Digitalis One GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Freivogel seit 18.8.2021 | Prokura |
Siegfried Bugl seit 4.12.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.40% | |
| 26.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Skiwuiderer GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EVO GmbHOberschleißheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der EVO GmbH, OberschleißheimI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die EVO GmbH hat ihren Sitz in Oberschleißheim und ist unter der Nummer HRB 140105 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:
Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden bei Zugang zu Anschaffungskosten bilanziert. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Im Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden Zuschüsse für Leasinggeschäfte für elektrisch betriebene Neufahrzeuge nach Ziffer 2 der Richtlinie zur Förderung des Absatzes elektrisch betriebener Fahrzeuge ausgewiesen. Der Sonderposten wird im Hinblick auf die Erfüllung der Zuschussbedingungen über die vertragliche Laufzeit von 24 bis 36 Monaten aufgelöst. 9. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 48), die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (circa 68 %) und noch zu erbringende Leistungen (circa 13 %). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, setzen sich wie folgt zusammen:
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Restlaufzeit bis zu 60 Monaten betragen TEUR 828, davon sind TEUR 56 Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge mit einer Restlaufzeit bis zu 42 Monaten betragen TEUR 183. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.011. 6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 159 Mitarbeiter, davon 138 Vollzeit und 21 Teilzeit. Zusätzlich waren im Durchschnitt 11 Auszubildende beschäftigt. 2. Gesellschaftsorgane Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt: Herr Siegfried Bugl, Ingenieur 3. Anteilsbesitzliste Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, soweit es sich um Beteiligungen im Sinne des § 271 Absatz 1 HGB handelt.
4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 756.907,66 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Oberschleißheim, den 21. Juni 2024 EVO GmbH Geschäftsführung Siegfried Bugl Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der EVO GmbH, Oberschleißheim1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftstätigkeit Die EVO GmbH hat ihren Hauptsitz in Oberschleißheim, sowie einen weiteren Sitz in München. Unternehmensgegenstand ist die Komponenten-, Modul- und Derivateentwicklung von Industrieprodukten mit Schwerpunkt in der Automobilbranche. Zusätzlich werden Entwicklungsprojekte mit Abbildung der Koordination und kompletten Schnittstellenbetreuung durchgeführt. Angefangen vom Konzept in der frühen Phase der Entwicklung bis zum Detail bilden wir den gesamten Produktentstehungsprozess im Bereich der Automobilzulieferbranche ab. Die Entwicklungstätigkeiten werden grundsätzlich an den Unternehmensstandorten ausgeführt. Zusätzlich werden Dienstleistungen bei den Auftraggebern vor Ort erbracht. Absatzmärkte Die Kunden befinden sich überwiegend in Deutschland und zusätzlich im europäischen Binnenmarkt sowie teilweise in den USA. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Wirtschaftsrückgang 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiter geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie u. a. der Energiepreiskrise. Weiterhin üben verschärfte Material- und Lieferengpässe, der Fachkräftemangel sowie die anhaltende Krise des Bundeshaushalts großen Druck auf die deutsche Wirtschaft aus. Der in Folge von gesunkener Inflation und höheren Löhnen angekurbelte private Konsum wird 2024 und vor allem 2025 voraussichtlich positive Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung haben. Aufgrund der restriktiven Fiskalpolitik der Bundesregierung und der zunächst weiterhin hohen Zinsen wird aus der leichten Erholung jedoch kein Aufschwung. Vor allem die anhaltend hohe Unsicherheit über die zukünftigen Spielräume bei öffentlichen Investitionen und der staatlichen Förderung von privaten Investitionen bremsen die Wirtschaftsentwicklung. Als Folge davon wird das Bruttoinlandsprodukt Prognosen zufolge 2024 um 0,3 % sinken und 2025 um 0,8 % steigen. Nach einer Prognose der Weltbank wird 2024 das dritte Jahr in Folge sein, in dem die Weltwirtschaft wegen hoher Zinsen, globaler Krisen und geringer Investitionen langsamer wachsen wird. So habe das durchschnittliche weltweite Wirtschaftswachstum in den Jahren vor der Covid19-Pandemie bei 3,1 % gelegen, 2023 bei 2,6 % und 2024 voraussichtlich bei nur 2,4 %. Immerhin soll es 2025 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,7 % wieder etwas aufwärts gehen. Die Inlandsproduktion von Personenkraftwagen konnte sich von 2022 auf 2023 um 18 % auf ca. 4,1 Mio. Pkw steigern. Deutschland war 2023 hier führend im Vergleich zu den Wettbewerbsländern (+ 12 % Gesamt-Europa, + 5 % USA, +10 % China). Auch die Anzahl der Neuzulassungen für Pkw legte im Jahr 2023 um 7 % zu (ca. 2,8 Mio. Neuzulassungen). Dabei führte bei den deutschen Konzernen Volkswagen die Liste der Neuzulassungen von Pkw an - mit einem Wert von 519.000 Neuzulassungen - gefolgt von Mercedes, Audi und BMW. Allerdings verzeichnete VW lediglich einen Zuwachs von 8 %, während die anderen genannten deutschen Konzerne jeweils 2-stellige Zuwachsraten verzeichnen konnten. b) Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr um 21,0 % gesteigert werden auf 22,5 Mio. €. Somit konnte der geplante Umsatzkorridor von 20,0 bis 20,5 Mio. € deutlich übertroffen werden. Weiterhin konnte trotz der Vielzahl von weltpolitischen Schwierigkeiten das im Lagebericht 2022 avisierte Jahresergebnis vor Steuern i. H. v. 0,7 bis 0,9 Mio. € mit ca. 1,1 Mio. € ebenfalls übertroffen werden. Der Materialaufwand (+ 80,6 %) und der Personalaufwand (+7,0 %) stiegen gegenüber dem Vorjahr an, jedoch konnte die höhere Gesamtleistung die gestiegenen Personalkosten und Materialaufwände größtenteils kompensieren. c) Ertragslage Folgende Kennzahlen zur Ertragslage werden wie folgt dargestellt:
Im Geschäftsjahr wurde ein Umsatz in Höhe von 23,5 Mio.€ (Vorjahr 18,2 Mio.€) erzielt sowie eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen fertiger und unfertiger Erzeugnisse) in Höhe von 22,5 Mio.€ (Vorjahr 18,6 Mio.€) erbracht. Die Leistungen wurden wie in den Vorjahren fast ausschließlich aus dem Verkauf der Komponenten- und Modulentwicklung für die Automobilindustrie im europäischen Währungsraum erbracht. Die Gesamtleistung ist im Berichtsjahr um 21,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die zwei größten Auftraggeber generierten knapp über 88 % der Umsätze, die restlichen Umsätze verteilen sich auf weitere 48 Auftraggeber. Die Auftragslage hat sich auch 2023 sehr gut entwickelt und der Auftragsbestand 2023 war zum Stichtag um 28,2 % höher als im Vergleich zum Vorjahr. Die Summe der Auftragseingänge des Geschäftsjahrs 2023 konnte im Vergleich zum Vorjahr um 30,5 % gesteigert und die Planung 2023 somit um 14,8 % übertroffen werden. Die Gesamtkapitalrentabilität konnte trotz dieser Steigerung nicht weiter verbessert werden und lag um 0,2 % unter dem Vorjahr, jedoch immer noch auf einem guten Niveau von 9,9 %. Der Personalbestand zum 31.12.2023 erhöhte sich um ca. 11,7 % auf 160 Mitarbeiter/innen in Festanstellung (inkl. Geschäftsführung, ohne Auszubildende und Aushilfen) im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalaufwand ist um 7,0 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Es wurden im Jahr 2023 gezielte Investitionen in die IT-Struktur vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten konstant gegenüber dem Vorjahr gehalten werden. Hierbei wirken sich insbesondere die Reduzierung der Rückstellungen für noch nicht erbrachte Leistungen positiv aus und konnten somit die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Werbe- und Reisekosten, IT-Kosten (Lizenzen) und Fortbildungskosten für die Qualifizierung des Personals komplett kompensieren. d) Finanzlage d1) Kapitalstruktur Vergleich der Bilanzen zum 31.12.2023 und 31.12.2022
Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (€, % usw.) auftreten Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 757 T€ gestiegen und das Fremdkapital ist in Summe um 643 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist leicht auf 48,3 % (VJ: 47,4 %) gestiegen. d2) Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung und Büroeinrichtung bzw. -erweiterungen (212 T€), die der Erweiterung und Innovation der Geschäftsausstattung und der Räume dienten, sowie von Softwarelizenzen (56 T€). Weiterhin wurde in die Erweiterung der Geschäftstätigkeit, durch den Erwerb der Amitronics Angewandte Mikromechatronik GmbH mit einem Kaufpreis von 150.000 € sowie der Ausgabe eines Darlehens an die Amitronics in Höhe von TEUR 300, investiert. Es wurden 100 % der Anteile erworben und das Unternehmen wird als eigenständige Tochtergesellschaft weitergeführt. Die gegenseitigen Dienstleistungen werden über einen Dienstleistungsvertrag, der erstmals in 2024 in Anspruch genommen wird, verrechnet. Durch den Erwerb können in der Zukunft, zusätzlich zu den Kernkompetenzen der EVO GmbH, über die Tochtergesellschaft Amitronics die Themenfelder Fahrwerk, Testing, Validierung und Akustikmessungen mit einem eigenen Akustiklabor abgebildet und somit ein breiteres Kundenfeld bedient werden. Die notwendigen Investitionen konnten aus dem vorhandenen Cash-Flow, ohne zusätzliches Fremdkapital finanziert werden. d3) Jahresüberschuss
Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist trotz der Tilgung von Bankkrediten nach wie vor als gut zu bezeichnen. Es bestehen Verträge bei Banken mit einer langfristigen Laufzeit. Weiterhin tragen Abschlagszahlungen von Kunden zur Absicherung der Liquidität bei. Zur weiteren Absicherung bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen steht zusätzlich eine Kreditlinie in Höhe von 250 T€ und seit Oktober 2023 bei einer zweiten Bank von weiteren 500 T€ zur Verfügung. Weiterhin wurden im Herbst 2023 Bankgespräche über die langfristige Finanzierung der EVO aufgenommen und im April 2024 zum Abschluss gebracht. Damit wurde ein zusätzliches Kreditvolumen von 1000 T€ als Gegenfinanzierung zu den in Tilgung befindlichen Krediten aufgenommen und ein vorhandener Kredit in Höhe von 750 T€ langfristig neu vereinbart. e) Vermögenslage Siehe dazu auch die Darstellung unter d1) Kapitalstruktur. Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag weiter erhöht um 1,4 Mio. € auf 10,5 Mio. €. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen erfolgt, wie im Vorjahr, offen abgesetzt bei den Vorräten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund des gestiegenen Geschäfts sowie zum Jahresende erfolgter Schlussrechnungen im Jahresverlauf deutlich um 1,8 Mio. € gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind deutlich um 384 T€ gesunken und beinhalten hauptsächlich noch Mitarbeiter-Darlehen und Kautionen. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses im Jahr 2023 um 17,6 % erhöht. Die sonstigen Rückstellungen sind deutlich um 27,0 % gefallen im Vergleich zum Vorjahr. Die Reduzierung resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der Nacharbeiten für abgerechnete Leistungen. Die stichtagsbezogene Erhöhung der Verbindlichkeiten um 1,2 Mio. € beruht wesentlich auf dem allgemeines Geschäftswachstum und der Umstellung der Lieferanten von Monatsrechnungen auf Quartalrechnungen. Durch die veränderten Zahlungsmodalitäten bei den Kreditoren erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung zum Stichtag 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) sowie das Jahresergebnis vor Steuern stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft dar. Trotz der weiterhin schwierigen Wirtschaftslage, immer noch starken Inflation und den anhaltenden weltweiten Konflikten, konnte die betriebliche Gesamtleistung für 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um ca. 3,9 Mio. € gesteigert werden. Um das weiterhin starke Wachstum zu generieren, wurden hauptsächlich die Fremdleistungen im Verhältnis zu der Gesamtleistung um 9,7 % erhöht- Dagegen konnten die Personalkosten im Verhältnis zu der Gesamtleistung 2022 um 7,8 % reduziert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten auf dem Niveau von 2022 gehalten werden, sodass das ursprünglich geplante Ergebnis vor Steuern für 2023 (0,7 bis 0,9 Mio. €) mit einem Ergebnis vor Steuern von 1,1 Mio. € überschritten werden konnte. 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a) Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Innovationen und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die permanente Weiterbildung unserer Arbeitskräfte sowie die Investition in neue Technologien macht es uns möglich, unseren Kunden als zuverlässiger und langfristiger Partner zur Verfügung zu stehen. Weiterhin geht die Erweiterung unseres Lieferantenstamm mit qualifizierten Lieferanten in best cost countries als auch vor Ort weiter, um die Wettbewerbsfähigkeit abzusichern. Durch den Erwerb der Tochtergesellschaft Amitronics GmbH und das somit erweiterte Leistungsspektrum sehen wir gute Chancen in der Diversifikation unseres Produkt-/Kundenportfolio. b) Risikobericht Die EVO GmbH steht als Partner der Automobilbranche im täglichen Geschäft einer Reihe unterschiedlichster Risiken gegenüber. Marktrisiken Ein sehr großer Anteil der Umsätze, über 95 %, entfallen auf Kunden aus der Automobilbranche, der größte Kunde generiert nahezu 55 %. Dadurch haben die Marktentwicklung in dieser Branche sowie die mittelfristige Bindung unseres wichtigsten Kunden einen wichtigen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung und damit auf das Unternehmensergebnis. Durch den Ukraine-Krieg sind die bereits stark belasteten Lieferantenketten weiterhin stark unter Druck geblieben. Weiterhin belastet die Inflation mit einem Wert in Deutschland von 5,9 % allein im Jahr 2023 die ganze Kostenstruktur und die Verkaufspreise. Die Fahrzeugproduktion in Deutschland von Januar bis März 2024 sank im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf nur noch 1,04 Mio. Fahrzeuge und der darauf anfallende Exportanteil sank ebenfalls um 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Neuzulassungen konnten um 7 % von 2,65 Mio. Fahrzeugen im Jahr 2022 auf 2,84 Mio. Fahrzeuge im Jahr 2023 gesteigert werden. Entgegen den sinkenden Zahlen der letzten Jahre wird der Anstieg der Neuzulassungen in 2023 von Autos mit Benzinmotoren von im Vergleich zum Vorjahr 13 % und von Autos mit Dieselmotoren von 3 % direkte Auswirkungen auf die auf die Neuentwicklung von Fahrzeugen speziell mit Verbrennungsmotor haben. So wurde auch bei unseren Hauptkunden bei der Entwicklung von Fahrzeugmodellen eine Korrektur vorgenommen. Mittels Lean Management, der Spezialisierung unserer Mitarbeiter und der weiteren Digitalisierung unserer Prozesse sehen wir uns gegenüber den Herausforderungen und dem verstärkten Wettbewerb bzw. dem damit verbundenen Preisdruck gut gerüstet. Weiterhin bringt unsere strategische Ausrichtung auf Elektronik-Umfänge, Sitzentwicklung und Simulation schon gute Erfolge mit sich, die sich im Jahr 2024 weiter verstärken werden. Personalrisiken Im Berichtsjahr betrug die Quote der Kündigungen, die von Arbeitnehmern eingereicht wurden, ca. 11,3% und war deutlich über dem Niveau der letzten beiden Jahre. Das resultierte hauptsächlich daraus, dass unser größter Kunde verstärkt in bestimmten von uns betreuten Bereichen Personal aufgebaut und dieses unter anderem bei der EVO GmbH abgeworben hat. Dieser Trend ist in den ersten 4 Monaten des Jahres 2024 komplett zum Erliegen gekommen. Der in der Branche seit längerem vorherrschende Mangel an sehr gut ausgebildeten Fachkräften, speziell im Elektronikbereich, erschwert die Suche nach geeignetem Personal, jedoch konnten wir dem mit geeigneten Recruiting Maßnahmen durch unsere HR-Abteilung entgegenwirken. Dadurch konnten wir den geplanten Hochlauf für die neuen Projekte erreichen. Die verstärkte Nachfrage bei OEMs nach Fachpersonal mit speziellem Wissen hat sich im Jahr 2023 noch stärker erhöht und somit ist auch das Risiko für EVO deutlich gestiegen, gut ausgebildete Mitarbeiter/-innen an Kunden zu verlieren. Die Qualifikation und die Kompetenz unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind auch weiterhin für die EVO GmbH die wichtigste Säule für eine erfolgreiche Zukunft. Deshalb ist die Förderung unserer Mitarbeiter wesentlicher Eckpfeiler und wurde durch den Ausbau sowohl interner als auch externer Schulungsangebote durch den EVO-Campus weiter gestärkt. Um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzutreten, wurden in 2023 die vorhandenen Recruiting Maßnahmen erweitert und vom EVO-Campus das nächste EVO-Nachwuchsprogramm Ende 2023 gestartet und zusätzlich ein spezielles Entwicklungsprogramm für unsere Produktentwickler mit dem Entwicklungsziel Teilprojektverantwortlicher. Es wurden bereits über 50 % der Absolventen des Nachwuchsprogramms aus dem Sommer 2022 in Schlüsselpositionen bei der EVO eingebunden und auch die bei der EVO ausgebildeten Produkt-Designer nach ihrem Abschluss übernommen. IT-Risiken Die EVO GmbH arbeitet sowohl im kommerziellen als auch im operativen Bereich stetig an der Optimierung der IT und es wird die Digitalisierung der Prozesse kontinuierlich weiterentwickelt. Die Anschaffung von neuen Lizenzen, IT-Lösungen, aber auch alle Investitionen in Hardware werden in Hinblick der zukünftigen Anforderungen getätigt. Eine komplette Redundanz des Rechenzentrums bei der EVO GmbH erfolgt mittels gespiegelter Daten auf einem zweiten Server. Zudem sichern Zugangsbeschränkungen den kontrollierten System- und Datenzugang. Preisänderungsrisiken Die Herstellungskosten werden laufend überwacht und an Veränderungen angepasst, um Kostensteigerungen frühzeitig in Preisänderungen in Angebote einfließen zu lassen. Preisänderungsrisiken werden dadurch reduziert. Aufträge in Fremdwährung werden nicht getätigt. c) Prognosebericht Der Prognosebericht gibt eine Abschätzung der konjunkturellen Entwicklung der Gesellschaft wieder. Aufgrund der weiterhin schwierigen Wirtschaftslage speziell in Deutschland, den aktuell weltweiten Konflikten, der Energiepreisentwicklung und der hartnäckig verharrenden Inflation, beurteilt die EVO GmbH die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2024 als angespannt und herausfordernd. Der Grund hierfür ist die Korrektur der Prognosen und Beauftragungen unseres größten Kunden und die erneute Senkung des prognostizierten deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2024 durch den Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen auf nur noch 0,2 %. Darüber hinaus ist die Wachstumsprognose der EU-Kommisision mit 0,8 % für die Eurozone und 0,1 % für Deutschland in 2024 ebenfalls verhalten. Diese Entwicklung konnten wir bereits bei den Auftragseingängen und dem Auftragsbestand der EVO GmbH in den ersten Monaten des Jahres 2024 feststellen. So liegt der Auftragseingang zum 30.04.24 um 22,8 % niedriger im Vergleich zum Vorjahr und auch der Auftragsbestand liegt im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 % niedriger. Der Auftragsbestand hat in den ersten 4 Monaten nur 61 % der geplanten Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2024 erreicht, während in den ersten 4 Monaten des Jahres 2023 bereits 70 % realisiert wurden. Es werden zum Erreichen der gesteckten Ziele entsprechende Maßnahmen vom Management ergriffen und umgesetzt werden. Trotz der aktuellen Unsicherheiten mit den Konflikten auf der Welt und der damit verbundenen weiterhin unsicheren Wirtschaftslage gehen wir aufgrund des geplanten Auftragseingangs und Auftragsbestands für 2024 von einer weiterhin zumindest leicht positiven Entwicklung aus. Wir planen daher für 2024 mit einer betrieblichen Gesamtleistung zwischen 23-25,5 Mio. € und mit einem Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 0,4-0,6 Mio. €. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ausfallrisiken entstehen grundsätzlich durch die mögliche Nichterfüllung von vertraglichen Verpflichtungen seitens der Geschäftspartner. Das Zahlungsausfallrisiko von Kunden unterliegt der ständigen Überwachung und wird durch sorgfältige Bonitätsprüfungen der Geschäftspartner im Vorfeld reduziert. Zudem werden zeitgerecht Abschlagszahlungen gegenüber den Auftraggebern eingefordert. Soweit Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im Berichtsjahr traten keine Forderungsausfälle auf. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt. Das Risiko von Zahlungsstromschwankungen wird durch die Überwachung der vereinbarten Zahlungsziele sowie durch die bestehenden Kreditlinien reduziert. Das Zinsrisiko ergibt sich im Wesentlichen aus der variabel verzinslichen Anlage von flüssigen Mitteln und Finanzschulden. Das Zinsrisiko ist als gering einzustufen, da lediglich langfristige, zinsfixierte Darlehensverträge abgeschlossen wurden und nur über die Kontokorrent-Linie kurzfristige variable Zinsen beansprucht werden. Bei dem Finanzmanagement verfolgt die Gesellschaft, wie auch schon in den vergangenen Jahren, eine sehr konservative Risikopolitik. Jegliche spekulative Geldanlage wird seitens der Geschäftsführung streng vermieden. Zur Sicherung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, welcher permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird.
Oberschleißheim, im Juni 2024 Der Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EVO GmbH, Oberschleißheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EVO GmbH, Oberschleißheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVO GmbH, Oberschleißheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 24. Juni 2024 GKK
PARTNERS Audit GmbH
Alexander Streidl, Wirtschaftsprüfer Patricia Kraushaar, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen insbesondere auf § 328 HGB. |
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