Stammdaten

Register
Amtsgericht Düren HRB 3270
Eingetragen
22.2.1985
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb technischer Teile, Geräte und sonstiger Artikel aus Kunststoff und Metall. Die Gesellschaft darf sich an anderen Unternehmen beteiligen und solche erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bert Nolte
seit 7.11.2024
Prokura
Christoph Hillers
seit 6.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 6 angezeigt

Am Hähnchen 22, 53937 Schleiden
57.600 €
31.87%

Beteiligungen

NameAnteil
70.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Theo Hillers GmbH

Kall (Eifel)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 9.550,00 0,00
9.550,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.489,00 9.584,00
2. technische Anlagen und Maschinen 296.107,00 330.024,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.883,00 537.570,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.000,00 0,00
882.479,00 877.178,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 41.370,75 41.370,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 966.078,00 0,00
3. Beteiligungen 1.250,00 1.250,00
1.008.698,75 42.620,75
1.900.727,75 919.798,75
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.863.000,00 2.856.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.976.277,21 3.117.312,97
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.789.000,00 2.423.000,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -850.863,50 -1.643.433,89
7.777.413,71 6.752.879,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.613.278,78 8.281.317,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.320,00 21.870,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 447.382,05 1.014.798,38
8.082.980,83 9.317.986,15
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 555.205,84 343.196,93
16.415.600,38 16.414.062.16
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 179.854,72 166.785,60
18.496.182,85 17.500.646,51

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 14.360.172,11 12.435.472,00
14.560.172,11 12.635.472,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.038.354,40 381.240,20
2. sonstige Rückstellungen 1.751.384,11 1.813.326,54
2.789.738,51 2.194.566,74
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 222.039,46 257.565,78
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 263.703,27 1.425.952,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 446.739,95
4. sonstige Verbindlichkeiten 660.529,50 539.827,62
1.146.272,23 2.670.085,77
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 522,00
18.496.182,85 17.500.646,51

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 44.812.677,00 43.845.508,98
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.017.534,63 503.757,73
3. sonstige betriebliche Erträge 223.574,57 74.803,01
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.393.361,16 -24.837.708,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.322.550,52 -772.993,76
-25.715.911,68 -25.610.702,44
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.777.081,91 -10.566.371,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.252.701,38 -2.103.598,76
-13.029.783,29 -12.669.969,82
6. Abschreibungen -175.483,11 -169.616,48
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.114.695,20 -3.756.690,77
8. Erträge aus Beteiligungen 10,65 10,45
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.911,72 21.120,83
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.781,18 -4.588,42
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.027.354,00 -751.216,11
12. Ergebnis nach Steuern 2.024.700,11 1.482.416,96
13. Jahresüberschuss 2.024.700,11 1.482.416,96

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 0,00 9.550,00 0,00 9.550,00
0,00 9.550,00 0,00 9.550,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.952,69 0,00 0,00 10.952,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.031.885,22 60.760,17 85.792,50 1.006.852,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.055.571,90 30.171,94 28.623,56 1.057.120,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 90.000,00 0,00 90.000,00
2.098.409,81 180.932,11 114.416,06 2.164.925,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 41.370,75 0,00 0,00 41.370,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.000.000,00 33.922,00 966.078,00
3. Genossenschaftsanteile 1.250,00 0,00 0,00 1.250,00
42.620,75 1.000.000,00 33.922,00 42.620,75
2.141.030,56 1.190.482,11 148.338,06 3.183.174,61
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.368,69 1.095,00 0,00 2.463,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 701.861,22 94.648,17 85.763,50 710.745,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 518.001,90 79.739,94 28.504,56 569.237,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.221.231,81 175.483,11 114.268,06 1.282.446,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.221.231,81 175.483,11 114.268,06 1.282.446,86
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 9.550,00 0,00
9.550,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.489,00 9.584,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 296.107,00 330.024,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.883,00 537.570,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.000,00 0,00
882.479,00 877.178,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 41.370,75 41.370,75
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 966.078,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 1.250,00 1.250,00
1.008.698,75 42.620,75
1.900.727,75 919.798,75

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Düren unter der Nummer HRB 3270 eingetragen. Die Firmenbezeichnung lautet Theo Hillers GmbH. Der Sitz der Gesellschaft ist Kall.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) auf.

Die Theo Hillers GmbH wurde im Rahmen einer Betriebsaufspaltung am 1. Januar 1985 gegründet. Besitzunternehmen ist die Hillers GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, als Nachfolgerin des Ingenieurbüros Theo Hillers, deren Tätigkeit sich auf die Verpachtung des betrieblich genutzten Gebäudes sowie eines Großteils des beweglichen Anlagevermögens beschränkt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände uns das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen.

Der Ausweis von Aufwendungen wurde aufgrund neuerer Erkenntnisse über den Charakter der Aufwendungen innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise neu zugeordnet. Die zugehörigen Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

In diesem Zusammenhang wurden TEUR 1.156 (i.Vj.: TEUR 628) den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren zugeordnet, die zuvor in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten waren. Aufwendungen in Höhe von TEUR 551 (i.Vj.: TEUR 214) wurden in den bezogenen Leistungen ausgewiesen, die im Vorjahr noch im Personalaufwand enthalten waren.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 202 (i.Vj.: TEUR 653) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 12.335.

Angaben zu den sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rückvergütungen (TEUR 961), Garantieverpflichtungen (TEUR 224) und Rückstellungen für Kundenreklamationen (TEUR 142).

Angaben zu Verbindlichkeiten

31.12.2023 bis ein Jahr mehr als ein Jahr über fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 222.039,46 35.526,32 186.513,17 44.407,86
(i.Vj.: 257.565,78) (i.Vj.: 35.526,32) (i.Vj.: 222.039,46) (i.Vj.: 79.934,18)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 263.703,27 263.703,27 0,00 0,00
(i.Vj.: 1.425.952,42) (i.Vj.: 1.425.952,42) (i.Vj.: 0,00) (i.Vj.: 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(i.Vj.: 446.739,95) (i.Vj.: 446.739,95) (i.Vj.: 0,00) (i.Vj.: 0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 660.529,50 539.827,62 0,00 0,00
(i.Vj.: 539.827,62) (i.Vj.: 539.827,62) (i.Vj.: 0,00) (i.Vj.: 0,00)
1.146.272,23 839.057,21 186.513,17 44.407,86
(i.Vj.: 2.670.085,77) (i.Vj.: 2.448.046,31) (i.Vj.: 222.039,46) (i.Vj.: 79.934,18)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung einer Photovoltaikanlage und die Abtretung der Einspeisevergütung aus der Photovoltaikanlage besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind abgesichert durch die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 96 (i. Vj. TEUR 90) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 11 (i. Vj. TEUR 10).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 1.278 p. a.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.900. Es handelt sich um Bankbürgschaften für Verbindlichkeiten der Hillers GmbH & Co. Kommanditgesellschaft.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist zurzeit nicht zu rechnen, da die Hillers GmbH & Co. Kommanditgesellschaft ihren Verpflichtungen aus den Darlehen regelmäßig nachkommt.

Abgaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft führte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 256 Lohnkonten, davon ca. 216 im betrieblichen Bereich und ca. 40 in der Verwaltung.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Stefan Hillers, Geschäftsführer der Theo Hillers GmbH, Mechernich

Herr Christoph Hillers, Geschäftsführer der Theo Hillers GmbH, Bad Münstereifel

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet.

Firma/Sitz Anteilshöhe Eigenkapital Ergebnis
CS-BDE GmbH, Kall 1 70 % TEUR 232 TEUR 39
Hillers Hungary KFT, Györ (HU) 2 100 % TEUR 2.798 TEUR 201

1 Jahresabschluss zum 30. Juni 2022 /
2 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Aufgrund des Ukrainekrieges sowie der anhaltenden Materialbeschaffungsproblematik und der hohen Energiekosten ist gegebenenfalls mit Störungen der Lieferketten zu rechnen.

Ferner können die Auswirkungen der anhaltend schwer kalkulierbaren Energiekosten (insbesondere Gas und Strom) nicht abschließend beurteilt werden. Hinsichtlich der Stromkosten für das laufende Geschäftsjahr besteht aufgrund vorhandener Verträge jedoch Preissicherheit.

Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind somit möglich.

Die Geschäftsführung ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sensibilisiert und rechnet mit einer stabilen Geschäftsentwicklung.

 

Kall, den 27. Mai 2024

Theo Hillers GmbH

Stefan Hillers, Geschäftsführer

Christoph Hillers, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die weltweite Materialbeschaffung- sowie Energiekrise ist auch bei den deutschen Automobilherstellern nicht ohne Auswirkungen geblieben. Bedingt durch die Energiekrise (deutlich gestiegene Preise) und der Fortschreitung der Elektromobilität ist mit einem deutlichen Rückgang der Produktion von Benzin- und Dieselfahrzeugen zu rechnen. Lediglich in der Produktion von Transportfahrzeugen (insbesondere LKW) dürfte sich der Elektroantrieb in den nächsten Jahren nicht durchsetzen.

Die Warenbeschaffungssituation (insbesondere Kunststoffe) hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert.

Trotz des hohen Umsatzanteils an Zulieferteilen für die Automobilindustrie ist ein deutlicher Zugang der Umsätze im Betrieb zu verzeichnen.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Umsatzsteigerung von ca. 2 % (Vorjahr: Steigerung von ca. 6 %) erzielt werden.

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 8,1 % gestiegen.

Aufgrund des gestiegenen Rohergebnisses (bei ansonsten geringfügig gestiegenen Betriebsausgaben) konnte das Ergebnis des Vorjahres deutlich gesteigert werden.

Leistungsbereiche

Das Unternehmen fertigt Filter und technische Kunststoffpräzisionsteile, sowie Baugruppen überwiegend für die Automobilindustrie. Darüber hinaus werden Spritzgussformen und Fertigungsautomatisierungen konstruiert und erstellt.

Die Qualität der Produkte wird durch regelmäßige, teilweise vollautomatische Prüf- und Messverfahren überwacht und gewährleistet.

Die Zertifizierung des Unternehmens ist erfolgt nach DIN ISO/TS 16949:2002.

Die Gesellschaft betreibt eine Zweigniederlassung in Neustadt/Wied.

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen Investitionen in das Finanzanlagevermögen und den Maschinenpark getätigt. Die getätigten Investitionen (insgesamt TEUR 1.190) wurden aus Eigenmitteln finanziert.

Der Maschinenpark entspricht insgesamt dem neuesten technischen Standard.

Personalbereich

Für das Unternehmen waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 256 Mitarbeiter tätig, davon ca. 216 Mitarbeiter im betrieblichen Bereich und ca. 40 Mitarbeiter in der Verwaltung.

Im laufenden Geschäftsjahr 2024 wird die Mitarbeiterzahl auf Vorjahresniveau gehalten. Ein Stellenabbau im laufenden Geschäftsjahr ist nicht vorgesehen, da sich die wirtschaftliche Situation bisher den Vorjahren ähnlich darstellt.

Umweltschutz

Im Geschäftsjahr 2023 wurde damit begonnen, die Photovoltaikanlage zu erweitern und damit den CO 2 Ausstoß weiter zu reduzieren. Die Investition belief sich für 2023 auf 90.000,- Euro.

Im Jahr 2016 wurden die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 14001 und 50001 (Energie- und Umweltmanagement) durchgeführt.

B. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage

Vermögens- und Finanzlage

Das Unternehmen wird in gepachteten Räumen betrieben. Finanzierungsbedarf besteht somit in erster Linie für die Vorfinanzierung der Kundenaußenstände sowie des Warenbestandes.

Das Sachanlagevermögen (TEUR 882; i. Vj.: TEUR 877) hat einen Anteil von ca. 5 % (i.Vj.: ca. 5 %) an der Bilanzsumme.

Das Vorratsvermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 7.777 (rd. 42 % der Bilanzsumme) gegenüber TEUR 6.753 (rd. 39 % der Bilanzsumme) im Jahr 2022.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 7.613 (rd. 41 % der Bilanzsumme) der zweitgrößte Aktivposten (i. Vj.: TEUR 8.281; 47 % der Bilanzsumme).

Das vorhandene Eigenkapital (ca. 79 % der Bilanzsumme) in Verbindung mit dem in Anspruch genommenen Fremdkapital war bisher stets zufriedenstellend, um die Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit pünktlich erfüllen zu können.

Ertragslage

Es wird weiter verstärkt versucht, den Kundenstamm auszubauen, um die Abhängigkeiten von einzelnen Kunden und Sparten zu verringern.

Zur Verdeutlichung dient nachstehend aufgeführte Gegenüberstellung:

2022 2023 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 43.846 44.813 967 2,2
Materialaufwand 25.611 25.716 105 0,4
Personalaufwand 12.670 13.030 360 2,8
Sonst. betriebl. Aufwendungen 3.757 4.115 358 9,5
Ergebnis 1.482 2.025 543 36,6

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Die Unternehmensplanung zeigt Chancen bezüglich neuer Produkte und Kunden.

Durch eine verstärkte Akquise zur Neukundengewinnung soll die Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Sparten weiter reduziert werden. Hier zeigt sich durch einen hohen Werkzeugumsatz, dass die in den Vorjahren begonnenen Aktivitäten erfolgreich sind.

Zurzeit steht die Produktivitätssteigerung durch Optimierung der Automatisierung jedoch im Vordergrund. Es wird das Ziel angestrebt, den Lohnkostenanteil zu reduzieren.

Für das Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 1.190 umgesetzt.

Für das lfd. Jahr sind insbesondere Ersatzinvestitionen in Höhe von ca. TEUR 200 geplant.

Die Auftragslage für das laufende Geschäftsjahr ist trotz der schwierigen Material- und Energiepreissteigerungen und der Materialknappheit als zufriedenstellend zu bezeichnen. Insoweit dürfte für das Geschäftsjahr mit einem ähnlichen Umsatz aber einem niedrigeren Ertrag zu rechnen sein. Positiv entwickelt sich der Bereich "neue Projekte", insbesondere die Bearbeitung von Spezialwerkstoffen sowie die Beratung und Unterstützung bei Neuprodukten. Dies spricht für unsere Qualität, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unseren Standort.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird trotz der Auswirkungen der Materialbeschaffungsproblematik, der hohen Energiekosten und den Problemen der Automobilbranche insgesamt mit einer stabilen Geschäftsentwicklung und einem positiven, gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 aber niedrigeren Ergebnis, gerechnet.

Für das Folgejahr 2025 wird mit einer kontinuierlichen Entwicklung gerechnet.

Die Risiken der künftigen Entwicklung liegen weniger im Unternehmen selbst begründet als vielmehr in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der branchenüblichen Abhängigkeit.

Ein wesentlicher Teil der Umsatzerlöse beruht auf Zulieferteilen für die Automobilindustrie. Stagnierende oder rückläufige Produktionsmengen der Automobilindustrie haben somit eine direkte Auswirkung auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens.

Aufgrund des geringen Forderungsausfalls in der Vergangenheit wurde auf den Abschluss einer Warenkreditversicherung verzichtet. Währungsrisiken bestehen aufgrund der ausschließlichen Fakturierung in EUR nicht.

Das Risikomanagement im Bereich der Finanzen deckt das Liquiditätsrisiko im vollen Umfang ab. Die Geschäftsführung geht für das lfd. Geschäftsjahr davon aus, dass die bestehenden Kreditlinien für das Jahr 2024 ausreichen.

Der Rohstoffeinkauf erfolgt im Wesentlichen auf der Basis von Jahresverträgen bzw. Halbjahresverträgen, womit der Abgabepreis an Kunden kalkulierbar bleibt.

Durch eine regelmäßige Überwachung der Forderungen werden Ausfallrisiken minimiert.

 

Theo Hillers GmbH Kall, den 27. Mai 2024

Stefan Hillers, Geschäftsführer

Christoph Hillers, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Theo Hillers GmbH, Kall

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Theo Hillers GmbH, Kall, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Theo Hillers GmbH, Kall, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Wildungen, 19. Juni 2024

acp Treuhand GmbH
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