Volmary Digital GmbHLiquidiert

48155 Münster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 16473
Eingetragen
16.1.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb von BaumschulenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Produktion von und der Handel mit Produkten, die im privaten und professionellen Gartenbau benötigt werden, insbesondere auch das Betreiben einer internetbasierten Verkaufsplattform. Ferner der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Hubertus Volmary
seit 16.1.2017
Geschäftsführer
Frank Hüdepohl
seit 16.1.2017
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volmary GmbH

Münster

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht

Vorbemerkungen

Die Volmary GmbH ist zur Aufstellung des Konzernabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den nach deutschen Vorschriften (HGB) aufgestellten Konzernabschluss.

I. Grundlagen des Konzerns

Die Muttergesellschaft, die Volmary GmbH, ist ein inhabergeführtes Unternehmen, dessen Anteile vollständig im Familienbesitz gehalten werden. zum Konsolidierungskreis gehören neben der Muttergesellschaft die nachfolgend aufgeführten weiteren Gesellschaften. Dies sind zum einen die polnische Tochtergesellschaft, die VOLMARY Sp. z o.o., an der die Volmary GmbH zu 94,67 % beteiligt ist und die britische Volmary Ltd., eine 100 %-Beteiligung der Volmary GmbH, sowie zum anderen die in Deutschland ansässigen 100 %-ige Tochtergesellschaften, die Volmary International GmbH, die Volmary Digital GmbH sowie die Tom-Garten GmbH. Die 50 %-ige Beteiligung an der Fleurantalya Süs Bitkisi Üretim ve Pazarlama A.S. (im Folgenden Fleurantalya A.S.), Türkei, wird entsprechend der Höhe des Anteilsbesitzes der Volmary GmbH quotal im Konzernabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus wurde die deutsche Gesellschaft, die Volmary Breeding GmbH, an der die Volmary GmbH ebenfalls 50 % der Anteile hält, nach der Methode der Equity-Bilanzierung in den Konzernabschluss einbezogen. Auf die Einbeziehung der 70 %-igen Beteiligung an der Volmary Italia SRL (nach § 296 Abs. 2 HGB) und der 50 %- igen Beteiligung der Volmary GmbH an der Neoplant & Asociados, Sociedad Limitada, Spanien, wird unter Anwendung des § 311 Abs. 2 HGB ebenso verzichtet wie auf die Einbeziehung der 100 %-igen Beteiligungen an den kenianischen Gesellschaften, der Kentalya Limited sowie der Plantation Plants Kenya Limited (nach § 296 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Der Gegenstand des Konzerns besteht unter anderem in der Züchtung und dem Handel mit Blumen- und Gemüsesamen sowie in der Produktion und dem Vertrieb von Blumen- und Gemüsejungpflanzen. Der Verkauf im Segment Erwerbsgartenbau findet europaweit und in den USA statt und über Verkäufe eigener Züchtungen im Lizenzgeschäft auch darüber hinaus.

Die Volmary Ltd. ist insbesondere für die Produktion und den Vertrieb von Jungpflanzen in Großbritannien zuständig.

Die polnische Tochtergesellschaft, die VOLMARY Sp. z o.o., dient als Vertriebs-, Produktions- und Logistikplattform für Polen und teilweise Osteuropa.

Nach der in 2017 erfolgten Übernahme der Plantation Plants Kenya Ltd. durch die Fleurantalya A.S., an der die Volmary GmbH 50 % der Anteile hält, konnte die Volmary GmbH in 2018 die Anteile an den kenianischen Gesellschaften, die Kentalya Ltd. und die Plantation Plants Kenya Ltd., zu 100 % von der Fleuantalya A.S. übernehmen.

Die Fleurantalya A.S. fungiert als Produktions- und Vertriebsgesellschaft für Jungpflanzen auf dem türkischen Markt. Dieses Unternehmen ist seit über 10 Jahren erfolgreich aufgestellt und produziert unbewurzelte Stecklinge für den europäischen Markt. Der Großteil der exportierten Produkte geht an die Volmary-Gruppe. Durch den Neubau eines neuen Eliteblocks wurde für zusätzliche Produktionssicherheit gesorgt.

Bei den kenianischen Gesellschaften handelt es sich um Produktionsgesellschaften, die sowohl für Unternehmen der Volmary-Gruppe als auch für übrige Unternehmen Stecklinge produzieren.

Nach der im Jahr 2016 erfolgten Gründung der Volmary Breeding GmbH gemeinsam mit dem deutschen Samenzüchter Ernst Benary Samenzucht GmbH mit einer jeweiligen Beteiligung von 50 % wurden die Züchtungsaktivitäten im vegetativen Bereich in den letzten Jahren bereits stark ausgeweitet.

Darüber hinaus wurde das digitale B2C-Geschäft über die Volmary Digital GmbH fortentwickelt. Mit der Tom-Garten GmbH werden die Vertriebstätigkeiten über einen Versandhandel ergänzt.

Durch die gezielte vertikale Integration auf der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette, die sich produktportfolioübergreifend von der Züchtung über die Produktion bis hin zum Vertrieb erstreckt, wird die gute Wettbewerbsposition weiter gefestigt. Auch die positive Entwicklung im Bereich der eigenen Züchtungen schreitet voran.

Insgesamt waren im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich 654 Mitarbeiter (Vorjahr: 648), davon 169 Angestellte (Vorjahr: 198) und 485 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 450) konzernweit beschäftigt.

II. Wirtschaftsbericht

1.) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Pressemitteilungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) hat sich die Expansion der Weltwirtschaft im Schlussquartal 2018 weiter abgeschwächt. Aufgrund von einer Reihe von Unsicherheiten (Handelskonflikte, politische Unsicherheiten) stagnierten die Wachstumsraten sowohl in den entwickelten Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern zumeist oder waren leicht rückläufig.

Während sich die Expansion im Euroraum in den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 stetig verlangsamt hatte, stabilisierte sich das Wachstum im Schlussquartal. Das Bruttoinlandsprodukt in der EU stieg in 2018 um 2,0 % und ist damit laut Informationen von eurostat im sechsten Jahr in Folge gewachsen.

Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das deutsche Wirtschaftswachstum ins Stocken geraten. So blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - mit 0,0 % auf demselben Niveau wie im Vorquartal. Für das gesamte Jahr 2018 ergibt sich ein Anstieg von 1,4 % (kalenderbereinigt: 1,5 %).

Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland. Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts konnten nahezu alle Wirtschaftsbereiche positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2018 beitragen. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2018 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Wie schon in den Vorjahren glichen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte aus.

Der Zentralverband Gartenbau e.V. blickt in seinem Jahresbericht 2018 trotz des von Extremwetterereignissen geprägten Jahres bei allen Unterschieden zwischen den Fachrichtungen auf ein durchschnittliches Geschäftsjahr zurück.

Die gesamte Branche war im Jahr 2018 zudem negativen Einflüssen aufgrund des Nachweises von gentechnisch veränderten Petunien ausgesetzt. Für diese Pflanzengattung gab es bis dato kein spezielles Zulassungsverfahren. Als Reaktion auf diesen Nachweis wurde der gesamte Züchtungsprozess auf den Prüfstand gestellt.

Nach Veröffentlichungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) zeigen sich die Zierpflanzenproduzenten in Deutschland trotz herausfordernder Witterung mit ihren Geschäften 2018 zufrieden. So hat der Beet- und Balkonpflanzenmarkt im Jahr 2018 nach AMI-Berechnungen das beste Ergebnis seit einem Jahrzehnt erreicht. Nach einem leicht rückläufigen Jahr 2017 entwickelte sich der Umsatz mit Zierpflanzen auf Einzelhandelsebene 2018 positiv. Der schon auf Basis der Septemberdaten prognostizierte leichte Anstieg konnte nach Auswertungen der endgültigen Daten für das Jahr 2018 untermauert werden. Gerade die Entwicklung im Herbst führte zum Teil zu deutlichen Änderungen in den Segmenten.

Der Strukturwandel im Gartenbau mit größeren Betrieben, die sich auf wenige Produkte spezialisieren, schreitet immer stärker voran.

In Deutschland sind rund 130 Unternehmen im Bereich der Züchtung und des Vertriebs von landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturarten beschäftigt. Dabei sind hinsichtlich der Züchtung Vielfältigkeit und Heterogenität von großer Bedeutung. Aufgrund des starken Wettbewerbs unter den Züchtern befindet sich die Pflanzenzüchtung in einer stetigen Entwicklung. Ebenfalls von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der Schutz des geistigen Eigentums. Die Lizenzierung einer neuen Sorte ist an hohe Anforderungen hinsichtlich der Sortenprüfung und des Verfahrens der Sortenzulassung geknüpft.

Auch der Handel mit zertifiziertem Saatgut ist in praktischer und rechtlicher Hinsicht von einer Vielzahl besonderer Faktoren geprägt, sodass der Umgang mit diesem sensiblen Produkt eine sorgfältige Handhabung erforderlich macht. Während Gemüsesaatgut auch ohne Zertifizierung in den gewerbsmäßigen Verkehr gebracht werden darf, ist für den Handel mit sämtlichem übrigen Saat- und Pflanzgut eine Zertifizierung zwingend erforderlich. Dennoch sind auch mit dem als Standardsaatgut bezeichnetem Gemüsesaatgut hohe Qualitätsanforderungen verbunden.

Die Produktion in Deutschland ist aufgrund des hohen Qualitätsstandards international wettbewerbsfähig. Hohes technisches Know-how ist einer der Schlüsselfaktoren für die Sicherung des hohen Qualitätsniveaus.

Darüber hinaus steht die deutsche Pflanzenzüchtung mit ihrer mittelständischen Struktur für Innovationskraft und kann damit als vitale Branche bezeichnet werden. Diese Brancheneigenschaft bestätigt unsere Strategie, als starker und innovativer Partner der gärtnerischen Produktionsbetriebe aufzutreten und unser innovatives Sortiment stets nach den Wünschen und Ansprüchen unserer Kunden auszurichten.

2.) Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von 81,6 Mio. € und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr (77,6 Mio. €) einen Umsatzanstieg von 5,1 % verzeichnen. Die Prognose des Vorjahres, weitere Umsatzsteigerungen erzielen zu können, konnte somit erreicht werden.

Der Inlandsumsatz liegt mit 45,0 Mio. € um 6,4 % über dem Vorjahres-Inlandsumsatz (42,3 Mio. €). Der im EU-Ausland realisierte Umsatz liegt mit 34,1 Mio. € um 1,6 Mio. € höher als im Vorjahr. Der im übrigen Ausland erzielte Umsatz ging um 12 % von 2,8 Mio. € auf 2,5 Mio. € zurück.

Aufgrund verschiedenster wirtschaftlicher und branchenbezogener Rahmenbedingungen in den Ländern und auf den Absatzmärkten der einzelnen Konzerngesellschaften haben diese in unterschiedlichem Maße mal mit gestiegenen Umsätzen, mal mit leicht rückläufigen Umsatzzahlen zum Gesamtumsatz des Konzerns beigetragen. Der insgesamt erzielte Umsatzanstieg ist insbesondere vor dem Hintergrund der zuvor beschriebenen Schwierigkeiten und besonderen Herausforderungen der Jungpflanzen- und Gartenbaubranche im Jahr 2018 als positiv zu beurteilen.

Im Berichtsjahr konnte ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und sonstigem Finanzergebnis (Betriebsergebnis) in Höhe von 3,2 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) erwirtschaftet werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass aus dem Verkauf von Anlagevermögen einmalige Erträge in Höhe von 1,2 Mio. € zu diesem Ergebnisanstieg beigetragen haben. Ohne Berücksichtigung dieses Ergebniseffekts zeigt sich, dass das Ergebnis 2018 durch deutlich gestiegene Personal- sowie sonstige betriebliche Aufwendungen zusätzlich belastet wurde. Zu näheren Erläuterungen wird auf die nachfolgenden Ausführungen zur Ertragslage verwiesen.

Mit einem Konzernjahresüberschuss von 1,8 Mio. € liegen wir aufgrund des einmaligen Ergebnisbeitrags aus dem zuvor beschriebenen Verkauf von Anlagevermögen über der Prognose des Vorjahres. Ohne diesen Ergebniseffekt, der erst zum Jahresende 2018 realisiert wurde und damit bei der letztjährigen Prognose noch keine Berücksichtigung fand, konnte unsere Erwartung eines lediglich leicht rückläufigen Ergebnisses nicht erfüllt werden. Wir sehen in dieser Entwicklung jedoch keine nachhaltige Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung unserer Unternehmensgruppe, da die in den vergangenen zwei Jahren stattgefundenen Optimierungen in der Unternehmensgruppe mittlerweile nahezu vollständig abgeschlossen werden konnten.

3.) Ertragslage

Infolge des in 2018 erzielten Konzernjahresüberschusses in Höhe von 1,8 Mio. € ist unter Berücksichtigung des Ergebnisanteils konzernfremder Gesellschafter und der Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung das Konzerneigenkapital auf 24,9 Mio. € (Vorjahr: 23,3 Mio. €) angestiegen.

Den Umsatzerlösen in Höhe von 81,6 Mio. € (Vorjahr: 77,6 Mio. €) steht ein Materialaufwand in Höhe von 43,4 Mio. € (Vorjahr: 42,5 Mio. €) gegenüber. Die Materialeinsatzquote konnte von 52,8 % (Vorjahr: 54,5 %) im Verhältnis zur Gesamtleistung gesenkt werden und hat sich damit infolge verschiedener betrieblicher Maßnahmen verbessert.

Der Personalaufwand stieg u.a. bedingt durch die erstmalig ganzjährige Berücksichtigung des Personalaufwandes aus den Übernahmen von Mitarbeitern aus dem Betriebsübergang von Tom-Garten und Grünewald absolut von 19,6 Mio. € auf 21,8 Mio. €. In Relation zur Gesamtleistung entwickelte sich die Personalaufwandsquote von 25,2 % im Vorjahr auf 26,6 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 14,2 Mio. € (Vorjahr: 11,6 Mio. €). Die größten Kostentreiber des zurückliegenden Geschäftsjahres betreffen hierbei die umsatzabhängigen Ausgangsfrachten, die aus den teilweise starken Wechselkursschwankungen resultierenden Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sowie die im Zeitalter der Digitalisierung regelmäßig ansteigenden EDV-Kosten.

4.) Finanzlage

Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung sämtlicher geplanten Investitionen waren jederzeit sichergestellt. Neben vorhandenen liquiden Mitteln stehen der Volmary-Gruppe ausreichend nicht in Anspruch genommene Kreditzusagen zur Verfügung. Die finanzielle Lage des Konzerns ist somit als gut einzustufen.

4.a) Kapitalstruktur

Kongruent zur Kapitalbildung in langfristiges Anlagevermögen ist unser Konzern umfassend mit langfristigem Kapital ausgestattet. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 1,8 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) sowie das Sachanlagevermögen von 27,2 Mio. € (Vorjahr: 26,8 Mio. €) sind mit 24,9 Mio. € (Vorjahr: 23,3 Mio. €) zu einem Großteil durch Eigenkapital finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 24,2 Mio. € (Vorjahr: 17,8 Mio. €). Zur weitergehenden Erläuterung verweisen wir auf die nachfolgenden Ausführungen zur Liquidität.

Zum Abschlussstichtag 31.12.2018 weist die Bilanz der Volmary-Gruppe eine Bilanzsumme in Höhe von 61,9 Mio. € (Vorjahr: 54,3 Mio. €) aus.

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital verbleibt im Unternehmen. Insgesamt hat sich die Eigenkapitalquote bedingt durch die erhöhte Bilanzsumme von 42,8 % auf 40,2 % reduziert.

4.b) Investitionen

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2018 wurden Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von insgesamt 8,3 Mio. € (Vorjahr: 10,8 Mio. €) getätigt. Diese betreffen mit 0,4 Mio. € Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen und mit 3,1 Mio. € bei den Sachanlagen, u.a. durch die im Bau befindliche Erweiterung der Produktion des Mutterunternehmens am Standort in Senden.

Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen betreffen den Erwerb sämtlicher Anteile an kenianischen Stecklingsproduktionsgesellschaften. Darüber hinaus wurden weitere langfristige Ausleihungen ausgegeben. Ein wesentlicher Liquiditätsabfluss hat sich aus den Anteilserwerben nicht ergeben, da diese zu einem Großteil über erhaltene Gewinnausschüttungen sowie über Verkäuferdarlehen finanziert wurden. Hinsichtlich des Verzichts auf die Einbeziehung der kenianischen Tochtergesellschaften wird auf die Ausführungen im Konzernanhang verwiesen.

4.c) Liquidität

Der Bestand des Finanzmittelfonds liegt am Ende des Jahres mit 1,0 Mio. € um 0,4 Mio. € über dem des Vorjahres (0,6 Mio. €). Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 0,7 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €). Dem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 5,8 Mio. € (Vorjahr: 8,8 Mio. €) steht ein Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 6,9 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) gegenüber.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit resultiert aus Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. € sowie in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 2,6 Mio. €. Dem stehen Mittelzuflüsse aus Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens sowie aus erhaltenen Zinsen in Höhe von insgesamt 0,3 Mio. € gegenüber.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert insbesondere aus der Aufnahme von Darlehen in Höhe von 11,5 Mio. € durch die Volmary GmbH, die der Finanzierung der zuvor beschriebenen sowie der Refinanzierung von in zurückliegenden Jahren erfolgten Investitionen dienen, und in Höhe von 1,1 Mio. € durch die Fleurantalya A.S. Diesem Mittelzufluss steht insbesondere der Mittelabfluss aus planmäßigen Tilgungen gegenüber.

Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe kann als gut beurteilt werden. Es ist zu keinem Zeitpunkt zu Liquiditätsengpässen gekommen und diese sind auch für die Zukunft nicht zu erwarten. Darüber hinaus ist die Finanzierung der Erweiterung des Produktionsstandortes in Senden bereits über ein entsprechendes Bankdarlehen vertraglich fixiert. Die für dieses Bauvorhaben noch zu erwartenden Kosten sind in voller Höhe über noch nicht in Anspruch genommene Mittel des Finanzierungskredits abgedeckt.

5.) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Volmary-Gruppe beträgt 61,9 Mio. € (Vorjahr: 54,3 Mio. €), wobei mit 40,4 Mio. € (Vorjahr: 35,4 Mio. €) bzw. 65,2 % (Vorjahr: 65,2 %) der Hauptanteil auf das Anlagevermögen entfällt. Demgegenüber beträgt das Umlaufvermögen 21,5 Mio. € (Vorjahr: 18,9 Mio. €) bzw. 34,8 % (Vorjahr: 34,8 %).

Der Großteil des Anstiegs des Vermögens ist auf Investitionen in zusätzliches langfristiges Vermögen zurückzuführen. Dieser ist eine Folge der bereits an früherer Stelle beschriebenen Investitionen in Anlagevermögen.

Das langfristige Vermögen ist vollständig über langfristiges Kapital abgedeckt, während das kurzfristige Vermögen ausreicht, um das kurzfristige Fremdkapital zu bedienen. Insgesamt ist die Vermögenslage der Volmary-Gruppe somit als gut zu beurteilen.

Zu näheren Erläuterungen verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Kapitalstruktur sowie auf den Konzernanhang.

6.) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

6.a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Volmary-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2018 ein Rohergebnis von 41.558 T€ (Vorjahr: 36.639 T€) erzielen. Während die Umsatzerlöse infolge der Ausweitung der Geschäftstätigkeit um 5,1 % von 77.617 T€ auf 81.564 T€ gesteigert werden konnten, erhöhte sich der Materialaufwand insbesondere aufgrund gestiegener Pflanzenzukäufe bei Unternehmen außerhalb des Konzernverbunds um 2,1 % von 42.458 T€ auf 43.358 T€.

Als Folge der bereits ausführlich im Bereich der Ertragslage dargestellten Entwicklungen der wesentlichen Posten der Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde im Jahr 2018 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 3.169 T€ erzielt und fällt damit um 523 T€ höher aus als im Vorjahr (2.646 T€). Hieraus ergibt sich auch ein erhöhter Konzernjahresüberschuss, welcher mit 1.813 T€ um 512 T€ über dem des Vorjahres liegt (1.301 T€).

6.b) Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Von entscheidender Bedeutung für unsere Unternehmensgruppe ist die Zufriedenheit unserer Kunden. Insbesondere durch enge Kundenbindung und die damit im Zusammenhang stehende Ausrichtung unseres Sortiments auf die Wünsche und Ansprüche der Kunden werden wir auch in Zukunft den Anforderungen der vitalen und innovativen Gartenbaubranche gerecht werden. Dabei bleibt das konstant hohe Engagement unserer Mitarbeiter eine verlässliche Größe.

7.) Gesamtaussage zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2018

Aufgrund der gestiegenen Umsatzzahlen sowie des positiven Ergebnisses, das aufgrund der außergewöhnlichen Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen höher ausgefallen ist als im Vorjahr, ist der Geschäftsverlauf 2018 insgesamt als zufriedenstellend anzusehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Optimierungen, die in den vergangenen zwei Jahren zu erhöhten Aufwendungen geführt haben, im Jahr 2019 im Wesentlichen abgeschlossen werden.

Die Volmary-Gruppe weist zum Ende des Geschäftsjahres 2018 ein Konzerneigenkapital von 24,9 Mio. € (Vorjahr: 23,3 Mio. €) aus.

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1.) Prognosebericht

Für das Jahr 2019 wird der konsequente Ausbau der Vertriebsaktivitäten sowohl auf dem europäischen als auch auf dem außereuropäischen Raum angestrebt. Hieraus erwarten wir, für den Gesamtkonzern weitere Umsatzsteigerungen erzielen zu können.

Zu diesen geplanten Umsatzsteigerungen werden die einzelnen Konzerngesellschaft bedingt durch die verschiedenen wirtschaftlichen, branchenbezogenen und auch politischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern in unterschiedlichem Maße beitragen können. Durch die Erweiterung von Produktionsflächen sowie die Optimierung der Kulturtechnik werden ebenfalls weitere Umsatzpotenziale geschaffen.

Das Konzernergebnis wird aller Voraussicht nach ebenfalls durch diverse Faktoren in unterschiedlichster Weise beeinflusst werden. Während wir neben dem prognostizierten Umsatzanstieg unter anderem aus Wechselkursschwankungen aktuell positive Auswirkungen auf das Betriebsergebnis erwarten, zeichnet sich aufgrund der Entwicklung der Personalkosten sowie der wesentlichen Kostentreiber bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Ausgangsfrachten, EDV-Kosten) eine zusätzliche Belastung des Konzernergebnisses ab.

Die kenianischen Mutterpflanzenbetriebe Kentalya Limited und Plantation Plants Kenya Limited werden erstmalig im Konzernabschluss des Jahres 2019 berücksichtigt werden. Die genauen Auswirkungen, die sich aus dieser Erstkonsolidierung ergeben werden, sind schwer abzuschätzen.

Insgesamt gehen wir aufgrund der vorstehenden Ausführungen - ohne Berücksichtigung der Auswirkungen aus der Erstkonsolidierung der kenianischen Gesellschaften - davon aus, dass das Konzernergebnis in 2019 leicht unter dem Niveau des Jahres 2018 liegen wird.

2.) Chancen- und Risikobericht

Sämtliche Risiken und Chancen der Volmary-Gruppe werden stets auf Geschäftsführer-Ebene analysiert. Hierbei wird der Leitfaden verfolgt, nur solche Risiken einzugehen, die auch beherrschbar sind. Darüber hinaus wird insbesondere auf dem Bereich der Gesamtverwaltung ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess betrieben.

Die Geschäftsführung führt dabei eine kontinuierliche Risiko- und Chancenüberwachung hinsichtlich der folgenden Themen durch:

Währungsrisiken,

Politische Risiken,

Branchenrisiken,

Risiken aus gerichtlichen Auseinandersetzungen,

Liquiditätsrisiken.

2.a) Chancenbericht

Chancen für die folgenden Jahre sehen wir insbesondere in einer konsequenten Weiterverfolgung der Strategie, unser Produktsortiment auf die Wünsche und Ansprüche der Kunden auszurichten und dadurch unser Konzept, als starker und innovativer Partner der gärtnerischen Produktionsbetriebe aufzutreten, nachhaltig zu stärken.

Außerdem planen wir für die Zukunft durch eine weitergehende Intensivierung der bestehenden Aktivitäten sowie die kontinuierliche Erschließung weiterer geografischer Räume sowohl im europäischen als auch im außereuropäischen Raum eine Ausweitung unserer Vertriebsgebiete. Als Folge des unmittelbaren Erwerbs der kenianischen Stecklingsproduktionsgesellschaften, der Kentalya Ltd. und der Plantation Plants Kenya Ltd., durch die Muttergesellschaft sehen wir Potenzial, die Umsätze im Ausland überproportional steigern zu können.

2.b) Risikobericht Währungsrisiken

Seit einigen Jahren erfolgen unter anderem umfangreiche Exporte nach Tschechien, deren Fakturierung in Fremdwährung erfolgt. Aufgrund der nahezu konstanten Wechselkurse findet aktuell keine Absicherung unserer auf tschechische Kronen lautenden Forderungseingänge gegen Währungsrisiken statt. Währungsabsicherungen hinsichtlich weiterer Fremdwährungen (z.B. CHF, USD etc.) sind ebenfalls nicht erforderlich, da diese Fremdwährungsbestände zur Begleichung laufender Rechnungen eingesetzt werden können und somit keine weiteren wesentlichen Währungsrisiken resultieren. Aus der schwachen türkischen Lira ergeben sich positive Auswirkungen auf das Betriebsergebnis der Fleurantalya A.S. und damit auch auf das der Volmary-Gruppe.

Politische Risiken

Aus der Entscheidung des britischen Volkes, aus der Europäischen Union auszutreten, resultieren aus unserer Sicht für unsere Unternehmen keine besonderen Risiken. Wir sehen uns auf Grund unserer britischen Gesellschaft mit einem eigenen Produktionsstandort in England gegenüber unseren europäischen Mitbewerbern im Vorteil.

Branchenrisiken

Im Saatgut- und Jungpflanzengeschäft beobachten wir eine stärker werdende Wettbewerbsintensität, der wir jedoch über die Ausdehnung unseres Tätigkeitsbereichs insbesondere ins EU-Ausland begegnen. Darüber hinaus haben sämtliche Unternehmen der Volmary-Gruppe die branchenweit geltenden Vorgaben hinsichtlich Lizenzierungs- sowie Qualitätsanforderungen erfüllt.

Risiken aus gerichtlichen Auseinandersetzungen

Für Risiken, die aus gerichtlichen Auseinandersetzungen resultieren, in denen die Volmary-Gruppe involviert ist, wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Auch darüber hinaus bestehende Risiken sind durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt worden. Mit einer Beeinträchtigung der Ertragslage ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu rechnen.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätsversorgung des Konzerns ist zum einen über die vorhandenen Kassen- und Bankguthaben sowie zum anderen über freie und ungenutzte Bankkreditlinien gesichert.

2.c) Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Insgesamt kommen wir unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Risikosituation zu der Gesamtbeurteilung, dass die Volmary-Gruppe keinen den Fortbestand gefährdenden Risiken ausgesetzt ist. Zudem sind keine Einflüsse erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen.

 

Münster, den 18. Dezember 2019

gez. Hubertus Volmary

gez. Frank Hüdepohl

Konzernbilanz

Aktivseite

31.12.2018
31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte unc ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.182.822,63 701.753,52
2. Geschäfts- oder Firmenwert 584.895,66 1.098.735,95
3. geleistete Anzahlungen 0,00 315.000,00
  1.767.718,29 2.115.489,47
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.866.916,17 19.385.309,99
2. technische Anlagen und Maschinen 5.643.624,15 5.069.121,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 994.178,60 1.016.066,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.697.389,72 1.334.052,71
  27.202.108,64 26.804.550,53
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.355.382,69 1.531.332,33
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.507.405,07 3.790.000,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1,00 1,00
4. Beteiligungen 4.500,00 4.500,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.400.368,08 1.093.539,65
6. sonstige Ausleihungen 163.162,30 77.563,83
  11.430.819,14 6.496.936,81
  40.400.646,07 35.416.976,81
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.444.892,30 1.494.873,68
2. unfertige Erzeugnisse 4.644.932,89 4.218.019,38
3. fertige Erzeugnisse und Waren 4.285.076,21 3.680.071,90
4. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 24.326,72 27.176,67
  10.399.228,12 9.420.141,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.853.146,08 6.712.763,79
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 661.191,25 130.862,11
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 714.459,02 380.699,15
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.202.967,11 1.061.736,49
  9.431.763,46 8.286.061,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.473.609,18 970.327,30
  21.304.600,76 18.676.530,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 227.596,22 246.824,60
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
Bilanzsumme 61.932.843,05 54.340.331,88

Passivseite

   
31.12.2018
31.12.2017
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 8.844.881,12 8.844.881,12
III. Gewinnrücklagen    
1. andere Gewinnrücklagen 5.000.000,00 5.000.000,00
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -1.654.566,40 -1.460.791,97
V. Gewinnvortrag 10.335.880,06 9.043.964,83
VI. Konzernjahresüberschuss 1.807.262,29 1.291.915,23
VII. Nicht beherrschende Anteile 69.425,58 64.117,06
  24.902.882,65 23.284.086,27
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 162.625,93 208.528,44
2. sonstige Rückstellungen 2.321.238,88 2.287.391,77
  2.483.864,81 2.495.920,21
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.210.985,33 17.845.069,42
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.890.079,33 5.475.926,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36.080,54 18.038,17
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 43.644,74 40.533,98
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.513.839,72 3.038.828,16
  32.694.629,66 26.418.396,47
D. Rechnungsabgrenzungsposten 255.637,35 250.652,03
E. Passive latente Steuern 1.595.828,58 1.891.276,90
Bilanzsumme 61.932.843,05 54.340.331,88

Konzerngewinn- und Verlustrechnung

2018
2017
1. Umsatzerlöse 81.564.359,60 77.616.929,66
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 506.806,29 282.188,16
Gesamtleistung 82.071.165,89 77.899.117,82
3. sonstige betriebliche Erträge 3.850.590,61 1.780.519,41
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.473.041,74 38.965.933,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.884.708,83 3.492.338,31
  43.357.750,57 42.458.271,54
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 18.209.444,27 16.377.913,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.588.210,11 3.290.700,82
davon für Altersversorgung 146.761,83 147.706,53
  21.797.654,38 19.668.614,10
6. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.347.864,05 3.237.324,70
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.216.091,11 11.555.259,33
8. Ergebnisse aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 -102.931,27
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 112.126,33 49.616,25
davon von verbundenen Unternehmen 83.717,20 48.285,83
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 258.349,53 238.378,02
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 652.440,91 504.958,59
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.074.421,62 1.025.034,90
davon Auflösung/Bildung von latenten Steuern -305.917,36 -230.363,98
13. Ergebnis nach Steuern 1.846.009,72 1.415.237,07
14. sonstige Steuern 33.389,13 114.054,00
15. Ergebnis vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter 1.812.620,59 1.301.183,07
16. Ergebnisanteil konzernfremder Gesellschafter -5.358,30 -9.267,84
17. Ergebnis nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter 1.807.262,29 1.291.915,23

Konzernanhang

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der Volmary GmbH mit Sitz in Münster (Amtsgericht Münster, HRB 12502) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Zuordnung der Vermögens- und Schuldposten ist mit der des Vorjahres identisch.

Die Vorjahresbeträge der Konzernbilanz sowie der Konzerngewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Werten des Vorjahres.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemachten werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis und zum Konzernanteilsbesitz

In den Konzernabschluss sind neben der Volmary GmbH die im Folgenden aufgeführten inländischen und ausländischen verbundenen Unternehmen einbezogen worden, an denen die Volmary GmbH unmittelbar beteiligt ist.

Zum Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) gehören:

Obergesellschaft (lfd. Nr.) Anteile am Kapital
in %
1. Volmary GmbH, Münster, Deutschland   --
2. Volmary International GmbH, Münster, Deutschland * 1. 100,00%
3. VOLMARY Sp. z o.o., Kampinos, Polen 1. 94,67%
4. Volmary Ltd., Wisbech, Großbritannien 1. 100,00%
5. Fleurantalya A.S., Antalya, Türkei 1. 50,00%
5. Volmary Digital GmbH, Münster, Deutschland * 1. 100,00%
6. Tom-Garten GmbH, Münster, Deutschland * 1. 100,00%

* Die Volmary International GmbH, Münster, Deutschland, die Volmary Digital GmbH, Münster, Deutschland sowie die Tom-Garten GmbH, Münster, Deutschland machen von der Erleichterung, gemäß § 264 Abs. 3 HGB auf die Offenlegung bzw. Hinterlegung der Jahresabschlüsse zu verzichten, Gebrauch.

Auf die Einbeziehung der 100 %-igen Beteiligungen an der Kentalya Limited, Naivasha, Kenia, sowie an der Plantation Plants Kenya Limited, Naivasha, Kenia, die von der Volmary GmbH gehalten werden, wird nach § 296 Abs. 1 Nr. 2 HGB verzichtet, da zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses trotz umfangreicher Bemühungen noch keinerlei verwertbare Unterlagen zu diesen Gesellschaften vorliegen und zudem nicht absehbar ist, wann mit entsprechenden Unterlagen zu rechnen ist. Um die Einhaltung der Frist zur Offenlegung des Konzernabschlusses nicht zu gefährden, wird auf eine Einbeziehung unter Anwendung der genannten Vorschrift verzichtet.

Auf die Einbeziehung der 70 %-igen Beteiligung an der VOLMARY Italia SRL (Eigenkapital: 4 T€, Jahresfehlbetrag: -1 T€), Bozen, Italien, die von der Volmary GmbH, Deutschland, gehalten werden, wird wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. Ihr Jahresergebnis sowie ihr Jahresumsatz macht weniger als 1 % des Konzernergebnisses bzw. Konzernumsatzes aus.

Nach der Methode der Quotenkonsolidierung wurde folgendes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:

Obergesellschalt (lfd. Nr.) Anteile am Kapital
in %
Fleurantalya A.S., Antalya, Türkei 1. 50,00%

Aus Anteilen am Gemeinschaftsunternehmen, der Fleurantalya A.S., resultieren kurzfristige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.780 T€, langfristige Vermögensgegenstände in Höhe von 35 T€ und kurzfristige Schulden in Höhe von 1.638 T€ sowie Erträge in Höhe von 1.925 T€ und Aufwendungen in Höhe von 2.732 T€.

Nach der Methode der Equity-Bilanzierung wurde folgendes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:

Obergesellschaft (lfd. Nr.) Anteile am Kapital
in %
Volmary Breeding GmbH, Hann.Münden, Deutschland 1. 50,00%

Die Volmary Breeding GmbH wird als assoziiertes Unternehmen nach der Methode der Equity-Bilanzierung in den Konzernabschluss einbezogen. Der anteilige negative Equity-Wert beläuft sich zum 31.12.2018 auf -2.250 T€. Die zusammengefasste Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2018 stellt sich wie folgt dar:

Aktiva

T€
sonstige Aktiva 1.213
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.500
  5.713
Passiva  
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern  
(mit Rangrücktritt versehen) 5.071
sonstige Passiva 642
  5.713

Gewinn- und Verlustrechnung

Entwicklungskosten 2.459
sonstige Erlöse 717
sonstige Aufwendungen 918
Jahresfehlbetrag -2.660

Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft mittelbar oder unmittelbar zu mehr als 20 % beteiligt ist:

1. Neoplant & Asociados, Sociedad Limitada

Sitz: Barcelona, Spanien
Beteiligungsquote: 50 %

Auf den Ausweis der Gesellschaft unter einem gesonderten Posten gem. § 311 Abs. 1 S. 1 HGB wurde wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gemäß § 311 Abs. 2 HGB verzichtet. Der anteilige Buchwert bzw. der Unterschied zwischen Buchwert und Reinvermögen sowie das anteilig erzielte Ergebnis der Gesellschaft ist der Größe nach im Verhältnis zum Konzern von untergeordneter Bedeutung. Zudem ist von dieser Gesellschaft nicht dauerhaft mit signifikanten Gewinnausschüttungen zu rechnen.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses.

Die Abschlüsse wurden zunächst nach den jeweils geltenden nationalen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Soweit Abweichungen von den Bilanzierungsvorschriften des HGB bestanden, wurden entsprechende Anpassungen vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden unter Anwendung folgender Maßnahmen zum Konzernabschluss zusammengefasst:

Die Kapitalkonsolidierung wird gem. § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte der Muttergesellschaft mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss durchgeführt.

Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften wird ein entsprechender Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital gebildet. Der Ausgleichsposten betrifft die VOLMARY Sp. Z O.O., Polen.

Die Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen, der Volmary Breeding GmbH, ist nach der Equity-Methode mit dem Buchwert gem. § 312 Abs. 1 HGB bilanziert. Ein Unterschiedsbetrag gem. § 312 Abs. 1 S. 2 HGB hat sich nicht ergeben. Somit resultierte weder ein Geschäfts- oder Firmenwert noch ein negativer Unterschiedsbetrag.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gem. § 303 Abs. 1 HGB konsolidiert.

Aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr resultierende Zwischenergebnisse sind nach Maßgabe des § 304 Abs. 1 HGB eliminiert worden.

Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gem. § 305 Abs. 1 HGB wurden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Die vorstehenden Konsolidierungsmethoden wurden auch bei dem quotal in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen angewendet.

IV. Währungsumrechnung

Im Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Tochterunternehmen von der Landeswährung in Euro nach der modifizierten Stichtagskursmethode gemäß § 308a HGB. Dabei werden alle Bilanzposten des einbezogenen ausländischen Tochterunternehmens mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wird, mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse entstehenden Differenzen aus der Umrechnung von Bilanzposten werden erfolgsneutral in den Eigenkapitalposten "Eigenkapital-Differenz aus Währungsumrechnung" eingestellt.

Aufwands- und Ertragsposten werden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet.

Die sich bei der Umrechnung zu Jahresdurchschnittskursen und Kursen zum Bilanzstichtag ergebende Differenz wird mit dem Eigenkapitalposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" verrechnet.

V. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss bei konzerngleichen Sachverhalten einheitlich bewertet. Grundsätzlich werden die im Jahresabschluss der Volmary GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auch im Konzernabschluss angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer: 2 bis 5 Jahre) ausgewiesen. Die Nutzungsdauer der ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte beläuft sich auf 5 bzw. 10 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Den Abschreibungen bei den Verwaltungsgebäuden sind Nutzungsdauern von 40 Jahren bis 50 Jahren zugrunde gelegt. Bei den übrigen Gebäuden (insbes. Gewächshäuser) wurden entsprechend der jeweiligen Bauweise Nutzungsdauern von 9 bis 20 Jahren angesetzt. Die technischen Anlagen und Maschinen werden über Nutzungsdauern von 6 bis 10 Jahren bzw. die Heizungsanlagen über 10 bis 20 Jahre abgeschrieben. Den Abschreibungen bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren zugrunde.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 800,00 € betragen, sind im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben worden.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Von dem Wahlrecht, die Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen, wurde kein Gebrauch gemacht.

Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden die Wahlrechte des § 255 Abs. 2 HGB dahingegehend ausgeübt, dass die Wahlrechtsbestandteile in angemessenem Umfang aktiviert wurden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden nach der Einzelfeststellung der Anschaffungskosten bewertet.

Bei den unfertigen Erzeugnissen wurde der Grad der Fertigstellung dahingehend berücksichtigt, dass die Herstellungskosten entsprechend des Produktionsfortschritts aktiviert wurden. Zudem wurden bei den unfertigen Erzeugnissen und Waren soweit notwendig Abwertungen zur Berücksichtigung einer geringeren Verwertbarkeit vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Berücksichtigung der Einbringlichkeit vorsichtig bewertet. Für erkennbare Risiken sind angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet worden. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung des nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestandes Rechnung getragen. Die Wertberichtigungen sind aktivisch abgesetzt.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt worden. Wertberichtigungsbegründende Risiken waren nicht zu erkennen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Sie werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten zugrunde liegt. Die Rückstellungen werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, der auch die am Bilanzstichtag zu berücksichtigenden Kostensteigerungen umfasst, die sich an einer Teuerungsrate von 2 % orientieren. Nur Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Abzinsung liegen die Marktzinssätze des § 253 Abs. 2 S. 1 HGB nach Maßgabe einer durchschnittlichen Restlaufzeit zugrunde.

Die Rückstellung für Provisionen berücksichtigt die vertraglichen Vereinbarungen mit den provisionsberechtigten Mitarbeitern und wurde nach den in den jeweiligen Anstellungsverträgen festgelegten Prozentsätzen vom Umsatz ermittelt. Hierbei wurden bereits geleistete Vorabzahlungen berücksichtigt.

Die Höhe der Rückstellung für Gewährleistung orientiert sich am durchschnittlichen Arbeitsaufwand des zurückliegenden Geschäftsjahres für die Bearbeitung von Kundenreklamationen.

Die Rückstellungen für Arbeitszeitkonten und Urlaub entsprechen der Bewertung der zum Stichtag bestehenden Überstunden der Mitarbeiter sowie des noch nicht genommenen Urlaubsanspruchs mit den durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsaufwendungen.

Die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten umfasst die voraussichtlichen Kosten gem. der vertraglichen Vereinbarungen bzw. dem bereits angefallenen Arbeitsaufwand.

Die passiven latenten Steuern betreffen Differenzen aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz, Differenzen aufgrund erfolgsneutraler Bewertungsanpassungen sowie ergebniswirksamer Konsolidierungsmaßnahmen. Die latenten Steuern wurden auf Basis der Ertragsteuersätze ermittelt, die nach derzeitiger Rechtslage zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen gebildet.

VI. Angaben zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:

Konzernanlagenspiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01 2018
Währungsdifferenzen
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12 2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 2.356.676,41 -2.005,06 435.849,38 315.000,00 -5.061,80 3.100.458,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.889.745,38 0,00 0,00 0,00 0,00 4.889.745,38
3. geleistete Anzahlungen 315.000,00 0,00 0,00 -315.000,00 0,00 0,00
  7.561.421,79 -2.005,06 435.849,38 0,00 -5.061,80 7.990.204,31
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 32.663.776,57 -86.642,89 227.261,12 519.476,21 0,00 33.323.871,01
2. technische Anlagen und Maschinen 19.369.355,40 -118.899,16 879.561,29 771.049,05 -33.777,55 20.867.289,03
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.267.345,50 -10.120,29 286.564,30 33.816,67 -96.664,96 3.480.941,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.334.052,71 -34.430,68 1.722.109,62 -1.324.341,93 0,00 1.697.389,72
  56.634.530,18 -250.093,02 3.115.496,33 0,00 -130.442,51 59.369.490,98
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.531.332,33 169.257,76 2.654.792,60 0,00 0,00 4.355.382,69
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.790.000,00 0,00 717.405,07 0,00 0,00 4.507.405,07
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1,00
4. Beteiligungen 4.500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.500,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.093.539,65 0,00 1.306.828,43 0,00 0,00 2.400.368,08
6. sonstige Ausleihungen 77.563,83 0,00 100.000,00 0,00 -14.401,53 163.162,30
  6.496.936,81 169.257,76 4.779.026,10 0,00 -14.401,53 11.430.819,14
  70.692.888,78 -82.840,32 8.330.371,81 0,00 -149.905,84 79.090.326,11
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2018
Währungsdifferenzen
lfd. Jahr
Abgänge
Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 1.654.922,89 -1.926,52 269.684,73 -5.044,80 1.917.636,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.791.009,43 0,00 513.840,29 0,00 4.304.849,72
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.445.932,32 -1.926,52 783.525,02 -5.044,80 6.232.575,62
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 13.278.466,58 -25.336,04 1.203.824,30 0,00 14.456.954,84
2. technische Anlagen und Maschinen 14.300.234,23 -81.340,71 1.037.718,25 -32.946,89 15.223.664,88
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.251.278,84 -6.623,16 322.796,48 -80.689,54 2.486.762,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  29.829.979,65 -113.299,91 2.564.339,03 -113.636,43 32.167.382,34
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  35.275.911,97 -115.226,43 3.347.864,05 -118.681,23 38.627.230,82
Buchwerte
Stand 01.01.2018
Stand 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 701.753,52 1.182.822,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.098.735,95 584.895,66
3. geleistete Anzahlungen 315.000,00 0,00
  2.115.489,47 1.767.718,29
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 19.385.309,99 18.866.916,17
2. technische Anlagen und Maschinen 5.069.121,17 5.643.624,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.016.066,66 994.178,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.334.052,71 1.697.389,72
  26.804.550,53 27.202.108,64
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.531.332,33 4.355.382,69
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.790.000,00 4.507.405,07
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1,00 1,00
4. Beteiligungen 4.500,00 4.500,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.093.539,65 2.400.368,08
6. sonstige Ausleihungen 77.563,83 163.162,30
  6.496.936,81 11.430.819,14
  35.416.976,81 40.400.646,07

(2) Geschäfts- oder Firmenwert

Von dem gesamten Geschäfts- oder Firmenwert entfallen 372 T€ (Vorjahr: 744 T€) auf die Volmary GmbH. Die Nutzungsdauer von 10 Jahren für den Geschäfts- oder Firmenwert wird mit der Fortführung eines etablierten und traditionsreichen Geschäfts begründet, für das nach Schätzungen der Geschäftsführung zum Zeitpunkt der erstmaligen Bilanzierung für einen Zeitraum von 10 Jahren verlässliche Cash-Flows vorhersehbar waren. Der verbleibende Betrag in Höhe von 213 T€ (Vorjahr: 355 T€) resultiert aus der Erstkonsolidierung der Volmary Ltd. (vormals: Delamore-Gruppe). Dieser Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 68 T€ (Vorjahr: 75 T€).

(4) aktivischer Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktivische Rechnungsabgrenzungsposten betrifft in Höhe von 9 T€ (Vorjahr: 17 T€) Disagio.

(5) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 500.000,00 €. Die Aufgliederung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 1.5).

Die Anteile Konzernfremder werden gemäß § 307 HGB unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2018
T€
2017
T€
Provisionen 511 605
Gewährleistungen 340 363
Arbeitszeitkonten 325 278
Abschluss- und Prüfungskosten 229 232
Urlaub 237 253
übrige Rückstellungen 679 556
  2.321 2.287

(7) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten davon Gesamt
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
grundpfandrechtlich gesichert
T€
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.170 13.272 3.769 15.089 24.211
(im Vorjahr) (5.695) (9.211) (2.939) (14.605) (17.845)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.890 0 0 0 4.890
(im Vorjahr) (5.476) (0) (0) (0) (5.476)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 36 0 0 0 36
(im Vorjahr) (18) (0) (0) (0) (18)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 44 0 0 0 44
(im Vorjahr) (40) (0) (0) (0) (40)
sonstige Verbindlichkeiten 3.438 76 0 0 3.514
(im Vorjahr) (2.935) (104) (0) (0) (3.039)
Gesamt 15.578 13.348 3.769 15.089 32.695
  (14.164) (9.315) (2.939) (14.605) (26.418)
2018 (2017)
davon aus Steuern: 595 (1.445)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 227 (283)

Im Geschäftsjahr bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.556 T€ (Vorjahr: 18 T€).

Neben den grundpfandrechtlichen Sicherheiten bestehen bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten teilweise Sicherungsübereignungen und Sicherheitsabtretungen.

(8) Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von 1.596 T€ (Vorjahr: 1.891 T€) ergeben sich aus der Saldierung von erwarteten Steuerentlastungen in Höhe von 410 T€ (Vorjahr: 324 T€) und erwarteten Steuerbelastungen in Höhe von 2.006 T€ (Vorjahr: 2.215 T€). Hierbei wird ein Ertragssteuersatz von 31,93 % für Steuerlatenzen bei der Volmary GmbH, 17 % bei der Volmary Ltd., 19 % bei der Volmary Sp. z o.o. und 20 % bei der Fleurantalya A.S. zugrunde gelegt.

Die im saldierten Ausweis enthaltenen aktiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf steuerlich nicht zulässigen Rückstellungen sowie aus steuerlich nicht zu berücksichtigenden Kursgewinnen und Wertberichtigungen auf Forderungen. Die enthaltenden künftigen Steuerbelastungen umfassen abweichende Wertansätze in der Steuerbilanz insbesondere beim Geschäfts- oder Firmenwert sowie bei den Grundstücken.

Steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.656 T€ (Vorjahr: 962 T€) werden bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt.

Stand 01.01.2018
in T€
Veränderung
in T€
Stand 31.12.2018
in T€
Aktive latente Steuern 324 86 410
Passive latente Steuern 2.215 -209 2.006

(9) Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

(10) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die teilweise bis in das Jahr 2026 reichen, gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeiten Gesamt
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
T€
aus Wartungs-, Beratungs-, Miet- und Leasingverträgen 554 978 46 1.578

VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2018
T€
2017
T€
Inland 44.962 42.342
EU 34.062 32.467
übriges Ausland 2.540 2.808
  81.564 77.617

(2) sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsrechnung in Höhe von 1.006 T€ (Vorjahr: 582 T€) enthalten.

(3) sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsrechnung in Höhe von 1.164 T€ (Vorjahr: 613 T€) enthalten.

(4) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (Vorjahr: 0 T€) enthalten.

(5) sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind keine Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten (Vorjahr: 31 T€).

(6) Periodenfremde und außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Form von Erträgen aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von 1.250 T€ enthalten.

VIII. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung (DRS

Der Finanzmittelfonds in Höhe von 1.044 T€ (Vorjahr: 641 T€) entspricht wie im Vorjahr dem Bilanzposten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten in Höhe von 429 T€ (Vorjahr: 329 T€).

Der Finanzmittelbestand umfasst Bestände von quotal einbezogenen Unternehmen in Höhe von 623 T€.

Aus dem Verkauf von Anlagevermögen resultieren aufgrund der Gewährungs eines Verkäuferdarlehens zahlungsunwirksame Erträge in Höhe von 1.250 T€.

IX. Sonstige Angaben

(1) Anzahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt:

2018 2017
kaufmännisch/technisch: 169 198
gewerblich: 485 450
  654 648

Die anteilige Zahl der Arbeitnehmer aus dem Gemeinschaftsunternehmen, der Fleurantalya A.S., beträgt insgesamt 94 (Vorjahr: 108). Davon sind 6 Personen kaufmännisch/technische Angestellte (Vorjahr: 5) sowie 88 Personen gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 103).

(2) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug 137 T€ und setzt sich wie folgt zusammen:

2018
T€
2017
T€
Honorar für Abschlussprüfungsleistungen 90 92
Honorar für Steuerberatungsleistungen 10 30
Honorar für sonstige Leistungen 37 20
  137 142

(3) Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Zinssatzänderungsrisiken im Zusammenhang mit Kreditverbindlichkeiten wurden derivative Finanzinstrumente in Form von zwei Zinsswaps eingesetzt.

Die im Bestand befindlichen Zinsswaps wurden ausschließlich mit der WGZ Bank AG abgeschlossen und dienen der Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus der variablen Verzinsung von Saisonkrediten. Die Berechnung der Marktwerte dieser Zinssicherungsgeschäfte werden durch das Kreditinstitut zur Verfügung gestellt.

Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen (in der Regel: Mark-to-market-Methode), ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus dem Grundgeschäft.

Bei einem Nominalbetrag von 2 Mio. € beträgt der Marktwert der beiden Zinsswaps insgesamt - 71 T€. (Vorjahr: -62 T€).

Aufgrund der teilweisen Unwirksamkeit der Sicherungsbeziehung der beiden Zinsswaps wurde für den unrealisierten Verlust aus diesen Geschäften die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften um 9 T€ auf 71 T€ erhöht.

(4) Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Volmary GmbH sind:

 

Herr Dipl.-Kfm. Hubertus Volmary, Rinkerode

 

Herr Dipl.-Ing. Frank Hüdepohl, Telgte

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge (§ 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB) wird gem. § 314 Abs. 3 S. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Münster, 18. Dezember 2019

gez. Hubertus Volmary

gez. Frank Hüdepohl

Konzernkapitalflussrechnung

31.12.2018
31.12.2017
1. Periodenergebnis 1.812.620,59 1.301.183,07
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.347.864,05 3.237.324,70
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 33.847,11 131.055,36
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge einschl.wechselkursbedingte Änderung von Bilanzposten und Änderungen des Konsolidierungskreises -2.884.886,68 -424.579,08
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.781.788,03 -1.523.355,48
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 728.872,54 2.260.158,87
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 394.091,38 266.580,57
8. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -6.165,60 -3.051,42
9. +/- Ertragsteueraufwand/Ertragsteuerertrag 1.074.421,62 1.025.034,90
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -2.404.323,18 -1.022.352,78
11. = Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -685.446,20 5.247.998,71
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -435.849,38 -1.064.686,60
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen Sachanlagevermögens 22.988,68 99.091,92
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.115.496,33 -5.562.662,04
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 14.401,53 196.906,71
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.598.240,77 -2.718.971,92
17. + Erhaltene Zinsen 258.349,53 221.169,68
18. = Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit -5.853.846,74 -8.829.152,25
19. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 12.662.285,50 7.126.112,90
20. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -5.075.272,69 -3.225.999,63
21. - Gezahlte Zinsen -643.853,16 -504.958,59
22. = Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit 6.943.159,65 3.395.154,68
23. zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe 11., 18. und 22.) 403.866,71 -185.998,86
24. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten am Anfang der Periode 970.327,30 1.095.927,41
25. - jederzeit fällige Verbindlichkeiten am Anfang der Periode -329.821,93 -269.423,18
26. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 640.505,37 826.504,23
27. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten am Ende der Periode 1.473.609,18 970.327,30
28. - jederzeit fällige Verbindlichkeiten am Ende der Periode -429.237,10 -329.821,93
29. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.044.372,08 640.505,37

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
andere Gewinnrücklagen
Summe
Stand 31.12.2016 500.000,00 8.844.881,12 2.959,00 8.847.840,12
Einstellung in Rücklagen 0,00   4.997.041,00 4.997.041,00
Währungsumrechnung 0,00     0,00
Sonstige Veränderungen 0,00     0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00     0,00
Stand 31.12.2017 500.000,00 8.844.881,12 5.000.000,00 13.844.881,12
Einstellung in Rücklagen 0,00     0,00
Einstellung in Gewinnvortrag 0,00     0,00
Währungsumrechnung 0,00     0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00     0,00
Stand 31.12.2018 500.000,00 8.844.881,12 5.000.000,00 13.844.881,12
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Gewinnvortrag
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand 31.12.2016 -1.020.572,44 11.723.333,16 2.311.833,76 22.362.434,60
Einstellung in Rücklagen   -2.685.207,24 -2.311.833,76 0,00
Währungsumrechnung -440.219,53     -440.219,53
Sonstige Veränderungen   5.838,91   5.838,91
Konzernjahresüberschuss     1.291.915,23 1.291.915,23
Stand 31.12.2017 -1.460.791,97 9.043.964,83 1.291.915,23 23.219.969,21
Einstellung in Rücklagen       0,00
Einstellung in Gewinnvortrag   1.291.915,23 -1.291.915,23 0,00
Währungsumrechnung -193.774,43     -193.774,43
Konzernjahresüberschuss     1.807.262,29 1.807.262,29
Stand 31.12.2018 -1.654.566,40 10.335.880,06 1.807.262,29 24.833.457,07
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Summe
Konzerneigenkapital Summe
Stand 31.12.2016 36.610,35 9.448,63 8.612,74 54.671,72 22.417.106,32
Einstellung in Rücklagen 8.612,74   -8.612,74 0,00 0,00
Währungsumrechnung   177,50   177,50 -440.042,03
Sonstige Veränderungen       0,00 5.838,91
Konzernjahresüberschuss     9.267,84 9.267,84 1.301.183,07
Stand 31.12.2017 45.223,09 9.626,13 9.267,84 64.117,06 23.284.086,27
Einstellung in Rücklagen 9.267,84   -9.267,84 0,00 0,00
Einstellung in Gewinnvortrag       0,00 0,00
Währungsumrechnung   -49,78   -49,78 -193.824,21
Konzernjahresüberschuss     5.358,30 5.358,30 1.812.620,59
Stand 31.12.2018 54.490,93 9.576,35 5.358,30 69.425,58 24.902.882,65

Angaben zur Feststellung:

Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23. Dezember 2019.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Volmary GmbH, Münster

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Volmary GmbH, Münster, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Volmary GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 18. Dezember 2019

Dr. Beermann WP Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Daniel Behrens, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Benedikt Geise, Wirtschaftsprüfer

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