H. Schmidt GmbH Montagebau Dach und Wand
Selbe AdresseErrichtung von Fertigteilbauten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Babithan Shanmuganathan seit 4.4.2017 | Geschäftsführer |
Dominic Tobias Kühn seit 4.5.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Shanmuganathan Babithan | 25.00% |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H. Schmidt GmbHBad MarienbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis A. Grundlagen des Unternehmens B. Wirtschaftsbericht 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht A. Grundlagen des Unternehmens Die Helmut Schmidt GmbH besteht seit 1962. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Herr Shanmuganathan leitet das Unternehmen wie Herr Kühn als gleichberechtigter geschäftsführender Gesellschafter mit diesem gemeinsam. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Helmut Schmidt GmbH liegt im Bereich Flachdachabdichtungen. Die Helmut Schmidt GmbH ist spezialisiert auf Abdichtungen für Industriedächer. Dabei werden sowohl Aufträge im Neubau als auch fällige Sanierungen oder Reparaturen ausgeführt. Der Standort ist Bad Marienberg, es gibt keine weiteren Niederlassungen. Die Helmut Schmidt GmbH unterscheidet sich durch die fachliche Spezialisierung und Ausrichtung im Bereich Flachdachabdichtungen deutlich von klassischen Dachdeckerbetrieben. Innovationen aus Forschung und Entwicklung werden extern durch die marktgrößten nationalen Produkthersteller im Lieferantenbereich bezogen. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2023 war wieder sehr zufriedenstellend. Die H. Schmidt GmbH schließt mit einem Jahresergebnis von 1.149 TEUR ab. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent erwartet. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Auch die staatlichen Konsumausgaben sind wieder etwas gestiegen. Die Anlageinvestitionen gingen hingegen deutlich zurück. Auch die Im- und Exporte waren rückläufig. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab. Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, aber die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Damit kehrt Kaufkraft zurück und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sollte wieder zulegen. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein, und im Frühsommer des kommenden Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8% und 2,2% über der Gesamtinflationsrate liegen. Die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. Unsicherheit geht von der Finanzpolitik aus. Die vorliegende Prognose geht von der Annahme aus, dass ungeachtet der sich 2023 ergebenen Haushaltslücke alle bisher geplanten finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Allerdings ist es vor dem Hintergrund der derzeitigen Haushaltssituation sowie vor allem im Hinblick auf die voraussichtlich abermals schwierigen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2025 nicht unwahrscheinlich, dass dringend nötige Reformen auf die lange Bank geschoben oder nur zögerlich in Angriff genommen werden. Dieser Stillstand und die Unsicherheit über wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen lähmen die Konjunktur und hemmen das langfristige Wachstum, da Ausgaben für Investitionen und Konsum zurückgehalten werden. Sollten zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen beschlossen werden, um einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die vorliegende Prognose zu optimistisch ist. Entwicklung der Branche Innerhalb des Produzierenden Gewerbes gab es deutliche Rückgänge der Wirtschaftsleistung im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %). Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal (4/2023). Die Baukonjunktur wird weiter abkühlen. Vor allem im Wohnungsbau dürfte die Auftragslage angespannt bleiben, da die Baupreise nach wie vor hoch sind und die Kreditzinsen nur sehr langsam sinken. Bedingt durch globale Handelskonflikte, die Inflation und auch politische Unsicherheiten gibt es eine allgemeine Zurückhaltung bei Investoren und Bauherren. Die Folge: Bauprojekte verzögern sich oder werden gar nicht erst aufgenommen. Diese gestiegenen Material- und Lohnkosten führen zu einem Preisanstieg von Bauvorhaben, den die Auftraggeber oftmals nicht stemmen können. Folglich werden weniger Bauprojekte tatsächlich umgesetzt. Der Fachkräftemangel in der Bauindustrie spitzt sich zu. Ein Großteil der Beschäftigten wird in naher Zukunft in Rente gehen und qualifizierter Nachwuchs fehlt. Dies ist kein neues Problem, setzt gerade mittelständische Bauunternehmen jedoch immer stärker unter Druck. Die Branche ist im Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen und vor allem die Energieeffizienz spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dies bietet einerseits Chancen und Potenzial für Unternehmen, auch künftig zukunftsfähig zu arbeiten - stellt sie gleichzeitig aber auch vor große Hürden, allen Anforderungen gerecht zu werden. Für das Jahr 2024 erwarten Bauwissenschaftler ein stagnierendes Bauvolumen. Eine positive Entwicklung wird ab 2025 erwartet, verbunden mit einem prognostizierten Anstieg der Umsätze in der Baubranche um 1,9 %. In der näheren Zukunft wird ein zunehmender Bedarf an energetischen Sanierungen bestehender Gebäude erwartet. Der Wirtschaftsbau erreicht 2023 einen Umsatz von ca. 59,6 Mrd. Euro, real ein Rückgang um 2 %. Auch 2024 setzt sich die geteilte Entwicklung fort. Der Wirtschaftstiefbau wächst real um 7 %, der Hochbau verliert real 1%. Insgesamt werden im Wirtschaftsbau 2024 ca. 60 Mrd. Euro umgesetzt, real ein Zuwachs um knapp 3 %. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Preiserhöhungen auf den Märkten in den Vorjahren führten zu einem hohen Preisniveau in der Beschaffung und dies wirkte sich entsprechend auf den Gesamtabsatz aus. Konsolidierungen im Energiebereich führten hier zwar zu Entlastungen, die Auswirkungen der hohen Inflationszahlen geben aber insgesamt keine Hoffnung auf eine Entlastung des Preisniveaus im Bauhauptgewerbe. Diese Entwicklung war aufgrund der Marktsituation in der Vergangenheit erwartet worden und wurde in die Angebotsphase eingepreist. So konnten die höheren Beschaffungskosten umgelegt werden, denn insgesamt hat sich die Branche auf jenes hohe Preisniveau entwickelt. Aufträge wurden gewonnen, weil auch die bereits entwickelten Gebäude auf Bauabschlüsse angewiesen waren und sich daher kaum Alternativen boten. Erwähnenswert war hier die insgesamt späte Beauftragung der Kunden, die damit versuchte die Preissituation aufgrund der geringeren Inflation zu entspannen. Somit konnten kurzfristige Beschaffungsmaßnahmen baldmöglichst verarbeitet werden und tatsächliche Preise verwendet werden. Es wurde die entspanntere Lage auf dem Beschaffungsmarkt somit genutzt, wirtschaftliche Preise an den Kunden weiterzugeben. Die Lieferkettenproblematik aus 2022 fand in 2023 nicht mehr in einem nennenswerten Ausmaß statt. Zusatzleistungen und auch Ersatzvornahmen, wo Leistungen anderer Betriebe gleicher Branche überarbeitet wurden und definitionsbedingt margenträchtiger sind, wurden überdurchschnittlich beauftragt. Eine durchgängige Auslastung der eigenen Belegschaft war sichergestellt und Auftragsspitzen aus dem Vorjahr kamen dabei nicht mehr zustande, so dass die Gesamtleistungen unter dem des Vorjahres lag. Fluktuationsbewegungen aufgrund eines erhöhten Lohnniveaus bildeten einen Arbeitnehmermarkt, so dass sich die Anzahl der gewerbsmäßigen Arbeitnehmer verringerte. Zum Teil konnten Abgänge durch Rekrutierungen kompensiert werden. Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Fachkräften besonders im administrativen Bereich blieben bestehen. Durch eigene Beauftragungen von Nachunternehmern waren die Ausführungen in der notwenigen Flexibilität möglich und der Absatz war auch bei niedrigerer resultierender Gesamtleistung sichergestellt. Hier spielte eine aktive Marktbearbeitung eine grosse Rolle, um weitere Harmonisierungen und partnerschaftliches Zusammenarbeiten zu gewährleisten. Es konnten Beziehungen zu nachgelagerten Auftragnehmern ausgebaut werden, die auch technisch auf höchstem Niveau für zuverlässige Ausführungen sorgten. Das Lohnniveau hat sich durch die inflationsbedingte Entwicklung der Vorjahre stabilisiert, es wurden entsprechenden Interessen der Arbeitnehmer und Ausführungspartner wieder aktiv begegnet. Genannte betriebswirtschaftliche Maßnahmen zur kurzfristigen Beschaffung der schnell umgeschlagenen Materialmengen und weiterer Abbau von Lagerbestand führten wie beschrieben zu einem margenorientierten Erfolg, der sich in den liquiden Mitteln auch in der Bilanz widerspiegelt. So stiegen die flüssigen Mittel innerhalb der Liquiditätskennzahlen von 3.547 TEUR (34,3 % der Bilanzsumme) 2022 auf 5.053 TEUR (52,6 %) 2023 an. Die finanzielle Leistungsfähigkeit wurde so entwickelt. Die Vorräte verringerten sich entsprechend von 21 % aus dem Vorjahr auf 2 % der Bilanzsumme. Durch den Absatzdruck in der Industrie wegen einem zurück gegangenem Gesamtmarkt im Bauhauptgewerbe können aktuell Materialbezüge zu kalkulierten Preisen realisiert werden und funktionierende Lieferketten entlasten auch, so dass der geringe Vorratsbestand nicht kritisch angesehen wird. Einige Verwerfungen im Gesamtmarkt haben sich auch auf die Kundenstruktur ausgewirkt. Kleinere Betriebe, deren Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreichend war, wurden von Beauftragungen ausgeschlossen oder die Auftragslage wurde nur dosiert zugelassen. Großkunden waren 2023 nicht mit finanziellen Auffälligkeiten in Erscheinung getreten, weshalb die Konzentration auf finanzstarke Auftraggeber, auch zu Lasten der Gesamtleistung, weiter betrieben wurde. Eine ausgewiesene Betriebsleistung in Höhe von 38.907 TEUR im Gegensatz zu 54.817 TEUR aus dem Vorjahr entspricht den Erwartungen, da Sondereffekte entfielen und Schwerpunkte auf die berichteten Betriebsergebnisse und die Liquiditätskennzahlen gelegt worden sind und dies auch die Marktentwicklung insgesamt abbildet. Ein verringerter Materialaufwand auf 29.308 TEUR zu 44.872 TEUR 2022 spiegelt diese Entwicklung wider. Die Geschäftsentwicklung der Helmut Schmidt GmbH war operativ gesehen wieder insgesamt zufriedenstellend, da den Marktbewegungen und dem wirtschaftlichen Umfeld betriebswirtschaftlich erfolgreich begegnet wurde. B. Wirtschaftsbericht 1. Ertragslage Eine dem Marktumfeld angepasste Marktbearbeitung vor dem Hintergrund veränderter Bedingungen führten zu einer Betriebsleistung von 38.907 TEUR, was ein Betriebsergebnis von 1.739 TEUR nach sich zog. Es konnte das Ergebnis bei gesunkener Leistung gesteigert werden. Erfahrungen aus den schwierigen Vorjahren hinsichtlich der Beschaffung und der Konditionen wurden genutzt, um den betriebswirtschaftlichen Erfolg durch ein flexibles Management zu steigern. Kurzfristige Beschaffungstätigkeiten in Verbindung mit einer ausgewählten Kundenstruktur und zeitnahen Ausführungsterminen bei der Auftragslage bildete die Basis zu einem erfreulichen Gesamtergebnis der operativen Tätigkeiten. Verbesserungen in der Logistik und angewandte Techniken hinsichtlich der Qualität der Nachunternehmer sorgten für termingerechte Ausführungen, so dass nach Plan abgewickelt werden konnte. Die daraus resultierenden Flexibilitätssteigerungen schlugen sich in margenträchtigen Auftragsabwicklungen und somit dem Ergebnis nieder. Lieferanten konnten wegen entsprechenden guten Bonitätsdaten bei den führenden Anbietern der wirtschaftsdienstleistenden Branche dazu gebracht werden, kostengünstige Liefermengen zeitnah zur Verfügung zu stellen, so dass hier eine Optimierung der Bezugswege stattfand. Vertraglich vereinbarte Fristen wurden jederzeit eingehalten, daher konnten Konventionalstrafen, die das Ergebnis belasten, umfassend vermieden werden. Risiken durch wetterbedingte Verzögerungen wurden, wie in der Branche der Dachabdichtungsbetriebe üblich, durch geeignete Vertragsbedingungen kategorisch ausgeschlossen. Eine größere temperaturbedingte Ausführungsunterbrechung konnte bei der H. Schmidt GmbH auch nicht verzeichnet werden. Kunden legten Wert auf termingerechte Abschlüsse der Ausführungen und dem konnte jederzeit entsprochen werden. Die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, die sich auch durch einen sehr niedrigen Krankenstand widerspiegelt, konnte durch Einlassungen hinsichtlich der Vergütungsansprüche auf hohem Niveau gehalten werden, auch wenn eine stärkere Fluktuationsbewegung als in den Vorjahren stattfand. So sanken demnach die Aufwendungen für Löhne und Gehälter entsprechend um 10 % von 3.704 TEUR 2022 auf 3.342 TEUR. Die Gesellschaft schließt trotz den Herausforderungen im Beschaffungs- und Absatzmarkt mit einem positiven Betriebsergebnis ab. Forderungsausfälle fielen 2023 nur in einem geringen Umfang an. Wie in der Vergangenheit werden auch weiterhin alle Kunden durch einen bestehenden Warenkreditversicherer geprüft und je nach Summe der Aufträge gegen Forderungsausfälle versichert, um Risiken durch eventuelle Insolvenzen zu vermeiden. Zusätzlich werden Kunden dauerhaft und ständig durch entsprechende Dienstleister der Finanzbranche hinsichtlich ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit überprüft. Wirtschaftliche Risiken werden somit reduziert. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage war jederzeit stabil, ein gesteigertes Periodenergebnis und eine Abnahme der Vorräte führten hauptsächlich zu einem im Gegensatz zum Vorjahr geminderten, aber weiterhin starken Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Eine vorratsintensive Bewirtschaftung war aufgrund veränderter Lieferbedingungen nicht Kernstrategie. Es wurden keine Finanzkredite aufgenommen, aber Laufende in vereinbarter Höhe getilgt. Vereinbarte Skontogewährungen wurden durch die Liquiditätslage ausgenutzt und daher Verbindlichkeiten vereinbarungsgemäß fristgerecht ausgeglichen. Es wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaft ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen kann. Die solide Vermögens- und Kapitalstruktur ist ein wichtiger Eckpfeiler der Unternehmensfinanzierung. Investitionsmaßnahmen konnten im Berichtsjahr wieder mit Eigenmitteln finanziert werden. Der Cashflow im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dargestellt:
Der Cashflow aus der laufenden Finanztätigkeit hat sich insofern entwickelt, dass sich der Finanzmittelbestand am Ende der Periode von 3.547 TEUR im Vorjahr auf 5.053 TEUR erhöhte. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen änderte sich 2023 kaum, es lag etwa auf Vorjahresniveau (1.636 TEUR zu 1.739 TEUR 2022). Das Vorratsvermögen hat sich hingegen im Betrachtungszeitraum reduziert, so lag es 2022 bei 2.154 TEUR und 2023 bei 161 TEUR, was auf eine Senkung der unfertigen Erzeugnisse zurückzuführen ist. Dies und weitere Faktoren wie die Erhöhung der flüssigen Mittel wirkte sich auf die Bilanzsumme aus, so dass diese von 10.348 TEUR 2022 auf 9.598 TEUR 2023 sank. Die Eigenkapitalquote stieg entsprechend von 35 % 2022 auf 47 % 2023. Der überwiegende Teil der Warenvorräte ist durch Kundenanzahlungen finanziert. Die Eigenkapitalrendite ist durch den Jahresüberschuss wie auch im Vorjahr positiv. Das Marktumfeld besonders die branchenspezifische Entwicklung durch die Zins- und Preissituation bleiben eine Herausforderung in der Unternehmenssteuerung. Erfolgskennzahlen haben sich trotzdem leicht verbessert. Es wurde wieder ein positives Ergebnis erzielt.
Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steigerung der Betriebsleistung durch eine optimale Marktbearbeitung, effizientes Finanzmanagement und kapazitätsgerechter Akquise steht bei der H. Schmidt GmbH dominant im Fokus und führt in der Folge schließlich zu einem wachsenden Erfolg. Optimierte Geschäftsprozesse durch Eliminierung von Fehlentwicklungen und Ausbau der Servicesparte stellen sich daher als wichtige Faktoren ein. Die Umsatzerlöse sind 2023 im Vergleich zu den Vorjahren aufgrund des Wegfalls von Sondereffekten gefallen. Das Betriebsergebnis konnte trotzdem gesteigert werden. Eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit den wichtigen Kunden und eine Fokussierung auf finanzstarke Großkunden stellte sich als solide und sichere Strategie heraus, die in dem hiesigen, unruhigen Umfeld wichtiger erscheint als weitere Steigerungen im Absatzbereich. Ein diversifiziertes Controlling hinsichtlich der Risikofaktoren ist von wichtiger strategischer Bedeutung. So wurden diese Überwachungstätigkeiten weiterhin durch bewährte Instrumente betrieben. Erfahrungen aus den vergangenen Herausforderungen konnten zur Verbesserung der Prozessabläufe genutzt werden und die finanziellen Leistungsindikatoren verbessern. Die Konkurrenzfähigkeit ist in einem engen Markt von herausragender Bedeutung und bestehende Strategien fördern die laufende Geschäftstätigkeit. Kalkulatorische Techniken erleichtern die Unternehmenssteuerung und weisen vor vertraglicher Verpflichtung auf grundlegende Kostenrahmen hin. Auch hier wurden von der H. Schmidt GmbH Erfahrungswerte in das Angebotsverhalten eingebracht. Die erreichten Leistungsindikatoren zeigen eine Bestätigung der Managementtechniken auf. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Voraussichtliche Entwicklung Das Geschäftsjahr 2024 befindet sich im zweiten Quartal. Das wirtschaftliche Umfeld ist besonders in der eigenen Branche schwierig und stellt die H. Schmidt GmbH vor Herausforderungen. Ein ungünstiges Zinsumfeld im Vergleich zu den Kreditkosten der vergangenen Dekade hat die Auftraggeber vor besondere finanzielle Situationen gestellt, die bei ihrer langfristigen Auftragsvergabe noch nicht absehbar und somit kaum kalkulierbar waren. Dies wirkt sich insgesamt auf die Auftragslage aus. Hier zeigte sich allerdings zuletzt eine Entspannung, denn die Anzahl der Anfragen zu eigenen Leistungen steigt wünschenswert an. Es ist besonders im Industriebau von einer verbesserten Situation auszugehen. Da der Wohnungsbau traditionell kein Kerngeschäft bildet, ist die Situation in diesem Bereich nicht ausschlaggebend für den künftigen Erfolg. Auch ein fallendes Inflationsumfeld lässt auf niedrigere Zinsen schließen. Höhere Preise lassen sich durchsetzen und margenträchtige Aufträge generieren. Eine gute Auftragslage der H. Schmidt GmbH ist zurzeit gegeben. Für das Jahr 2024 erwarten Bauwissenschaftler ein stagnierendes Bauvolumen. Eine positive Entwicklung wird ab 2025 erwartet, verbunden mit einem prognostizierten Anstieg der Umsätze in der Baubranche um 1,9 %. In der näheren Zukunft wird ein zunehmender Bedarf an energetischen Sanierungen bestehender Gebäude erwartet. In dem Bereich der Sanierungen stellt sich die H. Schmidt GmbH gut auf. Durch die jahrzehntelange Präsenz am Markt und der abgewickelten Aufträge sind die Bedingungen für Ersatzaufträge ausgelaufener Laufzeiten der erwarteten Haltbarkeiten der Gewerke sehr gut. Langfristige Wartungsverträge sorgten sogar für einen ausgedehnten Produktlebenszyklus, der die Kunden animiert, auch Sanierungen durch die H. Schmidt GmbH durchführen zu lassen. Die Entwicklung in der Energiebranche führt zu außerordentlichen Beschleunigungen bezüglich des Ausbaus der privaten Photovoltaikaktivität und der damit einhergehenden Erneuerung von Flachdächern. Auch umweltpolitische Bemühungen hinsichtlich der Begrünung von Dächern zur Senkung der Umgebungstemperaturen und anderen Vorteilen fördern die Investitionstätigkeiten bei Bestandsgebäuden. Attraktiv werden hier finanzstarke Endverbraucher aus der Wirtschaft gesehen, die meist aus vorhandenen Mitteln investieren und nicht auf günstige Zinsentwicklungen angewiesen sind. Es ist auch weiterhin von größter Bedeutung, die in der Vergangenheit gezeigte Flexibilität und Zuverlässigkeit dem Kunden gegenüber zu leisten, denn besonders diese Kernfaktoren machen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aus und schaffen notwendiges Vertrauen. Der Facharbeitermangel belastet die Personalstruktur; es bleibt herausfordernd geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren. Daher wird eine langfristige Mitarbeiterbindung angestrebt. Diese ist durch geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten und durch sonstige Entwicklungstätigkeiten gekennzeichnet. Es werden weiterhin Ausbildungsplätze gefördert und nach der erfolgreichen Absolvierung werden die Auszubildenden möglichst fachgerecht übernommen. Unser Stamm von gewerblichen und kaufmännischen Mitarbeitern beträgt aktuell 88 Mitarbeiter. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr durch eine gute Auftragslage eine ähnlich hohe Betriebsleistung wie im Vorjahr. Aktuell verfügen wir über einen Auftragsbestand von 23.000 TEUR für das Jahr 2024. Chancen Ein sich aufhellendes Marktumfeld in Verbindung mit der niedrigeren Inflation und den erwarteten Zinssenkungen lässt optimistisch auf eine positive Entwicklung der Branche hoffen. Dauerhafte Tendenzen in der Energiewende und einer ökologischen Positionierung der Branche zeigen zusätzliche Chancen auf. Besonders die Marktstellung der H. Schmidt GmbH und die finanzielle Aufstellung sind gute Voraussetzungen für eine gute Entwicklung. Die geänderte Nutzung von Dächern und die Notwenigkeit der Ersatzbedarfsdeckung bei Sanierungsobjekten sind weitere Treiber eines verbesserten Marktumfeldes. Neue technologische Entwicklungen in der Dämmstoffindustrie und verbesserte, kostenreduzierte Produktionsverfahren können zudem die Kosten für die Auftraggeber attraktiv werden lassen, so dass energieeinsparende Massnahmen nachgefragt werden. Besonders zu schützende Gebäude wie die der IT-Industrie mit ihren hochwertigen technischen Anlagen benötigen einen besonderen Schutz bei den Abdichtungsarbeiten, die zu hochwertigeren Aufbauten führen. Diese umsatztreibende Eigenschaft, wo langlebige und hochsichere Abdichtungen nötig werden, werden für künftige Beauftragungen vermutet, denn hier ist die Anfragequote sehr gestiegen. Risiken Laufende Verfahren sind gemäß der Einschätzung der Rechtsberatung auch 2024 im Rahmen der Erwartungen. Die gerichtlichen Entwicklungen entsprechen den Erwartungen. Versicherungen decken teilweise eventuelle Ansprüche und diese dürften sich wieder nur moderat auf die Ergebnisse auswirken. Es werden keine hohen Ansprüche seitens Verfahrensgegnern erwartet. Größere Klagen sind nicht in Aussicht und daher ist von keiner Belastung auszugehen. Wirtschaftliche Entwicklungen bezüglich des Umfeldes werden sich künftig vermehrt an veränderten Ansprüchen ausrichten. So sind Veränderungen aufgrund der Klimawende unumgänglich. Dies wird voraussichtlich auch zu politischen Veränderungen führen, die eine entsprechende Entwicklung fördern oder durch Auflagen zu diesen nötigen. Allgemeine politische Entwicklungen und die Folgen sind generell nur schwierig einzuschätzen. So wird das Geschehen intensiv beobachtet und auf Entwicklungen wird reagiert, aber bereits im Vorfeld werden taktische Maßnahmen ergriffen, um der Situation entgegenzuwirken. Die H. Schmidt GmbH sieht der Zukunft mit Zuversicht entgegen und stellt sich den Herausforderungen des wirtschaftlichen und politischen Umfeldes. Es wird von guten Chancen für die Zukunft ausgegangen, so dass der Betrieb seine Beständigkeit weiterhin aufzeigen kann.
Bad Marienberg, 13.05.2024 gez. B. Shanmuganathan, Kaufm. Geschäftsführer gez. D. Kühn, Techn. Geschäftsführer HandelsrechtAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der H. Schmidt GmbH, Bad Marienberg (Amtsgericht Montabaur, HRB 1883) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Aus Gründen der Transparenz wurden sämtliche Davon-Vermerke einschließlich derjenigen nach §§ 266 Abs. 3 lit. C.8 und 274 Abs. 2 S.3 HGB in den Anhang aufgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebskosten und Fremdkapitalzinsen abgezogen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden auf Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck versicherungsmathematisch ermittelt. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die "projected unit credit method" angewendet. Der Rechnungszins wird in Höhe von 1,83% zugrunde gelegt. Der Gehalts- und der Rententrend wurden mit 1,0% angenommen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Des Weiteren wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellung statt des Rechnungszinssatzes des 7- Jahresdurchschnittes der Rechnungszinssatz des 10-Jahresdurchschnittes verwendet. Hierdurch ergibt sich ein Unterschiedsbetrag und somit eine Ausschüttungssperre in Höhe von Euro 176,00. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB ist in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Jahresergebnis Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.148.582,23 und wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von Euro 3.300.966,73 abzüglich einer Vorabausschüttung in Höhe von Euro 165.000,00 vorgetragen. Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge von Euro 3.185,00 (Vorjahr: Euro 4.358,00), die auf der Aktivierung aktiver latenter Steuern Euro 3.009,00 (Vorjahr Euro 3.380,00) beruhen (§ 285 Nr. 28 HGB) sowie auf dem bereits dargestellten Bewertungsunterschied Euro 176,00 bei der Pensionsrückstellung. Angabe zu Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Euro 53.280,12 (Vorjahr: Euro 39.341,10) Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern und Euro 23.309,78 (Vorjahr: Euro 27.223,60) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Rückstellungen Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträge resultieren im Wesentlichen aus Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von Euro 330.943,07 (Vorjahr: Euro 266.857,50), Rückstellungen für den Personalbereich in Höhe von Euro 349.557,38 (Vorjahr: Euro 418.269,75) und Rückstellung für weitere Rechtsstreitigkeiten in Höhe von Euro 148.885,66 (Vorjahr Euro 29.032,50). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 30%. Folgende Sachverhalte haben zur Entstehung von Steuerlatenzen geführt: - Unterschiede in der Pensionsrückstellung handels- und steuerrechtlich Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dominik Kühn, Dachdeckermeister, 56472 Großseifen (ab Eintragung im Handelsregister vom 04.05.2015) Babithan Shanmuganathan, kaufmännischer Geschäftsführer, 56470 Bad Marienberg (berufen zum 01.04.2017) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.S.d. § 42 Abs. 3 GmbHG Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen in der Summe zum 31.12.2023 Euro 77.693,92 (Vorjahr: Euro 79.495,36) hiervon sind Euro 60.206,44 zugleich auch Forderungen gegenüber Geschäftsführern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen in der Summe zum 31.12.2023 Euro 7.729,60 (Vorjahr: Euro 140.116,97) hiervon sind Euro 7.729,60 zugleich auch Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtaufwand der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt Euro 394.760,91 pro Jahr und betrifft Miet- und Leasingaufwendungen. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen branchenübliche Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten nach § 251 HGB. Sie resultieren aus einer gesamtschuldnerischen Sicherungsgestellung der Schmidt-Gruppe. Zum Bilanzstichtag wurden die Kredite innerhalb der Schmidt-Gruppe i.H.v. € 0,00 in Anspruch genommen; sodass kein Haftungsverhältnis vorliegt. Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse aufgrund der branchenüblichen Gewährleistungen. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird gemäß § 288 Abs. 2 S. 3 HGB verzichtet. Geschäftsführervergütung Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. Nachtragsangaben Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind über die bereits dargestellten Entwicklungen hinaus keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Der Geschäftsverlauf in den ersten Monaten bestätigt die getroffenen Aussagen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss i.H.v. Euro 1.148.582,23 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von Euro 3.300.966,73 abzüglich der Vorabausschüttung in Höhe von Euro 165.000,00 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss wird gemäß § 245 HGB wie folgt unterzeichnet:
Bad Marienberg, den 13.05.2024 gez. Dominic Kühn, Geschäftsführer gez. Babithan Shanmuganathan, Geschäftsführer
Bericht des AufsichtsratsEs existiert kein Aufsichtsrat. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAngaben gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss - ohne Offenlegungserleichterungen-. An die H. Schmidt GmbH, Bad Marienberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H. Schmidt GmbH, Bad Marienberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H. Schmidt GmbH, Bad Marienberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. • ziehen wir unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ransbach-Baumbach, den 30. Mai 2024 DR.
STEUDTER TREUHAND GMBH
Prof. Dr. Steudter, Wirtschaftsprüfer |
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