Verwaltungsgesellschaft E. Michaelis & Co. GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvia Martina Heißenbüttel seit 16.7.2025 | Prokura |
Elmar Walter Schätzlein seit 7.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH)ReinbekJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Grundsätze Die IPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH), Reinbek, (Kurz: IPS Reinbek) hat ihren Firmensitz in Reinbek und ist mit der Registernummer HRB 13670 HL in das Handelsregister B des Amtsgerichts Lübeck eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsvorschriften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Es werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB zum Teil in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren (Kundenstamm) abgeschrieben. Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt höchstens zu Anschaffungskosten im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen - bezogen auf den Nenn-/Nominalwert des Anlagegutes - über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Außenanlagen und Gebäude werden über einen Zeitraum von sechs bis sechzehn Jahren, technische Anlagen und Maschinen über einen Zeitraum von vier bis dreizehn Jahren und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung über einen Zeitraum von drei bis zwanzig Jahren abgeschrieben. Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Fremdbezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit (niedrigeren Tageswerten) werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die fertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auchangemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In den Herstellungskosten sind angemessene Teile der Kosten für allgemeine Verwaltung nicht enthalten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für fertige Erzeugnisse und fremdbezogene Waren erfolgte im Rahmen der sog. retrograden Bewertung zum Abschlussstichtag eine Verlustantizipation durch Vergleich des Verkaufserlöses mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Die Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfolgte für Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen. Abschreibungen auf Forderungen wurden in 2023 in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 6) vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert angesetzt. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gem. § 272 HGB. Die Kapitalrücklage betrifft andere Zuzahlungen der Gesellschafter im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Auf eine Abzinsung wurde aufgrund deren kurzfristigen Charakters verzichtet. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags würden ggf. künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt werden, was 2023 nicht erforderlich war. Es liegen nur kurzfristige Rückstellungen vor, welche nicht abgezinst werden. Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die IPS Reinbek war per 31.12.2023 mit 304.000 von 400.000 Geschäftsanteilen zu je € 1 an der Verpackungswerk West GmbH, Inden - Lamersdorf (eingetragen HRB 8346 / Amtsgericht Düren) beteiligt, davon sind 50 % eingezahlt und eingefordert. Die Verpackungswerk West GmbH weist für 2023 ein Eigenkapital von TEUR 304 (Vorjahr TEUR 262) und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 89) aus. Die IPS Reinbek war per 31.12.2023 mit 400.000 von 400.000 Geschäftsanteilen zu je € 1 an der Verpackungswerk Ost GmbH, Berlin (eingetragen HRB 8346 / Amtsgericht Berlin - Charlottenburg) beteiligt, davon sind 50 % eingezahlt und eingefordert. Die Verpackungswerk Ost GmbH weist für 2023 ein Eigenkapital von TEUR -145 (Vorjahr TEUR -123) und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR - 22 (Vorjahr TEUR - 20) aus. Die Anteile an der Verpackungswerk Ost GmbH werden in Ausübung des Bewertungswahlrechts nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB mit einem um TEUR 55 über dem beizulegenden Wert liegenden Buchwert ausgewiesen. Eine außerplanmäßige Abschreibung ist unterblieben, da sich die Gesellschaft im Aufbau befindet und damit ihre geplante Struktur noch nicht gegeben ist. Dadurch fallen in den ersten Jahren Anlaufverluste an. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen, wie im Vorjahr, mit TEUR 79 (Vorjahr TEUR 87) vollständig auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 23) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Rückstellungen wurden für die Prüfung des Jahresabschlusses, für die Steuererklärungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Urlaubsansprüche, Tantiemen sowie die Schwerbehindertenausgleichsabgabe gebildet. Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Sicherungsübereignungen der Warenlager vereinbart. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 140 (Vorjahr TEUR 243) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 150 (Vorjahr TEUR 981) auf sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten ggü Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen mit TEUR 8 (Vorjahr TEUR 2) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
4. Sonstige Angaben Im Januar 2023 wurde der Geschäftsbereich Konfektionierung konzernintern an die TTF GmbH verkauft. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche Erträge aus der Rückzahlung von Darlehen in Höhe von TEUR 173 (Vj TEUR 201) sowie der Weiterleitung der Kosten der Packroboter an die IPS Lamersdorf in Höhe von TEUR 145 (Vj TEUR 0) und dem Verkauf des Geschäftsbereichs Konfektionierung in Höhe von TEUR 175 (Vj TEUR 0). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 163, davon TEUR 0 auf verbundene Unternehmen. Haftungsverhältnisse aus nicht eingeforderten Einlagen bestehen in Höhe von TEUR 152 bei der Verpackungswerk West GmbH und in Höhe von TEUR 200 bei der Verpackungswerk Ost GmbH. Aufgrund der Finanzierung der Gesellschaften durch Darlehen wird derzeit nicht mit einer Einforderung der ausstehenden Einlagen gerechnet. Alleingeschäftsführer der Gesellschaft ist Elmar Schätzlein, Haan. Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wird von den Vorschriften des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Durchschnitt waren im Unternehmen 67 (Vorjahr 96) Arbeitnehmer beschäftigt. (25 Angestellte und 42 gewerbliche Arbeitnehmer). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der E. Michaelis & Co. Holding (GmbH & Co.) KG, Reinbek, einbezogen. Die E. Michaelis & Co. Holding (GmbH & Co) KG, Reinbek, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 512) auf neue Rechnung vorzutragen. Reinbek, den 15. Mai 2024E. SchätzleinIPS Individual Packaging Solutions GmbHEntwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht1.0 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Das Unternehmen ist in der Verpackungsbranche tätig. Neben der Herstellung an eigenen oder angeschlossenen Produktionsstandorten, von Faltkisten und komplexen Mehrwertversand- und Industrieverpackungen aus Wellpappe stellt der Handel von Verpackungen aller Art und die Konfektionierung von Kundenaufträgen ein wesentliches Geschäftsfeld der Gesellschaft dar. Das Vertriebsgebiet ist aufgrund der Frachtkosten auf die norddeutschen Bundesländer, südliche Teile von Dänemark, Berlin und das Berliner Umland beschränkt. Neben einer Vielzahl von Kunden aus der Lebensmittelindustrie gehören alle Partner der Igepagroup, eine der führenden Papiergroßhandelsgruppen in Europa, zu den größeren Kunden der Gesellschaft. Zusätzlich sind große Pharma- und Elektrounternehmen Bestandteil des Kundenportfolios. 1.2 Steuerungssystem Es werden ausschließlich Finanzkennzahlen zur Steuerung der Gesellschaft verwendet. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind der Umsatz sowie das Ergebnis vor Finanzierungskosten und Steuern (EBIT). 2.0 Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Mitglieder des Verbandes der Wellpappen - Industrie (VDW) verzeichneten in 2023 einen um 8,1 % geringeren Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Quelle: Pressemitteilung des VDW vom 25.04.2024). Der Umsatz in 2023 der Unternehmen der Wellpappindustrie sank begleitet von Preisreduktionen für Wellpappprodukte um 13,8 %. Dieser Rückgang ist nach Aussage des VDW neben der stagnierenden Gesamtwirtschaft in 2023 auch den Plänen der Europäische Union geschuldet, in einigen Bereichen bei Transportverpackungen Mehrwegquoten vorzuschreiben. Das Preisniveau für Wellpapp - Rohpapier lag im Jahresvergleich um 13,3 Cent per Quadratmeter unter dem Vorjahreswert, und ist damit deutlich weniger gefallen als die Preissteigerung in 2022. Die Branche konnte die Kostensteigerungen für Rohware, Energie nicht im erforderlichen Maße an die Abnehmer weitergeben, insgesamt sieht der Verband aber eine deutliche Stabilisierung der Preisniveaus. 2.2 Wettbewerb Die wesentlichen Wettbewerber in der Herstellung von Faltkisten aus Wellpappe sind in den Vertriebsregionen vertreten, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die sogenannten integrierten Werke der Wettbewerber (also sowohl die Herstellung der Tafelware als auch die Herstellung der Faltkiste an einem Standort) stellen durch mögliche Vorteile im Produktionsprozess die stärksten Wettbewerber dar. Auf der anderen Seite beschneidet diese Struktur die heute notwendige Flexibilität. Aufgrund der schwachen Nachfrage neigen die integrierten Hersteller dazu, auch Kleinmengen anzunehmen und stellen dadurch verstärkten Wettbewerb dar. Auf der anderen Seite stehen die Verpackungsgroßhändler, die jedoch nur eingeschränkt größere Kundengruppen mit Faltkisten bedienen können. Das Unternehmen profitiert von seinem Servicegrad und der Kombination aus Logistik, Herstellung, Handel und Konfektionierung in dem Markt der Anbieter von Verpackungslösungen. 3.0 Geschäftsverlauf und Lage 3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz ging in 2023 im Vorjahresvergleich um 30 % zurück. Teilweise durch die deutliche Reduzierung der Rohwarenpreise, teilweise aber auch nachfragebedingt. Weitere Kunden konnten dazugewonnen werden, andere Kunden haben deutlich weniger gekauft. Diese Entwicklung ist zum Teil gewollt und durch die strategische Neuausrichtung , die konsequente Ausrichtung auf individuelle Spezifikation mit hohem Veredelungsgrad und der Abkehr von preissensitiven einfachen Standardprodukten bedingt. 3.2 Personal- und Sozialbereich Im Durchschnitt hat die Gesellschaft - Mitarbeiter / -innen 67 beschäftigt, erforderliche Auftragsspitzen in der Produktion wurden mit Leiharbeitern ausgeglichen. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. In der Produktion werden die Mitarbeiter so ausgebildet, dass sie in der Lage sind, die unterschiedlichen Produktionsanlagen bei gleichzeitig hoher Qualität bedienen können. Dennoch gestaltet sich die Beschaffung von Personal am Standort Kiel und am Standort Woltersdorf gleichermaßen schwierig. Aufgrund der insgesamt guten Rahmenbedingungen konnte die Fluktuation trotz der aktuellen Anforderungen am Arbeitsmarkt aber niedrig gehalten werden. 3.3 Umweltschutz Das Thema Umweltschutz hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Erstmals wurden für das Berichtsjahr 2022 ein Nachhaltigkeitsbericht und eine Nachhaltigkeitsbilanz veröffentlicht. Die IPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH) ist in der GRI-konformen Berichtserstattung der E. Michaelis & Co. (GmbH & Co.) KG enthalten. In diesem Bericht werden das Nachhaltigkeitsverständnis und die strategischen Handlungsfelder vorgestellt. Der strategische Fokus liegt darauf, klimaschädliche Emissionen zu reduzieren, eine nachhaltige Beschaffung aufzubauen sowie Konzepte zur Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Damit tragen wir zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen SDG 12 "Nachhaltiger Konsum" und nachhaltige Produktion" und SDG 13 "Maßnahmen zum Klimaschutz" bei. Prozesse werden grundsätzlich und soweit dies möglich ist, hinsichtlich des umweltschonenden Einsatzes von Ressourcen optimiert. Unsere eingesetzten Rohstoffe in der Produktion stammen überwiegend aus dem Wertstoffkreislauf "Recycling". Der Anteil an Rohstoffen auf Recycling - Basis liegt bei etwa 95%. Bei Produkten aus Frischfasern wird auf den Einsatz von FSC-zertifizierten Produkten geachtet. Beim Vertrieb von Handelswaren achten wir auf deren Umweltverträglichkeit. Die Standorte sind FSC® zertifiziert (Lizenzcode: FSC® C120720) und im Multisite-Zertifikat GFA-COC- 02655 FSC enthalten. Die Trennung und Entsorgung von Abfällen wird fachgerecht vorgenommen. Stanzabfälle unserer Kieler und Berliner Fertigung werden zur Wiederverwertung dem Recyclingprozess zugeführt. Das Qualitäts- und Umwelthandbuch legt die Grobstruktur des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems dar, d.h. was unternommen wird, um die Qualität der von den Kunden gewünschten Produkte und Dienstleistungen sowie ökologisch verantwortungsvolles Handeln sicherzustellen. Das Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch beschreibt die Instrumente und Ressourcen zur Erfüllung der Umweltanforderungen, die Aufbau- und Ablauforganisation, betriebliche Zusammenhänge und definiert Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Befugnisse. In den Verfahrens- und Arbeitsanweisungen ist detailliert beschrieben, wie dies erfolgt und welche Formulare zur Hilfe genommen werden. 3.4 Wichtige Vorgänge im Berichtsjahr Zum Jahresbeginn 2023 wurde der Bereich Konfektionierung konzernintern an die TTF GmbH verkauft. Alle Kundenbeziehungen und die Belegschaft sind zur TTF transferiert worden. Diese kleinste Sparte der IPS beschäftigt sich mit Pack- und Umpackdienstleistungen, die mittlerweile kaum noch einen Bezug zu Wellpappprodukten haben. Schwerpunkt der Investitionen war in 2023 am Standort Kiel die Aufrüstung / Nachrüstung einer Druckmaschine und die Pack - Roboter, die IPS für den Standort Lamersdorf finanziert hat. Die Entwicklung hin zu einem flexiblen und zuverlässigen Ansprechpartner für komplexe Mehrwertversand- und Industrieverpackungen soll so weiter zielgerichtet verfolgt werden. Die Sanierung des Grundstücks in Woltersdorf wurde auch in 2023 mit dem Abriss des ehemaligen Kesselhaus und dem Abtragen von Betonplatten auf den Freiflächen fortgesetzt. 3.5 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum Ende des Geschäftsjahres 2023 liegt mit Mio. EUR 8,2 deutlich unter dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 9,7). Während die Sachanlagen als Saldo von Abschreibungen und Investitionen auf dem gleichen Niveau liegen, sind die Vorräte um Mio. EUR 0,8 reduziert. Die Forderungen sind um Mio. EUR 0,3 niedriger, der Kassenbestand ist gleichgeblieben. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 30,8 %. Aufgrund der stabilen Bilanzrelationen und der erwarteten Ergebnisentwicklung ab 2024 wird die Vermögens- und Finanzlage als zufriedenstellend betrachtet. Verzinsliche Darlehen von Unternehmen im Konzernverbund sind per 31.12.2023 auf Mio. EUR 0,2 gesunken. Bankdarlehen valutieren am 31.12.2023 mit Mio. EUR 2,2. Das wesentliche Vermögen der Gesellschaft liegt im Sachanlagevermögen sowie in den Lagervorräten und Kundenforderungen (Umlaufvermögen). Die Liquidität des Unternehmens war im Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt gefährdet und die Gesellschaft war stets in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen zu jedem Zeitpunkt in voller Höhe nachzukommen. 3.6 Ertragslage Das geplante Ergebnis (EBIT) für 2023 wurde, zwar unterstützt durch deutlich geringere Kosten verglichen mit dem Plan, nicht ganz erreicht (Mio. EUR -0,3), und konnte den Vorjahreswert von Mio. EUR 0,3 nicht erreichen. Der Umsatz konnte nicht wie geplant gesteigert werden, -29,4 % zum Vorjahr, und - 29,3 % zum Plan. Diese Budgetverfehlung im Umsatz erklärt sich zu einem wesentlichen Umfang durch den Preisrückgang im Papier bzw. in der Wellpappe, getrieben durch die gesunkenen Preise für die Rohware. Insbesondere in Q4 2023 gab es einen deutlichen Nachfragerückgang durch eine deutliche Kaufzurückhaltung der Endverbraucher und hohe Lagerbestände bei unseren Kunden. Der Materialaufwand ist um 33,5 % gesunken, insgesamt ist der Rohertrag um Mio. EUR 2,5 gesunken. Die Rohertragsmarge hat sich dabei um 0,7 %-Punkte auf 37,4 % erhöht. Die übrigen Kosten, hier insbesondere Lohn- / Gehaltskosten, und Abschreibungen als Folge der Investitionen, sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken insgesamt um 18,0 % zum Vorjahr. Die darin enthaltenen Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken unterproportional um 8,6 % (Frachtkosten & Fremdleistungen Personal). Die Abschreibungen sind um 4,6 % gestiegen. 4.0 Chancen- und Risikobericht sowie Prognose der Entwicklung Die Wellpappenindustrie produzierte zu Jahresende 2023 und zu Beginn 2024 nicht mehr auf dem Niveau von 2021, Bestellvorlaufzeiten sind wieder deutlich unter dem Niveau von 2022 und dem Beginn des Jahres 2023. Die Ende 2023 angedeutete flache Umsatzkurve hat sich in den ersten 4 Monaten 2024 etwas verbessert (+ 2,0 %). Für 2024 erwarten wir einen um Mio. EUR 3,0 (+ 16,5 %) deutlich steigenden Umsatz. Wir erwarten keine weitere Steigerung des Materialaufwands und eine deutliche Veränderung im Produktmix, insgesamt eine steigende Wertschöpfungsquote. Die Rohertragsmarge soll gemäß der Planung um mehrere % Punkte steigen. Das Ergebnis vor Finanzierungskosten und Steuern (EBIT) wird auf einem besseren Niveau als 2023 erwartet. Dabei wird von nur leicht steigenden Kosten für Personal, und steigendem sonstigem betrieblichen Aufwand (Energiekosten) sowie leicht sinkenden Abschreibungen ausgegangen. Grundsätzlich hat sich der Markt auf der Rohstoffseite etwas beruhigt, so dass wir für die nächsten Monate von keinen weiteren Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite ausgehen. Mit unseren Lieferanten pflegen wir eine stabile Partnerschaft, aus der zum jetzigen Zeitpunkt keine Risiken ersichtlich sind. Die andauernde Ukraine - Krise und der Konflikt mit Russland haben immer noch negative Folgen für einige Bereiche. Auch wenn keine für die Branche relevanten Papierhersteller in der Ukraine aktiv sind, so werden anhaltend negative Auswirkungen im Bereich der Logistik und der Energieversorgung erwartet. Wesentliche Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht. Die Kundenforderungen unterliegen einem konsequenten Debitorenmanagement. Einzelrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Liquiditätsrisiken wird durch ein striktes Cash-Management begegnet. Vor dem Hintergrund der Finanzierung durch die Gesellschafter ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit sichergestellt. Es besteht das Risiko, dass Kostensteigerungen für Rohstoffe sowie für Löhne, Energie und Logistik nicht oder nur mit zeitlicher Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden können und hierdurch die Marge reduziert wird. Im Einzel- und insbesondere im Versandhandel stehen die Zeichen in 2024 für Wellpappprodukte eher auf moderates Wachstum und Konsolidierung. Das Unternehmen profitiert mit seinem Servicegrad und der Kombination aus Herstellung, Handel mit Logistik in dem Markt der Anbieter von Verpackungslösungen. Dies ermöglicht es auf individuelle Kundenwünsche einzugehen und auch kleinste Losgrößen zu wirtschaftlich günstigen Konditionen anbieten zu können.
Reinbek, den 15. Mai 2024 E. SchätzleinIPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH)BestätigungsvermerkAn die IPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH), Reinbek PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der IPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH), Reinbek - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPS Individual Packaging Solutions GmbH (vormals: IPS Industrial Packaging Solutions GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 24. Mai 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Sabath, Wirtschaftsprüfer gez. Kaletta, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 17. Juni 2024 festgestellt. |
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