Print-Design Druck GmbHLiquidiert

32425 Minden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 4869
Eingetragen
31.10.1988
Branche
Drucken von ZeitungenBeteiligungsgesellschaftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Betrieb einer Druckerei einschließlich des Entwurfs von Druckartikeln. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen und deren Geschäftsführung übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Krutzsch
seit 19.5.2017
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Print-Design Druck GmbH

Minden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1.507

2.915

II. Sachanlagen

3.165.957

3.643.415

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

259.849

207.356

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.246.196

2.253.758

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

54.464

10.156

C. Rechnungsabgrenzungsposten

303.645

378.184

Summe Aktiva

6.031.618

6.495.784



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

73.500

73.500

II. Gewinnvortrag

801.250

523.239

III. Jahresüberschuss

290.768

260.555

B. Rückstellungen

122.444

63.213

C. Verbindlichkeiten

4.739.781

5.575.277

D. Rechnungsabgrenzungsposten

3.875

0

Summe Passiva

6.031.618

6.495.784

ANHANG

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Im einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

1. Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Der Gewinnvortrag erfuhr eine Änderung durch die durchgeführte Betriebsprüfung für die Jahre 2004 bis 2007.

2. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs­abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäfts­betrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

3. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögens­gegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschluss­stichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Anschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß EStG § 7 Abs. 1 nach der linearen Methode und gemäß EStG § 7 Abs. 2 nach der degressiven Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150,00 €) wurden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung in voller Höhe abgeschrieben; die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten größer als 150,00 € bis 1.000,00 € wurden in einem Sammelposten aktiviert und linear auf 5 Jahre Nutzungsdauer verteilt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung er­mittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlage­vermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen € 164.183,95

davon entfallen auf:

a) Steuern € 68.438,04

b) im Rahmen der sozialen Sicherheit € 170,00

c) Stille Beteiligung (Oevermann) € 7.925,02

d) Verrechnungskonto Stille Gesellschaft € 1.982,00

e) Löhne und Gehälter € 42.904,40

f) übrige Verbindlichkeiten € 42.764,49

Die Rückstellungen enthalten die folgenden Positionen:

1) Resturlaubsanspruch Arbeitnehmer = € 32.600,00

2) Gewerbesteuer 2008 = € 21.281,00

3) Körperschaftsteuer und SolZ 2008 = € 33.849,10

4) Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen = € 6.600,00

5) Berufsgenossenschaftsbeitrag und Umlage 2008 = € 10.900,00

6) Beratungskosten Förster 2008 = € 5.000,00

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

III. Ergänzende Angaben

1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname

Vorname

Funktion

Vertretungsbefugnis

Krutzsch

Olaf

Geschäftsführer

Einzeln

2. Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt

(ohne Organmitglieder):

2008

Anzahl

Angestellte

4

Arbeiter/- innen

22

Aushilfen

2

Insgesamt

28

IV. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Jahresüberschuss € 290.768,23

wie folgt zu verwenden:

Vortrag auf neue Rechnungen € 290.768,23

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorge­schlagenen Ergebnisverwendung aufgestellt.

V. Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten / Restlaufzeit

insgesamt

bis 1 Jahr

1 bis 5 Jahre

über 5 Jahre

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

0,00

0,00

0,00

0,00

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

4.067.315,17

405.684,88

150.000,00

3.511.630,29

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

0,00

0,00

0,00

0,00

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

503.564,09

503.564,09

0,00

0,00

Sonstige Verbindlichkeiten

164.183,95

156.258,93

0,00

7.925,02

Summe

4.735.063,21

1.065.507,90

150.000,00

3.519.555,31

Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind besichert durch Grundpfand­rechte und Sicherungsübereignungen.

VI. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Es bestehen Gewährleistungsbürgschaften im branchenüblichen Rahmen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2008 durch die Geschäftsführung

Minden, den 24. März 2009

Olaf Krutzsch, Geschäftsführer

 

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