Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
H.O. Schlüter GmbH
Olden-Hop 13, 25557 Hanerau-Hademarschen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Tiedtke seit 12.8.2024 | Prokura |
Wolfram Kraeplin seit 12.10.2009 | Geschäftsführer |
Sven Thomsen seit 12.10.2009 | Geschäftsführer |
Reik Weyand seit 12.10.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Wolfram Kracplin | 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H.O. Schlüter GmbHHanerau-HademarschenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Seit deutlich mehr als 60 Jahren ist die H. O. Schlüter GmbH mit Sitz in Hanerau-Hademarschen (Schleswig-Holstein) für ihre Kunden ein verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner. Das Bewusstsein für höchste Ansprüche und stetige Entwicklungsbereitschaft sind Werte, die schon Unternehmens- gründer Hans Otto Schlüter wichtig waren und die auch heute für das Unternehmen stehen. Diese Entwicklungsbereitschaft drückt sich heute in der rasant voranschreitenden Digitalisierung unserer Firma aus. Seit Beginn der 90er Jahre besteht eine Niederlassung in Lübz (Mecklenburg-Vorpommern), welche im Laufe der Jahre stetig ausgebaut und weiterentwickelt worden ist. Dies spiegelt sich auch in den gestiegenen Mitarbeiterzahlen wieder. Unser Unternehmen ist auf folgenden Geschäftsfeldern tätig - Herstellung und Montage von Fenstern, Türen und Fassaden aus Kunststoff, Aluminium und Stahl, - Herstellung und Montage von Rauch- und Brandschutzelementen aus Aluminium-Glas und Stahl-Glas, - - sowie Sonderkonstruktionen. Unser Unternehmen war auch in 2024 im gesamten Bundesgebiet tätig,wobei der Fokus auf Norddeutschland liegt. Auslandsumsätze wurden lediglich in unwesentlichem Umfang erzielt. Die Branchenstruktur im Fenster-, Türen- und Fassadenbau ist unverändert durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Anbieter gekennzeichnet. Unser Unternehmen ist in diesem Segment ein großer Anbieter. Die Branchenstruktur im Fenster-, Türen- und Fassadenbau ist unverändert durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Anbieter gekennzeichnet. Unser Unternehmen ist in diesem Segment ein großer Anbieter. 2. Steuerungssystem Die Controlling-Abteilung des Unternehmens verantwortet das Steuerungs- system der Gesellschaft. Sie überwacht und steuert Soll-Ist-Abweichungen auf Basis der internen Kostenrechnung. Die Steuerung der wesentlichen Aktivitäten erfolgt durch die Geschäftsführung und die verantwortlichen Projekt- und Fertigungsleiter. Neben dem rollierenden kostenrechnerischen Soll-Ist-Vergleich, zeitnaher Rechnungsstellung mit anschließendem Mahnwesen sowie qualifiziertem Nachtragsmanagement, gilt der permanenten Qualitätskontrolle in Produktion und Montage unser Hauptaugenmerk. Daneben wird laufend mittels Erfolgskennzahlen an die Geschäftsleitung berichtet. Das Steuerungssystem wird dabei an Veränderungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens angepasst. Wichtige strategische Entscheidung- en werden auf Geschäftsführerebene unter Einbezug der jeweiligen Fach- abteilung getroffen. 3. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Produktentwicklungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland befinden sich laut einer Studie des Verband Fenster + Fassade e.V. aus dem Jahr 2013 ca. 5.880 Fensterbaubetriebe mit etwa 38.800 Beschäftigten am Markt. Inklusive aller vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten rund 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften insgesamt pro Jahr rund 34 Milliarden EUR. Der Fenstermarkt hat sich im Jahr 2024 erneut rückläufig entwickelt, Prognosen sprechen von einem Rückgang von 8,48% gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2025 wird ein weiterer Rückgang von 1,3% erwartet. Der Absatz in Fenstereinheiten ging von 15,52 Mio. im Jahr 2022 auf 13,98 Mio. in 2024 zurück. Als Gründe für den Rückgang werden insbesondere die konjunkturelle Unsicherheit bei Bauherren und Investoren angeführt. Trotz sich verbessernder Zinsentwicklung und rückläufiger Inflation, werden Investitionen durch unklare politische Rahmenbedingungen und ausbleibende Konjunkturprogramme nur zurückhaltend getätigt. Staatliche Konjunkturprogramme und verbesserte Förderanreize könnten die Prognose für 2025 noch verbessern, hier wird die nach den Wahlen neu aufzustellende Bundesregierung gefordert sein. Aktuelle Daten zeigen im Wohnungsbau, dass die Fenstersanierung 2024 um nochmals 1,7 % zurückgegangen ist und erst 2025 wieder leicht um 0,8 % zunehmen wird - auf dann 6,73 Mio. Fenstereinheiten. Trotz eines unverändert hohen Überhangs an Baugenehmigungen für Wohnneubauten betrug der Rückgang 2024 im gesamten Neubaubereich deutliche 20,8 % und wird dann 2025 voraussichtlich um weitere 6,7 % auf dann nur noch 3,79 Mio. Fenstereinheiten zurückgehen. Somit ergibt sich besonders im Neubau, kumuliert über die drei Jahre 2022 bis 2024, ein Marktrückgang von 43 %, der im Wohnbau mit minus 50 % noch deutlicher sichtbar wird. Im Bereich der Sanierung wird sich der Markt im Betrachtungszeitraum der drei Jahre 2022 bis 2024 stabilisieren mit der Erwartung eines leichten Marktwachstums im Jahr 2025. Insgesamt beträgt die Marktveränderung hier über die drei Jahre Minus 5 % auf 8,98 Mio. Fenstereinheiten im Jahr 2025. Für den Außentürenmarkt wird 2024 ein Rückgang von 9,4 % erwartet, der sich 2025 bei einer Marktstabilisierung auf ein weiteres Minus von 0,4 % reduzieren soll. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt wird es bei schwieriger Marktlage 2024 und 2025 allerdings deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung geben. So gehen die Prognosen für 2025 in beiden Marktsegmenten davon aus, dass der Neubau im Wohnbereich im Zeitraum 2023 bis 2025 kumuliert um ca. 50 % einbrechen wird. Im Fenstermarkt ist Kunststoff als Rahmenmaterial mit einem Marktanteil von 53,4% führend. Im Außentürenbereich liegt der Marktanteil von Kunststoff bei 38,4% und damit knapp vor Metall. Im Jahr 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt zwar nominal gestiegen, preisbereinigt jedoch um 0,2% gegenüber dem Vorjahr geringer ausgefallen. Deutschland befindet sich in einer Rezession. Deutschland ist als exportorientierte Volkswirtschaft von der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche der letzten Jahre betroffen, welche unter anderem durch die Folgen des Ukraine-Krieges und andere geopolitische Spannung ausgelöst bzw. verstärkt wurden. Auch die Folgen der in den letzten beiden Jahren hohen Inflation belasten die deutsche Wirtschaft weiterhin. Zudem müssen die deutschen Unternehmen den Umbau hin zu einer CO2 -neutralen Wirtschaft bewältigen und sich an die Folgen des demografischen Wandels anpassen. Die Bauwirtschaft steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Die Nachfrage nach Bauleistungen ist in den Hochbausparten schwach ausgeprägt. Dem Wohnungsbau fehlen Impulse, die Konjunkturlage in der verarbeitenden Industrie drückt nun zunehmend auf den Wirtschaftshochbau. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe bleibt zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungsbau und Wirtschaftshochbau steht eine intakte Nachfrage im Wirtschaftstiefbau gegenüber. Treiber sind hier die Energie- und Mobilitätswende. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe wird 2024 voraussichtlich knapp 160 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einem nominalen Rückgang von 2%, unter Herausrechnung der Preisentwicklung von zwei Prozent, einem realen Minus von 4%. Für das Jahr 2025 wird aktuell vom ifo Institut mit einem preisbereinigten Wachstum des Bruttoinlandsprodukt von nur 0,4% gegenüber dem Vorjahr gerechnet, während für 2026 ein Wachstum von 0,8% erwartet wird. Konjunkturell belastet die schlechte Auftragslage der Unternehmen und damit die fehlende Güternachfrage. Die Straffung der Geldpolitik zur Bekämpfung der hohen Inflation und der inflationsbedingte Kaufkraftverlust in Deutschland und in vielen deutschen Absatzmärkten haben dazu beigetragen. 2. Geschäftsverlauf Mit einer Gesamtleistung von EUR 75,5 Mio. konnte die Schallmauer von EUR 70 Mio. zum dritten Mal in Folge überschritten werden. Ein Grund hierfür ist allerdings unverändert auch das gestiegene Preisniveau als Folge der Inflation. Letztendlich konnten wir unser Ergebnis nicht nur auf gutem Niveau bestätigen, sondern trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds sogar verbessern. Die prognostizierte Konsolidierung der Gesamtleistung wurde erreicht. Das Jahresergebnis wäre sogar noch besser ausgefallen, wenn dieses nicht durch das neutrale Ergebnis aus Risikovorsorgen im Forderungsbereich gemindert worden wäre. Wir sind mit dem erreichten Ergebnis in einem schwierigen Marktumfeld sehr zufrieden. Das Geschäftsergebnis ist insgesamt als gut einzustufen. Metallbau Hademarschen Der Umsatz verringerte sich wie prognostiziert auf EUR 29 Mio. Für das Jahr 2025 rechnen wir mit einem ähnlichen Umsatz. Kunststoffbau Lübz Aufgrund der aktuellen Situation im Wohnungsbau ist der Umsatz auf EUR 20,4 Mio. gesunken. Im kommenden Jahr erwarten wir eine Konsolidierung dieses Umsatzes. Metallbau Lübz Der erwartete Umsatz wurde mit einer Steigerung auf einen Umsatz von EUR 26 Mio. übertroffen. Für das Jahr 2025 streben wir eine weitere Umsatzsteigerung auf ca. EUR 30 Mio. an. 3. Lage des Unternehmens 3.1 Ertragslage Die Entwicklung des Berichtsjahres gegenüber dem Vorjahr ist in dem folgenden Vergleich der Erträge und Aufwendungen zu verdeutlichen: scroll
Das neutrale Ergebnis beinhaltet folgende Posten: scroll
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Die Gesamtleistung reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,1 Mio. auf insgesamt EUR 75,5 Mio. Durch straffe Projektsteuerung sowie optimierte Einkaufsprozesse gelang es uns jedoch, bei den wichtigen Kennzahlen Rohertrag I und Rohertrag II jeweils sowohl absolut als auch prozentual Verbesserungen zu erzielen. Dies übertraf unsere Erwartungen, was vor dem Hintergrund der zum Bilanzstichtag enorm hohen unfertigen Erzeugnisse von EUR 78,8 Mio., welche erst bei Fertigstellung und hiermit einhergehender Gewinnrealisierung zu entsprechenden Erträgen führen werden, eine Bestätigung unserer Arbeit ist. Das erzielte Vor-Steuer-Ergebnis von EUR 8,2 Mio. (Vorjahr: EUR 7,74 Mio.) stufen wir unverändert als gut ein. Ohne die Belastung aus dem neutralen Ergebnis, Stichwort notwendige Risikovorsorge für streitbehaftete Forderungen, hätte sich ein noch besseres Ergebnis ergeben. 3.2 Finanzlage Die Veränderung des Finanzmittelbestandes sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand folgender Kapitalflussrechnung aufgezeigt. scroll
In den Zu- und Abflüssen sind Ertragsteuerzahlungen in Höhe von TEUR 2.041 enthalten, welchen Ertragsteuererstattungen von TEUR 3 gegenüberstehen. Die Finanzlage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr gut, die Liquidität jederzeit ausreichend. 3.3 Vermögenslage scroll
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Zum Bilanzstichtag hat sich die Bilanzsumme (EUR 28,3 Mio.) im Vergleich zum Vorjahr (EUR 25,7 Mio.) um TEUR 2.623 erhöht. Die Zunahme entfällt im Wesentlichen (TEUR 2.191) auf die liquiden Mittel, während sich das langfristig gebundene Anlagevermögen um TEUR 263 reduzierte und sich das kurzfristig gebundene Vermögen - hier insbeondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - um TEUR 695 erhöhte. Da im Berichtsjahr erneut wesentliche Gewinnausschüttungen (EUR 7,0 Mio.) an die Gesellschafter erfolgten, der Jahresüberschuss des Berichtsjahres jedoch geringer als diese Ausschüttungen ausfiel, hat sich das bilanzielle Eigenkapital von EUR 13,0 Mio. um EUR 1,1 Mio. auf nunmehr EUR 11,9 Mio. reduziert. Mit einer Eigenkapitalquote von 41,9% (Vorjahr: 50,6) ist die Gesellschaft aber unverändert außerordentlich stabil finanziert. Das langfristig gebundene Vermögen von TEUR 20.592 (Vorjahr: TEUR 20.855) ist unverändert nahezu vollständig durch Eigenkapital bzw. fristenkongruentes Fremdkapital gedeckt. Die Finanzierung unserer Investitionen erfolgte zu einem nicht unerheblichen Teil aus dem laufenden Cash-Flow. In erforderlichem Umfang erfolgte die Finanzierung der Investitionen jedoch auch unverändert durch mittelfristige Darlehen bei Kreditinstituten sowie durch Mietkaufverträge. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Wie aus der Tabelle zur Ertragslage ersichtlich (vgl. Abschnitt II, Ziffer 3.1), ist im Berichtsjahr sowohl beim Rohertrag I als auch beim Rohertrag II sowohl prozentual als auch absolut eine Verbesserung erreicht worden. In absoluten Zahlen drückt sich dies in einem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Rohertrag II von TEUR 239 aus. Dies mündet in einem gegenüber dem Vorjahr um TEUR 462 verbesserten Ergebnis vor Ertragsteuern und letztendlich in einem um TEUR 360 höheren Jahresüberschuss. Das Ergebnis stufen wir unverändert als gut ein. Die Kapitalflussrechnung unterstreicht die unverändert positiven Geschäftszahlen. Der operative Cash-Flow (Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit) betrug annähernd EUR 12 Mio. Dies ist in Zeiten gestiegener Finanzierungskosten als äußerst positiv einzustufen. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen i. H. v. ca. EUR 2,1 Mio. EUR getätigt. Hiervon wurden Investitionen von ca. TEUR 1.277 für Ersatz- und Erweiterungsbeschaffungen des betrieblichen Fuhrparks eingesetzt. Der Metallbau Hademarschen hat im August 2024 in ein automatisiertes Lagersystem investiert, in welchem projektbezogen bestellte Artikel platzsparend und rückverfolgbar eingelagert werden können. Der Metallbau Lübz hat im Juli 2024 ein zusätzliches Grundstück mit einer Fläche von 4.780 m2 in der Industriestraße 7 in Lübz erworben. Im Herbst wurde mit den Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Mitarbeiterparkplatzes begonnen. Die Maßnahme soll im Sommer 2025 abgeschlossen sein. Des weiteren haben alle Bereiche im Geschäftsjahr die Umstellung auf ein Dokumentenmanagementsystem zur digitalen Rechnungsablage vorgenommen und somit die Digitalisierung unseres Unternehmens weiter vorangetrieben. Für April 2025 ist für den Metallbau Hademarschen der Kauf eines weiteren automatisierten Blechregals im Bereich der Kanthalle vorgesehen. Des Weiteren sind zukünftig im Wesentlichen Ersatzinvestitionen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, geplant. 4.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Qualitätssicherung Bereits 1997 wurde in der H.O. Schlüter GmbH ein Qualitätsmanage- mentsystem nach DIN EN ISO 9001 eingeführt. Dies wurde im November 1997 erfolgreich vom TÜV Nord zertifiziert. In den darauffolgenden Jahren erfolgten Wiederholungsaudits. Im Juli 2018 wurde das Unternehmen erfolgreich nach der neuen Norm DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das Wiederholungsaudit erfolgte im April 2022. Das Zertifikat war gültig bis Mai 2023, wurde dann aber bewusst nicht mehr verlängert. Das Unternehmen wurde im Juni 2015 nach EN 1090-2 („Schweißzertifikat“) und 1090-3 („Ausführung von Stahl- und Aluminiumtragwerken“) zertifiziert. Das Wiederholungsaudit fand im Oktober 2024 statt. Aufgrund zusätzlicher Schweißerprüfungen wird das neue Zertifikat jedoch erst im März 2025 ausgestellt werden können. Beschaffung Es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen zu den namhaften Zuliefer- betrieben des Wirtschaftszweiges, die auch künftig weiter gepflegt und bei Bedarf ausgebaut werden. Engpässe bei Nachunternehmern und Lieferanten konnten bisher auch in einem schwierigen Marktumfeld weitestgehend vermieden werden. Personal- und Sozialbereich Unser Unternehmen hat im Berichtsjahr durchschnittlich achtzehn Arbeitnehmer mehr beschäftigt als im Vorjahr. Der notwendige Bestand an gewerblichen Mitarbeitern wird auch durch Werkvertragsunternehmen gedeckt. Das Unternehmen gewährt übliche tarifvertraglich gesicherte Sozialleistungen. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen finden im notwendigen Umfang statt. Für die Zukunft wird die unverändert erfolgreiche Personalbeschaffung noch an Bedeutung gewinnen. Diesem Umstand wird auch durch die Beschäftigung von Werkstudenten Rechnung getragen. Sowohl im Stammbetrieb in Hanerau-Hademarschen, als auch in der Niederlassung in Lübz wird im gewerblichen, wie auch im kaufmännisch-technischen Bereich ausgebildet. Dies wurde im Berichtsjahr weiter intensiviert, die Qualität der Ausbildung ständig verbessert. Zusätzlich zu normalen Ausbildungsgängen bilden wir in dualen Studiengängen Bau-Ingenieure der Fachrichtung Fassadentechnik aus. In unserem Unternehmen wird nach dem Tarif des metallverarbeitenden Handwerks entlohnt. Zusätzlich werden freiwillige Zulagen gezahlt. 4.3 Nachhaltigkeit Wir beziehen unsere Waren und Materialien - soweit möglich - aus der Region, um die Transportwege möglichst kurz zu halten. Dadurch wird ein Beitrag für die Umwelt geleistet und die Transportkosten gesenkt. Durch umfangreiche Investitionen in die Energiebilanz unserer Gebäude - Stichwort LED-Beleuch- tungstechnik - wird ein weiterer Nachhaltigkeitsbeitrag geleistet. Daneben erzeugen wir Teile des benötigten Stroms klimaneutral durch regenerative Energien (Photovoltaik). Sämtliche Abfallstoffe und -produkte werden umweltgerecht entsorgt. Daneben sind wir im Sinne der Nachhaltigkeit ständig bemüht, die Abfallstoffe und -produkte auf ein Minimum zu reduzieren. Für den Fall, dass Handlungsbedarf im Bereich Umweltschutz entsteht, ist ein Umweltbeauftragter benannt. Wir sind seit Juni 2023 Mitglied im AUF e.V., welcher uns am 01.01.2025 ein bis Ende Januar 2026 gültiges Zertifikat für Nachhaltigkeit und Verantwortung Ökologie und Ökonomie ausgestellt hat. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Hanerau-Hademarschen, Schleswig-Holstein (Geschäftsbereich Metallbau), eine Niederlassung in Lübz, Mecklenburg-Vorpommern (Geschäftsbereiche Metallbau und Kunststoffbau). Wesentliche Veränderungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Auf die ergänzenden Angaben zum Geschäftsverlauf bzw. der finanziellen Leistungsindikatoren wird verwiesen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Für 2025 streben wir eine moderate Umsatzsteigerung bei einer Konsolidierung des Ergebnisses an. Der derzeitige Auftragsvorlauf beträgt ca. EUR 89 Mio. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Das Marktrisiko wird durch die permanente Analyse der Branche erfasst und im Hinblick auf Akquisition, die eigene Unternehmensstruktur und Wettbewerber hin überprüft. Nachunternehmerrisiko Die Nachunternehmerrisiken werden über entsprechende Bonitätsprüfungen, Nachunternehmerbürgschaften, laufende Überwachung und entsprechende Beurteilungen erfasst. Gewährleistungsrisiken Dem Gewährleistungsrisiko tragen wir durch ordnungsgemäße Dokumentation und Archivierung, Abforderung von Nachunternehmerbürgschaften sowie im Bedarfsfall durch den Abschluss von Wartungsverträgen Rechnung. Versicherungsschutz Der Versicherungsschutz des Unternehmens erstreckt sich neben der Betriebshaftpflichtversicherung, mit einer Deckungssumme von pauschal EUR 10.000.000,00 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, über eine Dienstreise- und Kraftfahrzeug-Kaskoversicherung, eine Umweltschaden- versicherung, eine Elektronikversicherung, eine Maschinenversicherung, eine Sach- und Ertragsausfallversicherung und eine Transport- und Werkverkehrsversicherung. Ferner wurde in 2024 eine Cyberversicherung abgeschlossen. Des Weiteren besteht eine Kreditversicherung zur Absicherung von Forderungen gegenüber gewerblichen Kunden. Liquiditätsrisiken Im Hinblick auf die vorhandenen liquiden Mittel sowie die bestehenden Kontokorrentlinien ist das Liquiditätsrisiko derzeit von untergeordneter Bedeutung. All diesen Risiken ist die Gesellschaft im Rahmen ihrer Größe angemessen begegnet. Zur Risikominimierung dienen eine angemessene Ausstattung der Gesellschaft mit Eigenkapital sowie der Abschluss von Versicherungen. 3. Chancenbericht Da wir uns in den Jahren unseres Bestehens einen Namen auf dem Markt gemacht haben, werden wir regelmäßig von unseren Auftraggebern immer wieder angefragt und erhalten nach entsprechenden Verhandlungen auch Anschluss- und Wiederholungsaufträge. Auch in den künftigen Jahren wird eine Behauptung unserer Stellung am Markt angestrebt, wobei nach den guten Ergebnissen der letzten Jahre eine nachhaltige Stabilisierung der Ertragssituation im Fokus steht, ohne dabei bestehende Wachstumschancen aus dem Blick zu verlieren. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt im Wesentlichen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch die zeitnahe Stellung von Abschlagsrechnungen entgegengewirkt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Auf Grund der guten Liquiditätsausstattung der Gesellschaft erfolgt dies regelmäßig unter Abzug von Skonti. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel und Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die H.O. Schlüter GmbH hat ihren Sitz in Hanerau-Hademarschen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel unter HRB 11168. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss unterliegt der Prüfungspflicht nach § 316 ff. HGB. Der Jahresabschluss der H.O. Schlüter GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB wurde um den Posten „Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen“ ergänzt, die Gliederung entsprechend angepasst. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Aufstellung erfolgte im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen und Methoden: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgten planmäßig linear nach Maßgabe der voraussichtlichen bzw. vertraglich vereinbarten Nutzungsdauer. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgten sowohl degressiv als auch planmäßig linear entsprechend der voraussichtlichen bzw. betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, wurden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten ab EUR 800,00 wurde die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen wurde zu Herstellungskosten unter Einbeziehung notwendiger Gemeinkosten (inkl. Verwaltungsgemeinkosten) vorgenommen. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte auf Basis des Leistungsstandes der jeweiligen Bauvorhaben (Abschlagsrechnungen bzw. Bauakten) unter Kürzung eines pauschalen Abschlags. Die fakturierten Abschlagsrechnungen sind in der Regel durch den Auftraggeber überprüft. Zur Ermittlung der unfertigen Leistungen fließen lediglich die nach Prüfung gekürzten Rechnungsbeträge in die Ausgangsgröße ein. Zur Abgeltung von Risiko, Gewinn und nicht ansatzfähigen Gemeinkosten wird hierauf ein Abschlag von 10 v. H. vorgenommen, während auf die noch nicht berechneten Teilleistungen ein Abschlag von 20 v. H. vorgenommen wird. Die erhaltenen Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgezogen. Für das Berichtsjahr wurde die sogenannte Nettomethode angewandt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden ohne Umsatzsteuer angesetzt. Soweit die erhaltenen Anzahlungen die Summe der Vorräte überschreiten, erfolgt ein gesonderter Ausweis unter den Verbindlichkeiten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Ferner wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten bzw. kreditversicherten Forderungsbestand gebildet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden Ausgaben vor dem Abschlusstag gezeigt, sofern sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen wurden für noch nicht veranlagte Steuerverbind- lichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Anwendung der Nettomethode abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bestehenden Ansatzwahlrechts, passive latente Steuern ergeben sich nicht bzw. nur in unwesentlichem Umfang. C. Angaben zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist als Anlage dem Anhang beigefügt. Eigenkapital Der Gewinnvortrag des Vorjahres beträgt EUR 3.294.567,81 (Vorjahr: EUR 5.793.780,61) und ist im Bilanzgewinn enthalten. Der Bilanzgewinn ist durch zwischenzeitliche Gewinnausschüttungen gemindert worden. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Der Posten wurde für steuerfreie Investitionszulagen nach §§ 1 und 2 Investitionszulagengesetz 1999, 2005, 2007 bzw. 2010 ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Das Jahresergebnis ist durch die Auflösung eines Betrages in Höhe von EUR 14.467,15 beeinflusst. Rückstellungen Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Verbindlichkeiten Die Angaben zu den Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Anlage zum Anhang. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - übliche Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Halbfabrikaten und Waren, - Grundschulden, - Globalabtretung Forderungen, - Sicherungseigentum an beweglichen Wirtschaftsgütern. D. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten die Nettoerlöse aus schlussgerechneten Bauvorhaben und anderen Aufträgen sowie im geringen Umfang Dienstleistungserträge und werden nahezu ausschließlich im Inland erzielt. Abschreibungen Die Abschreibungen betreffen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen einschließlich Abschreibungen für geringwertige Wirtschaftsgüter. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen i.S.v. § 285 Nr. 31 HGB waren wie folgt gegeben: scroll
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E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, soweit diese Angaben zur Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, sind aufgrund bestehender Miet- und Leasingverträge wie folgt gegeben: scroll
Von verschiedenen Kreditinstituten und Kreditversicherungen sind Avalkre- ditrahmen für Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 42.850 gewährt worden. Dieser Rahmen ist zum Bilanzstichtag mit TEUR 32.188 in Anspruch genommen. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers, gsp GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Elmshorn, beträgt TEUR 16 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres durchschnittlich 276 (Vorjahr: 282) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon entfallen auf die Bereiche scroll
Die Anzahl der Mitarbeiter nach § 285 Nr. 7 i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 256 (Vorjahr: 264). Angaben zu den Organen der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer - Sven Thomsen, Kaufmann, Raben Steinfeld, - Wolfram Kraeplin, Diplom-Ingenieur, Plau am See, - Reik Weyand, Betriebswirt, Offenbüttel, geführt. Ein Aufsichtsrat für das Unternehmen besteht nicht. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2024 scroll
Es bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten (z.B. Eigentumsvorbehalte). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2024scroll
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sonstige Berichtsbestandteile
Hanerau-Hademarschen, den 14. März 2025 gez. die Geschäftsführung S. Thomsen W. Kraeplin R. Weyand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk„An die H.O. Schlüter GmbH - Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses Wir haben den Jahresabschluss der H.O. Schlüter GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang - einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H.O. Schlüter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Angabe stets aufdeckt. Falsche Angaben können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher, als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Elmshorn, den 11. April 2025 (Siegel) gsp GmbH gez. G. Garbrecht, Wirtschaftsprüfer gez. F. J. Sahm, Wirtschaftsprüfer" |
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