DVLTL Holding GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Piechl seit 15.9.2025 | Prokura |
Birgit Lenz seit 30.10.2023 | Geschäftsführer |
Michael Paul seit 15.10.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Raiffeisen-Leasing Gesellschaft m.b.H. | 0.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Austria Leasing GmbHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A) Geschäft und Rahmenbedingungen I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gemäß BDL war das ökonomische Umfeld des Jahres 2023 durch eine weltweite konjunkturelle Abkühlung geprägt. Ursache sind vor allem die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, welcher zunächst einen Energiepreisschock ausgelöst hat. Den daraufhin stark steigenden Inflationsraten wurde weltweit durch eine deutliche Steigerung der Leitzinsen entgegengetreten. Zur Senkung des Inflationsdrucks war ein Abkühlen der Konjunktur der gewünschte Effekt der geldpolitischen Maßnahmen. Trotz weiterer geopolitischer Krisenherde sank der Inflationsdruck zuletzt deutlich auf 2,9 Prozent zum Jahresende im Euroraum. Die Zielrate von 2 Prozent bleibt jedoch noch in weiter Ferne. In Anbetracht der ökonomischen Tragweite der geopolitischen Krisen, der Inflation und deutlichen Zinserhöhungen der Notenbanken, konnte die deutsche Volkswirtschaft im vergangenen Jahr nicht mehr wachsen. Insbesondere die Industrie leidet, da neben der schwachen weltweiten Nachfrage, der erhöhten Zinsen auch der Euro zinsbedingt schwach ist. Die aktuellen Daten für Deutschland deuten auf einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 Prozent für das Gesamtjahr 2023 hin. In gleicher Größenordnung ist auch das 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Vor diesem Hintergrund sollten auch die Ausrüstungsinvestitionen lediglich durch Nachholeffekte leicht gestiegen sein. Prognosen deuten lediglich ein minimales Wachstum von unter 1 Prozent an. Das im Jahr 2023 reduzierte Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen von etwa 0,7 Prozent strahlte auch auf die Leasing-Branche aus. Die erste Schätzung der Entwicklung in der Leasing-Branche basiert auf der Erhebung der Quartalsdaten 2023. Diese umfasst jedoch lediglich eine Teilmenge der Branche und stellt keine Vollerhebung dar. Aufgrund der geringen Daten kann für Immobilien-Leasing keine valide Prognose abgegeben werden. Auf Basis Quartalsdaten gehen wir von einem Wachstum des Neugeschäfts bei den Anschaffungswerten von 15 Prozent aus. Dieser Wert teilt sich auf in ein Wachstum von 17,8 Prozent im Leasing-Neugeschäft und 1,8 Prozent bei Mietkauf. Die Anzahl der Verträge stieg in unserer Prognose um 19,1 Prozent. Auch die Rückgänge von Maschinen für die Produktion (-15,1 Prozent) sowie für Agrartechnik (-10,6 Prozent), gemessen an den Anschaffungswerten, gehen auf das Konto der konjunkturellen Entwicklung. Abermals deutlich stieg die Objektgruppe der Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien um über 22 Prozent. Aktuelle Herausforderungen im Jahr 2024 ergeben sich durch anhaltende geopolitische Risiken, wie der Angriffe der Huthi-Rebellen auf die Schifffahrt im Roten Meer. Der Ukrainekrieg bleibt ebenso eine Gefahr, insbesondere wenn die Unterstützung für die Ukraine schwindet und Russland im Krieg Oberhand gewinnen sollte. Aber auch die zunehmende Unsicherheit infolge des Erstarkens von rechtspopulistischen oder gar rechtradikalen Parteien in der westlichen Welt schürt weitere Unsicherheit. Die konjunkturelle Zurückhaltung bei den Investitionen wird weiter ergänzt durch einen missverständlichen wirtschaftspolitischen Kurs. So fehlt Planungssicherheit für Investitionen, die neben mangelnder Klarheit der Ampelkoalition in der Industriepolitik insbesondere die Förderpolitik betrifft. Das Urteil aus Karlsruhe und der daraus resultierende Sparkurs stellt die Finanzierung der Transformationsunterstützung durch die Bundesregierung in Frage. Eine deutlich investitionsfreundlichere Politik mit langer Planungssicherheit ist notwendig. Hierzu kann ein umfassender Bürokratieabbau ebenso beitragen wie eine klare Investitionspolitik der öffentlichen Hand. Öffentliche Investitionen in die Infrastruktur sollten dabei ebenso im Fokus stehen, wie auch Investitionsanreize für private Investoren. Um hier eine Kehrtwende zu schaffen sind aktuell alle demokratischen Parteien gefragt, was eine Einigung noch komplizierter macht. Vor diesem Hintergrund sind die Perspektiven für das Jahr 2024 nicht besonders rosig. Die Geldpolitik im Euroraum war nicht restriktiv genug, um die Inflation zeitnah und nachhaltig auf das 2% Ziel zu drücken. Die Inflation wird also weiterhin erhöht blieben und in Folge von Lohnabschlüssen gegebenenfalls sogar nochmals steigen. Diese sind wiederum nötig, da die Reallöhne seit Ende 2020 gefallen sind. Eine Zinssenkung im Jahr 2024 sollte nur schwer zu rechtfertigen sein und bei einem zu frühen Vorgehen für einen abermaligen (leichten) Anstieg der Inflation spätestens 2025 sorgen. Die ersten Frühindikatoren für 2024, wie der Einkaufsmanagerindex aber auch die Verbändeumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln deuten bereits einen schwachen Jahresstart an. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes sollte aktuellen Prognosen der Forschungsinstitute und der Banken folgend im Jahr 2024 bei etwa 0,3% liegen. Dementsprechend werden auch die Ausrüstungsinvestitionen maximal stagnieren, was ein Wachstum der Leasing-Branche stark begrenzen wird. Nach Aussage der Creditreform haben hohe Kostenbelastungen und die Rezession das Insolvenzgeschehen in Deutschland befeuert. 2023 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich um 23,5 Prozent auf 18.100 Fälle (2022: 14.660 Fälle). Gemäß Creditreform Wirtschaftsforschung brechen immer mehr Firmen unter den Dauerbelastungen der hohen Energiepreise und der Zinswende zusammen. Bereits im Vorjahr habe der Insolvenztrend nach elf Jahren rückläufiger Zahlen gedreht. Danach wird die Zahl der Insolvenzen bei diesen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch in den kommenden Monaten deutlich ansteigen. Die Fallzahlen sind damit fast normalisiert und die Sondereffekte aus der Corona-Zeit weitgehend verpufft. Im Vergleich zu 2019 haben sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen signifikant verschlechtert und der wirtschaftspolitische Schlingerkurs verunsichert zusätzlich. Die Untersuchung der Creditreform Wirtschaftsforschung belegt eine massiv gestiegene Zahl an Insolvenzen von mittleren und großen Unternehmen. Bei Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern lagen die Fallzahlen um 50 Prozent über dem Vorjahreswert. Zahlreiche prominente Insolvenzen gab es 2023 im Handel (u. a. Peek & Cloppenburg sowie Real GmbH). Bei Unternehmen mittlerer Größe mit 51 bis 250 Beschäftigten stiegen die Insolvenzen sogar um rund 76 Prozent. Ein Grund für das Anspringen der Insolvenzspirale dürften auch Nachholeffekte sein. Viele nun insolvente Unternehmen hätten jahrelang gegen multiple Krisen wie Corona, Inflation und Fachkräftemangel angekämpft. In allen Hauptwirtschaftsbereichen verzeichnete Creditreform einen deutlichen Anstieg der Insolvenzzahlen. Im Verarbeitenden Gewerbe stiegen die Fallzahlen am stärksten an (plus 30,2 Prozent) - es folgt der Handel (plus 26,0 Prozent). Im Baugewerbe war ein Anstieg um 20,8 Prozent zu verzeichnen. Der Zuwachs im Dienstleistungsgewerbe im Vergleich zum Vorjahr betrug plus 22,3 Prozent. Gemäß Creditreform steht die Bauwirtschaft in Deutschland durch hohe Zinsen, steigende Baukosten und dem Einbruch der Nachfrage vor schwierigen Zeiten. Der Insolvenzantrag der Signa Real Estate Germany und schließlich der gesamten Signa Holding zeigen, wie schwierig die Lage für Projektentwickler und Bauträger geworden ist. Das Scheitern der Milliardenobjekte in renommierten Lagen würde gewaltige Folgen für Mitarbeiter, Auftragnehmer und Gläubiger sorgen. Creditreform untersuchte im Rahmen der Insolvenzstudie die wirtschaftliche Situation im Baugewerbe gesondert. Demnach deuten auch Zahlen aus den Creditreform Datenbanken auf eine heraufziehende Krise im Bausektor hin. Aus Sicht von Kreditgebern und Lieferanten war bereits in den letzten Monaten eine Verschlechterung der Zahlungsmoral im Baugewerbe zu beobachten. Allerdings ist auch das Baugewerbe selbst mit schlechteren Finanzierungsbedingungen konfrontiert. Bauunternehmen beklagen zunehmend eine Verschlechterung des Zahlungsverhaltens ihrer Kunden, die Forderungsverluste haben zugenommen. Der Druck auf die Liquiditätslage der Bauunternehmen steigt unter den aktuellen Bedingungen immer mehr. Die Insolvenzzahlen im Sektor reagierten bereits. Besonders betroffen waren im Jahr 2023 Branchen wie beispielsweise Erschließung von Grundstücken und Bauträger, Straßenbau und Tiefbau. Weiter zunehmende Belastungen für das Baugewerbe dürften diesen Trend noch verstärken. II. Geschäftsverlauf Überblick Im Jahr 2023 wurden keine Leasing- oder leasingähnlichen Neugeschäfte abgeschlossen. Die Gesamtkosten sind 2023 gegenüber 2022 um TEUR 8 gesunken. Der Umsatz ist auf Grund geringerer Sondereffekte in 2023 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 18 gesunken. Insgesamt konnte ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Wesentliche Ereignisse In 2023 wurden drei Projekte verkauft, was zu einem Rückgang beim Umsatz ab 2024 von ca. 80 TEUR pro Jahr und Reduzierung der Kosten von rund TEUR 11 führen wird. Im Gegenzug hatten sechs Projekte, die 2022 abgeschlossen worden sind, ihren Mietbeginn zum 01.01.2023. Dies führt zu einer Umsatzsteigerung ab 2023 von ca. TEUR 192 und Erhöhung der Kosten um rund TEUR 22. Analyse des Geschäftsverlaufs anhand von finanziellen Leistungsindikatoren Die Austria Leasing GmbH hat in 2023 wieder ein planmäßig positives Jahresergebnis erzielt. Im Einzelnen ergeben sich anhand des Geschäftsverlaufs folgende finanzielle Leistungsindikatoren. Verwaltetes Gesamtvolumen Leasing- und leasingähnlicher Objekte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in Millionen EUR zum 31.12.2023 und 31.12.2022 von ca.:
Laufende Erträge p.a. aus Geschäftsbesorgungsverträgen in TEUR
2023 ergaben sich geringfügige Erhöhungen aus Indexanpassungen. 2024 werden wie 2023 bestehende Indexklauseln wirksam. Im Gegenzug wird es voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 zu einem Verkauf von einem Objekt kommen. Dies führt 2024 zu einem geringeren Erlös von rund TEUR 30 und es wird mit Kosteneinsparungen von TEUR 4 zu rechnen sein. Zur Beurteilung der Finanzlage wurde die nachstehende Kapitalflussrechnung auf der Grundlage des Finanzmittelfonds (= kurzfristige verfügbare flüssige Mittel) gemäß DRS 21 zur Kapitalflussrechnung mit entsprechendem Vorjahresausweis erstellt:
1. Abweichungen zu den Einschätzungen des Geschäftsverlaufs des Vorjahres Die Erträge in 2023 liegen auf Grund nicht planbarer Einmaleffekte um rund TEUR 51 über der Prognose. Auf der Kostenseite wurden die geplanten ordentlichen Aufwendungen um TEUR 8 unterschritten. Insgesamt wurde ein um TEUR 163 über den Erwartungen liegendes Jahresergebnis erreicht. 2. Angaben zu bestehenden Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden seitens der Austria Leasing GmbH nicht betrieben. B) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage I. Ertragslage 1. Ergebnisstruktur und Trends Die laufenden Honorareinnahmen aus den Geschäftsbesorgungsverträgen lagen über den Vorjahreswerten. Insgesamt ist der Umsatz in 2023 auf Grund von geringeren Einmaleffekten gesunken. Die ordentlichen Kosten sind insgesamt gegenüber 2022 um TEUR 6 gesunken. Insgesamt wird nach derzeitigem Planungsstand mit einem positiven Jahresergebnis für 2023 gerechnet. Die wesentlichen Veränderungen der Kosten gegenüber dem Vorjahr ergeben sich wie folgt:
2. Umsatz und Absatzentwicklung Aus dem vorhandenen Bestand an Leasingverträgen inkl. Umstrukturierungserträgen konnten im Geschäftsjahr rund 1.040 TEUR an Umsatz erwirtschaftet werden. Im Vorjahr lag der Umsatz bei rund 1.321 TEUR. 3. Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand zum 31.12.2023 ist unverändert bei vier fest angestellten Mitarbeitern. II. Finanzlage 1. Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Ziel des Finanzmanagements ist es, auf Grund der Erlöse aus den bestehenden Geschäftsbesorgungsverträgen ein positives Betriebsergebnis auszuweisen. In der Vergangenheit konnte dieses Ziel jährlich erreicht werden. Wesentlich ist allerdings die Betrachtung der Finanzlage aus Konzernsicht, da der größte Teil der aus den Leasinggeschäften generierten Ertragsanteile der Zinsmarge zufällt und damit der Konzerngesellschaft Raiffeisen Finanzierungs GmbH in Wien. Die Muttergesellschaft, Raiffeisen Leasing GmbH, Wien, hat gemäß Gesellschafterbeschluss aus März 2011 dem Unternehmen Eigenkapital in Höhe von TEUR 9.220 zugeführt. Die Zuzahlung wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Darüber hinaus besteht noch eine harte Patronatserklärung der Gesellschafterin zugunsten des Unternehmens. 2. Finanzierungsquellen Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln. 3. Investitionen Investitionen sind ausschließlich Ersatzinvestitionen. 4. Liquiditätsanalyse Auf Grund des positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit gemäß Teil A 11.3 sowie auf Grund des Bestandes an täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten von TEUR 347 sowie des kurzfristigen Kredits an die Raiffeisen-Leasing GmbH in Höhe von TEUR 6.272 (Stand 31.12.2023) bestehen keinerlei Liquiditätsprobleme. III. Vermögenslage 1. Zusammensetzung des Vermögens
Das Anlagevermögen der Gesellschaft setzt sich zusammen aus Sachanlagevermögen 16 TEUR sowie Finanzanlagen 44 TEUR. Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.272 und aus Forderungen an Kreditinstitute und Barreserven in Höhe von TEUR 347 sowie Sonstigen Vermögensgegenständen von 145 TEUR. 2. Vertragliche Strukturen Die wesentlichen vertraglichen Vereinbarungen des Unternehmens beinhalten die Geschäftsbesorgungsverträge mit der Muttergesellschaft der Raiffeisen Leasing GmbH einerseits, sowie die Geschäftsbesorgungsverträge mit den jeweiligen Objektgesellschaften andererseits. Zudem existiert eine harte Patronatserklärung zugunsten des Unternehmens seitens der Muttergesellschaft. C) Risiko-, Chancen- und Prognosebericht I. Chancen und Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrer Gemeinschaftsdiagnose (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin), ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V, Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung) ihre Prognose für 2024 deutlich nach unten revidiert und erwarten nun nur noch einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,1% (1,3 %). Für 2025 sie die Prognose mit +1,4% nahezu unverändert (bislang 1,5%). Laut Gutachten geht eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. Im laufenden Jahr avanciert der private Konsum zur wichtigsten Triebkraft für die Konjunktur, im kommenden Jahr dann vermehrt auch das Auslandsgeschäft. Derzeit bewegt sich die Wirtschaftsleistung auf einem Niveau, das kaum über dem vor der Pandemie liegt. Seitdem tritt die Produktivität in Deutschland auf der Stelle. Außen- und binnenwirtschaftlich gab es zuletzt mehr Gegen- als Rückenwind. Der private Konsum zog später und weniger dynamisch an als bislang von der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose erwartet. Die deutschen Ausfuhren gingen trotz steigender weltwirtschaftlicher Aktivität zurück, vor allem, weil die Nachfrage nach den für Deutschland bedeutsamen Investitions- und Vorleistungsgütern schwach war und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit bei energieintensiven Gütern litt. Fortwährende Unsicherheit über die Wirtschaftspolitik belastet die Unternehmensinvestitionen, die sich trotz der erwarteten Belebung im kommenden Jahr dann auf dem Niveau des Jahres 2017 bewegen dürften. Die Effektivverdienste werden in den Jahren 2024 und 2025 voraussichtlich um 4,6 bzw. 3,4% zulegen. Damit nehmen die Reallöhne über den gesamten Prognosezeitraum zu und holen die Verluste aus dem Jahr 2022 und dem ersten Halbjahr 2023 langsam wieder auf. Das Niveau von Ende 2021 - also vor dem drastischen Inflationsschub - wird aber voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2025 erreicht. Insgesamt erwarten die Institute einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3% im laufenden und um 1,8% im kommenden Jahr. Bereinigt um den dämpfenden Effekt der Energiepreise ergeben sich Kerninflationsraten von 2,8 (2024) und 2,3% (2025). Ein robuster Arbeitsmarkt stützt die konsumbezogenen Auftriebskräfte. Die realen Lohnstückkosten nehmen im Zuge der Lohnsteigerungen zwar wieder deutlich zu, bleiben aber beschäftigungsfreundlich. Die Arbeitslosigkeit dürfte nur noch geringfügig steigen und bereits ab dem Frühjahr wieder sinken. Auf Jahressicht prognostizieren die Institute Arbeitslosenquoten von 5,8% (2024) und 5,5% (2025). Die Fehlbeträge im gesamtstaatlichen Haushalt gehen in Relation zur Wirtschaftsleistung von 2,1% im Vorjahr auf 1,6% (2024) und 1,2% (2025) zurück. Die Einnahmenquote der öffentlichen Hand erreicht in den beiden Prognosejahren mit 47,5% und 48,4% jeweils gesamtdeutsche Rekordwerte. Wirtschaftspolitisch empfehlen die Institute eine behutsame Reform der Schuldenbremse basierend auf dem Vorschlag der Deutschen Bundesbank, der mehr schuldenfinanzierte Investitionen als bislang zulässt. Zudem regen sie an, die Defizitbegrenzung nach einem Ziehen der Ausnahmeklausel nicht mehr abrupt, sondern stufenweise wieder scharf zu stellen. Wichtiger sei aber eine Neugestaltung der staatlichen Finanzverfassung, um kommunale Investitionstätigkeit - gut 40% der gesamten öffentlichen Investitionen - besser von konjunkturell bedingten Haushaltsnöten abzuschirmen. II. Chancen und Risiken der Ertrags- und Finanzlage Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist von Grund auf risikoarm ausgelegt. Die Gesellschaft trägt keine Verlustrisiken im Sinne eines Adressausfallrisikos. Das Risiko liegt bei der finanzierenden Bank bzw. ist auf Ebene der Objektgesellschaft beschränkt. Das gilt auch bei einem möglichen Preisverfall der Objekte bei regulärer Beendigung des Leasingvertrags und Nichtankauf durch den Leasingnehmer. Für das Unternehmen verbleibt als Geschäftsbesorger ein Ausfallrisiko der Erlöse aus Geschäftsbesorgungsverträgen. Außerdem trägt die Gesellschaft das eher theoretische Risiko der vertraglichen Falschberatung bzw. der ganzen oder teilweisen Nichtig- oder Unwirksamkeit der Verträge. Durch die Einschaltung externer, renommierter Rechts- und Steuerberater dürfte dieses Risiko für die Gesellschaft als vernachlässigbar gering angesehen werden. Auf Grund der aktuellen Erkenntnisse wird auch für 2024 mit keinem Ausfall von vertraglich vereinbarten Geschäftsbesorgungsvergütungen gerechnet. Bei den betreuten Projektgesellschaften gab es bisher keine Stundungsanträge und Mietausfälle. Ein Kunde hat seine Optionen zum Objektankauf zum 31.03.2024 in 2023 ausgeübt, die Beurkundung ist aktuell noch nicht erfolgt. Dies wird ab 2023 eine Verminderung der Geschäftsbesorgungsgebühren von ca. TEUR 30 p.a. zur Folge haben. Demgegenüber sind Kosteneinsparungen von rund TEUR 4 p.a. zu verzeichnen. Insgesamt zeigt sich das Geschäftsmodell des Unternehmens als resistent gegenüber Risiken für die Ertrags- und Finanzlage. III. Risikomanagement Das Unternehmen ist als 100%ige Tochter organisatorisch eingebettet in die Raiffeisen Leasing GmbH, Wien. Das Unternehmen betreibt die Verwaltung von Objektgesellschaften im Sinne von § 2 Absatz 6 Satz 1 Nr. 17 KWG im Rahmen von Geschäftsbesorgungsverträgen. Das Unternehmen betreibt seine Projekte typischerweise auf Non-Recourse-Basis über Beteiligungs- und Objektgesellschaften, welche in den meisten Fällen über die Raiffeisen Leasing Bank AG Wien, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Raiffeisen Leasing GmbH, Wien finanziert werden. Durch die Non-Recourse-Gestaltung ist sichergestellt, dass kein Durchgriff auf das Unternehmen, bedingt durch Zahlungsunfähigkeit des Leasingnehmers, möglich ist. Das klassische Adressausfallrisiko besteht im Rahmen dieses Geschäftsmodels somit nicht. Allerdings bestehen Adressausfallrisiken auf der Ertragsseite, welche die im Rahmen der Geschäftsbesorgungsverträge vereinbarten Verwaltungshonorare und sonstige Honorare betreffen. Sofern die entsprechende Objektgesellschaft keine Einnahmen mehr erzielt, ist sie auch nicht mehr in der Lage Geschäftsbesorgungsgebühren abzuführen, es sei denn die refinanzierende Bank würde diese im Hinblick auf die Verwertung des Objektes der Objektgesellschaft vorfinanzieren. Gemessen an den insgesamt niedrigen Ausfallquoten bei den Geschäftsbesorgungsgebühren und der breiten Streuung, kann das Ertragsrisiko, abgeleitet aus dem Adressausfallrisiko, als relativ gering eingestuft werden. Marktpreisrisiken können bei Leasingprojekten in Form von Zinsänderungsrisiken, Kostenrisiken und Restwertrisiken des Objektes am Laufzeitende auftreten. Zinsänderungsrisiken bestehen auf Grund der fristenkongruenten Refinanzierung und der Abschirmung des Unternehmens durch die haftungsbeschränkte Objektgesellschaft nicht. Das gleiche gilt für das Kostenrisiko. Restwertrisiken können entstehen, wenn, wie im Leasingbereich üblich, Ankaufsoptionen zu Werten gewährt werden, die möglicherweise im Einzelfall über dem zukünftigen Verkehrswert des Leasingobjekts liegen. Der Leasingnehmer wird dann seine Ankaufsoption womöglich nicht ausüben. Auch hier begrenzt sich das Risiko auf Ebene der Objektgesellschaft. Die refinanzierende Bank oder die Projektgesellschaft muss im Zweifelsfall das Risiko des Nichtankaufs durch den Leasingnehmer tragen. Ein Durchgriff auf das geschäftsbesorgende Unternehmen ist ebenfalls im Hinblick auf die Non-recourse-Klauseln und die gesellschaftsrechtliche Gestaltung ausgeschlossen. Dar- über hinaus bestehen teilweise Andienungsrechte von Objekten an den Leasingnehmer. Zunächst ist festzustellen, dass das Unternehmen Liquidität lediglich zur Aufrechterhaltung ihres Geschäftsbetriebs benötigt, nicht aber für den Abschluss von Leasinggeschäften. Diese spielen sich auf der Ebene der einzelnen Objektgesellschaften ab und sind für die Liquiditätsbetrachtung des Unternehmens nicht relevant. Dort werden größere Liquiditätsrisiken auf Grund der langfristig geschlossenen Finanzierungen nicht gesehen. Die breite Streuung der Verträge und die Ausfallquote lassen auf geringe Risiken schließen. Analog zu den Zahlungsterminen für die wesentlichen Ausgaben des Unternehmens, werden auch die Einnahmen auf quartalsmäßiger Basis erzielt. Darüber hinaus bestehen aufgrund des Bestandes an täglich fälligen Forderungen gegenüber Kreditinstituten von TEUR 347 (Stand 31.12.2023) und den kurzfristigen Forderungen gegen den Gesellschafter von TEUR 6.272 (Stand 31.12.2023) und den jährlichen Kosten von ca. TEUR 504 keine Liquiditätsrisiken. Sollten dennoch Liquiditätsengpässe entstehen, steht der Gesellschafter Raiffeisen Leasing GmbH, Wien, mit einer harten Patronatserklärung zur Verfügung. Operationelle Risiken bestehen in Form von Vertragsrisiken und im Rahmen der vertraglichen Umsetzung. Grundsätzlich bestehen Immobilien-Leasing-gestaltungen aus einem relativ komplexen, ineinandergreifenden Vertragswerk. Dabei handelt es sich um Individualverträge die auf dem Verhandlungswege mit den Kunden entsprechend der bestehenden Genehmigungslage, den steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, den internen Vorgaben und den betrieblichen Erfordernissen der Kunden gestaltet werden. Dem zugrunde liegen Musterverträge, die mit juristischer und steuerlicher Expertise für das Unternehmen entwickelt wurden. Die Verträge berücksichtigen die geltenden steuerlichen Regelungen (z.B. Leasingerlasse) ebenso, wie die rechtlichen Bedingungen und die einschlägige Rechtsprechung und werden entsprechend fortgeschrieben. Haftungsrisiken, die unmittelbar das Unternehmen als Geschäftsbesorger für die Objektgesellschaften betreffen, können resultierend aus den bestehenden Musterverträgen als sehr gering eingestuft werden. Die genehmigungskonforme Umsetzung eines Projektes ist ein wesentlicher Aspekt bei der Beurteilung von Risiken für das Unternehmen. Im Rahmen der Umsetzung eines Projektes wird ein erfahrener Projektmanager als Projektleiter bestimmt, der die Verantwortung für die Realisierung des Geschäftsfalles übernimmt. Dieser bedient sich den jeweiligen Competence Centern in der Muttergesellschaft Recht, Treasury und Steuern sowie externen Beratern vor Ort und setzt das Projekt entsprechend den einschlägigen Dienstanweisungen und Organisationsrichtlinien um. Dabei übernimmt die Rechtsabteilung eine zusätzliche Kontrollfunktion. Vertragsrisiken und Beratungsfehler werden durch diese Struktur weitgehend vermieden. Gleiches gilt bei wesentlichen vertraglichen Änderungen, Vertragsstörungen, Restrukturierungs- / Sanierungsmaßnahmen, Verkäufe, etc. Auch in diesem Zusammenhang hilft die Isolierung bestimmter Risiken durch die gesellschaftsrechtliche Gestaltung (haftungsbeschränkte Objektgesellschaft). Es verbleibt allerdings durch die Geschäftsbesorgung ein Restrisiko auf Ebene des Unternehmens. Im Zuge der Revision durch die Muttergesellschaft wird weiterhin im Nachgang versucht eventuelle Risiken zu identifizieren und womöglich zu beheben. Bislang gab es im Geschäftsbetrieb des Unternehmens keine nennenswerten Beanstandungen. Erfahrungswerte über eventuelle Vertragsrisiken die direkt zu Haftungsthemen geführt hätten liegen nicht vor. IV. Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken der Entwicklung des Unternehmens Das Unternehmen erzielt regelmäßig planmäßig positive Jahresergebnisse. Bei Fortführung des derzeitigen Geschäftsmodells werden sich die Gesamtkosten in 2024 auf rund 504 TEUR und in 2025 auf rund TEUR 511 belaufen. Darin enthalten sind Kosten in Höhe von ca. TEUR 80 für an die Muttergesellschaft ausgelagerte Verwaltungstätigkeiten für die Objektgesellschaften. Dem stehen für 2024 rd. TEUR 788 zuzüglich Einmalhonorare von rund TEUR 122 und für 2024 rd. TEUR 763 Erlöse aus Geschäftsbesorgungsverträgen gegenüber, die Großteils aufgrund vertraglicher Vereinbarungen indexiert sind und damit auch mögliche Kostensteigerungen auffangen. Das Ausfallrisiko bei den Erlösen aus Geschäftsbesorgungsverträgen kann nach den bisherigen Erfahrungen als relativ gering eingestuft werden. Mit Stand 31.12.2023 errechnet sich aus den geplanten zukünftigen Erträgen der Geschäftsbesorgungsverträge ein abgezinster Barwert (Abzinsungsfaktor unterstellt 5,5 % p.a.) von rund TEUR 4.686. Dieser "Substanzwert" bietet in Verbindung mit dem Eigenkapital sowie der bestehenden harten Patronatserklärung des Gesellschafters die Gewähr für einen gesicherten Bestand des Unternehmens.
Kriftel, 23.05.2024 Austria Leasing GmbH Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023der Austria Leasing GmbHEschbornAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht Frankfurt HRB 73376Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Erläuterungen zur Bilanz D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstige finanzielle Verpflichtungen B. Organe und Aufwendungen für Organe C. Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter D. Abschlussprüferhonorare E. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind F. Sonstige Pflichtangaben 1. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. von § 1 Absatz 1a Satz 2 Nr. 10 KWG (Finanzierungsleasing). Die Erlaubnis zum Betreiben der Geschäfte (Finanzierungsleasing) gilt als zum 01.01.2009 erteilt, da die Gesellschaft der Anzeigepflicht gemäß § 64j Absatz 2 KWG am 16.03.2009 nachgekommen ist. Für die Rechnungslegung von Finanzdienstleistungsinstituten ist gemäß § 340 Absatz 4 Handelsgesetzbuch der vierte Abschnitt des HGB anzuwenden. Daneben sind für den Jahresabschluss grundsätzlich die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden und es ist ein Lagebericht aufzustellen. Im Einzelnen sind für den Jahresabschluss, insbesondere seine Gliederung sowie den Anhang, die Vorschriften der Kreditinstitut-Rechnungslegungsverordnung (RechKredV) maßgeblich. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter Berücksichtigung der Regelungen der Satzung und der RechKredV erstellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte Bilanzierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen an Kunden erfolgt zum Nennwert. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Beteiligungen Die Bewertung des Anteilsbesitzes erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Sachanlagen Die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst. C. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden über TEUR 21,5 haben eine gestaffelte Restlaufzeit bis zum 28.02.2030:
Sachanlagen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition, sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres, ergeben sich aus dem Anlagespiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Sachanlagen in Höhe von TEUR 16 betreffen ausschließlich Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Anlagenspiegel zum 31.Dezember 2023(Beträge in EUR)
Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin mit TEUR 140 enthalten und resultieren aus einer Lebensversicherung. Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 6.272 aus Darlehensgewährung. Verbindlichkeiten
Als wesentliche Beträge bei den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 35 aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (Lohnsteuer und Umsatzsteuer) zu nennen. Rückstellungen Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. In den anderen Rückstellungen sind enthalten:
Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen In den Erträgen aus Geschäftsbesorgung sind Einmalvergütungen mit TEUR 228 enthalten. II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen a) Verträge Eigenkapital Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, das Jahresergebnis wie folgt zu verwenden:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
B. Organe und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer: Dipl.-Kaufmann Michael Paul, Eppstein Birgit Lenz, Wien EMBA (Österreich) Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. C. Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
D. Abschlussprüferhonorare
F. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die Raiffeisen Bank International AG, Wien. In den Konzernabschluss zum 31.12.2023 der Raiffeisen Bank International AG wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Firmenbuch des Handelsgerichtes Wien hinterlegt. Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis ist die Raiffeisen-Leasing GmbH, Wien. In den Konzernabschluss zum 31.12.2023 der Raiffeisen-Leasing GmbH wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Firmenbuch des Handelsgerichtes Wien hinterlegt.
Kriftel, den 23.05.2024 Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Austria Leasing GmbH, Kriftel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Austria Leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Austria Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. Mai 2024 RGT
TREUHAND
Jürgen Lohr, Wirtschaftsprüfer Gerhard Klotz, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 09.07.2024 festgestellt. |
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