Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Buchheister seit 7.2.2023 | Prokura |
Josef Otter seit 17.6.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Fossil Europe B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FESCO GmbHEggstättJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20221. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 in Folge der wesentlich gestiegenen Energiepreise, der hohen Inflation sowie aufgrund von Lieferkettenproblemen deutlich eingetrübt. Nachdem die Wirtschaftsleistung in den vergangenen ersten neun Monaten des Jahres 2022 trotz des Ukraine-Krieges noch gewachsen war, verringerte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal des Jahres um -0,4% im Vergleich zum Vorjahresquartal 1. Im Gesamtjahr stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um +2,0% im Vergleich zum Vorjahr. 2 Eine ähnliche Situation zeigt die konjunkturelle Lage der Europäischen Union (EU). Laut Eurostat konnte das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres noch zulegen, während es zu einem Rückgang des BIP in Höhe von -0,1% im vierten Quartal 2022 kam 3. Laut Pressemitteilung Nr. 070 vom 24. Februar 2023 des Statistischen Bundesamtes litten die privaten Konsumausgaben in Deutschland besonders unter den hohen Preissteigerungen und der anhaltenden Energiekrise. Nach Wegfall von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen wie dem Tankrabatt und dem 9-Euro-Ticket, gaben die Verbraucherinnen und Verbrauchen im 4. Quartal 2022 weniger für private Konsumzwecke aus als im 3. Quartal des vergangenen Jahres. Die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben verringerten sich im 4. Quartal 2022 um -1,0% gegenüber dem Vorquartal 4. Bezogen auf das Gesamtjahr 2022 stiegen die preisbereinigten Konsumausgaben um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. 5 Die Reallöhne gingen 2022 trotz eines starken Anstiegs des Nominallohnindex in Deutschland um knapp -3,5% gegenüber dem Vorjahr zurück. Dies ist auf den starken Anstieg der Verbraucherpreise um gut 6,9% bezogen auf das Gesamtjahr 2022 zurückzuführen 6. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland erreichte im 4. Quartal 2022 einen neuen Höchststand. 7 Bezogen auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, sowie der russischen Invasion in der Ukraine auf die volkswirtschaftliche Entwicklung verweisen wir auf die Erläuterungen im Rahmen des Risiko- und Prognoseberichts. 2. Forschung und Entwicklung Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden von der Gesellschaft nicht betrieben.
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_070_811.html.
3. Darstellung des Geschäftsmodells, des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft Die Umsatzerlöse der Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen auf der Grundlage eines Vertrages vom 2. August 2004 (Shared Services Agreement), welcher mit der Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz (kurz: FGE) geschlossen wurde. In diesem Vertrag wurde vereinbart, dass die FESCO GmbH Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Lagerhaltung und Reparaturen für die FGE erbringt. Die mit der Erbringung der genannten Dienstleistungen verbundenen Aufwendungen werden der FESCO GmbH mit einem Aufschlag von 5% (Kostenaufschlagsmethode) von der FGE ertrags- und liquiditätswirksam erstattet (Cost plus 5%). Der Umfang der Dienstleistungen, welche die Gesellschaft an die FGE erbringt, hängt dabei indirekt von der Umsatzentwicklung und dem wirtschaftlichen Erfolg der in EMEA 8 tätigen Fossil-Vertriebsgesellschaften 9 ab. Ein indirekter Zusammenhang ergibt sich aus dem Umstand, dass diese Fossil-EMEA-Vertriebsgesellschaften ihre Produkt- bzw. Wareneinkäufe ausschließlich bei der FGE vornehmen, die sich zu deren Abwicklung wiederum der FESCO GmbH bedient. Aufgrund des bestehenden Shared Services Agreements steht die Höhe der Umsatzerlöse der FESCO GmbH in direktem Zusammenhang mit der Höhe der für die Erbringung der oben genannten Dienstleistungen anfallenden Aufwendungen sowie der Kostenentwicklung in der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist bestrebt, insbesondere die Abläufe im Bereich Logistik stetig zu verbessern, um Effizienzsteigerungen, sowie eine Verbesserung der Durchlaufzeiten der Warenbestände zu erreichen. Im Geschäftsjahr 2022 sind die Umsatzerlöse der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr um TEUR 492 bzw. 2,4% auf TEUR 20.704 angestiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf die Weiterbelastung von gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Aufwendungen für die Erbringung der oben genannten Dienstleistungen an die Schwestergesellschaft Fossil Group Europe GmbH zurückzuführen. Der Anstieg der Aufwendungen war auch eine Folge der allgemeinen Kostensteigerungen und der hohen Inflation. Insbesondere sind im Geschäftsjahr höhere Aufwendungen für Personal, Verpackungsmaterial und Fracht angefallen. Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten wie auch in Folge der hohen Inflation, wurde die Umsatzentwicklung der Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften ab dem zweiten Halbjahr 2022 stark negativ belastet und Umsatzrückgänge im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2021 waren zu verzeichnen. Der damit einhergegangene Rückgang der Nachfrage nach den Logistikdienstleistungen der Gesellschaft, hat auch die Umsatzentwicklung der FESCO GmbH im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 negativ beeinflusst und die Höhe der im Gesamtjahr realisierten Umsatzerlöse fiel geringer aus als geplant. Der im Vorjahr genannte Prognosewert für die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von Mio. EUR 21,64 wurde mit Ist-Umsatzerlösen von Mio. EUR 20,7 um Mio. EUR 0,9 bzw. 4,2% verfehlt. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft ging im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 122 bzw. 12,3% auf TEUR 867 zurück. Dies ist vor allem auf die Beendigung der Vermietung von Büroflächen an die Fossil Shared Services GmbH zurückzuführen. 4. Steuerungsgrößen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Unternehmen wird primär über den finanziellen Leistungsindikator Personalaufwand gesteuert. Daneben definiert das Unternehmen als relevante finanzielle Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Finanzielle Leistungsindikatoren der Vermögens- und Finanzlage bestehen nicht, da das Finanz- und Vermögensmanagement zentral im Konzernverbund erfolgt.
8 Als EMEA-Raum wird der Wirtschaftsraum Europa,
Naher Osten und Afrika verstanden. Dies entspricht auch dem
Wirtschaftsraum Europa-Arabien-Afrika.
5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Bilanzsumme um TEUR 619 auf insgesamt TEUR 25.544 gesunken. Dies entspricht einem prozentualen Rückgang um circa 2%. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang des Anlagevermögens sowie auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Bezüglich der Gründe für den Rückgang der einzelnen o.g. Positionen verweisen wir auf die weiteren Ausführungen zur Vermögenslage. Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 1.599 auf TEUR 8.487 (Vorjahr: TEUR 10.086), hauptsächlich bedingt durch die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, gesunken auf TEUR 8.197 (Vorjahr: TEUR 9.217), betreffen dabei im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche mehrheitlich aus der Abrechnung der erbrachten Dienstleistungen an die Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz, resultieren. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.020 gegenüber dem Vorjahr ist darauf zurückzuführen, dass die Forderungen der Gesellschaft gegen die Fossil Group Europe GmbH aus der Verauslagung von Einfuhrumsatzsteuer und Zollabgaben, in Folge der Umsatzrückgänge der Fossil-EMEA-Vertriebsgesellschaften in Q3 und Q4 2022 im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen, niedriger waren als im Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 62 auf TEUR 1.258 (Vorjahr: TEUR 1.320). Diese Entwicklung ist auf eine betragsmäßig höhere Umgliederung von debitorischen Kreditoren im Vorjahr zurückzuführen. Der Bestand an liquiden Mitteln ist um TEUR 2.258 auf TEUR 7.315 (Vorjahr: TEUR 5.057) angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit um TEUR 2.429 zurückzuführen. Das Eigenkapital stieg aufgrund des erzielten Jahresüberschusses von TEUR 867 auf TEUR 18.909. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund des Anstiegs des Eigenkapitals und einer gesunkenen Bilanzsumme auf 74% (Vorjahr: 69%). Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 1.402 um TEUR 395 auf TEUR 1.008 gesunken. Diese betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 477) sowie Rückstellungen für personalbezogene Verpflichtungen in Höhe von TEUR 843 (Vorjahr: TEUR 925). Der Rückgang der Rückstellung für ausstehende Rechnungen gegenüber dem Vorjahr ist u.a. auf den Rückgang der Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen für den Einsatz von Zeitarbeitskräften (TEUR 30; Vorjahr: TEUR 198) zurückzuführen. Dieser wiederum ist durch den gegenüber dem Vorjahr verminderten Einsatz von Zeitarbeitskräften in der zweiten Jahreshälfte des Geschäftsjahres bedingt und eine Folge der Umsatzrückgänge der Fossil-EMEA-Vertriebsgesellschaften in Q3 und Q4 2022 im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen und des damit auch verbundenen Nachfragrückgangs nach den Logistikdienstleistungen der Gesellschaft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 197 um TEUR 3 auf TEUR 200 im Geschäftsjahr gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 428 auf TEUR 5.389 im Geschäftsjahr gesunken. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber dem Hauptzollamt aus der Verauslagung von Einfuhrumsatzsteuer und Zollabgaben für die Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz, in Folge der Umsatzrückgänge der Fossil-EMEA-Vertriebsgesellschaften in Q3 und Q4 2022, im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen, zum Bilanzstichtag niedriger waren als im Vorjahr. Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Berichtsjahr ein positiver Cashflow in Höhe von TEUR 2.643 (Vorjahr: TEUR 214) erzielt. Der Anstieg des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf TEUR 2.643 ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 65 sowie auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr (Rückgang um insgesamt TEUR 1.266) zurückzuführen, nachdem diese im Vorjahr deutlich angestiegen waren. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist negativ und betrug TEUR -385. Dieser ist auf Ausgaben für die Kapazitätserweiterungen (Investitionen) im Bereich Onlinehandel zurückzuführen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 0. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit konnte durch die positiven Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit vollständig gedeckt werden. Im Ergebnis ergibt sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 2.258. Dieser umfasst ausschließlich den Bestand an liquiden Mitteln. Die Gesellschaft sichert ihren Liquiditätsbedarf im Wesentlichen zunächst durch die Erwirtschaftung eigener positiver Cashflows. Ein darüberhinausgehender Liquiditätsbedarf kann durch die Teilnahme am konzernweiten Cashpool System der Fossil Europe B.V., Niederlande, gedeckt werden. Ertragslage Umsatz Die FESCO GmbH erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 20.704 nach TEUR 20.212 im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um +2,4% bzw. TEUR 493. Der Planwert für die Umsatzerlöse von TEUR 21.640 konnte nicht erreicht werden. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf die Weiterbelastung von gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Aufwendungen für die Erbringung der Dienstleistungen, insbesondere von Logistikdienstleistungen, an die Schwestergesellschaft Fossil Group Europe GmbH zurückzuführen. Der Anstieg der Aufwendungen war auch eine Folge der allgemeinen Kostensteigerungen und der hohen Inflation. Insbesondere sind im Geschäftsjahr höhere Aufwendungen für Personal, Verpackungsmaterial und Fracht angefallen. Die Nachfrage nach den Logistikdienstleistungen der Gesellschaft verstärkte sich zunächst im ersten Halbjahr 2022 infolge der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung in Europa nach der Aufhebung der Restriktionen zur Bekämpfung der Corona Pandemie. Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten wie auch in Folge der hohen Inflation, wurde die Umsatzentwicklung der Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften ab dem zweiten Halbjahr 2022 jedoch stark negativ belastet und deutliche Umsatzrückgänge im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2021 waren zu verzeichnen. Der damit einhergegangene Rückgang der Nachfrage nach den Logistikdienstleistungen der Gesellschaft, hat auch die Umsatzentwicklung der FESCO GmbH im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 negativ beeinflusst und die Höhe der im Geschäftsjahr 2022 realisierten Umsatzerlöse fiel insgesamt geringer aus als geplant. Aufgrund der schwachen Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr ging die Anzahl der im Berichtsjahr für die Fossil-Vertriebsgesellschaften in Europa prozessierten Waren insgesamt um 2% gegenüber dem Vorjahr zurück. Dieser Rückgang des Auslieferungsvolumen lag deutlich unter dem im Lagebericht des Vorjahres genannten Prognosewert (Anstieg bis zu 13%). Während das prozessierte Volumen (und damit auch die darauf verwendeten Arbeitsstunden) für den Bereich Onlinehandel (inklusive Amazon) noch einen Zuwachs verzeichnen konnte, ist das Volumen der Auslieferungen für den Bereich Wholesale (stationärer Einzelhandel/Großhandel) zurückgegangen. Die Verschiebung der prozessierten Stückzahlen (inklusive Retouren) hin zum Bereich Onlinehandel hat zur Folge, dass die Kosten je prozessiertem Stück ansteigen, da dieser Prozess kleinteiliger, arbeitsintensiver und daher insgesamt aufwendiger ist und einen höheren Personalbedarf erfordert. Aufgrund des höheren Personalbedarfs für die Bearbeitung der Stückzahlen für den Bereich Onlinehandel und aufgrund von Lohnsteigerungen, stiegen die mit der Leistungserbringung unmittelbar verbundenen Lohnkosten und sonstigen direkten Kosten im Geschäftsjahr um ca. 4% an. Die entsprechenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen und die Personalaufwendungen sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 362 gestiegen. Aufgrund des bestehenden Cost plus - Modells hatte dies im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg zur Folge. Die Gesellschaft hat bis Ende April 2022 Büroflächen an eine Schwestergesellschaft vermietet. Der entsprechende Mietvertrag wurde zum 30. April 2022 fristgerecht gekündigt. In der Folge gingen die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroflächen von TEUR 300 im Vorjahr auf TEUR 100 im Berichtsjahr zurück. Aufwendungen Die Personalaufwendungen, welche rund 63% der gesamten betrieblichen Aufwendungen ausmachen, sind um TEUR 333 (2,8%) auf TEUR 12.255 (Vorjahr: TEUR 11.922) gestiegen. Ursächlich hierfür war der Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter um im Jahresdurchschnitt zehn Personen gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 312 Mitarbeiter), sowie Lohnerhöhungen um im Durchschnitt etwa 2,6%. Das unterjährige Ausscheiden von Mitarbeitern mit höheren Gehaltsbezügen als im Schnitt der Belegschaft hat sich ebenfalls auf die Höhe des sich per saldo ergebenden prozentualen Anstieges ausgewirkt. Im Rahmen der Prognose für das Jahr 2022 ist die Geschäftsführung von einem stärkeren Anstieg der Personalaufwendungen auf Mio. EUR 12,7 ausgegangen, da ein Anstieg der auszuliefernden Volumina um bis zu 13% prognostiziert worden war. Die Gesellschaft reagierte frühzeitig auf die Umsatzrückgänge der Fossil-EMEA-Vertriebsgesellschaften in Q3 und Q4 2022 im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresquartalen und dem damit verbundenen Nachfragrückgang nach den Logistikdienstleistungen der Gesellschaft, indem offene und freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt wurden, um einen überproportionalen Mitarbeiteraufbau zu vermeiden. Daneben wurden auch weniger Zeitarbeitskräfte als ursprünglich geplant eingesetzt. Deren Aufwendungen sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 5.034 im Vorjahr um TEUR 282 bzw. um +5,6% auf TEUR 5.316 angestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die generellen Preissteigerungen, insbesondere jedoch für Verpackungsmaterialien, zurückzuführen. Der Anstieg der Aufwendungen für Verpackungsmaterialien um TEUR 109 liegt jedoch neben deren erhöhten Beschaffungspreisen auch in einer größeren Anzahl an Auslieferungen im Onlinehandel (inklusive Amazon) begründet, da diese deutlich verpackungsintensiver als andere Auslieferungen sind. Daneben sind die Aufwendungen für den Bezug externer Logistikdienstleistungen um TEUR 48 und die Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte um TEUR 29 angestiegen. Da im Vorjahr und im Berichtsjahr keine wesentlichen Investitionen getätigt wurden, blieben die Abschreibungen mit TEUR 1.988 in etwa auf Vorjahresniveau (TEUR 1.923). Das Ergebnis vor Steuern ist auf TEUR 1.216 gesunken (Vorjahr: TEUR 1.383). Im Wesentlichen in Folge der gesunkenen Erlöse aus der Vermietung von Büroflächen an eine Schwestergesellschaft ist der Jahresüberschuss 2022 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 122 bzw. -12,3% auf TEUR 867 (Vorjahr: TEUR 988) gesunken. Damit verfehlte die Gesellschaft die untere Bandbreite des Prognoseziels von Mio. EUR 0,9 nur knapp. 6. Zusammenfassung der Lage der Gesellschaft Hinsichtlich des Geschäftsverlaufs und der Lage hat die Gesellschaft ein herausforderndes Jahr 2022 in einem schwierigen Markt- und Branchenumfeld bewältigt, welches vor allem durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs wie der stark gestiegenen Energiekosten und einer hohen Inflation und nicht zuletzt auch durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie auf den privaten Konsum gekennzeichnet war. Im zweiten Halbjahr kam es zu einem spürbaren Rückgang der Nachfrage nach den Logistikdienstleistungen der Gesellschaft und der für die Fossil-EMEA-Vertriebsgesellschaften ausgelieferten Volumina. Bezüglich des Auslieferungsvolumens haben sich, bei einem Rückgang der Anzahl der im Berichtsjahr für die Fossil-Vertriebsgesellschaften in Europa prozessierten Waren um insgesamt 2% gegenüber dem Vorjahr, die Prognosen der Gesellschaft (Steigerung des Auslieferungsvolumens um bis zu +13%) daher nicht erfüllt. Allerdings ist die Gesellschaft mit dem Wachstum im Bereich Onlinehandel bezogen auf die ausgelieferten Stückzahlen zufrieden. Um dem Wachstum und den Anforderungen des Onlinehandels an eine schnelle und kundengerechte Logistik gerecht zu werden, hat die Gesellschaft ihre Anstrengungen in diesem Bereich weiter erhöht. Die Gesellschaft konnte durch Anpassungen in den Prozessen sowohl bei den Lieferzeiten als auch bei den Auslieferkapazitäten Verbesserungen erreichen. Aufgrund des Rückgangs der ausgelieferten Volumina um -2% gegenüber dem Vorjahr konnte auch der im Vorjahr genannte Prognosewert für die Umsatzerlöse in Höhe von 21,6 Mio. EUR nicht erreicht werden, die Planabweichung beläuft sich auf Mio. EUR 0,9 bzw. 4,2%. Jedoch war gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum um +2,4% bzw. TEUR 492 zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in Folge des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden Auswirkungen wie der stark gestiegenen Energiepreise und der hohen Inflation sowie der daraus resultierenden großen Unsicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in der zweiten Jahreshälfte 2022, ist die Gesellschaft mit den erreichten Umsatzerlösen jedoch noch zufrieden. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 333 (2,8%) auf TEUR 12.255 angestiegen. Der prognostizierte Anstieg der Personalaufwendungen auf Mio. EUR 12,7 ist nicht eingetreten, da die Geschäftsführung aufgrund des Rückgangs der ausgelieferten Volumina den geplanten Personalaufbau auf im Durchschnitt 340 (Vorjahr: 312) fest beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Personalaufbau auf im Durchschnitt 322 Mitarbeiter nur anteilig realisiert hat und offene und freiwerdende Stellen nicht nachbesetzt wurden. Im Wesentlichen in Folge der gesunkenen Erlöse aus der Vermietung von Büroflächen an eine Schwestergesellschaft ist der Jahresüberschuss 2022 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 122 bzw. -12,3% auf TEUR 867 (Vorjahr: TEUR 988) gesunken. Damit verfehlte die Gesellschaft die untere Bandbreite des entsprechenden Prognoseziels von Mio. EUR 0,9 bis etwa Mio. EUR 1,0, nur knapp. Die Geschäftsführung ist mit den im Berichtsjahr erreichten Ergebnissen insgesamt nur bedingt zufrieden. 7. Chancen- und Risikobericht Operative Risiken Risiken in Folge der Auswirkungen der Corona-Pandemie und anderer Pandemien Unvorhergesehene Ereignisse wie z.B. der Ausbruch von Epidemien, schwerwiegende politische Verwerfungen, Störungen wichtiger Infrastrukturnetze wie Elektrizität und Kommunikation, können kurzfristig zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen. Damit können Einschränkungen beim Personen- und Warenverkehr ebenso verbunden sein wie Einschränkungen der Geschäfts- und Produktionstätigkeit. Ebenso geht damit ein hohes konjunkturelles Risiko einher. Im Laufe der Jahre 2021 und anteilig im Jahr 2022 hat das Coronavirus in verschiedenen Wellen weltweit zu wesentlichen Einschränkungen des öffentlichen sowie des wirtschaftlichen Lebens geführt. Der Fossil Konzern hat auf das Risiko einer weiteren Corona-Verbreitung mit der Aufstellung eines Notfallplans reagiert, in dem u.a. Maßnahmen enthalten sind, um die Arbeitsfähigkeit von Schlüsselpersonen und -abteilungen auch bei einer Verschärfung der Krise möglichst aufrecht zu erhalten. Im Laufe des Jahres 2022 wurden die Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens nach und nach aufgehoben. Inwieweit sich die Corona-Pandemie weiterentwickelt, lässt sich jedoch auch zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses 2022 nicht abschließend beurteilen. Sollten sich Virusmutationen verbreiten, die gegen die eingesetzten Impfstoffe immun sind, wäre mit weiteren Corona-Schutzmaßnahmen zu rechnen. Jedoch erachtet die Bundesregierung das Infektionsgeschehen in Deutschland gegenwärtig als stabil und beherrschbar. Daher wurden im Laufe des Frühjahrs 2023 alle Corona Schutzmaßnahmen ausgesetzt. 10 Die Gesellschaft sieht unterschiedlich starke Auswirkungen eines eingeschränkten öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens infolge eines Pandemiegeschehens auf die verschiedenen Vertriebswege der Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften und damit in der Folge auf die Nachfrage nach den durch die Gesellschaft erbrachten Logistikdienstleistungen. Der stationäre Einzelhandel wäre von erneuten Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens auch zukünftig am stärksten betroffen, was zu einem Rückgang des Auslieferungsvolumen der FESCO GmbH führen kann. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft hat zur Folge, dass die FESCO GmbH in wirtschaftlicher Hinsicht im Wesentlichen mittelbar von den wirtschaftlichen Auswirkungen eines Pandemiegeschehens betroffen ist. Für uns als Dienstleistungsunternehmen, insbesondere im Bereich der Logistik, besteht das Risiko im Sinken der Nachfrage nach den entsprechenden Dienstleistungen aufgrund eines pandemisch-bedingten Rückganges der Handelsumsätze in den entsprechenden Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften. Dies kann dazu führen, dass die Auslieferungsmengen an die Fossil-Vertriebsgesellschaften in EMEA sowie die entsprechenden Liefermengen, welche von Fossil-Schwestergesellschaften in Asien bezogen werden, sinken können. Es besteht auch das Risiko, dass die Lieferkette aus Asien kurzfristig unterbrochen wird und die Anlieferung von Handelsware weniger planbar oder nicht zeitgerecht stattfindet. Die Geschäftsführung stellt dabei jedoch aufgrund der genannten Risiken zunächst keine unmittelbaren Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft fest, da die Aufwendungen der Gesellschaft weiterhin mit einem entsprechenden Aufschlag (cost plus 5%) an die Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz (FGE) weiterbelastet werden können. Diese Einschätzung beruht allerdings auf der Prämisse der fortbestehenden Zahlungsfähigkeit der FGE, der Fossil Europe B.V. als Cash Pool-Führer in EMEA sowie des Fossil-Gesamtkonzerns. 10 https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-schutzmassnahmen-2165474#:~:text=Aufgrund%20der%20sich%20abschw%C3%A4chenden%20Pandemiewel-le,f%C3%BCr%20Besucherinnen%20und%20Besucher%20verpflichtend. Daneben besteht für die Gesellschaft das direkte Risiko der Erkrankung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was Auswirkungen auf die Möglichkeiten der Leistungserbringung haben könnte. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, wurden Dienstreisen und Besuche von Externen abgesagt und die Belegschaft in voneinander getrennten Gruppen unterteilt. Die Gesellschaft unterstützt, wo immer es möglich ist, mobiles Arbeiten von zu Hause, um Ansteckungsgefahren zu minimieren. Des Weiteren werden Desinfektionsmittel und beispielsweise Corona-Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von Einzelfallentscheidungen vorsorglich beurlaubt. Das Erkrankungsrisiko am Arbeitsplatz wird aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen von der Geschäftsführung als niedrig eingestuft. Unter Berücksichtigung aller oben genannten möglichen weiteren Auswirkungen eines Pandemiegeschehens auf die Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Geschäftslage der Gesellschaft beurteilt das Management das Risiko negativer Auswirkungen unter Berücksichtigung der Erkenntnismöglichkeiten zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses abweichend zum Vorjahr nicht länger als hoch, sondern als mittelhoch. Risiken in Folge der Auswirkungen des russischen Krieges in der Ukraine Durch kriegerische Auseinandersetzungen können schwerwiegende Verwerfungen in den Lieferketten, Rohstoff- und Energiemärkten sowie auf Absatzmärkten auftreten. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft hat zur Folge, dass die FESCO GmbH in wirtschaftlicher Hinsicht mittelbar von den wirtschaftlichen Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges hinsichtlich des Wegfalls von Absatzmärkten bzw. der Veränderungen des Konsumverhaltens betroffen ist. Für ein Dienstleistungsunternehmen, insbesondere im Bereich der Logistik, besteht das Risiko im Rückgang der Nachfrage nach den entsprechenden Dienstleistungen, da die Handelsumsätze in den entsprechenden Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften abnehmen könnten. Dies kann dazu führen, dass die Auslieferungsmengen an die Fossil-Vertriebsgesellschaften in EMEA sowie die entsprechenden Liefermengen, welche von Fossil-Schwestergesellschaften in Asien bezogen werden, sinken können. Es besteht auch das Risiko, dass aufgrund von Unterbrechungen der Lieferketten die Anlieferung und Auslieferung von Handelsware weniger planbar oder nicht zeitgerecht stattfindet. Die Gesellschaft sieht unterschiedlich starke wirtschaftliche Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges hinsichtlich des Wegfalls von Absatzmärkten für die Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften und in der Folge für sich selbst, bezüglich der Nachfrage nach den durch die Gesellschaft erbrachten Logistikdienstleistungen. Sollte sich die kriegerische Auseinandersetzung auf weitere angrenzende Regionen ausweiten, kann das weitere Umsatzausfälle für die Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften und in der Folge für die FESCO selbst zur Folge haben. Ebenso könnten die infolge des Krieges gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise einen weiteren Anstieg bzw. eine länger andauernde hohe Inflation in grundsätzlich allen Absatzmärkten der Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften zur Folge haben, die den privaten Konsum negativ beeinflussen würde. Dies könnte weitere Umsatzausfälle der Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften und für die FESCO selbst zur Folge haben. Unmittelbar ist die Gesellschaft von den, insbesondere auch in Folge des Krieges auftretenden, Verwerfungen auf den Rohstoff- und Energiemärkten betroffen. Auch wenn die massiv gestiegenen Energiepreise den Höhepunkt scheinbar überschritten haben, bleiben die Energiepreise allgemein aber auf einem höheren Niveau als vor dem Beginn des Ukraine Kriegs. Aufgrund des Bestehens langfristiger Lieferverträge für Strom und Gas wird erwartet, dass die an den Märkten eingetretenen Preissteigerungen die Gesellschaft erst mit zeitlicher Verzögerung betreffen werden. Die Gesellschaft rechnet jedoch damit, dass die Logistikkosten aufgrund der Preissteigerungen bei Strom, Gas, Treibstoffen sowie Verpackungsmaterial auch zukünftig im mittleren einstelligen Bereich steigen dürften. Aufgrund des bestehenden Cost-Plus-Modelles führt der Anstieg der Aufwendungen jedoch nicht zu einer negativen Auswirkung auf die Ertrags- oder Finanzlage der Gesellschaft, da die Geschäftsführung davon ausgeht, die etwaigen erhöhten Aufwendungen gemäß dem bestehenden Cost-Plus Agreement weiterbelasten zu können und dass diese zahlungswirksam ausgeglichen werden. Unter der Berücksichtigung der oben genannten möglichen weiteren Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges auf die Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Geschäftslage der Fossil EMEA-Vertriebsgesellschaften und in der Folge für die FESCO selbst beurteilt das Management das Risiko negativer Auswirkungen unter Berücksichtigung der Erkenntnismöglichkeiten zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses insgesamt als hoch. Absatzrisiken Da die Gesellschaft aufgrund ihres Geschäftsmodells ausschließlich ein verbundenes Unternehmen des Fossil-Konzerns (FGE, Schwestergesellschaft) als unmittelbaren Vertragspartner und als direkten Kunden hat, bestehen insoweit keine unmittelbaren Absatzrisiken aus Transaktionen mit konzernfremden Dritten. Dem Risiko des Wegfalls des unmittelbaren Leistungsempfängers der Gesellschaft wird durch ein langfristig bestehendes Vertragsverhältnis innerhalb des Konzerns entgegengewirkt. Das bestehende Vertragsverhältnis ist nicht gekündigt und die Geschäftsführung hat auch keine Kenntnis davon, dass dessen Beendigung vorgesehen wäre. Insoweit wird das Risiko des Wegfalls des unmittelbaren Leistungsempfängers der Gesellschaft als niedrig eingeschätzt. Jedoch besteht aufgrund der Konzern- bzw. Teilkonzernstruktur und der konzerninternen Verflechtungen hinsichtlich Auftragslage und Finanzierung (Cashpool) eine mittelbare Abhängigkeit von der Umsatz- und Ergebnisentwicklung anderer Fossil-Konzerngesellschaften über den unmittelbaren Leistungsempfänger hinaus, da insbesondere ein Rückgang der Umsatzerlöse der Fossil-Vertriebsgesellschaften in EMEA eine negative Auswirkung auf deren Nachfrage nach Logistikleistungen der FESCO GmbH haben kann. Dieser Umsatzrückgang kann sich - in der Regel mit einer leichten zeitlichen Verzögerung - negativ auf die notwendige Personalausstattung der Gesellschaft und damit auf die Höhe und Entwicklung der an die FGE verrechenbaren Aufwendungen auswirken. Aufgrund des bestehenden Cost-plus-Modells hätte dies auch einen Rückgang der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses der Gesellschaft zur Folge. Um das Risiko der unmittelbaren und mittelbaren Abhängigkeit von Konzernkunden zu reduzieren, sind die Gebäude und logistischen Einbauten der Gesellschaft so konzipiert, dass in den Gebäuden wie auch mithilfe der logistischen Einbauten Fossilprodukte sehr effizient abgewickelt werden können. Es wäre aber jederzeit auch möglich, Geschäfte mit anderen Branchen wie z.B. die Ersatzteilabwicklung im Automotive-Bereich oder die Bedienung von Händlern im Lebensmittelbereich logistisch und wirtschaftlich darzustellen. Aufgrund der Abhängigkeit der eigenen Umsatzentwicklung von der Umsatzentwicklung anderer Fossil-Konzerngesellschaften in EMEA, welche wiederum von der weiteren Entwicklung bzw. den Nachwirkungen der Pandemie und des russisch-ukrainischen Krieges und deren Folgen abhängen, wird das Absatzrisiko insgesamt als hoch eingeschätzt. Finanzielle Risiken Fremdwährungsrisiken Fremdwährungsrisiken werden ausschließlich auf Konzernebene gesteuert. Die ergebniswirksamen Auswirkungen aus Fremdwährungsumrechnungen sieht die Gesellschaft als nicht materiell an, da die funktionale Währung Euro ist und nahezu keine Transaktionen in Fremdwährung stattfinden. Forderungsausfallrisiken Das Risiko des Forderungsausfalls ist aufgrund des Geschäftsmodells der FESCO GmbH mit dem Risiko der Zahlungsfähigkeit der FGE, als unmittelbarer Empfänger der Leistungen der Gesellschaft, der Fossil Europe B.V. als Cashpool-Führer in EMEA sowie des Fossil-Gesamtkonzerns insgesamt verknüpft. Die Geschäftsführung sieht trotz der Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie und der wirtschaftlichen Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsmöglichkeiten von Fossil in EMEA sowie des Gesamtkonzerns die Zahlungsfähigkeit der FGE und des Fossil-Konzerns im Ergebnis insgesamt als nicht gefährdet an. Dies beruht insbesondere auf der erfolgten zusätzlichen externen Aufnahme finanzieller Mittel durch den Konzern im Vorjahr sowie im abgelaufenen Geschäftsjahr, welche bezüglich der Verwendung bzw. Nutzung anteilig EMEA zugeordnet worden sind, sowie auf der positiven Fortführungsprognose des Gesamtkonzerns. Aufgrund der mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage und des russischen Krieges in der Ukraine jedoch grundsätzlich verbundenen Prognoseunsicherheit und den unterschiedlichen Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie auf einzelne Länder bzw. Regionen, in denen Fossil in EMEA bzw. der Fossil-Konzern insgesamt tätig ist, sowie aufgrund der damit verbundenen potentiellen Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit einzelner Konzerngesellschaften oder des Konzerns insgesamt wird das Forderungsausfallrisiko weiterhin als mittel bis hoch eingestuft. Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft finanziert sich zunächst durch die Erwirtschaftung eigener positiver Cashflows aus der Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der Logistik. Ein darüberhinausgehender kurzfristiger Liquiditätsbedarf kann grundsätzlich durch die Teilnahme am teilkonzernweiten Cashpool-System der Fossil Europe B.V. gedeckt werden. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Darlehensverpflichtungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Liquiditätsplanung der Gesellschaft für 2023 und 2024 ergibt - unter der Prämisse der fortbestehenden Zahlungsfähigkeit der FGE, der Fossil Europe B.V. (Cashpool-Führer) sowie des Gesamtkonzerns - keine Hinweise auf eine unzureichende Liquiditätsausstattung bzw. unzureichende Refinanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft. Aufgrund der mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage, den Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie und den Folgen des russisch-ukrainischen Krieges jedoch grundsätzlich verbundenen Prognoseunsicherheit und der unterschiedlichen Auswirkungen und Folgen der Pandemie auf einzelne Länder bzw. Regionen, in denen Fossil in EMEA bzw. der Fossil-Konzern insgesamt tätig ist, sowie aufgrund der damit verbundenen potentiellen Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit einzelner Konzerngesellschaften, des Cashpool-Führers sowie des Konzerns insgesamt wird das Liquiditätsrisiko als mittel bis hoch eingeschätzt. Rechtliche Risiken Risiken bestehen im Wesentlichen aufgrund der Teilnahme am allgemeinen Wirtschaftsverkehr und ergeben sich im Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht. Die damit verbundenen Risiken werden von der Gesellschaft als niedrig eingestuft. Cyberrisiken Auch in der Folge des Krieges in der Ukraine ist das allgemeine Risiko von Cyberangriffen angestiegen. Die Sicherheit und der Schutz unserer Daten haben für uns höchste Priorität. Vor diesem Hintergrund begegnet der Fossil Konzern dem Risiko des Datendiebstahls durch ein Sicherheitskonzept, zu dem regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen gehören. Hierdurch sehen wir uns grds. angemessen aufgestellt, um Cyberrisiken zu begegnen. Die Risiken werden von der Gesellschaft als mittehoch eingestuft. Chancen der zukünftigen Entwicklung Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft ist die Chancenlage der FESCO GmbH eng mit der Gesamtchancenlage der Fossil-Vertriebsgesellschaften in EMEA verknüpft, da die Möglichkeiten zur Steigerung der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen im Wesentlichen von der Umsatzlage und den Umsatz-/Geschäftsaussichten der EMEA-Vertriebsgesellschaften des Fossil-Konzerns abhängig sind. Daher sieht die Geschäftsführung Chancen für die Gesellschaft darin, durch eine effiziente und kostengünstige Organisation der Logistikdienstleistungen in EMEA die Vertriebsgesellschaften optimal zu unterstützen und einen jederzeit wettbewerbsfähigen kosteneffizienten Service, auch im Vergleich mit externen Angeboten, bereitzustellen, um auch die zukünftige generelle konzerninterne Beauftragung zu sichern. Daneben stellt die Geschäftsführung fest, dass die Veränderungen der Vertriebswege der Fossil-Vertriebsgesellschaften in EMEA hin zu einer zunehmenden Anzahl an zu prozessierenden Waren inklusive Retouren im Bereich Onlinehandel und der damit verbundenen steigenden Anzahl an Arbeitsstunden eine weitere Chance für die FESCO GmbH darstellen können. Durch eigene Web-Shops in Europa können die EMEA - Vertriebsgesellschaften zudem Produkte direkt an den Endkonsumenten vertreiben. Dadurch besteht für die FESCO GmbH insgesamt die Möglichkeit, Volumenrückgänge im regulären Wholesale-Geschäft (stationärer Einzelhandel/Großhandel) durch Zuwächse hinsichtlich der ausgelieferten Stückzahlen im Onlinehandel zumindest teilweise zu kompensieren. Den Onlinehandel insgesamt sieht die Gesellschaft als einen der wichtigsten zukünftigen Vertriebswege für die Fossil-Vertriebsgesellschaften an, wobei der Onlinehandel an dieser Stelle sowohl die Handelsplattformen der Kunden der Fossil-Vertriebsgesellschaften als auch den oben genannten eigenen Fossil-Webshop-Vertrieb beinhaltet. Durch die Zusammenarbeit mit großen Online-Handelsplattformen kann sowohl Fossil insgesamt als auch die Gesellschaft von den Wachstumschancen in diesem Kundensegment profitieren, da sich die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen der Gesellschaft hierdurch erhöhen bzw. den Rückgang nach diesen Leistungen aus den traditionellen Vertriebskanälen der Vertriebsgesellschaften abmindern kann. Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage Die Einschätzung der Gesamtrisiko- und Chancenlage ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Chancen und Risiken der Gesellschaft sowie der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Für die FESCO GmbH ist die Gesamtrisikolage gegenüber dem Vorjahr als unverändert mittelhoch bis hoch anzusehen. Um die beschriebenen sowie unvorhersehbaren Risiken beherrschen zu können, hat die Gesellschaft sowie der Konzern jeweils ein Risikomanagementsystem geschaffen. Die derzeit bestehenden Risiken werden grundsätzlich als beherrschbar angesehen, können sich aber - ähnlich wie die Chancen - bei Eintritt auf die der Steuerung der Gesellschaft zugrundeliegenden bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren auswirken, die infolgedessen von deren Prognosewerten abweichen können. Daneben sind Auswirkungen auf die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie des Jahresergebnisses möglich. Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist unter der Prämisse der fortbestehenden Zahlungsfähigkeit der FGE, der Fossil B.V. als Cashpool-Führer in EMEA sowie des Gesamtkonzerns grundsätzlich als angemessen anzusehen. Der Liquiditätsbedarf ist gegenwärtig durch vorhandene eigene Liquidität sowie im Falle eines kurzfristigen zusätzlichen Liquiditätsbedarfs grundsätzlich durch das bestehende Cashpool-System des Teilkonzerns bzw. Konzerns gedeckt. Die Geschäftsführung sieht daher zum Beurteilungszeitpunkt den Bestand des Unternehmens als nicht gefährdet an. 8. Prognosebericht Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 basiert auf einer internen Top-Down sowie einer Bottom-Up-Analyse. Dabei wird ausgehend von einer Gesamtumsatzplanung für die Fossil-Vertriebsgesellschaften in EMEA eine Planung für die FESCO GmbH erstellt. Diese Planung wird ebenfalls unter zusätzlicher Berücksichtigung der erwarteten konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Lage und insbesondere, aufgrund des Geschäftsmodells der FESCO, unter Berücksichtigung der geplanten Personalaufwendungen, zu einer Gesamtprognose verdichtet. Hierbei hat die Geschäftsführung der Gesellschaft im Rahmen der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 die nachfolgenden Annahmen getroffen und die unten genannten Punkte ergänzend berücksichtigt
11 https://www.ifo.de/prognosen.
Sofern sich aus der weiteren Konjunktur-/Pandemie Entwicklung und in Folge des Krieges von Russland in der Ukraine keine neuen negativen Effekte ergeben, rechnet die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2023 ‒ basierend auf den oben genannten Annahmen ‒ mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von etwa -8% auf etwa Mio. EUR 19,0. Dabei soll ein Jahresüberschuss von ca. Mio. EUR 0,7 bis Mio. EUR 0,8 erzielt werden. Zudem prognostiziert die Gesellschaft einen etwa gleichbleibenden Personalaufwand von ca. Mio. EUR 12,3. Dabei wird neben einer durchschnittlichen prozentualen Gehaltserhöhung im mittleren einstelligen Bereich auch von einer absolut sinkenden Anzahl von Mitarbeitern im niedrigen zweistelligen Bereich in Folge einer entsprechend hohen Fluktuationsrate ausgegangen, wobei die in der Folge frei werdenden Stellen nicht nachbesetzt werden sollen. Die Prognose insgesamt unterliegt jedoch aufgrund der aktuellen dynamischen politischen, wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklungen einer hohen Volatilität. Sollte insbesondere das Weihnachtsgeschäft der Fossil EMEA Vertriebsgesellschaften oberhalb von deren Prognose liegen, könnte zum Beispiel die geplante Reduktion von Aufwendungen, insbesondere für Zeitarbeitskräfte, nicht zu verwirklichen sein. Die bislang im Geschäftsjahr 2023 erzielten Umsatzerlöse und Ergebnisse liegen im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsführung. In den ersten vier Monaten des Jahres lagen die ausgelieferten Stückzahlen jedoch unter dem Vorjahresniveau. Für 2024 erwartet das Ifo-Institut für Deutschland eine Erholung des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 1,6% und einen Rückgang der Inflation auf 2,8%. Sollten diese Prognosen eintreten, so rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Dabei soll ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. Mio. EUR 0,7 bis Mio. EUR 0,8 erzielt werden. Zudem erwartet die Gesellschaft in Vergleich zu 2023 einen leichten prozentualen Anstieg - im unteren einstelligen Bereich - der Personalaufwendungen.
Eggstätt, den 2. Juni 2023 FESCO GmbH Josef
Otter
Guido
Buchheister
Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die FESCO GmbH, Gewerbegebiet Natzing 2, 83125 Eggstätt, ist im Amtsgericht Traunstein unter HRB 14858 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des HGB sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliede-rungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB dargestellten Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen auf der Grundlage eines Ver-trages vom 2. August 2004 (Shared Services Agreement), welcher mit der Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz (kurz: FGE) geschlossen wurde. In diesem Vertrag wurde vereinbart, dass die FESCO GmbH Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Vertrieb, Lagerhaltung und Reparaturen für die FGE erbringt. Die mit der Erbringung der genannten Dienstleistungen ver-bundenen Aufwendungen werden der FESCO GmbH mit einem Aufschlag von 5% (Kostenaufschlagsmethode) von der FGE ertrags- und liquiditätswirksam erstattet (Cost plus 5%). Der Vertrag hat eine unbestimmte Laufzeit und verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern dieser nicht gekündigt wird. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, welche grundsätzlich im Vergleich zum Vorjahr unverändert sind. Abweichend zum Vorjahr wurden im Geschäftsjahr Verbindlichkeiten aus der Verauslagung von Einfuhrumsatzsteuer und Zollabgaben von TEUR 5.265 unter den sonstigen Verbindlichkeiten und nicht unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfasst. Für Zwecke der besseren Vergleichbarkeit erfolgte gemäß § 265 Absatz 2 Satz 3 HGB die Anpassung des Ausweises des Vorjahres (TEUR 5.727). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unverändert unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am jeweiligen Abschlussstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden ausschließlich nach der linearen Methode gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die im Wirtschaftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter werden analog zu den steuerlichen Vorschriften (§ 6 Abs. 2a EStG) in einen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen wie folgt:
Außerplanmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Anlagenzugänge in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Es wird mit einer gleichbleibenden Menge und einem gleichbleibenden Wert angesetzt (Festwertverfahren), da es regelmäßig ersetzt wird, sein Gesamtwert für die Gesellschaft von nachrangiger Bedeutung ist und der Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bzw. zu Nominalwerten angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird das Temporary Konzept angewendet. Latente Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen im Falle eines Überhangs an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes der Gesellschaft. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Von dem Wahlrecht zum Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und dem Geschäftsjahr oder früheren Geschäftsjahren zuzuordnende Aufwendungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind berücksichtigt. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Langfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung liegen, wie im Vorjahr, nicht vor. Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. In diesen Fällen wird gemäß §256a Satz 2 HGB das Imparitätsprinzip nicht beachtet. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Umsatzerlöse werden unter Beachtung des Realisationsprinzips realisiert und ausgewiesen, wenn bei Lieferungen der Gefahrenübergang erfolgt ist. Bei Dienstleistungen erfolgt die Umsatzrealisation im Zeitpunkt der Leistungserbringung. Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung periodengerecht erfasst. II. Bilanzerläuterungen 1. Angaben zu Aktiva Anlagevermögen Eine von den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist - unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie einschließlich der kumulierten Abschreibung - im Anlagespiegel - als Anlage zum Anhang - dargestellt. Umlaufvermögen Das Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 195) betrifft in voller Höhe den nach dem Festwertverfahren ermittelten Wert für Verpackungsmaterialien. Die bei der Gesellschaft gelagerten Warenbestände befinden sich im Eigentum der Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz und werden nicht durch die Gesellschaft bilanziert. Die gesamten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 262) und die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 1.258, Vorjahr: TEUR 1.320) haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.258 (Vorjahr TEUR 1.320) beinhalten insbesondere bei Kreditinstituten hinterlegte Sicherheiten in Höhe von TEUR 843 (Vorjahr: TEUR 840) - zur Absicherung von Verbindlichkeiten der Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz, gegenüber den deutschen Zollbehörden aus der Einfuhr von Waren. Deren Restlaufzeit beträgt - wie im Vorjahr - mehr als ein Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 8.197; Vorjahr: TEUR 9.217) betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche aus der Abrechnung der durch die Gesellschaft erbrachten Dienstleistungen an die Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz, als Leistungsempfänger resultieren. Latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren aus dem unterschiedlichen Ansatz der Urlaubsrückstellung in der Handelsbilanz gegenüber den Ansätzen in der Steuerbilanz. Passive latente Steuern ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierte Ertragsteuersatz von 30 %. Insgesamt ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach §274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 25) besteht im Wesentlichen aus im Voraus bezahlten Aufwendungen für Fremdleistungen. 2. Angaben zu Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert TEUR 25. Die Kapitalrücklage beläuft sich gegenüber dem Vorjahr unverändert auf TEUR 9.100. Der Gewinnvortrag (Vorjahr: TEUR 7.929) erhöhte sich um den Jahresüberschuss des Vorjahres von TEUR 988 auf TEUR 8.918. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 1.402 um TEUR 395 auf TEUR 1.007 zurückgegangen und enthalten neben der Rückstellung für Beitragsverpflichtungen gegenüber der Berufsgenossenschaft (TEUR 71; Vorjahr: TEUR 65), der Rückstellung für Bonusverpflichtungen (TEUR 167; Vorjahr: TEUR 296), der Rückstellung für Überstunden (TEUR 300; Vorjahr; TEUR 280), der Urlaubsrückstellung (TEUR 305; Vorjahr: TEUR 284) eine Rückstellung für sonstige ausstehende Rechnungen (TEUR 165; Vorjahr: TEUR 477). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten Die gesamten Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 9). Diese betrafen im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber dem verbunden Unternehmen Fossil Inc., Dallas USA aus der Verauslagung von Ausgaben für Investitionen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 5.263.144,68 (Vorjahr: TEUR 5.816) enthalten. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt: Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Erlösen aus der Erbringung von Logistikdienstleistungen (TEUR 20.512, Vorjahr: TEUR 19.304) auf Grundlage des mit der Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz bestehenden Shared Services Agreement. Des Weiteren resultieren Umsatzerlöse aus der Vermietung und Verpachtung von Büroflächen an die Schwestergesellschaft Fossil Shared Services GmbH, Eggstätt, Deutschland (TEUR 100, Vorjahr: TEUR 300) sowie aus der Vermietung und Verpachtung an Dritte (TEUR 48, Vorjahr: TEUR 48). Daneben werden sonstige Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen für die Schwestergesellschaft Fossil (Europe) GmbH (TEUR 44, Vorjahr: TEUR 60) generiert. Alle Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erbracht. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 28), um Erträge aus erstatteten Personalkosten (TEUR 11; Vorjahr: TEUR 12) und um Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 1; Vorjahr: TEUR 1). Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Erträge aus der Währungsumrechnung setzen sich wie folgt zusammen:
Unter dem Personalaufwand der sich auf TEUR 12.255 (Vorjahr: TEUR 11.922) beläuft, sind wie im Vorjahr keine Erstattungsleistungen für Kurzarbeitergeld inklusive der Erstattung der pauschalierten Sozialversicherungsbeiträge enthalten, da diese auch im Geschäftsjahr 2022 nicht angefallen sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Verpackungsmaterial (TEUR 1.404; Vorjahr: TEUR 1.295), Aufwendungen für Fremdarbeiten (TEUR 2.293; Vorjahr: TEUR 2.264), Aufwendungen für den Bezug externer Logistikdienstleistungen (TEUR 105; Vorjahr: TEUR 57), Raumnebenkosten (TEUR 263; Vorjahr: TEUR 280), Telefonkosten (TEUR 134; Vorjahr: TEUR 132), sowie Portokosten (TEUR 6; Vorjahr: TEUR 56) Währungskursverluste sind in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 5) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Zinsaufwendungen handelt es sich um Zinsen gegenüber Kreditinstituten (TEUR 2; Vorjahr: TEUR 5). Die Ertragssteuern betreffen Aufwendungen für Körperschaftssteuer (TEUR 178; Vorjahr: TEUR 203), Gewerbesteuer (TEUR 130; Vorjahr: TEUR 149) und Solidaritätszuschlag (TEUR 10; Vorjahr: TEUR 11) des laufenden Geschäftsjahres. IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse resultieren aus der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von TEUR 843 beim deutschen Zoll für Verbindlichkeiten der Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz, aus der Einfuhr von Waren. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen als gering anzusehen, da die Fossil Group Europe GmbH, Basel, Schweiz über ausreichenden Zugang zu den erforderlichen finanziellen Mittel verfügt, um die entsprechenden Verbindlichkeiten jeweils zu begleichen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 141) ist wie folgt fällig:
Die Leasing- und Mietvereinbarungen dienen der Sicherung der Liquidität sowie der Generierung von Wettbewerbsvorteilen durch längere Zahlungsziele. Nachteile aus den Leasingvereinbarungen resultieren aus höheren Gesamtkosten, da die Leasingraten insgesamt die Kosten eines fremdfinanzierten Kaufes des Leasing-Gutes übersteigen. Transaktionen mit nahestehenden Personen
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 322 Mitarbeiter (Vorjahr: 312) beschäftigt, davon 313 (Vorjahr: 298) im Bereich Logistik Services. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers (Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München) wurden im Geschäftsjahr 2022 Honorare von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 28) für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) für Steuerberatungsleistungen erfasst. Gesellschafter und Organe der Gesellschaft Die Höhe des Stammkapitals beträgt EUR 25.000 und ist im Handelsregister eingetragen. Das Stammkapital wird zu 100 % von der die Fossil Europe B.V., Doetinchem, Niederlande, gehalten. Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:
Der Geschäftsführer ist gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen vertretungsberechtigt. Ist kein weiterer Geschäftsführer oder Prokurist bestellt, vertritt der Geschäftsführer die Gesellschaft allein. Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernverhältnisse, Mutterunternehmen sowie kleinster und größter Konsolidierungskreis Alleinige Gesellschafterin der FESCO GmbH ist zum 31. Dezember 2022 die Fossil Europe B.V., Doetinchem, Niederlande, die wiederum eine 100 %-ige Tochter der Fossil Inc., Dallas, USA, ist und in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Die Fossil Inc., Dallas, USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten als auch für den größten Kreis der einbezogenen Unternehmen auf (Weltkonzernabschluss). Der Konzernabschluss kann bei der US-Wert- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) unter der Commission File Number 0-19848 eingesehen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Zwischen dem Ende des Geschäftsjahres und der Beendigung der Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres führen würden oder für die zukünftige Geschäftsentwicklung der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung wären. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 866.593,59 (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 988.487,51) sowie aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.917.603,31 (Vorjahr: EUR 7.929.115,80) einen Betrag von EUR 5.000.000 an die alleinige Gesellschafterin Fossil Europe B.V., Doetinchem, Niederlande auszuschütten und den verbleibenden Betrag von EUR 4.784.196,90 auf neue Rechnung vorzutragen.
Eggstätt, den 02. Juni 2023 FESCO GmbH Josef
Otter
Guido
Buchheister
Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Für das Geschäftsjahr, das am 31.12.2022 endet, wird aus dem Jahresüberschuss und aus dem Gewinnvortrag eine Dividende in Höhe von EUR 5.000.000,00 an die alleinige Gesellschafterin ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FESCO GmbH, Eggstätt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FESCO GmbH, Eggstätt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FESCO GmbH, Eggstätt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 2. Juni 2023 Deloitte
GmbH
(Jan
Lehnhardt)
(Axel
Zeltner)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Bearbeitung und Veredlung von Holz
Bauträger für Wohngebäude
Großhandel mit Tabakwaren
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen