HVB Information Services GmbHLiquidiert
80538 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dr. Seifert seit 10.7.2008 | Prokura |
Pierangelo Mortara seit 10.7.2008 | Geschäftsführer |
Peter Felsch seit 27.10.2003 | Prokura |
Alfred Wurmer seit 27.10.2003 | Prokura |
Gabriele, Ruf seit 19.5.2003 | Geschäftsführer |
Rupert Rabl seit 31.10.2001 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.84% | |
UniCredit S.p.A. | 0.16% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HVB Information Services GmbHMünchenJahresabschluss zum 31.12.2007Lagebericht zum Jahresabschluss 20071. Entwicklung der IT-Dienstleister im Deutschen Finanzdienstleistungssektor und in der HVB GroupDie hohen Anforderungen an die IT blieben auch in 2007 in unserem Marktsegment der Finanzdienstleistungen erhalten, z. B. aufgrund erhöhter aufsichtsrechtlicher Erfordernisse, wegen neuer fiskalischer Anforderungen, wegen Anforderungen aus den Geschäftsbereichen zur Erschliessung neuer Vertriebspotentiale und zur Kostenoptimierung in der Geschäftsabwicklung aber auch und gerade aufgrund der Auswirkungen des sich weiter konsolidierenden europäischen Bankenmarktes. Den dadurch nötigen Innovationen steht unvermindert der Zwang zur Kosteneinsparung bei den Finanzdienstleistern entgegen. Dieser Zwang äußerte sich in der HVB Group 2007 einerseits in erneut reduzierten IT-Budgets andererseits in der Forderung nach weiter sinkenden Verrechnungspreisen der IT. Zusätzlich führte die Integration der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank (HVB AG) in die UniCredit Group zu weiteren Projekten im IT-Umfeld. Insgesamt ist in der HVB Group die Fokussierung von Investitionen und Projektaktivitäten auf Themen mit aufsichtsrechtlichem oder fiskalischem Hintergrund sowie hohem strategischen oder wirtschaftlichen Nutzen zu verzeichnen. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen2.1 Rechtliche Unternehmensstruktur Die HVB Information Services GmbH, im folgenden HVB IS genannt, ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der HVB AG. Die HVB IS gehört damit dem Konsolidierungskreis der UCI Group an. Mit der HVB AG besteht eine umsatz-, körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Zwischen der HVB IS und der HVB AG besteht seit 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag. 2.2 Organisation und Personal Die Aufbauorganisation der HVB IS wurde im dritten Quartal 2007 angepaßt. In den Anwendungsentwicklungseinheiten wird die Kundenstruktur der Auftraggeberseite direkt abgebildet. Damit erreichen wir die nötige Kundenorientierung mittels eines einheitlichen Auftretens gegenüber dem Kunden ("one face to the customer-Konzept"). Die Infrastruktureinheiten agieren als Shared Services Center für alle Kunden. Die 2 Infrastrukturbereiche (Domains) sind verantwortlich für die Erbringung der Infrastruktur-, Produktions- und Betriebsleistungen sowie für die Abwicklung der hiermit verbundenen Projekte. Weitere 3 Domains im Anwendungsentwicklungsbereich erbringen die Leistungen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung und Betreuung von Softwareprodukten stehen. Zusätzlich ist 1 unterstützende Domain als Stabsabteilung für die Bereiche Finanzen/Controlling/Personal und Prozessmanagement eingerichtet. Zum 31.12.2007 hatten wir in Summe 1.322 Mitarbeiter (inkl. 51 Azubis). Am Standort Unterföhring/München beschäftigen wir 1.208 Mitarbeiter, am Standort Hamburg 114 Mitarbeiter (jeweils ohne Azubis). Weitere Standorte wurden nicht unterhalten. Die Fluktuationsrate liegt bereinigt bei 2,8% im Geschäftsjahr (Vorjahr 4,8%) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert. Die folgende Aufstellung verdeutlicht die Verteilung der Mitarbeiter (PE) auf die einzelnen Funktionen:
Sozialleistungen und Gehaltsbestandteile (z. B. vermögenswirksame Leistungen, Leistungsbonuszahlungen) wurden im banküblichem Umfang gewährt. 2.3 DV-Angebote und Produkte Die HVB IS bietet im wesentlichen folgende IT-Dienstleistungen an: Rechenzentrumsdienste Netzwerkdienste Internetdienste Technische Anwenderberatung IT-Infrastruktur-Projekte Anwendungsentwicklung und -integration Software-Anwendungsbetreuung Software-Produktionssicherung Consulting-Projekte im ITnahen Umfeld IT-Schulung und Beratung 2.4 Geschäftsentwicklung der HVB Information Services GmbH Ziel der HVB IS ist nicht die Gewinnmaximierung und/oder die Eigenkapitalbasis zu verbreitern, sondern primär den Konzernunternehmen hochwertige IT-Leistungen zu einem attraktiven Preis zu liefern. Deshalb wird die HVB IS im Konzernverbund nicht als Profit-Center, sondern als Funktionstochter in Form eines Cost Centers geführt. Auch in 2007 konnte die HVB IS zur Kostenreduzierung der HVB Group beitragen. Wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren orientierte sich die Leistungserstellung an einem möglichst effizienten Mitteleinsatz. Als Indikator für den hohen Effizienzgrad beim Einsatz der Ressourcen dient uns der Auslastungsgrad der produktiven Einheiten im Anwendungs-Entwicklungsbereich: Die Auslastung lag in 2007 bei 64,7% (fakturierbare Zeiten bezogen auf die Kalenderarbeitstage p.a.) und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres (66,3%).In den Infrastrukturdomains zeigte sich der hohe Effizienzgrad an der Erfüllung der Synergieziele (deutliche Kostenreduzierung). 2.5 Aktivitäten und Meilensteine im Geschäftsjahr 2007 Die HVB IS hat im Berichtszeitraum IT-Dienstleistungen und IT-Beratungsleistungen überwiegend für Unternehmen der HVB Group erbracht. Dabei wurden im wesentlichen die unter Punkt 2.3 "DV-Angebote und Produkte" genannten Leistungen generiert. Auch im Geschäftsjahr 2007 wurde der weiteren Konversion der HVB-IT in Richtung Internationalisierung der Gesamt-IT des UniCredit-Konzerns besondere Bedeutung geschenkt. Die operativen Aufgaben sowohl auf der Infrastruktur- und Betriebsseite wie auch im Bereich Anwendungsentwicklung und -betreuung waren hiervon nicht beeinflußt. Die Leistungen hieraus konnten auf dem mittlerweile gewohnt hohen Niveau an unsere Kunden erbracht werden (hohe Verfügbarkeit, niedrige Fehlerquote). Im Zuge des Zusammenschlusses von HVB und Unicredit sind im Rahmen der mittelfristigen Planung bis 2008 erhebliche Synergiepotentiale aus der Vereinheitlichung der Leistungserbringung und auch der Zusammenführung einzelner Funktionen der beiden Konzern-IT-Einheiten zu heben. Ein wesentlicher Bestandteil der Synergie-Rechnung ist ein deutlicher Abbau des Personalbestandes. Um diesen sowohl sozialverträglich für die Mitarbeiterseite als auch risikominimiert und ökonomisch tragbar für die HVB IS zu bewirken, wurden auch in 2007 Projekte initiiert. Im Projekt "Auslagerung der PAS" konnte mit der Postbank-Gruppe erfolgreich ein Vertrag zur Verlagerung von Teilen (Zahlungsverkehr) der Anwendungsentwicklung, Anwendungsbetreuung sowie Produktionssicherung abgeschlossen werden. Hier wurden 23,8 aktive Personaleinheiten zum 01.04.2007 von der HVB IS in die Postbank transferiert. Das Projekt "CACEIS" (Auslagerung von Teilen der Wertpapierabwicklung) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Hier wurden 44,1 aktive Personaleinheiten zum 01.12.2007 von der HVB IS in die FMS Bank transferiert. 2.6 Kundenstruktur Die Kunden der HVB IS sind auch weiterhin überwiegend in der HVB Group zu finden (HVB AG: 92,6%, weitere Konzernunternehmen 6%, konzernfremde Kunden [= Drittmarkt] 1,4%), gemessen jeweils am Umsatz. Eine aktive Drittmarktstrategie wird nicht verfolgt. Im Zuge von Umstrukturierungen und Verkäufen von Teilen der HVB Group (Konzernunternehmen/Unternehmensteile) zur Umsetzung der UniCredit-Group-Strategie kommt es jedoch immer wieder dazu, daß am Markt verkaufte Einheiten während einer Übergangszeit noch Leistungen von unserem Unternehmen abnehmen. 3. Ertrags- Finanz- und VermögenslageDie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. 3.1 Ertragslage
Damit wurde das Planvolumen, das mit unseren Auftraggebern vereinbart wurde, erreicht. 441,9Mio. EUR hiervon entfallen auf verbundene Unternehmen und 6,2Mio.EUR auf konzernfremde Kunden. Maßgebliche Steuerungsgröße für die HVB IS ist es, aus dem von der Gesellschafterin vorgegebenen Kostenrahmen ein Maximum an IT-Dienstleistungen für die HVB Group zu erbringen. Effizienz und Kostenoptimierung sind dabei wesentliche Steuerungselemente. Das Ergebnis 2007 vor Gewinnabführung belief sich bei Gesamterträgen von 480,2 Mio. EUR auf 27,1 Mio. EUR, welches im wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit der aktuellen Personal- und Raumsituation zurückzuführen ist. 3.2 Finanzlage In der Firma besteht der Bedarf nach Finanzierung der zu tätigenden Investitionen. Zu diesem Zweck stehen der HVB IS ausreichende Kreditlinien bei der Gesellschafterin zur Verfügung. Im Berichtszeitraum standen zu jeder Zeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. 3.3 Vermögenslage 3.3.1 Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich unverändert auf 0,9 Mio EUR. Die für eine IT-Gesellschaft unserer Größenordnung (gemessen am Umsatz) verhältnismäßig geringe Eigenkapitalausstattung läßt sich aus dem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit unserer Muttergesellschaft erklären. Das positive Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von 27,1 Mio. EUR wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin abgeführt. 3.3.2 Bilanzsumme Die Bilanzsumme beläuft sich auf 205,5 Mio EUR (Vorjahr 222,7 Mio. EUR). 3.4 Investitionen 3.4.1 EDV-Anlagen und Software Resultierend aus der Beauftragung für Service- und Projektleistungen bewegte sich das Neuinvestitionsvolumen im Bereich der EDV-Ausstattung auf verhaltenem Niveau.
Die in 2008 geplanten Basisinvestitionen der HVB IS bewegen sich auf unverändertem Niveau. Die deutliche Erhöhung resultiert aus Sondereffekten wie z.B. der Einführung des Projektes EUROPC (Kauf der Hardware), der erforderlichen Erneuerung des Microsoft-Lizenz Vertrages und des Assettransfers der Selbstbedienungsgeräte von der HVB AG zur HVB IS. 3.4.2 Wertpapiere Zur Insolvenzsicherung ihrer Pensionsverpflichtungen ist die HVB IS Mitglied des Vermögenstreuhänders HVB Trust e.V. Die von dieser Einrichtung treuhänderisch verwalteten Mittel werden unter der Bilanzposition "Finanzanlagen" ausgewiesen. 4. RisikoeinschätzungDie HVB IS erbringt ihre Leistungen überwiegend für Einheiten und Unternehmen der HVB Group. Da die Geschäftsbeziehungen von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit geprägt sind, treten bestimmte Geschäftsrisiken nicht in gleichem Maße wie unter fremden Dritten auf. Aus Sicht des Unternehmens erscheinen die Geschäftsrisiken daher eingrenzbar und beherrschbar, gleichwohl arbeiten wir beständig an der Verfeinerung des Risiko-Controllings. In Summe erkennen wir derzeit keine bestandsgefährdenden oder beeinträchtigenden Tatsachen, die das Unternehmen gefährden könnten. Innerhalb der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hat die HVB IS die folgenden wesentlichen Risiken für sich identifiziert: • Risiken aus IT-Leistungsverpflichtungen • Risiken aus eingesetzten Software-Programmen • Vertrags- und Kostenrisiken • Personalrisiken • Beschaffungsrisiken 4.1 Risiken aus IT-Leistungsverpflichtungen Die HVB IS entwickelt und betreibt kritische Systeme und Anwendungen der HVB Group. Diese müssen permanent zur Verfügung stehen, um den ordnungsgemäßen Betrieb und die Ertragskraft der Konzerneinheiten zu gewährleisten. Um Risiken in diesem Bereich zu minimieren wurden über alle Stufen der Entwicklungs- und Betriebskette Vorkehrungen getroffen: Bereits in der Entwicklungsphase neuer oder weiterentwickelter eigener Softwareprodukte sind einheitliche Vorgaben zum Vorgehensmodell in Projekten, wie auch zu einzuhaltenden Standards (z. B. "SPICE" Software Process Improvement and Capability Determination) verbindlich. Das gleiche gilt für die Integration fremderstellter Software. Projekt-Risiken werden über den zentral geführten Prozess des "Project-Risk-Controlling" frühzeitig erkannt und gehandhabt. Frühzeitig werden die HVB IS-Einheiten, welche die neue Software später betreiben, in den Entwicklungsprozess eingebunden. Diese werden vor Inbetriebnahme mit Notfall- und Wiederaufnahmeplänen ausgestattet. Entsprechende Notfall-Rechnerkapazitäten werden stets vorgehalten. Zur Reduzierung operationeller Risiken wird die Produktion von zwei geographisch getrennten Standorten aus erbracht. Sämtliche Systeme der Produktion und der Infrastruktur werden permanent überwacht und laufend getestet, um potentielle Fehlerquellen zu identifizieren und zu beseitigen. In der HVB IS sind in 2007 keine Krisensituationen aufgetreten. Eine Krisensituation ist konzernintern definiert als wesentliche Störung, die entweder länger als 3 Stunden andauert oder von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die HVB IS ist oder zu einem extrem kritischen Zeitpunkt auftritt. 4.2 Risiken aus eingesetzten Softwareprogrammen Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen in erheblichem Umfang mit Hilfe von im Konzern erstellter Software. Dem hierin latent vorhandenen Fehlerrisiko wird durch intensive Tests nach definierten Qualitätsstandards begegnet. Darüber hinaus werden Notfallpläne für Systemausfälle erstellt. Es ist sichergestellt, daß erst nach der Freigabe durch alle in den Entwicklungsprozess involvierte Fachabteilungen eine Inbetriebnahme der im Konzern erstellten Software erfolgt. Auch von fremden Dritten beschaffte Standardsoftware oder für den Konzern entwickelte Individualsoftware unterziehen wir vor Inbetriebnahme intensiven Integrationstests. Wir setzen ausschließlich Software von Lieferanten ein, deren Produktqualität wir einschätzen und als positiv bewerten können. 4.3 Vertrags-/ Kostenrisiken und finanzielle Risiken Aus den mit unseren Kunden bestehenden Leistungsbeziehungen bestehen folgende wirtschaftliche Risiken: a) In dem über Service-Level-Agreements und feste Zahlungspläne abgewickelten Infrastruktur- und Betriebsteil besteht das Risiko, daß die vertragsgemäß zu erbringende Leistung teurer als geplant ausfällt. Hier schätzen wir das Risiko aus den Erfahrungen der Vergangenheit als eher gering ein, da die geplanten Budgets in Summe eingehalten werden konnten. b) In dem über Projektverträge abgewickelten Bereich der Anwendungsentwicklung besteht nur ein geringes wirtschaftliches Risiko. Zum überwiegenden Teil rechnen wir die Leistungen mit unseren Kunden nach Aufwand ab. In Bezug auf das Auftragsvolumen aus Projekten besteht ein gewisses Auslastungsrisiko, das sich aus Planänderungen der Muttergesellschaft ergeben könnte. Stringentes Projektmanagement, Monitoring der monatlichen Auftragsreichweite und kurzfristige Kündigungsmöglichkeiten in den Beschaffungsverträgen mit externen Dienstleistern wirken hier jedoch hinreichend ausgleichend. Das Auftragsbuch für Projektleistungen in 2008 war zum Jahresende 2007 bereits so weit gefüllt, um unsere Abnahmeverpflichtungen aus dem "New Horizons"-Vertrag mit der IBM FIS GmbH über das gesamte erste Quartal erfüllen zu können. Aufgrund der derzeit erkennbaren Budgetfreigaben durch die zentrale IT-Governance der HVB AG und der im Jahresverlauf weiter zunehmenden Aktivitäten zur IT-Integration mit der Unicredit, gehen wir auch für die verbleibenden Quartale des Jahres 2008 davon aus, die Abnahmeverpflichtung bei gleichzeitig angemessener Auslastung der eigenen Anwendungsentwicklungs- und Projektkapazitäten erfüllen zu können. c) Aus unseren Leistungsbeziehungen mit dem Drittmarkt ergeben sich darüber hinaus teilweise Risiken aus Regress oder Vertragsstrafen. Hieraus resultierende Risikoszenarien sind nicht bedrohlich, da der Anteil unserer Geschäfte mit fremden Dritten anteilsmäßig von untergeordneter Bedeutung ist. d) Die Finanzierung der Investitionen des Unternehmens ist einem Zinsänderungsrisiko der zugrundeliegenden Darlehen ausgesetzt. Diesem begegnet die Gesellschaft durch den zielgerichteteten Einsatz von Zins-Swaps. Die Bewertung erfolgt aufgrund anerkannter Bewertungsverfahren. 4.4 Personalrisiken Die Schnelllebigkeit der Produktzyklen und der anhaltende Wandel der inhaltlichen Anforderungen an die IT halten den Druck auf die Qualität des Mitarbeiter-Portfolios nach wie vor hoch. Wir benötigen auch weiterhin hoch qualifizierte und motivierte Spezialisten im Hardware- und Software-Bereich als auch im Anwendungsentwicklungs- und Projektleitungsbereich. Der IT-Arbeitsmarkt hat sich analog der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur im Berichtsjahr weiter belebt. Darüber hinaus wird der Personalbestand in Richtung der gemeinsamen Zielstruktur mit den anderen europäischen IT-Einheiten der Uni- Credit Group aufzustellen sein. Trotz des bis 2008 noch zu erfüllenden quantitativen Abbauziels für die Gesamtkapazität ist eine ausbalancierte qualitative Entwicklung des Mitarbeiter-Portfolios der einzelnen Competence Center der HVB IS die eigentliche Herausforderung. Die hiermit einhergehende Flexibilisierung und Umschichtung des Personalbestandes unterstützen wir durch unsere gezielte, konsequente Personalentwicklung und ein adäquates Schulungsbudget, sowie durch die Fortführung eines speziellen Qualifizierungsprogrammes. Darüber hinausgehenden Personalbedarf, der restriktiv und selektiv am Markt gedeckt werden muß, realisieren wir wie in den Vorjahren durch unsere bewährt effizienten Personalauswahlverfahren sowie unseren guten Ruf am Arbeitsmarkt und die zusätzliche Attraktivität eines nunmehr internationalen Arbeitsumfeldes. Aus diesem Grund sind wir zuversichtlich, auch künftig unseren Bedarf an qualifizierten IT-Experten im erforderlichen Umfang zu decken. 4.5 Beschaffungsrisiken Die HVB IS investiert in die jeweils neueste und zuverlässigste Hard- und Software. Um Engpässe in der Beschaffung auszuschliessen und optimierte Einkaufsbedingungen zu schaffen, verfolgt die Gesellschaft stets eine "Zwei-Hersteller-Strategie" und bündelt das Beschaffungsvolumen in den Competence Centern mit den Schwester-Rechenzentren im UniCredit-Konzern. Im Bereich der von uns im Betrieb wie in der Entwicklung eingesetzten externen Dienstleister kaufen wir unter Beachtung der Konzernvorgaben und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Konzerneinkauf auf einem nach wie vor kompetitiven Markt ein. Wir planen unsere Investitionsprojekte langfristig und verfügen über ein gewachsenes Beschaffungs-Know-How. Deshalb schätzen wir unsere Beschaffungsrisiken als gering ein. 5. Prognosebericht5.1 Einschätzung der Situation Die Veränderungen in der Konzern-IT und die Einführung eines neuen Servicemodells sowie die Internationalisierung werden die Dynamik in 2008/2009 weiter erhöhen. Die Anforderungen an die HVB IS werden daher noch zunehmen. Dies wird Auswirkungen sowohl auf unsere eigenen Prozesse als auch auf die Inhalte, die wir im Kundenauftrag bearbeiten, haben. Mit dem neuen konzernweit angeglichenen Servicemodell wird die Kostenverantwortung der IT Anforderungen von der Bank zum IT Provider verlagert um damit die Ressourcen in der IT zu bündeln, die Prozesse zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern (z. B. Schnittstellenreduzierung, Übernahme der Verantwortung für das Portfoliomanagement, Aufbau IT Demand Management Funktion, Erstellung/Kauf und Aktivierung von Hard- und Software aus einer Hand). Aufgrund dieser Verlagerung erwarten wir uns einen optimierten Fremdleistungseinkauf und globale Lösungsansätze innerhalb des Unicredit Konzerns. Durch diese standardisierte Leistungserbringung (bestimmter Leistungskatalog und festes Budget) sollen Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen erreicht werden. Derzeit weist unsere Unternehmensplanung für 2008 bei einer Kostenerwartung von 557,6 Mio. EUR ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Der Fortschritt in der Unterzeichnung der Service-Level-Agreements für Betriebsleistungen und Produktionssicherungs- bzw. Anwendungsbetreuungsleistungen liegt im Plan. 5.2 Wesentliche Ziele im Geschäftsjahr 2008 Primärziel des Unternehmens bleibt auch in 2008, unseren Auftraggebern durch frühzeitiges Erkennen und Umsetzung ihrer Anforderungen im IT-Umfeld einen Mehrwert zu schaffen. Dies erreichen wir, indem wir weiterhin effiziente und qualitativ hochwertige Projektarbeiten leisten und eine stabile System- und Infrastrukturumgebung zur Verfügung stellen. Der Aufbau eines Rahmens zur effizienten und partnerschaftlichen Abwicklung der gegenseitig eingegangenen Liefer- und Abnahmeverpflichtungen einerseits wie auch zur Entflechtung der abgegebenen Ressourcen (v. a. Personal) ist zügig zu realisieren. Der Schwerpunkt der Anstrengungen wird dabei darin liegen, den UniCredit-Konzern systematisch und zielgerichtet in Übereinstimmung mit der Strategie zur Weiterentwicklung einer "First Truly European Bank" zu unterstützen. Aufgrund dieser Tatsache starten wir im ersten Quartal 2008 mit der konzernweiten Konsolidierung der IT-Plattformen. Die Datenzentren in Italien und Deutschland werden von 4 auf 3 reduziert und durch ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk miteinander verbunden. Die Zentralrechner der HVB IS und die damit zusammenhängenden Server-Systeme (open systems) werden von München nach Verona verlagert. Diese Verlagerung (Data Center Consolidation (Projekt zMOVE)) wird für das Osterwochenende 2008 vorgesehen. Alle restlichen Server-Systeme (insbesondere MIB) werden in Deutschland lokalisiert. Im Rahmen dieser Strategie planen wir in 2008 die Weiterentwicklung eines einheitlichen Commercial Banking Systems (Projekt EUROSIG) und die Einführung dieser IT-Plattform für die HVB Group im Oktober 2009. Diese gemeinsame Plattform soll die komplexe Systemlandschaft der HVB AG ablösen und dadurch zu einer Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung im IT-Bereich führen. Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit der IT-Gesellschaften innerhalb des Konzerns und der länderübergreifenden Prozeßoptimierung sowie Schnittstellenreduzierung wurde der Grundstein für nachhaltige positive Synergieeffekte in der HVB und der gesamten Gruppe gelegt. Trotz des schwierigen Marktumfeldes ist eine erfolgreiche Umsetzung des MIB Integrationsprogramms geplant. Der Assettransfer (Selbstbedienungsgeräte der HVB AG) in den Anlagebestand der HVB IS wird über einen Investitionskredit finanziert. Die Aufnahme von Krediten im entsprechendem Umfang wurde bereits durch den HVB IS Aufsichtsrat genehmigt. Gleiches gilt für alle geplanten Neuinvestitionen der HVB IS. Investitionen im Hard- und Softwarebereich unterliegen vor dem Hintergrund des reduzierten IT-Budgets der Gesellschaft einem konsequenten Budget-Management-Prozess und werden auf gesenktem Niveau gehalten. Eine detailierte Aufstellung unserer Investitionsplanung findet sich unter dem Abschnitt 3.4 Investitionen. Für Maßnahmen im Zusammenhang mit der Erfüllung des noch verbleibenden Personalabbau-Ziels sind ausreichende Vorsorgemaßnahmen bereits getroffen. Die Gesellschaft wird ohne Sondereffekte wie in 2006 und 2007 (Bildung/Auflösung der Rückstellungen zum Thema Standort und Personal) voraussichtlich in 2008 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Vorkommnisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, liegen nicht vor.
München, den 31.01.2008 HVB Information Services GmbH Klaus Rausch Geschäftsleitung Gabriele Ruf Geschäftsleitung Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
München, 31. Januar 2008 HVB Information Services GmbH Gewinn- und Verlustrechnung 2007
München, 31. Januar 2008 HVB Information Services GmbH Anlagespiegel
ANHANGDie Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Grundsätze der Bewertung und BilanzierungDie Bewertung erfolgte nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsvorschriften. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung zeitanteiliger, planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear im Rahmen der steuerlich zulässigen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Eine Abschreibung auf den niedrigeren Marktwert zum 31. 12. 2007 (TEUR 37.432) wurde nicht vorgenommen, da nicht von einer dauerhaften Wertminderung ausgegangen wird. Der Bestand der unfertigen Erzeugnisse wurde zu Herstellungskosten bewertet. Die Bilanzierung der Forderungen, Verbindlichkeiten und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu Nennwerten bzw. Barwerten. Die Pensionsrückstellungen wurden gem. § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen gemäß den Richttafeln von Professor Dr. Klaus Heubeck mit ihrem Teilwert angesetzt. Wertguthaben der Mitarbeiter für Altersteilzeit wurden nach § 8 Altersteilzeitgesetz durch Hinterlegung von liquiden Mitteln beim Treuhänder (HVB Trust e.V.) gesichert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die in Sicherungsbeziehungen stehenden Zinsswaps wurden nicht ergebniswirksam bewertet. Erläuterungen zur BilanzI. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen mit TEUR 36.983 fast ausschließlich Fondsanteile, die im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) an den Vermögenstreuhänder (HVB Trust e.V.) zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen übertragen wurden. II. Umlaufvermögen Unfertige Erzeugnisse Der Posten betrifft unfertige EDV-Projekte, soweit sie im Rahmen von Werkverträgen erstellt wurden. Abnehmer waren ausschließlich die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG und die UniCredit Global Information Services S.p.A., Mailand. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen bestehen gegenüber dem Gesellschafter Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (TEUR 74.997, davon entfallen TEUR 71.653 auf Guthaben bei Kreditinstituten, TEUR 2.665 auf den treuhänderisch verwalteten insolvenzgesicherten Teil der Altersteilzeitverpflichtungen sowie TEUR 668 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen), der UniCredit S.p.A. bzw. deren jeweiligen Tochtergesellschaften. Alle Forderungen sind kurzfristige Forderungen. Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten beinhaltet den Körperschaftsteuerrückerstattungsanspruch nach § 37 KStG (TEUR 202), Lohnsteuerforderungen, Reisekostenvorschüsse und eine Kautionsforderung. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten zeigt Zahlungen für Aufwendungen künftiger Perioden (TEUR 11.187, davon entfallen TEUR 10.636 auf das Jahr 2008) sowie die Nettogehaltszahlungen für Januar 2008 (TEUR 4.009). III. Eigenkapital Der alleinige Gesellschafter ist die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG. Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 60. IV. Rückstellungen Alle Pensionsverpflichtungen (TEUR 35.972) sind mit dem Teilwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen (TEUR 380) betreffen den Betriebsprüfungszeitraum 1998 bis 2001. Für Restrukturierungsmaßnahmen ist eine Rückstellung von TEUR 8.736 gebildet. Für Rückbaukosten und Standortschließungen wurden Rückstellungen von TEUR 28.184 eingestellt. Darüber hinaus enthalten die sonstigen Rückstellungen Kosten für noch zu zahlenden Leistungsbonus für 2007 (TEUR 10.929), für Jubiläumszahlungen (TEUR 4.726), für Altersteilzeit (TEUR 3.299), für Abfindungen (TEUR 3.441), für rückständigen Urlaub (TEUR 655), für eventuell eintretenden Vorruhestand (TEUR 64), für Beiträge zur Verwaltungsberufsgenossenschaft (TEUR 500), für Zeitguthaben der Mitarbeiter (TEUR 903), für Prüfungskosten des Jahresabschlusses (TEUR 131), für ausstehende Fremdleistungsrechnungen (TEUR 2.783), für drohende Verluste aus einem Zinsswap (TEUR 1.693) und für sonstige Aufwendungen (TEUR 2.867). V. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 80.682 innerhalb eines Jahres fällig. Für die Verbindlichkeiten sind keine Pfandrechte oder ähnliche Rechte bestellt.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 38.963 gegenüber dem Gesellschafter Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG enthalten. Davon entfallen auf die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG TEUR 27.107. Für Eurokredite der HVB Luxembourg S.A. in Höhe von TEUR 34.963 wurden zur Zinsabsicherung Forwardswaps abgeschlossen. VI. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten zeigt Zahlungseingänge für Erträge künftiger Perioden. Davon betreffen das Jahr 2008 TEUR 405. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
Sie stammen überwiegend von der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG und der UniCredit S.p.A. sowie deren jeweiligen Tochtergesellschaften. 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen Die Bestandsveränderungen ergeben sich aus der Bestandsbewertung zum 31.12.2007. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. weiterberechnete Aufwendungen (TEUR 449), vereinnahmte Kfz-Kosten (TEUR 120), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 27.131), periodenfremde Erträge (TEUR 3.889) sowie Buchgewinne aus Anlagenabgängen (TEUR 15). 4. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für bezogene Leistungen im Zusammenhang mit erbrachten Projektleistungen. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Enthalten sind u.a. Miete und Wartungskosten von EDV-Anlagen, Kosten für Datenleitungen, Telekommunikationskosten, Honorare für externe Beratungsleistungen, Mietkosten für die angemieteten Räume und die damit verbundenen Nebenkosten sowie Kosten für Dienstleistungen des Gesellschafters. 6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens In dieser Position finden sich die Erträge aus den im Rahmen des CTA angelegten Fondsanteilen. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Position enthält überwiegend Zinserträge für das laufende Bankkonto und Festgeldzinsen. 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Ausweis betrifft überwiegend den Gesellschafter Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG sowie Eurokreditzinsen der HVB Luxembourg S.A.. Für die Bewertung eines Zinsswap sind TEUR 1.693 enthalten. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Es handelt sich um den Aufzinsungsbetrag eines Körperschaftsteuerguthabens aus vororganschaftlichen Geschäftsjahren. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 22.808 p.a. mit unterschiedlichen Restlaufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Es bestehen Wartungsverträge für Software und EDV-Anlagen sowie Leasingverträge in Höhe von TEUR 51.759 p.a. Darüber hinaus besteht eine Verpflichtung zur Leistungsabnahme in Höhe von TEUR 42.030 gegenüber der IBM FIS GmbH für den Zeitraum vom 1.1.2008 bis 31.12.2009. 11. Derivate Finanzinstrumente Gemäß § 285 Nr. 18 HGB bestanden zum Bilanzstichtag derivate Finanzinstrumente in Form von Zinssicherungsgeschäften und ein Constant Maturity Swap. Die Geschäfte wurden ausschließlich mit dem Gesellschafter abgeschlossen und sind nicht börsennotiert. Zum Stichtag weisen die nach den an den Finanzmärkten etablierten Bewertungs-Modellen ermittelten Swaps folgenden Marktwert aus:
Für den negativen Marktwert des Constant Maturity Swap wurde eine Rückstellung gebildet (TEUR 1.693). 12. Jahresergebnis Das Geschäftsjahr schließt mit einem positiven Ergebnis von Euro 27.106.580,07 (im Vorjahr mit einem negativen Ergebnis von Euro 8.325.715,70) ab. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis an den Gesellschafter Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG weitergereicht. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2007 wurden durchschnittlich 1.437 Mitarbeiter beschäftigt (davon 46 Auszubildende). Am 31.12.2007 waren in Hamburg 114 und in München 1.208 Mitarbeiter beschäftigt. Organmitglieder Geschäftsführung Frau Gabriele Ruf, Starnberg, Managing Director Herr Klaus Rausch, Stuttgart, Managing Director Die Gesellschaft macht von der Wahlmöglichkeit des § 286 Abs.4 HGB Gebrauch, die Geschäftsführerbezüge nicht anzugeben. Aufsichtsrat Herr Matthias Sohler, COO-Vorstand der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG - Vorsitzender Herr Rolf Friedhofen, CFO-Vorstand der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG - stellvertretender Vorsitzender Herr Massimo Milanta, Head of Integration and Architecture UniCredit S.p.A. Herr Robert Zadrazil, COO Global Banking Services der Bank Austria Creditanstalt AG Herr Udo Hobusch, Arbeitnehmervertreter - bis 5. 7. 2007 Herr Eduard Rittinger, Arbeitnehmervertreter Herr Michael Landahl, Arbeitnehmervertreter - seit 5. 7. 2007 Die Mitglieder des Aufsichtrates erhielten für Ihre Tätigkeit keine Bezüge. Angaben zum Mutterunternehmen Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Ziff. 14 HGB ist die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Am Tucherpark 16, 80538 München, eingetragen beim Amtsgericht München, HR B Nummer 42148. Die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG hält 100% an unserer Gesellschaft. Deren Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Konzernabschluss der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG wird in den Konzernabschluss der UniCredit S.p.A., Mailand, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist erhältlich bei der UniCredit S.p.A., Via Minghetti, 17, 00187 Rome, Italien.
München, 31. Januar 2008 HVB Information Services GmbH Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HVB Information Services GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 27. Februar 2008 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft
Pfeiffer, Wirtschaftsprüfer Schuster, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATESDer Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2007 regelmäßig über die Entwicklung der Gesellschaft sowie über wesentliche Geschäftsvorfälle unterrichtet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 und der Lagebericht sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert worden. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sind von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für das Kreditwesen mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft und mit einem uneingeschränkten Testat versehen worden. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsergebnis Kenntnis genommen. Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes durch den Aufsichtsrat wurde vorgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Jahrsabschluss und den Lagebericht gebilligt und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss festzustellen und der Geschäftsführung Entlastung zu erteilen.
München, den 05. März 2008 HVB Information Services GmbH Matthias Sohler, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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