Stammdaten

Register
Amtsgericht Düren HRB 5917
Vorher
Rurtalbahn Cargo GmbH
Eingetragen
12.8.2010
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für SchienenfahrzeugeGüterbeförderung im SchienenverkehrPersonenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Gegenstand
Der Betrieb von Eisenbahnen zur Güterbeförderung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schell
seit 27.6.2024
Geschäftsführer
Raymond Rosewick
seit 21.2.2022
Geschäftsführer
Wolfgang Pötter
seit 12.8.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
R.A.T.H. GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RTB CARGO GmbH

Düren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der RTB CARGO GmbH, Düren

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die RTB CARGO GmbH ist eine private Eisenbahngesellschaft mit Sitz in Düren. Der Name Rurtalbahn wurde zuerst als Marke von der Abteilung Schiene der Dürener Kreisbahn für die auf den von der Deutschen Bahn übernommenen Strecken geführt. Das zum 1. Januar 2003 unter Beteiligung der R.A.T.H. GmbH, Düren, als eigenständige Gesellschaft ausgegliederte Schienenverkehrsunternehmen erhielt dann den Namen Rurtalbahn GmbH. Im Laufe des Jahres 2010 wurde die Sparte Cargo aus der Rurtalbahn GmbH in eine eigenständige Gesellschaft der Rurtalbahn Cargo GmbH ausgegliedert. Im Geschäftsjahr 2016 wurde dann im Rahmen der Corporate Identity die Gesellschaft in RTB CARGO GmbH umfirmiert.

Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb von Eisenbahnen zur Güterbeförderung.

Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Düren und eine Zweigniederlassung in Aachen.

Die Güterfernverkehrsleistungen beruhen auf kurz- bis mittelfristig kündbaren Verträgen. Bei den beförderten Gütern handelt es sich im Wesentlichen um Container, Pkw, Agrarprodukte, Produkte der Petrochemie und Kupfer.

Die dazu benötigten Fahrzeugkapazitäten werden zum Großteil auf dem Markt für Leasingfahrzeuge beschafft, ein geringer Teil erfolgt über im Eigentum des Unternehmens oder verbundener Unternehmen stehenden Fahrzeugkapazitäten.

Die Güternahverkehrsleistungen haben mittelfristige Verkehrsverträge als Grundlage. Die dabei beförderten Güter bestehen hauptsächlich aus Schüttgütern (Kohle, Schotter) sowie Rohstoffen für die regionale Papierindustrie (Zellulose). Aufgrund der politischen Vorgaben in Bezug auf den Kohleausstieg sind die entsprechenden Transporte im Jahr 2021 ausgelaufen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Grundlage der Schätzung ist die Gleitende Mittelfristprognose Sommer 2021, die für den Güter- und Personenverkehr von der INTRAPLAN Consult GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erstellt wurde. Sie erstreckt sich auf eine Mittelfristprognose bis 2023. Hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, eine der zentralen Rahmenbedingungen für die Entwicklung insbesondere des Güter-, aber auch des Personenverkehrs, bildet die Herbstprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom Oktober 2021 die Grundlage.

Die deutsche Wirtschaft befand sich über mehrere Jahre in einer Phase der Hochkonjunktur, ab dem Jahr 2018 hatte sich die Dynamik abgeschwächt, was sich bis Anfang 2020 fortsetzte. Der 1. Lockdown 2020 hatte einen starken Absatz- und Umsatzeinbruch zur Folge, die Auswirkungen des 2. Lockdown im Herbst 2020 waren dagegen nicht mehr so dramatisch, da insbesondere aufgrund der Erholung des asiatischen Marktes bereits vorhandene Produkte ausgeliefert werden konnten.

Im ersten Quartal 2021 haben die Pandemie bzw. die Eindämmungsmaßnahmen in den meisten Wirtschaftsräumen die beginnende Erholung gebremst (-1,9 %). Der anschließende Expansionskurs wurde wiederum durch die Lieferengpässe bei Halbleitern und anderen Vorprodukten sowie die Störungen in den globalen Logistikströmen deutlich beeinträchtigt. Im weiteren Jahresverlauf hat die Belebung im zweiten Quartal (+1,9 %) und im dritten Quartal (+1,8 %) an Stärke gewonnen. Für das gesamte Jahr wird mit einem Plus (gegenüber 2020) von um 2,6 % gerechnet.

Dem in den letzten Jahren zunehmenden Einfluss der Personalknappheit in der Eisenbahnbranche tritt die RTB CARGO erfolgreich mit Unterstützung der Schwesterfirma LUKAS GmbH durch permanente Ausbildung von Lokführern entgegen. Auch im Jahr 2021 wurden mehrere erfolgreiche Lehrgänge durchgeführt und neues Personal eingestellt. Darüber hinaus wurde durch die Gründung der weiteren Schwesterfirma Lok-Spitze Bahnpersonal GmbH eine Möglichkeit geschaffen, Personal speziell in Süddeutschland zu akquirieren.

Für den Schienengüterverkehr wird erwartet, dass das Transportaufkommen insgesamt nach rd. 391 Mio. Tonnen im Jahr 2019 erst im Jahr 2023 wieder eine Steigerung auf rd. 406 Mio. Tonnen erreichen kann, was einer Steigerung von rund 4 % entsprechen würde.

Die Transportleistung wird voraussichtlich im gleichen Zeitraum in 2023 mit rd. 138 Mrd. Tonnenkilometern wieder das Vorkrisenniveau übersteigen. Der Anteil des kombinierten Verkehrs wird dabei im gleichen Zeitraum von 56 Mrd. Tonnenkilometer auf rd. 62 Mrd. Tonnenkilometer anwachsen, wodurch die Bedeutung dieses Segments deutlich wird. Es ist daher weiterhin ein Zuwachs der durchschnittlichen Transportentfernung innerhalb des deutschen Verkehrsnetzes zu erwarten. Die nationalen Gütertransporte dürften dabei bis zum Jahr 2023 geringere Zuwächse aufweisen als Versand, Empfang und Durchgangsverkehre von Gütern. Damit nimmt die Bedeutung der grenzüberschreitenden Verkehre weiter zu.

Für 2022 wird ein Aufkommenszuwachs von 4,2 % und ein Leistungszuwachs von 4,8% erwartet gegenüber 2021, basierend auf Verlagerungseffekten von der Straße auf die Schiene als auch infolge von Nachholeffekten in der Weltwirtschaft. Für den Kombinierten Verkehr wird ein Anstieg von 5,3 % beim Aufkommen sowie von 5,7 % bei der Leistung im selben Jahresvergleich prognostiziert.

III. Geschäftsverlauf - Schienengüterverkehr

Durch die Gründung der RTB CARGO GmbH wurde dem stetig wachsenden Güterverkehrsanteil Rechnung getragen. Die Gesellschaft übernimmt im Rahmen von Dienst- und Kooperationsverträgen die selbstständige Durchführung der ehemaligen Güterverkehrssparte der Rurtalbahn GmbH. Insbesondere mit dem Schwesterunternehmen VIAS GmbH bestehen enge vertragliche Vereinbarungen zur Durchführung des Eisenbahnbetriebs.

Das Geschäftsjahr zeigte im 1. Quartal 2021 einen kontinuierlichen Anstieg der internationalen Transportketten, vor allem im Marktsegment Container- und PKW-Verkehre, wobei hier eine Konsolidierung im Markt zu beobachten war. Die weiteren Quartale 2021 waren geprägt durch die Auswirkungen der Rohstoff- und Materialversorgung, vor allem im PKW-Bereich. Hier kam es zeitweise zu erheblichen Produktionseinschränkungen und entsprechenden Rückgängen im Transportbedarf. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres konnten aber Bestandsverkehre weiter ausgebaut werden sowie wesentliche Leistungen verlängert werden. Aufkommen und Leistung konnten mit 4,7 Mio. Tonnen bzw. 2,5 Mrd. Tonnenkilometern auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Ebenso konstant blieb mit 4,8 Mio. Zugkilometern die Betriebsleistung auf dem deutschen Netz.

Derzeit werden die Seehäfen Rotterdam, Amsterdam, Zeebrügge, Antwerpen, Gent, Koper, Hamburg und Bremerhaven in Kooperation mit Partnern aus Slowenien, Ungarn und Deutschland angefahren. Mit den Partnern der RTB CARGO GmbH konnten die Verkehrsströme bis Italien und die Balkanstaaten weiter ausgebaut und gefestigt werden.

Die Bedienung der Seehäfen in den Niederlanden erfolgte dabei durch die niederländische RTB CARGO NETHERLANDS B. V., Rotterdam, die Verkehrsleistungen in den Seehäfen in Belgien durch die belgische RTB CARGO BELGIUM N. V., Antwerpen. Bei beiden Unternehmen handelt es sich um verbundene Unternehmen. Die RTB CARGO AUSTRIA GmbH konnte sich im österreichischen Markt etablieren und zahlreiche weitere Leistungen der Gruppe abdecken. Die im Sommer 2020 gegründete RTB CARGO HUNGARIA Kft. konnte sich im Markt etablieren und die Leistungen aus einer Hand in Ungarn erweitern. Entsprechend konnte die Betriebsleistung in den genannten Ländern im Jahr 2021 erheblich ausgeweitet werden.

IV. Verwaltung

Im kaufmännischen Bereich erfolgt die Abwicklung im Wesentlichen auf Basis von Dienstleistungsverträgen mit der Gesellschafterin R.A.T.H. GmbH, Düren. Das Kostenrechnungssystem und die kaufmännische Unternehmensorganisation unterliegen einer permanenten Anpassung an die sich ändernden Rahmenbedingungen.

Geschäftsführung und Geschäftsbereichsleiter erhalten monatliche Soll-/Ist-Abgleiche auf Basis des Businessplans. Die Ertragsdaten werden monatlich, die Liquiditätsvorschau wöchentlich analysiert. Des Weiteren werden monatlich Kennzahlen zur Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Belange ermittelt und der Geschäftsführung und den Leitern der Geschäftsbereiche zur Verfügung gestellt.

Die Aufgabenschwerpunkte im Geschäftsjahr lagen im internationalen Ausbau der Managementsysteme, der Implementierung neuer Geschäftsbereiche in das bestehende Reportingsystem sowie der Einbindung neuer Personal- und Länderstrukturen.

Umstrukturierungsmaßnahmen wurden, um dem stetigen Wachstum Rechnung zu tragen, vor allem im Bereich Betrieb und Planung eingeleitet.

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden keine Rationalisierungsmaßnahmen eingeleitet.

1. Darstellung der Lage

a. Ertragslage

Einen Überblick über die Entwicklung der Ertragslage gibt der nachfolgende Jahresvergleich:

Ergebnis
in TEUR
2021 2020 Veränderung
Umsatzerlöse 85.767 98.181 -12.414
Sonstige betriebliche Erträge 1.334 1.768 -434
Materialaufwand -50.876 -62.398 11.522
Personalaufwand -7.594 -7.422 -172
Abschreibungen -385 -371 -14
Sonstige betriebl. Aufwendungen -23.945 -24.922 977
Finanzergebnis 2 -20 22
Steuern -1.566 -1.726 160
Jahresergebnis 2.737 3.090 -353

Das Rohergebnis (Ergebnis aus Umsatzerlösen zzgl. sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich Materialaufwand) belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 36.225 (i. V. TEUR 37.552).

Der Posten Personalaufwand in Höhe von TEUR 7.594 (i. V. TEUR 7.422) verzeichnete eine Steigerung von TEUR 172. Ursachen für den Personalkostenanstieg sind die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter sowie die in 2021 geleistete Lohn- und Gehaltsanpassung. Weiterhin wurden in 2021, über den bestehenden Tarifvertrag hinaus, von der RTB CARGO GmbH den Mitarbeitern Tarifanpassungen zugestanden.

Die Abschreibungen beliefen sich in 2021 auf TEUR 385 (i. V. TEUR 371), ein Anstieg um TEUR 14.

Auf der Aufwandseite stellen die durch die klarstellende Änderung des zwischen der RTB CARGO GmbH und der VIAS GmbH geschlossenen Vertrag über die Wahrnehmung der Aufgaben eines Eisenbahnverkehrsunternehmens sowie infrastrukturbezogener Dienstleistungen entstandenen Transportentgelte für die VIAS GmbH in Höhe von TEUR 16.416 (i. V. TEUR 21.030) sowie die Miet- und Leasingkosten für Loks und Güterwagen in Höhe von TEUR 19.060 (i. V. TEUR 19.633) die maßgeblichen Positionen dar.

Während die Zinserträge in Höhe von TEUR 21 (i. V. TEUR 16) um TEUR 5 gestiegen sind, haben sich die Zinsaufwendungen um TEUR 16 auf TEUR 20 (i. V. TEUR 36) reduziert.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 1.561 nach TEUR 1.722 im Vorjahr.

Der in 2021 erzielte Jahresüberschuss beträgt TEUR 2.737 nach TEUR 3.090 im Vorjahr.

b. Finanzlage

Liquide Mittel werden mit TEUR 2.908 (i. V. TEUR 4.379) ausgewiesen. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.471, primär resultierend aus der erfolgten Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 an die R.A.T.H GmbH. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021 ein positiver operativer Cashflow in Höhe von TEUR 1.140. Dieser zeigt eine hohe Innenfinanzierungskraft und Stabilität der Gesellschaft.

Diese eigenen flüssigen Mittel, sowie ein eingeräumter Kontokorrentrahmen in Höhe von TEUR 750, stellen eine ausreichende Liquiditätsreserve dar, die die RTB CARGO GmbH in die Lage versetzt, ihre Zahlungsverpflichtungen zeitgerecht zu erfüllen.

Zur Vermeidung von Zahlungsausfällen wird ein adäquates Forderungsmanagement eingesetzt, dass durch eine permanente und zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge größere Forderungsausfälle nahezu ausschließt. Bei ausbleibendem Forderungsausgleich werden entsprechende Maßnahmen bis hin zum Mahnbescheid erlassen. Im Neukundenbereich werden vor der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen entsprechende Bonitätsauskünfte eingeholt.

Wöchentliche Liquiditätsübersichten an die Geschäftsführung runden die Liquiditätsplanung ab, die Geschäftsführung ist somit in der Lage, auftretende Engpässe frühzeitig zu erkennen und entsprechende Steuerungsmaßnahmen einzuleiten.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der RTB CARGO GmbH schließt zum 31. Dezember 2021 mit TEUR 20.024 ab (i. V. TEUR 17.569). Dies bedeutet eine Vermögenszunahme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.455.

Das Anlagevermögen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.379 (i. V. TEUR 2.644). Der Rückgang in Höhe von TEUR 265 resultiert primär aus den planmäßigen Abschreibungen im Sachanlagevermögen.

Die Anlagendeckung (Verhältnis des Eigenkapitals zum Bestand des Anlagevermögens) beträgt zum 31. Dezember 2021 rd. 229 %. Dies weist auf eine hohe finanzielle Stabilität hin.

Weitere wesentliche Posten der Aktivseite sind die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 14.390 (i. V. TEUR 10.332).

Der Bestand der sonstigen Vermögensgegenstände erhöht sich um TEUR 3.204 auf TEUR 3.392 (i. V. TEUR 188). Die größten Posten unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind offene Abrechnungen in Höhe von TEUR 2.934 (i. V. TEUR 24), Ansprüche aus Steuererstattungen in Höhe von TEUR 218 (i. V. TEUR 146) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von TEUR 22 (i. V. TEUR 3).

Auf der Passivseite stellen die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.520 (i. V. 2.638), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 904 (i. V. TEUR 1.394), die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.395 (i. V. TEUR 5.399) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.647 (i. V. TEUR 2.681) die wesentlichen Bilanzposten im Fremdkapital dar.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 490 resultiert aus plan- und außerplanmäßigen Tilgungsleistungen bzgl. der bestehenden Darlehensverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.395 basieren auf einer Änderung der Abrechnungssystematik des Transportvertrages zwischen der RTB CARGO GmbH und der VIAS GmbH.

Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 5.449 (i. V. TEUR 4.712), dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 27,21 % (i. V. 26,82 %) und somit einer marginalen Steigerung von 1,46 % gegenüber dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2022 wird mit einer leicht steigenden Eigenkapitalquote gerechnet.

V. Prognosebericht

Wesentliche Leistungen konnten für mehrere Jahre gesichert werden, bei der Leistungserbringung können dabei verstärkt die einzelnen Unternehmen der Unternehmensgruppe eingebunden werden.

Die Entscheidung der Bundesregierung zum Kohleausstieg hat auch bereits vor dem eigentlichen Ausstiegsdatum zu Einschnitten in der Kraftwerksversorgung geführt. Die Braunkohlelieferung in den Dürener Raum konnte über den 31. Dezember 2021 hinaus nicht verlängert werden, da alle ehemaligen Kunden ihre Energieversorgung umgestellt haben. Die in der Braunkohlelieferung eingesetzten Ressourcen (Personal und Loks) werden in anderen Verkehren eingesetzt.

Der Unternehmensfortbestand ("going concern") ist aus Sicht der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der allgemeinen Marktsituation nicht gefährdet, die möglichen Einflüsse eines erneuten Lockdown infolge der noch immer präsenten Corona-Epidemie sowie der politischen Situation in Europa sind derzeit nicht einschätzbar. Die RTB CARGO GmbH hat die eingeleitete Diversifikation in den Kunden- und Lieferantenbeziehungen fortgesetzt und ausgebaut. Dadurch ist die Gesellschaft in der Lage, prognostizierte Einbrüche in einigen Branchen ausgleichen zu können.

Ziel ist die Schaffung neuer Geschäftsbeziehungen in Verbindung mit der Erschließung neuer Märkte. Eventuell nicht mehr wirtschaftlich darstellbare Leistungen werden konsequent eliminiert. Ziel der Gesellschaft ist die Akquise mittel- bis langfristiger Auftragsvolumina.

Infolge der andauernden Corona-Pandemie, der gestörten Versorgung des Marktes mit Rohstoffen sowie des Wegfalls eines großen Kunden konnten im Jahr 2021 die eigentlichen Umsatzziele nicht erreicht werden. Die derzeitige Situation am Rohstoff- und Energiemarkt sowie die allgemeine politische Lage stellen ein gesamtwirtschaftliches und internationales Risiko dar, welches eine genaue Umsatzprognose erschwert. Sowohl vor- als auch nachgelagerte Prozesse können von den Auswirkungen beeinflusst werden. Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse erwartet die RTB CARGO in 2022 gegenüber 2021 keinen Umsatzrückgang, da bereits neue Leistungen akquiriert werden konnten und Bestandsleistungen ausgeweitet wurden.

Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren und erfolgskritische Schlüsselkennzahlen verwendet die RTB CARGO GmbH zur internen Steuerung des Unternehmens die Kennzahlen EK-Quote und Umsatzrentabilität.

Die Umsatzrentabilität vor Steuern (Verhältnis vom Jahresergebnis zzgl. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zur Gesamtleistung) beträgt in 2021 5,0 % (i. V. 4,9 %). Dies bedeutet eine geringfügige Zunahme von 2,0 % gegenüber dem Vorjahr, zeigt aber eine deutliche Steigerung gegenüber dem prognostizierten Wert von 3,9 %. Die Eigenkapitalquote beträgt in 2021 27,2 % (i. V. 26,8 %). Dies bedeutet eine Erhöhung von 1,46 % gegenüber dem Vorjahr und entspricht der qualifiziert-komparativen Prognose aus 2020 zur Entwicklung der Eigenkapitalquote mit einer leicht steigenden Eigenkapitalquote.

Für das Jahr 2022 wird mit einer Umsatzrendite von rund 2 % sowie einer leicht steigenden Eigenkapitalquote gerechnet.

Wesentliche Änderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die Folgejahre sind nicht ersichtlich. Eventuelle Schwankungen in den Rohstoffpreisen können durch vertraglich vereinbarte Preisanpassungen ausgeglichen werden bzw. werden im Verhandlungsverfahren angepasst. Die Gesellschaft besitzt infolge einer guten Eigenkapitalbasis eine solide Innenfinanzierungskraft, Investitionen werden im Wesentlichen aus Eigenmitteln dargestellt. Preissteigerungen am Markt werden durch eine permanente Anpassung der vertraglich vereinbarten Leistungsentgelte kompensiert.

Durch die weitere Ausrichtung der Unternehmung an andere Kooperationspartner bzw. Kunden in nahezu allen Unternehmensbereichen sowie durch den weiteren Ausbau der Schwesterunternehmen in Österreich und Ungarn wird die Abhängigkeit der RTB CARGO GmbH von Dritten weiter reduziert werden.

VI. Chancenbericht

Die RTB CARGO GmbH hat sich aufgrund der Neuordnung grundsätzlich eine gute Ausgangsbasis für die zukünftigen Wettbewerbsverschärfungen und Wettbewerbschancen geschaffen. Aufgrund der Diversifizierung sowohl im Kunden- als auch Produktbereich konnten die Ausfallrisiken weiter deutlich minimiert werden.

Neben verbundenen Unternehmen in den Benelux-Ländern, welche den Zugang zum ZARA-Raum (Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam) sichern, können in Deutschland alle Seehäfen in eigener Verantwortung angefahren werden. In Richtung Südosteuropa bestehen langjährige, durch Verträge abgesicherte Kooperationen mit Partnern, die den Zugang nach Polen, zum Mittelmeer und den Balkanstaaten gewährleisten. Dem wachsenden Marktanteil durch Verkehrsleistungen in Richtung Südosteuropa ist durch die Gründung der Schwesterfirma RTB CARGO AUSTRIA GmbH, Salzburg, im Dezember 2015 und der RTB CARGO HUNGARIA Kft., Györ, im Juli 2020 Rechnung getragen worden.

Im Personalbereich wird sich weiterhin verstärkt auf gut ausgebildetes eigenes Personal konzentriert, welches durch Dienstleister ergänzt wird. Ebenfalls soll durch den Ausbau des Vertriebs die Gewinnung neuer Kunden aus Südosteuropa vorangetrieben werden.

Im Fahrzeugbereich hat sich die Entscheidung hin zur E-Traktion sowie der weitere Ausbau der Flotte als richtungsweisend erwiesen. Zentrale Aufgabe der kommenden Jahre wird der Einsatz innovativer Lokomotiven werden, insbesondere im Last Mile Bereich, um den Ersatz von Diesellokomotiven weiter voranzutreiben. Hierzu wurden im Geschäftsjahr bereits erste Verträge unterzeichnet für den Einsatz von Hybrid- und Dual-Lokomotiven.

Zur Absicherung gegenüber möglichen Risiken des Unternehmensfortbestandes bedient sich die RTB CARGO GmbH eines umfassenden Früherkennungssystems durch die Implementierung von Daten der Finanzbuchhaltung und des Controllings in ein monatliches Reporting-System. Die so generierten Abweichungsberichte werden in Abstimmung mit der Geschäftsführung und den jeweiligen Geschäftsbereichsleitern zeitnah analysiert. Wöchentliche Liquiditätsübersichten werden der Geschäftsführung vorgelegt.

Zur Vermeidung von Zahlungsausfällen wird ein adäquates Forderungsmanagement eingesetzt, das durch eine permanente und zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge Forderungsausfälle nahezu ausschließt. Bei ausbleibendem Forderungsausgleich werden entsprechende Maßnahmen bis hin zum Mahnbescheid erlassen. Im Neukundenbereich sind vor der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen entsprechende Bonitätsauskünfte einzuholen.

Die Gesellschaft besitzt infolge einer guten Eigenkapitalbasis eine solide Innenfinanzierungskraft, Investitionen werden größtenteils aus Eigenmitteln dargestellt. Eine Aufnahme liquider Mittel ist aus Sicht der Geschäftsführung nicht notwendig.

Preissteigerungen am Markt werden durch eine permanente Anpassung der vertraglich vereinbarten Leistungsentgelte kompensiert.

VII. Risikobericht

Im Bereich des Schienengüterverkehrs konnte man auf sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken und durch die eigene Qualitätsführerschaft und Marktposition von einem Ausbau der Projekte durch Bestandskundenpflege und Neuakquise ausgehen. Die ersten Schritte in Richtung Ungarn und Südosteuropa wurden gesetzt, Österreich lieferte den erhofften Deckungsbeitrag innerhalb weniger Jahre. Aufgrund der hohen Nachfrage im Spotverkehr und der stabilen Verkehre im Liquid-, Bulk- und Intermodalverkehr gehen wir von einem weiteren, wenn auch moderaten, Wachstum in 2022 aus.

Der Ausbruch des Ukraine-Krieges sowie die damit zusammenhängende Entwicklung der Energiekosten hat weltweit erhebliche Auswirkungen und damit auch auf die Güterverkehrsleistungen der RTB CARGO GmbH. Aufgrund der großen Unsicherheit der weiteren Entwicklung ist eine detaillierte abschließende Risikoeinschätzung derzeit nicht möglich. Die Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft befinden sich in einem noch überschaubaren Rahmen, die Planungen berücksichtigen die derzeit bekannten Risiken in entsprechendem Umfang.

Der Bereich des Schienengüterverkehrs bedient verschiedene Produktgruppen (z. B. Intermodal, Liquid, Bulk, Automotive). Vor allem im Bereich Automotive sind die Auswirkungen der Pandemie und der Lieferkettenproblematik noch spürbar, die genauen Auswirkungen können noch nicht bewertet werden. Die RTB CARGO Gruppe steht in engem Kontakt mit den Kunden und Lieferanten, um die weitere Entwicklung so genau und zeitnah wie möglich einschätzen zu können und dementsprechend zu agieren.

Aufgrund der durchgeführten Analysen bestehen aus Sicht der Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen.

 

Düren, 15. Juli 2022

RTB CARGO GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Wolfgang Pötter

gez. Thilo Beuven

gez. Raymond Rosewick

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 2.378.777,44 2.643.912,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
II. Sachanlagen 2.378.772,44 2.643.907,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 76.498,00 33.881,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.655,00 65.292,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.007,44 8.750,00
4. sonstige Sachanlagen 2.212.612,00 2.535.984,00
B. Umlaufvermögen 17.616.129,46 14.899.215,14
I. Vorräte 318.129,02 188.614,55
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 318.129,02 188.614,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.390.475,44 10.331.749,69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.750.714,42 9.956.168,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.245.660,11 188.029,77
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.392.288,42 187.551,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.907.525,00 4.378.850,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.057,77 25.506,47
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.023.964,67 17.568.633,61

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 5.449.103,14 4.712.196,79
I. gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 5.249.103,14 4.512.196,79
B. Rückstellungen 6.134.517,95 2.923.919,85
C. Verbindlichkeiten 8.440.343,58 9.932.516,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 903.905,73 1.394.103,41
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.646.968,01 2.681.392,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.394.508,37 5.398.624,99
4. sonstige Verbindlichkeiten 494.961,47 458.396,43
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.023.964,67 17.568.633,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 36.225.340,55 37.551.901,05
2. Personalaufwand 7.593.910,23 7.421.590,98
a) Löhne und Gehälter 6.265.084,41 6.183.705,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.328.825,82 1.237.885,63
3. Abschreibungen 385.411,03 370.941,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 23.945.139,36 24.922.780,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.095,40 15.866,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.578,81 35.933,42
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.560.750,17 1.722.206,66
8. Ergebnis nach Steuern 2.741.646,35 3.094.314,66
9. sonstige Steuern 4.740,00 4.550,00
Jahresüberschuss 2.736.906,35 3.089.764,66

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

der RTB CARGO GmbH, Düren,

A. Allgemeine Angaben

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der RTB CARGO GmbH, Düren (Amtsgericht Düren, HRB 5917), die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG angewandt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das entgeltlich erworbene immaterielle- und Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Werteverzehr wurde durch planmäßige lineare Abschreibungen auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer berücksichtigt.

Das Bewertungswahlrecht für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wird analog § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Laufzeit über einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.246 (i. V. TEUR 188) und besitzen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (i. V. TEUR 0) und besitzen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen in voller Höhe eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf und enthalten im Wesentlichen Ansprüche aus Steuererstattungen in Höhe von TEUR 218 (i. V. TEUR 146), offenen Abrechnungen in Höhe von TEUR 2.934 (i. V. TEUR 24) und Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von TEUR 22 (i. V. TEUR 3).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Vorauszahlungen für eine Kreditversicherung in Höhe von TEUR 20 (i. V. TEUR 0) und für Fahrausweise in Höhe von TEUR 8 (i. V. TEUR 13).

Bei den latenten Steuern übersteigen die aktiven Steuerlatenzen die passiven Steuerlatenzen. Es wurde das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Anspruch genommen und keine Steuerlatenzen ausgewiesen. Der aktive Überhang ergibt sich aus Differenzen bei den Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen.

Das vollständig eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 200. Gesellschafterin ist die R.A.T.H. GmbH, Düren.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen zu erstellende Gutschriften in Höhe von TEUR 3.039 (i. V. TEUR 287), ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 1.426 (i. V. TEUR 1.301), Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 906 (i. V. TEUR 814) sowie Rückstellungen für Schadenabwicklungen und Versicherungen in Höhe von TEUR 148 (i. V. TEUR 236).

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 904 (i. V. TEUR 1.394). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu 5 Jahren betragen TEUR 470 (i. V. TEUR 1.195). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.647 (i. V. TEUR 2.681) sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 5.395 (i. V. TEUR 5.399) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und besitzen sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 376 (i. V. TEUR 214).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie offene Abrechnungen und sind innerhalb eines Jahres fällig.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die RTB CARGO GmbH erzielt ihre Umsatzerlöse durch grenzüberschreitende Verkehre auf dem europäischen Markt. Für das Geschäftsjahr 2021 hat die Gesellschaft ca. 57 % ihrer Leistungen im Inland und ca. 43 % auf dem europäischen Markt erbracht.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 474 (i. V. TEUR 676) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 67 (i. V. TEUR 61). Es handelt sich im Wesentlichen um nicht abgerechnete Leistungen aus den Vorjahren.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis mit TEUR 1.561 (i. V. TEUR 1.722) belastet.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die mehrjährigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bis 2030 betragen TEUR 36.374.

Nachtragsbericht

Der Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 sowie die damit zusammenhängende Entwicklung der Energiekosten hat weltweit erhebliche Auswirkungen und damit auch auf die Güterverkehrsleistungen der RTB CARGO GmbH. Weiterhin sind die Folgen der Corona-Pandemie noch spürbar. Aufgrund der großen Unsicherheit der weiteren Entwicklung ist eine detaillierte abschließende Risikoeinschätzung derzeit nicht möglich. Die Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft befinden sich in einem noch überschaubaren Rahmen, die Planungen berücksichtigen die derzeit bekannten Risiken in entsprechendem Umfang. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2021 insgesamt TEUR 19.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Wolfgang Pötter, Dipl.-Kaufmann (kaufmännischer Geschäftsführer)

Thilo Beuven, Dipl.-Kaufmann (FH) (technischer Geschäftsführer)

Raymond Rosewick, (betrieblicher Geschäftsführer), seit 01.02.2022

Im Geschäftsjahr 2021 haben die Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der R.A.T.H. Holding GmbH & Co. KG, Düren, einbezogen. Dieser Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen in den die RTB CARGO GmbH einbezogen wird, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2021 sind bei der Gesellschaft durchschnittlich 120 (i. V. 117) Mitarbeiter beschäftigt gewesen, davon 39 (i. V. 34) Angestellte (ohne Geschäftsführung) und 81 (i. V. 84) gewerbliche Mitarbeiter.

 

Düren, den 15. Juli 2022

RTB CARGO GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Wolfgang Pötter

gez. Thilo Beuven

gez. Raymond Rosewick

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
AHK 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
AHK 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.773,90 0,00 0,00 0,00 8.773,90
II. Sachanlagen 4.721.138,21 120.276,47 33.523,94 0,00 4.807.890,74
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 119.494,56 14.336,49 0,00 36.664,27 170.495,32
2. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 4.261.000,00 0,00 0,00 0,00 4.261.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.893,65 44.018,27 33.523,94 0,00 342.387,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.750,00 61.921,71 0,00 -36.664,27 34.007,44
4.729.912,11 120.276,47 33.523,94 0,00 4.816.664,64
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
01.01.2021
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.768,90 0,00 0,00 8.768,90 5,00 5,00
II. Sachanlagen 2.077.231,21 385.411,03 33.523,94 2.429.118,30 2.643.907,00 2.378.772,44
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.613,56 8.383,76 0,00 93.997,32 33.881,00 76.498,00
2. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 1.725.016,00 323.372,00 0,00 2.048.388,00 2.535.984,00 2.212.612,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.601,65 53.655,27 33.523,94 286.732,98 65.292,00 55.655,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 8.750,00 34.007,44
2.086.000,11 385.411,03 33.523,94 2.437.887,20 2.643.912,00 2.378.777,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RTB CARGO GmbH, Düren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RTB CARGO GmbH, Düren, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RTB CARGO GmbH, Düren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 15. Juli 2022

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Uwe Harr, Wirtschaftsprüfer

gez. Alexander Schönberger, Wirtschaftsprüfer

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