Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH
Zeppelinstraße 1, 85748 Garching bei München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Felix Kraft seit 20.10.2022 | Prokura |
Gregor Beierl seit 25.4.2022 | Prokura |
Michael Jamborek seit 18.8.2021 | Prokura |
Alexander Franz Erich Klein seit 24.11.2020 | Prokura |
Raoul Jahnke seit 11.12.2018 | Prokura |
Michael Markus Essl seit 14.6.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Swiss Life Investment Management Holding AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Swiss Life Insurance Asset Managers GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der GesellschaftGegenstand der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH ist die Beratung, der Erwerb und die Veräußerung von Finanzinstrumenten ausschließlich im Namen und für Rechnung der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland und anderer Konzerneinheiten. Ferner verwaltet die Gesellschaft die in einzelnen Finanzinstrumenten angelegten Vermögen im Rahmen von der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland vorgegebener Anlagerichtlinien. Immobilien und grundstücksgleiche Rechte können auf Rechnung der Eigentümer verwaltet werden. Die Gesellschaft kann im Rahmen ihres Zwecks Aufträge weitergeben. Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen im Sinne von § 1 KWG sind ausgenommen, nicht jedoch Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen, die im Sinne von § 2 Abs. 6 Nr. 5 KWG für verbundene Unternehmen der Swiss Life Gruppe erbracht werden. Es besteht zwischen der Gesellschaft und der Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH mit Sitz in Köln als herrschender Gesellschaft ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH mit Sitz in Köln, ist die alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts München (HRB 165881) eingetragenen Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH mit Sitz in München. Mittelbar werden die Anteile an der Gesellschaft zu 100% von der Swiss Life Investment Management Holding AG, Zürich, gehalten. II. WirtschaftsberichtEuropäische Volkswirtschaften, Geld- und Finanzmärkte Die Schwäche der europäischen Wirtschaft, die zunächst durch die Energiekrise im 4. Quartal 2022 ausgelöst wurde und sich dann von den energieintensiven Branchen auf andere Sektoren ausweitete, zog sich durch das Jahr 2023. Der negative Zyklus im verarbeitenden Gewerbe war eine der Hauptursachen. Der Sektor ist mit globalem Gegenwind in Form eines unterdurchschnittlichen Wachstums in China konfrontiert. Außerdem hat das höhere Zinsumfeld zu einem erheblichen Rückgang im Bausektor geführt, der auch die vorgelagerten Industriesektoren beeinträchtigte. So trübte sich der Einkaufsmanagerindiz (EMI) der Industrie der Eurozone in der ersten Jahreshälfte weiter ein. Ab Juli konnte er sich zwar leicht erholen, lag jedoch während der ganzen Berichtsperiode unterhalb des Schwellenwertes von 50, der als Indikator für eine negative Geschäftsentwicklung angesehen wird. 1 Die Konjunkturabschwächung erfasste im zweiten Halbjahr 2023 auch den Dienstleistungssektor, der sich im ersten Halbjahr 2023 noch besser gehalten hatte. Die EMIs für den Dienstleistungssektor blieben in Deutschland und Frankreich zum Jahresende im Bereich der Kontraktion, so dass in diesen Ländern eine negative Entwicklung im Dienstleistungssektor erwartet wurde. 2 Im ersten und zweiten Quartal 2023 konnte die Wirtschaft der Eurozone noch leicht positives Wachstum verzeichnen (jeweils +0,1% zum Vorquartal) und beendete das Jahr im vierten Quartal 2023 mit einer Stagnation (+0%), nach einem leichten Rückgang im dritten Quartal 2023 (-0,1%). Deutschland war der größte Bremsklotz für das Wachstum der Eurozone: im zweiten und dritten Quartal stagnierte die deutsche Wirtschaft, nachdem sie im ersten Quartal 2023 noch leicht gewachsen war (+0,1%), und schrumpfte im vierten Quartal 2023 um -0,3% (zum Vorquartal). 3 Die nach wie vor hohen Preise in Kombination mit ungünstigen Finanzierungsbedingungen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die deutsche Konjunktur. Annualisiert ist das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. 4 Für 2024 geht Swiss Life Asset Managers davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaftsleistung stabilisiert und 2025 wieder leicht wachsen wird (1,0%). Für die Eurozone wird 2024 ein leichtes Plus (+0,4%) erwartet und ebenfalls ein BIP-Wachstum von 1,0% in 2025. 5 Während der Berichtsperiode senkte sich die Inflation weiter ab. Die Energiepreise fielen über das Jahr hinweg, und der Beitrag der Energie zum Jahresvergleich blieb negativ. Wesentlicher ist jedoch, dass die Reduktion der Inflation auch durch eine rückläufige Kerninflation gestützt wird, da die wirtschaftliche Schwäche wiederum den inländischen Inflationsdruck verringert. Die Gesamtinflation lag in der Eurozone im Dezember bei 2,9%, zu 8,6% im Januar 2023. Überdurchschnittlich hoch blieb die Teuerungsrate in Deutschland (Dezember 2023: 3,8%; Januar 2023: 9,2%). In Frankreich ging die Inflation von 7,0% im Januar 2023 auf 4,1% im Dezember 2023 zurück. In den Niederlanden senkte sich die Teuerungsrate auf 1,0% im Dezember 2023, von 8,4% kommend im Januar 2023, und lag damit unter dem Inflationsziel der EZB. 6 Für 2024 erwartet Swiss Life Asset Managers, dass sich die Inflation sowohl in Deutschland (2,1%) als auch in der Eurozone (+2,2%) nahe des Inflationsziels der EZB absenken wird. Für 2025 wird eine weitere Absenkung auf 1,9%, sowohl für Deutschland als auch den Euroraum, prognostiziert. 7 Europäische Geld- und Finanzmärkte Die Zentralbanken setzten ihren Zinserhöhungszyklus von Q1 bis Q3 2023 fort, signalisierten aber zunehmend, dass eine Pause bevorsteht. Im vierten Quartal hielten sie die Leitzinsen stabil und beendeten damit ihren Zinserhöhungszyklus. Insgesamt erhöhte die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen während der Berichtsperiode sechsmal, wodurch der Zinssatz für die Einlagefazilität zum Jahresende bei 4,00 % lag, zu 2,0% Anfang des Jahres. 8 Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen reagierten entsprechend auf die Zinsentscheide bzw. -signale der Notenbanken. 9 Als die EZB die Leitzinsen im Oktober 2023 unverändert ließ, erwartete der Markt, dass angesichts des flauen Wachstums und der prekären geopolitischen Lage sowie der rasch sinkenden Inflation, der Zinserhöhungszyklus hiermit abgeschlossen sei. 10 Folglich gaben seit Oktober auch die Renditen der Staatsanleihen deutlich nach, nachdem sie in den ersten drei Quartalen um im Schnitt rund 50 Basispunkte (BP) zugelegt und ihre Höchstwerte Ende September/Anfang Oktober erreicht hatten. Am Ende der Berichtsperiode rentierten deutsche zehnjährige Staatsanleihen bei 2,02% und damit 42 BP niedriger als zu Beginn der Berichtsperiode und 92 BP niedriger als ihr Höchstwert Ende September. 11 Die Aktienmärkte trotzten der schwächelnden Konjunktur. Über das Jahr legte der Euro STOXX 18% zu und schloss zum Ende der Berichtsperiode bei 4.532,68 Punkten. 12 Europäische Immobilieninvestmentmärkte Die veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen und weiterhin politische Unsicherheiten bremsten auch 2023 den europäischen Immobilieninvestmentmarkt aus. Aufgrund der von den Zentralbanken weiter fortgeführten Zinsschritte zur Bekämpfung der Inflation, setzte sich 2023 der Preisanpassungsprozess aus 2022 in allen Nutzungsarten fort. Im Bürosektor stiegen die Spitzenrenditen in Europa (inklusive Großbritannien) 2023 um rund 80 Basispunkte auf 5,3%. An den europäischen Einzelhandels- als auch den Logistikmärkten setzte sich die Risikobepreisung - abgeschwächt - fort: 1a-Lagen rentierten Ende 2023 bei 4,9% und damit 54 Basispunkte höher als im 4. Quartal 2022. Der Logistiksektor verbuchte einen ähnlichen Anstieg der Spitzenrendite von 53 Basispunkten auf 5,3%. 13 Die zuletzt für den europäischen Wohninvestmentmarkt verfügbaren Daten zeigen ebenfalls einen Anstieg der Spitzenrenditen auf 4,35% in Q3 2023 (+38 BP zu Q1 2023; +75 BP zu Q3 2022). 14 Ausblick Es besteht breiter Konsens darüber, dass die Geldpolitik ihren Höhepunkt erreicht hat, da sich die Inflationsraten in ganz Europa den Zielen der Zentralbanken annähern. Dies wird auf den Finanzmärkten für die dringend benötigte Stabilität und damit für Klarheit bei der Preisbildung von Vermögenswerten sorgen. Swiss Life Asset Managers geht davon aus, dass die Investitionstätigkeit in Europa 2024 wieder zunehmen und die Preisfindung unterstützen wird. Auch wenn davon ausgegangen wird, dass im ersten Halbjahr 2024 nur zaghafte Anzeichen einer Verbesserung zu erkennen sein werden, glauben wir, dass die Aktivität im zweiten Halbjahr 2024 wieder an Fahrt gewinnen wird. Investoren sollten bereit sein, auf Gelegenheiten aus notleidenden Kontexten, wie Insolvenzen, zu setzen, bei denen sich die Preisvorstellungen der Verkäufer am schnellsten mit den Erwartungen der Käufer decken. Die Probleme im Bausektor werden das neue Angebot jedoch begrenzen und trotz besserer Zinssicherheit dazu führen, dass die erwartete Marktaktivität nicht ihr volles Potential entfalten kann. Außerdem wird der Liquiditätszufluss nicht gleichmäßig verteilt sein, da sich der Markt aufgrund des Strukturwandels und der Fokussierung auf ESG-Eigenschaften weiter polarisieren wird, mit einem gedämpften Interesse an Büroimmobilien, die nicht dem Core-Segment zuzuordnen sind, und einem starken Interesse an Wohn-, Logistik- und Value-Add-Strategien. Premiumimmobilien und Entwicklungsprojekte werden weiterhin gefragt sein. Was die Sektoren betrifft, so erwartet Swiss Life Asset Managers, dass die Nachfrage an Büros (in der Vergangenheit der größte Investitionssektor) gedämpft sein wird, was jedoch teilweise durch eine erhöhte Nachfrage in den Bereichen Wohnen und Logistik/Industrie ausgeglichen wird. Bzgl. der Länder werden weiterhin Deutschland, Großbritannien und Frankreich die größten Investitionsmärkte bleiben. Auch für alle nordischen Länder wird ein Anstieg der Investmentaktivität erwartet, obwohl die norwegische und schwedische Zentralbank bei der Erreichung ihres Inflationsziels international hinterherhinken und sich daher die Lockerung der Geldpolitik dort verzögern wird. III. GeschäftsverlaufGeschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH sind vom Volumen und von der Zusammensetzung der zur Verwaltung beauftragten Assets sowie von deren Wertentwicklung abhängig. Zusätzlich sind variable Vergütungskomponenten relevant, die sich aus dem Immobiliengeschäft ergeben, z.B. Akquisition, Vermietungserfolg und Baumaßnahmen. Das Gesamtvolumen, bewertet nach Zeitwerten, der verwalteten Assets betrug zum Ende des Berichtsjahres 16,50 Mrd. Euro (i. Vj. 16,31 Mrd. Euro). Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsätze um 6,6 % gestiegen (siehe hierzu auch die Ausführungen zur Ertragslage), wobei die Kosten um 9,0 % (siehe Ausführungen zur Ertragslage) gestiegen sind. Dennoch liegt das Betriebsergebnis über der Prognose aus dem Jahr 2022, welches in erster Linie auf Transaktionsumsätze im Letting-Bereich und im Verkaufsbereich zurückzuführen ist. Es wurde ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 19.530 (i. Vj. TEUR 18.830) erzielt. IV. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageFür die Gesellschaft sind die verwalteten Assets, die als Kennzahl nicht in der HGB-Bilanzierung abgebildet werden, ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator. Sie stiegen im Geschäftsjahr um 0,19 Mrd. EUR auf 16,5 Mrd. EUR (i. Vj. 16,31 Mrd. EUR). Diese positive Entwicklung führt zu einer Erhöhung der laufenden Vergütungen. Darüber hinaus ist ein weiterer finanzieller Leistungsindikator das Ergebnis vor Ertragsteuern, welches sich erneut im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gesteigert hat. Es werden keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Ertragslage Die Ertragslage zeigt nachfolgendes Bild:
Die Betriebsleistung der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH liegt um TEUR 2.562 und somit um 6,8% über dem Vorjahresniveau. Die Management-Fees sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um rund 2,5 Mio. € gestiegen. Davon entfallen 1,6 Mio. € auf höhere Umsätze aus dem Real Estate Bereich aufgrund einer höheren Asset Management Fee bzw. Einmalerlösen im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen. Im Geschäftsjahr 2022 gab es keine Fees aus Verkaufstransaktionen. Der Anstieg der Umsätze aus Wertpapieren beträgt 0,9 Mio. € und ist u.a. auf die Anpassung der Vergütungsstruktur zurückzuführen. So beläuft sich die Betriebsleistung auf insgesamt rund TEUR 40.182 (i. Vj. TEUR 37.620). Die Aufwendungen für die Betriebsleistung sind leicht überproportional zum Anstieg der Betriebsleistung um insgesamt TEUR 1.724 (9,0%) gestiegen, was im Wesentlichen auf die Aufwendungen für bezogene Leistungen (Anstieg um TEUR 1.124) zurückzuführen ist. Die Personalaufwendungen sind leicht zurückgegangen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 836 oder 9,4 % gestiegen. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen spiegelt höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit den gestiegenen Umsatzerlösen wider. Aufgrund der höheren Transaktionserlöse sowie einem erhöhten Honoraransatz in der Berechnungsbasis der Asset Management Vergütungen, sind die entsprechenden Aufwendungen um insgesamt TEUR 1.124 überproportional zum Umsatz angestiegen. Der Personalaufwand ist insgesamt um TEUR 231 gesunken. Der Rückgang geht bei leicht gestiegenen Gehaltskosten im Wesentlichen auf einen gesunkenen Pensionsaufwand zurück. Im Vorjahr wurde hier noch der Aufwand für Mitarbeiter abgebildet, die zum Jahresende 2022 in eine andere Gesellschaft der Swiss Life Gruppe gewechselt haben. Ursächlich für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen der Anstieg der Konzernumlage der Swiss Life Investment Management AG, Zürich. Durch den bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und die darauf aufbauende steuerliche Organschaft mit der Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH, entfällt die Steuerpflicht der Gesellschaft und es sind keine Ertragsteuern zu entrichten. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 19.530 (i. Vj. TEUR 18.330) erwirtschaftet, welches an die Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH abgeführt wird. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Sie verfügt zum Jahresende über ausreichend flüssige Mittel (TEUR 26.448), wodurch die Gewinnabführungsverpflichtung sowie die Erfüllung der weiteren Verbindlichkeiten der Gesellschaft sichergestellt sind. Vermögenslage Die Vermögenslage der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH zeigt folgendes Bild:
Die Bilanzsumme ist um TEUR 2.466 gestiegen. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um insgesamt TEUR 25 vermindert, was auf die planmäßigen Abschreibungen zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 2.491 erhöht. Es besteht vollumfänglich aus den Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 26.448, i. Vj. T€ 15.434). Im Vorjahr gab es noch Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 0, i. Vj. T€ 8.523). Stichtagsbedingt haben im Wesentlichen die Forderungseingänge zum Anstieg der flüssigen Mittel beigetragen. Bei einer um 10,3% gestiegenen Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote 7,0% (i. Vj. 7,8%). Die absolute Höhe des Eigenkapitals ist aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags unverändert. Die Rückstellungen sind insgesamt auf Vorjahresniveau. Sie beinhalten Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.207 (i. Vj. TEUR 1.090) und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 986 (i. Vj. TEUR 1.077). Hierin sind insbesondere die variablen Vergütungen mit TEUR 505 (i. Vj. TEUR 637), ausstehende Rechnungen mit TEUR 53 (i. Vj. TEUR 82) sowie Gleitzeit/Urlaubszeit mit TEUR 190 (i. Vj. TEUR 207) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEUR 2.439 auf TEUR 22.430 gestiegen, was insbesondere auf die erhöhte Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Gewinnabführung (TEUR 19.530; Vorjahr TEUR 18.330) zurückzuführen ist. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 verlief erfreulich, es wurde ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung an die Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH, Köln in Höhe von TEUR 19.530 erwirtschaftet. V. Künftige Entwicklung sowie Chancen und RisikenDie Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH ist die zentrale Dienstleistungsgesellschaft der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland und andere Konzerneinheiten im Bereich Asset Management. Die Dienstleistungen, die im Rahmen des Asset Managements zu erbringen sind, werden in den mit den entsprechenden Konzerneinheiten geschlossenen Funktionsausgliederungsverträgen geregelt. Dieser Sachverhalt bestimmt maßgeblich das Risikoprofil, die verwendeten Instrumente und die Struktur des Risikomanagements, wie sie innerhalb des Unternehmens aufgebaut sind. Risikokategorien und -situationen Die Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH wirkt bei der Verwaltung der Kapitalanlagen auf die klassischen Risikokategorien des Asset Managements im Sinne des Kunden ein. Gemäß den Vereinbarungen in den Funktionsausgliederungsverträgen, agiert sie dabei nur unter fremdem Namen und fremder Rechnung. Kapitalanlage- und Erfüllungsrisiken Auf Basis dieser Geschäftsgrundlage und -ausrichtung ist festzustellen, dass bei der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH weder Kapitalanlage- noch Erfüllungsrisiken bestehen. Liquiditätsrisiken Die Liquidität der Gesellschaft und ihre Veränderungen werden im Rahmen der laufenden Planung ermittelt und überwacht. Liquiditätsrisiken bestehen nicht, da die regelmäßigen Einnahmen aus der Verwaltungstätigkeit die Verpflichtungen vollständig decken. Zinsänderungsrisiken Zinsänderungsrisiken ergeben sich für die Gesellschaft nur als Sekundäreffekt, da weder zinssensitive Investments noch variabel verzinste oder andere Darlehen direkt durch die Gesellschaft gehalten werden. Durch einen Zinsanstieg bedingt sinkende Marktwerte in den verwalteten Kundenportfolien, führen jedoch zu einer reduzierten Managementvergütung für die Kapitalverwaltung. Organisationsrisiken Als wesentliche Risikogruppe sind bei der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH die operationellen Risiken zu betrachten. Sie treten insbesondere im Zusammenhang mit der Verwaltung der Vermögenswerte der Kunden auf und beinhalten unter anderem die Gefahr der Nichteinhaltung oder nicht ordnungsgemäßen Umsetzung von regulatorischen Vorgaben. In diesem Zusammenhang spielen die Einhaltung des Solvency II Rahmenwerks für die europäische Versicherungswirtschaft, dem die Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland unterworfen ist, bzw. die Beachtung der Anlageverordnung für Pensionskassen und -fonds eine übergeordnete Rolle. Änderungen, innerhalb von Solvency II oder den aufsichtsrechtlichen Vorgaben aber auch darüber hinaus gehende Anforderungen der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, sind zu beachten und bei Bedarf durch Anpassung und Überarbeitung der bestehenden Organisationsabläufe und Risikomanagementmaßnahmen sowie deren Dokumentation fristgerecht umzusetzen. Die bestehenden guten Grundlagen hinsichtlich der Organisation, der Prozesse und des Risikomanagements, wurden wie in den Vorjahren überprüft und bei Bedarf vom Qualitativen Risikomanagement (QRM) weiterentwickelt. Das Ziel, durch diese ständige Verbesserung von Arbeitsabläufen die Effizienz zu steigern und dabei gleichzeitig eine höhere Sicherheit bei den einzelnen Arbeitsschritten und -prozessen zu erzielen, ist erreicht worden und bleibt auch für die Zukunft relevant. Das QRM setzte wieder alle im Zusammenhang mit der Anforderung der Swiss Life Gruppe an die Asset Managers Division gestellten Aufgaben fristgerecht und ordnungsgemäß um. Dokumentiert sind die Ergebnisse in den vierteljährlich zu erfüllenden QRM-Reports und dem ausführlichen Year End QRM-Report an das Risikomanagement der Asset Management Division und der Swiss Life Gruppe. Dabei arbeitete der Bereich eng mit der QRM-Einheit der Asset Management Division zusammen. Nachweise bezüglich einer korrekten Erfüllung der von den Kunden für die Asset Management Dienstleistungen vorgegebenen QRM-Anforderungen an die Gesellschaft und ihre Outsourcing-Partner, wurden umfänglich und fristgerecht erstellt und geliefert. Im Zuge des jährlichen QRM-Zyklus, wurden im konzernweiten Risikomanagementsystem alle zu erbringenden Assessments durchgeführt und dokumentiert. Schwerpunkt der QRM-Tätigkeit lag auch in diesem Jahr in der Identifikation, Beschreibung und Bewertung von wesentlichen Prozessen und der in diesem Zusammenhang bestehenden Risiken und Kontrollen. Veränderungen von Tätigkeiten oder neue Aufgaben können zu Verschiebungen in der Verantwortlichkeit für Prozesse, Risken und Kontrollen führen. Die Process-, Risk- und Control Owner nahmen ihre Verantwortung ordnungsgemäß wahr. Die Ergebnisse sind kontinuierlich über das gruppenweit verbindliche QRM-Reporting und der im Swiss Life Konzern vorgegebenen Berichtslinie in das Risikocontrolling beim Chief Risk Officer der Swiss Life Asset Management Division eingeflossen. Die Inhalte der bestehenden Business Continuity Management (BCM)-Strategie sowie der Business Impact Analyse und der korrespondierenden BCM-Planung, wurden von der Geschäftsführung unverändert belassen. Die in diesem Zuge bereits aufgesetzten Strukturen führten dazu, dass der Geschäftsbetrieb der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH störungsfrei verlaufen ist. IT-Risiken Die Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH verfügt über keine eigene IT-Organisation und -Infrastruktur. Über Funktionsausgliederungsverträge sind der IT-Betrieb, -Support, die Hard- und Softwarebeschaffung sowie die Wartung der IT-Assets auf andere Konzerneinheiten übertragen. Zu deren Verantwortungsbereich gehört auch die Ermittlung und Überwachung der IT-Risiken sowie die Einleitung geeigneter Maßnahmen zu deren Reduzierung. Alle Vertragspartner unterliegen den Anforderungen des Konzerns an eine ordnungsgemäße IT-Organisation. Deren Einhaltung wird durch die Dienstleister im Rahmen des eigenen IT QRMs und in regelmäßigen in- und externen Audits überprüft und dokumentiert. Die Sicherstellung des Geschäftsbetriebes der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Auch die eigenen Mitarbeiter nutzten die IT-Infrastruktur vorschriftsmäßig. Von den IT-Providern erfolgte keine Meldung, dass von Mitarbeitern der Gesellschaft IT Sicherheitsvorfälle verursacht worden wären. Das BCM-Konzept der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH sieht bei Ausfall der regulären IT-Infrastruktur Maßnahmen vor, welche über alternative Zugriffswege die Aufrechterhaltung eines Mindestgeschäftsbetriebs bis zur Wiederherstellung des Vollbetriebes ermöglichen. Durch den divisionsweit genutzten "Digital-Workplace - DWP", verfügen alle Mitarbeitenden über eine moderne Office-Ausstattung, welche mobiles Arbeiten jederzeit ermöglicht. Legal & Compliance In der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH ist ein Compliance Officer installiert, der seine Funktion unabhängig ausübt und direkt an die Geschäftsführung berichtet. Zudem verfügt die Gesellschaft über ein Weisungswesen und ein internes Kontrollsystem, in dem auch Compliance-Risiken überwacht werden. Interne Revision Die Asset Management Einheiten werden gemäß den entsprechenden Konzernweisungen durch Group Audit direkt überwacht. Die verantwortlichen internen Auditoren überprüfen regelmäßig mit Unterstützung der internen Revision der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland alle Dokumentationen und Prozesse auf mögliche Schwachstellen und geben in ihren Berichten an das Management Empfehlungen und Vorgaben für deren Reduzierung bzw. Eliminierung. Risikobeurteilung Die vorstehenden Ausführungen beschreiben nach heutigem Kenntnisstand sämtliche wesentlichen Risiken, welche die Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH betreffen. Diese Risiken sind erkannt worden und werden konstant überwacht. Aktuell sind aus Sicht des Risikomanagements keine Risiken erkennbar, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder die Vermögens- Finanz- oder Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. Chancen Durch ein deutlich gestiegenes Zinsumfeld können freiwerdende liquide Mittel in höher verzinste Wertschriften investiert werden. Dies führt sowohl zu einer Erhöhung des jährlich erwirtschafteten ordentlichen Ertrags als auch einer positiven Preisentwicklung des Anleihebestands bei einem möglichen Zinsrückgang. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 Das allgemeine Zinsniveau bleibt ein entscheidender Faktor für die zukünftige Ertragslage der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH. Die Marktwertentwicklung der verwalteten Vermögen der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland und weiterer Konzerngesellschaften sind maßgebend für den tatsächlichen Verlauf der Erlöse. Zusätzlich sind variable Vergütungskomponenten relevant, die sich aus dem Immobiliengeschäft ergeben, z.B. Akquisition, Vermietungserfolg und Baumaßnahmen. Die strategische Asset Allokation der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland wird auch in den kommenden Jahren aktiv gesteuert werden. Die Bereiche Immobilien und Infrastruktur werden weiterverfolgt und nach Möglichkeit konsequent ausgebaut, um das Portfolio robust, diversifiziert und optimiert aufzubauen. Inwiefern weiter steigende Erlöse in Form von Transactions- und Management Fees aus dem Management der Immobilienkapitalanlage generiert werden können, hängt stark von den Opportunitäten in diesem Segment ab. Ferner bleibt die erwartete positive Zinsentwicklung eine wichtige Variable für die Bewertung der Wertschriften, sodass die Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH für das Jahr 2024 mit einem ansteigenden Umsatz in diesem Bereich rechnet. Das Gesamtvolumen, bewertet nach Zeitwerten, der verwalteten Assets wird für 2024 bei 16,4 Mrd. Euro erwartet. Für das Jahr 2024 wird mit einer geringfügigen, primär inflationsbedingten Kostenerhöhung gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Somit ist durch einen leicht höheren Umsatz bei unterproportional wachsenden Kosten im Jahr 2024 mit einem Jahresergebnis leicht über der Größenordnung des Vorjahres zu rechnen.
München, den 28. März 2024 Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH Geschäftsführung Michael Essl
1 Statista, Einkaufsmanagerindex Eurozone 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie Swiss Life Asset Insurance Managers GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Reg.-Nr. 165881). Die Anteile an der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH werden zu 100 % unmittelbar von der Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH (Handelsregister Amtsgericht Köln, HR B Reg.-Nr. 85276) gehalten. Ebenso besteht mit dieser ein Gewinnabführungsvertrag. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern pro rata temporis. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen sowie unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes, bewertet. Die der Abschreibungsberechnung zugrunde gelegten Abschreibungssätze erfolgen auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Das Wahlrecht, den Aktivüberhang an latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB anzusetzen, wird nicht in Anspruch genommen. Passiva Das Eigenkapital wird zu Nominalwerten angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach der projizierten Einmalbeitragsmethode ("Projected Unit Credit") unter dem Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 1,83 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre), eines Rententrends von 2,0 % und einer Gehaltsdynamik von 3,5 % mit Fluktuation unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 24.030,00 (i. Vj. EUR 160.024,00). Soweit kein frei verfügbares Eigenkapital vorhanden ist, besteht diesbezüglich grundsätzlich eine Ausschüttungssperre. Zur insolvenzsicheren Ausfinanzierung arbeitgeberfinanzierter Versorgungszusagen besteht ein Contractual Trust Arrangement (CTA). Das zweckgebundene Vermögen besteht aus Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens ergibt sich aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags. Der Zeitwert des Deckungskapitals, der im Wesentlichen den Anschaffungskosten entspricht, beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.829. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde das bestehende Deckungsvermögen mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung verrechnet. Die aus dem Deckungskapital resultierenden Erträge und Aufwendungen wurden mit dem Zinsanteil der korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Bezogen auf die Pensionsverpflichtungen (TEUR 3.035) betrugen die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtungen TEUR 77 (Vorjahr TEUR 80). Seit dem 1. Januar 2020 gibt es eine neue, einheitliche arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung "Swiss Life Asset Managers Deutschland 2020" für die Mitarbeiter. Es handelt sich dabei um ein Altersversorgungssystem im Sinne einer wertpapiergebundenen Direktzusage, welches sich sowohl bei der Kapitalanlage als auch bei der Risikoabsicherung konzerneigener Lösungen bedient. Zur Absicherung der Pensionsverpflichtungen durch Anlage der für die Versorgung bereitgestellten regelmäßigen Beiträge und zugleich zur Anerkennung der hieraus entstehenden Deckungsmittel als bilanzielles "Planvermögen" wurde eine Gruppentreuhandkonstruktion (Contractual Trust Arrangement) zwischengeschaltet. Hierbei handelt es sich um die Gruppentreuhand von Swiss Life Asset Managers in Deutschland, dem "SLAM Trust e.V." Darüber hinaus ist die Gesellschaft Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein und gewährleistet somit zusätzlich den gesetzlichen Insolvenzschutz. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung entspricht dem Zeitwert des Deckungskapitals (TEUR 49) Es ist eine Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen erfolgt. Der Zeitwert des Deckungskapitals entspricht im Wesentlichen den Anschaffungskosten. Im Geschäftsjahr ist nach Verrechnung von Zinsaufwand und Ertrag aus Deckungsvermögen ein Ertrag in Höhe von TEUR 49 entstanden. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagengitter dargestellt (Anlage zum Anhang). Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.000.000,00. Die Geschäftsanteile werden zu 100 % von der Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH, Köln, gehalten. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 19.530 (i. Vj. TEUR 18.330) aus der Gewinnabführung an die Gesellschafterin Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH, aus den Spitzabrechnungen der Base Fee in Höhe von TEUR 2.647 an die Swiss Life AG Niederlassung Deutschland sowie aus Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen und Weiterbelastungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 181 (i. Vj. TEUR 249). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 55 (i. Vj. TEUR 53) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie im Inland erzielten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 39.933 (i. Vj. TEUR 37.474) ergeben sich zum größten Teil aus der Tätigkeit als Asset-Management-Gesellschaft für die Swiss Life AG, Niederlassung Deutschland und deren Töchtergesellschaften. Aus Währungsumrechnungen sind wie im Vorjahr keine nennenswerten Erträge oder Aufwendungen entstanden. Das periodenfremde Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige AngabenHonorare des Abschlussprüfers Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers ist das untenstehende Honorar als Aufwand im Geschäftsjahr 2023 erfasst worden:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Lizenzverträgen in Höhe von TEUR 437 (i. Vj. TEUR 451), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 428 (i. Vj. TEUR 441). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehört bzw. gehörte im Geschäftsjahr 2023 an: Michael Essl, Diplom-Betriebswirt, München, einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres 2023 durchschnittlich 31 (i. Vj. 33) angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB der Swiss Life Holding AG, Zürich. Die Gesellschaft wird in deren Konzernabschluss einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten und größten Unternehmenskreis gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB). Der Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und im Bundesanzeiger unter der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, München, veröffentlicht. Zwischen der Gesellschaft und der Swiss Life Deutschland Holding GmbH, Hannover, besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft. Mindestbesteuerung Die Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH ist Teil der Swiss Life Gruppe. In bestimmten Rechtsordnungen, in denen die Swiss Life Gruppe tätig ist, wurden Gesetze zur globalen Mindestbesteuerung (BEPS 2.0 Pillar 2) erlassen oder inhaltlich umgesetzt. In Deutschland erfolgt die Umsetzung im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen, das am 27.12.2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlich wurde. Das Gesetz tritt für das am 1. Januar 2024 beginnende Geschäftsjahr des Konzerns in Kraft. Der Konzern mit der Swiss Life Holding AG, Zürich, als oberste Muttergesellschaft in der Schweiz fällt in den Geltungsbereich der erlassenen oder materiell-rechtlich umgesetzten Rechtsvorschriften und hat eine Bewertung der potenziellen Betroffenheit des Konzerns von der globalen Mindestbesteuerung vorgenommen. Ergebnis des Geschäftsjahres Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 19.529.688,92, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt wird, ab. Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.
München, den 28. März 2024 Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH Michael Essl, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Swiss Life Insurance Asset Managers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 21. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Clivia Döll, Wirtschaftsprüferin ppa. Markus Flender, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 02.07.2024 festgestellt. |
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