HBG Besitz GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Weiß seit 1.6.2021 | Geschäftsführer |
Felix Heimberger seit 16.3.2021 | Prokura |
Mario Bader seit 18.8.2020 | Geschäftsführer |
Thomas Heimberger seit 26.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 29.70% | |
F**** H********* | 19.10% |
F******** H********* | 17.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heimberger GmbHOberderdingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023Heimberger GmbH, Allmend 1-3, 75038 OberderdingenA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb von CNC-Drehteilen, Frästeilen und die Montage von Baugruppen sowie die Vornahme aller Geschäfte, welche direkt oder indirekt mit dem Vorstehenden in Zusammenhang stehen. Im Auftrag von Kunden aus den Branchen Maschinenbau, Mess- und Regeltechnik, Elektro- und Medizintechnik, Hydraulik und Pneumatik und Automotive produzieren wir Präzisionsteile in kleinen und mittleren Stückzahlen. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 war noch immer geprägt von der Energiepreiskrise und der starken Erhöhung der Erzeugerpreise in allen Bereichen. In den für uns wichtigen Branchen verbesserte sich die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht. Die Marktsituation in der metallverarbeitenden Branche ist in den letzten Jahren durch einen stärkeren Wettbewerb und verschlechterte politische Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Wir stehen in Konkurrenz zu Anbietern aus Deutschland, Europa und Asien. II. Geschäftsverlauf Insbesondere die erhöhten Einkaufpreise stellen uns zunehmend vor Herausforderungen. Das Rohergebnis ist auf einem guten Niveau. Die Bestände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 816 erhöht. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind auf T€ 1.168 angestiegen und spiegeln die fortlaufende Investitionstätigkeit unseres Unternehmens wider. Die Materialkosten sind gestiegen und konnten im Geschäftsjahr nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben werden. Wir konnten einen Jahresüberschuss über T€ 1.797 erzielen. Unsere Fertigung und unsere Qualitätssicherung sind mit modernsten Anlagen, Maschinen und Messtechnik ausgestattet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von rund T€ 1.547 getätigt, hauptsächlich in Maschinen und technische Anlagen. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Der Erfolg der vergangenen Jahre bestätigt unsere Geschäftspolitik. III. Lage 1. Ertragslage Unsere Ertragslage ist gut. Unsere Kostenstruktur ist stabil und wir arbeiten stetig an Verbesserungen und Kosteneinsparungen. 2. Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, falls gewährt mit Skontoabzug. Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Das Forderungsmanagement ist effizient. Insgesamt betrachtet ist die Liquiditätslage sehr gut. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist weitgehend konstant. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. C. Prognosebericht Für das Jahr 2024 rechnen wir insgesamt mit einer stetigen Entwicklung unseres Unternehmens. Durch die politischen Unruhen, die hohen Leitzinsen und die rückläufigen Erzeugerpreise erwarten wir im Jahr 2024 ein geringeres Wachstum wie in den vergangenen Jahren. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einer vorausschauenden Unternehmensführung und einer agilen Produktionsplanung. Auch in den kommenden Geschäftsjahren werden wir voraussichtlich in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Es zeichnet sich ab, dass wir gestärkt aus der Energiekrise kommen. Aufgrund der hohen Investitionskosten in Verbindung mit einer neuen Produktionshalle rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 trotz geplantem Umsatzwachstum mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2023. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund stärker werdender Konkurrenz in der Branche zugenommen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. II. Chancenbericht Unsere Stärken sind unsere hohe Produktqualität und die stetige Erfüllung der hohen Ansprüche unserer Kunden. Basis unseres Erfolgs sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiter. Wir haben einen langjährigen Stamm an Mitarbeitern. Wir investieren verstärkt in die Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter, um auch zukünftig unseren Qualitätsansprüchen gerecht werden zu können. Wir bilden ständig junge Mitarbeiter aus. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind sehr selten. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. III. Gesamtaussage Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiter durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Durch guten Service, beste Produktqualität und eine schnelle Lieferbereitschaft arbeiten wir an unserer Wettbewerbsposition. E. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Oberderdingen, den 09. April 2024 Thomas Heimberger, Geschäftsführer Mario Bader, Geschäftsführer Andreas Weiß, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Heimberger GmbH mit Sitz in 75038 Oberderdingen ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB HRB 240240 eingetragen. Der Jahresabschluss der Heimberger GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Die Abschreibungen der Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr erfolgten monatsgenau (pro rata temporis). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen150,00 € und 1.000,00 € wurden in einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Vorratsvermögen wurde grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Stichtagspreisen bewertet. Gegebenenfalls erfolgt ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, gebildet. Zur Berücksichtigung von Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Sofern zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert anzusetzen war, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis ergibt, wurden Abschreibungen vorgenommen. Die flüssigen Mittel und Wertpapiere sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Anpassungen an den niedrigeren beizulegenden Wert wurden ggf. vorgenommen. Soweit Bankkonten zur Sicherung von Versorgungsleistungen verpfändet wurden, erfolgt der Ausweis unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Der Ansatz der Bankkonten erfolgt mit dem Nennwert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel (siehe Seite 5). Die Berechnung und Bildung der Versorgungsverpflichtungen (Pensionsrückstellungen) erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB i. V. m. § 252 bis 255 HGB. Diese betragen zum Bilanzstichtag T€ 3.293. Die Rückstellungsbildung wurde auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt, die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method". Der Ausweis erfolgt in handelsrechtlich zulässiger Höhe. Ein Rechnungszinssatz von 1,82 % zur Abzinsung der Pensionsverpflichtung wurde bei der Berechnung unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Rententrend wurde zwischen 0% und 2% berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtung wurde in der Bilanz mit den saldierungsfähigen Vermögenswerten aus Rückdeckungsversicherungen (Wert zum Bilanzstichtag: T€ 442) und den verpfändeten Bankkonten (T€ 2.885) saldiert. Die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung betragen T€ 58,5. Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Rechnungszinssatzes (Durchschnittsbildung über 10 statt 7 Jahre) gem. § 253 Abs. 6 HGB, der der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 45. Der Ausweis der Versorgungsverpflichtungen erfolgt nach Saldierung als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Das gezeichnete Kapital / Stammkapital ist zum Nennbetrag angesetzt und beträgt Euro 120.000,00. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von T€ 170 (Vj.: T€ 173) enthalten. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 144 Mitarbeiter (davon rund 34 Angestellte und rund 110 gewerbliche Mitarbeiter) einschließlich Aushilfs- und Teilzeitkräfte. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens -unverändert- durch folgende Personen geführt:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten (§ 285 Nr. 33 HGB). Unterschrift der Geschäftsführung
Oberderdingen, den 8. März 2024 Thomas Heimberger, Geschäftsführer Mario Bader, Geschäftsführer Andreas Weiß, Geschäftsführer BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Heimberger GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Heimberger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Heimberger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bruchsal, den18. April 2024 Albert Bittrolff, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung beschließt, dass der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.797.387,90 gemeinsam mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 16.260.155,15 auf neue Rechnung vorgetragen wird. Der neue Gewinnvortrag beträgt EUR 18.057.543,05. Anlagespiegel
Datum der FeststellungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. Mai 2024 festgestellt. |
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