Consilia GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Dommermuth seit 3.5.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MD Grundbesitz GmbHRansbach-BaumbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell Die MD Grundbesitz GmbH wurde am 26.04.2018 gegründet und hat ihren Sitz in Ransbach-Baumbach. Unternehmensgegenstand ist der Erwerb, der Besitz, der Handel, die Vermietung und die Verwaltung von Immobilien im Raum Koblenz. Steuerungssystem Das unternehmensinterne, wertorientierte Steuerungssystem wird im Wesentlichen durch die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohergebnis und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) determiniert. Die Steuerungsgrößen werden durch das Management permanent überwacht. Das Controlling umfasst dabei Analysen der Bauprojekte auf Ebene des Kunden und des Einzelauftrages bzw. Einzelprojektes. 1. WIRTSCHAFTSBERICHT Branche, Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2023 Infolge der immer noch andauernden Ukraine Krieges kam es weiterhin zu Lieferengpässen. Die steigende Materialknappheit und die daraus resultierenden Lieferengpässe verbunden mit den Materialpreissteigerungen belasten die Baubranche weiterhin stark. Daneben sorgte auch die Inflation für steigende Baukosten. Diese hatten wiederum einen Anstieg der Mietpreise sowie der Energiekosten zur Folge. Die Entwicklung der Weltwirtschaft im Jahr 2023 war weiterhin von Risiken geprägt. Nach der langsamen Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, setzten gleich mehrere Krisen der Weltkonjunktur zu. Die Wirtschaft in der Europäischen Union war aufgrund der großen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland besonders anfällig für Entwicklungen an den Energiemärkten und unter dem weltweit schwächelnden Wachstum litt die Auslandsnachfrage. Mit dem Angriff von Russland auf die Ukraine begann die Trendwende in der Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben. Das sprunghafte Ansteigen der Zinsen, eine hohe Inflation, Materialpreise und sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich sind hier zu nennen. Im Großraum Koblenz siedelten sich jedoch immer mehr Unternehmen an, sodass die Zahl der Arbeitsplätze in der Region insgesamt gestiegen ist. Das wiederum sorgte für eine nur leicht reduzierte Nachfrage an privatem Wohnraum. Die Region Mayen-Koblenz blieb weiterhin sehr begehrt was die Nachfrage positiv beeinflusste. Die Angebots- und Nachfragesituation im Immobilienbereich wurde in 2023 aber durch die steigenden Zinsen merklich reduziert. Während die Preise für Immobilien in den vergangenen Jahren kontinuierlich stiegen war 2023 ein Rückgang der Preise festzustellen. Auch Wohnimmobilien waren von diesem Umstand merklich betroffen. Der abgeschlossene Preisabschwung stellt nun aber eine beendigte Korrektur der zuvor gezahlten Preise dar. Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf 30,9 Mio. EUR (Vorjahr 37,3 Mio. EUR). Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen um 0,2 Mio. EUR auf 13,3 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang des Umlaufvermögens um 6,2 Mio. EUR auf 17,6 Mio. EUR ist auf den Verkauf von Immobilien sowie die Abkehr vom Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen bei den Herstellungskosten zurückzuführen. Das Eigenkapital der Gesellschaft liegt bei 1,2 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR), die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 3,8 % (Vorjahr 4,9 %) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen betragen unverändert 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR) und die Verbindlichkeiten sind um 5,8 Mio. EUR auf 29,4 Mio. EUR (Vorjahr 35,2 Mio. EUR) vermindert. Der Rückgang der Verbindlichkeiten hängt ebenso mit den laufenden Projekten zusammen. Hierbei wurden insbesondere Bankdarlehen durch Verkäufe zurückgezahlt. Finanzlage Die Gesellschaft hat Darlehen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von rund 24,2 Mio. EUR (Vorjahr 30,9 Mio. EUR). Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten reichen von >1 bis 1-5 Jahren. Daneben werden Darlehen vom Gesellschafter gewährt, die für das operative Geschäft der Gesellschaft zwingend erforderlich sind. Die Guthaben gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag 0,1 Mio. EUR (Vorjahr 2,4 Mio. EUR). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ertragslage Das Rohergebnis - ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge - hat sich absolut um 1,9 Mio. EUR (-43,3 %) gegenüber dem Vorjahr auf 2,511 Mio. EUR vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzieren sich um 0,1 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR der Betriebsaufwand insgesamt ging von 0,1 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR zurück. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt mit rd. 1,4 Mio. EUR um 1,8 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis liegt bei TEUR 371 (Vorjahr TEUR 1.791). Gesamtaussage Den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 beurteilen wir im Hinblick auf unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage als herausfordernd. Durch den Nachfragerückgang bei den Immobilienkäufen verbunden mit niedrigeren Preisen sowie gestiegenden Zinsen für Bankkredite konnte das prognostizierte Rohergebnis und Jahresüberschuss nicht erreicht werden. Trotz der volatilen Rohstoffmärkte, Immobilien- und Zinsmärkte sowie Unsicherheiten durch den Ukraine Krieg und unter Beachtung aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts bekannten Gegebenheiten und Fakten sehen wir den Fortbestand der Unternehmung im Folgejahr als nicht gefährdet an. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 1 Personal- u. Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 12 Mitarbeiter. Langjährige Mitarbeiter/innen, die durch Schulungen ihr Wissen erweitern und Kompetenzen hinzugewinnen, tragen entscheidend zum Erfolg der Firma bei. 2 Nachhaltigkeit Ein sehr hohes Umweltbewusstsein im Unternehmen fördert die immer größer werdenden Anforderungen an eine dahingehend nachhaltige Unternehmensstrategie. Auch in der Immobilienbrache ist Nachhaltigkeit und energieeffizientes Bauen und Sanieren wegen steigender Energiepreise stark im Fokus. Diese Faktoren spielen daher eine große Rolle bei der Auswahl der Bauunternehmer und Lieferanten. 1. PROGNOSE, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Prognosebericht Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft liegt in den zurückliegenden Quartalen im Plan. Die Erreichung des Planumsatzes im Jahr 2024 hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen des Krieges in der Ukraine sowie der weiteren Leitzins/Bauzinsentwicklung ab. Die Gesellschaft erwartet für das kommende Geschäftsjahr ein konstantes Rohergebnis sowie korrespondierend einen gleichbleibenden Jahresüberschuss auf Niveau des aktuellen Geschäftsjahres. Die MD Grundbesitz GmbH hat in den letzten Jahren erfolgreich gewirtschaftet und besitzt eine solide Eigenkapitalquote. Durch den stetigen Bedarf an Wohnraum ist, trotz steigender Zinsen und gestiegener Preise für Rohstoffe, mit einer beständigen Nachfrage auf dem Immobilienmarkt zu rechnen. Trotz gestiegener Anforderungen erwarten wir für die Zukunft eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens. Die Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2024 liegt vor allem darin, auch bei schlechteren Rahmenbedingungen an die Leistungen und Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen zu können. Chancenbericht Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über die erwartete Entwicklung, welche auf aktuellen Einschätzungen und Erwartungen beruhen. Die tatsächlichen Ereignisse können von der Prognose abweichen. Faktoren wie der Ukraine-Krieg, die konjunkturelle Entwicklung sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflussen die Entwicklung der MD Grundbesitz bedeutend. Die Region Koblenz ist insbesondere aufgrund der familienfreundlichen Infrastruktur sehr attraktiv und erfreut sich daher einer hohen Nachfrage nach privatem Wohnraum. In der Vergangenheit sorgten niedrige Zinsen und die damit einhergehende Finanzierbarkeit von Immobilien für eine gestiegene Nachfrage. Da das Angebot an Immobilien gleich blieb stiegen die Marktpreise stetig. Seit dem 3. Quartal 2022 hat sich diese Ausgangslage jedoch durch die gestiegenen Zinsen für Immobilien- u. Baufinanzierungen geändert. Der rasante Anstieg der Finanzierungszinsen und die damit einhergehende Leistbarkeit von Finanzierungen hatte eine sinkende Nachfrage an Wohnimmobilien zur Folge. Die sinkende Nachfrage wirkte sich jedoch nicht auf das gesamte Marktangebot aus. Neben der Finanzierbarkeit sind die Faktoren Lage, Ausstattung, Zustand und Energieeffizienz maßgeblich. Aufgrund der geringeren Nachfrage werden neue Kaufobjekte noch intensiver geprüft. Insbesondere die Energieeffizienz spielt zur Vermeidung hoher Betriebskosten eine wichtige Rolle. Immobilien welche diese Kriterien erfüllen können werden voraussichtlich weiter stark gefragt sein und im Preis daher verhältnismäßig stabil bleiben. Können die Kriterien nicht erfüllt werden ist eine Preisanpassung erforderlich, um weiterhin genügend Nachfrage zu generieren. Risikobericht 3 Finanzwirtschaftliche Risiken Der Liquiditätsbedarf der MD Grundbesitz ist gedeckt. Ertragsrisiken aus Forderungsausfällen werden laufend durch die Debitorenbuchhaltung in enger Abstimmung mit dem Vertrieb überwacht und werden daher als gering eingeschätzt. 4 Marktrisiken Die Wettbewerbsrisiken sind in der Immobilienbranche nach wie vor sehr hoch. Infolge der veränderten Nachfragsituation muss auch die MD Grundbesitz Kaufobjekte intensiv prüfen, um eine längere Vermarktungszeit zu verhindern. Ebenso ist die Gesellschaft von den steigenden Finanzierungszinsen betroffen. Durch eine längere Vermarktungszeit ergäbe sich eine zusätzliche Erhöhung der Zinsaufwendungen. Daneben sorgen auch die steigenden Baukosten, Lieferengpässe von Materialien, die Auslastung von Bauunternehmen und der Fachkräftemangel bei diesen für zusätzliche Belastungen. Die durch die Corona-Pandemie und den Ukraine Krieg wirtschaftlich bereits angespannte Lage bleibt auch in Zukunft bestehen und ist intensiv zu beobachten, um rechtzeitig notwendige Maßnahmen ergreifen zu können. 5 Preisänderungsrisiko Hohe Baukosten, gestiegene Zinsen sowie Material und Fachkräftemangel belasten die Immobilienbranche bereits in 2023. Auch in 2024 werden die Kosten auf hohem Niveau bleiben. Die nur schwer einschätzbare Materialpreis- und Kostenentwicklung bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Um dennoch einen Gewinn zu erwirtschaften müssen diese Kosten an die Erwerber weiterbelastet werden. Trotz stetig steigender Nachfrage nach Wohnraum stellt die Finanzierung für potenzielle Erwerber eine große Hürde dar, was zwangsläufig zum Rückgang der Nachfrage führt. Während die Preise in der Vergangenheit stetig stiegen hat sich die Situation aufgrund der genannten Faktoren nun grundlegend geändert. Eine zeitnahe Änderung ist nicht absehbar. Dies erfordert mehr Bereitschaft zur Verhandlung über den Kaufpreis. Ein dauerhafter Abwärtstrend ist wegen des anhaltenden Wohnungsmangels jedoch wenig wahrscheinlich. Der energetische Zustand der Immobilien rückt stärker in den Fokus und ist neben der Lage das ausschlaggebende Auswahlkriterium. Im Bereich der unsanierten Bestandsimmobilien war daher bereits 2023 ein Rückgang der Kaufpreise zu beobachten. Dagegen blieben die Preise für Neubauten und sanierte Altbauten vergleichsweise stabil. Die Einschätzung des finanziellen Aufwands für eine energetische Sanierung gestaltetet sich jedoch mitunter schwierig. Austausch der Fenster, Vollwärmeschutz oder die Dämmung des Daches sind beispielsweise Maßnahmen, die zusammen sechsstellige Beträge ausmachen können. Beim Erwerb von Immobilien ist dieser Punkt daher zwingend in den Kaufpreisverhandlungen zu berücksichtigen. Der anhaltende Wohnungsmangel sorgt dafür, dass die Mieten weiter steigen. Auch im Bereich der Mietobjekte ist die Energieeffizienz entscheidend. Mieter achten nicht mehr nur auf die Kaltmiete, sondern auf die Gesamtkosten. Durch geringe Verbrauchskosten können so attraktivere Kaltmieten erwirtschaftet werden. Die Herausforderung wird es sein, Immobilien für Erwerber zu leistbaren Kaufpreisen anzubieten und gleichzeitig die Deckung der eigenen Kosten zu gewährleisten. 6 Sonstige Risiken Zur Absicherung von rechtlichen Risiken setzen wir ein System aus intensiver Vertragsprüfung, Vertragsmanagement, sowie systematischer Dokumentierung und Archivierung ein. Diese Punkte werden in den regelmäßigen Audits betrachtet und bewertet. Normalrisiken und existenzgefährdende Risiken sind mit einer angemessenen Deckung versichert.
Ransbach-Baumbach, 27. August 2024 Markus Dommermuth BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss der MD Grundbesitz GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt nur im Anhang aufgeführt. Die MD Grundbesitz GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Der Firmenname laut Registergericht lautet MD Grundbesitz GmbH, der Firmensitz ist laut Registergericht in 56235 Ransbach-Baumbach. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Registergerichts Montabaur unter der Register-Nr. 25999. Bei der Erstellung des Jahresabschluss wurde die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden größtenteils übernommen. Das Wahlrecht i.S.d. § 255 Abs. 3 HGB zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen als Herstellungkosten wurde ab dem Geschäftsjahr nicht mehr ausgeübt. Ansonsten fand ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr nicht statt. 2. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden im Vorratsvermögen auf die einzelnen Objekte im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr aktiviert, sondern nur noch im Zinsaufwand ausgeweisen. Das Wahlrecht i.S.d. § 255 Abs. 3 HGB wurde somit ab 2023 nicht mehr ausgeübt. Forderungen und sonstige Vermögensgenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 1. ANGABEN ZUR BILANZ 1 Aktiva Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 zeigt als Anlage 1 der beigefügte Anlagenspiegel. Dort werden auch die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres und die im Laufe des Geschäftsjahres vorgenommenen Abschreibungen vermerkt. Die Sonstigen Vermögensgegenständen enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. 2 Passiva Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 24.219.139,72. Mit den Verbindlichkeiten sind eingetragene Grundpfandrechte an unbeweglichen Sachen sowie selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafters verbunden. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 4.151,11 Euro (Vorjahr 4.654,27 Euro) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von 544,33 Euro (Vorjahr 178,76 Euro) enthalten. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 4.605.000,00 Euro (Vorjahr: 4.060.000,00 Euro). 4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB sind nicht enthalten 5. SONSTIGE ANGABEN Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer Markus Dommermuth (Kaufmann). Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V. m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern als Ergebnisverwendung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Der Jahresabschluss wird nach § 245 HGB wie folgt unterzeichnet:
Ransbach-Baumbach, 27. August 2024 Markus Dommermuth
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MD Grundbesitz GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MD Grundbesitz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MD Grundbesitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Schwabach, den 2. September 2024 WPH
GMBH
Stefan Maier, Wirtschaftsprüfer Tobias Göstl, Wirtschaftsprüfer |
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