Lubs
GmbH
Lübeck
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.774.049,19 |
2.466.383,58 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
15.058,00 |
4.839,00 |
| II.
Sachanlagen |
2.758.441,19 |
2.460.994,58 |
| III.
Finanzanlagen |
550,00 |
550,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.922.899,88 |
1.764.132,68 |
| I.
Vorräte |
1.043.913,27 |
1.128.059,96 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
786.007,80 |
518.151,57 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
92.978,81 |
117.921,15 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
32.402,81 |
11.311,61 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
2.078.674,94 |
211.540,92 |
| Aktiva |
6.808.026,82 |
4.453.368,79 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
55.000,00 |
55.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
1.032.500,00 |
1.032.500,00 |
| III.
Verlustvortrag |
1.299.040,92 |
-90.659,50 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
1.867.134,02 |
1.389.700,42 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
2.078.674,94 |
211.540,92 |
| B.
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen |
21.843,25 |
26.467,07 |
| C.
Rückstellungen |
228.793,95 |
166.051,15 |
| D.
Verbindlichkeiten |
6.557.389,62 |
4.260.144,71 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
6.121.187,86 |
3.749.740,71 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
436.201,76 |
510.404,00 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
705,86 |
| Passiva |
6.808.026,82 |
4.453.368,79 |
Anhang zum 31. Dezember 2023
Lubs GmbH
Die Gesellschaft ist buchmäßig
überschuldet. Die Liquidität wird durch den
Gesellschafter gesichert. Der Gesellschafter hat zu den
Gesellschafterverbindlichkeiten
Rangrücktrittserklärungen in Höhe von
T€ 500 abgegeben. Aufgrund erwarteter positiver
Ergebnisse beabsichtigen der Gesellschafter und der
Geschäftsführer die Fortführung des
Unternehmens.
Der Gesellschafter legt im Wirtschaftsjahr 2024
Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 2.074 in
die Kapitalrücklage der Gesellschaft ein. Darüber
hinaus wird der Gesellschafter im Wirtschaftsjahr weitere
Gesellschafterdarlehen in die Kapitalrücklage
einlegen, so dass das Eigenkapital der Gesellschaft bis
spätestens zum 31. März 2025 ausgeglichen sein
wird.
Darüber hinaus hat der Gesellschafter in 2024
die Kreditlinie zur laufenden Finanzierung gegenüber
der Lubs GmbH um T€ 350 auf T€ 3.050 erhöht.
Zur Finanzierung von weiteren Investitionen hat der
Gesellschafter eine Einlage in die Kapitalrücklage von
T€ 909 in 2024 geleistet.
I. Allgemein Angaben
Der Jahresabschluss der Lubs GmbH, Lübeck,
(Amtsgericht Lübeck, HRB 4769 HL) wurde nach den
§§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den
einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in
§ 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen
um eine kleine Kapitalgesellschaft.
Die Gesellschaft macht von den
Erleichterungsvorschriften der §§ 264 Abs. 1 Satz
4 und 288 HGB Gebrauch.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss
anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig
oder unverändert angewendet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter
Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1
Nr. 2 HGB).
In Ausübung des Wahlrechts werden nicht in der
Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemachte Angaben
in den Anhang aufgenommen.
Die Gliederung der Bilanz erfolgte unter
Berücksichtigung der Vorschriften des § 266 Abs.
2 und 3 HGB.
II. Erläuterungen zu den Bilanzierung- und
Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige
Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen
Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer
von 3 bis 15 Jahren vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen wird mit den
Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar,
nutzungsbedingter planmäßiger und ggf.
außerplanmäßiger Abschreibung angesetzt.
Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear
über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer.
Die Nutzungsdauern der einzelnen
Anlagegegenstände betragen:
Anlagengruppe
|
Nutzungsdauer
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
3 bis 15 Jahre
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3 bis 17 Jahre
|
Bei geringwertigen Anlagegütern wird ein
Sammelposten gebildet. Anlagegüter mit
EinzeIanschaffungskosten bis von € 250 netto bis
einschließlich € 1.000 netto erfolgt zur
Vereinfachung der planmäßigen Abschreibung die
Einstellung in einen Sammelposten, der linear über 5
Jahre abgeschrieben wird.
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten
angesetzt und bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung wird
der niedrigere beizulegende Wert zum Bilanzstichtag
angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots
werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die
Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr
bestehen.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren
werden zu Anschaffungskosten und zu gleitenden
Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung des
strengen Niederstwertprinzips bewertet. Soweit
erforderlich, werden Wertberichtigungen in angemessenem
Umfang wegen technischer Alterung, geringer
Umschlagshäufigkeit bzw. niedrigeren Tagespreisen zum
Bilanzstichtag vorgenommen.
Die fertigen Erzeugnisse werden bis zum
Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten
bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den
Fertigungs- und Materialkosten auch angemessene Teile der
Material- und Fertigungsgemeinkosten, Sonderkosten der
Fertigung und die fertigungsbedingten Abschreibungen.
Für die verlustfreie Bewertung erfolgt im Rahmen der
sog. retrograden Bewertung zum Abschlussstichtag eine
Verlustantizipation durch Vergleich des
Verkaufserlöses mit den am Abschlussstichtag bereits
entstandenen Herstellungskosten zzgl. der noch erwarteten
Kosten. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach §
255 Abs. 3 5. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine
Fremdkapitalzinsen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden grundsätzlich
mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten
angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften
Forderungen werden durch entsprechende
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren
beizulegenden Wert abgeschrieben.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden
gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem
Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit
nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.
Der Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des
(Sach-)Anlagevermögens wird in Höhe der
Anschaffungskosten für gefördertes
Anlagevermögen erfolgsneutral gebildet und
korrespondierend mit den Abschreibungen über den
Zeitraum der jeweils maßgeblichen Nutzungsdauer des
Anlagevermögens erfolgswirksam aufgelöst.
Darüber hinaus wird der Sonderposten bei einem Abgang
von gefördertem Anlagevermögen in Höhe des
bestehenden Restbuchwertes erfolgswirksam aufgelöst.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind
in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden
berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise
für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit
einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem
laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre der von der
Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird,
abgezinst.
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
Sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten entfallen in Höhe von
T€ 5.541 (VJ: T€ 3.247) auf verbundene
Unternehmen, dabei handelt es sich in Höhe von T€
1 (VJ: T€ 62) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und in Höhe von T€ 5.540 (VJ: T€
3.185) um sonstige Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 5.539 (VJ:
T€ 3.185) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im
folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
|
Stand 31.12.2023
T€
|
Restlaufzeit Bis 1 Jahr
T€
|
Restlaufzeit über
1 Jahr
T€
|
Restlaufzeit davon >
5 Jahre
T€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
Vorjahr
|
326
510
|
76
40
|
250
470
|
0
0
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen Vorjahr
|
531
434
|
535
434
|
0
0
|
0
0
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen Vorjahr
|
5.540
3.247
|
1
62
|
5.539
3.185
|
0
0
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern Vorjahr
|
5.539
3.247
|
0
0
|
5.539
3.247
|
0
0
|
Sonstige
Verbindlichkeiten Vorjahr
Davon aus Steuern
Vorjahr
|
46
69
33
24
|
46
69
33
24
|
0
0
0
0
|
0
0
0
0
|
Summe Vorjahr
|
6.557 4.260
|
743 605
|
5.814 3.655
|
0 0
|
Es bestehen keine HaftungsverhäItnisse aus
nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Mietverträgen in
Höhe von T€ 642.
IV. Sonstige Angaben
Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten
Arbeitnehmer beträgt 69 ohne
Geschäftsführer, davon waren 13 in der
Verwaltung, 4 im Vertrieb und 52 in der Produktion
beschäftigt.
Die Gesellschaft ist ein I00 %iges Tochterunternehmen
der CORVIS Green GmbH. Der Jahresabschluss der Gesellschaft
wird in den Konzernabschluss der CORVIS Holding GmbH &
Co. KG einbezogen, die den Konzernabschluss für den
kleinsten und größten Kreis von Unternehmen
aufstellt. Der von der CORVIS Holding GmbH & Co. KG auf
den 31. Dezember 2023 nach HGB aufgestellten und
geprüfte Konzernabschluss ist nach Offenlegung beim
Unternehmensregister erhältlich.
Während des Geschäftsjahrs wurden die
Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen
geführt:
- Herr Martin Lindemann (ab 12. Mai 2022 bis 29.
Dezember 2023)
- Herr Carlo Kohns (ab 27. Dezember 2023 bis 10. Juni
2024)
- Herr Peter Rothmann (ab 03. Juni 2024)
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem
Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in
der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz
berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
V. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Es liegen keine besonderen Vorgänge nach dem
Schluss des Geschäftsjahres vor.
sonstige Berichtsbestandteile
Lübeck, den 16.
Dezember 2024
gez.
Peter Rothmann
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024
festgestellt.
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