Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
NUVIA Instruments GmbH
Ostdamm 139, 48249 Dülmen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Rene Göhlich seit 29.1.2018 | Prokura |
Otmar Oehling seit 12.4.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NUVIA Instruments GmbHDülmenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022NUVIA Instruments GmbH, DülmenInhalt 1 Grundlagen des Unternehmens 2 Rahmenbedingungen 3 Geschäftsverlauf 4 Ertragslage 5 Finanzlage 6 Vermögenslage 7 Risiko- und Chancenbericht 8 Prognosebericht 1 Grundlagen des UnternehmensViele unserer Geschäftspartner kennen uns seit Jahrzehnten als S.E.A. Strahlenschutz-, Entwicklungs- und Ausrüstungs-Gesellschaft mbH und MED Nuklear-Medizintechnik Dresden GmbH. Seit 2014 sind wir Mitglied der NUVIA-Gruppe und firmieren seit 2018 unter unserem heutigen Namen NUVIA Instruments GmbH. Die NUVIA-Gruppe mit Hauptsitz in Frankreich ist mit 2.700 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 300 M€ ein Kompetenzzentrum im Umfeld der Kerntechnik. Die NUVIA-Gruppe ist ein Teil der VINCI-Konzerngruppe (WKN 867475). Wir sind Hersteller von Strahlungsmesstechnik, welche wir unter den Markennamen NUVIATech Instruments und NUVIATech Healthcare vertreiben. Durch die Zusammenarbeit mit unseren NUVIA Schwesterfirmen und durch unser gemeinsames Händlernetzwerk sind wir weltweit vertreten. Unsere Kunden sind Kernkraftwerke, medizinische Einrichtungen, der Zivilschutz und die Recycling-Industrie. Unsere hauseigenen Produkte werden an den bekannten Standorten in Dülmen (NUVIATech Instruments) und Dresden (NUVIATech Healthcare) gefertigt. Der Standort in Dülmen ist vollständig in unserem Eigentum. Am Standort in Dresden befindet sich unsere Betriebsstätte in den angemieteten Räumlichkeiten unseres Zulieferers VacuTec. Bei Herstellung unserer Produkte setzen wir verstärkt im Bereich der Beschaffung auf unsere lokalen Zulieferer und Partnerfirmen. Unsere primären Absatzmärkte sind Deutschland, Europa und China. 2 RahmenbedingungenAls Unternehmen mit nationaler und internationaler Ausrichtung beobachten und analysieren wir die globalen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. Dabei richten wir den Fokus auf die Entwicklungen unserer Hauptabsatzmärke in Deutschland, Europa und China: Im Jahr 2022 verzeichnete Deutschland eine solide wirtschaftliche Performance. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs um etwa 1,8% im Vergleich zum Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft profitierte von den Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung und dem robusten Arbeitsmarkt. Die Binnenkonjunktur zeigte ebenfalls eine positive Entwicklung, unterstützt durch den privaten Konsum. Die Inflationsrate lag mit 7,9% auf einem sehr hohen Niveau. Die europäische Wirtschaft erholte sich im Jahr 2022 weiter von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Das BIP-Wachstum in der Eurozone wird auf rund 3,3% geschätzt. Dennoch gab es weiterhin regionale Unterschiede, da einige Länder stärker von der Krise betroffen waren als andere. Die Inflationsrate betrug 9,2%. China verzeichnete im Jahr 2022 das niedrigste BIP-Wachstum seit Jahrzehnten. Das BIP stieg nur um etwa 3%. Die Hauptgründe für diese Situation werden in der strikten Coronapolitik und in strukturellen Problemen gesehen. Die offizielle Inflationsrate betrug lediglich 2,0%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 ins Stocken. Trotz einer abschwächenden Inflation sehen wir das hohe Preisniveau und die politischen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 als Hauptgrund für eine leicht negative Entwicklung. Die europäische Wirtschaft hat im Jahr 2023 ebenfalls an Dynamik verloren. Auch hier ist die hohe Inflation als Ursache zu benennen. Weiter werden die schwache Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik als Ursachen identifiziert. Chinas Wirtschaft ist 2023 im Bereich von ca. 5% gewachsen. Die Krise am Immobilienmarkt und der schwache Binnenkonsum belasten jedoch die Aussichten. Die Wirtschaftsaussichten für 2024 sind mit einigen Unsicherheiten verbunden. Global erwarten wir schlechten Bedingungen in der Weltwirtschaft. Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland, die Spannungen zwischen China und Taiwan, der Angriff der Hamas und die Lage im Roten Meer sorgen für starke Unsicherheiten. In Deutschland erwarten wir im Jahresdurchschnitt einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung. Ein etwas stärkeres Wachstum sehen wir für den Europäischen Markt und China. Branchenbezogen sehen wir uns national und international mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen konfrontiert: • Kerntechnik international: Sehr positiv durch die Akzeptanz als grüne Energiequelle. • Kerntechnik national: Ausstieg aus der Kerntechnik. Es bleibt noch der Rückbau mit endlichem Geschäftspotential. • Medizinische Einrichtungen international: Es besteht im Bereich der Nuklearmedizin noch weiteres Entwicklungspotential. • Medizinische Einrichtungen national: Der Markt ist gesättigt. Ersatzinvestitionen und Servicedienstleistungen stehen im Vordergrund. • Zivilschutz national und international: Hier besteht durch die angespannte internationale Sicherheitslage und das unverhohlene Drohen mit Kernwaffenschlägen in russischen Propagandakanälen weiteres Wachstumspotential. • Recycling-Industrie national und international: Der Markt ist meist gesättigt. Ersatzinvestitionen und Servicedienstleistungen stehen im Vordergrund. Verschärfungen in der Regulierung könnten einige Betreiber von Recycling-Anlagen zu Neuinvestitionen veranlassen. 3 GeschäftsverlaufUmsatz/Auftragslage Die NUVIA Instruments GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von 8,56 M€. Somit konnten wir unseren Umsatz moderat um 0,36 M€ zum Vorjahr steigern. Das Umsatzziel in Höhe von 8,15 M€ konnte somit übertroffen werden.
Der hohe Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz unterstreicht die internationale Akzeptanz unserer Produkte. Die Abhängigkeit vom deutschen Markt, der durch den Austritt aus der Kernenergie geprägt ist, konnte somit weiter reduziert werden. Es ist anzumerken, dass das Konto Welt ebenfalls die Umsätze mit dem Vereinigten Königreich inkludiert. Die teilweise enormen Mehrkosten im Bereich der Beschaffung konnten weitestgehend an die Kunden durch Preiserhöhungen weitergegeben werden. Die Auftragslage wurde durch die steigenden Preise nicht negativ beeinflusst und zeigte sich stabil in den Bereichen Kerntechnik, Nuklearmedizin und Recycling. In dem Geschäftsbereich Zivilschutz konnten wir Steigerungen im Auftragsbestand verzeichnen. Lieferfähigkeit Unsere Lieferfähigkeit konnte trotz der andauernden Herausforderungen auf der Beschaffungsseite sichergestellt werden. Der weitere Ausbau der Lagerbestände zur Abfederung von Lieferengpässen erfolgt planmäßig. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhte sich auf 1.833 T€ (Vorjahr 1.552 T€). Personal und Sozialbereich Der Personalbestand betrug zum Jahresende 2022 inklusive der Geschäftsführung 58 Mitarbeiter. Zusätzlich werden bei Bedarf Hilfskräfte für einfache Tätigkeiten beschäftigt. Die Arbeitszeitmodelle werden mit den Mitarbeitern/innen individuell vereinbart und können auf Wunsch flexibel angepasst werden. Diese Flexibilität hat speziell im Coronaumfeld unseren Mitarbeitern/innen die Möglichkeit eingeräumt, berufliche und private Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Im Geschäftsjahr 2023 standen altersbedingte Personalveränderungen an, die bereits langfristig eingeplant wurden. Die Doppelbesetzung wichtiger Positionen führte jedoch zu einer vorübergehenden Steigerung der Personalkosten im Jahr 2022. Die Mitarbeiterfluktuation, welche als Indikator für ein positives Betriebsklima und eine starke Verbundenheit mit dem Unternehmen dient, verbleibt auf einem sehr niedrigen Level. Unsere Mitarbeiter/innen werden bedarfsorientiert und gemäß Konzernvorgaben intern und extern geschult. Aufgrund dieser Konzernzugehörigkeit können wir die umfangreiche VINCI-online-Fortbildungsplattform nutzen. Exemplarisch ist hier die angebotene VINCI-Cyber-Security-Fortbildung zu nennen. Weitere Onlinekurse decken die Bereiche Korruptionsprävention, Menschenrechte, Ethik und Arbeitsplatzsicherheit ab. Die Themen IT-Sicherheit und Arbeitsplatzsicherheit werden im Jahresverlauf ergänzend durch den Safety-Day und die Cyber-Security-Week adressiert. Zusätzlich ist geplant, wieder ein Vor-Ort-Angebot für die Teilnahme an kostenlosen Englischsprachkursen zu etablieren. Mehr und mehr Mitarbeitern/innen nutzen das Angebot zur Zeichnung von Mitarbeiteraktien und partizipieren somit unmittelbar von dem Erfolg der VINCI-Gruppe. Im Rahmen dieses Programms werden bis zu 80 Gratisaktien pro Mitarbeiter/in und Jahr zur Verfügung gestellt, welche nach einer dreijährigen Haltefrist zugeteilt werden. Der Aktienpreis liegt aktuell im Bereich von ca. 100-110 €/Aktie. Die Kosten für die Gratisaktien trägt die NUVIA Instruments GmbH direkt. Des Weiteren zahlen wir unseren Mitarbeitern zusätzlich zu den Vermögenswirksamen Leistungen einen Zuschuss von 25% für ihre betriebliche Altersvorsorge. Ein s.g. Job-Rad-Leasing ist ebenfalls möglich. Ein Jubiläumsgeld (10 bzw. 25 Jahre Betriebszugehörigkeit) wird ebenfalls gezahlt. Seitens der VINCI Konzernzentrale besteht die Absicht, die sozialen Standards konzernweit anzugleichen. Wir werden uns weiter aktiv an dem entsprechenden Arbeitskreis beteiligen und Anpassungen an unseren bisherigen Maßnahmen gemäß Konzernvorgabe durchführen. Sicherheits-. Strahlenschutz, Gesundheits- und Umweltschutz Die Zusammenarbeit mit unserem externen Partner für Arbeitssicherheit, der Firma pro 2N Arbeitsschutz GmbH, wurde auch im Geschäftsjahr 2023 fortgeführt. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit unserem externen Betriebsarzt. Die jährliche Strahlenschutzunterweisung wurde planmäßig durchgeführt. Im Rahmen einer Altersnachfolge wird ein neuer Strahlenschutzbeauftragter in Dülmen benannt. Mehrere Arbeitsplätze wurden mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet. Alle Bedarfsmeldungen unserer Mitarbeiter/innen wurde entsprochen. PSA, wie Arbeitsschuhe können durch die Mitarbeiter/innen selbständig erworben werden, die Kosten werden übernommen. Ein Zuschuss zu Arbeitsplatzbrillen wird ebenfalls gewährt. Die Planungen für die Installation einer PV-Anlage an unserem Standort in Dülmen werden weiter vorangetrieben. Unser Ziel ist es, zukünftig unseren gesamten Strombedarf am Standort Dülmen mit PV-Strom abzudecken. Als nächster Schritt wird ebenfalls die Installation von Ladepunkten für E-Autos angestrebt. Die Investitionen in ein neues Dach im Bereich der Produktion führten zu einer Reduzierung des Energieverbrauches. Des Weiteren konnte durch Umprogrammierung der Thermostate auf manuellen Betrieb der Energiebedarf von temporär nicht genutzten Büroräumen reduziert werden. Auch wurde die Temperatur im Bereich des Lagers und der Korridore leicht gesenkt, was zu weiteren Einsparungen führte. Investitionen Die geplanten Investitionen an unserem Dülmener Standort in eine neue Lagerhalle (ca. 100 T€) und die PV-Anlage (ca. 30 T€) konnten aufgrund von Kapazitätsengpässen bei unseren langjährigen Partnerfirmen nur teilweise umgesetzt werden. Die finale Umsetzung ist im Geschäftsjahr 2024 angestrebt. Unser Fuhrpark wurde im Jahr 2023 durch einen neuen Mercedes Sprinter (ca. 60 T€) ergänzen. Er dient als Ersatz für das bisherige Leasing-Fahrzeug. In Dresden konnten wir weitere Büroräume anmieten. Die Kosten für notwendige Modernisierungsmaßnahmen beliefen sich auf ca. 25 T€. 4 ErtragslageUmsatz Die Gesamtleistung der NUVIA Instruments GmbH betrug 8.564 T€ (Vorjahr 8.205 T€). Die Bestandsveränderungen bei den fertigen Erzeugnissen und Waren floss mit 209 T€ (Vorjahr -13 T€) in die Gesamtleistung ein, welche sich somit um 7,1% erhöhte. Die Umsatzsteigerung konnte im Konto Welt 2.480 T€ (Vorjahr 1.812 T€) erreicht werden. Als Hauptgrund ist hier der positive Beitrag durch das China Geschäft zu nennen. Eine Reduktion ist in den Konten Deutschland 3.545 T€ (Vorjahr 3.783 T€) und EU 2.531 T€ (Vorjahr 2.604 T€) zu verzeichnen. Die geringe Abweichung interpretieren wir als gewöhnliche Fluktuation in unserer Geschäftstätigkeit. Aufwand/Sonstiges betriebliches Ergebnis Die Kosten der umgesetzten Leistungen betrugen 8.086 T€ (Vorjahr 7.517 T€), was Mehrkosten von 7,6% entspricht. Die beiden größten Aufwandspositionen sind die Material- und Personalaufwendungen. Der Materialaufwand ist im Vorjahresvergleich auf 3.676 T€ (Vorjahr 3.353 T€) gestiegen. Die prozentuale Abweichung von 9,6% ist somit höher als die Abweichung bei der o.g. Gesamtleistung. Daneben wirkt sich die Lohnanpassung und die Einstellung von zusätzlichen Mitarbeitern im Rahmen einer langfristigen Altersnachfolge auf die Personalkosten aus 3.419 T€ (Vorjahr 3.196 T€). Hier liegt die Entwicklung mit 7,0% auf dem Niveau der Abweichung der Gesamtleistung. Die Materialaufwandsquote verschlechterte sich somit auf 41,9% (Vorjahr 40,9%). Die Personalaufwandsquote liegt bei 39% und ist somit unverändert zum Vorjahr. Eine Reduzierung der Raumkosten konnte durch ein bewussteres Heizverhalten und die Nutzung von elektronischen Thermostaten erreicht werden. Die Versicherungskosten sind leicht erhöht, was u.a. auf das höhere Lagervolumen zurückzuführen ist. Ansonsten ist festzustellen, dass die Coronapandemie bedingten niedrigen Fahrzeug-, Werbe- und Reisekosten wieder auf einem teils deutlich höheren Wert liegen. Die Veränderungen bei den Abschreibungen, Ausgaben für die Instandhaltung, Raumkosten, verschiedene betriebliche Kosten und sonstigen Kosten unterliegen keinen speziellen Ereignissen. Es ist sicherzustellen, dass Mehrkosten im Bereich der Materialmehraufwendungen auf die Verkaufspreise angerechnet werden. Dieses ist im Jahr 2022 weitestgehend, aber nicht komplett gelungen. Wären die Materialaufwendungen nur in Höhe der 7,1% Gesamtleistung gewachsen, entspräche das Mehrkosten von 238 T€, statt der aktuellen 323 T€. Diese Entwicklung ist als Risiko für unsere Geschäftstätigkeit anzusehen. Die Themen Sondereffekte und Finanzergebnis werden in den folgenden Unterabschnitten erörtert. Sondereffekte Im Bereich der Sondereffekte ist eine deutliche Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge festzustellen. Ursächlich ist hier primär die Auflösung von Rückstellungen für Gewährleistungen. In den übrigen betrieblichen Aufwendungen ist eine periodenfremde Nachberechnung von Management und Technologie Gebühren zu benennen. Insgesamt kann dem Betriebsergebnis 2022 ein Vorsteuersondereffekt von 177 T€ (Vorjahr 62 T€) zugeschrieben werden. Dies entspricht einer Erhöhung um 115 T€. Betriebliches Ergebnis, Finanzergebnis, Ertragsteuern, Jahresüberschuss Unter dem Konto Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist im GJ 2022 ein zusätzlicher Zinsaufwand aus dem Bereich der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 22 T€ (Vorjahr 0 T€) zu verbuchen. Aufgrund der niedrigen Zinsen und unserer Kapitalausstattung sind ansonsten keine relevanten Zinserträge oder Zinskosten zu nennen. Die Steuerlast erhöhte sich um 4,4% und betrug 244 T€ (Vorjahr 234 T€). Unser Jahresüberschuss hat sich um 19,1% auf 598 T€ gesteigert (Vorjahr 503 T€). Dividende Es wurde eine Dividende in Höhe von 750 T€ für das GJ 2021 im Jahr 2022 ausschütten. 5 FinanzlageDie NUVIA Instruments GmbH hat im Jahr 2022 durchgängig solide Liquiditätsvorsorgen getroffen, um jederzeit flexibel und unabhängig handeln zu können. Zum 31. Dezember 2022 betrug der Kassenbestand 280 T€ (Vorjahr 473 T€). Wir nehmen Teil an dem Cash-Pool Verfahren der VINCI-Konzerngruppe. Die Forderungen gegen den Cash-Pool betrugen zum Geschäftsjahresende 277 T€ (Vorjahr 689 T€). Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs und zur Beibehaltung des finanziellen Gleichgewichtes wird eine Jahresplanung und eine rollierende Viermonats-Cashflow-Planungen eingesetzt. Wir verfügen über eine starke Eigenkapitalbasis: Unsere Verbindlichkeiten sind im Verhältnis zu dem Eigenkapital und den Rückstellungen zu vernachlässigen. Sie bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten wie Steuern und Sozialabgaben. Die NUVIA Instruments GmbH nimmt im abgeschlossenen Geschäftsjahr keine Bankkredite in Anspruch. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeiten erfolgt durch die liquiden Mittel bzw. das Bankguthaben. Es besteht die Möglichkeit zusätzliche Liquidität über den Cash-Pool zu generieren. Unsere Eigenkapitalquote betrug 89% und liegt somit auf Vorjahresniveau. 6 VermögenslageDas Anlagevermögen beträgt in Summe 1.644 T€ und liegt damit auf Vorjahresniveau (Vorjahr 1.637 T€) . Die Investitionen in Anlage betrugen 147 T€. Durch Abgang und Abschreibung reduzierte sich der Anlagewert um 150 T€. Im Bereich des Umlaufvermögens sehen wir eine Steigerung im Bereich der Vorräte auf 4.369 T€ (Vorjahr 4.012 T€). Die Forderungen und sonstige Vermögensgenstände sind reduziert auf 1.243 T€ (Vorjahr 1.656 T€). Sie unterteilen sich in Forderungen 575 T€ (Vorjahr 795 T€), Forderungen gegen verbundene Unternehmen 607 T€ (Vorjahr 847 T€) und sonstige Vermögensgenstände 61 T€ (Vorjahr 14 T€). Der Kassenbestand ist ebenfalls reduziert 280 T€ (Vorjahr 473 T€). Im Bereich der Passiva blieb das gezeichnete Kapital inkl. der Kapitalrücklagen unverändert bei 650 T€. Der Gewinnvortrag reduzierte sich auf 5.444 T€. Der Jahresüberschuss erhöht sich leicht auf 598 T€ (Vorjahr 503 T€). Die Rückstellungen sinken auf 676 T€ (Vorjahr 746 T€). Die wertmäßig größten Positionen sind hier die Rückstellungen für Personalkosten und die für den Umweltschutz. Die erste Position inkludieren Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, Castor-Bonusaktien und Bonuszahlungen. Im Bereich Umweltschutz haben wir eine Rückstellung für die Entsorgung von Prüfquellen gebildet. Die Verbindlichkeiten sinken auf 171 T€ (Vorjahr 190 T€). Die Bilanzsumme beläuft sich auf 7.538 T€ (Vorjahr 7.780 T€). Die Höhe der Dividendenzahlung (750 T€ im GJ 2022 für das GJ 2021), die Erhöhung des Lagerbestands und Investitionen trugen maßgeblich zu einer Reduzierung der Liquiditätsreserve bei. Die NUVIA Instruments GmbH nimmt an dem Cash-Pool Verfahren der VINCI-Konzerngruppe teil. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Vorräte, welche stichtagsbezogen über zwei Jahre nicht mehr bewegt wurden, wurden auf einen Restwert abgeschrieben oder entsorgt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. 7 Risiko- und ChancenberichtDie NUVIA Instruments GmbH ist vielfältigen Chancen und Risiken ausgesetzt, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen können. Daher ist das Chancen- und Risikomanagement integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Da jedes unternehmerische Handeln mit Chancen und Risiken verbunden ist, sehen wir die Erfassung, Bewertung und die Reaktion auf diese als fundamentalen Bestandteil zur Sicherung unseres Unternehmenserfolges an. Hierzu nutzen wir unser Reporting-System. Als Teil der Eurostoxx 50 gelisteten VINCI Unternehmensgruppe (ISIN: FR0000125486) unterliegt unser Berichtssystem umfangreichen Konzernvorgaben. Exemplarisch sind an dieser Stelle die monatliche Erfassung von Key Performance Indikatoren in SAP (VISION 3) und in Maestro zu nennen. Unsere Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden im Rahmen von Quartals- und Jahresabschlussarbeiten ebenfalls in SAP (VISION 3) für die Konzern-Konsolidierung erfasst. Zusätzlich erfolgt der quartalsweise Abgleich der Intercompany-Umsätze. Im Rahmen von Reforecast-Meetings wird in regelmäßigen Abständen die aktuelle Lage der Firma analysiert, Auswirkungen besprochen und Entscheidungen werden abgestimmt. Ein weiterer Aspekt unseres Risikomanagements ist ein umfangreicher Versicherungsschutz und die bereits erwähnten Investitionen in die Anpassung unserer IT-Infrastruktur an die VINCI-Konzernstandards. Risiken Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland, der Angriff der Hamas, die Spannungen zwischen China und Taiwan, die Lage im Roten Meer und eine mögliche Ausweitung der Konflikte sehen wir als globale Risiken für unsere Geschäftstätigkeit. Diese haben das Potential sowohl die Absatzmöglichkeiten unserer Produkte als auch die Lieferanten unserer Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe negativ zu beeinflussen. Neben diesen globalen Risiken besteht im operativen Tagesgeschäft weiterhin die Problematik der Verfügbarkeit von Elektronikkomponenten. Deren Verfügbarkeit wurde auch in der Vergangenheit durch die Coronapandemie negativ beeinflusst. Die Herstellerfirmen in Fernost schränkten aufgrund von Quarantäneauflagen und Krankheitswellen ihre Produktion ein. Die Transporteure der Komponenten wurden im gleichen Maße getroffen. Hier sehen wir aktuell eine Entspannung der Verfügbarkeit, jedoch nicht wie auf dem Niveau des Zeitraums vor Corona. Die Spannungen im Roten Meer im Zusammenhang mit dem Angriff der Hamas, können erneut zu Verzögerungen bei den Lieferungen von Elektronikkomponenten führen, da die Schiffe aus Asien den Umweg über Südafrika nutzen müssen. Ein weiteres Risiko sehen wir in den Auswirkungen klimatischer Veränderungen. Einschränkungen im Schiffverkehr durch Wassermangel am Panamakanal beeinträchtigten zum Beispiel die Schifffahrt in ähnlicher Weise, wie die Blockade des Suezkanals durch die Ever Given. Dieser Umstand kann ebenfalls zu einer Unterbrechung internationaler Lieferketten führen. Die Verfügbarkeit von elektronischen Bauteilen für unsere Messgeräte ist somit mit vermehrten Unsicherheiten im Sinne von längeren Lieferzeiten und Preiserhöhungen durch die Transportmehrkosten verbunden. Eine Reduktion des Risikos der Verfügbarkeit von Elektronikkomponenten haben wir durch den Ausbau der Lagerbestände erreicht. Auch unsere Kunden sind von klimatischen Veränderungen betroffen, so besteht aufgrund von Dürre bereits Kühlwasserknappheit bei den französischen Kernkraftwerken in den Sommermonaten. Eine Reduktion der Energieproduktion kann zu einer verringerten Nutzung von Messtechnik führen. Die Nachfrage nach Ersatzteilen und Ersatzinvestitionen ist somit ggf. reduziert. Um Zahlungsausfälle möglichst zu vermeiden, bestehen wir im Auslandsgeschäft, speziell bei neuen Geschäftskontakten, auf Vorauskasse. Die engmaschige und konsequente Überprüfung unserer ausstehenden Zahlungen verringert das Zahlungsausfallrisiko zusätzlich. Aufgrund der enormen Inflationsrate und den teilweise erheblichen Preiserhöhungen, speziell bei der Beschaffung von Elektronikkomponenten, hat die Geschäftsleitung beschlossen, die Gültigkeit von Preislisten einzuschränken und unterjährige Preisanpassungen nicht auszuschließen. Zusätzlich wurden in unseren Angeboten neue Preisklauseln eingefügt, die auch nachträgliche Anpassungen ermöglichen. Aufgrund unserer vorausschauenden Preispolitik musste von dieser Klausel allerdings bisher kein Gebrauch gemacht werden. Es ist sicherzustellen, dass zu erwartende Preiserhöhungen im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf die Verkaufspreise angerechnet werden. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass unser Risikomanagement die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken ermöglicht. Es ermöglicht uns, Risiken zu identifizieren und durch vorbeugende Maßnahmen zu minimieren. Durch die globalen Spannungen verbleibt jedoch ein nicht unbeträchtliches Restrisiko. Chancen Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund der globalen Risiken schlechtere Bedingungen für die Weltwirtschaft. Jedoch ist festzustellen, dass einige der vorgenannten Risiken teilweise Aspekte ausweisen, welche ebenfalls als Chance für bestimmte Industriezweige anzusehen sind. Die durch den Ukraine-Krieg verursachte Gasknappheit, die Verteuerung von Energie und der Klimawandel lenken die Aufmerksamkeit wieder auf das Thema "Kernkraft". Die Kernkraft wird in vielen Ländern der Welt als Möglichkeit angesehen, Strom CO 2 -frei bzw. CO 2 -arm herzustellen. In diesem Kontext ist der Trend zu Kleinst- und Klein-Reaktoren zu nennen, die potenziellen Kapitalgebern planbare Investitionen in die Kernenergie wieder ermöglichen. Ebenfalls hat die Verschärfung der internationalen Sicherheitslage dazu geführt, dass wir wieder vermehrt Anfragen zur nuklearen Gefahrenabwehr erhalten. 8 PrognoseberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung
* Prognosen Quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, Oktober 2022 und 2023 Die globale Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Pandemie und dem Angriff Russlands auf die Ukraine geht nur langsam und ungleichmäßig voran. Trotz kleiner Verbesserungen zu Beginn des Jahres 2023 und fallende Inflationsraten, verbleiben viele Herausforderungen. Die wirtschaftliche Aktivität bleibt immer noch hinter ihren Erwartungen zurück. Prognosen zufolge wird sich das globale Wachstum von 3,5 Prozent im Jahr 2022 auf 3,0% im Jahr 2023 und 2,9% im Jahr 2024 sinken. (IWF, World Economic Outlook, Oktober 2023). Branchenüberblick Vor dem Hintergrund eines soliden Auftragsbestands, erwartet wir trotz der Herausforderungen in der Weltwirtschaft für das Geschäftsjahr 2024 eine gleichbleibende Geschäftsentwicklung wie im Jahr 2023. Im speziellen sehen wir folgende Entwicklungen: • Kerntechnik international: Stark positive Tendenz • Kerntechnik national: Erheblich negative Tendenz • Medizinische Einrichtungen international: Leicht positives Entwicklungspotential • Medizinische Einrichtungen national: Unverändert • Zivilschutz national und international: Mittelstarkes positives Potential • Recycling-Industrie national und international: Unverändert Zur Sicherstellung einer weiterhin erfolgreichen Geschäftsentwicklung nutzen wir unsere internen und externen R&D Ressourcen. Hier besteht der Schwerpunkt auf der Weiter- und Neuentwicklung von Produkten. Unsere Zugehörigkeit zu einer großen Firmengruppe ermöglicht uns die Einbeziehung verschiedener externer Partner. Exemplarisch ist hier auf die gute Zusammenarbeit im Bereich R&D mit unseren Kollegen aus Frankreich, UK and Tschechien zu nennen. Gemeinsam mit diesen Partnern und der externen CEA (Commissariat à l'énergie atomique et aux énergies alternatives) konnten wir bereits innovative Produkte, wie zum Beispiel unsere NuVISION-Gammakamera zur Marktreife führen und erfolgreich am Markt etablieren. Für die Zukunft planen wir die Weiterentwicklung bestehender Geräte aufgrund von der Bauteileverfügbarkeit, Änderungen in der Gesetzgebung und Kundeneingaben. Komplette Neuentwicklungen sind ebenfalls in Planung. Basierend auf diesen wesentlichen Annahmen erwarten wir für 2024 einen Gesamtumsatz von 9,5 M€. Vorbehaltlich möglicher negativer Effekte aus den bereits präsentierten Risiken, erwarten wir einen Jahresüberschuss von ca. 500 T€ nach Steuern. Es ist zu beachten, dass dieser Lagebericht Annahmen beinhaltet, die auf den heute bekannten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und die Erwartungen der Geschäfts- bzw. Konzernführung beruhen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen viele außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, bestimmen die Geschäftsaktivitäten und unser Betriebsergebnis. Das tatsächliche Betriebsergebnis der NUVIA Instruments GmbH kann somit wesentlich von den Erwartungen abweichen. Zusammenfassend erwarten wir, dass wir den Herausforderungen im Jahr 2024 erfolgreich meistern werden und unseren Umsatz und Gewinn steigern können.
Dülmen, 29. Februar 2024 NUVIA Instruments GmbH vertreten durch Dipl. Phys. Otmar Oehling, Geschäftsführer M. Sc. Timo Göhlich, Prokurist BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die NUVIA Instruments GmbH ist im Geschäftsjahr 2022 erstmals eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs 2 und 4 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Teilen in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert. Für erkennbare Einzelrisiken werden erforderlichenfalls Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern aus der Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2018-2020 und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und die Bewertung erfolgte zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Sämtliche Vorjahreszahlen sind uneingeschränkt vergleichbar. Die GuV folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.327.018,97 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.458.340,82 EUR Die Abschreibung sind in voller Höhe planmäßig entstanden. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten 329.769,72 EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 277.417,13 EUR aus dem Finanzverkehr. Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen 43.336,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) gegenüber Gesellschaftern. Die sonstige Vermögensgegenstände (61.312,42 EUR) beinhalten im Wesentlichen - 15.000,00 EUR Forderungen gegenüber Lieferanten aus überzahlten Rechnungen - 9.234,12 EUR Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen - 4.225,46 EUR Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit - 15.091,20 EUR Forderungen aus Körperschaftrückforderungen - 15.487,40 EUR Umsatzsteuererstattungsansprüche Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus der Anpassung der Handelsbilanz an die Ergebnisse der Betriebsprüfung für die Jahr 2018 - 2020 in Höhe von 100.298,02 EUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen im Sinne § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geführt:
Geschäftsführerbezüge Auf Angaben in Bezug auf die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die NUVIA Instruments GmbH wurde in den Konzernabschluss der VINCI S.A. einbezogen. Die VINCI S.A. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist in der Konzernzentrale an der 1973 bd de La Défence, CS 10268 in 92757 Nanterre Cedex in Frankfreich oder auf der Internetseite www. vinci.com erhältlich. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Gewinnverwendungsbeschluss Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn von 6.042.074,59 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Mit Datum 12.06.2023 ist durch die Gesellschafterin Soletanche Freyssinet S.A. eine Gewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 350.000,00 EUR beschlossen worden. Unterschrift der Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.02.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NUVIA Instruments GmbH, Dülmen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NUVIA Instruments GmbH, Dülmen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NUVIA Instruments GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2021 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 29. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer |
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