Krönauer Gebäude- und Gartenservice GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anastasiia Vershinina seit 6.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alessandro Crisafulli | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EFREMOV-KAUTSCHUK GMBHEschbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Bericht über den Geschäftsverlauf und Bericht über die Lage der Gesellschaft 1.1 Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die EFREMOV-Kautschuk GmbH wurde 1992 gegründet und hat sich auf den Handel mit Öl und Ölprodukten spezialisiert. Das Unternehmen hat sich auf den Vertrieb und die Vermarktung von Rohöl, Erdölprodukten, Erdgas und anderen Gasfraktionen spezialisiert. Aufgrund unserer Erfahrung und Kompetenz in der Branche konnten wir verschiedene Großkunden gewinnen. Hinweis: Lageberichtsfremder Bestandteil, der nicht Prüfungsgegenstand im Sinne des IDW PS 350 n.F. ist. 1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024. 1.2.2 Lage der Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft expandiert weiterhin in moderatem Tempo. Die im Frühjahr etwas schnellere Gangart scheint sich im Sommer wieder verlangsamt zu haben. In den Vereinigten Staaten verliert die Konjunktur nach und nach an Schwung. Gleichzeitig bleibt die konjunkturelle Dynamik in Europa gering, und eine nachhaltige Belebung der Konjunktur in China ist weiter nicht in Sicht. Der Welthandel ist im bisherigen Verlauf des Jahres zwar wieder gestiegen, angesichts der Anzeichen für eine wieder geringere Expansion der globalen Produktion im Verarbeitenden Gewerbe kommen von dieser Seite aber nur schwache Impulse. Derzeit wirkt die Geldpolitik noch restriktiv, eine Zinswende ist aber eingeleitet, und im Verlauf des Prognosezeitraums dürfte die wirtschaftliche Aktivität zunehmend Rückenwind von wieder günstigeren Finanzierungsbedingungen erhalten. Vor diesem Hintergrund dürfte sich die weltwirtschaftliche Expansion in diesem und im nächsten Jahr in kaum verändertem, moderatem Tempo fortsetzen, wobei vor allem in Europa ein angesichts wieder steigender Reallöhne anziehender privater Konsum Impulse gibt. Wir rechnen für dieses Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von 3,2 %. Weitere Risiken für die Weltkonjunktur liegen in einer möglichen Zuspitzung geopolitischer Konflikte und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Insbesondere würden verschärfte handelspolitische Auseinandersetzungen die weltwirtschaftliche Aktivität belasten. Quelle: Weltwirtschaft im Herbst 2024, Kieler Konjunkturberichte vom 3. September 2024 1.2.3 Branchenentwicklung Die Branche des Großhandels mit Mineralölerzeugnissen hat mit dem längerfristigen Trend der Abkehr von einer stark auf Mineralölprodukten basierenden Wirtschaft zu kämpfen. Jedoch sorgten die Coronavirus-Krise und der Ukraine-Krieg in den vergangenen fünf Jahren für Verwerfungen anderer Art. Der massive Verfall des Weltmarktpreises für Rohöl und die sinkende Nachfrage nach den Branchenproduktenden ließen den Branchenumsatz im Jahr 2020 zunächst schrumpfen. In den Jahren 2021 und 2022 stieg die Nachfrage wieder an. Der abermalige Rückgang der Absatzmenge 2023 war insbesondere auf den - 2022 durch den Ukraine-Krieg bedingten - Rohölpreisanstieg zurückzuführen, den die Großhändler an ihre Kunden weitergeben mussten und der die Nachfrage minderte. So verringerte sich der Umsatz des Großhandels mit Mineralölerzeugnissen seit 2019 um durchschnittlich 2,2 % pro Jahr. 2024 dürfte der Rohölpreis wieder leicht steigen und sich negativ auf den Branchenumsatz auswirken. IBISWorld erwartet daher für das aktuelle Jahr einen Umsatzrückgang um 2,2 % auf 155,5 Milliarden Euro. Der Einkauf von Mineralölprodukten macht den Großteil der Kosten der Großhändler aus. Da die Einkaufspreise wiederum direkt von den Rohölpreisen abhängig sind, wirken sich Ölpreisschwankungen besonders stark auf den Branchenumsatz aus. Der Rohölpreis ist äußerst volatil und wird von Faktoren wie geopolitischen Ereignissen, Naturkatastrophen, Veränderungen in der Produktion und der Nachfrage sowie Währungsschwankungen beeinflusst. Aus diesem Grund fluktuiert auch der Umsatz in der Großhandelsbranche erheblich. Der Trend zur Umgehung des Großhandels setzt die Branchenakteure unter Druck. In dem stark fragmentierten und von einem intensiven Wettbewerb geprägten Großhandelsmarkt erschwert die Zunahme der Konkurrenz durch den vorgelagerten Wirtschaftszweig der Mineralölverarbeiter die Situation insbesondere für kleine und mittelständische Händler. Normalerweise besteht eine ausreichende Auswahl an Zulieferern. Die Mineralölgroßhändler können jedoch nur eine geringe Gewinnmarge auf die eingekauften Produkte aufschlagen, denn sonst wären die Zulieferer selbst zu starke Konkurrenten, was die Belieferung des Einzelhandels beziehungsweise die Direktbedienung von Endkunden betrifft. Der Ukraine-Konflikt hat im Mineralölsektor zur Schädigung einiger etablierter Lieferketten geführt, weil manche Raffinerien, insbesondere solche mit hoher Abhängigkeit von russischem Erdöl, ihre Produktionsmenge anpassen mussten. Manche Branchenakteure sind außer im Großhandel auch selbst im Einzelhandel und weiteren Bereichen der Mineralölwirtschaft aktiv. Indem sie ihre Geschäftsfelder diversifizieren, können sie ihr unternehmerisches Risiko streuen. Der Ukraine-Konflikt hat wegen der Sanktionen gegen Russland insbesondere für Händler mit engen geschäftlichen Beziehungen zu russischen Mineralölkonzernen weitreichende Folgen Quelle: IBISWorld Branchenreport G46.71DE "Großhandel mit Mineralölerzeugnissen" Stand August 2024, letzter Abruf: 10. September 2024 Zwei Jahre nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ist der Handel mit Energieerzeugnissen zwischen Russland und der Europäischen Union weitgehend verschwunden. Die EU hat sich auf eine Entkopplung eingestellt. Russland hat seine Erdölexporte nach Asien umgeleitet, um Europa für seine Erdgasexporte zu ersetzen. Im Dezember 2022 trat ein EU-Embargo für die Einfuhr von Rohöl in Kraft, im Februar 2023 folgte ein Embargo für Ölprodukte (einschließlich Benzin und Diesel). Vor den Sanktionen entfielen auf Russland 25 % der Rohölversorgung der EU und 40 % der Dieselimporte. Um den Rückgang der russischen Importe zu kompensieren, hat die EU ihre Einfuhren aus einer Reihe von Ländern erhöht. Die EU und die G7 haben außerdem eine globale Preisobergrenze für russisches Öl eingeführt. Die meisten Schiffseigner und Versicherungsgesellschaften, die damals russische Ölexporte erleichterten, hatten ihren Sitz in der EU oder in den G7-Ländern. Diesen Unternehmen war es nicht gestattet, russische Ölexporte zu einem Preis zu ermöglichen, der die Obergrenze von 60 $/Barrel für Rohöl überstieg. Die EU hat keine nennenswerten Sanktionen gegen russisches Gas verhängt. Allerdings hat Russland die Gaslieferungen an die EU gekürzt. Dem Rückgang der russischen Gasimporte begegnete die EU mit einer Erhöhung der Einfuhren von Flüssigerdgas (LNG) und einer Senkung der Gasnachfrage. Der Anteil von LNG an den gesamten Gasimporten hat sich von 20 % im Jahr 2019 auf 40 Prozent im Jahr 2023 verdoppelt, was vor allem auf eine Verfünffachung der Importe aus den USA zurückzuführen ist. Die Einfuhren von russischem LNG haben ebenfalls zugenommen, aber in absoluten Zahlen macht dieser Anstieg weniger als ein Zehntel des Gastransits durch die Nord Stream aus. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2021 war die Erdgasnachfrage in der EU im Jahr 2022 um 12 % und im Jahr 2023 um 19 % niedriger. Quelle: Bruegel Analysis "The European Union-Russia energy divorce: state of play" vom 22. Februar 2024, zuletzt eingesehen am 20. September 2024 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war von der schwierigen Nachfrageentwicklung geprägt. Einzelheiten des Geschäftsverlaufs ergeben sich aus den Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Aufgrund des Ukraine Konfliktes bleibt das Jahr 2023 weit hinter den Erwartungen zurück, die Gesellschaft ist mit dem Ergebnis nicht zufrieden. 2.1 Ertragslage Der im Jahr 2023 erwirtschafte Umsatz ist um TEUR -531.446 bzw. -95,2 % auf TEUR 27.059 reduziert. Grund hierfür ist der durch den Ukraine Krieg in Krise geratene Bezug von russischem Rohöl. Nach der Veröffentlichung der EU-Sanktionen, hat die Gesellschaft im Jahr 2023 kein Rohöl verkaufen können. Stattdessen wurden Gaslieferungen und Transporte organisiert.
Im Jahr 2023 gab es einen Rückgang der Rohölverkäufe von 459,9 Mio. EUR in 2022 auf 0 EUR. Grund hierfür waren die Sanktionen im Zuge des Ukraine Krieges, welche den Verkauf von russischem Öl komplett eingeschränkt haben. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) hat sich trotz steigender Rohstoffpreise weiter von 99,1 % auf 98,8 % verbessert. In der Folge hat sich aufgrund des unterproportionalen Materialeinsatzes die Rohmarge von 0,9 % auf 1,2 % im Vorjahresvergleich verbessert. Es errechnet sich ein Rohertrag in Höhe von TEUR 332 (Vorjahr: TEUR -4.989). Die Minderung der Personalaufwendungen um -18 % resultiert aus Sondereffekten im Vorjahr, in denen eine vorzeitige Auszahlung der Boni vorgenommen wurde. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR -6.245 sind im Wesentlichen durch Abschreibungen des Umlaufvermögens (TEUR -6.241) geprägt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (TEUR -163) und Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR -138) enthalten. Das Finanzergebnis ist im Jahr 2023 in Folge des Zinsertrags aus Darlehen um TEUR 199 auf TEUR 1.400 gestiegen. 2.2 Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -11.516 bzw. -47,7 % auf TEUR 12.648 gemindert. Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf den Rückgang an liquiden Mitteln (TEUR -9.013) sowie des Rückgangs von Forderungen (TEUR -1.184) und geleisteten Anzahlungen (TEUR -443) zurückzuführen. Der Rückgang der Forderungen resultiert aus dem Rückgang der Rohöl-Umsätze nach Beginn des Ukraine Krieges. Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrags in Höhe von TEUR -6.547 ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 12.360. Die Eigenkapitalquote hat sich im Wesentlichen aufgrund der Entwicklung des Working Capital von 78,7 % auf 98,6 % erhöht. Die Minderungen sind auf der Passivseite im Wesentlichen durch den Rückgang von erhaltenen Anzahlungen in Höhe von -4.088 sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -883 geprägt. Auch hier ist die Entwicklung auf die Umsatzentwicklung zurückzuführen, da auch kein Rohöl mehr eingekauft wurde zum Jahresende. 2.3 Finanzlage Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 aus laufender Geschäftstätigkeit Finanzmittel in Höhe von TEUR -5.049 verbraucht (Vorjahr: TEUR -871). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Periodenergebnis in Höhe von TEUR -6.547 Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -3.964 (Vorjahr: TEUR 1.194) und resultiert im Wesentlichen aus der Ausgabe eines Darlehens in Höhe von TEUR -4.000. Im Jahr 2023 konnte die Gesellschaft keine Mittelzu- oder -abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit generieren. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus Bankguthaben von TEUR 574 im Vorjahresvergleich um TEUR -9.013 reduziert. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagementsystem Geschäftsrisiken, die den Bestand des Unternehmens oder die Erreichung strategisch wichtiger Ziele gefährden könnten, unterliegen der Kontrolle der Geschäftsleitung. Branchenbezogenen Risiken begegnet das Unternehmen durch entsprechende vertragliche Regelungen mit Kunden und Lieferanten. Das Unternehmen ist in das umfassende Risikomanagementsystem der EFREMOV-Group eingebunden. Es beinhaltet umfassende Planungs-, Berichts- und Frühwarnsysteme. Hauptziel ist es, strategische und geschäftsspezifische Risiken zu identifizieren, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu steuern. Im Folgenden werden die wichtigsten Risiken aus unserer Sicht dargestellt. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da Chancen und Risiken im Laufe der Zeit einem permanenten Wandel unterliegen, sei es aufgrund von Rahmenbedingungen oder anderen externen Einflüssen, auf die wir keinen Einfluss haben. Ändern sich die Rahmenbedingungen, so kann dies zusätzliche, nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, die hier nicht aufgeführt sind. 3.2 Markt-/Preis- und Liquiditätsrisiken Dieses Risiko bezieht sich auf die Schwankungen des Ölpreises. Das Unternehmen begegnet den Marktrisiken durch den zeitnahen Abschluss von Verkaufs- und Kaufgeschäften. Darüber hinaus geht das Unternehmen keine Short- oder Long-Positionen ein. Dadurch sind die Marktrisiken, die sich auf die erzielbaren Handelsspannen auswirken könnten, begrenzt. Durch die aktuelle Situation bzw. der Einstellung des Handels mit russischem Rohöl, ist die Gesellschaft insbesondere dem Risiko ausgestellt, keine adäquate Erlösquelle generieren zu können. Es wird auf das Kapitel 3.7 verwiesen. Das Unternehmen überwacht sein Risiko einer Mittelknappheit, indem es den Cash-Bestand regelmäßig überwacht. Die Umsetzung der Politik zur Steuerung des Liquiditätsrisikos versorgt das Unternehmen mit den notwendigen Barmitteln, um seine Verbindlichkeiten rechtzeitig zu begleichen. Das Währungs- und Marktpreisrisiko, dem das Unternehmen im Rahmen seines normalen operativen Geschäftes unterliegt, wird durch entsprechende Absicherungsgeschäfte abgesichert. Der Abschluss von Terminkontrakten dient ausschließlich der Absicherung der Grundgeschäfte (z.B. Absicherung des Handelsgeschäftes). Die Gesellschaft begrenzt ihr Kreditrisiko, indem Transaktionen nur mit Banken abgewickelt werden, die ein gutes Rating besitzen und zwar innerhalb festgelegter Grenzen. Die Einstellung von Geschäftsbeziehungen in Bezug auf den Handel mit russischem Rohöl, stellt eine wesentliche Unsicherheit in der Fortführung der Gesellschaft dar. Sollte es den gesetzlichen Vertretern nicht gelingen neue Geschäftsbeziehungen außerhalb des Rahmens der EU-Sanktionen einzugehen, besteht das Risiko, dass die Gesellschaft nicht fortgeführt werden kann. Dieser Umstand ist ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB. Die gesetzlichen Vertreter sind aktuell in diversen Gesprächen mit Handelspartnern und gehen davon aus, dass bis zum Jahresende neue Handelsbeziehungen aufgenommen werden. 3.3 Vertragslaufzeiten und Kundenverluste Die Vertragslaufzeiten haben in der Regel eine langfristige Perspektive mit verbindlichen Rahmenverträgen. 3.4 IT-Strukturen und IT basierte Geschäftsprozesse Zur Unterstützung und Steuerung des Unternehmens verfügt die Gesellschaft über eine moderne und zukunftsorientierte IT-Infrastruktur, welche alle Entscheidungsträger zeitnah mit allen relevanten und notwendigen Informationen angemessen versorgt. Die Steuerung unseres Unternehmens ist maßgeblich von IT-Systemen und IT basierten Geschäftsprozessen abhängig. Ein Ausfall des IT-Systems oder die Sabotage durch einen Angriff von außen bilden ein besonderes Risiko. Wir begegnen diesem Risiko durch permanente Investitionen in die IT-Infrastruktur, die Ausbildung unserer Mitarbeiter sowie die Konsultation von externen Experten. 3.5 Steuerliches Risiko Die EFREMOV-Kautschuk GmbH unterliegt verschiedenen Steuerbehörden in Bezug auf die Umsatzsteuer. Zusätzlich unterliegt das Unternehmen in Deutschland der Körperschaft- und Gewerbesteuer. Daher könnte das Unternehmen von zukünftigen Steuerprüfungen betroffen sein. Das Unternehmen reagiert auf dieses Risiko durch die Implementierung geeigneter interner Strukturen sowie durch die Beauftragung externer Fachleute. 3.6 Risiko aufgrund des Ukraine-Krieges und der Sanktionen gegen russische Energie- und Rohstofflieferungen Mit dem 9. EU-Sanktionspaket vom 16. Dezember 2022 (Verordnung (EU) 2022/2474 des Rates) wurden die Beschränkungen ausgeweitet: Es wurde eine Obergrenze für den Ankaufspreis von Rohöl festgelegt und die Bereitstellung von technischer Hilfe, Vermittlungsdiensten oder finanzieller Unterstützung bei Transaktionen im Zusammenhang mit Rohöl oder den in dessen Anhang XXV aufgeführten Erdölerzeugnissen verboten. Gemäß dieser Verordnung hat das Unternehmen den Verkauf von Rohöl, Dieselöl, deren Fracht und andere Aktivitäten, die unter die EU-Sanktionsverordnung EU 2022/2474 fallen, eingestellt. Gegenwärtig überwacht das Unternehmen alle Sanktionsverordnungen und beschäftigt sich mit der Lieferung von Waren, die nicht in Anhang XXV aufgeführt sind (Flüssiggas (LPG)). Das Unternehmen hat eine Know-Your-Customer-Richtlinie für potenzielle Lieferanten eingeführt, die auch Informationen über deren Begünstigte und das Herkunftsland der Waren einschließt. Das Unternehmen sammelt und verwaltet persönliche Informationen über seine potenziellen Lieferanten in Form einer speziellen Datei. Auf der Grundlage dieser Datei bewertet der Geschäftsführer die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit einem neuen Lieferanten im Hinblick auf die Einhaltung der Sanktionsvorschriften. Anschließend stellt die Geschäftsführung die gesammelten Informationen dem Begünstigten zur Verfügung, der die endgültige Entscheidung über den Abschluss eines Vertrags mit einem neuen Lieferanten trifft. Das Unternehmen beschloss, ab 2024 auch auf den Handel mit Energieressourcen aus Russland, die nicht auf der Liste der in der EU verbotenen Energieträger stehen, vollständig zu verzichten. Die Alternative für das Unternehmen war, Öllieferanten aus dem Persischen Golf in Betracht zu ziehen. Efremov-Kautschuk plant, die Lieferungen von Flüssiggas an seine Hauptkunden in Polen, Ungarn und der Slowakei zu erhöhen sowie damit zu beginnen arabisches Erdöl in die EU zu liefern. Dies kann zu einer höheren Gewinnspanne und einem besseren Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Kosten führen. In der gegenwärtigen Situation ist das Unternehmen jedoch nicht in der Lage, eine Rentabilität zu erreichen, die mit der Zeit vor den Sanktionen gegen russische Energie- und Rohstofflieferungen vergleichbar ist. 3.7 Konjunkturelle Risiken Die Risiken für die vorliegende Prognose sind mannigfaltig. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Bislang wird davon ausgegangen, dass sich die Preise für Rohöl, Strom und Erdgas im Prognosezeitraum gemäß den Kursen an den Terminmärkten entwickeln werden. Demnach haben die jüngsten Preisrückgänge Bestand und die Preise pendeln sich nur knapp oberhalb des Niveaus ein, das in den Jahren vor der Coronakrise zu beobachten war. Hiervon dürften die Industrie- und Konsumkonjunktur profitieren. Jedoch hängt der weitere Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben. Quelle: Statistisches Bundesamt; Bundesagentur für Arbeit; Deutsche Bundesbank; 2024 bis 2025: Prognose des ifo Instituts, Stand März 2024 Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Quelle: statista "Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland bis 2023" vom 7. August 2024 Das steigende Zinsniveau, die hohe Inflationsrate, die signifikant gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Transport bilden ein marktwirtschaftliches Risiko, das sowohl auf die EFREMOV-KAUTSCHUK GmbH als auch deren Kunden weiterhin eine negative Auswirkung haben kann. 3.8 Gesamtaussage Nach Analyse der bestehenden Risiken ist der Fortbestand der Gesellschaft aus heutiger Sicht nicht gefährdet. Die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, unterliegen der Kontrolle der Geschäftsführung. Gleichwohl ist das Unternehmen aufgrund der aktuellen Lage verstärkten Risiken ausgesetzt, sodass bei einer Verschärfung unter Umständen bestandsgefährdende Umstände eintreten könnten. Unabhängig hiervon besteht aufgrund der Sanktionen aktuell eine Unsicherheit bezüglich der Unternehmensfortführung. 3.9 Chancenbericht Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. Das von den Instituten im vergangenen Herbst bereits für das Winterhalbjahr erwartete Anziehen der Wirtschaftsleistung ist ausgeblieben, auch wenn sich der private Konsum als leicht stützend erwiesen hat. Außen- wie binnenwirtschaftlich gab es mehr Gegen- als Rückenwind. So sind die deutschen Ausfuhren gesunken, während die weltwirtschaftliche Aktivität bis zuletzt gestiegen ist. Dies liegt vor allem daran, dass die für die deutschen Exportunternehmen bedeutsame Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern schwach blieb. Insbesondere bei energieintensiven Gütern hat auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit gelitten, und Produktion ist ins Ausland abgewandert. Alles in allem revidieren die Institute ihre Prognose für die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr gegenüber ihrem Herbstgutachten deutlich um 1,2 Prozentpunkte nach unten auf nunmehr 0,1 %. Die Prognose für die Rate im kommenden Jahr bleibt mit 1,4 % nahezu unverändert (Rücknahme um 0,1 Prozentpunkte), geht aber mit einem um über 30 Mrd. Euro geringeren Volumen der Wirtschaftsleistung einher. Die Werte für die jahresdurchschnittliche Veränderung überzeichnen die Unterschiede in der konjunkturellen Dynamik beider Jahre, die ausweislich der jeweiligen Verlaufsraten mit 1,0 % und 1,5 % weniger ausgeprägt sind. Gleichwohl verlagert sich die Erholung nunmehr stärker in das kommende Jahr. Insgesamt rechnen die Institute mit Zuwachsraten der Weltproduktion von 2,5 % im Jahr 2024 und 2,6 % im Jahr darauf. Damit revidieren sie ihre Prognose für die Weltproduktion für das Jahr 2024 um 0,2 Prozentpunkte nach oben und für 2025 um 0,1 Prozentpunkt nach unten. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verändert sich der Produktionsanstieg im Jahresdurchschnitt mit Raten von 1,6 % im laufenden Jahr und 1,7 % im kommenden Jahr ebenfalls nur wenig. Für den Euroraum beläuft sich die erwartete Zunahme des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 auf 0,7 % und im Jahr 2025 auf 1,6 %. Der weltweite Warenhandel wird nach dem deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr im laufenden Jahr voraussichtlich um 1,3 % zunehmen. Im Jahr 2025 dürfte der Welthandel mit 2,2 % wieder in etwa so stark steigen wie im längerfristigen Trend. Quelle: Gemeinschaftsdiagnose #1-2024, Stand März 2024 Laut der von der Europäischen Kommission im Mai 2024 veröffentlichten Wirtschaftsprognose für Deutschland wird die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland nach einer Rezession im Jahr 2023 im Jahr 2024 voraussichtlich stagnieren. In den Jahren 2024 und 2025 wird die Binnennachfrage langsam anziehen, da die Reallöhne wieder steigen. Die Investitionen dürften jedoch aufgrund der anhaltend hohen Finanzierungskosten deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben. Die Exporte werden den Prognosen zufolge auch 2024 nur schleppend wachsen und sich 2025 langsam erholen. Angetrieben von der Inlandsnachfrage dürfte das BIP-Wachstum im Jahr 2025 moderat ansteigen. Die Haushaltskonsolidierung wird fortgesetzt, wobei das öffentliche Defizit und die Schuldenquote allmählich zurückgehen, was durch das Auslaufen der Energiesparmaßnahmen begünstigt wird. Quelle: Europäische Kommission "Wirtschaftsprognose für Deutschland" vom 15. Mai 2024 Um seine aktuellen wirtschaftlichen Probleme zu lösen und den Weg für eine schnelle und effiziente Energiewende zu ebnen, hat Deutschland verschiedene alternative Optionen für seine Energiepolitik in Betracht gezogen. Deutschland reduzierte seine Abhängigkeit von russischem Erdgas, indem es sich alternativen Lieferanten zuwandte, darunter Norwegen. Da Deutschland sich verpflichtet hat, bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden, sind langfristige Investitionen in die Gasinfrastruktur (z. B. permanente LNG-Terminals) möglicherweise nicht die hohen Anfangsinvestitionen wert, die sie erfordern. Es ist wahrscheinlicher, dass Deutschland sich darauf konzentrieren wird, stärkere finanzielle Anreize und Subventionen für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien bereitzustellen und die Innovation und das Wachstum der Industrie für saubere Energien zu fördern, um die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und die Abhängigkeit von Erdgas zu verringern. Abgesehen davon, dass Deutschland seine Wirtschaft mit ausreichend Energie versorgen kann, werden höhere Subventionen im Bereich der grünen Energie die wirtschaftliche Produktivität insgesamt steigern und deutschen Unternehmen die Möglichkeit geben, die Vorteile zu nutzen. Quelle: Harvard International Review "Germany's Energy Crisis: Europe's Leading Economy is Falling Behind" vom 30. Mai 2024 Die Gesellschaft verweist in Bezug auf Ihre Chancen auf den Prognoseteil des Lageberichts. Dabei wird auf die arabische Rohölindustrie als neu geplante Erlösquelle Bezug genommen. 4. Prognosebericht 4.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Im Jahr 2024 wird das BIP in Deutschland laut der im Juni 2024 veröffentlichten Prognose des DIW kaum mehr als stagnieren und im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % zulegen. Quelle: DIW-Prognose zum BIP in Deutschland bis 2025, de.statista.com, Stand 30. August 2024 Für die kommenden fünf Jahre rechnet IBISWorld vor allem wegen des zu erwartenden Rückgangs des Rohölpreises mit einer durchschnittlichen jährlichen Verringerung des Branchenumsatzes um 1,5 %, sodass dieser 2029 voraussichtlich bei 143,3 Milliarden Euro liegen wird. Die schwache Entwicklung des Produktionsvolumens dürfte die Nachfrage der Industrie nach Branchenprodukten in den nächsten Jahren noch dämpfen. Zudem wird die Transformation hin zur Elektromobilität voraussichtlich weiter voranschreiten und der Branche Umsatzpotenziale entziehen. Daher dürfte auch die Zahl der Branchenakteure und der Beschäftigten bis 2029 sinken. Quelle: IBISWorld Branchenreport G46.71DE "Großhandel mit Mineralölerzeugnissen" Stand August 2024 4.2 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Als Grundlage für die Prognose der weiteren Entwicklung unserer Gesellschaft haben wir den derzeitigen Stand der Buchhaltung und den aktuellen Kenntnisstand über die allgemeine und die branchenbezogene Wirtschaftslage zu Grunde gelegt, sowie eine Abwägung der oben genannten Chancen und Risiken herangezogen. Aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine, der Sanktionen gegen russische Energie- und Rohstofflieferanten und der daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Ölhändler sah sich die Gesellschaft mit ernsthaften Schwierigkeiten in seiner operativen Tätigkeit konfrontiert und gezwungen, neue Lieferanten von Flüssiggas und Ölderivaten zu suchen, um seine Handelstätigkeit in der EU wieder aufzunehmen, da es über umfassende Erfahrung im Ölhandel verfügt und Partnerschaften mit den europäischen Kunden aufgebaut hat. Nach der aktuellen Prognose ist es für die Efremov Kautschuk GmbH nicht möglich davon auszugehen, dass die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis sich verbessern werden. Grund hierfür sind die Sondereffekte aus der sanktionsbedingten Entwicklung der Rohölindustrie. Daher können nur neue Lieferanten für Rohöl (hauptsächlich Öllieferanten aus dem Persischen Golf), Flüssiggas und Ölderivate aufgesucht werden. Am wichtigsten ist hierbei, Vorsicht walten zu lassen und jegliche Verletzung der EU-Sanktionen zu verhindern. Das Unternehmen nimmt derzeit an Ausschreibungen teil und erwartet, den Vertrag mit dem neuen Öllieferanten in den nächsten 2 Monaten abzuschließen (arabisches Leichtöl; Herkunft des Rohöls - VAE; Lieferbasis - DAP Basis Omishalj Terminal, Kroatien).
Eschborn, den 1. November 2024 Aliya Khusainova BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft weist nach den in § 267 Abs. 3 HGB zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft auf. Die Gesellschaft erfüllt erstmalig die Kriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, wobei die Rechtsfolgen nach § 267 Abs. 4 HGB erst eintreten, wenn die Gesellschaft die Kriterien an zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren erfüllt. Somit ist die Gesellschaft in 2023 als groß zu klassifizieren. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert. Die Wertentwicklung wird in der Anlagebuchhaltung zweifelsfrei nachgewiesen. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Falls erforderlich, wurden Abschreibungen auf einen niedrigeren Marktwert vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten bzw. Tageswerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften angesetzt und bewertet worden. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Ergänzend hierzu wurde der § 256a HGB berücksichtigt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel (Anlage III a) dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt EUR 110.700,00 beinhalten im Wesentlichen die Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung in Höhe von TEUR 110. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind binnen Jahresfrist fällig. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gliedert sich in die folgenden Tätigkeitsbereiche:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in wesentlichem Umfang nach § 285 Nr. 31 HGB anzugebende Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 2.567). Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 6.241 (Vorjahr: TEUR 1.262) sind als periodenfremde Aufwendungen, sowie als Beträge i.S.d. § 285 Nr. 31 HGB zu erwähnen, welche im neutralen Ergebnis dargestellt werden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 196 (Vorjahr: TEUR 1.043) gem. § 285 Nr. 31 HGB zu erwähnen. Periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 293 TEUR stammen aus der Korrektur von Währungseffekten des Vorjahres. 5. Sonstige Angaben Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war bestellt: Frau Aliya Khusainova, kaufmännische Leiterin, Frankfurt am Main (ab 1. November 2023) Herr Alessandro Crisafulli, kaufmännischer Leiter, Frankfurt a.M. (bis 31. Oktober 2023) Die Geschäftsführerin ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB waren im Jahr 2023 vier (im Vorjahr vier) Mitarbeiter beschäftigt. Anteilsbesitz Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB zu Anteilsbesitzen können gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 unterbleiben, sofern sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft nach § 264 Abs. 2 von untergeordneter Bedeutung sind. Daher wird bei der EFREMOV-Kautschuk GmbH keine Angabe hierzu gemacht. Honorar des Abschlussprüfers Zum Abschlussstichtag belief sich das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für auf das Geschäftsjahr entfallende Dienstleistungen auf TEUR 80, das ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR -6.547.007,06 auf neue Rechnung vorzutragen. Unternehmensfortführung Die Einstellung von Geschäftsbeziehungen in Bezug auf den Handel mit russischem Rohöl, stellt eine wesentliche Unsicherheit in der Fortführung der Gesellschaft dar. Sollte es den gesetzlichen Vertretern nicht gelingen neue Geschäftsbeziehungen außerhalb des Rahmens der EU-Sanktionen einzugehen, besteht das Risiko, dass die Gesellschaft nicht fortgeführt werden kann. Dieser Umstand ist ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB. Die gesetzlichen Vertreter sind aktuell in diversen Gesprächen mit Handelspartnern und gehen davon aus, dass bis zum Jahresende neue Handelsbeziehungen aufgenommen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Eschborn, den 1. November 2024 Aliya Khusainova Anlagenspiegel
Angabe zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EFREMOV-Kautschuk GmbH, Eschborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EFREMOV-Kautschuk GmbH, Eschborn - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EFREMOV-Kautschuk GmbH, Eschborn für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf den Nachtragsbericht im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt 3.2 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Handelssituation befindet. Die Einstellung von Geschäftsbeziehungen in Bezug auf den Handel mit russischem Rohöl, stellt eine wesentliche Unsicherheit in der Fortführung der Gesellschaft dar. Sollte es den gesetzlichen Vertretern nicht gelingen neue Geschäftsbeziehungen außerhalb des Rahmens der EU-Sanktionen einzugehen, besteht das Risiko, dass die Gesellschaft nicht fortgeführt werden kann. Dieser Umstand ist ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB. Die gesetzlichen Vertreter sind aktuell in diversen Gesprächen mit Handelspartnern und gehen davon aus, dass bis zum Jahresende neue Handelsbeziehungen aufgenommen werden. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die als ungeprüft gekennzeichneten, inhaltlich nicht geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.[1]
Offenbach am Main, den 1. November 2024 HaackSchubert GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer gez. Benedikt Barkey, Wirtschaftsprüfer |
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