Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und Fernsehprogrammen
Meter Group GmbH
Mettlacher Straße 8, 81379 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Pertassek seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Meter Group Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meter Group GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Bilanz zum 31. August 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2022 bis 31. August 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023Meter Group GmbH (vormals: Meter Group AG), MünchenI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Meter Group GmbH (vormals: Meter Group AG) hat ihren Sitz in München und wird beim Registergericht München unter HRB 284388 (vormals: HRB 223356) geführt. Die Gesellschaft wurde durch Formwechselbeschluss und Eintragung in das Handelsregister von einer Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung geändert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 264 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AKTIVA Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisnachlässen bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 1.000,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr vollabgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Die Bewertung zu Anschaffungskosten erfolgt dabei grundsätzlich zu durchschnittlichen Einstandspreisen (§ 256 S. 2 i.V.m. § 240 Abs. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs, d.h. zum Euroreferenzkurs, am Abschlussstichtag gem. § 256a Abs. 2 HGB bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). PASSIVA Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zu dem der vergangenen sieben Jahre gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 25.228,00 (Vorjahr: 50.394,00 EUR). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). III. Angaben zur Bilanz Stammkapital/Grundkapital Die Gesellschaft ist durch Formwechselbeschluss vom 26. April 2023 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gewechselt. Das bisherige Grundkapital der Gesellschaft war eingeteilt in 50.000 Stückaktien mit einem Nennbetrag von EUR 1 je Stückaktie. Mit dem Formwechsel beträgt das Stammkapital EUR 50.000,00. Gewinnrücklagen Die gesetzlichen Rücklagen sind vollständig dotiert und wurden aufgrund des Formwechsels in andere Gewinnrücklagen umgegliedert. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Bewertung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: 88.099,10 EUR) haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Der Gesamtbetrag der Besicherten Verbindlichkeiten beträgt 843.750,00 EUR und umfasst die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf jährlich rund 360 TEUR. Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit Restlaufzeiten am Bilanzstichtag von rund 3 Jahren. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Position Sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus der Währungsumrechnung von 116.702,93 EUR (Vorjahr: 118.379,94 EUR). Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 109.683,45 EUR (Vorjahr: 115.572,14 EUR). Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhaltet Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 6.266,00 (Vorjahr: EUR 41.464,00). V. Sonstige Pflichtangaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrug 44 (Vorjahr: 64). Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert von Diplom Ingenieur Thomas Pertassek geführt. Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten während des abgelaufenen Geschäftsjahrs bis zur Auflösung des Aufsichtsrats am 10. Mai 2023 folgende Mitglieder an:
ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 579.612,51 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zum Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Meter Group GmbH, München wird in den Konzernabschluss der METER Group Inc., Pullman, WA (USA), einbezogen. Die METER Group Inc. Stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.
München, den 30. Oktober 2023 Thomas Pertassek Entwicklung des Anlagevermögens 2022/23
Lagebericht Geschäftsjahr 2022/23Meter Group GmbH (vormals: Meter Group AG)MünchenI. Grundlagen des Unternehmens A. Geschäftsmodell Die METER Group GmbH (vormals: Meter Group AG) ist ein Unternehmen, das in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Messgeräten zur Ermittlung von physikalischen Kenngrößen im Boden, in der Luft und in Pflanzen. Ziel ist es dabei, unseren Kunden eine immer genauere Vermessung der knappen Ressourcen Boden und Wasser im Atmosphäre-Pflanzen-Boden Kontinuum zu ermöglichen. Der Fokus wurde dabei in den vergangenen Jahren weg von risikobehafteten kundenspezifischen Großprojekten und hin auf den großflächigen Vertrieb von Sensorik und Bodenlaborgeräten gelegt. Das Produktportfolio umfasst dabei Feldsensoren, Laborgeräte, Anwendungssoftware und Zubehör. Zum 31. Januar 2023 wurde der Geschäftsbereich Food (Lebensmittel) veräußert und daher in der Meter Group GmbH nicht weiter fortgeführt. B. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung der METER Group GmbH sind in zwei unabhängige Teams gegliedert. Während METER Research (Forschung) Märkte evaluiert, Geschäftsmodelle testet und innovative Verfahren und Methoden auf ihre Eignung für neue Lösungen und Produkte prüft, setzt METER Development (Entwicklung) diese in innovative Lösungen und Produkte für den Markt um. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1. Weltwirtschaftslage 2022/2023 Das verlangsamte Wachstum der Weltwirtschaft, was sich zum Ende des 3. Quartals 2022 abzeichnete, hat sich bis Ende des Jahres 2022 fortgesetzt. Die weltwirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund der weltweit hohen Inflation und der weltweiten Straffung der Geldpolitik führt zu einer Schwächung des Wachstums. Die strikten Pandemiebekämpfungsmaßnahmen in China haben das dortige Wachstum stark ausgebremst - mit Auswirkungen auf weite Teile der Welt. Hinzu kommt die Immobilienkrise. Auch die Volkswirtschaften der USA und der Eurozone sind keine Wachstumstreiber, wobei Letztere besonders stark von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine betroffen ist. Der Ukraine-Krieg und die Unsicherheit über dessen weitere Entwicklung, die in nahezu allen Wirtschaftsräumen auf unerwünschte Höhen gekletterte Inflation sowie die hohen Preise und eingeschränkten Verfügbarkeiten von wichtigen (energetischen) Rohstoffen und insbesondere von Gas bergen Gefahren und Risiken, gegenüber denen sich die positiven Faktoren - leichte Entspannung bei den globalen Lieferketten und logistischen Engpässen, vergleichsweise robuste Beschäftigungsentwicklung in den USA - bescheiden ausnehmen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen des Krieges. Ihr Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen: das Produzierende Gewerbe ist viel stärker von den gestiegenen Energiepreisen betroffen als der Dienstleistungssektor. Trotz dieser Faktoren zeigten sich viele Volkswirtschaften im zweiten Halbjahr 2022 überraschend resilient: Hierzu trugen laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vor allem der private Konsum, Ausrüstungsinvestitionen und staatliche Unterstützungsmaßnahmen bei. Die Nachfrage privater Haushalte sei hoch geblieben, auch weil während der Corona-Krise gebildete Ersparnisse genutzt werden konnten, um aufgestaute Nachfragen nachzuholen. Staatliche Entlastungsmaßnahmen stützten den Konsum zusätzlich. Unternehmen investierten, um die hohe Nachfrage bedienen zu können, was durch zurückgehende Lieferkettenengpässe erleichtert worden ist. Schließlich hätten sich die Energiemärkte schneller als erwartet auf die neue Situation eingestellt. Das Wachstum der Weltwirtschaft lag im Jahr 2022 bei 3,2% gemäß der OCED. Zu Beginn des Jahres 2023 prognostiziert der IWF lediglich ein Wachstum von 2,2 %, bevor im Jahr 2024 wieder eine leichte Erholung mit einem Wachstum von 3,3 % erwartet wird. Auch im ersten Halbjahr 2023 befindet sich die Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser. Das Schreckgespenst einer Rezession scheint zwar überwunden, doch die Risiken für die globale Konjunktur bleiben weiterhin hoch. Zu Beginn des 3. Quartals 2023 sind die weltwirtschaftlichen Aussichten weiterhin eingetrübt. Hohe Kerninflation, nachlassende Impulse aus China und den USA, die Auswirkungen des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie mancherorts problematische Verschuldungssituationen sind Wachstumsbremsen. Die OECD prognostiziert im Juni für das Jahr 2023 ein globales Wirtschaftswachstum von 2,7 %, für 2024 erwartet sie ein Wachstum von 2,9 %. Der IWF zeichnet in seiner Prognose von Ende Juli ein sehr ähnliches Bild. Das Wachstum der Weltwirtschaft habe sich zuletzt resilient gezeigt, die großen Herausforderungen bestünden aber fort. Die Analysten in Washington sehen das Wachstum in diesem Jahr und nächstem Jahr bei jeweils 3,0 %. Treiber der schwachen Entwicklung sind Kaufkraftverluste aufgrund hoher Inflationsraten, schlechtere Finanzierungsbedingungen aufgrund des steigenden Zinsniveaus und Unsicherheit aufgrund der geopolitischen Entwicklungen. Daneben belastet die unerwartet schwache Entwicklung der chinesischen Wirtschaft die Weltwirtschaft. 2. Wirtschaftliche Lage in Deutschland 2022/2023 Nach einem soliden ersten Halbjahr droht der deutschen Volkswirtschaft ein schwieriges zweites Halbjahr 2022. Die komplette Einstellung der Gaslieferungen über Nord Stream 1 kann zwar mittlerweile besser verkraftet werden als noch vor wenigen Monaten, gleichwohl bringen die weiterhin zu zahlenden hohen Gaspreise für Deutschland einen Wohlfahrtsverlust mit sich, da sich die Terms of Trade der deutschen Volkswirtschaft deutlich verschlechtert haben. Die Indikatoren zeichnen im 2. Halbjahr ein uneinheitliches Bild: Einerseits deutet sich bei den Lieferengpässen, die die Weltwirtschaft im Zuge der Erholung von der Corona-Krise belastet haben, eine erste Entspannung ab. Andererseits könnten die nachlassenden Lieferengpässe auch ein Zeichen schwacher Nachfrage in einem Umfeld der konjunkturellen Abkühlung sein. Die aktuelle Euro-Schwäche hat ebenfalls weitreichende Implikationen für den deutschen Außenhandel. Seit Jahresbeginn hat der Euro rund 12 % an Wert gegenüber dem Dollar verloren, aktuell werden die Währungen im Verhältnis 1 : 1 getauscht. Grundsätzlich macht ein schwacher Euro deutsche Exporte im Ausland billiger, weshalb sich für die hier ansässigen Firmen neue Chancen auf internationalen Märkten ergeben. Allerdings wird zum Beispiel Öl hauptsächlich in Dollar gehandelt, weshalb ein schwacher Euro die Energiepreisbelastung hierzulande nochmals verstärkt. Insgesamt ist der schwache Euro ein zweischneidiges Schwert für die deutsche Volkswirtschaft. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes legte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9 % zu. Damit befand sich die deutsche Wirtschaft trotz des Krieges in der Ukraine und der damit zusammenhängenden Energiepreiskrise auf Wachstumskurs. Gründe für den vergleichsweise positiven Verlauf waren vor allem Nachholeffekte beim privaten Konsum und der Produktion nach dem Corona-Einbruch sowie im Jahresverlauf nachlassende Lieferengpässe. Die Konjunktur hat zum Ende des Winterhalbjahrs 2022/23 einen spürbaren Dämpfer hinnehmen müssen. "Harte" Indikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion, die sich zu Jahresbeginn deutlich erholt hatten, wiesen im März kräftige Rückgänge auf. Gerade auch in gesamtwirtschaftlich wichtigen Bereichen wie dem Maschinenbau, der Kfz-Produktion oder den energieintensiven Wirtschaftszweigen kam es zu spürbaren Rückgängen bei der Produktion. Auch die Bauindustrie, die sich zu Jahresbeginn zum Teil auch infolge von günstigen Witterungsbedingungen spürbar belebt hatte, wies am aktuellen eine deutliche Abschwächung auf. Die schwache Entwicklung der Einzelhandelsumsätze, die in preisbereinigter Rechnung zuletzt auch im März spürbar rückläufig waren, zeigen die noch durch Kaufkraftverluste gedämpfte Entwicklung des privaten Konsums an. Auch die Impulse seitens der Außenwirtschaft ließen im März spürbar nach: Es kam zu einem deutlichen Rückgang beim Auftragseingang. Auch im Frühsommer stellt sich die allgemein erwartete konjunkturelle Erholung noch nicht ein. Binnenwirtschaftlich zeigen sich mit der erwarteten vorsichtigen Belebung des privaten Konsums, der Dienstleistungen wie auch der Investitionsentwicklung erste Lichtblicke, die sich im weiteren Jahresverlauf festigen dürften. Gleichzeitig dämpfen die noch schwache außenwirtschaftliche Nachfrage, die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, die nach wie vor hohen Preissteigerungsraten wie auch die zunehmend spürbaren Auswirkungen der geldpolitischen Straffungen eine kräftigere wirtschaftliche Erholung. Aktuelle Frühindikatoren wie Auftragseingänge und Geschäftsklima deuten weiterhin nicht auf eine nachhaltige wirtschaftliche Belebung in Deutschland in den kommenden Monaten hin. Auf der Verwendungsseite dürfte im Zuge der rückläufigen Inflationsentwicklung und steigender Löhne insbesondere der private Konsum stabilisierend gewirkt haben. Negativ dürfte sich hingegen vor allem der Außenbeitrag (Exporte abzüglich Importe) niedergeschlagen haben, da das schwache außenwirtschaftliche Umfeld die Exportentwicklung und die Produktionstätigkeit dämpft. B. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2022/2023 gestaltete sich durch den anhaltenden Russland/Ukraine-Konflikt und die hohe Inflation als besonders anspruchsvoll. Zudem haben wir im Zuge einer strategischen Neuausrichtung den Verkauf unseres Geschäftsbereichs Food zum 1.2.2023 abgeschlossen. Durch diesen Schritt können wir uns intensiver auf unsere Kernkompetenzen im Geschäftsbereich Environment fokussieren und so unsere langfristige Wettbewerbsposition weiter festigen. Des Weiteren wurde im Laufe des Jahres ein Rechtsformwechsel von einer AG zu einer GmbH durchgeführt. Trotz dieser herausfordernden Umstände verzeichnete die METER Group GmbH ein Umsatzwachstum von über 13 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum von 13% bezieht sich ausschließlich auf den Umsatz im Bereich Environment. 1. Ertragslage
Die METER Group GmbH erwirtschaftete ein um 7,4%, bedingt durch die Veräußerung des Geschäftsbereich Food, niedrigeres Rohergebnis als im Vorjahr. Aufgrund der abzusehenden Preissteigerungen und der zunehmenden Lieferengpässe bei zahlreichen Bauteilen, wurde Lagerbestand konstant gehalten. Die um fast 20 % gestiegenen Materialkosten erklären sich aus den generell gestiegenen Materialkosten und dem gestiegenen Dollarkurs. Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde im vergangenen Jahr personell ausgebaut, um durch weitere Innovationen und Produktentwicklungen die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Die gesamten Personalkosten betragen T€ 4.044. Die Ausgaben für Miete sind nur um 7% gestiegen, da das Büro in Nürnberg im Rahmen der Abspaltung aufgegeben wurde und belaufen sich auf T€ 447. Die Reisekosten sind gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Zur Weiterentwicklung der Geschäftstätigkeit wurden verschiedene Dienstleistungen in Anspruch genommen und die Ausgaben haben sich auf T€ 273 erhöht. Das Zinsergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, hat sich um T€ 65 verbessert. Im Berichtsjahr wurde der Bankkredit um T€ 182 zurückgeführt. 2. Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 894 Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. 3. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 994 gestiegen. Investitionen wurden getätigt in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 372, Sachanlagen in Höhe von T€ 80 sowie die Ausgabe von Ausleihungen an verbundene Gesellschaften von T€ 755. Die Abschreibungen betrugen insgesamt T€ 212.Die Erhöhung der immateriellen Vermögenswerte erklärt sich aus dem Erwerb der Markenrechte nach der Abtrennung des Unternehmensbereichs Food und der Aktivierung des eingeführten ERP-Systems. Es handelt sich bei den Investitionen in Sachanlagen um allgemeine Wiederbeschaffungs-Investitionen. Der Barmittelbestand ist aufgrund der Gewährung eines Darlehens in Höhe T€ 750 um T€ 338 gesunken, ist aber weiterhin sehr hoch mit T€ 2.834. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 2.101 leicht gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen lagen aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr nahezu bei null. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit hat sich nicht verändert und beträgt 65 Tage. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 5.590. Die Eigenkapitalquote liegt bei 64,4 %. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 182 gemindert. In den langfristigen Verbindlichkeiten sind Rückstellungen für Pensionen enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr deutlich auf T€ 126 gesunken. Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine positive Entwicklung genommen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden als finanziellen Leistungsindikatoren die Umsatzentwicklung und EBIT-Marge herangezogen. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,8% gesunken. Die EBIT-Marge ist mit 8,2% im Vergleich zum Vorjahr (6,5%) um 1,7%-Punkte gestiegen. III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht A. Prognosebericht Die gegenwärtigen Auswirkungen der Rahmenbedingungen, wie die allgemeine Weltwirtschaftslage, die Auswirkungen der hohen Inflation, die Verfügbarkeit der Bauteile und die Entwicklung des Dollarkurses, sind aktuell nur schwer abzuschätzen. Generell sehen wir aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Umweltthemen, wie z. B. der globalen Erwärmung, erhebliche Wachstumschancen für unseren Geschäftsbereich Environment. Wir streben ein Umsatzwachstum von 17% durch einen Fokus auf Endkunden und Distributoren in der EMEA-Region an. Darüber hinaus werden unsere Investitionen in METER Research und METER Development das Fundament für neue Lösungen und Produkte im Bereich Environment in den kommenden Jahren weiter verstärken. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 eine nachhaltige Steigerung der Umsatzerlöse sowie eine EBIT-Marge auf Vorjahresniveau. B. Chancen- und Risikobericht Die METER Group GmbH verfügt über ein umfassendes Controlling- und Risikomanagementsystem, das optimiert und regelmäßig an neue Gegebenheiten angepasst wird. Unser Controlling und Risikomanagement beginnt mit unserem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015, in dem das Risiko- und Chancenmanagement ein wesentlicher Bestandteil ist. Darin ist festgelegt, dass die Risiken regelmäßig gemeinsam mit allen Abteilungsleitern und der Geschäftsführung im Rahmen des Managementreviews überprüft werden, um bestehende Risiken zu überwachen, neue Risiken zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Zur Unterstützung wird den Abteilungsleitern ein Rechtsregister zur Verfügung gestellt, in dem alle relevanten gesetzlichen Regelungen und Änderungen fortlaufend validiert und umgesetzt werden. 1. Risikobericht Die größten Risiken für die METER Group GmbH sehen wir in den folgenden Bereichen, die gesondert berücksichtigt werden: Währungsrisiko Das Währungsrisiko der METER Group GmbH resultiert hauptsächlich aus dem Vertrieb von Produkten aus den USA, die in US-Dollar eingekauft werden. Das Risiko wird zum einen durch den Aufbau von US-Dollar-Reserven zu günstigen Wechselkursen und zum anderen durch eine Vereinbarung mit dem Lieferanten zur Preisanpassung im Falle erheblicher Wechselkursschwankungen abgesichert. Zahlungsausfall Ein Zahlungsausfallrisiko besteht bei der Lieferung unserer Produkte oder Dienstleistungen auf Rechnung. Dieses Risiko wird durch eine kontinuierliche Bewertung und Überwachung unserer Kunden gemindert. Die Festlegung unserer Zahlungsbedingungen sind intern verbindlich definiert und dokumentiert. Sie orientieren sich an der Rechtsform des Kunden, dem Auftragsvolumen, der Bonität, den Außenständen und der Ausfallwahrscheinlichkeit. Wir klassifizieren die Kunden und passen ihre Zahlungsbedingungen entsprechend an. Für die Klassifizierung nutzen wir unter anderem eine Wirtschaftsauskunftei, bei der wir eine Bonitätsprüfung durchführen, und das bisherige Zahlungsverhalten. Durch diese Maßnahmen haben wir keine nennenswerten Zahlungsausfälle zu verzeichnen. Beschaffungsrisiko Wir haben auf die weltweite Verknappung von Bauteilen und auf Probleme in der Lieferkette reagiert, indem wir unsere Lagerbestände für wichtige Bauteile aufgestockt und, wo möglich, längerfristige Verträge mit unseren Lieferanten geschlossen haben. Marktrisiko Es besteht die Gefahr einer allgemeinen Rezession in der EMEA-Region, die sich insbesondere auf das Haushaltsbudget unseres größten Kundensegments (Universitäten/Forschungseinrichtungen) auswirken kann, die durch öffentliche Mittel finanziert werden. Dem steht die wachsende Bedeutung von Umweltthemen wie der globalen Erwärmung gegenüber, die zu einem erhöhten Budget in unseren Zielmärkten führen kann. In jedem Fall sehen wir mittel- und langfristig eine deutlich stärkere Marktnachfrage und ein hohes Wachstumspotenzial für den Geschäftsbereich Environment aufgrund der zunehmenden globalen Bedeutung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. 2. Chancenbericht Der neu geschaffene Bereich Research mit seinem lösungs- und produktorientierten Fokus wird uns mittelfristig die Basis für neue Produkte und Lösungen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Development in Wachstumsmärkten liefern. Hier sehen wir unsere größte Chance, weiterhin marktführende Lösungen und Produkte zu realisieren. Die erfolgreiche Einführung eines innovativen Wassergehaltsmessgeräts im laufenden Geschäftsjahr hat unser Produktportfolio gestärkt und eröffnet uns neue Marktsegmente. Dies schafft ein solides Potenzial für überdurchschnittliches Wachstum. IV. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Gesamtumsatz lag trotz der Veräußerung des Geschäftsbereichs Food nur gering unter dem des Vorjahres. Die Rentabilität hat sich signifikant erhöht. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.
München, den 30. Oktober 2023 Thomas Pertassek Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Meter Group GmbH (vormals: Meter Group AG), München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meter Group GmbH (vormals: Meter Group AG), München - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meter Group GmbH (vormals: Meter Group AG) für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 30. Oktober 2023 ba
audit gmbh
Ulrich Britting, Wirtschaftsprüfer Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
14 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grafik- und Kommunikationsdesign
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Garten- und Landschaftsbau
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen