Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 12240
Vorher
AyAs Invest Verwaltungs-GmbH
Eingetragen
3.12.2012
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von Autos, Wohnmobilen und Anhängern
Gegenstand
Der Ankauf, der Verkauf, die Vermietung und die Reparatur von Wohnmobilen und Wohnwagen sowie die Werbe- und Mediengestaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yasemin Aslandogan
seit 2.2.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AS Holding GmbH i.G.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AS Holding GmbH i.G.
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wohnmobilpark GmbH

Bad Honnef

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit

Die Wohnmobilpark GmbH wurde 1996 als spezialisierter Händler für gebrauchte Wohnmobile und Wohnwagen gegründet und hat ihren Sitz im Rhein-Sieg-Kreis in Bad Honnef. Seit der Gründung hat sich das Familienunternehmen kontinuierlich an konjunkturelle und branchenspezifische Entwicklungen angepasst und das Geschäftsmodell strategisch weiterentwickelt. Das Kerngeschäft umfasst den An- und Verkauf sowie die Aufbereitung gebrauchter Wohnmobile und Wohnwagen.

Das Sortiment der Wohnmobilpark GmbH bietet eine breite Palette exklusiver, gebrauchter Wohnmobile und Wohnwagen - von hochpreisigen Modellen bis hin zu Fahrzeugen im mittleren und unteren Preissegment. Die Kunden profitieren somit von einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und einer vielfältigen Auswahl an Fahrzeugen, die unterschiedlichen Bedürfnissen und Budgets gerecht werden. Qualität und Kundenzufriedenheit stehen dabei stets im Fokus.

Darüber hinaus bietet die Wohnmobilpark GmbH einen professionellen Ankaufservice für gebrauchte Wohnmobile und Wohnwagen an. Jedes Fahrzeug wird dabei fair und transparent bewertet, um unseren Kunden einen marktgerechten Preis zu garantieren. In der hauseigenen Werkstatt werden Reparaturen, Wartungen und Aufbereitungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass jedes Reisemobil in einwandfreiem technischem und optischem Zustand übergeben wird.

Das Ziel der Wohnmobilpark GmbH ist es, den Markt für gebrauchte Wohnmobile und Wohnwagen weiter auszubauen und den Wohnmobilurlaub für eine breite Zielgruppe zugänglich zu machen - nicht nur in Deutschland, sondern auch darüber hinaus. Die Wohnmobilpark GmbH schafft mit

ihrem umfassenden Angebot und ihren Dienstleistungen aus Überzeugung heraus die Voraussetzungen dafür, dass jeder in den Genuss der Freiheit und Flexibilität eines Wohnmobilurlaubs kommen kann, ohne dabei hohe Kosten in Kauf nehmen zu müssen. Zugleich stärkt dies die Position als zuverlässiger Partner im Bereich gebrauchter Wohnmobile und Wohnwagen.

2. Wirtschaftsbericht

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % unter dem Niveau des Vorjahres. Dieser leichte Rückgang deutet auf eine Phase der wirtschaftlichen Stagnation hin, die möglicherweise durch globale Unsicherheiten, strukturelle Veränderungen oder konjunkturelle Schwankungen beeinflusst wurde.

Campingtourismus und Freizeitfahrzeugindustrie als Wachstumstreiber

Im Kontrast zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verzeichnete der Campingtourismus in Deutschland im Jahr 2023 einen bemerkenswerten Aufschwung. Der Bruttoumsatz der Branche stieg auf 19.526.000 T€, was einem Zuwachs von 7,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Freizeitfahrzeugindustrie verzeichnete ein deutliches Wachstum: Der Umsatz stieg um 8,3 % auf rund 15,3 Milliarden Euro. Der Gebrauchtmarkt für Freizeitfahrzeuge legte ebenfalls zu und erreichte einen Umsatz von 5.500.000 T€, was einem Anstieg von 4,6 % im Vergleich zu 2022 entspricht. Diese Zahlen unterstreichen die zunehmende Bedeutung des mobilen Tourismus für die deutsche Wirtschaft. (Quellen: Civd.de)

Dynamik im Markt für Freizeitfahrzeuge

Die Zahl der Reisemobile in Deutschland hat sich seit 2016 mehr als verdoppelt. Waren 2016 noch 417.297 Reisemobile registriert, stieg die Zahl bis 2023 um 117 % an auf 907.879 Fahrzeuge. Diese Entwicklung spiegelt den wachsenden Trend zu flexiblen und mobilen Urlaubsoptionen wider. Insbesondere junge Menschen zeigen ein verstärktes Interesse daran, die Freiheit des Reisens im eigenen Fahrzeug zu genießen. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 90.365 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, was einem leichten Rückgang von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dennoch bleibt die Nachfrage auf einem hohen Niveau. (Quellen: Civd.de)

Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Trends

Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt, dass Caravaning-Urlauber im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung nicht nur glücklicher sind, sondern auch stärkeren Wert auf Nachhaltigkeit legen. Dieser Aspekt könnte in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, da das Bewusstsein für umweltfreundliches Reisen kontinuierlich wächst. Die Branche hat hier die Chance, sich als Vorreiter für nachhaltige Tourismuskonzepte zu positionieren. (Quellen: Civd.de)

Fachkräftesituation und regulatorische Entwicklungen

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Branchenentwicklung ist die Fachkräftesituation. Seit September 2023 gibt es in Deutschland den neuen Ausbildungsberuf „Caravan- und Reisemobiltechnik“, der den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken soll. Diese Initiative betont die langfristige Bedeutung der Branche und sichert ihre technologische Expertise. (Quellen: Civd.de)

Zudem könnte eine geplante Änderung der Führerscheinregelungen den Markt weiter beleben. Das Europäische Parlament hat in seiner ersten Lesung zur Reform der Führerscheinrichtlinie einer Erweiterung des B-Führerscheins auf Fahrzeuge bis 4,25 Tonnen für Reisemobile zugestimmt. Diese Anpassung würde es einer größeren Anzahl von Menschen ermöglichen, Reisemobile zu fahren und könnte die Nachfrage weiter steigern.

Fazit

Zusammengefasst zeigt die Caravaning-Branche in Deutschland eine dynamische und zukunftsorientierte Entwicklung. Sie hat sich nicht nur zu einem bedeutenden wirtschaftlichen Faktor entwickelt, sondern setzt auch Trends in den Bereichen Nachhaltigkeit und technologische Innovation. Mit der steigenden Zahl an Fahrzeugen, dem wachsenden Interesse junger Menschen und positiven Impulsen durch Fachkräfteausbildung sowie regulatorische Anpassungen ist die Branche bestens aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren weiter zu wachsen.

Geschäftsverlauf

Geschäftsergebnis

Für das Geschäftsjahr 2023 hat die Wohnmobilpark GmbH, vor dem Hintergrund der steigenden Energiepreise im Rahmen des Kriegsgeschehens in der Ukraine und der damit verbundenen Verunsicherungen der Bevölkerung, mit einem herausfordernden Jahr gerechnet.

Nichtsdestotrotz blickt die Wohnmobilpark GmbH insgesamt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurück. Der Umsatz konnte um 7,48 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag bei 788 T€. Besondere Ereignisse wie die Vorstellung des neuen Werbegesichts, Tennis-Legende Boris Becker, prägten das Jahr maßgeblich, da die Wohnmobilpark GmbH unter anderem dadurch ihren Bekanntheitsgrad steigern konnte. Der Jahresüberschuss 2023 fiel im Vergleich zum Vorjahr geringer aus, was vor allem auf deutlich gestiegene Einkaufskosten sowie auf einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bereinigung von strukturellen und finanziellen Altverpflichtungen zurückzuführen ist. Insgesamt ist das Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung als gut zu bezeichnen.

Investitionen

Die Investitionen in Höhe von 892 T€ entfallen auf Sachanlagen (864 T€) sowie auf Finanzanlagen (28 T€). Die Investitionen auf Sachanlagen sind im Wesentlichen auf den Kauf von Kfz zurückzuführen.

Kunden

Die Kundenbasis setzt sich überwiegend aus Privatkunden zusammen und zeichnet sich durch eine breite Vielfalt an Bedürfnissen und Nutzungsmöglichkeiten aus.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt in 2023 35. Diese werden insbesondere in der Verwaltung, im Vertrieb sowie in der Fahrzeug-Betreuung beschäftigt.

3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr um 1.418 T€ auf 9.546 T€ gesunken. Gestiegenen Umsatzerlösen standen insbesondere gestiegene Materialaufwendungen gegenüber. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Personalaufwendungen betragen 2.872 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Personalkostenquote, bezogen auf das Rohergebnis, liegt im Geschäftsjahr 2023 mit 30 % über dem Vorjahresniveau. Dieser Anstieg resultiert maßgeblich aus Lohn- und Gehaltserhöhungen sowie einem erhöhten Personalbestand, der notwendig wurde, um den gestiegenen Anforderungen und der Expansion des Unternehmens gerecht zu werden.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 260 T€ auf 487 T€ angestiegen und resultieren insbesondere aus Neuinvestitionen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 5.312 T€ und liegen damit um 1.003 T€ über dem Vorjahreswert. Die wichtigsten Einzelposten sind Werbe- und Reisekosten, Raumkosten sowie Beratungskosten.

Das Zinsergebnis beträgt in 2023 -87 T€ und resultiert aus Zinsaufwendungen in Höhe von 103 T€, denen Zinserträge in Höhe von 17 T€ gegenüberstehen.

Vor Steuern und ergibt sich somit ein Ergebnis in Höhe von 788 T€. Der Jahresüberschuss beträgt 497 T€.

Im Berichtszeitraum ergibt sich eine Eigenkapitalrentabilität von 10 % sowie eine Gesamtkapitalrentabilität von 5 %.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2023 stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,6 % auf 11.233 T€ (Vj.: 10.069 T€).

Auf der Vermögensseite resultiert diese Entwicklung aus dem Rückgang des Anlagevermögens um 6 T€ auf 2.419 T€ und dem Anstieg des kurzfristig gebundenen Vermögens um 1.170 T€ auf 8.814 T€.

Die Investitionen in Höhe von 892 T€ entfallen auf Sachanlagen (864 T€) sowie auf Finanzanlagen (28 T€). Den Investitionen stehen ausschließlich planmäßige Abschreibungen von 340 T€ und Buchwertabgänge in Höhe von 558 T€ gegenüber. Die Sachanlagenintensität zum Bilanzstichtag beträgt 16 % (Vj.: 13 %).

Innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens stehen insbesondere gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen (+2.770 T€) gesunkene liquide Mittel (-1.610 T€) gegenüber.

Das Eigenkapital der Gesellschaft liegt bei 5.061 T€ und damit um 497 T€ über dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 45 % (Vj.: 45 %). Der Anstieg des Eigenkapitals ist durch den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 497 T€ zu erklären.

Die Rückstellungen sind um 183 T€ gesunken. Der Rückgang resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Steuerrückstellungen.

Innerhalb der Verbindlichkeiten stehen gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten (+1.611 T€) im Wesentlichen gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-612 T€) gegenüber.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -992 T€. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel zu Beginn des Berichtszeitraums (1.946 T€), des Cashflows aus Investitionstätigkeit (-854 T€) und des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit (+256 T€) ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ein Finanzmittelfond in Höhe von 356 T€.

4. Risikobericht

Risikomanagement

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens bestehen mehrere wesentliche Risiken und Chancen, die potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben könnten.

1. Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahr 2023 bei +5,9 %, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (6,9 %) darstellt. Dennoch bleibt die Inflationsrate auf einem hohen Niveau und könnte somit die Kaufkraft der Konsumenten verringern. Ein weiterer Anstieg der Inflation oder eine anhaltend hohe Inflationsrate könnte zu einer verminderten Nachfrage nach Wohnmobilen führen, wodurch wiederum der Umsatz des Unternehmens negativ beeinträchtigt werden könnte.

2. Fachkräftemangel

Der anhaltende Mangel an qualifizierten Fachkräften stellt ein ernstzunehmendes Risiko für das Unternehmen dar. Eine begrenzte Verfügbarkeit von Fachpersonal könnte die Leistungsfähigkeit und Wachstumschancen des Unternehmens beeinträchtigen.

3. Energiekosten

Die steigenden Energiekosten, insbesondere die höheren Kraftstoffpreise durch die Energiekrise der Jahre 2022/2023, könnten die Attraktivität von Wohnmobilen als Reisemittel verringern. Dies könnte die Nachfrage nach Wohnmobilen negativ beeinflussen und den Absatz beeinträchtigen.

4. Zinsentwicklung

Die steigenden Zinsen könnten die Finanzierungskosten für Kunden erhöhen, insbesondere für diejenigen, die Wohnmobile auf Raten oder durch Kredite finanzieren. Höhere Zinsen können zu einer geringeren Nachfrage und somit zu einem Rückgang der Verkaufszahlen führen.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Wohnmobilpark GmbH bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Rahmen des Finanzmanagements der Wohnmobilpark GmbH wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können. Darüber hinaus gilt es, die Zahlungsströme so zu gestalten, dass ausreichende Eigenmittel für die Modernisierung der Lagestätte und ggf. für Neuinvestitionen zur Verfügung stehen, ohne dass dadurch die Eigenkapitalquote beeinträchtigt wird. Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in der Währung Euro, sodass keine Währungsrisiken bestehen.

Zusammenfassende Bewertung

In der Gesamtbetrachtung der Risiken ist die Gesellschaft überwiegend wirtschaftlichen, finanzwirtschaftlichen und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Für die Geschäftsführung sind keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können

5. Chancenbericht

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens bestehen mehrere wesentliche Risiken und Chancen, die potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben könnten.

1. Nachhaltigkeit

Die Caravaning-Branche positioniert sich als Pionier des umweltbewussten Reisens. Die wachsende Nachfrage nach klimafreundlichen Urlaubsformen und die politische Diskussion um eine modernisierte EU-Führerscheinrichtlinie (u. a. Gewichtsanpassungen für effizientere Fahrzeuge) eröffnen Potenziale, nachhaltige Technologien weiter auszubauen und sich als grüne Alternative im Tourismusmarkt zu etablieren.

2. Starke politische Partnerschaften:

Die Branche genießt hohe politische Aufmerksamkeit sichtbar durch Besuche von Bundesministern und EU-Abgeordneten bei führenden Herstellern.

3. Fachkräftesicherung durch zukunftsorientierte Ausbildung

Mit der Einführung des neuen Ausbildungsberufs „Caravan- und Reisemobiltechnik“ adressiert die Branche den Fachkräftemangel gezielt. Dies sichert nicht nur qualifizierten Nachwuchs, sondern fördert auch Innovationen in Produktion und Service - ein Schlüsselfaktor für langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Zusammenfassende Bewertung

Die Wohnmobilpark GmbH sieht sich in einem Marktumfeld, das neben Risiken auch bedeutende Zukunftschancen bietet. Insbesondere der Trend zu nachhaltigem Reisen eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, sich als umweltbewusste Alternative im Tourismussegment zu positionieren. Die politisch angestoßenen Entwicklungen - wie etwa die geplante EU-Führerscheinreform und das hohe politische Interesse an der Branche - stärken diesen Wandel zusätzlich und bieten strategische Anknüpfungspunkte für langfristige Marktpositionierungen.

Die frühzeitige Reaktion auf den Fachkräftemangel durch den neuen Ausbildungsberuf „Caravan- und Reisemobiltechnik“ stellt einen weiteren Wettbewerbsvorteil dar. Damit wird nicht nur der Bedarf an qualifiziertem Personal adressiert, sondern auch die Basis für technische Weiterentwicklungen in der Produktion und im Kundendienst gelegt.

Insgesamt ist das Unternehmen strategisch gut aufgestellt, um von den genannten Chancen zu profitieren. Die aktive Mitgestaltung nachhaltiger Innovationen, der Zugang zu politischen Entscheidungsträgern sowie die Stärkung der Fachkräftebasis schaffen günstige Voraussetzungen für eine zukunftssichere Unternehmensentwicklung.

6. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024)

Die Wohnmobilpark GmbH plant, ihren Ausbau im Markt weiter voranzutreiben, da der steigende Kundenbedarf an Wohnmobilen und Wohnwagen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin ein großes Potenzial bietet. Im Hinblick auf die positive Entwicklung der vergangenen Jahre, den zunehmenden Marktbedarf und Kostenoptimierung gehen wir davon aus, dass ein Jahresüberschuss von ca. 2 Mio. € erwirtschaftet wird.

Wir planen, mehr Investitionen im Anlagevermögen zu tätigen, um unsere Kapazitäten und Dienstleistungen weiter auszubauen. Auf dieser Basis erwarten wir ein Rohergebnis von mindestens 9,5 Mio. €, welches uns eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und die Absicherung unserer langfristigen Unternehmensziele bieten soll.

Jedoch müssen wir auch in unserer Prognose die weiterhin schwierige wirtschaftliche Lage berücksichtigen. Der Ukrainekrieg und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen sowie die anhaltend hohen Energiepreise stellen nach wie vor Herausforderungen dar, die sich auf unseren Umsatz auswirken könnten. Trotz dieser Unsicherheiten sind wir zuversichtlich, dass unser Geschäftsmodell und die langfristige Ausrichtung des Unternehmens uns in die Lage versetzen, auch in dieser schwierigen Zeit stabil zu wirtschaften.

Wir werden weiterhin an unserer strategischen Ausrichtung festhalten und unsere operative Effizienz weiter optimieren, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden.

 

Bad Honnef, den 24. Juli 2025

gez. Yasemin Aslandogan, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.418.891,87 2.424.884,59
I. Sachanlagen 1.825.817,52 1.327.996,72
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.263,00 20.800,00
2. technische Anlagen und Maschinen 66.483,00 75.906,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.682.248,00 1.172.057,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.823,52 59.233,72
II. Finanzanlagen 593.074,35 1.096.887,87
B. Umlaufvermögen 8.813.767,63 7.631.284,95
I. Vorräte 4.171.232,38 3.693.063,62
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 179.517,52 34.901,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.119.950,54 1.805.633,65
1. Forderungen gegen Gesellschafter 216.414,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.903.535,73 1.805.633,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 522.584,71 2.132.587,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.827,66
Summe Aktiva 11.232.659,50 10.068.997,20

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.060.435,37 4.563.890,96
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.538.890,96 1.787.526,81
III. Jahresüberschuss 496.544,41 2.751.364,15
B. Rückstellungen 873.763,80 1.056.575,95
C. Verbindlichkeiten 5.298.460,33 4.448.530,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.689.541,69 1.838.961,79
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.608.918,64 2.609.568,50
Summe Passiva 11.232.659,50 10.068.997,20

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.545.974,71 10.963.875,70
2. Personalaufwand 2.872.187,59 2.376.707,17
a) Löhne und Gehälter 2.410.812,60 1.991.717,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 461.374,99 384.989,95
3. Abschreibungen 486.704,62 227.535,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 339.597,44 227.535,04
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 147.107,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.819.415,40 4.308.818,17
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.504,35 12.914,28
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 492.625,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 103.159,79 65.162,03
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 282.794,07 1.239.632,03
9. Ergebnis nach Steuern 505.592,41 2.758.935,54
10. sonstige Steuern 9.048,00 7.571,39
11. Jahresüberschuss 496.544,41 2.751.364,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Angaben zur Gesellschaft

Das Unternehmen Wohnmobilpark GmbH, Bad Honnef, ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Siegburg unter der Nummer HRB 12240 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Wohnmobilpark GmbH, Bad Honnef, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des deutschen GmbH-Gesetzes aufgestellt sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der §§ 265 ff. und 275 ff. HGB gegliedert.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine „mittelgroße Gesellschaft“.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Angaben zu Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden im Interesse einer übersichtlichen Gliederung der Bilanz im Anhang angegeben.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr erstmals von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Die Bilanzposten Vorräte, Verbindlichkeiten und die Bilanzsumme sind entsprechend geändert worden. In 2023 wurden 180 T€, in 2022 wurden 35 T€ offen von den Vorräten abgesetzt.

Im Vergleich zum Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde das Kontokorrentdarlehen an die Geschäftsführerin in Höhe von 54 T€ (Vj.: 59 T€) von den sonstigen Ausleihungen in die sonstigen Vermögensgegenstände umgegliedert. Die sonstigen Ausleihungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich entsprechend um 59 T€ in 2022 geändert.

Zudem wurde ein gewährtes Darlehen in Höhe von 298 T€ (Vj.: 303 T€) von den sonstigen Vermögensgegenständen in die sonstigen Ausleihungen umgegliedert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die sonstigen Ausleihungen haben sich entsprechend um 303 T€ in 2022 geändert.

Des Weiteren wurden Darlehen in Höhe von 867 T€ (Vj.: 379 T€) von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich entsprechend um 379 T€ in 2022 geändert.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear und im Zugangsjahr pro rata temporis.

Planmäßige Abschreibungen werden für Neuzugänge linear unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 € bis zu 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war. Durch die Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 HGB wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von 180 T€ (Vj.: 35 T€) von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt

Die Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an die Geschäftsführerin in Höhe von 296 T€ enthalten. Das Darlehen wurde am 27.07.2019 gewährt und ist seit dem 01.01.2022 zurückzuzahlen. Die monatliche Rate beträgt 1 T€. Das Darlehen wird mit 1,9 % p.a. verzinst. Im Geschäftsjahr wurden 12 T€ zurückgezahlt. Zugänge erfolgten keine.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Geschäftsführerin in Höhe von 54 T€ enthalten. Dabei handelt es sich um ein zum 01.01.2023 gewährtes Kontokorrentdarlehen in Höhe von maximal 500 T€. Dieses wird mit 3 % p.a. verzinst. Im Geschäftsjahr wurden 7 T€ zurückgezahlt. Zugänge erfolgten in Höhe von 2 T€.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten finden sich im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
2 3 4 5
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.366,71 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschienen 83.257,47 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.532.099,07 830.467,72 29.806,72 70.680,49
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.233,72 33.613,44 -29.806,72 4.216,92
1.699.956,97 864.081,16 0,00 74.897,41
II. Finanzanlage
sonstige Ausleihungen 1.096.887,87 28.121,55 0,00 531.935,07
1.096.887,87 28.121,55 0,00 531.935,07
2.796.844,84 892.202,71 0,00 606.832,48
Stand 31.12.2023
5
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.366,71
2. technische Anlagen und Maschienen 83.257,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.321.693,02
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.823,52
2.489.140,72
II. Finanzanlage
sonstige Ausleihungen 593.074,35
593.074,35
3.082.215,07
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
7 8 9 10
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.566,71 2.537,00 0,00 7.103,71
2. technische Anlagen und Maschienen 7.351,47 9.423,00 0,00 16.774,47
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 360.042,07 327.637,44 48.234,49 639.445,02
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
371.960,25 339.597,44 48.234,49 663.323,20
II. Finanzanlage
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
371.960,25 339.597,44 48.234,49 663.323,20
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
11 12
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.263,00 20.800,00
2. technische Anlagen und Maschienen 66.483,00 75.906,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.682.248,00 1.172.057,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.823,52 59.233,72
1.825.817,52 1.327.996,72
II. Finanzanlage
sonstige Ausleihungen 593.074,35 1.096.887,87
593.074,35 1.096.887,87
2.418.891,87 2.424.884,59

Verbindlichkeiten

Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten finden sich im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag
Restlaufzeit bis 1 Jahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.689.541,69 1.503.527,45
Vj. 1.838.961,79 Vj. 580.096,13 Vj.
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 155.666,76 155.666,76
Vj. 767.143,13 Vj. 767.143,13 Vj.
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.453.251,88 2.079.225,13
Vj. 1.842.425,37 Vj. 896.151,62 Vj.
5.298.460,33 3.738.419,34
Vj. 4.448.530,29 Vj. 2.243.390,88 Vj.
Restlaufzeit > 1 Jahr
Restlaufzeit > 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 186.014,24 0,00
1.258.865,66 Vj. 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen0,00 0,00
0,00 Vj. 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.374.026,75 0,00
946.273,75 Vj. 0,00
1.560.040,99 0,00
2.205.139,41 Vj. 0,00

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte zur Besicherung.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute in Höhe von 1.690 T€ sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 868 T€ sind durch Sicherungsübereignung von KFZ besichert.

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen mit einer Restlaufzeit von bis zu 10 Jahren in Höhe von 529 T€.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 342 T€ enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 743 T€ enthalten. Die vorgenannten Erträge bzw. Aufwendungen resultieren aus einem rechtlichen Verfahren und dem damit verbundenen außergerichtlichen Vergleich.

Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von 147 T€ handelt es sich ebenfalls um außergewöhnliche Aufwendungen.

6. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 41 Arbeitnehmer beschäftigt. Hierin enthalten waren 2 leitende Angestellte, 22 Angestellte und 17 Arbeiter.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft ist / war bestellt:

Frau Yasemin Aslandogan, Geschäftsführerin

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres, mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, haben sich nicht ereignet.

Inanspruchnahme von Ausnahmeregelungen und Erleichterungen

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen nach § 286 Absatz 4 HGB und § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

 

Bad Honnef, den 24. Juli 2025

gez. Yasemin Aslandogan, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wohnmobilpark GmbH, Bad Honnef.

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wohnmobilpark GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Wohnmobilpark GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 4.171 T€ ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherwiese auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Wohnmobilpark GmbH für das vorherige, am 31.12.2022 endende Geschäftsjahr, die die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 24. Juli 2025

WTS Seil, Sauer & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Sauer, Wirtschaftsprüfer

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