Stricker Geschäftsführungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tim Niklas Stricker seit 12.2.2021 | Geschäftsführer |
Markus Tack seit 4.6.2019 | Geschäftsführer |
Jan Hendrik Stricker seit 4.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fichtner & Schicht GmbHSchlangenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 31.12.2023Fichtner & Schicht GmbH, SchlangenGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Fichtner & Schicht GmbH ist ein führendes Produktionsunternehmen, das seit 50 Jahren durch die Kombination von chemischen und mechanischen Verfahren hochwertige Werkzeuge, Formen und Produkte für verschiedene Branchen herstellt. Im Zentrum ihrer technologischen Plattform steht die Galvanoformung. Mit einem umfassenden Serviceangebot, das zusätzliche Produktionsverfahren, Beratung und Potenzialanalysen umfasst, begleitet das Unternehmen seine Kunden von der Machbarkeitsprüfung bis zur erfolgreichen Projektabwicklung und Produktfertigstellung. Dank der einzigartigen Kombination verschiedener Technologien kann die Fichtner & Schicht GmbH die anspruchsvollsten und hochwertigsten Werkzeuge und Bauteile herstellen. Diese finden vor allem in der Automobil- und Luftfahrtindustrie Anwendung. Ein nach EN9100 und ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem, langjährige Erfahrung und kontinuierliche Verbesserungen zeichnen die Fichtner & Schicht GmbH aus. Zu ihren Kunden zählen namhafte Unternehmen aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie. 2. Forschung und Entwicklung Durch die kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse in allen Bereichen stellen wir nicht nur langfristig die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sicher, sondern steigern auch dauerhaft unsere Wettbewerbsfähigkeit. Dabei legen wir besonderen Wert auf Qualität. Im Jahr 2023 haben wir zudem erhebliche Fortschritte bei der Reduktion von klimaschädlichem CO 2 erzielt. Geplante innovative Projekte wurden gezielt und systematisch umgesetzt, mit dem Ziel, auch in Zukunft erfolgreich Produkte auf dem Mobilitätsmarkt zu platzieren. Darüber hinaus haben wir weitere Kunden im Sondermaschinenbau gewonnen und erfolgreich Projekte abgeschlossen. I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands preisbereinigt um 0,3% gesunken. Dies markiert eine Rezession, die auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise und hohe Inflation zurückzuführen ist. (Quelle:
680074007400700073003a002f002f007700770077002e00640065007300740061007400690073002e00640065002f
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Die deutsche Automobilindustrie verzeichnete im Jahr 2023 ein Produktionsvolumen von 4,1 Millionen Fahrzeugen, was einem Anstieg von 18% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz dieses Wachstums liegt die Produktion immer noch 12% unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. (Quelle: 680074007400700073003a002f002f007700770077002e007600640061002e00640065002f00640065002f007000720065007300 730065002f005000720065007300730065006d0065006c00640075006e00670065006e002f0032003000320034002f0032003400 30003100300034005f0050004d005f0050006b0077005f00500072006f00640075006b00740069006f006e0073007a0061006800 6c0065006e005f00440065007a0065006d006200650072005f0032003000320033000000VDA, Automobilproduktion 2023) Die Transformation der Luftfahrt- und Automobilindustrie bleibt vielschichtig. Die Produktion und Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen nehmen weiter zu. Der "European Green Deal" stellt eine große Herausforderung dar und soll Europa bis 2050 klimaneutral machen. Ab 2030 werden die EU-Klimaziele verschärft, was auch die Neuzulassungen von PKWs beeinflussen wird. Die Luftfahrtindustrie zeigte im Jahr 2023 eine deutliche Erholung und übertraf sogar die Werte von 2019. Der Umsatz der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie stieg auf 46 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 18% gegenüber 2022 entspricht. (Quelle:
680074007400700073003a002f002f00640065002e00730074006100740069007300740061002e0063006f006d002f007300740
06100740069007300740069006b002f0064006100740065006e002f007300740075006400690065002f0031003200330033003
3002f0075006d00660072006100670065002f0075006d007300610074007a0065006e0074007700690063006b006c0075006e
0067002d006400650072002d006c007500660074002d0075006e0064002d007200610075006d006600610068007200740069
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2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2023 war die Auslastung in unserem Betrieb wieder zufriedenstellend. Der Gesamtleistung lag im Jahr 2023 7% über dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2023 wurde unsere Organisationsstruktur in den Bereichen Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Umweltanforderungen weiter an die gestiegenen Ansprüche unserer Kunden angepasst. Grundsätzlich fakturieren wir sämtliche Geschäfte in Euro. Aufgrund langjähriger Geschäftsbeziehungen werden jedoch auch einzelne Geschäfte in US-Dollar abgewickelt. Die Wechselkursschwankungen im Jahr 2023 beliefen sich auf etwa 3,64% (der Wechselkurs betrug am Jahresanfang 2023 EUR/USD: 1 zu 1,0667 und am Jahresende 1 zu 1,0467). Ein starker Einfluss auf die Produktionskosten ergibt sich aus der Rohstoffpreisentwicklung, insbesondere von Nickel. Der Nickelpreis ist im Jahresverlauf 2023 um knapp 24% gesunken. Auch im Jahr 2024 ist der Kurs bisher weniger volatil und hält sich auf einem Vorkrisenniveau. Der Wareneinsatz ist mit 15,7% der Gesamtleistung konstant geblieben, die Fremdleistungen sind um 3% auf 11% gefallen. In Summe hat dies zu einem leichten Rückgang des Materialaufwandes auf 27% der Gesamtleistung geführt. Vermögens- Finanz- und Ertragslage Der Rohertrag liegt aufgrund der erhöhten Gesamtleistung und des Materialeinsatzes rd. 392 TEUR über dem Vorjahreswert i.H.v. 8.298 TEUR. Dazu wurde der Personalaufwand von 4.381 TEUR auf 4.930 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen auch über Vorjahresniveau. Weitere Kosten wie Fahrzeugkosten und Instandhaltungskosten sind anteilig der Gesamtleistung gestiegen. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 24% vermindert. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund gestiegener Zinserträge um 493 TEUR erhöht, so dass sich das Ergebnis vor Steuern um 1.339 TEUR reduziert hat. Das Steuerergebnis beträgt - 485 TEUR und beinhaltet hauptsächlich die Ertragssteuerbelastung des Jahres 2023. Der Jahresüberschuss ist aufgrund der dargestellten Entwicklungen imJahr2023 auf 1.167 TEUR (Vorjahr: 1.074 TEUR) gestiegen, Die liquiden Mittel, die sich im Wesentlichen aus Bankguthaben zusammensetzen, haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 255 TEUR verringert. Der vereinfachte Cash-Flow, d.h. die Summe aus Jahresüberschuss und Abschreibungen, beträgt TEUR 1.380 (1.284 TEUR in 2022). Alle eingegangenen finanziellen Verpflichtungen konnten termingemäß bedient werden. Es wurden keine Bankkredite oder sonstige Kredite beansprucht. Ziel ist es, langfristig die für das Wachstum erforderlichen Mittel aus eigener Kraft zu erwirtschaften. Investitionen dienen der Fichtner & Schicht GmbH in erster Linie zur Optimierung der Geschäftsprozesse. So werden Anlagen stetig verbessert, Personal geschult und die Produktion an Kundenbedürfnisse angepasst. Die Investitionsplanung konzentrierte sich somit im Jahr 2023 verstärkt auf die Optimierung von Produktionskapazitäten am langfristig angemieteten Produktionsstandort in Schlangen. Das Gesamtvermögen nahm im Vergleich zum Jahr 2022 um 6.069 TEUR ab. Das Vorratsvermögen sank im Vergleich zum Jahr 2022 um 182 TEUR, im Wesentlichen im Bereich der unfertigen Erzeugnisse. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 340 TEUR. Der aktivische Unterschiedsbetrag aus der Saldierung der Pensionsrückstellung mit Rückdeckungsguthaben, erhöhte sich zum Vorjahr um 75 TEUR. Die Eigenkapitalquote befindet sich zum Stichtag mit 76% auf einem hohen Niveau. Die Rückstellungen belaufen sich auf 914 TEUR und erhöhten sich im um 286 TEUR. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Betriebsergebnisses. Im Jahr 2023 betrug das Betriebsergebnis 1.316 TEUR (Vorjahr: 1.736 TEUR). Gesamtaussage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten, sowie die Rückstellungen sind durch das Umlaufvermögen gedeckt. Das Betriebsergebnis ist im abgelaufenen Jahr trotz Anstieg der Gesamtleistung rückläufig gewesen, dennoch ist die Vermögens-, Finanzlage weiterhin als positiv einzuschätzen. III. Zweigniederlassungen Die Fichtner & Schicht GmbH verfügt neben dem Hauptsitz in Schlangen über keine weiteren Niederlassungen. IV. Prognosebericht Da wir bereits im Jahr 2022 einen Zuwachs der Auftragseingänge spüren konnten, haben wir im Jahr 2023 erwartungsgemäß eine Gesamtleistungssteigerung verzeichnen können. Auch im Jahr 2023 waren die Auftragseingänge zufriedenstellend, dies wird sich positiv auf den Umsatz 2024 auswirken. Wir planen 2024 mit einer ähnlichen Gesamtleistung wie 2023, was jedoch bei den dauerhaft gestiegenen Preisen nicht unserem Anspruch genügt. Die schlechten Preise, besonders im Automotivbereich, spiegeln die angespannte Situation wider, leider können wir notwendige Preissteigerungen nicht im vollen Umfang durchsetzen. Es existieren noch immer unberechenbare Faktoren. Die Entwicklung des Krieges in der Ukraine ist unvorhersehbar und der allgemeine Zustand der Automotivindustrie ist beunruhigend. Jedoch reagieren wir bereits auf diese Faktoren und konnten bisher mit durch unsere Fertigungstiefe, unserem Kundenkreis und der CO 2 Reduktion gute Antworten liefern. Viele europäische Kapazitäten sind bereits nach China verlagert worden, sodass unser Umsatz in der Automobilbranche stark gesunken ist. Die Regierung bestimmt tiefgreifend die Wirtschaft im Land. Wir reagieren mit der Entwicklung weiterer Produkte und der Stärkung anderer etablierter Bereiche, z.B. dem Luftfahrtzweig. Auch der Absatzmarkt Automotiv in Europa ist aktuell am schwanken, da dieser für uns einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis hat, beobachten wir diese Entwicklung kritisch und hinterfragen unsere strategischen Entscheidungen auch in Bezug auf diese Veränderung. Die Veränderung der Mobilität wird ebenfalls einen Einfluss auf das konventionelle Werkzeuggeschäft haben. Der Trend geht langfristig vom Individualverkehr weg, Mobilität wird nicht mehr ausschließlich mit dem PKW verknüpft. Auch könnte durch die Verschiebung des Hauptaugenmerks auf CO 2 der Qualitätsanspruch der Kunden sinken. Nichtsdestotrotz sehen wir weiterhin einen Markt für hochwertiges Interieur. Die Wettbewerbsfähigkeit wird in Zukunft neben Preis und Qualität auch durch einen geringen ökologischen Fußabdruck definiert - daran arbeiten wir intensiv und investieren in das Ziel der CO 2 Neutralität. Unsere Produktionshallen wurden mit weiteren PV-Anlagen ausgestattet, außerdem haben wir im Jahr 2023 eine Freiflächen PV-Anlage in Betrieb genommen. Beim Einkauf wird vorwiegend CO 2 neutrale Energie erworben und der Verbrauch wird durch eine Modernisierung der Produktion reduziert. Im Luftfahrtbereich bieten moderne Mobilitätskonzepte viele Chancen. Der Bereich zeichnet sich besonders durch lange kontinuierliche Kooperation aus. Angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine und der weltweit zunehmenden protektionistischen Wirtschaftspolitik können jederzeit Ereignisse eintreten, die zu abrupten Veränderungen der Marktbedingungen führen. Es ist entscheidend, Antworten auf diese globalen Herausforderungen zu finden. Technologische Fortschritte sind notwendig, um die Position Deutschlands und Europas auf dem Weltmarkt zu sichern. Dies erfordert erhebliche Entwicklungsaufwände, aber auch verlässliche Partner, Zusammenhalt und ein gemeinsames Ziel sind für den langfristigen Erfolg unerlässlich. Innovation, kontinuierliche Verbesserung und Kreativität bleiben für unser Unternehmen von existenzieller Bedeutung. Der Erfolg des kommenden Geschäftsjahres hängt stark von den oben genannten wirtschaftspolitischen Themen ab. Wir erwarten für das kommende Jahr insgesamt einen gleichbleibenden Umsatz. Durch weitere Standbeine und Fortschritt wollen wir mittelfristig unsere Umsatzentwicklung stabilisieren. Wir erwarten im Laufe der Jahre 24/25 viel Bewegung im Automobilmarkt und somit große Schwankungen. Wir rechnen im Automobilbereich im Jahr 2024 mit weniger Umsatz als im Jahr 2023. Durch kontinuierliche Maßnahmen sowie schnelle und flexible Anpassungen an sich verändernde Gegebenheiten prognostizieren wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die Jahre 2024 und 2025. V. Chancen- und Risikobericht Die branchenspezifischen Risiken der Automobil- und Luftfahrtindustrie haben direkte Auswirkungen auf die Fichtner & Schicht GmbH. Aktuelle Ereignisse und Stimmungen beeinflussen somit unseren Geschäftsverlauf. Da unsere Produkte unabhängig vom Antriebssystem sind, können wir weiterhin unsere Werkzeuge und Produkte in der Automobil- und Luftfahrtindustrie platzieren. Wir stehen den durch den technologischen Wandel bedingten Veränderungen von Formen und Designs offen gegenüber und unterstützen unsere Partner bei der Umsetzung dieser Anforderungen. Auch in der Luftfahrt werden zunehmend alternative Systeme erforscht und verschiedene Flugobjekte für diverse Anwendungsbereiche entwickelt. Hier sind wir Partner für den effektiven Schutz beweglicher Bauteile und Hersteller von Werkzeugen für die Produktion von Leichtbauteilen. Liefertreue, Produktionssicherheit und Verlässlichkeit werden für unsere Kunden immer wichtiger. Lieferanten und Geschäftsbeziehungen werden genauer geprüft und hinterfragt. Dies bietet uns als mittelständisches Familienunternehmen mit hoher Eigenfertigung und soliden Finanzzahlen eine große Chance, ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen mit hoher Zuverlässigkeit anzubieten. Da die Fichtner & Schicht GmbH weltweit Kunden beliefert, beobachten wir diese Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit. Dies birgt auch Risiken für unser Unternehmen. Der Standort Deutschland bleibt für uns weiterhin zentral, jedoch spüren wir eine Verschlechterung der Standortbedingungen. Da wir einen großen Teil unseres Umsatzes im Ausland erwirtschaften, mindern die gestiegenen Energie- und Personalkosten in einem internationalen Umfeld unsere Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig ist die hohe Internationalisierung ein Vorteil, da die Märkte im Ausland stärker wachsen als in Deutschland. Wir begegnen diesen Risiken, indem wir unsere Kernkompetenzen und die Vorteile des Standorts nutzen und unseren Fokus somit auf die fortlaufende Verbesserung unserer Qualität und die Erweiterung unseres Produktportfolios richten. Die genannten Risiken betreffen Kunden weltweit, und drohende Zölle und Bürokratie beeinflussen den Export unserer Güter. Ein systematisches Wegfallen ausländischer Kunden ist bisher jedoch nicht erkennbar. Aufgrund der weltpolitischen Situation und der unter "Geschäftsverlauf und Lage" dargestellten Wechselkursänderungen gilt es, Währungsrisiken zu minimieren. Beim Rohstoffeinkauf ist ein strategischer, langfristiger Ansatz notwendig und war auch in der Vergangenheit gängige Praxis. Aktuelle Themen wie der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal und die Digitalisierung bleiben relevant. Fachpersonal wird bei uns unter anderem im eigenen Haus aus- und weitergebildet. In Bezug auf die Digitalisierung arbeiten wir intensiv an einer besseren Vernetzung mit unseren Kunden und Zulieferern und nehmen das Thema Datensicherheit sehr ernst. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Schlangen, den 19. August 2024 gez. Jan Stricker gez. Markus Tack gez. Tim Stricker BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der Fichtner & Schicht GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften gem. § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert worden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche ausweispflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden, Erträge und Aufwendungen enthalten. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema. Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB durchgeführt worden. Bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Anwendung: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (pro rata temporis), bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen der abnutzbaren Gegenstände des Anlagevermögens erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen des Berichtsjahres wurden nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einem Netto-Einzelwert von Euro 800,00 unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten übereinstimmend mit steuerrechtlichen Bestimmungen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Kleinbauteile wurden Festwerte gebildet. Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen am Abschlussstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden grundsätzlich zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die einzubeziehenden Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassenmittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert berücksichtigt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital bzw. Stammkapital der Gesellschaft beträgt Euro 100.000,00. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 1,82 %, erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0%, zugrunde gelegte Sterbetafeln sind die Heubeck-Richttafeln 2018. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen und sonstigem Deckungsvermögen wurden unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 bewertet. Der Ausweis erfolgt unter dem Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 266 Abs. 20 Buchst. E HGB). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 93.097,12 (Vorjahr Euro 73.512) der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt. Langfristige Rückstellungen werden zum Barwert unter Anwendung der laufzeitadäquaten Abzinsungssätze gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bewertet. Voraussichtliche, erst in der Zukunft sich bis zur Erfüllung der Verpflichtung auswirkende Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Rückstellungen sind mit dem erwarteten Betrag ihrer Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet worden. Sie berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: - Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 752.963,39 Euro (Vorjahr: 8.197.500,27 Euro) Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Angaben sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr In dem Gesamtbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstiger Vermögensgegenstände sind Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von enthalten: - Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 1.537,69 (Vorjahr Euro: 3.474,88) Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 849.712,51 (Vorjahr: Euro 7.503.574,52). Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag in Höhe von 5.338.009,88 Euro einbezogen. Angaben zu Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr betragen T €1.069(Vorjahr: T€ 1.087). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T € 0 (Vorjahr: T€ 0). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betragen T € 0 (Vorjahr: T€ 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 9 (Vorjahr T€ 0). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: - aus Miet-/Pachtverträgen über Grundstücke sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von Euro 642.703 p.a. mit Laufzeiten von bis zu vier Jahren - aus Leasingverträgen für Kfz in Höhe von Euro 38.781,50 p.a. Die finanziellen Verpflichtungen liegen im branchenüblichen Rahmen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Währungsumrechnung in Euro Die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus Währungsumrechnungen betragen Euro 63.748,43 (Vorjahr Euro 72.566,59). Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen Euro 33.983,75 (Vorjahr: 59.590,67). Angaben zur Abzinsung Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen aus der Abzinsung in Höhe von Euro 4.500,00 (Vorjahr: Euro 10.200,84). Erläuterung der Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung: Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung handelt es sich im Einzelnen um periodenfremde Erträge in Höhe von 257.526,95 EUR Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 13.696,73 (Vorjahr: Euro 4.624,94). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 306.349,45 (Vorjahr: Euro 43.352,05). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 9.165,60 (Vorjahr: 0,00). Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen der Geschäftsführung an: Herr Tim Stricker (B. Eng.), Herr Jan Stricker (B. Sc.), Herr Dipl.-Kfm. (FH) Markus Tack. Gesamtbezüge der Organe / der früheren Organe Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung bzw. der ehemaligen Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung hat in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vorgeschlagen: Der verbleibende Jahresüberschuss nach Vorabausschüttung wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Schlangen, den 19. August 2024 gez. Jan Stricker gez. Markus Tack gez. Tim Stricker sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fichtner & Schicht GmbH, Schlangen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fichtner & Schicht GmbH, Schlangen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fichtner & Schicht GmbH, Schlangen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detmold, den 23.10.2024 dhs
GmbH
gez. Alexander Demant, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Wehrmann, Wirtschaftsprüfer |
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