Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 19694
Vorher
Knodt Gartenbau GmbH
Eingetragen
29.3.2023
Branche
Erzeugung von BlumensamenBetrieb von BaumschulenAnbau von Kartoffeln sowie sonstigen Wurzeln und Knollen
Gegenstand
Die gärtnerische Urproduktion, Erzeugung und Aufzucht von Unterglaskulturen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Peter Knodt
seit 29.3.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Carsten Knodt
Tönisvorst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Knodt GmbH

Tönisvorst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Knodt GmbH

I. Grundlagen der Gesellschaft

II. Wirtschaftsbericht

III. Grundlagen der Gesellschaft Risikobericht

IV. Prognosebericht

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Grundlagen der Gesellschaft

Die Knodt GmbH mit Sitz in Tönisvorst, betreibt gärtnerische Urproduktion, Erzeugung und Aufzucht von Unterglaskulturen.

Die GmbH ist durch Ausgliederung der Gesamtheit des von dem Einzelkaufmann Knodt, Carsten, Tönisvorst, * 03.06.1972 unter der Firma Carsten Knodt Gemüsebau e. K. in Tönisvorst (AG Krefeld, HRA 7273) betriebenen Unternehmens, nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes vom 21.03.2023, entstanden.

Die Knodt GmbH betreibt an zwei Standorten ein Warm-Gewächshaus. Der Hauptstandort befindet sich an der Firmenadresse in 47918 Tönisvorst, der zweite Standort liegt Am Hülshof 31-33 in 47665 Sonsbeck.

Am Standort in Tönisvorst werden auf einer Fläche von 52.000 m 2 Paprika, Spitzpaprika und Chilis produziert. In Sonsbeck erstreckt sich die Produktionsfläche auf 45.000 m 2 , die ausschließlich für den Anbau von Tomaten genutzt wird.

Das Ziel der Gesellschaft ist es, die regionale und nachhaltige Versorgung mit Tomaten und Paprika im Westen Deutschlands sicherzustellen. Gemäß dem Motto "Aus der Region, für die Region" fokussiert sich die Knodt GmbH auf kurze Lieferwege, hochwertige Produkte und umweltfreundliche Produktionsmethoden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Konjunkturelles Umfeld

Die Nachfrage nach regional angebautem Gemüse ist in hohem Maße abhängig von der jeweiligen konjunkturellen Lage. In wirtschaftlich guten Zeiten werden von den Verbrauchern verstärkt hochwertige Produkte nachgefragt, während in einem schlechten konjunkturellen Umfeld bei Lebensmitteln gespart wird. Ein Grund dafür ist die hohe Preiselastizität für Lebensmittel in Deutschland. Darüber hinaus ist das Preisniveau in Deutschland im Lebensmittelbereich im Verhältnis zum europäischen Umland sehr niedrig.

Im Vergleich zum Jahr 2022 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt zwar um 0,3 %, doch der Unterschied war für die Kaufkraft der Verbraucher so marginal, dass dies keinen Einfluss hatte. Dies ist das erste Jahr seit der Pandemie, in dem das Wirtschaftswachstum wieder gesunken ist. Dennoch funktionierten die Lieferketten im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin gut und zuverlässig. Die Inflationsrate ist ein Haupttreiber für die schlechte wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Obwohl es eine Reallohnerhöhung von ca. 6 % gab, wurde diese durch einen Verbraucherpreisanstieg von 5,9 % nahezu ausgeglichen. Die gesamtwirtschaftlichen Tendenzen sind u. a. auf die politische Lage und die Energiepreisentwicklung zurückzuführen.

Vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnte der Absatz von regionalem Gemüse im Vergleich zu den Vorjahren auf einem ähnlichen Niveau gehalten werden. Trotz der Erhöhung der Produktionskosten (u. a. Mindestlohn, Energie) verteuerten sich die Produkte, was die Preisentwicklung zwar negativ beeinflusste, den Absatz jedoch nicht spürbar verschlechterte.

Marktentwicklung

Der Lebensmittelmarkt in Deutschland ist ein reiner Käufermarkt. Mit einer flächendeckenden Konzentration an Supermärkten von 40 Supermärkten pro Kopf stagniert der Expansionsprozess des Lebensmitteleinzelhandels.

Die Verkaufsfläche des Einzelhandels liegt seit mehreren Jahren relativ konstant bei etwa 125 Mio. m 2. Stattdessen liegt der Fokus darauf, kleinere Supermärkte zu schließen und Synergien in größeren Märkten zu schaffen, indem das Sortiment ausgeweitet und besser an das soziale Umfeld angepasst wird. Dadurch verliert der klassische Fachhandel bzw. das Großmarktgeschäft in der Region zunehmend an Bedeutung. Die größten Kategorien im Fruchtgemüsebereich bleiben Tomaten, Salatgurken und Paprika. In diesen Kategorien ist die deutsche Landwirtschaft bei weitem nicht in der Lage, den gesamten Bedarf der deutschen Bevölkerung zu decken. Die Selbstversorgungsrate liegt bei Tomaten beispielsweise bei ca. 3,5 %. Trotz kontinuierlich steigender Erntemengen müssen weiterhin Waren aus dem EU- und Nicht-EU-Ausland zugekauft werden, um den Bedarf zu decken.

Tomaten bleiben die Nummer 1 im Fruchtgemüsebereich mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 29,9 kg im Jahr 2023, knapp unter dem Vorjahreswert. Regionalität spielt eine immer größere Rolle im Kaufverhalten der Verbraucher, während der Trend zum biologischen Anbau seit den Corona-Jahren leicht rückläufig ist. Studien zeigen, dass Herkunft und Glaubwürdigkeit der Produkte wichtiger sind als der biologische Anbau.

Im Bereich Paprika ist die Marktlage ähnlich wie bei Tomaten. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei 4 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert, trotz Bestrebungen, die Erntemengen deutscher Ware zu erhöhen. Die Preisentwicklung für inländische Ware war 2023 positiver im Vergleich zur Auslandsware. Allgemeine Preissteigerungen resultieren aus veränderten Rahmenbedingungen wie höheren Löhnen und steigenden Kosten für Düngemittel und Pflanzenschutzmittel, die in die Preisbildung einfließen.

2. Geschäftsverlauf

Die Produktionsmenge der Knodt GmbH lag im Jahr 2023 bei Tomaten bei 1.451 t und bei Paprika bei 1.572 t. Damit lag die Gesamtproduktion bei Paprika ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Bei Tomaten jedoch lag die Produktionsmenge etwas unter dem Vorjahr, da die Anbaufläche aufgrund geplanter Umbaumaßnahmen verkleinert wurde.

Die ausgewählten Sorten für das Produktionsjahr 2023 waren im Bereich lose Cherry-Tomaten "Sweetelle" und "Duelle". Für den Hofverkauf wurden die Sorten "Mecano" (Rispentomate) und "Brioso" (Cocktailtomate) ausgewählt. Sowohl bei Tomaten als auch bei Paprika konnte der Durchschnittspreis im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. In Korrelation mit der geringeren Produktionsmenge aufgrund der geschrumpften Fläche konnte kein Umsatzwachstum erreicht werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage:

Bezeichnung Jahr 2023
TEUR
%
--- AKTIVA ---
Vermögensstruktur
Anlagevermögen 17.170 88,35
Immaterielle Vermögensgegenstände 4 0,02
Sachanlagen 17.146 88,23
Finanzanlagen 20 0,1
Umlaufvermögen 2.264 11,65
Materielles Umlaufvermögen 338 1,74
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 128 0,66
geleistete u. erhaltene Anzahlungen 210 1,08
Monetäres Umlaufvermögen 1.927 9,92
kurzfristige Forderungen 82 0,42
sonstige Vermögensgegenstände 340 1,75
liquide Mittel 1.504 7,74
Gesamtvermögen 19.434 100
--- PASSIVA ---
Kapitalstruktur
Eigenkapital 768 3,95
Gezeichnetes Kapital 25 0,13
Jahresüberschuss 743 3,82
Fremdkapital 18.666 96,05
Kurzfristiges Fremdkapital 12.414 63,88
Steuerrückstellungen 76 0,39
sonstige Rückstellungen 1.447 7,45
kurzfristige Verbindlichkeiten 10.891 56,04
Mittelfristiges Fremdkapital 1.473 7,58
mittelfristige Verbindlichkeiten 1.473 7,58
Langfristiges Fremdkapital 4.779 24,59
langfristige Verbindlichkeiten 4.779 24,59
Gesamtkapital 19.434 100

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt Mio. Euro 19. Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 17.170 und führt zu einer Anlagenintensität von ca. 88,35 %. Die Zugänge des Geschäftsjahres (TEUR 9.664) entfielen im wesentliche auf die Herstellung den neuen Gewächshäusern.

Der geringe Anteil des Vorratsvermögens liegt bei 0,66 % der Bilanzsumme. Aufgrund der strengen Qualitätsanforderungen (Frische) wird bewusst auf eine geringe Lagerhaltung Wert gelegt.

Die Finanzierung der Knodt GmbH erfolgt hauptsächlich durch langfristige Bankdarlehen. Die Kapitaldienste wurden planmäßig erbracht. Um saisonalen Schwankungen entgegenwirken zu können, stehen kurzfristige Kontokorrentmittel zur Verfügung.

Die Finanzierung der Knodt GmbH erfolgt hauptsächlich über langfristige Bankdarlehen, die bis dato ausschließlich mit Volksbank Krefeld eG oder der Sparkasse Krefeld geschlossen wurden. Die Kapitaldienste wurden bisher wie vertraglich festgelegt bedient. Um saisonalen Schwankungen entgegenwirken zu können, stehen kurzfristige Finanzierungsoptionen zur Verfügung, die bis dato allerdings seit langem nicht mehr benötigt wurden.

--- GUV ---
Rohergebnis 6.326 53,51
Personalaufwand 2.756 23,31
Abschreibungen 960 8,12
sonstige Steuern 0 0
sonstige betriebliche Aufwendungen 1.347 11,39
Betriebsaufwand 10.561 89,32
Betriebsergebnis 1.263 10,68
Zinsaufwand 182 1,54
Finanz- und Beteiligungsergebnis 0 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.081 9,14
Steuern vom Einkommen und Ertrag 338 2,86
Jahresüberschuss 743 6,28

Die Ertragslage soll anhand der nachfolgenden Kennzahlen weiter dargestellt werden:

Eigenkapitalquote

Wirtschaftliches Eigenkapital 767.938,00
Geteilt durch Gesamtkapital 19.434.167,00
= Eigenkapitalquote 3,95%
Rohergebnis 53,02%

Wareneinsatz zu Erlösen

Gesamtkapitalrentabilität

Ergebnis vor Steuern zuzgl. Zinsen 1.262.876,00
Geteilt durch Gesamtkapital 19.434.167,00
= Gesamtkapitalrentabilität 6,5 %

Cashflow-Rentabilität

Brutto-Cashflow 2.041.244,00
Geteilt durch Gesamtleistung 11.715.716,93
= Cashflow-Rentabilität 17,42%

4. Cashflow Entwicklung

Der Cashflow weist näherungsweise den finanziellen Überschuss der Gesellschaft aus. Er zeigt, inwieweit erwirtschaftete Mittel für Investitionen und Schuldentilgungen während des Geschäftsjahres zur Verfügung standen.

Ergebnis nach Steuern 742.938,00 €
+ Abschreibung 960.132,00 €
+ Betriebliche Ertragsteuern 338.174,00 €
=Cashflow 2.041.244,00 €

5. Qualitätsmanagement

Im Rahmen der Zertifizierungsstandards und in den gesetzlichen Vorschriften wird der Standard QS - geprüfte Qualitätssicherung bei frischen Lebensmitteln verlangt und wird auch so seit Jahren umgesetzt. Die Zertifizierung wird jedes Jahr erneuert und auch von den Kunden der Gesellschaft regelmäßig auditiert, ob die Standards auch eingehalten werden.

Die Zertifizierung wird jährlich aktualisiert. Diese freiwillige Zertifizierungsmaßnahme ist Grundlage für die sichere Belieferung an Kunden. Die Bestellannahme der Gesellschaft wurde in den letzten Jahren immer weiter automatisiert. Hierdurch wird eine weitere Reduktion des Arbeitsaufwands herbeigeführt.

III. Grundlagen der Gesellschaft Risikobericht

1. Risiken der Gesellschaft

Das wesentliche Risiko unserer Gesellschaft ist von mehreren Aspekten abhängig. Eine hohe Anzahl von Anbietern aus dem europäischen Ausland versuchen auf den deutschen Markt zu drängen. Hierdurch entsteht für den Verbraucher die Möglichkeit, intensiver in die Preisverhandlungen einsteigen zu können und den für ihn kostengünstigsten Anbieter auszuwählen. Zum einen von der Preiselastizität der Kunden und von dem Wunsch nach regionalen und nachhaltigen Produkten. Hierdurch entsteht dem Verbraucher einer weiteren und günstigeren Auswahl an ähnlichen Produkten in den Märkten. Durch die weiter steigenden Anforderungen an die Produktion von regionalem Gemüse in Deutschland durch immer komplexere Zertifizierungen und Bestimmungen, steigende Energiekosten sowie die Kosten für die Produktion die natürlich in die Preisindexierung mit einfließen müssen. Korrelierend dazu, dass die Preiselastizität der Verbrauch sehr hoch ist, entscheiden sich viele Verbraucher für ein ähnliches Produkt, das deutlich günstiger ist.

2. Chancen der Gesellschaft

Durch die Auswahl von höherwertigen Sorten die besseren Qualitäten und der deutlichen besseren Qualität ist eine Differenzierung im Markt von der ausländischen Ware möglich. Aufgrund der von uns laufend durchgeführten Überwachung sind wir in der Lage, dem Kunden qualitativ hochwertige Produkte anbieten zu können. Dieses wird durchlaufende externe Beratungsleistungen sowie durch ein gut geschultes Personal gesichert.

Detaillierte Preiskalkulationen ermöglichen derzeit einen ausreichend positiven Deckungsbeitrag für die einzelnen Produkte.

3. Risikomanagement

Das Risikomanagement der Gesellschaft wird durch die Geschäftsführung übernommen. Das größte Risiko besteht durch eine großflächige Erkrankung der Kultur, um dies zu vermeiden gibt es an allen Standorten von uns strenge Hygienemaßnahmen, um die Einbringung von Erregern durch die Umwelt weitestgehend zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es auch bestimmte Abfolgen in den Arbeitsprozessen, um eine Verteilung der Erreger in den Gewächshäusern zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es auch ein gewisses Klumpenrisiko in der Absatzstruktur, da wir ausschließlich an den Einzelhandel vermarkten und sollte dieser Absatzmarkt einbrechen aus irgendwelche von uns nicht beeinflussbaren Gründen gibt es kaum ausreichend Kundenbeziehungen zu weiteren Absatzwegen wie zum Beispiel dem Großhandel oder Fachhandel. Dennoch ist dieses Risiko sehr gering, da der Lebensmitteleinzelhandel allein unter den TOP 4 ca. 70% der Marktanteile bündelt. Darüber hinaus wird eine kontinuierliche Überwachung der Kosten- und Erlösentwicklung der Gesellschaft durchgeführt. Abweichungen zum Vorjahr bzw. zur Planung werden umgehend analysiert. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Überwachung der Liquidität durch die Geschäftsführung statt.

IV. Prognosebericht

Die Knodt Gartenbau GmbH wird auch in Zukunft das Unternehmen als traditionelles Familienunternehmen in der 4. Generation fortführen. Die fünfte Generation steht auch schon in den Startlöchern, um die Geschicke des Unternehmens mitzuleiten. Die Gesellschaft verfügt über die modernsten Technologien, um eine effiziente Kultivierung der Kulturen als auch ein ergonomisches Arbeiten aller Mitarbeiter gewährleisten zu können. Durch die kontinuierliche Investition in modernste Hardware als auch Entwicklung von Software wird die Gesellschaft auch in der Zukunft auf alle Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein, um schnell flexibel reagieren zu können.

Die hohe Nachfrage nach regionalen Produkten sowie die Erweiterung des Kundenkreises auf die Gastronomie, Großhändler des Lebensmitteleinzelhandels Bereichs wird zukünftig ebenfalls zu weiteren Umsatzzuwächsen führen. Hierzu wird eine deutschlandweite Logistik ausgebaut werden. Das Direktgeschäft wird durch die Geschäftsleitung weiter fokussiert und dadurch weiter ausgebaut.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten schätzt die Geschäftsleitung die weitere wirtschaftliche Knodt GmbH als positiv ein.

Durch die weitere Entwicklung bestehender und zukünftiger Produkte sowie der beabsichtigten Kosteneinsparungen soll die Gesellschaft zukünftig an den Erfolg des Jahres 2023 anknüpfen.

Das Jahr 2024 entwickelt sich zurzeit vielversprechend, so dass wir davon ausgehen, dass die Umsatzentwicklung stabil bleibt und eine Jahresüberschuss erwartet wird.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Tönisvorst, den 13. Januar 2025

Carsten Knodt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 17.169.803,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.790,00
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.790,00
II. Sachanlagen 17.146.013,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.902.964,14
2. technische Anlagen und Maschinen 6.458.389,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.117.783,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.666.876,24
III. Finanzanlagen 20.000,00
1. Beteiligungen 20.000,00
B. Umlaufvermögen 2.264.363,80
I. Vorräte 337.778,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 422.177,85
1. sonstige Vermögensgegenstände 422.177,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.504.407,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00
Summe Aktiva 19.434.166,89

Passiva

31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 2.952.583,34
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.184.645,81
III. Jahresüberschuss 742.937,53
B. allgemeiner passiver steuerlicher Ausgleichsposten 0,00
C. Rückstellungen 1.522.390,90
D. Verbindlichkeiten 14.959.192,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.646.566,90
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.312.625,75
davon aus Steuern 7.273,11
Summe Passiva 19.434.166,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 6.326.394,76
2. Personalaufwand 2.755.948,02
a) Löhne und Gehälter 2.249.394,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 506.553,69
3. Abschreibungen 960.132,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 960.132,25
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.346.964,10
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 59,81
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.764,76
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 338.174,13
8. Ergebnis nach Steuern 743.471,31
9. sonstige Steuern 533,78
Jahresüberschuss 742.937,53

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Knodt GmbH hat Ihren Sitz in Tönisvorst und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld (Reg. Nr. HRB 19694). Die Eintragung ins Handelsregister erfolgt am 29.03.2023.

Gegenstand des Unternehmens ist die gärtnerische Urproduktion, Erzeugung und Aufzucht von Unterglaskulturen.

Die GmbH entstand durch Ausgliederung der Gesamtheit des von dem Einzelkaufmann Knodt, Carsten, Tönisvorst, 03.06.1972 unter der Firma Carsten Knodt Gemüsebau e.K. in Tönisvorst (Amtsgericht Krefeld, HRA 7273) betriebenen Unternehmens nach Maßgabe der Ausgliederungsplanes vom 21.03.2023. Die Ausgliederung ist mit der Eintragung auf den Registerblatt des übertragenden Rechtsträgers am 29.03.2023 wirksam geworden.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag entsprechend § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens angewandt.

A. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

II. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz entstanden aus der Ausgliederung aus dem Vermögen der Firma Carsten Knodt Gartenbau e.K. zum 31.12.2022. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie nicht unter die §§ 253 (1) und 252 (1) Nr. 4 Halbsatz 2 HGB fallen und bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung für bewegliche und unbewegliche Vermögensgegenstände war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 1.000,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Ausleihungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den nach § 255 (4) HGB niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der sonstige Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände ist, geringer als ein Jahr.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 (2) HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sind aus dem Anlagenspiegel (s. Anlage zum Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Von den Anlagezugängen wurde öffentliche Zuschüsse in Höhe von 418.500,00 € aktivisch abgesetzt.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 227.035,20 €.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt sich im Wesentlichen um Steuerforderungen sowie um Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit aus Kurzarbeitergeld.

3. Rückstellungen

Die Rückstellung für Prozesskosten in Zusammenhang mit der Klage zum Verwaltungsgericht beläuft sich auf EUR 58.512,00.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen zusätzlich zu den obengenannten Rückstellungen, die Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, für Abschlusskosten und Aufbewahrungskosten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von einer Aufgliederung der Umsatzerlöse kann entsprechend § 285 Nr.4 HGB i.V.m. § 288 Abs. 2 HGB abgesehen werden.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 2.501,18 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 26.611,93 enthalten.

Die Abschreibung der Gesellschaft sind aus dem Anlagespiegel zu entnehmen Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten keine latente Steuererträge.

D. Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen die folgenden nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind (§ 285 Nr. 3 HGB):

Art Zweck Risiken Vorteile Betrag
Miete/Pacht von Immobilien Beschaffung von Verwaltungs- und Lagerflächen Sinkende Mietpreise im Vergleich zur vereinbarten Miete Flexibilität, kein Bestands- und Verwertungsrisiko 137.458,00 €
Leasing von technischen Anlagen und Fahrzeugen Erneuerung der Infrastruktur Überalterung durch technologischen Fortschritt Geringere Störanfälligkeit, Erweiterungsmöglichkeiten 38.600,99 €
Summe 176.058,99 €

E. Sonstige Angaben

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesenen Haftungsverhältnisse.

II. Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter (einschl. Aushilfen) betrug 70 Mitarbeiter.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Vorgänge oder Risiken nach dem Schluss des Geschäftsjahres bekannt.

F. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Knodt Carsten Landwirt allein, von der Beschränkung des §181 BGB befreit

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(2). Forderungen und Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern

Es bestanden Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter i.H.v. EUR 3.489.041,59.

G. Verbindlichkeitenspiegel

EUR Verbindlichkeiten
EUR
insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.646.566,90 61.035,00 1.137.907,11 11.447.624,79
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 981.508,69 981.508,69 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 3.489.041,59 3.489.041,59 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 26.721,28 26.721,28 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 17.143.838,46 4.558.306,56 1.137.907,11 11.447.624,79

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignung von Sachanlagen, sowie Umlaufvermögen und Sicherungszession von Forderungen dinglich besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern 7.273,11 € und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit über 5.126,23 € enthalten.

H. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag / Verlustvortrag EUR 0
Jahresüberschuss EUR 742.937,53
Bilanzgewinn EUR 0

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an die Gesellschafter EUR
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 742.937,53
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

 

Tönisvorst, den 13.01.2025

gez. Carsten Knodt als Geschäftsführer der Knodt GmbH

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Knodt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Knodt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knodt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 13. Januar 2025

AKP Fassin Hamacher Herrnkind Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. (FH) Tönnissen, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode
Anlagevermögen 17.169.803,09 23.180.015,55 14.051.723,64
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.790,00 57.995,89 53.864,89
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.790,00 57.995,89 53.864,89
Sachanlagen 17.146.013,09 23.102.019,66 13.825.508,43
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.902.964,14 2.069.733,58 1.767.155,28
technische Anlagen und Maschinen 6.458.389,00 11.383.986,03 10.173.532,64
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.117.783,71 1.949.084,87 1.724.413,22
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.666.876,24 7.699.215,18 160.407,29
Finanzanlagen 20.000,00 20.000,00 172.350,32
Beteiligungen 20.000,00 20.000,00 172.350,32
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 9.664.460,45 0,00 479.949,51 -56.219,03
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.131,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.131,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 9.660.305,34 0,00 329.949,51 -53.844,60
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 302.578,30 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 1.437.032,91 0,00 226.579,52 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.041,64 0,00 103.369,99 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.592.652,49 0,00 0,00 -53.844,60
Finanzanlagen 24,11 0,00 150.000,00 -2.374,43
Beteiligungen 24,11 0,00 150.000,00 -2.374,43
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode Erfolgsneutrale Abgänge
Anlagevermögen 6.010.212,46 5.376.275,42 960.132,25 326.195,21
Immaterielle Vermögensgegenstände 54.205,89 50.651,89 3.554,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.205,89 50.651,89 3.554,00 0,00
Sachanlagen 5.956.006,57 5.325.623,53 956.578,25 326.195,21
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 166.769,44 144.949,44 21.820,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 4.925.597,03 4.392.970,64 759.192,91 226.566,52
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 831.301,16 756.324,51 174.605,34 99.628,69
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.338,94 31.378,94 960,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 0,00 8.675.448,22
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 3.213,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 3.213,00
Sachanlagen 0,00 0,00 8.499.884,90
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 1.622.205,84
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 5.780.562,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 968.088,71
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 129.028,35
Finanzanlagen 0,00 0,00 172.350,32
Beteiligungen 0,00 0,00 172.350,32

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 13.1.2025.

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