Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Pfeifle seit 29.7.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CTP GmbHSchwabmünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens: Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Schwabmünchen und ist beim Amtsgericht Augsburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nummer 13792 seit dem 7. Dezember 1981 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Spezialprodukten für die produzierende Industrie. Dabei fokussiert sich die CTP GmbH auf Lösungen und Additive für die verschiedenen Bereiche der Papierproduktion und der Papierveredelung und beliefert Kunden in 32 Ländern. 1.2. Forschung und Entwicklung: Die Entwicklung innovativer Produkte mit hoher Effizienz sichert den Erfolg der Gesellschaft. Die Produkte finden in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung. Bei der Herstellung und Veredelung von Standardpapieren und Kartons sowie bei Spezialpapieren unterschiedlichster Art. Ein Einsatz von Standardprodukten ist oft nur bedingt möglich. Vielmehr müssen die Produkte auf die gewünschten Ziele und die aktuell vorherrschenden Bedingungen vor Ort abgestimmt sein, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Dabei arbeiten die verschiedenen Bereiche der Entwicklung (Grundlagenforschung und Entwicklung neuer Produkte für neue Anwendungen, Weiterentwicklung der bestehenden Produkte hinsichtlich ihrer Effizienz, Anpassung der bestehenden Produkte an die wechselnden Bedingungen und die produktionstechnischen Möglichkeiten der verschiedenen Kunden) unter Einbezug der Anwendungstechnik und der Kundenbetreuung eng zusammen. Dies ermöglicht eine kundenorientierte Entwicklung abgestimmt auf die zu erreichenden Ziele und die produktionstechnischen Gegebenheiten, in einer möglichst kurzen Zeit. 2. Wirtschaftsbericht: 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. https://www.destatis.de Die Papierindustrie umfasst die Produktion verschiedener Papiersorten sowie die vorgelagerte Erzeugung von Holz- beziehungsweise Zellstoff. Deutschland ist mit rund 25 Prozent Marktanteil der größte Papierproduzent innerhalb der EU und der Viertgrößte weltweit, nach China, den USA und Japan. Die europäische Papierindustrie insgesamt hat einen Anteil von ca. 23 % am globalen Markt. Es wird in der Papierbranche zwischen vier Sortenbereichen unterschieden: Verpackungspapiere, grafische Papiere, Hygienepapiere und Spezialpapiere. Strukturell wächst die Produktion von Verpackungspapieren aufgrund des starken Trends hin zu nachhaltigen Verpackungslösungen auf Basis nachhaltiger Rohstoffe. Bedingt durch die schwache Konjunktur in Deutschland ist sie zuletzt aber ebenfalls rückläufig. Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie hat im Jahr 2023 einen deutlichen Rückgang bei Produktion und Absatz hinnehmen müssen. Die Aufholjagd der Nach-Corona-Jahre ist gestoppt. Die Kennzahlen für die Branche sind schlecht wie lange nicht mehr. Wie der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE mitteilt, ging die Produktion 2023 um rund 14 Prozent auf 18,6 Mio. Tonnen zurück. Sie sank damit auf den niedrigsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Der Absatz brach um 13 Prozent auf 18,8 Mio. Tonnen ein. Der Branchenumsatz fiel um 27 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro. Besonders bei den grafischen Papieren war der Absatzrückgang 2023 mit 29 Prozent dramatisch und deutlich stärker als in den europäischen Vergleichsmärkten. Auch Verpackungspapiere und -karton hatten beim Absatz mit einem klaren Rückgang (minus 7 Prozent) zu kämpfen. Etwas weniger gravierend fiel die Entwicklung bei den kleineren Hauptsortengruppen Hygienepapiere und Spezialpapiere mit einem schrumpfenden Absatz von jeweils 6 Prozent aus. Quelle: DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. 2.2. Geschäftsverlauf Im Gegensatz zu der oben genannten Entwicklung auf dem deutschen Papiermarkt konnten bei der CTP GmbH die guten Ergebnisse des Vorjahres nahezu beibehalten werden. 2.3. Investitionen Nennenswerte Investitionen waren im Geschäftsjahr nicht notwendig. 2.4. Personal Der Aufwand für Personal und Soziales hat sich um TEUR 311 erhöht. Der Personalstand ist gegenüber dem Vorjahr auf dem gleichen Niveau. 2.5. Darstellung der Lage Die Veränderungen in der Ertragslage ergeben sich aus folgender Übersicht:
Der Rohertrag hat sich um TEUR 1.022 bzw. 8,96 % vermindert. Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 27 resultiert aus gestiegenen Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 15 und erhöhten Investitionszuschüssen in Höhe von TEUR 11. Die Personalkosten haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 311 erhöht. Der Anstieg der Abschreibungen um TEUR 33 resultiert aus erhöhten Anlageninvestitionen in den Geschäftsjahren 2022 und 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Wesentlichen infolge gesunkener Kosten für die Warenabgabe (TEUR -348), Werbe- und Reisekosten (TEUR -9), verschiedener betrieblicher Kosten (TEUR -59), KFZ-Kosten (TEUR -8) sowie gestiegener Raumkosten (TEUR +50) um TEUR 354 reduziert. All diese Veränderungen auf der Aufwand- und Ertragsseite haben zu einer Verschlechterung des allgemeinen Betriebsergebnisses von TEUR 4.731 auf TEUR 3.746 geführt. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Ertragsteueraufwendungen beläuft sich das Gesamtergebnis auf TEUR 2.677; es hat sich gegenüber dem Vorjahr somit um TEUR 720 verschlechtert. Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist durch folgende wesentliche Eckdaten gekennzeichnet:
Die Vermögensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 leicht verändert. Das langfristig gebundene Vermögen verminderte sich um TEUR 301, da die Anlagenzugänge von TEUR 286 niedriger waren als die Abgänge und Abschreibungen von insgesamt TEUR 587. Das kurzfristig gebundene Vermögen verringerte sich aufgrund gesunkener Vorräte und Forderungen von TEUR 1.732 sowie erhöhter sonstiger Vermögensgegenstände von TEUR 275 um insgesamt TEUR 1.448 auf TEUR 6.289. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich um TEUR 338 auf TEUR 1.145 erhöht. Die Kapitalstruktur ergibt sich aus folgenden wesentlichen Eckzahlen:
Die Eigenkapitalquote beträgt 72,6 % der Bilanzsumme (Vorjahr 71,2 %). Die Reduzierung der Rückstellungen ist im Wesentlichen durch reduzierte Ertragsteuerrückstellungen bedingt. Die Abnahme der Verbindlichkeiten um TEUR 388 ist in Höhe von TEUR 288 auf niedrigere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, in Höhe von TEUR 203 auf gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 104 auf gestiegene sonstige Verbindlichkeiten zurückzuführen. 2.6. Finanzielle Leistungsindikatoren Das EBIT beträgt TEUR 3.746 und ist damit um TEUR 985 geringer als im Vorjahr (TEUR 4.731). 2.7. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 3. Prognosebericht Aufgrund der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten im Zuge der Ukraine-Krise ist eine zuverlässige Planung für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus weiterhin schwierig. Unter Würdigung aller Aspekte und Abwägung von Chancen und Risiken erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 eine leichte Erhöhung des Umsatzes bei einem voraussichtlich leicht steigenden EBIT. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Chancen Durch die durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ergeben sich immer wieder neue Chancen auf den Absatzmärkten. Diese bestehen vor allem in den qualitativ hochwertigen, auf die unterschiedlichen Kunden angepassten Additiven. Dies wird auch durch das Know-how der beschäftigten Mitarbeiter gewährleistet, die den Kunden auch mit ihren praktischen Erfahrungen und ihrer fachlichen Kompetenz unterstützen können. 4.2. Risiken Größere Ausfall- und/oder Liquiditätsrisiken sind, abgesichert durch eine permanente Debitorenüberwachung sowie eines Cash-Managements, nicht absehbar. Das Risiko der schwankenden Einkaufspreise wird mittels eines international agierenden Beschaffungsmarketings deutlich minimiert. Die Bewertung von Risiken ist fester Bestandteil des Tagesgeschäftes der Gesellschaft. Die dokumentierte Risikobewertung ist ein wichtiges Instrument zur systematischen Erfassung, Bewertung, Nachverfolgung und Kontrolle der Maßnahmen. 4.3. Gesamtaussage Insgesamt übersteigen die Chancen die Risiken deutlich. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Die Ertragskraft der CTP ist eine solide Basis für eine nachhaltige, positive Geschäftsentwicklung. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdispositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Derivative Finanzinstrumente wie z.B. ein Zins-Swap finden derzeit keine Anwendung.
Schwabmünchen, den 20. Dezember 2024 CTP GmbH Geschäftsführung Marcus Pfeifle BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2023 UND 2022AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGEN FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2023 UND 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die CTP GmbH hat ihren Sitz in Schwabmünchen und ist beim Amtsgericht Augsburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nummer 13792 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 286, 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE 1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene Firmenwerte werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über 15 Jahre linear abgeschrieben. Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und zwischen 3 und 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Anwendung der linearen bzw. degressiven Abschreibungsmethode ermittelt. Geschäftsbauten werden über 33 Jahre linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten angesetzt. 2. Vorräte Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu den steuerlichen Herstellungskosten ohne Einbezug von Verwaltungskosten. Alle erkennbaren Risiken in den Vorräten, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. 3. Forderungen und andere Gegenstände des Umlaufvermögens Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden keine Wertberichtigungen vorgenommen, da erkennbare Einzelrisiken nicht vorliegen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch einen pauschalen Wertabschlag von 1 % ausreichend Rechnung getragen. 4. Liquide Mittel Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Fremdwährungsumrechnung Kurzfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus nachstehendem Anlagespiegel: ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023ANLAGEVERMÖGEN
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen ergeben sich aus der nachfolgenden Aufstellung des Anteilsbesitzes.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegt noch nicht vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der in § 285 Nr. 1 und 2 HGB geforderten Angaben ergibt sich aus nachstehendem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 1.271.000,-- (2022: EUR 1.559.000,-- ) durch Grundschulden und eine selbstschuldnerische Bürgschaft von Herrn Marcus Pfeifle besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 633.549,68 (2022: EUR 550.297,12) Verbindlichkeiten aus Steuern und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 4.814,48 (2022 EUR 10.508,84). 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 2 (2022: TEUR 0). Des Weiteren sind Erträge aus Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 28 (2022: TEUR 14) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 0 (2022: TEUR 2). Des Weiteren sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (2022: TEUR 0) enthalten. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen für Lagerräume und Kraftfahrzeuge. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich für das Geschäftsjahr 2024 auf TEUR 170. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 3. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 38 (Vorjahr 39) Arbeitnehmer. 5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Hinsichtlich des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird von der Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. 6. Gewinnverwendung Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 12.707.273,42, der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.677.339,63 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.029.933,79 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Schwabmünchen, 20. Dezember 2024 CTP GmbH Geschäftsführung Marcus Pfeifle BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CTP GmbH, Schwabmünchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CTP GmbH, Schwabmünchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CTP GmbH, Schwabmünchen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 28. März 2025 CONLATA
Geißelmaier & Partner mbB
PETER MERK, WIRTSCHAFTSPRÜFER |
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