch eine längere Kapitalbindung, durch Bewirtschaftungskosten oder eine längere Akquise-Phase entstehen. Leistungswirtschaftliche Risiken Im Bauträgergeschäft könnten Verzögerungen bei der Fertigstellung von Bauträgereinheiten auftreten, sodass geplante Übergaben nicht vollständig durchgeführt werden können. Eine spätere Umsatzrealisierung gegebenenfalls verbunden mit Schadensersatzforderungen kann die Folge sein. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist die statistische Insolvenzgefahr der von uns beauftragten Bau- und Handwerkerfirmen und damit die Gefahr, dass diese ausfallen und es dadurch bedingt zu Bauzeitverzögerungen kommen könnte, grundsätzlich gestiegen. Durch die Beauftragung langjähriger und solventer Partnerunternehmen sehen wir hierin aber aktuell für unsere Projekte keinen Anlass zur Sorge. Dem im Bauträgergeschäft bis zum Ende der Gewährleistungsphase herrschenden Risiko der Mängelansprüche begegnet die Gesellschaft durch ein aktives Mängelmanagement. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Kirschner Wohnbau GmbH ist ein Unternehmen mit hohem Kapitaleinsatz. Bei steigenden Fremdkapitalkonditionen besteht das grundsätzliche Risiko, dass Vorhaben gar nicht oder nicht mehr wirtschaftlich realisiert werden können, oder die Finanzierung des Anlagevermögens nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden kann, da der zu leistende Kapitaldienst die zukünftigen Einnahmen der Immobilie übersteigt. Aufgrund des für unsere Branche erforderlichen hohen Fremdkapitaleinsatzes, bedeuten steigende Zinsen eine erhebliche Zunahme des Zinsaufwands mit entsprechend negativen Auswirkungen auf unsere Jahresergebnisse. Durch die Zinsbindungsfristen versuchen wir diese Auswirkungen so zu managen, dass die Ergebnisbelastungen steigender Zinsen möglichst minimiert werden. Es bestehen Beteiligungen an Projektgesellschaften in der Rechtsform der GbR, was dem Grunde nach mit entsprechenden Nachschuss- und Haftungsrisiken verbunden ist. Aktuell sehen wir aber hieraus keine finanziellen Risiken für die Kirschner Wohnbau GmbH. Bestehende negative Kapitalkonten bei den GbRs resultieren überwiegend aus Vertriebskosten (insbesondere Provisionen) und sind nach dem Vorsichtsprinzip bereits spiegelbildlich in unserer Bilanz erfasst. Sonstige Risiken Die Kirschner Wohnbau GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Das Gewinnen und Halten von qualifizierten Mitarbeitern hat eine entsprechend hohe Priorität im Unternehmen. Das Immobiliengeschäft unterliegt von Gesetzes wegen verdachtsgemäß einem erhöhten Risiko für Geldwäschegeschäfte. Unter Geldwäsche versteht man das Einschleusen illegal erwirtschafteter Vermögenswerte in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf. Es besteht daher grundsätzlich das Risiko, dass Projekte der Kirschner Wohnbau GmbH zum Zwecke der Geldwäsche benutzt werden könnten. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein angemessenes Risikomanagement zur Verhinderung von Geldwäsche und Beachtung der gesetzlichen Sorgfaltspflichten. 3.3. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Kirschner Wohnbau GmbH kann auf ein breites Fundament gewachsener Geschäftsbeziehungen zu ihren finanzierenden Banken, den für sie tätigen Planungs- und Bauunternehmen sowie Handwerkern als auch zu kommunalen Behörden setzen. Das Unternehmen ist zudem bei Käufern und Mietern als zuverlässiger und seriöser Partner bekannt. Auch zukünftig ist mit einer hohen Nachfrage nach Wohnungen in Freiburg und Umgebung zu rechnen. Die stabile Gesellschafterstruktur, die Eigenkapitalausstattung sowie die klare strategische Ausrichtung des Unternehmens bilden stabile Leitplanken für unsere Planung und das operative Handeln. Die im Jahr 2024 von der EZB eingeleiteten Zinssenkungen haben sich bereits positiv auf die Entwicklung der Bauzinsen ausgewirkt. Für die von vielen Experten erwarteten weiteren Zinssenkungen ist davon auszugehen, dass diese sich erhöhend auf die Nachfrage und Preise im Immobilienmarkt auswirken würden. Mit unserem vorhandenen Bestand an unbebauten Grundstücken haben wir eine sehr gute Ausgangsbasis, um auch in den kommenden Jahren regional in unserem Marktsegment Immobilien erfolgreich zu entwickeln und zu vermarkten. Unsere qualifizierten Fach- und Führungskräfte sind aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz sowie ihrer langjährigen Markterfahrung ein zusätzliches Asset, um sich von den Wettbewerbern abzuheben. Die Lage und Qualität unserer Bestandsimmobilien sowie das weiter steigende Mietniveau in der Region sichert zudem stabile, langfristig weiter steigende Mieterlöse ohne ein wesentliches Leerstandsrisiko. 3.4 Gesamtaussage zu den Risiken und Chancen Die potenziellen Risiken haben sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. Auf der leistungswirtschaftlichen Seite und im Bereich der Baukosten sind die Herausforderungen weiterhin hoch, aber beherrschbar. Daneben sind die Auswirkungen aus der negativen gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung trotz der rückläufigen Inflationsraten und den inzwischen auch sinkenden Zinsen im Vertrieb näher an uns herangerückt. Auf Basis unserer gewachsenen Geschäftsbeziehungen, den Besonderheiten des regionalen Immobilienmarkts und unserem Vorratsbestand sehen wir dennoch auch weiterhin durchaus Chancen für unsere Gesellschaft und sind daher optimistisch. Unser vergrößerter Bestand an vermieteten Immobilien des Anlagevermögens macht uns zudem auf der Erlösseite ein Stück unabhängiger vom Bauträgergeschäft. Wir sehen vor diesem Hintergrund derzeit keine, unsere Entwicklung nachhaltig wesentlich beeinträchtigende oder sogar den Bestand der Gesellschaft gefährdende Lage der Gesellschaft.
Freiburg, den 30. Oktober 2024 Bodo Kirschner Dennis Kirschner Geschäftsführer der Kirschner Wohnbau GmbH sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kirschner Wohnbau GmbH, Freiburg im Breisgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kirschner Wohnbau GmbH, Freiburg im Breisgau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kirschner Wohnbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 4. November 2024 KAISER & SOZIEN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Manuel Philipp, Wirtschaftsprüfer Julius Mittelberger, Wirtschaftsprüfer |
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