Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Colordruck Leimen GmbHLiquidiert
69181 Leimen, DEUStammdaten
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Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Colordruck Leimen GmbHLeimenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Leimen, den 31. Dezember 2010 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
ANHANGA. Allgemeine AngabenTz. 1 Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Im Geschäftsjahr wurden erstmals die Vorschriften des Bilanzierungsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angewendet. Die Vorjahreszahlen waren entsprechend Art 67 (8) S. 2 EGHGB nicht anzupassen. Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG Zum 1.1.2010 war die Pensionsrückstellung neu zu bewerten. Der daraus entstehende Anpassungsbetrag wurde auf 15 Jahre verteilt und dementsprechend nur anteilig erfolgswirksam verbucht (vgl. Tz.: 11) Weiterhin sind erstmalig die Rückdeckungsversicherungen bzw. das Rückdeckungsvermögen, das an den Begünstigten abgetreten ist, nach § 246 (2) HGB mit der entsprechenden Verpflichtung saldiert auszuweisen. Dies gilt für die Altersteilzeitverpflichtungen und für eine Pensionszusage. Sonstige Abweichungen zum Vorjahr ergaben sich keine. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen 2 Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. 3 Die immateriellen Vermögensgegenstände (Computerprogramme) werden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und den steuerlichen Bestimmungen abgeschrieben. 4 Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die angesetzten Herstellungskosten und die Abschreibungsmethode entsprechen den steuerlichen Vorschriften. Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden voll abgeschrieben, wobei gleichzeitig die Fiktion unterstellt worden ist, dass im Jahr des Zugangs sofort wieder ein Abgang erfolgte. Weiterhin wurde entsprechend der steuerlichen Gesetzesänderung ein Sammelposten für Vermögensgegenstände zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Umlaufvermögen 5 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung angesetzt. 6 Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert zum Ansatz gebracht. Evtl. Wertminderungen wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Das zum 31.12.2006 bestehende Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von EUR 43.225,00 wurde unter Ansatz eines Rechnungszinsfußes von 5% abgezinst und in Höhe des Barwertes von EUR 25.012,00 aktiviert. Zusätzliche ertragsteuerliche Belastungen ergeben sich hieraus nicht. Passivposten 7 Passivierungspflichtige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend der PUC-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln RT 2005 G -Männer/Frauen- von Dr. Klaus Heubeck bewertet worden. 8 Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz9 Die einzelnen Posten des Anlagevermögens haben sich wie folgt entwickelt:
10 Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:
11 Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellung basiert auf der Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode). Den Berechnungen liegen folgende versicherungsmathematischen Annahmen zugrunde:
Zum 1.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung eine Unterdotierung in folgender Höhe
Der Unterschiedsbetrag wird entsprechend dem Wahlrecht nach Art 67 Abs. 1 EGHGB auf den längst möglichen Zeitraum (15 Jahre) verteilt. Folglich wird beginnend ab dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag in Höhe von EUR 12.390,00 der Pensionsrückstellung zugeführt.
Der Bilanzausweis zum 31.12.2010 setzt sich damit wie folgt zusammen:
12 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Entsprechend § 246 (2) HGB ist das Deckungsvermögen mit den Pensionsverpflichtungen zu verrechnen. Das Deckungsvermögen ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Diese entsprechen dem Zeitwert. Aufwertungen wurden somit keine vorgenommen.
13 Latente Steuern Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Insgesamt wird zum 31.12.2010 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden eine zukünftige Steuerentlastung in Höhe von TEUR 71 erwartet. Die Ermittlung dieses Betrages erfolgte pauschal auf Basis eines Ertragssteuersatzes in Höhe von 30% und berücksichtigt Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Aktive Steuerlatenzen ergeben sich aufgrund der höheren Verpflichtung aus den Pensionsrückstellungen im handelsrechtlichen Abschluss gegenüber den steuerlichen Wertansätzen. Weitere Aktive Latenzen resultieren aus wertmäßigen Unterschieden von Anlagevermögen und Altersteilzeitverpflichtungen sowie im Wesentlichen aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 (1) S. 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. 14 In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem enthalten:
Rückstellung für Altersteilzeit Entsprechend § 246 (2) HGB ist das Deckungsvermögen mit den Verpflichtungen für Altersteilzeit zu verrechnen. Das Deckungsvermögen wurde im Vorjahr bei den Finanzanlagen ausgewiesen. Das Deckungsvermögen ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Diese entsprechen dem Leitwert Aufwertungen wurden somit keine vorgenommen.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 527 (Vj.: TEUR 534) p.a. Im Rahmen des Sanierungskonzeptes wurde im Vorjahr ein Verzicht auf eine Pensionszusage Höhe von TEUR 1.153 vereinbart, der mit einem Besserungsschein in Höhe von TEUR 300 ausgestattet wurde. Dieser Besserungsschein besteht für die Jahre von 2011 bis 2026 und kommt dann zur Anwendung, wenn positive Jahresergebnisse erzielt werden und der handelsrechtliche Verlustvortrag sowie die Höhe des Stammkapitals wieder ausgeglichen bzw. erbracht sind. Nicht in der Bilanz ausgewiesene Geschäfte Im Vorjahr wurde ein Leasingvertrag über ein Heidelberg Suprasetter 145 ACL über eine Laufzeit von 48 Monaten (Restlaufzeit 36 Monate) geschlossen. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung15 In der Position sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 46.131,38 enthalten. Es handelt sich dabei um die Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten und Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen. In der Position sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Bildung des Erstattungsbetrages für Altersteilzeit von EUR 116.533,00 enthalten. In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 29.393,77 enthalten. Es handelt sich dabei um die Ausbuchung von verjährten Forderungen. In der Position sonstige betrieblich Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 58.677,35 enthalten, die aufgrund der Umrechnung einer auf schweizer Franken lautenden Bankverbindlichkeit zum Kurswert am Bilanzstichtag entstanden sind. Im Rahmen der Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 67,6 erstmalig ausgewiesen. Unter der Position Außerordentliches Ergebnis werden die Bewertungsanpassungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG ausgewiesen. Es handelt sich um die Zuführung des Unterschiedsbetrages aus dem Verpflichtungsüberhang der Pensionsrückstellung zum 01.01.2010 in Höhe von TEUR 13 (vgl Tz. 11). In der Position Außerordentlicher Ertrag/Ergebnis wurde im Vorjahr der Pensionsverzicht eines ehemaligen Gesellschafters in Höhe von TEUR 1.153 ausgewiesen. E. Ergebnisverwendungsvorschlag16 Der Bilanzverlust bestehend aus
wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Gesellschaft ist zum 31.12.2010 in Höhe von EUR 69.256,21 bilanziell überschuldet. Die insolvenzrechtliche Überschuldung wird durch die Rangrücktrittsvereinbarung für die Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 750 und einer positiven Fortbestehungsprognose beseitigt. F. Sonstige Angaben17 Zu Geschäftsführern waren im Berichtszeitraum bestellt Claudia Kleiser, Rechtsanwältin in Leimen Joachim Beigel, Kaufmann in Mühlhausen Lars Schmidt, Kaufmann in Reilingen Rainer Bender, Kaufmann in Östringen Die Geschäftsführer haben Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 289 erhalten. Im Rahmen der Sonstigen Vermögensgegenstände werden Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von TEUR 24 (anteilige Forderung Senefelder Straße GbR) ausgewiesen. Es handelt sich um ein Verrechnungskonto, das mit 5 % verzinst wird. Die Angaben zum Anteilsbesitz sind aufgrund § 286 (3) Nr. 1 HGB unterblieben. 18 Während des Geschäftsjahres 2009/2010 waren durchschnittlich beschäftigt
gezeichnet Herr Joachim Beigel, Geschäftsführer Frau Claudia Kleiser, Geschäftsführerin Herr Lars Schmidt, Geschäftsführer Herr Rainer Sender, Geschäftsführer LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2010A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2010Unsere Druckerei gehört zu den führenden Druckereien in der Metropolregion Rhein-Neckar. Wir haben uns auf die kundenorientierte, hochwertige, servicebetonte Inhouseproduktion ausgerichtet. Unser Kundenkreis kommt aus den verschiedensten Branchen, unter anderem aus der allgemeinen Industrie, der Pharma- und Automobilindustrie, der Modebranche und den Banken. Der Absatzmarkt liegt fast ausschließlich in Deutschland. Das Geschäftsjahr 2010 ist nach wie vor durch die anhaltende Strukturkrise in der Druckindustrie gekennzeichnet. Die Entwicklung der Branche ist von Preisdruck und einem Kapazitätsüberangebot geprägt. Trotz überdurchschnittlicher Insolvenzquote und enormem Beschäftigungsabbau ist der Konsolidierungsprozess der Branche noch nicht abgeschlossen. Insoweit ist der Wettbewerbs- und Preisdruck nach wie vor hoch. Zudem hat sich die Situation auf der Beschaffungsmarktseite deutlich verschlechtert. Die Papierpreise sind bis April 2010 um 12 % gestiegen, ebenso die Preise für Strom. Weiterhin führt die aktuelle wirtschaftliche Allgemeinsituation zwangsläufig durch die Zurückhaltung der Kunden zu einem Rückgang der Umsätze. Dies liegt in erster Linie daran, dass das Budget unserer Kunden für Werbedrucksachen reduziert ist, die Auflagen geringer ausfallen und damit zwangsläufig die Nachfrage sinkt. Das Geschäftsjahr 2010 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe TEUR 898 ab. Die Umsatzerlöse konnten, wie bereits im letzten Lagebericht prognostiziert, trotz des enormen Preisdrucks fast auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3 % zurückgegangen. Durch die Umsetzung der im Jahr 2009 und 2010 eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen konnte das Betriebsergebnis insgesamt um über TEUR 1.000 im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Die Kostenreduzierung stand dabei im Vordergrund. Einsparungen wurden insbesondere bei den Lohnkosten und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erzielt. Die Aufwendungen für Lohn und Gehalt sind um über TEUR 300 geringer als im Geschäftsjahr 2009. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um über TEUR 600 reduziert werden und betreffen in erster Linie die Bereiche Provisionen, Versand- und Instandhaltungskosten. Weitere Anstrengungen wurden im Vertrieb unternommen. Der Vertrieb wurde personell verstärkt, die Gewinnung neuer Kunden und rentabler Aufträge stand dabei im Vordergrund. Der Neukundenanteil im Jahr 2010 betrug ca. 13%. Erfreulicherweise konnten nahezu alle Bestandskunden gehalten werden. Die Rohertragsquote konnte dadurch von 52% auf 54 % gesteigert werden. Die Gesamtsituation der Gesellschaft war auch durch die Veränderung im Gesellschafterkreis geprägt. Die Gesellschafter haben im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen zum Fortbestand der Gesellschaft neue Liquidität in Form von Gesellschafterdarlehen eingebracht. B. Darstellung der LageZum Bilanzstichtag ergibt sich eine bilanzielle Überschuldung in Höhe von TEUR 69, die durch den Rangrücktritt der Gesellschafter für die gewährten Gesellschafterdarlehen beseitigt wird. Weiterhin können wir anhand unserer Planungsrechnungen für die Vermögens- ,Finanz- und Ertragslage eine positive Fortbestehungsprognose für die Jahre 2011 und 2012 darstellen. Es sind keine wesentlichen Investitionen getätigt worden. Der Rückgang des Anlagevermögens ist im Wesentlichen durch die Maschinenabschreibungen in Höhe von ca. 1,1 Mio EUR verursacht. Die Vorräte liegen auf Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen bei TEUR 1.557 (Vj.: TEUR 2.354). Die Pensionsverpflichtungen wurden entsprechend den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernierungsgesetzes zum 01.01.2010 neu bewertet. Der Unterschiedsbetrag wird über 15 Jahre verteilt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 4.321 (Vj. TEUR 4.500). Insgesamt wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von ca. TEUR 200 zurückgeführt. Die Mitarbeiteranzahl wurde im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 113 auf 108 gesenkt. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und. PrognoseberichtAls wesentliches Risiko wird die seit 2009 bestehende Strukturkrise in der Druckbranche gesehen. Diese hat sich im Jahre 2010 fortgesetzt und hat auch im Jahr 2011 zu einer stagnierenden Entwicklung geführt. Die Druckindustrie konnte vors dem allgemeinen konjunkturellen Aufschwung nicht profitieren. Wie bereits unter Punkt A. erläutert, ist der Wettbewerbsdruck nach wie vor vorhanden und der Konsolidierungsprozess in der Druckbranche noch nicht abgeschlossen. Hinzu kommt das zurückhaltende Werbeverhalten der Kunden. Insgesamt kann festgehalten werden, dass der Markt im Jahr 2011 und auch 2012 eher stagniert. Nach unserer Auffassung kann der o.g. Konsolidierungsprozess nur durch die nachhaltige Erbringung von Qualitätsprodukten auf Basis eines optimal effizienten Betriebsablaufes in allen Bereichen entgegnet werden. Wir versuchen uns deshalb auf die geänderte Situation im Druckgewerbe einzustellen. Durch weitere Sanierungsmaßnahmen versuchen wir Kosten zu sparen und sämtliche Prozessabläufe zu analysieren und zu optimieren. Das Unternehmen hat sich bewusst von Aufträgen getrennt, die nicht mehr rentabel waren - auch auf die Gefahr hin, die gewünschte Auslastung der Maschinen nicht zu erreichen. Das Unternehmen konzentriert sich damit nach wie vor auf seine Kernkompetenz. Abhängigkeiten zu Großkunden oder Kundengruppen bestehen nicht. Im Rahmen der Verbesserung des Risikomanagements wurde das Monats- und Jahresreporting und das Planungssystem weiter optimiert um zeitnah auf die aktuellen Entwicklungen reagieren zu können. Veränderungen im Umsatz- und Kostenbereich können so frühzeitig aufgezeigt werden. Die Forderungen werden genauestens überwacht. Währungsrisiken spielen wegen des geringen Auslandsbezuges keine wesentliche Rolle. Weiterhin findet eine ständige Liquiditätsplanung- und Überwachung statt. Mit unseren Lieferanten bestehen feste Liefer- und Zahlungsvereinbarungen. Die Liquidität ist aktuell aufgrund der gewährten Darlehen der Gesellschafter sicher gestellt. Wesentliche Betriebsunterbrechungsrisiken, wie etwas durch Feuer, sind durch umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. Für das Geschäftsjahr 2011 war ursprünglich Im Rahmen unserer Planungsrechnungen ein im Vergleich zu 2010 erhöhter Gesamtumsatz geplant worden. Diese Planung musste im 3. Quartal 2011 für die Umsatzplanung des 4. Quartals korrigiert werden. Ursache hierfür war, dass die neuen Mitarbeiter im Vertrieb die Erwartungen nur teilweise erfüllen konnten und der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung ausgeblieben ist. Für das Jahr 2011 gehen wir von Umsatzerlösen in Höhe des Jahres 2010 aus, dies führt voraussichtlich zu einem negativen Ergebnis in Höhe von ca. 250 TEUR. Durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen, die bereits im 4. Quartal 2011 eingeleitet wurden, gehen wir für das Jahr 2012 bei konstanten Umsatzerlösen (bzw. bei Umsatzreduzierung von bis zu 3%) von Jahresergebnissen aus, die sich im positiven Bereich befinden werden. Bei Nichterreichen der avisierten Umsatzziele sind weitere liquiditätssteigernde Maßnahmen erforderlich um den Fortbestand der Gesellschaft zu gewährleisten. D. Sonstige AngabenInsgesamt kann festgestellt werden, dass sich die Gesellschaft nach wie vor in einem sehr schwierigen Marktumfeld behaupten muss, an dem der allgemeine konjunkturelle Aufschwung des Vorjahres nie richtig angekommen ist. Wie bereits dargestellt, sind der Konkurrenzkampf und die Wettbewerbssituation innerhalb der Branche unverändert hart. Wir gehen dennoch von einer positiven Zukunft für unser Unternehmen aus, da wir für eine hochwertige nachhaltige Produktion stehen und in unserer Branche als eine der besten Qualitätsdruckereien gelten. Unser Unternehmen konnte Anfang des Jahres 2011 einen goldenen und silbernen Preis für Druckprodukte von dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA entgegennehmen. Im Oktober 2011 wurden wir von einer hochkarätigen Jury in Berlin als bester Kunstdrucker mit dem Druck und Medien Award 2011 ausgezeichnet. Im November 2011 erhielten wir den Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie.
Leimen, im November 2011 Claudia Kleiser Joachim Beigel Rainer Bender Lars Schmidt Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchhaltung und den Lagebericht der Colordruck Leimen GmbH, Leimen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diesen Bestätigungsvermerk einzuschränken, weisen wir auf darauf hin, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2010 in Höhe von EUR 69.256,21 bilanziell überschuldet ist. Die insolvenzrechtliche Überschuldung wird zum einen durch die Rangrücktrittserklärung der Gesellschafter für Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 750 und zum anderen durch eine positive Fortbestehungsprognose in Form eines Planungs- und Sanierungskonzeptes, dass durch die Gesellschafter, die Geschäftsführer und die Hausbanken getragen wird, beseitigt. Weiterhin verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht unter dem Abschnitt "Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" hin. Hier wird dargestellt, dass bei Nichterreichen der avisierten Umsatzziele im Jahr 2011/12 weitere liquiditätsstärkende Maßnahmen erforderlich sind, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern.
Heidelberg, den 15. November 2011 HSG
Treuhand Heidelberg GmbH
Dipl.-Kfm. Albrecht Maier, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Christian Kreilein, Wirtschaftsprüfer |
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