Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 40028
Eingetragen
24.1.2022
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung eigenen Vermögens, insbesondere von Immobilien aller Art (jedoch ohne Bauträgertätigkeiten nach §34c GewO).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mirko Jan Fath
seit 24.1.2022
Geschäftsführer
Wido Fath
seit 24.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG

Spalt

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 613.668,80 740.580,80
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 123.388,14 118.292,01
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.307.078,50 3.044.135,44 2.868.275,47 3.727.148,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.619.844,39 7.537.837,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.625.708,72 1.931.798,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.049.446,12 4.864.264,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 782.720,98 18.077.720,21 550.052,70 14.883.953,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 68.456,00 68.456,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 908.969,76 879.709,22
3. Beteiligungen 46.260,62 46.260,62
4. Ausleihungen an Gesellschafter 60.000,00 60.000,00
5. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 609.375,00 706.875,00
6. Sonstige Ausleihungen 56.981,75 1.750.043,13 76.026,00 1.837.326,84
22.871.898,78 20.448.428,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.331.612,06 1.526.381,80
2. Unfertige Erzeugnisse 23.002,98 4.617,79
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 17.766.133,69 12.699.939,90
4. Geleistete Anzahlungen 466.696,45 20.587.445,18 166.007,32 14.396.946,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.221.888,39 6.873.748,30
2. Forderungen gegen Gesellschafter 3.234.764,10 2.777.258,43
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.829.046,27 960.535,42
5. Sonstige Vermögensgegenstände 2.978.215,89 16.263.914,65 2.222.253,56 12.833.795,71
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten bei Kreditinstituten 3.439.324,45 4.870.391,39
40.290.684,28 32.101.133,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 826.138,94 683.718,03
D. Aktive latente Steuern 411.659,86 270.991,64
64.400.381,86 53.504.272,27

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 202.000,00 202.000,00
II. Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 29.364.922,15 23.860.236,67
III. Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz -851.401,29 -552.259,48
28.715.520,86 23.509.977,19
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 53.398,97 60.127,46
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 786.447,34 460.338,46
2. Sonstige Rückstellungen 2.066.099,47 1.864.616,63
2.852.546,81 2.324.955,09
D. Verbindlichkeiten
1. Stille Beteiligung 1.000.000,00 1.000.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.830.074,88 18.383.001,11
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 340.049,58 452.292,51
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.741.046,52 5.360.571,91
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 123.560,60 128.666,92
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.659,22 13.130,85
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 352.170,91 353.134,82
8. Sonstige Verbindlichkeiten 2.299.171,80 1.760.906,81
- davon aus Steuern EUR 1.196.074,69 (i. Vj. EUR 734.477,37) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 99.808,64 (i. Vj. EUR 58.759,02) -
32.700.733,51 27.451.704,93
E. Rechnungsabgrenzungsposten 78.181,71 157.507,60
64.400.381,86 53.504.272,27

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 76.333.536,93 62.437.128,06
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen -236.390,82 124.902,77
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 523.221,70 509.500,54
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.078.461,10 1.498.101,04
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -31.894.096,49 -24.571.992,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -515.778,23 -32.409.874,72 -819.999,52 -25.391.991,90
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -18.558.338,51 -15.978.105,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.254.801,28 -21.813.139,79 -3.095.663,31 -19.073.768,53
- davon für Altersversorgung EUR 157.573,46 (i. Vj. EUR 192.551,84) -
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.613.170,89 -2.585.261,99
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.624.766,37 -12.301.351,13
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 23.034,37
- davon von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 (i. Vj. EUR 23.034,37) -
10. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 29.260,54 138.001,06
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 506.780,72 289.453,27
- davon von Gesellschaftern EUR 44.968,77 (i. Vj. EUR 39.072,59) -
- davon von Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 85.153,14 (i. Vj. EUR 44.647,36) -
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -956.428,53 -590.295,24
- davon an verbundene Unternehmen EUR 278,37 (i. Vj. EUR 246,65) -
- davon an Gesellschafter EUR 4.777,91 (i. Vj. EUR 3.386,34) -
- davon an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 0,00 (i. Vj.EUR 8.219,18)-
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.095.579,39 -1.358.162,25
- davon aus latenten Steuern EUR 164.979,88 (i. Vj. EUR 193.271,88)-
14. Ergebnis nach Steuern 4.721.910,48 3.719.290,07
15. Sonstige Steuern -83.472,85 -48.114,66
16. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -45.000,00 -40.000,00
17. Konzernjahresüberschuss 4.593.437,63 3.631.175,41
- davon auf Minderheitengesellschafter entfallendes Ergebnis - -298.579,82 -164.079,01

Konzerneigenkapitalspiegel 2022

Mutterunternehmen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Kapitalanteile der Kommanditisten Rücklagen Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung Eigenkapital des Mutterunternehmens
EUR EUR EUR EUR
Stand am 01. Januar 2021 202.000,00 19.704.157,33 -572.828,78 19.131.328,56
Übrige Veränderungen 0,00 -67.624,02 1.001.277,71 933.653,69
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 3.795.254,42 0,00 3.795.254,42
Stand am 31. Dezember 2021 202.000,00 23.431.787,73 428.448,93 23.860.236,67
Übrige Veränderungen 0,00 277.679,83 334.988,20 612.668,03
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 4.892.017,45 0,00 4.892.017,45
Stand am 31. Dezember 2022 202.000,00 28.601.485,01 763.437,13 29.364.922,15
Minderheitsgesellschafter
Minderheitenkapital Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung Eigenkapital der Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Stand am 01. Januar 2021 -236.107,97 209,33 -235.898,64 19.097.429,92
Übrige Veränderungen -152.281,83 0,00 -152.281,83 781.371,86
Konzern-Jahresüberschuss -164.079,01 0,00 -164.079,01 3.631.175,41
Stand am 31. Dezember 2021 -552.468,81 209,33 -552.259,48 23.509.977,19
Übrige Veränderungen -561,99 0,00 -561,99 612.106,04
Konzern-Jahresüberschuss -298.579,82 0,00 -298.579,82 4.593.437,63
Stand am 31. Dezember 2022 -851.610,62 209,33 -851.401,29 28.715.520,86

Konzernkapitalflussrechnung

2022 2021
TEUR TEUR
Periodenergebnis 4.593 3.631
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.613 2.585
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 345 640
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 92 66
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.876 -9.689
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.385 5.090
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -44 -18
Zinsaufwendungen/Zinserträge 450 278
Erträge aus assoziierten Unternehmen -145 -138
Ertragsteueraufwand 2.096 1.358
Ertragsteuerzahlungen -1.910 -1.811
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.599 1.992
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -69 -659
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 317 60
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.425 -3.090
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 117 104
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -65
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -1.561
Erhaltene Zinsen 507 275
Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.553 -4.936
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 2.502 2.595
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.801 -1.490
Gezahlte Zinsen -956 -591
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -45 -40
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -300 474
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.254 -2.471
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 82 302
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -1.475 694
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -4.647 -1.475

Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Flüssige Mittel 3.439 4.870
Kontokorrentverbindlichkeiten -8.086 -6.345
-4.647 -1.475

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen

Gemäß § 293 ist die Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt, im Geschäftsjahr 2022 als Mutterunternehmen i.S.d. § 290 i. V. m. § 264a HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts verpflichtet.

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§290 ff. des Handelsgesetzbuches und unter Anwendung der Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt. In den aufgestellten Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen einbezogen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind.

Der Konzernanhang enthält diejenigen Angaben, die zur Erläuterung der in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden gesetzlich vorgeschrieben sind.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Das Mutterunternehmen Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG mit Sitz in Spalt ist beim Amtsgericht Nürnberg unter der Nummer HRA 13709 eingetragen.

2. Konsolidierungskreis und Stichtag

Die Geschäftsjahre der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stimmen überein und entsprechen dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB wird der Konzernabschluss auf den gleichen Stichtag (31. Dezember 2022) aufgestellt.

Die Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt, ist Mutterunternehmen i. S. d. § 290 i. V. m. § 264a HGB.

Vollkonsolidiert wurden dabei sieben (i. Vj.sieben) inländische und neun (i. Vj.neun) ausländische Tochterunternehmen, nach der Equity-Methode wurden zwei inländische, sowie ein ausländisches Tochterunternehmen einbezogen. Nicht einbezogen wurden zwei inländische und eine ausländische Tochtergesellschaft unter Berufung auf § 296 Abs. 2 HGB, da deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, sowohl einzeln als auch zusammen, von untergeordneter Bedeutung ist. Zudem wurde ein ausländisches assoziiertes Unternehmen gemäß § 312 Abs. 2 HGB nicht einbezogen, da die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 HGB enthält die folgende Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022:

Name des Unternehmens Sitz des Unternehmens Kapitalanteil % 1
Konsolidierungskreis
Verbundenes Unternehmen Inland
FATH GmbH Spalt 100,0
FATH Mechatronics GmbH Spalt 79,0
FATH Industrieholding GmbH Spalt 100,0
FATH Immobilien GmbH Spalt 100,0
FATH Zwischenholding GmbH & Co. KG Spalt 100,0
FATH Zwischenholding Verwaltungs-GmbH Spalt 100,0
ambos.io GmbH Erlangen 79,0
Verbundene Unternehmen Ausland
FATH Inc. Orlando (USA) 100,0
FATH Components Ltd. Aldershot (Großbritannien) 100,0
FATH Machine Components (Shanghai) Co. Limited Shanghai (China) 100,0
FATH Components Kft. Budaörs (Ungarn) 90,0
FATH Inc. Mexico S.A. de C.V. Guadalupe (Mexiko) 100,0
FATH do Brasil Componentes Industriais Ltda Cotia (Brasilien) 100,0

1 bezogen auf die jeweilige Obergesellschaft

Name des Unternehmens Sitz des Unternehmens Kapitalanteil % 1
FATH Schweiz AG Freienbach (Schweiz) 100,0
Flowsort B.V. Geldrop (Niederlande) 80,0
Flowsort Kft Budaörs (Ungarn) 95,0
Nach der Equity-Methode einbezogenes assoziiertes Unternehmen 2
FATH Components B.V. Venlo (Niederlande) 50,0
Cemec Holding GmbH Spalt 24,0
Cemec GmbH Spalt 24,0
In Übereinstimmung mit § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogene verbundene Unternehmen
Inland
FATH Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH Spalt 100,0
FATH Intervest GmbH (ehemals Lean Factory International GmbH) Spalt 100,0
Ausland
LEAN Factory Management Consulting (Shanghai) Co., Ltd. (yormals Jing Yi (Shanghai) Ltd. Shanghai (China) 100,0
In Übereinstimmung mit § 311 Abs. 2 HGB nicht einbezogene assoziierte Unternehmen
Imbue Works SARL Luxemburg (Luxemburg) 26,0

Zum 1. Januar 2022 wurden weitere 5 % der Anteile der ambos.io GmbH, Erlangen, von der FATH Industrieholding GmbH erworben.

Die FATH Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Spalt, weist zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital von TEUR 18 und einen Jahresüberschuss von TEUR 0 aus.

Die FATH Intervest GmbH, Spalt, weist zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital von TEUR 49 und einen Jahresüberschuss von TEUR 0 aus.

2 die Anteile an den Stimmrechten entsprechen den Anteilen am Kapital der Gesellschaften

Die LEAN Factory Management Consulting (Shanghai) Co., Shanghai (China) weist zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital von TEUR -51 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 336 aus.

Die Imbue Works SARL, Luxemburg (Luxemburg) weist zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital von TEUR 28 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 66 aus.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wird bei Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode durchgeführt.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode einbezogen, wobei der Wertansatz der Beteiligung zu jedem Stichtag um den Betrag der anteiligen Eigenkapitalveränderungen angepasst wird. Vorhandene Unterschiedsbeträge zwischen Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital werden fortgeschrieben.

Bei Personengesellschaften sind als Eigenkapital die Vermögenseinlagen zu qualifizieren, die die Beteiligung der Gesellschafter am Gesellschaftsvermögen begründen.

Die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge werden in der Bilanz unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesen. Die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden passiven Unterschiedsbeträge werden in den Gewinnrücklagen ausgewiesen, da die Erwerbszeitpunkte der einzelnen Tochtergesellschaften deutlich vor dem Erstkonsolidierungszeitpunkt lagen und die passiven Unterschiedsbeträge ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen resultieren.

Der Firmenwerte wurden in Abhängigkeit von ihrer individuellen und voraussichtlichen Bestandsdauer über eine Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren abgeschrieben. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der FATH Industrieholding GmbH, Spalt, wurden stille Reserven der Grundstücke und Gebäude aufgedeckt. Der auf die Gebäude entfallende Teil der stillen Reserven wird über die Restnutzungsdauer der Gebäude von 27 Jahren und 3 Monaten planmäßig abgeschrieben.

Im Rahmen der zwecks Erstkonsolidierung der ambos.io GmbH, Erlangen erfolgten Kaufpreisallokation zum 1. Januar 2021 wurden immaterielle Vermögensgegenstände identifiziert und mit TEUR 497 bewertet. Entsprechende passive latente Steuern wurden bilanziert. Daneben resultierte aus der Kapitalkonsolidierung ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.118. Die Abschreibung erfolgt analog zur Software über die Nutzungsdauer von fünf Jahren.

Des Weiteren resultierte aus der Kaufpreisallokation der Erstkonsolidierung der Flowsort B.V., Geldrop (Niederlande) ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 2.072. Im Geschäftsjahr 2022 haben sich die Anschaffungskosten der Anteile rückwirkend auf den Erwerbszeitpunkt um TEUR 144 reduziert. Hieraus resultierte eine ebenfalls auf den Erwerbszeitpunkt zu berücksichtigenden Verringerung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von TEUR 144 auf TEUR 1.928. Die Abschreibung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zehn Jahren. Anteile konzernfremder Gesellschafter sind vom jeweils am Bilanzstichtag vorhandenen konsolidierungspflichtigen Eigenkapital ermittelt und als "Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz" ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden aufgerechnet.

Zwischengewinne werden sowohl bei konzerninternen Anlagenverkäufen als auch bei konzerninternen Liefer- und Leistungsbeziehungen eliminiert.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den dazugehörigen Aufwendungen erfolgsneutral verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).

Die Währungsumrechnung aller Posten der Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften erfolgt im Konzernabschluss, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wird, mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bzw. mit dem Jahresdurchschnittskurs (Gewinn- und Verlustrechnung). Als Umrechnungskurse werden die von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Kurse zum 31. Dezember 2022 herangezogen.

Die Differenz aus der Verwendung unterschiedlicher Umrechnungskurse sowie die nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung eingetretenen Währungsunterschiede im Eigenkapital der einbezogenen ausländischen Tochtergesellschaften werden in den Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung eingestellt. Dieser wird innerhalb des erwirtschafteten Konzerneigenkapitals dargestellt.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden grundsätzlich nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Weichen einbezogene Gesellschaften von den konzerneinheitlichen Grundsätzen ab, wurde gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB auf eine einheitliche Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden verzichtet, wenn die Auswirkungen keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses haben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen über Nutzungsdauern von drei bis zu zehn Jahren bewertet.

Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde das Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung in Anspruch genommen. Sie wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB bewertet. Einbeziehungswahlrechte wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht ausgeübt. Der Gesamtbetrag der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 613.668,80 abzüglich der darauf gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 172.318,20 unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Vermögensgegenstände wurden um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungsdauer beträgt zwischen zwei und 33 Jahren. Für geringwertige Anlagegüter wurde ein Sammelposten aktiviert.

Die aktivierten Eigenleistungen wurden zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Bestände des Umlaufvermögens werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Grundsätzlich erfolgte die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, die Bewertung des restlichen Vorratsbestands zu Anschaffungskosten. Bewertungsabschläge werden vor allem aufgrund des Niederstwertprinzips, Gängigkeit, Qualitätsmängeln und den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips ausgewiesen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, die Aufwendungen nach diesem Tag darstellen, berücksichtigt.

Der Abgrenzungsposten für latente Steuern enthält Abgrenzungen für Ertragsteuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 306 HGB. Entsprechend § 306 Satz 6 HGB wurden die latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB mit den latenten Steuern nach § 274 HGB zusammengefasst. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden folgende länderspezifische Steuersätze zugrunde gelegt: Deutschland 28,1 %, USA 26,5 %, Ungarn 9 %, China 25 %, Großbritannien 19 %, Niederlande 25 % und Mexiko 30 %. Aus Zwischengewinnen aus Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 1.474 ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 362.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde für Zuschüsse zum Anlagevermögen gebildet und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam vermindert (TEUR 7 p. a.). Gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB wird vom Wahlrecht zur Beibehaltung von Sonderposten mit Rücklageanteil Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und zum Erfüllungsbetrag passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschluss-Stichtag, die Erträge nach diesem Tag darstellen, berücksichtigt.

Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem am Buchungstag gültigen Kassakurs umgerechnet. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten über einem Jahr werden nach dem Imparitätsprinzip bewertet.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich (Anlage zum Konzernanhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten Forderungen aus Darlehens- und Verrechnungskonten der Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.235 (i. Vj. TEUR 2.777). Davon haben TEUR 2.213 (i. Vj. TEUR 1.834) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 116 (i. Vj. TEUR 105) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Liquide Mittel

Die Entwicklung der liquiden Mittel ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten.

Verfügungsbeschränkungen bestanden nicht.

Eigenkapital

Die Darstellung der Entwicklung des Konzerneigenkapitals zeigt der separat aufgestellte Konzerneigenkapitalspiegel.

Kapitalanteile der Kommanditisten

Der Ausweis betrifft die Pflichteinlagen der Kommanditisten der Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt. Sie sind voll eingezahlt.

Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital setzt sich zusammen aus den Konzernrücklagen, dem Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung und dem Konzernjahresüberschuss unter Berücksichtigung der Gewinnzuführung im Mutterunternehmen zu den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:

2022 2021
TEUR TEUR
Gewinnrücklagen 4.853 4.853
Gesamthänderisch gebundene Rücklagen 298 298
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 763 428
Gewinnvortrag 18.558 14.486
Konzernjahresüberschuss (ohne auf Minderheitengesellschafter entfallendes Ergebnis) 4.892 3.795
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 29.364 23.860

Die Gewinnrücklagen enthalten die Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung.

Der Gewinnvortrag betrifft nach Vollkonsolidierung der einbezogenen Gesellschaften die verbleibenden Jahresergebnisse der Tochtergesellschaften sowie die ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen der Vorjahre.

Der Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ergibt sich aus nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung eingetretenen Währungsunterschieden im Eigenkapital der einbezogenen ausländischen Tochtergesellschaften sowie aus der Umrechnung der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Gesellschaften mit unterschiedlichen Kursen.

Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz

Der Posten resultiert aus der Vollkonsolidierung der einbezogenen Gesellschaften und umfasst die Fremdanteile aus den Eigenkapitalpositionen der Tochterunternehmen. Der Anteil Dritter am Konzernjahresüberschuss betrug TEUR -299 (i. Vj. TEUR -164).

Latente Steuern

Die latenten Steuersalden entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

1.1.2022 Veränderung 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 573 187 760
Passive latente Steuern -302 -55 -357
Aktive latente Steuern 271 132 403

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten aus dem Personalbereich (TEUR 725), für ausstehende Rechnungen für schwimmende Waren (TEUR 343), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 375) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 151).

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 bis ein Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stille Beteiligung 1.000 0 1.000 0
(Vorjahr) (1.000) (1.000) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.830 11.212 6.719 2.899
(Vorjahr) (18.383) (8.707) (6.156) (3.520)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 340 340 0 0
(Vorjahr) (452) (452) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.741 7.505 236 0
(Vorjahr) (5.361) (5.122) (239) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 124 0 124 0
(Vorjahr) (129) (0) (129) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15 15 0 0
(Vorjahr) (13) (13) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 352 352 0 0
(Vorjahr) (353) (353) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.299 2.206 83 10
(Vorjahr) (1.761) (1.671) (80) (10)
davon aus Steuern 1.196 1.196 0 0
(Vorjahr) (734) (734) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 100 100 0 0
(Vorjahr) (59) (59) (0) (0)
32.701 21.630 8.162 2.909
(27.452) (17.318) (6.604) (3.530)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 13.848 (i. Vj.TEUR 12.543) durch Grundschulden am Betriebsgrundstück, Sicherungsübereignungen und private Bürgschaften gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen Kapitalkonten der Gesellschafter sowie Darlehen.

6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Sie sind nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt aufzuteilen:

2022 2021
TEUR TEUR
Inland 22.817 18.657
Ausland 53.517 43.780
76.334 62.437

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 161), die im Wesentlichen Erträge aus Rückzahlung von Stromsteuer resultiert.

Zudem sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 300 (i. Vj. TEUR 65) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 43 (i. Vj. TEUR 56). Diese betreffen im Wesentlichen Nachzahlungen zur Berufsgenossenschaft und Versicherung.

Zudem sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 343 (i. Vj. TEUR 190) enthalten.

Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Die auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführten Gewinne resultieren aus der stillen Beteiligung und betreffen den variablen Teil der Vergütung, der an das EBITDA der FATH Gruppe gekoppelt ist. Der ausgewiesene Betrag enthält die die erwartete variable Vergütung für 2022, zahlbar in 2023.

7. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Aufgrund von bilanzpolitischen und steuerlichen Erwägungen werden regelmäßig Leasingverträge geschlossen, welche derzeit mit künftigen Zahlungen in Höhe von TEUR 2.838 (davon in 2023 TEUR 755) verbunden sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen unbefristete Miet-/Nutzungsverträge gegenüber Dritten für 2023 in Höhe von TEUR 752.

Es besteht ein Software-Leasingvertrag, aus dem eine Verpflichtung in Höhe von maximal EUR 4,8 Mio. nach Abschluss der Projektphase besteht. Die Mindestmietzeit beträgt 54 Monate.

8. Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt waren 408 Mitarbeiter (gewerbliche Arbeitnehmer 172; Angestellte 236) beschäftigt.

9. Vertretung der Muttergesellschaft

Geschäftsführung

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementär GmbH) der Muttergesellschaft ist die FATH Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Spalt. Ihr gezeichnetes Kapital beträgt TEUR 25. Sie führt die Geschäfte und wird durch die Geschäftsführer Mirko Jan Fath, hauptberuflich Geschäftsführer der FATH GmbH, Spalt, und Wido Fath, Spalt, vertreten.

Sie sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 314 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel).

10. Ausleihungen und Forderungen an Gesellschafter

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Darlehen über TEUR 30 mit Rückzahlung bis zum 31. Dezember 2021, Zinssatz 3 % über dem Basiszins pro Jahr, an den Geschäftsführer Mirko Jan Fath ausgereicht, welches unter den Ausleihungen an Gesellschafter ausgewiesen ist. Das Darlehen wurde in 2017 um TEUR 30 erhöht. Die Laufzeit wurde bis zum 31. Dezember 2024 verlängert.

Darüber hinaus wurde ein Darlehen in Höhe von TEUR 100 mit Rückzahlung bis zum 31. Dezember 2019, Zinssatz 3 % über dem Basiszins pro Jahr, an den Geschäftsführer Mirko Jan Fath ausgereicht. Das Darlehen wurde in 2019 bis 2022 auf eine Darlehenssumme von TEUR 1.091 erhöht und valutiert zum Bilanzstichtag inklusive Zinsen mit TEUR 1.113. Die Laufzeit wurde zudem bis zum 31. Dezember 2024 verlängert.

Gleichzeitig wurde ein mittelfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 100 mit Rückzahlung bis zum 31. Dezember 2019, Zinssatz 3 % über dem Basiszins pro Jahr, an den Geschäftsführer Wido Fath ausgereicht. In den Geschäftsjahren 2017 bis 2022 wurde das Darlehen auf eine Darlehenssumme von TEUR 1.079 aufgestockt und valutiert zum Bilanzstichtag inklusive Zinsen mit TEUR 1.099. Die Laufzeit wurde zudem bis zum 31. Dezember 2024 verlängert.

11. Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 144 (davon Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfung TEUR 106, Steuerberatungsleistungen TEUR 26 sowie andere Beratungsleistungen TEUR 12).

12. Ergebnisverwendung

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 12.08.2022 wurde der Jahresabschluss des Mutterunternehmens festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss 2021 des Mutterunternehmens gemäß Gesellschaftsvertrag den Kapitalkonten der Gesellschafter gutzuschreiben.

Auch der Jahresüberschuss 2022 des Mutterunternehmens wurde den Kapitalkonten der Gesellschafter gutgeschrieben.

13. Nachtragsbericht

Im ersten Quartal 2023 wurden von der FATH Industrieholding GmbH weitere 20 % der Anteile am Unternehmen ambos.io GmbH, Erlangen, erworben. Die FATH Industrieholding GmbH besitzt somit 99 %.

Des Weiteren wurden von der FATH Industrieholding GmbH erstmalig 20 % an der Green Industry GmbH mit Sitz in München erworben.

Außerdem wurden von der FATH Industrieholding GmbH 10 % der Anteile der Flowsort B.V. an einen externen Dritten veräußert.

Überdies wurde ebenfalls im ersten Quartal die Flowsort India Private Limited mit Sitz in Chennai, Indien, als 100 % Tochter der Flowsort B.V. gegründet.

14. Besondere Vorschriften

Nachstehende Gesellschaften sind aufgrund ihres Einbezugs in den Konzernabschluss gemäß §264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen:

FATH Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt

FATH GmbH, Spalt

FATH Zwischenholding GmbH & Co. KG, Spalt

FATH Immobilien GmbH, Spalt

FATH Zwischenholding Verwaltungs-GmbH, Spalt

Die Gesellschaften nehmen die Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses und Lageberichts nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften gemäß §264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB nur dahingehend in Anspruch, dass auf die Offenlegung verzichtet wird.

Unterzeichnung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 der Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt

 

Spalt, den 7. Dezember 2023

Als Geschäftsführer der Komplementär GmbH in Firma Fath Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Spalt, zeichnen:

Mirko Jan Fath

Wido Fath

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022 Veränderung Konsolidierungskreis Zugänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche 1.042.786,47 0,00 2.480,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.434.778,66 0,00 66.360,78 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.320.033,00 0,00 0,00 0,00
5.797.598,13 0,00 68.840,78 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.314.852,76 0,00 2.400.827,26 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.731.611,77 0,00 1.112.034,98 128.210,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.364.052,31 0,00 1.233.890,77 147.758,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 570.400,09 0,00 678.473,94 -275.969,19
29.980.916,93 0,00 5.425.226,95 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 92.619,75 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 879.709,22 -115.541,20 0,00 0,00
3. Beteiligungen 46.260,62 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 60.000,00 0,00 0,00 0,00
5. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 706.875,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 76.026,00 0,00 0,00 0,00
1.861.490,59 -115.541,20 0,00 0,00
37.640.005,65 -115.541,20 5.494.067,74 0,00
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge Währungsdifferenzen 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche 0,00 0,00 1.045.266,47
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 3.856,34 1.504.995,79
3. Geschäfts- oder Firmenwert 144.000,00 0,00 3.176.033,00
144.000,00 3.856,34 5.726.295,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 0,00 12.715.680,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 268.789,77 137.013,84 10.840.081,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 323.579,84 8.572,73 10.430.694,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 169.836,47 0,00 803.068,37
762.206,08 145.586,56 34.789.524,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 92.619,75
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 764.168,02
3. Beteiligungen 0,00 0,00 46.260,62
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 60.000,00
5. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 97.500,00 0,00 609.375,00
6. Sonstige Ausleihungen 19.044,25 0,00 56.981,75
116.544,25 0,00 1.629.405,14
1.022.750,33 149.442,91 42.145.224,76
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche 302.205,67 129.392,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.316.486,65 63.829,00 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 451.757,53 417.196,97 0,00
2.070.449,85 610.417,97 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.777.015,01 318.820,62 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.799.813,10 562.950,49 239.165,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.499.787,86 1.120.981,81 248.715,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.347,39 0,00 0,00
15.096.963,36 2.002.752,92 487.881,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.163,75 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
5. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
24.163,75 0,00 0,00
17.191.576,96 2.613.170,89 487.881,37
Kumulierte Abschreibungen
Währungsdifferenzen 31.12.2022 Equity-Bewertung Kumulierte Veränderungen
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche 0,00 431.597,67 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 1.292,00 1.381.607,65 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 868.954,50 0,00
1.292,00 2.682.159,82 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 3.095.835,63 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 90.774,52 8.214.372,49 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.194,74 5.381.248,65 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 20.347,39 0,00
99.969,26 16.711.804,16 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 24.163,75 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 144.801,74
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
5. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 24.163,75 144.801,74
101.261,25 19.418.127,73 144.801,74
Buchwerte
31.12.2022 30.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche 613.668,80 740.580,80
2. Entgeltlich erworbene Software 123.388,14 118.292,01
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.307.078,50 2.868.275,47
3.044.135,44 3.727.148,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 9.619.844,39 7.537.837,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.625.708,72 1.931.798,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.049.446,12 4.864.264,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 782.720,98 550.052,70
18.077.720,21 14.883.953,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 68.456,00 68.456,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 908.969,76 879.709,22
3. Beteiligungen 46.260,62 46.260,62
4. Ausleihungen an Gesellschafter 60.000,00 60.000,00
5. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 609.375,00 706.875,00
6. Sonstige Ausleihungen 56.981,75 76.026,00
1.750.043,13 1.837.326,84
22.871.898,78 20.448.428,69

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A. Grundlagen der FATH-Gruppe

Geschäftszweck:

Ziel der FATH Gruppe ist es, Menschen in ihrer Arbeit in der Produktion, der Montage und im Lager mit einfach nutzbaren und leicht verständlichen Produkten und Lösungen zu unterstützen. Gegenstand der Unternehmensgruppe ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von technischen Komponenten aus Kunststoff und Metall sowie von mechanischen und elektronischen Produkten.

Organisatorische Struktur des Konzerns

Der FATH Konzern umfasst neben der Muttergesellschaft Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG neun inländische und zehn ausländische Unternehmen. Vollkonsolidiert wurden hiervon sieben (i. Vj. sieben) inländische und neun (i. Vj. neun) ausländische Unternehmen. Zwei inländische und ein ausländisches Unternehmen wurden nach der Equity-Methode einbezogen. Nicht einbezogen wurden zwei inländische und zwei ausländische Unternehmen, da deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, sowohl einzeln als auch gemeinsam, von untergeordneter Bedeutung ist.

Absatzmärkte

Die FATH Gruppe ist ein international ausgerichteter Unternehmensverbund. Die Marktbearbeitung erfolgt jeweils durch regionale Vertriebsorganisationen mit Niederlassungen an folgenden Standorten:

Spalt (Deutschland):

Vom Stammsitz der Gruppe aus werden einerseits die Länder Deutschland, Österreich, sowie Frankreich und Skandinavien betreut. Die DA Region stellt dabei traditionell den Umsatzschwerpunkt dar. Andererseits werden weltweit weitere 30 Absatzmärkte im Exportmodus und nicht über regionale Vertriebsniederlassungen bedient.

Orlando (USA):

Neben dem US-amerikanischen Markt gehört auch Kanada zum Vertriebsgebiet dieser Niederlassung.

Budaörs (Ungarn):

Sämtliche Vertriebsaktivitäten im zentral- und osteuropäischen Raum (v.a. Ungarn, Polen, Tschechien) werden zentral durch die Niederlassung in Budaörs gesteuert. Des Weiteren werden über die Flowsort Kft die Produktionskapazitäten im Bereich der Förderbandsortiermodule erweitert.

Aldershot (Großbritannien):

Neben England ist diese Vertriebsorganisation auch für die Absatzmärkte in Schottland, Wales, Nordirland und die Republik Irland verantwortlich.

Shanghai (Volksrepublik China):

Aufgabe dieser Niederlassung war in der Vergangenheit überwiegend die Produktion und Beschaffung von Waren für die gesamte Gruppe. Aufgrund des zunehmenden Marktpotentials in der VR China wird der Standort in Shanghai aber zukünftig immer mehr als Vertriebsorganisation für den chinesischen Markt und asiatischen Raum an Bedeutung gewinnen.

Venlo (Niederlande):

Die Niederlassung konzentriert sich auf das Geschäft mit Industriekomponenten und Indusrial Hardware, wobei sich das Vertriebsgebiet dieser Einheit erstreckt über die Beneluxstaaten erstreckt.

Guadalupe (Mexiko):

Die Vertriebsniederlassung versorgt den Markt in Zentralamerika, sowie den Norden Südamerikas.

Cotia (Brasilien):

Die in 2020 gegründete Vertriebsniederlassung bewirtschaftet den brasilianischen Markt.

Freienbach (Schweiz)

Die Vertriebsniederlassung in der Schweiz wurde Ende 2021 gegründet und betreut das vormalige Vertriebsgebiet der FATH GmbH in der Schweiz.

Geldrop (Niederlande)

Von der Niederlassung in Geldrop werden die Flowsort Förderbandsortiermodule im Vertriebsgebiet Benelux seit Anfang 2021 verkauft.

Beschaffungsmärkte

Neben eigenen Produktionsstätten in Deutschland, VR China, den Niederlande und Ungarn bezieht die FATH Gruppe ihre Waren überwiegend aus Asien.

Produktportfolio

Das Produktportfolio der FATH Gruppe lässt sich in folgende Hauptgruppen untergliedern:

Industriekomponenten:

Die FATH Gruppe produziert und vertreibt einerseits Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau wie bspw. Stellfüße und Beschläge. Andererseits wird eine breite Palette an Zubehörartikeln für den Bereich Aluminiumprofilsysteme entwickelt, gefertigt und vertrieben. Ein umfangreiches Standardprogramm an Komponenten aus Kunststoff und Metall bilden in beiden Bereichen den Großteil der Geschäftstätigkeit. Überdies versteht sich FATH als Entwickler kundenspezifischer Komponentenlösungen und übernimmt hierbei die komplette Konstruktion und Projektdokumentation, erstellt Prüfmuster und führt das Produkt gemeinsam mit dem Kunden zur Produktions- und Serienreife.

Industrial Hardware:

Vorwiegend im amerikanischen Handelsraum ergänzen sogenannte Industrial Hardwareprodukte insbesondere aus dem Bereich Verschlusstechnik das Portfolio.

Custom Components:

Im Jahr 2022 konnten Kunden im Solar Bereich gewonnen werden, für die spezielle Komponenten für die Befestigung der Solarmodule produziert werden.

Förderbandsortiermodule:

Durch den Erwerb der Anteile an der Flowsort B.V. wurde das Produktprogramm der FATH Gruppe um Förderbandsortiermodule erweitert. Damit wird auch der Kundenstamm um die Integratoren im Intralogistiksegment erweitert. Um in diesem stark wachsenden Segment ausreichend Produktionskapazitäten zu haben, wurde mit der Flowsort Kft ein weiterer Produktionsstandort in Ungarn gegründet.

Mechatronik:

Die Unternehmensgruppe hat in den letzten Jahren in den Aufbau eines mechatronischen Produktprogramms investiert. Dieser Unternehmensbereich entwickelt, produziert und vertreibt zum jetzigen Zeitpunkt überwiegend Zugangskontrollsysteme für einen kontrollierten Zugang zu Server- und Netzwerkschränken. Weitere mechatronische Produkte befinden sich in der Entwicklung. Darüber hinaus unterstützt dieser Unternehmensbereich seine Kunden bei der Erarbeitung projektbezogener Lösungen.

Die Unternehmensgruppe ist in vier zentrale FATH Spaces gegliedert:

Hierbei stellt FATH Parts & Solutions den Space für Produkte und Lösungen dar und bildet mit dem vertrauten Produktportfolio das Fundament der Unternehmensaktivitäten. Das Produktportfolio umfasst Bauteile- und Systemlösungen für den Maschinen- und Anlagenbau wie bspw. Stellfüße und Beschläge sowie eine breite Palette an Zubehörartikeln für den Bereich Aluminiumprofilsysteme. Das umfangreiches Standardprogramm an Komponenten aus Kunststoff und Metall umfasst derzeit rund 9.000 Artikel. Mit Visualisierungs- und Materialbereitstellungs-Lösungen ergänzt das LEAN 4.0 Portfolie das Angebot im Geschäftsjahr 2022. Mit dem Zukauf der Firma Flowsort BV durch die FATH Industrieholding GmbH im März 2021 wurde der FATH Gruppe zudem ein einfacher Markteintritt in den sehr stark wachsenden Intralogistikautomatisierungsmarkt gegeben. Dies ermöglicht den FATH Gruppenunternehmen neben der Generierung von Projekten im Bereich der Intralogistik Automatisierung auch das Crossselling des Kern-Portfolios in diesem stark wachsenden Sektor.

Im Space FATH Lab werden Verbesserungspotentiale und Ideen identifiziert. Aus in Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewerteten Ideenvorschlägen entstehen nützliche Produkte und Lösungen für das Produktprogramm der FATH Gruppe.

In den Produktionsstätten weltweit setzt die FATH Gruppe all ihre Produkte und Lösungen selbst ein. Im Space FATH Experience Factories wird das Produkt- und Lösungsportfolie der Unternehmensgruppe somit erlebbar.

Der Space FATH Academy bereitet das Wissen des FATH Ecosystems zentral auf und vermittelt es an Kunden, Mitarbeiter und Partner, um diesen einen Mehrwert in ihrer Arbeit zu bieten.

Geschäftsprozesse

Während des Jahres 2022 wurden die internen Prozesse fortlaufend verbessert, z.B. bei der weiteren Digitalisierung in der Produktion, um die Produktivität ebenso wie die Qualität zu steigern. Durch die Einführung von Lean Management Maßnahmen in der Vergangenheit und deren kontinuierliche Pflege konnte die Prozessqualität verbessert sowie die Prozesseffizienz erhöht werden. Neben gezielter Neukundenakquisition wurde die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 insbesondere durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen auf dem DACH-Markt sowie im internationalen Bereich, inkl. der positiven Entwicklung der Auslandsniederlassungen, getragen.

Um sich auch im zunehmend digitalisierten Marktumfeld zukunftsträchtig positionieren zu können, wurden auch im Geschäftsjahr 2022 wichtige Digitalisierungsprojekte weiterentwickelt. Ziel ist sowohl die Digitalisierung von Produktions- wie auch von Vertriebsprozessen.

Forschung und Entwicklung

Im Space FATH Lab der FATH GmbH wird an einer Vielzahl an Produkten in bestehenden und neuen Bereichen entwickelt. Dies geschieht zum einen durch direkte Kundenanfragen, aber auch kundenunabhängig. Im Jahr 2022 lag der Fokus insbesondere im Bereich der Customized Components für Kunden in der Solar Branche.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 gut behauptet - trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 1,9 Prozent, laut ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Wichtigste Stütze war der private Konsum. Auch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung halfen. Die Inflation sei zwar immer noch hoch, habe sich zuletzt aber merklich verringert. Auch die wirtschaftliche Entwicklung über das Winterhalbjahr sehe nach den aktuellen Daten positiver aus als erwartet.

Eine der Hauptabsatzbranchen der FATH Gruppe ist der Maschinenbau. Der weltweite Maschinenumsatz lag nach VDMA-Schätzung 2022 bei rund 3,4 Billionen Euro (+12 % nominal zum Vorjahr). Die VR China nahm mit einem Umsatzvolumen von 1.215 Milliarden EUR auch 2022 mit deutlichem Abstand die Spitzenposition im Länder-Ranking ein und konnte dieses um 7 % erhöhen. Die USA folgten auf Platz zwei. Hier stieg der Umsatz um 26 % auf 422 Milliarden Euro. Deutschland behauptete seine Position als drittgrößter Maschinenproduzent mit einem nominalen Umsatz von 354 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 11 % zum Vorjahr entspricht. 1

Das generelle Geschäftsklima wird weiterhin durch weltpolitische Unsicherheiten, allem voran dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beeinflusst. Die gestiegenen Energiekosten und die dadurch erhöhte Inflation bremsen das weltweite Wirtschaftswachstum. Der Handelskonflikt zwischen den USA und der VR China überschattet weiterhin die internationalen Handelsbeziehungen. Auch wenn unter US-Präsident Biden eine Annäherung an China stattgefunden hat, wird eine schnelle Rücknahme der erhöhten Handelszölle, insbesondere für Waren aus der VR, aber noch nicht erwartet. Der geplante Inflation Reduction Act in den USA könnte zudem die Beziehungen zur EU belasten.

1 https://www.vdma.org/maschinenbau-zahl-bild

2. Geschäftsverlauf

Trotz der schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsentwicklung insgesamt als positiv einzuschätzen. Die Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.593 (Vj. TEUR 3.631) erreichen. Die Gesamtkapitalrendite (Konzernjahresüberschuss zzgl. Fremdkapitalzinsen (ohne Verzinsung der stillen Beteiligung) & Steuern auf Einkommen und Ertrag bezogen auf das Gesamtkapital) betrug 11,9 % (Vj. 10,4 %).

3. Darstellung der Lage

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 10.896 auf TEUR 64.400. Dies entspricht einem Anstieg um 20 %.

Die Gesamtsumme der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände belief sich auf TEUR 5.494. Wie in den Vorjahren wurden auch im Jahr 2022 Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen vorgenommen, wobei der Schwerpunkt auf der Modernisierung des Fertigungsbereichs lag. Nach planmäßigen Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.613 und Buchwertabgängen in Höhe von TEUR 418 erhöhte sich das Sachanlagevermögen inkl. immaterieller Vermögensgegenstände insgesamt um TEUR 2.511. Die Finanzanlagen verringerten sich um TEUR 87 auf TEUR 1.750.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sind im Vergleich zur Steigerung des Umsatzes proportional gestiegen (Umsatzerlöse +22,3 % / Forderungen aus L+L +19,6 %). Um den höheren Umsatzerlösen in 2022 gerecht zu werden und die hohen Umsätze im Custom Components-Bereich Anfang 2023 zu bedienen, wurden die Lagerbestände im Vergleich zum Vorjahr um +43,0 % aufgebaut.

Darüber hinaus wurden die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um TEUR 869 auf TEUR 1.829 aufgebaut.

In Folge der Neuaufnahme langfristiger Darlehen sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 2.447 auf TEUR 20.830 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 2.380 auf TEUR 7.741 aufgebaut worden. Neben den gestiegenen Umsätzen im Jahr 2022 ist dies vor allem den starken Umsätzen im Custom Components-Bereich Anfang 2023 geschuldet. Auch die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 538 auf TEUR 2.299 gestiegen.

3.2 Finanzlage

Der Cashflow wurde für das Geschäftsjahr 2022 gemäß DRS 21 Schema ermittelt.

Im Geschäftsjahr 2022 belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf TEUR 1.599 (Vj. TEUR 1.992).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -4.553 (Vj. TEUR -4.936). Dieser ist in diesem Jahr im Wesentlichen geprägt durch Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 5.425; Vj.: TEUR 3.090), wohingegen im Vorjahr noch Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis in Höhe von TEUR 1.561 enthalten waren. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit weist einen Mittelabfluss in Höhe von TEUR 300 (Vj. TEUR 474) aus. Dabei wurden Darlehen in Höhe von TEUR 2.502 aufgenommen und gleichzeitig Darlehen in Höhe von TEUR 1.801 getilgt.

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote des Konzerns lag, unter Einbeziehung der stillen Beteiligung, zum Bilanzstichtag bei 46,1 % (Vj. 45,8 %).

Die FATH Gruppe war zu jeder Zeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3.3 Ertragslage

Der Umsatz stieg um TEUR 13.897 und betrug TEUR 76.334 (Vj. TEUR 62.437). Er stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 22,3 %. Der Anteil der ausländischen Umsätze betrug dabei im Geschäftsjahr 70,1 % (Vj. 70,1 %). Der Abbau des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen führte zu einer Bestandsminderung in Höhe von TEUR 236 (im Vj. Bestandserhöhung um TEUR 125). Der Rohertrag stieg um TEUR 6.530 auf TEUR 44.210 (Vj. TEUR 37.680).

In Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen insgesamt 408 Mitarbeiter einschl. Auszubildender beschäftigt (Vj. 393 Mitarbeiter). Der Anstieg der Mitarbeiterzahl führte zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 2.739 auf TEUR 21.813. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse beträgt demnach 28,6 % gegenüber 30,5 % im Vj. Die niedrigere Quote ist auf überproportional gestiegene Umsatzerlöse zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem in Folge der Umsatzsteigerung um TEUR 2.323 auf TEUR 14.625 gestiegen.

Die Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von TEUR 4.722 (Vj. TEUR 3.719) erzielen. Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR 9.851 (i. Vj. TEUR 7.803).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das finanzielle Steuerungssystem des Konzerns definiert relevante Kennzahlen, die für die Performancemessung unseres Geschäftes von Bedeutung sind. Die Überwachung dieser Kennzahlen ermöglicht es, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus können Wachstumsbereiche identifiziert und entsprechende Investitionen eingeleitet werden.

Die von uns definierten finanziellen Leistungsindikatoren sind:

Umsatzerlöse

EBITDA (earnings before interest, tax, depreciation, and amortization)

Konzernjahresüberschuss

Im Vorjahr wurde für das Jahr 2022 eine Steigerung der Umsatzerlöse um etwa 15 % prognostiziert. Tatsächlich stiegen die Konzernumsatzerlöse um etwa 22 % was zeigt, dass sich die FATH-Gruppe trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage gut behaupten konnte. Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR 9.851 (i. Vj. TEUR 7.803). Im Vorjahr wurde ein Konzernjahresüberschuss im mittleren einstelligen Millionenbereich prognostiziert. Diese Prognose hat sich erfüllt, der Konzernjahresüberschuss unter Berücksichtigung der Minderheiten beträgt im Jahr 2022 TEUR 4.593.

C. Risiko- und Chancenbericht

Das Jahr 2022 war wiederum von zahlreichen Verbesserungsprojekten und dem weiteren Ausbau der Auslandsaktivitäten geprägt. Auch im kommenden Jahr sollen die laufenden Projekte dazu dienen, das Unternehmen in Bezug auf Positionierung, Struktur, Flexibilität und Ertragskraft weiterzuentwickeln und es vor allem gegen mögliche zukünftige Krisen resistenter zu machen.

Insgesamt wurde im Berichtszeitraum weiterhin konsequent an der Weiterentwicklung des Produktportfolios gearbeitet. Zielsetzung in den nächsten Jahren ist weiterhin, den Märkten ein ebenso komplettes wie auch diversifiziertes Produktportfolio anzubieten.

Zudem konzentriert sich das Unternehmen auf die Verbreiterung des Kundenportfolios. Die korrespondierenden Maßnahmen sind der Ausbau der Vertriebsaktivitäten in den bestehenden Auslandsgesellschaften sowie die wechselseitige Übernahme von neuen und bestehenden Produktsegmenten zwischen den Niederlassungen. Somit können die bestehenden Kapazitäten in Vertrieb, Produktion und Logistik besser genutzt werden.

Die zukünftige Entwicklung bzw. die laufende Geschäftstätigkeit des Konzerns hängt unter anderem von der Verfügbarkeit ausreichender Liquidität ab.

Weitere Chancen bestehen im Ausbau der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland, in der Einführung neuer Produkte und der Erschließung neuer Kundengruppen. Hieraus wird für die gesamte Unternehmensgruppe Wachstum abgeleitet. Das Ziel ist weiterhin, die Kosten der Waren- und Materialbeschaffung zu senken und den Einkauf sowie die Produktion in Deutschland, der VR China sowie in Osteuropa bei gleichbleibender Qualität langfristig auszubauen.

Risiken sind durch Wettbewerbsaktivitäten aus Asien und Osteuropa zu erwarten. Diesem Risiko wird durch die Entwicklung eigener, qualitativ hochwertiger Produkte sowie durch die Steigerung der eigenen Produktionseffizienz entgegengewirkt. Weiterhin bestehen Risiken durch Wechselkursentwicklungen, die unter anderem beim Einkauf aus Asien eine Rolle spielen. Durch die Harmonisierung der Währungsströme innerhalb der Unternehmensgruppe kann einem Teil dieses Risikos durch natürliches Hedging entgegengewirkt werden.

Überdies entstehen wirtschaftliche Risiken infolge der zunehmenden weltpolitischen Unsicherheiten mit Handelsstreitigkeiten, Separationstendenzen und Protektionismus (z. B. Strafzölle etc.) einerseits sowie dem Ukrainekrieg andererseits. Die physische Präsenz der FATH Gruppe in den größten Wirtschaftsräumen Asien, Europa und Amerika kann sich hierbei als Vorteil erweisen.

Die strategischen Risiken und die geeigneten Gegenmaßnahmen werden im Rahmen periodisch stattfindender Beiratssitzungen zwischen der Geschäftsführung und dem Beirat kontinuierlich erörtert. Der regelmäßige, strukturierte Austausch zwischen den Geschäftsführern der FATH Gruppe im Rahmen der sog. FATH Management Conference (FMC) unterstützt bei der Identifikation und Einschätzung von relevanten Marktentwicklungen durch internationale Informationen aus erster Hand. Überdies werden mögliche Risiken sorgfältig durch das operative Controlling überwacht. Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet, um bei Risikoeintritt zeitnah reagieren zu können.

Insgesamt sind unter Berücksichtigung von Risikohöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit derzeit keine Risiken erkennbar, die als Einzelrisiko oder in Aggregation den Fortbestand des Konzerns gefährden.

D. Prognosebericht

Wir erwarten, dass das Geschäftsjahr 2023 noch durch große gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten geprägt sein wird. Jedoch ist mit einer Entspannung der Rohstoffpreise und Lieferketten zu rechnen. Lieferschwierigkeiten die noch in den Vorjahren bestanden haben, haben sich zum Jahresanfang teilweise aufgelöst und von der Industrie konnten ältere Aufträge abgearbeitet werden. Die erhöhte Inflation und gestiegene Finanzierungkosten trüben jedoch das allgemeine Konsumklima. So ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Dagegen wurden im Vergleich zum 4. Quartal 2022 preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 0,4 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert, wobei sich vor allem der Handel mit Kunststoffen und Metallerzeugnissen robust zeigte. Der externe Umsatz der FATH Gruppe liegt zum Ende des Halbjahrs +26,2 % über dem Vorjahr.

Entgegen der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umstände stieg der Auftragsbestand der FATH Gruppe deutlich an. Zum Stichtag 30.06.2023 liegt dieser im Vergleich zum Vorjahr um rund 71 % höher.

Der Umsatz der FATH GmbH, Spalt, lag zum zweiten Quartal 2023 um +58,3 % über dem Vorjahr.

Die FATH Inc., Orlando, USA, konnte ihren Umsatz bis zum Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit -1,9 % Abweichung konstant halten.

Die FATH Kft, Budaörs, Ungarn, erzielte Ende des zweiten Quartals 2023 Umsatzerlöse in Höhe von -9,2 % unter dem Vorjahr.

Die FATH Ltd., Aldershot, Großbritannien, hatte bis zum ersten Halbjahr 2023 ein Umsatzwachstum von +10,2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das Gruppenunternehmen FATH Machine Ltd., Shanghai, VR China, konnte durch die erhöhte Nachfrage bei den Schwesterunternehmen die Umsätze wieder steigern. Die Umsatzerlöse liegen +146,5 % über dem Vorjahr.

Die FATH BV, Venlo, Niederlande konnte bis zum ersten Halbjahr Umsätze unter Vorjahr (-17,1 %) erzielen.

Die FATH Inc Mexico S.A. de C.V., Guadalupe, Mexiko, hat bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2023 Umsatzerlöse unter Vorjahresniveau (-26,1 %) erwirtschaftet.

Die Vertriebsniederlassung FATH do Brasil Compenentes Industriais Ltda., Cotia, Brasilien, konnte bis zum zweiten Quartal 2023 noch keine signifikanten Umsätze erzielen. Bei vielen Neukunden verläuft der Homologationsprozess langsam, was besonders problematisch ist, da durch die Besuchsrestriktionen während der Pandemie Projekte für lange Zeit nicht vorangetrieben werden konnten. Außerdem ist durch die brasilianische Bürokratie der Import momentan noch stark limitiert, was sich negativ auf die Lieferfähigkeit auswirkt. Eine Erhöhung der Importlizenz ist derzeit in Bearbeitung.

Die neue Vertriebsniederlassung FATH Schweiz AG, Freienbach, Schweiz, konnte bis zum Halbjahr 2023 Umsatz über dem Vorjahr (+38,0 %) erzielen.

Zum Ende des zweiten Quartals 2023 konnte die FATH Mechatronics GmbH, Spalt, Umsatzerlöse von rund TEUR 327 verzeichnen. Eine besondere Herausforderung stellte die sich langsam auflösende Chipkrise dar. Die stark schwankenden Einkaufspreise, sowie die großen Versorgungsunsicherheiten wirken sich belastend auf das Tagesgeschäft aus.

Die Flowsort B.V., Geldrop, Niederlande, konnte bis zum ersten Halbjahr 2023 nicht die Umsatzerlöse aus dem Vorjahr erreichen (-60,8 %), was auch daraus resultiert, dass während der Pandemie der Onlinehandel und damit ein wichtiger Wachstumstreiber für das Intralogistikgeschäft einen kurzzeitigen Boom erlebt hat.

Für die gesamte FATH Gruppe erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 externe Umsatzerlöse von rund TEUR 86.000, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von rund +13 % entspricht. Wir erwarten damit einen Jahresüberschuss im mittleren einstelligen Millionenbereich.

 

Spalt, den 7. Dezember 2023

Mirko Jan Fath

Wido Fath

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Konzerne geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzern unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Konzerne geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Angemessenheit der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 7. Dezember 2023

Appel, Spies, Vogt, Züll
Nürnberger Treuhand Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

M.A., Dipl.-BW (FH) Simon Appel, Wirtschaftsprüfer

M.Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer

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