amedes Medizinisches Versorgungszentrum für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Genetik Hamburg GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Aragon Holding JV S.à r.l. | 77.89% |
| 13.22% | |
| 3.80% | |
| 3.18% | |
| 1.54% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aesculabor - Hamburg GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Geschäftsmodell Die Aesculabor-Hamburg GmbH (im folgenden "AescuLabor Hamburg" oder "Gesellschaft") erbringt Leistungen im Bereich medizinischer Laboranalytik für Laborgemeinschaften, medizinische Versorgungszentren, Ärzte bzw. Ärztegemeinschaften, Krankenhäuser, Kliniken und andere Einsender. Seit der Aufnahme des Laborbetriebs im April 2007 besteht eine enge und gute Kooperation mit dem Endokrinologikum, einem Netzwerk von Zentren für die Behandlung von Hormon- und Stoffwechselerkrankungen. 2. Strukturelles Umfeld und operative Aufstellung der AescuLabor Hamburg Die Geschäftsentwicklung der AescuLabor Hamburg ist abhängig von der Entwicklung der einsendenden Praxen und der Laborgemeinschaft, für die Leistungen erbracht werden und ist daher mittelbar abhängig von der Entwicklung des Gesundheitswesens. Dieser Bereich ist geprägt durch die Regulierung der Märkte, die Finanzknappheit der öffentlichen Hand bzw. der Sozialversicherungsträger und einem Anstieg des nachgefragten Leistungsumfangs bei gleichzeitig reduziertem oder nur unterproportional steigenden finanziellen Budget. Der Gesetzgeber versucht seit mehreren Jahren, Finanzierungsengpässe im Gesundheitswesen durch komplizierte Regelungen, staatliche Kostendämpfungen und Budgetvorgaben zu beseitigen. Es wird anhaltend über die Auswirkungen des Gesundheitsfonds und die möglichen Auswirkungen der hausarztzentrierten Versorgung (HZV) diskutiert. Diese könnten weitreichende Konsequenzen für die Marktstrukturen haben, sind aber nach dem neuen GKV-Finanzierungsgesetz vermutlich überschaubar. Insgesamt ist das Gesundheitswesen durch die Einführung des Gesundheitsfonds in seiner Einnahmenentwicklung stabilisiert worden und daher auch durch die aktuelle wirtschaftliche Krise bisher kaum betroffen. Die mittelfristige Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist daher schwer zu prognostizieren. Die Erfahrung zeigt aber, daß der Gesamtumsatz im Gesundheitssystem trotz aller Kostendämpfungsbemühungen der letzten Jahre steigt. Das Labor folgt abrechnungssystematisch den gleichen Regeln wie die Abrechnung für die niedergelassenen Ärzte. Für das kommende Jahr 2011 ist jedoch aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und dem Ziel der Kostendämpfung von einer weitgehend konstanten Gesamtvergütung auszugehen. Die zu erwartenden Reformen werden im wesentlichen nur zu Umverteilungen dieser Gesamtbudgets innerhalb der Ärzteschaft führen. Durch ihre breite Aufstellung in den verschiedensten Bereichen kann die Medivision-Gruppe und auch die AescuLabor Hamburg solche Umverteilungen gut kompensieren. Wenn ein Bereich verliert, wird ein anderer gewinnen. Im Ergebnis ist zu erwarten, daß sich die Umverteilungseffekte neutralisieren und sich per Saldo für die Gruppe eine stetige Entwicklung ergibt. Dies wird auch durch entsprechende Erfahrungen mit den Folgen der bisherigen Reformbemühungen gestützt. Die Geschäftsentwicklung der AescuLabor Hamburg ist weiterhin abhängig von der Entwicklung des unter der Marke Endokrinologikum zusammenarbeitenden Netzwerks von Praxen "Endokrinologikum" und der Ausweitung des Geschäftsmodells auf andere Felder wie das Onkologikum und die Rheumatologie, die im Endokrinologikum Frankfurt und Endokrinologikum Karlsruhe bereits stattgefunden hat. Die AescuLabor Hamburg richtet das eigene Geschäftsmodell an diesen Rahmenbedingungen aus. Von zentraler Bedeutung ist dabei, die eigenen Kapazitäten entsprechend des kontinuierlichen Wachstums aufzubauen und dabei Größen- und Kostenvorteile zu realisieren. Dazu wird der für das Jahr 2011 in Vorbereitung befindliche Umzug des Endokrinologikum Labor Hamburg in die Räume Haferweg 36 erheblich beitragen. Durch die gemeinsame Nutzung der dortigen Infrastruktur mit dem Endokrinologikum Labor Hamburg werden dem AescuLabor Hamburg erhebliche Kostenvorteile entstehen. In diesem Zusammenhang sind die jetzt noch im Haferweg 36 verbliebenen Verwaltungsfunktionen im Haferweg 40 zusammengefasst worden. 3. Geschäftsjahr 2009 Die Geschäftsentwicklung ist nach der Anlaufphase in 2007 und 2008 durch einen kontinuierlichen Ausbau der Laborleistungen einhergehend mit der Gewinnung neuer Einsender gekennzeichnet. Dies dokumentiert sich in einer Steigerung der Fallzahlen und Aufträge im Kassen- und Privatbereich pro Quartal zwischen 30% und 50% und für das gesamte Jahr um knapp 40%. Der realisierte Gesamtumsatz beträgt EUR 23,2 Mio. gegenüber EUR 16,1 Mio. in 2008. Das Probenaufkommen konnte gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich gesteigert werden. Da der Gesamtmarkt praktisch stagniert, ist dies ein wesentlicher Erfolg in einem vom intensiven Verdrängungswettbewerb geprägten Umfeld. Dieser Erfolg ist auch auf die enge Kooperation mit dem Endokrinologikum und der im Zusammenhang damit getätigten gemeinsamen Marketing- und Schulungsaufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 2.838 gegenüber - TEUR 121 in 2008. II. Ertragslage1. Umsatzentwicklung Der im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2009 realisierte Umsatz von gesamt EUR 23,2 Mio. steht einem vergleichbaren Vorjahresumsatz von EUR 16,1 Mio. gegenüber. Der Vorjahresumsatz wurde um 43,4% gesteigert. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf das gegenüber dem Vorjahr gestiegene Probenvolumen zurückzuführen. 2. Entwicklung der operativen Kosten Die Aufwendungen für die Betriebsleistung betrugen im abgeschlossenen Geschäftsjahr EUR 21,6 Mio. gegenüber einem Vorjahreswert von EUR 17,4 Mio.. Der Materialaufwand (EUR 6,0 Mio.; im Vorjahr 5,2 Mio) entspricht 26,1% vom Umsatz (im Vorjahr 32,4%). Die Verbesserung der Materialaufwandsquote konnte vor allem durch größere Serienlängen in den Untersuchungen erreicht werden. Für das laufende Geschäftsjahr werden weitere Verbesserungen der Materialaufwandsquote erwartet. Der Personalaufwand der AescuLabor Hamburg im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt EUR 6,5 Mio. (Vorjahr EUR 5,9 Mio.). Die Personalaufwandsquote beträgt 27,9% gegenüber 36,2% im Vorjahr. Die Verbesserung der Quote ist auf eine deutlich verbesserte Auslastung zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 7,95 Mio. (Vorjahr 5,23 Mio.), das entspricht 34,4% vom Umsatz (Vorjahr 32,4%). 3. Finanzergebnis Das negative Finanzergebnis beträgt TEUR -483 (Vorjahr TEUR -677) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 194 verbessert. Die Finanzierungskosten betreffen im wesentlichen die Finanzierung der Laboreinrichtung sowie die Finanzierung des Working Capital für den laufenden operativen Geschäftsbetrieb. 4. Ergebnisentwicklung Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt EUR 1,23 Mio. gegenüber - EUR 1,84 Mio. im Vorjahr. Die Verbesserung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit einer verbesserten Kapazitätsauslastung aufgrund der gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Probeneingänge. Für das laufende Geschäftsjahr wird aufgrund des fortgesetzten Wachstums der Probeneingänge eine weitere Ergebnisverbesserung erwartet. Aufgrund der Verlustsituationen in den Vorjahren sind für das abgeschlossene Geschäftsjahr nur Ertragssteuern in Höhe der Mindestbesteuerung zu entrichten. IV. Finanzlage und VermögensstrukturDas Vermögen der AescuLabor Hamburg von TEUR 13.485 (Vorjahr TEUR 10.917) besteht zu rd. 37% aus Anlagevermögen (TEUR 4.952, im Vorjahr TEUR 5.579). Größter Einzelposten mit TEUR 2.781 sind die Mietereinbauten für das Labor am Haferweg 36. Das Umlaufvermögen (TEUR 7.911; im Vorjahr TEUR 3.662) teilt sich auf in Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 7.138; Vorjahr TEUR 3.129, davon TEUR 3.714; Vorjahr TEUR 2.417 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 3.278; Vorjahr TEUR 628 Forderungen gegen verbundene Unternehmen, davon TEUR 2.565; Vorjahr TEUR 0 Darlehensforderungen gegenüber Endokrinologikum Labor Hamburg GmbH sowie Verrechnungsforderungen und sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 147; Vorjahr TEUR 84), Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 339; Vorjahr TEUR 35) und Vorräte (TEUR 434; Vorjahr TEUR 498). Das Fremdkapital der Gesellschaft (TEUR 11.752; im Vorjahr TEUR 10.917) beinhaltet als größten Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 5.473; Vorjahr TEUR 6.210), die im wesentlichen im Zusammenhang mit dem Aufbau des Labors am Haferweg 36 stehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 2.560; Vorjahr TEUR 383) betreffen i.W. den Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 2.513; Vorjahr TEUR 2.325) beinhalten in Höhe von TEUR 2.312 (Vorjahr: TEUR 2.144) Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Prof. Dr. Schulte und der Schulte, Ludwig & Partner Ärztliche Partnerschaftsgesellschaft, Hamburg. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 386; Vorjahr TEUR 1.484. Die Gesellschaft weist eine Bilanzsumme von TEUR 13.485 aus; im Vorjahr TEUR 10.917. Durch den Auf- und Ausbau des Geschäftsbetriebes hat die AescuLabor Hamburg das Geschäftsjahr 2009 mit einem Cash-Flow aus der operativen Tätigkeit von TEUR 1.531; (Vorjahr: - TEUR 1.783) abgeschlossen. TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 828) wurden in den Laborbetrieb investiert. Darüber hinaus wurde TEUR 1.500 zur Stärkung des Eigenkapitals in die Kapitalrücklage eingezahlt. Der Finanzmittelfonds hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr um TEUR 304 erhöht. Die Finanzierung der AescuLabor Hamburg ist zusätzlich durch die Verbindung mit den Gesellschaften der Medivision-Gruppe gesichert. V. Risikofaktoren und RisikomanagementJede Art der Geschäftstätigkeit ist grundsätzlich mit allgemeinen und ggf. auch mit zusätzlichen, aus der Art der Geschäftstätigkeit resultierenden spezifischen Risiken verbunden. Die Geschäftstätigkeit und die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der AescuLabor Hamburg hängen von verschiedenen Faktoren ab, deren Eintritt nicht immer vorhersehbar sind und nur zum Teil oder überhaupt nicht von der Gesellschaft beeinflusst werden können. Aus diesem Grund verfügt die AescuLabor Hamburg über ein Risiko-Management-System, das zur Identifizierung und Steuerung der Risiken dient. Ziel ist es, die Instrumente und Systeme zur Überwachung der Risiken weiter zu verbessern und die Informationen noch zeitnaher als bisher der Geschäftsleitung zur Verfügung zu stellen. Die AescuLabor Hamburg verfügt über ein System der Planungsrechnung und der monatlichen internen Berichterstattung. Die Analysen erlauben ein schnelles und zeitnahes Reagieren des Managements. Die nachstehend beschriebenen Risiken sind nicht die einzigen, denen die AescuLabor Hamburg ausgesetzt ist. Weitere Risiken und Unsicherheiten, die derzeit nicht bekannt sind oder gegenwärtig als unwesentlich betrachtet werden, können den Geschäftsbetrieb von der AescuLabor Hamburg ebenfalls beeinträchtigen. Die Reihenfolge, in der die nachfolgenden Risiken aufgeführt werden, enthält keine Aussage über die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts. Die Geschäftstätigkeit von der AescuLabor Hamburg wird in starkem Maße von der staatlich-regulatorischen Ausgestaltung des öffentlichen Gesundheitswesens beeinflusst. Es besteht somit das Risiko, dass sich Änderungen von bestehenden oder neuen Vorschriften nachteilig auf die Geschäftstätigkeit auswirken. Eine exakte Prognose zu Einführung, Ausmaß und Auswirkungen von etwaigen Änderungen nationaler Regelungen ist nicht möglich, da Einführung und Ausmaß solcher Regelungen vom politischen Prozess abhängen und die Auswirkungen von den Reaktionen der jeweils betroffenen Marktbeteiligten in wesentlichem Maße beeinflusst werden. Durch rasche technologische Entwicklungen können bestehende Investitionen oder Prozesse schnell veraltet sein. Das Risiko, dass Wettbewerber dieselben Produkte bzw. Analysen effektiver und preisgünstiger anbieten können, ist aber sehr gering, da die AescuLabor Hamburg aufgrund ihrer besonderen Marktstellung im Raum Hamburg von den Lieferanten bevorzugt mit der neuesten Technologie beliefert wird. Die AescuLabor Hamburg bzw. die mit ihr in Geschäftsbeziehung stehenden Arztpraxen sind im Gesundheitsmarkt in einem von starkem Wettbewerb geprägten Markt tätig. Einige Konkurrenten besitzen wesentlich höhere finanzielle und organisatorische Ressourcen, Kapazitäten, Vertriebsstärke usw.. Außerdem können in den bisher tätigen Märkten jederzeit neue Akteure auftreten, die durch marktwirksame Aktivitäten, wie z.B. besseren Serviceumfang oder Rabatte- und Lieferkonditionen, der AescuLabor Hamburg oder den mit ihr in Geschäftsbeziehung stehenden Arztpraxen Marktanteile streitig machen bzw. den Geschäftserfolg ernsthaft beeinträchtigen können. Es ist zwar unwahrscheinlich aber möglich, dass eine steigende Nachfragemacht oder regulatorische Maßnahmen eine Verschärfung des Preis-, Service- und Konditionenwettbewerbs bedingen können. Auf absehbare Zeit werden Preise und Konditionen im Markt der niedergelassenen Ärzte durch die Politik vorgegeben, so daß der Wettbewerb hauptsächlich über Qualitäts- und Serviceaspekte ausgetragen wird. Das Management in einem schnell wachsenden Unternehmen ist geprägt von regelmäßiger Umorganisation, Integration neuer Mitarbeiter sowie Änderungen von Prozessen und Abläufen. Die hoch qualifizierten Mitarbeiter und Führungskräfte der AescuLabor Hamburg und der mit ihr in Geschäftsbeziehung stehenden Arztpraxen bilden die Grundlage für weitere Erfolge. Sie verfügen über wesentliche Fachkenntnisse, insbesondere im Management, in der Laboranalytik und Endokrinologie sowie in Marketing und Vertrieb. Der Ausfall und der Nichtersatz von Managern in der Konzernleitung oder Geschäftsführung und/oder Mitarbeitern mit besonderen Fachkenntnissen, können die Geschäfte der AescuLabor Hamburg beeinträchtigen. Die AescuLabor Hamburg und die mit ihr in Geschäftsbeziehung stehenden Arztpraxen tragen, wie jedes Unternehmen, weitere allgemeine Geschäftsrisiken, wie z.B. das Risiko von Streik, Unfällen sowie Naturkatastrophen, Terrorismus, Kriegen und anderen unvorhersehbaren negativen Einflüssen. Die AescuLabor Hamburg hat sich - soweit möglich und auch wirtschaftlich sinnvoll - durch Abschluss entsprechender Versicherungen abgesichert. Werden einzelne oder mehrere dieser oben erwähnten Risiken eintreten, kann das für die AescuLabor Hamburg essentielle nachteilige Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage haben. Zur Zeit ist die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse aber sehr gering. VI. Maßnahmen und Ereignisse nach GeschäftsjahresendeNach dem Ende des Geschäftsjahres haben keine wesentlichen Ereignisse mit Rückwirkung auf das abgeschossene Geschäftsjahr stattgefunden. VII. AusblickFür 2010 wird insbesondere aufgrund weiteren Wachstums der Probeneingänge von Bestandskunden und Neukunden eine weitere Ergebnisverbesserung erwartet. Darüber hinaus wird der für 2011 in Vorbereitung befindliche Umzug des Endokrinologikum Labor Hamburg in die Räume Haferweg 36 durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur mit dem Endokrinologikum Labor Hamburg mittelfristig erhebliche Kostenvorteile bringen.
Hamburg, den 20. August 2010 Dr. med. Michael Späth Dr. med. Bernard Frieling Prof. Dr. med. Heinrich M. Schulte BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2009A. ALLGEMEINE ANGABENEs handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat die Erleichterungen gem. § 288 HGB in Anspruch genommen. Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der HMSF Beteiligungs GmbH, Hamburg zum 31. Dezember 2009 einbezogen. B. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs Im Geschäftsjahr 2007 wurde vom Wahlrecht des § 269 HGB gebrauch gemacht und ein Teil der Aufwendungen für Fremdleistungen aktiviert, welche im Zusammenhang mit dem Aufbau der Organisationsstruktur, dem Testbetrieb und der Einrichtung von betrieblichen Abläufen im Zusammenhang stehen. Die Abschreibung des Sonderpostens erfolgt mit jährlich 25% der aktivierten Beträge gem. § 282 HGB. 2. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige und planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen netto EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten, gem. § 6 Abs. 2 EStG aktiviert. Die Abschreibung erfolgt mit 20% p.a.. 3. Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, soweit nicht nach § 253 Abs. 3 HGB ein niedrigerer Wert zulässig oder geboten ist. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Risiken, denen durch Rückstellungsbildung Rechnung zu tragen wäre, waren bei Bilanzerstellung nicht erkennbar. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind jeweils zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen im Wesentlichen Ansprüche aus Forderungen gegenüber Privatpatienten sowie Forderungen gegenüber der Laborgemeinschaft Hamburg. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen im Wesentlichen Ansprüche aus Forderungen gegenüber Privatpatienten, der kassenärztlichen Vereinigung Hamburg sowie Forderungen gegenüber der Laborgemeinschaft Hamburg. Sie enthalten keine (im Vorjahr in Höhe von EUR 178.458,58) Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. 4. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehensforderungen gegenüber der Endokrinologikum Labor Hamburg GmbH in Höhe von EUR 2.564.580,56. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von EUR 625.312,74 davon gegenüber der Gesellschafterin (Medivision Betriebsgesellschaft mbH) in Höhe von EUR 241.477,85. 5. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.4.2009 und entsprechender Einzahlung vom 29.5.2009 wurde die Kapitalrücklage der Gesellschaft um EUR 1.500.000,00 auf EUR 3.500.000,00 (Vorjahr EUR 2.000.000,00) erhöht. 6. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben üblichen Abgrenzungsposten wie Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und der betrieblichen Steuererklärungen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche und geleistete Überstunden. 7. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten haben wir in dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (Medivision Betriebsgesellschaft mbH) in Höhe von EUR 1.513.145,90 davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.244.215,51. Bei zwei Gläubigern der Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.312.288,30 bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen. 8. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine weiteren über die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinausgehenden Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus verschiedenen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträgen bestehen nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 15.571 mit Laufzeiten in folgender Höhe:
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:
Der Bilanzverlust ermittelt sich wie folgt:
E. WEITERE ANGABEN1. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Dr. med. Michael Späth, Arzt Herr Dr. med. Bernard Frieling, Arzt Herr Prof. Dr. med. Heinrich M. Schulte, Arzt Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Absatz 4 HGB. 2. Mitarbeiter Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 137 (Vorjahr 122) Arbeitnehmer beschäftigt (Bereich Verwaltung 39 (Vorjahr 36), Bereich Labor 82 (Vorjahr 74), Arztbereich 16 (Vorjahr 12).
Hamburg, den 20. August 2010 Dr. med. Michael Späth Dr. med. Bernard Frieling Prof. Dr. med. Heinrich M. Schulte Anlagespiegel
BerichtsprüfungWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Aesculabor-Hamburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 22. November 2010 ALFIDA
Treuhand- und Beratungs- GmbH
Botzke, Wirtschaftsprüfer Köhn, Vereidigter Buchprüfer |
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