Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 700368
Eingetragen
3.4.2006
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern
Gegenstand
1. An- und Verkauf sowie An- und Vermietung (Leasing) und Handel von Maschinen und technischen Anlagen; 2. Übernahme operativer Leasinggesellschaften; 3. Agenturvermittlungen von Gütern gemäß Ziffer 1; 4. Vermittlung / Kauf / Verkauf / Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen; -jeweils in eigenem Namen und für eigene Rechnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Udo Pfattheicher
seit 20.5.2008
Geschäftsführer
Roger Müller
seit 8.5.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

75.20% identifiziert24.80% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
37.60%
37.60%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
haws GmbH
23.81%
0.99%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

69151 Neckargemünd Im Schafgarten 40
37.600 €
37.60%
Westenstrasse 39 76297 Stutensee
37.600 €
37.60%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LeaseTec GmbH

Walldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

ANLAGEN

1. Bilanz

2. Gewinn- und Verlustrechnung

3. Anhang

4. Lagebericht

5. Bestätigungsvermerk

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(VORJAHR ZUM VERGLEICH)

AKTIVSEITE

2023 2022
1. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 539.155,63 932.155,97
2. Forderungen an Kunden 1.185.699,80 554.661,72
3. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 11.732,09 344,00
4. Leasingvermögen 9.538.833,00 10.116.696,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 2.393.402,38 1.799.739,49
6. Rechnungsabgrenzungsposten 16.580,00 12.085,00
SUMME DER AKTIVA 13.685.402,90 13.415.682,18

PASSIVSEITE

2023 2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 33.393,13 0,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 5.688.393,74 5.075.150,88
5.721.786,87 5.075.150,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) täglich fällig 468.037,45 175.585,10
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 0,00
468.037,45 5.075.150,88
3. Sonstige Verbindlichkeiten 183.787,68 458,76
4. Rechnungsabgrenzungsposten 1.516.448,98 1.887.103,73
5. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 77.800,00
b) Andere Rückstellungen 63.000,00 94.500,00
Summe Rückstellungen 63.000,00 172.300,00
6. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Bilanzgewinn / (Bilanzverlust) 5.632.341,92 6.005.083,71
Summe Eigenkapital 5.732.341,92 6.105.083,71
SUMME DER PASSIVA 13.685.402,90 13.415.682,18

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

(VORJAHR ZUM VERGLEICH)

2023 2022
1. Leasingerträge 5.609.619,18 4.214.159,86
2. Leasingaufwendungen (1.435.617,05) (416.212,12)
3. Zinserträge aus Kreditgeschäften- und Geldmarktgeschäften 96.843,78 59.241,93
4. Zinsaufwendungen (172.147,80) (86.398,09)
5. Sonstige betriebliche Erträge 51.219,25 152.847,49
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand (47.681,36) (44.372,02)
aa) Löhne und Gehälter (10.717,64) (10.037,26)
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung (475.847,34) (431.191,96)
b) andere Verwaltungsaufwendungen (534.246,34) (485.601,24)
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (8.848,01) (2.937,27)
b) auf Leasingvermögen (3.069.266,99) (2.641.431,56)
(3.078.115,00) (2.644.368,83)
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen (33.822,27) (44.889,32)
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 503.733,75 748.779,68
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (126.475,54) (187.987,18)
11. Jahresüberschuß / (Jahresfehlbetrag) 377.258,21 560.792,50
12. Gewinnvortrag / (Verlustvortrag) aus dem Vorjahr 5.255.083,71 5.444.291,21
13. Bilanzgewinn / (Bilanzverlust) 5.632.341,92 6.005.083,71

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. ALLGEMEINE HINWEISE

Die Gesellschaft ist als Leasinggesellschaft ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne von § 1 Abs. 1a KWG. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und entsprechend des Gesetzes über das Kreditwesen und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt. Dabei wurde das Gliederungsschema der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung außerdem im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäfts modifiziert.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Gesellschaft wendet unverändert nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an:

1. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sind mit den Nennwerten bilanziert. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet war, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

2. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig pro rata temporis abgeschrieben. Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Anlagegüter werden nach Maßstab der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel linear abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 wird die Bewertungsfreiheit beansprucht.

3. Die Anschaffungskosten der Leasinggegenstände aus im Geschäftsjahr neu zugegangenen Verträgen werden 2023 auch wieder degressiv unter Beachtung der steuerlich zulässigen Höchstsätze verteilt.

4. Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

5. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Ausgaben/Einnahmen ausgewiesen soweit sie Aufwand/Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen abgegrenzte Erlöse aus dem Verkauf von Leasingraten sowie dem Verkauf von Andienungsrechten. Daneben werden in dieser Position Mietvorauszahlungen und Mietsonderzahlungen abgegrenzt.

6. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

7. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden diese abgezinst. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterung der Bilanz

1. Forderungen an Kunden

2023 2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- aus Mietkaufverträgen 546.033,29 546.490,61
- aus Leasingverträgen 346.743,75 88.171,11
- aus Verkauf von Leasingvermögen 355.322,76 0,00
1.248.099,80 634.661,72
- Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (0,00) (50.000,00)
- Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen (62.400,00) (30.000,00)
640.212,833 554.661,72

Es sind keine Posten mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

2. Anlagevermögen

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IN DER ZEIT VOM 01.01 BIS ZUM 31.12.2023

ANSCHAFFUNGS- / HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.533,00 0,00 0,00 31.533,00
31.533,00 0,00 0,00 31.533,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.987,87 20.236,10 (14.200,08) 35.023,89
28.987,87 20.236,10 (14.200,08) 35.023,89
III. Leasingvermögen
Verleaste Anlagegüter 18.588.520,84 3.696.605,99 (4.510.901,82) 17.774.225,01
18.649.041,71 3.716.842,09 (4.525.101,90) 17.840.781,90
ABSCHREIBUNGEN
Stand 1.1.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.533,00 0,00 0,00 31.533,00
31.533,00 0,00 0,00 31.533,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.643,87 8.848,01 (14.200,08) 23.291,80
28.643,87 8.848,01 (14.200,08) 23.291,80
III. Leasingvermögen
Verleaste Anlagegüter 8.471.824,84 3.069.266,99 (3.305.699,82) 8.235.392,01
8.532.001,71 3.078.115,00 (3.319.899,90) 8.290.216,81
BUCHWERTE
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.732,09 344,00
11.732,09 344,00
III. Leasingvermögen
Verleaste Anlagegüter 9.538.833,00 10.116.696,00
9.550.565,09 10.117.040,00

In den Abschreibungen sind solche auf den niedrigeren beizulegenden Wert von T€ 549 enthalten.

3. Sonstige Vermögensgegenstände

2023 2022
Sonstige Vermögensgegenstände
- Forderungen an Personal, Kautionen 23.583,27 23.767,70
- aus Steuern 418.630,53 291.482,43
- sonstige Forderungen 1.951.188,58 1.484.489,36
[davon § 42 (3) GmbHG: T€ 0; Vorjahr T€ 3]
2.393.402,38 1.799.739,49

4. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

2023 2022
Täglich fällig 0,00 0,00
Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 5.721.786,87 5.075.150,88
5.721.786,87 5.075.150,88

Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit betreffen im Wesentlichen das Leasingvermögen.

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Als solche sind die Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr der Gesellschaft im Rahmen der Leasingaktivitäten ausgewiesen.

2023 2022
468.037,45 175.585,10
Davon täglich fällig 468.037,45 175.585,10
Davon gegenüber Finanzdienstleistungsunternehmen 0,00 0,00

6. Sonstige Verbindlichkeiten

2023 2022
Aus Steuern 499,66 458,76
Übrige [davon § 42 (3) GmbHG: T€ 183; Vorjahr T€ 0] 183.288,02 0,00
183.787,68 458,76

7. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft ausschließlich das Leasinggeschäft und enthält im Wesentlichen die Barwerte der verkauften Leasingforderungen (T€ 942), die abgegrenzten Leasingsonderzahlungen (T€ 520) sowie die Zins- und Kostenanteile der Mietkaufverträge (T€ 54).

8. Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen (T€ 3); Rechts- und Beratungskosten (T€ 10) und in- und externe Abschlusskosten (T€ 48).

9. Eigenkapital

2023 2022
Stammkapital 100.000,00 100.000,00
Gewinnvortrag / (Verlustvortrag) 5.255.083,71 5.444.291,21
Jahresüberschuß/(Jahresfehlbetrag) 377.258,21 560.792,50
5.732.341,92 6.105.083,71

10. Fristengliederung

Forderungen / Verbindlichkeiten gegenüber/ aus Davon mit einer Restlaufzeit
2023 Bis 3 Monate ≤1 Jahr 2-5 Jahre > 5 Jahre
T€ T€ TE TE TE
Forderungen an Kreditinstitute 539 539 539 0 0
Forderungen an Kunden 1.186 757 903 258 25
Sonstige Vermögensgegenstände 2.393 96 2.393 0 0
4.118 1.392 3.835 258 25
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.722 420 1.427 4.116 179
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 468 468 468 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 183 183 183 0 0
6.373 1.071 2.078 4.116 179
Forderungen / Verbindlichkeiten gegenüber/ aus davon gesichert
Art der Sicherheit
T€
Forderungen an Kreditinstitute 0
Forderungen an Kunden 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0
0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.722 Sicherungsübereignung Leasinggegenstand und Forderungsabtretung
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0
5.722

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Leasingerträge umfassen im Wesentlichen die Erlöse aus nicht forfaitierten Leasingraten, die Erträge aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens im Falle der Forfaitierung der Leasingraten, die Erträge aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens im Zusammenhang mit Mietsonderzahlungen von Leasingnehmern, Verwertungserlöse aus Verwertungen von Leasingvermögen sowie Mietkauferlöse bei Vertragsabschluss.

Die Leasingaufwendungen umfassen im Wesentlichen die Aufwendungen aus dem Abgang der Restbuchwerte für verkaufte Leasingobjekte und die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Mietkaufobjekten.

Von einer geographischen Aufteilung von Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wird abgesehen, da sich die Tätigkeit auf das Inland beschränkt und sich diese inländischen Märkte nicht wesentlich voneinander unterscheiden.

Auf Anlagegüter des Leasingvermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 549 (VJ: T€ 244) vorgenommen.

Periodenfremde Erträge aus dem Leasinggeschäft wurden in Höhe von T€ 6 (VJ: T€ 171) ertragswirksam gebucht.

III. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Walldorf und ist beim Amtsgericht Mannheim, im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 700368 eingetragen.

Es bestanden zum Bilanzstichtag keine nicht bilanzwirksamen Geschäfte.

Laufende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von jährlich T€ 38.

Bestellobligo: T€ 1.000.

Die Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufverträge erfolgt i.d.R. mittels Forderungsverkauf bzw. Darlehensaufnahme. Die Besicherung erfolgt durch Sicherungsübereignung der Leasingobjekte, bei Forderungsverkäufen zusätzlich durch die Abtretung sämtlicher sonstiger Rechte und Ansprüche der LeaseTec aus den jeweiligen Leasingverträgen, soweit sie die angekauften Forderungen betreffen. Gemäß den Forderungskaufverträgen übernimmt der Forfaiteur das Bonitätsrisiko. Bei der LeaseTec verbleibt die Haftung für den rechtlichen Bestand und das Entstehen der Forderungen.

Durchschnittlich war im Geschäftsjahr 1 Arbeitnehmer beschäftigt.

Angaben nach HGB § 285 Nr. 17 a) T€ 23; c) T€ 4.

Als Geschäftsführer sind bestellt:

 

Herr Roger Müller, Kaufmann, Neckargemünd;

 

Herr Udo Pfattheicher, Kaufmann, Stutensee.

§ 285 Nr. 33 HGB - Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

§ 285 Nr. 34 HGB - Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Walldorf, den 31. März 2024

LeaseTec GmbH

Roger Müller

Udo Pfattheicher

Der Jahresabschluß wurde am 13.08.2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Strategische Ausrichtung und Rahmenbedingungen

Die LeaseTec GmbH ist eine banken- und herstellerunabhängige mittelständische Leasinggesellschaft und verschafft kleinen und mittleren Unternehmen neue Freiräume.

Sie versteht sich als "Der Mittelstandsfinanzierer".

Als Spezialanbieter für mittelstandsorientierte Finanzierungen arbeitet die LeaseTec mit verschiedenen Refinanzierungsbanken zusammen. Zum Produktportfolio zählen Leasingangebote insbesondere für bewegliche Güter aller Art wie Fahrzeugen, Maschinen sowie technische Anlagen der Energie- und Umwelttechnik.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation

Die deutsche Wirtschaft kämpft 2024 mit der insgesamt eingetrübten Stimmung und gestiegenen Kosten, die aufgrund der weltpolitischen Auseinandersetzungen entstanden sind. Die verschlechterte Stimmung in der gesamten deutschen Wirtschaft beeinflusst nun auch die Leasing-Wirtschaft, zunehmende Insolvenzen sind zu verzeichnen. Die Ukraine Krise wird die Lage weiter verschärfen.

3. Geschäftsentwicklung

2023 war für uns ein solides Geschäftsjahr. Unsere geschäftspolitische Ausrichtung in Qualität statt Quantität können wir erneut in unserer sehr guten Risikolage ablesen.

Ertragslage

Die Ertragslage der LeaseTec GmbH stellt sich wie folgt dar:

Die Leasingerträge enthalten im Wesentlichen die Mieten aus Leasingverträgen und die Auflösung abgegrenzter Forfaitierungserlöse.

Die Leasingaufwendungen mit T€ 1.436 liegen über Vorjahresniveau und beinhalten im Wesentlichen den Aufwand für Mietkaufvermögen und Buchwertabgängen von verleasten Anlagegütern aufgrund planmäßigen Auslaufs von Leasingverträgen und vorzeitigen Auflösungen von Verträgen aufgrund Kundenwünschen.

Die Abschreibungen auf Leasingvermögen haben sich auf T€ 3.069 leicht erhöht, hierin sind Teilwertabschreibungen in Höhe von 549 T€ enthalten.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen enthalten im Wesentlichen die durch die Geschäftsleitung berechneten Beratungskosten sowie die übrigen Rechts- und Beratungsaufwendungen inklusive Jahresabschlussaufwendungen und Vertriebskosten. Die Abschreibungen auf Forderungen betreffen primär Kündigungsforderungen bzw. Schadenersatzforderungen die - dem Niederstwertprinzip folgend - abgewertet wurden.

Finanzlage

Die Finanzierung der Objekte erfolgt in der Regel durch Darlehen oder durch direkten Forderungsverkauf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit korrespondieren mit dem gestiegenen Neugeschäftsvolumen. Zinsänderungsrisiken bestehen durch kongruente Finanzierungsvereinbarungen nicht. Für ein wachsendes Neugeschäft stehen der LeaseTec ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben.

Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist durch das Leasingvermögen, den Forderungen aus Mietkaufverträgen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie deren Refinanzierung durch Darlehensaufnahme oder regresslosem Forderungsverkauf, der sich im passiven Rechnungsabgrenzungsposten widerspiegelt, geprägt. Die Restbuchwerte des Leasingvermögens haben sich abschreibungsbedingt auf T€ 9.539 ermäßigt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die LeaseTec auch im Geschäftsjahr 2023 erfreulich entwickelt hat.

4. Personal

Die Geschäftsleitung arbeitet auf freiberuflicher Basis. Unser Entlohnungssystem basiert dabei auf reinen Fest-/Zeitbezügen, so dass durch das Fehlen des erfolgsabhängigen Vertriebsdruckes auch kein Anreiz für das Eingehen erhöhter Risiken für die Gesellschaft besteht.

5. Organisatorische Maßnahmen

Das Finanzierungsleasing steht unter dem Erlaubnisvorbehalt der BaFin nach § 32 Abs.1 KWG. Gemäß der Übergangsregelung nach § 64 j Abs.2 KWG gilt die Erlaubnis ab dem 25.12.2008 als erteilt, wenn die neu entstandenen Finanzdienstleistungsinstitute bis zum 31.01.2009 bei der BaFin anzeigen, dass sie die erlaubnispflichtige Tätigkeit des Finanzierungsleasings ausüben. Die LeaseTec GmbH hat daher am 23.12.2008 eine entsprechende Anzeige an die BaFin versandt. Mit Schreiben der BaFin vom 22.01.2009 wurde der Eingang bestätigt. Die BaFin hat der LeaseTec die BAKNR. 121940 zugewiesen.

Als Finanzdienstleistungsinstitute fallen diese Unternehmen unter die aufsichtsrechtlichen Anforderungen des KWG, soweit sie nicht gemäß § 2 Abs.7 Satz 2 KWG hiervon befreit sind. Weiterhin haben sie ihren Jahresabschluss nach den ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute gemäß §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen.

Die Erfüllung dieser Anforderungen sowie die Konzeption und die Umsetzung Produktivitätssteigernder Maßnahmen, die Investitionen in eine Leasingverwaltungssoftware und eine damit höhere Automatisierung und Effizienz der Geschäftsprozesse ermöglichen es, mit bestehenden Personalressourcen die Herausforderungen, die an eine moderne Leasinggesellschaft gestellt werden anzunehmen und Chancen zu nutzen.

6. Risikobericht

Leasing- und Factoringgesellschaften werden bankaufsichtsrechtlich als Finanzdienstleistungsinstitute definiert. Für die LeaseTec GmbH ergeben sich dadurch neben Anzeigepflichten insbesondere auch Anforderungen an eine ordnungsmäßige Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG und den Jahresabschluss.

Die LeaseTec GmbH geht grundsätzlich nur solche Risiken ein, die kalkulierbar und mit der Geschäfts- sowie Risikostrategie in Einklang stehen. Unser Risikosteuerungssystem überwacht alle maßgeblichen Risikoarten und wird kontinuierlich anhand der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und in Orientierung an den aufsichtsrechtlichen Anforderungen weiterentwickelt und stetig verfeinert.

Im Risikosteuerungssystem wird Risiko als die Möglichkeit von negativen künftigen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft verstanden. Vor diesem Hintergrund haben wir das Adressausfallrisiko und das Operationelle Risiko als Schwerpunkte der Risikostrategie identifiziert.

Wesentliche risiko- und steuerungsrelevante Informationen werden in wöchentlichen Besprechungen diskutiert, so dass sichergestellt ist, dass Kreditrisiken frühzeitig erkannt, adäquat bepreist und fortlaufend gesteuert werden.

6.1 Adressausfallrisiken

Aufgrund des Geschäftsmodells der LeaseTec ist das Kernrisiko das Adressausfallrisiko. Dieses bezeichnet die Gefahr eines Verlusts, der dadurch entsteht, dass ein Geschäftspartner seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Steuerung der Adressausfallrisiken erfolgt dabei sowohl auf Einzelgeschäftsbasis aber auch unter Berücksichtigung von risiko- bzw. ertragsorientierten Aspekten. Informationen von Wirtschaftsauskünften, Bankauskünften, eigene Erfahrungen sowie die Jahres- und Konzernabschlüsse werden zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse herangezogen.

Die restriktive Risikopolitik im Neugeschäft bildet die Basis die Risikopositionen wie in den Vorjahren auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten.

Die LeaseTec optimiert ihre Risikosituation zusätzlich durch regresslose Refinanzierungen im Mobilienbereich, im Wesentlichen über den Verkauf von Forderungen. Das Kundenportfolio ist in den einzelnen Branchen breit gestreut, so dass die Gefahr von Klumpenrisiken gering ist. Bestandsgefährdende Bonitätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

6.2 Operationelle Risiken

Operationelle Risiken resultieren aus allen betrieblichen Aktivitäten und sind damit Teil des unternehmerischen Handelns der LeaseTec GmbH. Ein systematisches Risikomanagement ermöglicht es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu deren Vermeidung oder Begrenzung zu ergreifen. Unser Risikosteuerungsprozess sieht daher eine regelmäßige Risikoinventur vor. Aus heutiger Sicht sind keine wesentlichen operationellen Risiken erkennbar, die unsere Gesellschaft nachhaltig gefährden oder die künftige wirtschaftliche Lage wesentlich beeinträchtigen könnten.

6.3 Marktpreis- und Liquiditätsrisiken

Die Marktpreisrisiken umfassen bei uns im Wesentlichen das Restwertrisiko und das Zinsänderungsrisiko. Das Leasingobjekt stellt - neben der Bonitätsbeurteilung - ein zentrales Entscheidungskriterium bei Abschluss eines Engagements dar. Restwertrisiken entstehen bei Verträgen, die während der Laufzeit notleidend werden und eine vorzeitige Vermarktung vorgenommen werden muss. Grundsätzlich gehen wir keine Restwertrisiken ein. Wir bestehen auf ein Andienungsrecht oder es liegt uns eine Restwertgarantie eines Dritten vor. Die Wertverläufe werden von der Geschäftsführung mindestens einmal jährlich und anlassbezogen überarbeitet und versucht, bei Vertragsabschluß das Restwertrisiko durch eine wirtschaftliche Restwertgestaltung zu minimieren. Insgesamt können diese Risiken deshalb derzeit als gering eingestuft werden.

Wir streben nicht nach Erträgen aus der Fristentransformation, sondern stellen durch unsere Geschäftspolitik sicher, dass wir Zinsänderungsrisiken dadurch vermeiden, Aktivgeschäfte durch entsprechende Gegengeschäfte zinsneutral zu schließen. Die verbleibenden Risiken beschränken sich damit im Wesentlichen auf geringfügige Inkongruenzen aus der verzögerten Lieferung von Leasinggütern. Liquiditätsrisiken werden grundsätzlich nicht eingegangen, da wir uns vor Abschluss des Kundengeschäfts grundsätzlich in passender Laufzeit und Höhe refinanzieren. Das Risiko, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen könnten, ist in der Vergangenheit nicht aufgetreten. Aufgrund der uns zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten ist die Finanzierung des geplanten Neugeschäfts hinreichend gesichert.

6.4 Prozess- und Rechtsrisiken

Die potentiellen Risiken für die LeaseTec aus laufenden Prozessen sind durch die gebildeten Rückstellungen vollständig abgedeckt. Wir haben damit für alle erkennbaren Risiken angemessen Vorsorge getroffen. Hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sind besondere, über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.

7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

8. Prognosebericht

Nach wie vor ist der Focus klar auf qualitatives Wachstum gerichtet. Unsere Bestandskunden werden auch 2024 unser Neugeschäft neben gezielten Akquisitionen tragen. Bei stabilem Umsatz gehen wir bei den Nachgeschäftserlösen von etwas höheren Deckungsbeiträgen aus.

Die Kreditanalyse bei Geschäftsabschluss und laufende Überwachung der Engagements die tragende Säule der Unternehmensstrategie der LeaseTec. Der weitere Aufbau und die Verbesserung konzeptioneller, organisatorischen Voraussetzungen wie Geschäftsorganisation (§ 25a KWG) und die MaRisk wird uns auch 2024 begleiten.

9. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Wir sind eine kleine Gesellschaft und können schnell und flexibel auf Kundenwünsche eingehen, weshalb wir uns gut gerüstet für 2024 sehen.

Refinanzierungsrisiken sehen wir aufgrund unserer laufzeitkongruenten Refinanzierungsstrategie nicht.

 

Walldorf, 12. April 2024

LeaseTec GmbH

Roger Müller

Udo Pfattheicher

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LeaseTec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LeaseTec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LeaseTec GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lage-berichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 31. Mai 2024

Edenhofer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrich Edenhofer, Diplom-Betriebswirt (BA), Wirtschaftsprüfer

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