Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 57362
Eingetragen
18.8.2003
Branche
Großhandel mit FlachglasTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Dienstleistungen, Vermögensverwaltung, Im- und Export von Wirtschaftsgütern aller Art, insbesondere im Bereich elektronischer Geräte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Krylov
seit 22.8.2013
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FOLGAT AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz zum 30.06.2023

Folgat AG Im- und Export, Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 1.468,00 1.685,00
II. Finanzanlagen 3.099,00 3.099,00
4.567,00 4.784,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 151.297,03 190.235,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 285.403,39 123.274,93
III. Wertpapiere 425.000,00 425.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 194.182,40 109.955,21
1.055.882,82 848.465,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.293,16 8.761,43
1.063.742,98 862.010,64

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 25.750,00 25.750,00
III. Gewinnrücklagen 35.750,00 35.750,00
IV. Gewinnvortrag 98.715,18 107.739,92
V. Jahresüberschuss 34.360,51 9.024,74-
Summe Eigenkapital 294.575,69 260.215,18
B. Rückstellungen 18.007,00 7.500,00
C. Verbindlichkeiten 706.160,29 594.295,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 45.000,00 0,00
1.063.742,98 862.010,64

 

Frankfurt am Main, den 19. September 2023

Anhang zum handelsrechtlichen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr für den Zeitraum vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Firma Folgat AG ist unter der Nr. HRB 57362 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Folgat Aktiengesellschaft erfolgte nach Maßgabe der Vorschriften für Kapitalgesellschaften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzbuches (GmbHG) sowie unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Die Folgat AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach Maßgabe der Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB und des GmbHG, insbesondere §§ 266, 274 HGB. Von größenabhängigen Erleichterungen des HGB hinsichtlich Gliederung und Ausweis wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung entspricht den Erfordernissen des § 275 Abs. 2 HGB.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. (§ 246 Abs. 3, § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB)

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (5 Jahre) bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 - 20 Jahre) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (mit AK zwischen netto 150,00 € und 1.000,00 €) wurden in den Vorjahren im Jahr des Zugangs in den Sammelposten eingestellt und linear auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten soweit nicht im Einzelfall ein niedrigerer Wertansatz nach § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB geboten war.

Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder mit deren am Stichtag niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung von eventuellen Wertberichtigungen bilanziert.

Die Bewertung und der Ansatz der auf fremder Währung lautenden Vermögensgegenstände erfolgte gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die Konten in ausländischer Währung wurden mit dem aktuellen Währungsumrechnungskurs zum Bilanzstichtag bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Zahlungen vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Abgrenzungsposten für latente Steuern waren nicht zu bilden.

Fremdwährungen wurden grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag umgerechnet. Die Bewertung und Anpassung dieser Forderungen und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag erfolgte entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.

Zum Bilanzstichtag sind keine Sachverhalte festzustellen, die zu Abweichungen zwischen handels- und steuerrechtlichen Ansätzen führen. Daher wurde eine Einheitsbilanz erstellt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist als Anlage nach dem Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dieser wurde auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen erstellt.

Vorräte wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und vermindert um Anschaffungspreisminderungen bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Bei den sonstigen Wertpapieren handelt es sich den Erwerb von Wertpapieren an der Firma North Eastern Partners B.V., Amsterdam (Niederlande).

Fremdwährungen wurden grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag umgerechnet. Die Bewertung und Anpassung dieser Forderungen und Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag erfolgte entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften gemäß § 256a HGB.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen für eine 4-Jahresteile-Garantie (Dez 2019 bis Dez 2023), die Kfz-Versicherung und die Rechtsschutzversicherung vor dem 30.06.2023, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Auflösung dieses Postens erfolgt im Jahre der wirtschaftlichen Zugehörigkeit.

Passiva

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die sonstige Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten (TEUR 15) sowie Beratungsleistungen (TEUR 3).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die erhaltenen Anzahlungen unter Anwendung der Nettomethode haben teilweise Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Im Wirtschaftsjahr 2016/2017 hat Herr Alexander Krylov der Gesellschaft ein Darlehen gewährt, das gemäß Darlehensvertrag mit 3,8 % verzinst wird.

In Höhe von 458.773,39 Euro bestehen sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1-5 Jahren. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten größer 5 Jahren bestehen nicht.

Die weiteren sonstige Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

4. Sonstige Angaben

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000,00 und ist eingeteilt in 10.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der Folgat AG beträgt im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2.

 

Frankfurt, den 19. September 2023

Vorstandsvorsitzender

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