Pfalzwerke Solarpark XXII GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Charlotte Hörrmann seit 20.8.2024 | Geschäftsführer |
Stephan Wilhelm Krome seit 24.1.2017 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pfalzwind GmbHLudwigshafenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. GeschäftsentwicklungDie pfalzwind GmbH wurde am 21. Mai 2003 durch die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, und die juwi Windenergie GmbH, Bolanden, gegründet. Im Jahr 2014 hat die Mainzer Erneuerbare Energien GmbH, Mainz, (eine 100 %ige Tochter der Mainzer Stadtwerke AG) den 50 %igen Anteil der juwi Windenergie GmbH übernommen. Zur Erledigung der laufenden kaufmännischen und technischen Betriebsführung sind entsprechende Dienstleistungsverträge mit der Mainzer Netze GmbH und der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT abgeschlossen worden. In diesem Rahmen werden u. a. sowohl Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten der Anlagenhersteller koordiniert und überwacht als auch die im Rahmen der Störungsbearbeitung notwendigen betrieblichen Eingriffe koordiniert. Die zur stetigen Überwachung der Anlagen notwendigen Leitstandfunktionalitäten, wie Energiedatenmanagement sowie Störungs- und Ausfallreporting, werden dort ebenfalls geleistet. Das technische Controlling ist durch die tägliche Aufbereitung und Zurverfügungstellung der Daten gewährleistet. Geschäftsverlauf Die pfalzwind GmbH betreibt heute 53 Windenergieanlagen (WEA) mit 87,25 MW installierter Leistung an 13 Standorten. Der Bestand hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Direktvermarktung 2023 Im Geschäftsjahr befanden sich alle WEA in der Direktvermarktung. Die pfalzwind GmbH verkaufte den Strom ausschließlich an den Gesellschafter PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Insgesamt erzielte die pfalzwind GmbH 2023 durch die Direktvermarktung einen Mehrerlös von TEUR 7.169 (i. Vj. TEUR 9.577) nach Abzug des Dienstleistungsentgelts. Der Grund für den Rückgang zum Vorjahr ist die Senkung des Marktwertes für Strom, der im Rahmen der Direktvermarktung veräußert wird. Dieser überstieg den EEG-Vergütungssatz im Geschäftsjahr nur noch in Einzelfällen. Verfügbarkeit und Produktion der WEA Die technische Verfügbarkeit aller Bestandsanlagen lag im Geschäftsjahr 2023 mit durchschnittlich 95,7 % (i. Vj. 96,1 %) auf gutem Niveau. Bezogen auf den für die Regionen durchschnittlich ermittelten Windindex (IWET-Index) stellte sich die Performance der WEA der pfalzwind GmbH wie folgt dar:
B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nebst Kennzahlen(1) Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt TEUR 6.133 (i. Vj. TEUR 9.034) und macht 11,9 % (i. Vj. 24,1 %) der Bilanzsumme aus. Im Geschäftsjahr erfolgten planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.902 (i. Vj. TEUR 3.955). Während des Geschäftsjahres wurden keine Investitionen (i. Vj. TEUR 0) getätigt. Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 45.104 (i. Vj. TEUR 28.123) und enthält im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.206 (i. Vj. TEUR 105) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.263 (i. Vj. TEUR 4.790). Diese Forderungen bestehen gegenüber den Direktvermarktungsunternehmen aus Stromverkäufen und haben sich in Folge der Energiepreisentwicklungen gegenüber dem Vorjahr wieder reduziert. Des Weiteren bestehen Forderungen aus einer Darlehensvereinbarung gegen Konzernunternehmen der ZBM in Höhe von TEUR 10.000 (i. Vj. TEUR 0). Auf der Kapitalseite beträgt die bilanzielle Eigenkapitalquote 74,3 % (i. Vj. 70,0 %). Aufgrund des positiven Jahresergebnisses konnte das Eigenkapital auf TEUR 38.283 (i. Vj. TEUR 26.194) erhöht werden. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist auf diesen Aspekt zurückzuführen. Auf der Passivseite werden neben dem Eigenkapital vor allem Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 426 (i. Vj. TEUR 2.166) ausgewiesen, die zur Finanzierung der Windkraftanlagen dienen. Der Rückgang ist auf planmäßige Tilgungen zurückzuführen. Des Weiteren werden Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH in Höhe von TEUR 11 (i. Vj. TEUR 27) ausgewiesen. (2) Finanzlage
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist wiederum von der Gewährung eines Darlehens sowie planmäßigen Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten geprägt. (3) Ertragslage Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt TEUR 16.725 (i. Vj. TEUR 17.639). Aus dem Betrieb der Windkraftanlagen wurden Einspeiseerlöse in Höhe von TEUR 15.138 (i. Vj. TEUR 20.493) vereinnahmt. Darüber hinaus wurden Umsatzerlöse aus der vorzeitigen Auflösung von Termingeschäften in Höhe von TEUR 8.627 (i. Vj. TEUR 5.639) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung und von Rückstellungen in Höhe von TEUR 249 (i. Vj. TEUR 22). Den Umsatzerlösen stehen im Wesentlichen Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 3.225 (i. Vj. TEUR 3.073) für die technische Betriebsführung sowie Wartung und Reparaturkosten für die WEA gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.327 (i. Vj. TEUR 1.525) resultieren im Wesentlichen aus Nutzungsentgelten für Gestattungsverträgen sowie Versicherungsbeiträgen und liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der vorgenommenen Tilgungen der Darlehensverbindlichkeiten konnten die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 63 (i. Vj. TEUR 131) weiter reduziert werden. Durch die Gewährung eines Darlehens an Konzernunternehmen der ZBM wurden Zinserträge in Höhe von TEUR 669 erzielt (i. Vj. TEUR 0). Die Gesellschaft erzielte insgesamt einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 12.089 (i. Vj. TEUR 12.286). Das gute Windjahr wurde durch die sinkenden Marktwerte für Strom teilkompensiert. Der Jahresüberschuss liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Die im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022 abgegebene Prognose für den Jahresüberschuss 2023 hat sich bestätigt. Bis auf die beiden Geschäftsführer, die jeweils von beiden Gesellschaftern gestellt werden, sind keine Mitarbeiter beschäftigt. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Chancen für die pfalzwind GmbH bestehen im Wesentlichen in einer hohen Verfügbarkeit der WEA und in der Windgüte an den Projektstandorten des jeweiligen Wirtschaftsjahres. Da die pfalzwind-Anlagen gegenüber dem regionalen Windindex in der Historie oft bessere Ertragswerte erzielten, besteht die Wahrscheinlichkeit, zukünftig in besseren Windjahren auch höhere als die prognostizierten Erträge zu erwirtschaften. Zur weiteren Verbesserung der Verfügbarkeit der WEA werden die monatlichen Berichte des technischen und kaufmännischen Controllings genutzt. Darüber hinaus wurde die Auswertung der Ergebnisse des Condition-Monitoring-Systems (CMS) systematisiert, so dass sich abzeichnende Schäden frühzeitig erkannt werden können und damit planbare Instandhaltungen möglich werden. Die durch die pfalzwind GmbH in Auftrag gegebenen Gutachten zur Ermittlung und jährlichen Fortschreibung der Langzeiterträge bestätigen grundsätzlich die zu Grunde gelegten Annahmen und Ertragsprognosen der einzelnen Projekte. Bei Bedarf wird die Gesellschaft aktualisierte Prognosen von externen Dienstleistern prüfen lassen. Im Rahmen des 2005 eingeführten zertifizierten Risikomanagementsystems (RMS) der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT werden die definierten spezifischen Risiken aufgezeigt und regelmäßig bewertet. Im Rahmen dieses Risikomanagements hat die pfalzwind GmbH zuletzt im Januar 2024 an einem Verfahren zur Risikoidentifikation teilgenommen. Ein wesentlicher Grundsatz der Unternehmenspolitik der pfalzwind GmbH ist es, mögliche Risiken gezielt zu begrenzen. Unter Risiko wird die Gefahr definiert, dass Ereignisse oder Handlungen das Unternehmen daran hindern, seine Unternehmensziele zu erreichen. Der Begriff bezieht sich nicht nur auf die Gefahren, dass Negatives eintritt, sondern auch darauf, dass Positives nicht realisiert werden kann. Ziel der pfalzwind GmbH ist es, Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten sowie deren Umsetzung zu überwachen. Das bestehende RMS sieht eine Bemessung von Risiken nach ihrer potenziellen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit vor. Die wesentlichen Risiken der pfalzwind GmbH sind identifiziert, klassifiziert und quantitativ nach Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und dokumentiert. Eine daraus resultierende transparente Risikoübersicht bildet die Grundlage zur Überwachung und Kontrolle der Umsetzung definierter Maßnahmen. Allgemeine Risiken, die Einfluss auf die Geschäftsentwicklung wie auch die Vermögens, Finanz und Ertragslage der pfalzwind GmbH haben können, betreffen im Wesentlichen folgende Risikofelder: Finanzierungsrisiken Die Zinsänderungsrisiken werden durch Abschluss langfristiger Festzinsvereinbarungen minimiert. Zahlreiche Projekte konnten inzwischen, nach Ablauf der ersten Festzinsvereinbarung, durch vorgenommene Umfinanzierungsmaßnahmen bis zum Ende der Finanzierungslaufzeit ausfinanziert werden. Somit hat sich das Risiko aus Zinsänderungen für die Gesellschaft deutlich minimiert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die noch abzuschließenden Umfinanzierungsmaßnahmen in den nächsten Jahren kein wesentliches Risiko für die pfalzwind GmbH darstellen. Marktrisiken Die pfalzwind GmbH ist als Ein-Produkt-Unternehmen in nur einem Geschäftsfeld dem Erwerb und dem Betrieb von Windparks tätig. Die künftige Entwicklung des Unternehmens hängt daher stark von dem verfügbaren Windenergiepotential (Windgüte) und den daraus resultierenden Energieerträgen ab. Das tatsächliche Windangebot unterliegt starken jahreszeitlichen und jährlichen Schwankungen und bringt so erhebliche Risiken mit sich. Diese Windschwankungen können in einzelnen oder mehrfach aufeinander folgenden Jahren zu geringeren Energieerträgen führen. Die pfalzwind GmbH verfolgt diese Entwicklung durch Windgutachten von erfahrenen, autorisierten und unabhängigen Gutachtern und den für die jeweiligen Standorte anerkannten Windindizes. Die im Rahmen der bisherigen Projekte gewonnenen Erfahrungen fanden insbesondere durch Anhebung der Sicherheitsabschläge bei den Ertragsprognosen Berücksichtigung. Leistungsrisiken Extreme Witterungsverhältnisse sowie Betriebsstörungen von Anlagen oder Komponenten können die Ertragslage beeinträchtigen. Die pfalzwind GmbH begegnet diesen Risiken einer eingeschränkten Betriebszuverlässigkeit durch optimierte Instandhaltungs und Wartungsmaßnahmen/vereinbarungen sowie weitreichende Garantievereinbarungen mit den unterschiedlichen Herstellern von Windkraftanlagen. Das Herstellerrisiko verteilt sich innerhalb der pfalzwind GmbH auf insgesamt fünf WEA Hersteller. Die Anlagen verteilen sich auf insgesamt 13 Standorte in drei Windzonen (zwei nach Keiler-Häuser-Index). Damit sind die Risiken innerhalb des Anlagenportfolios gestreut. Mit zunehmender Erfahrung im Anlagenbetrieb wird die Versicherbarkeit von Risiken fortlaufend optimiert. Weitere Risikominimierungen sieht die pfalzwind GmbH in der Durchführung vorausschauender Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zur Prävention sowie in der Vorhaltung von Kapitaldienstreserven und Liquiditätsreserven für Instandhaltungsmaßnahmen und Reparaturen. Die aus der Getriebeproblematik (Fuhrländer-Getriebe) resultierenden möglichen Risiken lassen höhere Instandhaltungsaufwendungen erwarten, die durch Versicherungsleistungen (Maschinenbruch) teilweise ausgeglichen werden können. Mögliche Betriebsunterbrechungen werden durch die Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt. Des Weiteren wurde ein Wartungsvertrag für alle Fuhrländer-Anlagen abgeschlossen. Gesamtrisikosituation Aus den identifizierten Risiken ergeben sich der Einschätzung der Geschäftsführung zufolge einzeln oder in Wechselwirkung miteinander keine den Bestand der pfalzwind GmbH gefährdende Risiken. Für das Geschäftsjahr 2024 sind ebenfalls keine Existenz bedrohenden Risiken erkennbar. Ausblick Im Geschäftsjahr 2024 wird die pfalzwind GmbH die erzeugte Strommenge vollständig auf Basis der mit der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT abgeschlossenen Verträge vermarkten. Die Geschäftsführung der pfalzwind GmbH rechnet unter Berücksichtigung der Planung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Jahresergebnis unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Das Jahresergebnis hängt wesentlich davon ab, dass die Prognosewerte hinsichtlich der Windgüte erreicht werden können. Sollten die der Planung zugrunde liegenden Prämissen nicht eintreffen, kann dies entsprechend zu deutlichen Abweichungen von der Planung führen. Die pfalzwind GmbH wird gemeinsam mit der PIONEXT Service GmbH & Co. KG als strategischem Partner die Weiterentwicklung des Windportfolios nach bereits erfolgter Prüfung umsetzen und plant ein Repowering an unterschiedlichen Standorten. Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf Grundlage von Erwartungen und Einschätzungen über künftige die pfalzwind GmbH betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen als beschrieben.
Ludwigshafen am Rhein, den 12. April 2024 pfalzwind GmbH, Ludwigshafen am Rhein Geschäftsführung Stephan Krome Michael Hammling Bilanz zum 31. Dezember 2023A k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Registerinformationen
II. AllgemeinDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes, des Energiewirtschaftsgesetzes sowie ergänzende Vorschriften des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den §§ 265, 266 und 275 HGB. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird zusätzlich der Posten Betriebsergebnis ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 16 Jahre. Im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt mit den Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, sofern die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen bilanziert. Bei Vorliegen einer Aufrechnungslage nach § 387 BGB werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegen die bzw. gegenüber der Gesellschafterin, verbundenen Unternehmen sowie Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, miteinander saldiert. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen im Geschäftsjahr ausgewiesen, die erst in Folgejahren aufwandswirksam werden. Eigenkapital Das Eigenkapital ist vollständig eingezahlt und wird zum Nennwert ausgewiesen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Bei den Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristgerechten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von 29,55 % (i. Vj. 29,55 %). Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergibt sich in Summe eine passive latente Steuer. IV. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. (2) Sachanlagen Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten keinerlei Zu- oder Abgänge (i. Vj. keine). (3) Finanzanlagen
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.263 (i. Vj. TEUR 4.790) betreffen ausschließlich die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und bestehen wie im Vorjahr ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Konzernunternehmen der ZBM bestehen aus Darlehensforderungen gegen die Mainzer Erneuerbare Energien GmbH in Höhe von EUR 10 Mio (i. Vj. EUR 0 Mio.). Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (5) Guthaben bei Kreditinstituten Die Position umfasst kurzfristig angelegte Finanzmittel bei Banken, die zum Nennwert angesetzt sind. (6) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter sind abgegrenzte Standortpachten, Versicherungsbeiträge und Aufwendungen aufgrund von Wartungsverträgen enthalten. (7) Eigenkapital Das Eigenkapital ist vollständig eingezahlt und wird zum Nennwert ausgewiesen. (8) Rückstellungen In den Rückstellungen sind Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 8.394 (i. Vj. TEUR 4.034) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere zukünftige Rückbauverpflichtungen für WEA in Höhe von TEUR 1.587 (i. Vj. TEUR 1.514), die jeweils ratierlich über 25 Jahre aufgebaut werden. Weiterhin sind Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten. (9) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 426 (i. Vj. TEUR 1.740). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 426), davon TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Darlehen und vollständig durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Sicherheiten bestehen im Wesentlichen durch first-loss-Garantien sowie Rangrücktrittserklärungen der Gesellschafterinnen PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und Mainzer Erneuerbare Energien GmbH sowie durch die Sicherungsübereignung der finanzierten WEA bzw. die Abtretung der Rechte und Ansprüche aus den Kaufverträgen, den Versicherungsverträgen, den geschlossenen Gestattungsverträgen, den Wartungsverträgen sowie den Betriebsführungsverträgen. Alle weiteren Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen der ZBM resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Steuern. (10) Passive latente Steuern Der kombinierte unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 29,55 %. Die passiven latenten Steuern resultieren aus der unterschiedlichen Nutzungsdauer der Windkraftanlagen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
(11) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Eventualverbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt TEUR 3.312 (i. Vj. TEUR 3.312) und beinhalten im Wesentlichen Bürgschaften für Ansprüche aus Rückbauverpflichtungen. Mit einer Inanspruchnahme wird zum aktuellen Zeitpunkt nicht gerechnet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 13.712 (i. Vj. TEUR 13.341) resultieren aus Pacht-, Miet- und Dienstleistungsverträgen. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(12) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von TEUR 12.267 (i. Vj. TEUR 20.357) auf die Einspeisevergütungen der Direktvermarkter und Netzbetreiber (im Vorjahr Direktvermarkter). Es sind Umsatzerlöse aus Leistungsreduzierung in Höhe von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 94) enthalten. Darüber hinaus sind Umsatzerlöse aus Termingeschäften in Höhe von TEUR 8.627 (i. Vj. TEUR 5.639) enthalten. Es sind periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 36 (i. Vj. TEUR 42) enthalten. (13) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 249 (i. Vj. TEUR 22) und aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 61 (i. Vj. TEUR 0). Es sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 9) enthalten. (14) Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betreffen den Strombezug in Höhe von TEUR 270 (i. Vj. TEUR 80). In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind mit TEUR 2.019 (i. Vj. TEUR 1.992) Wartungskosten sowie Reparaturkosten in Höhe von TEUR 430 (i. Vj. TEUR 450), Kosten der technischen Betriebsführung in Höhe von TEUR 490 (i. Vj. TEUR 485) sowie periodenfremder Materialaufwand in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 66) enthalten. (15) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Standortpachten, Versicherungsbeiträge, Aufwendungen aus Erlösabschöpfungen sowie weitere Aufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 1) enthalten. (16) Zinsergebnis
(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es sind latente Steuern in Höhe von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 867) und periodenfremder Steuerertrag in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. Steueraufwand in Höhe von TEUR 1) enthalten. VI. Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6 b Abs. 2 EnWGDie kaufmännische Betriebsführung der pfalzwind GmbH obliegt seit 1. Januar 2015 der Mainzer Netze GmbH. Die technische Betriebsführung wird seit 1. April 2015 von der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT durchgeführt. Hierzu wurden Betriebsführungsverträge geschlossen. VII. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. VIII. Sonstige AngabenMitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2023 mit Ausnahme der Geschäftsführer keine eigenen Mitarbeiter. Konzernbeziehungen Die pfalzwind GmbH wird im Zuge der Quotenkonsolidierung zu jeweils fünfzig Prozent in den Konzernabschluss der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, und der Zentrale Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM), Mainz, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im der Unternehmensregister führenden Stelle zur Veröffentlichung eingereicht. Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angabe des Honorars des Abschlussprüfers von der Erleichterung gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch und verweist diesbezüglich auf den Konzernanhang der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT zum 31. Dezember 2023. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer sind bestellt:
Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.
Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 20.182 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ludwigshafen am Rhein, den 12. April 2024 pfalzwind GmbH, Ludwigshafen am Rhein Geschäftsführung Stephan Krome Michael Hammling Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die pfalzwind GmbH, Ludwigshafen am Rhein VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der pfalzwind GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pfalzwind GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Frankfurt am Main, den 12. April 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer ppa. Xandra Schulte, Wirtschaftsprüferin
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