AON-Transporte GmbH
Hölker Feld 14, 42279 Wuppertal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vladimir Bryantsev seit 19.1.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AON-Transporte GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von AON-Transporte GmbH ist An- und Verkauf von Nutzfahrzeugen. Die Dienstleistungen umfassen die Vermietung und Reparatur der Nutzfahrzeuge, die Überführungen von Fahrzeugen sowie den Verkauf von Ersatzteilen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Für das Jahr 2023 kann man eine gesunkene Wirtschaftsleistung verzeichnen. Das zeigt sich darin, dass das BIP um 0.2% gesunken ist.1 Gründe dafür liegen in den Folgen der Krisen der letzten Jahre. Die gedämpfte Konjunktur und die Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen und die damit verbundenen steigenden Zinsen sorgten dafür, dass die Nachfrage im Inland und im Ausland abnahm. Im Straßenverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen zeigte sich der Rückgang der Güterverkehrsnachfrage in der gesunkenen Verkehrsleistung in Höhe von 5,7 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die mautpflichtigen Fahrleistungen, die von gebietsfremden Lastkraftfahrzeugen in Deutschland getätigt wurden, nahmen im Vergleich zu 2022 um 2,7% ab. Ähnliche Rückgänge zeigten sich ebenfalls im Außenhandel. So ist die Anzahl der Importe im Vergleich zum Vorjahr um 10,1% gesunken, im Jahr 2023 lagen sie bei 1. 352,8 Mrd. Euro nominal. Die Exporte sanken auf 1.562,4 Mrd. Euro, dies stellt einen Rückgang von 2,0% dar. Die wichtigsten Außenhandelspartner Deutschlands blieben weiterhin Länder der EU, insbesondere die Niederlande, Frankreich, Polen, Italien, Österreich und die Schweiz. Außerhalb Europas stellen Asien und die Vereinigten Staaten die wichtigsten Handelspartner für Deutschland dar. Auch hier zeigte sich ein Rückgang im Außenhandel mit den EU-Staaten. Für das Jahr 2023 konnte ein Rückgang von 3,6% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden, die Summe der deutschen Exporte lag hierbei bei 847,3 Mrd. Euro.2 Der Außenhandel mit nicht-EU-Staaten, die aber in Europa liegen, sank um 16,4% auf 374,8 Mrd. Euro. Der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen unterbinden und erschweren weiterhin den Handel mit Umgehungsländer. Viele Unternehmen verhalten sich gegenüber Umgehungsländern zögerlich und vorsichtig, da sie fürchten, gegen verhängte Sanktionen zu verstoßen. Für Unternehmen ist es erforderlich geworden, sich regelmäßig und ausführlich mit den aktuell geltenden Sanktionen zu befassen. Diese Informationsbeschaffung zeigte sich als zeitaufwendig und kostenaufwendig, beispielsweise durch den Besuch von Zollschulungen oder durch eine grundlegende Strukturveränderung im Unternehmen bei der Abwicklung von Verkäufen. Viele Unternehmen konnten 2023 von den sinkenden Kraftstoffkosten profitieren, welche die Jahre zuvor stark angestiegen waren.3 So konnte für 2023 verzeichnet werden, dass die Kraftstoffkosten im ersten Halbjahr 2023 gesunken sind, im dritten Quartal leicht gestiegen sind, um im vierten Quartal wieder zu sinken. Zwar waren die Preise noch immer höher als im Jahr 2021, aber deutlich niedriger im Vergleich zu 2022. Obwohl die Kraftstoffkosten sanken, erhöhten sich die Kosten für Personal, Miete, Lohn, Finanzierungen und Fahrzeugbeschaffungen. Hinzu kamen steigende Mautkosten, welche die bereits schwierige finanzielle Situation vieler Unternehmen zusätzlich erschwerten. Besonders kleine und mittelständige Unternehmen befanden sich aufgrund einer unzureichenden Eigenkapitaldecke an ihrem finanziellen Limit. Überraschenderweise waren auch große und alte Firmen von den steigenden Kosten betroffen. Die steigenden Kosten und die nicht ausreichenden Ersparnisse führten dazu, dass die Insolvenzquote für das Jahr 2023 stieg. So stieg die Insolvenzquote im Straßengüterverkehr von 154 auf 166.4 Diese gestiegene Anzahl der gemeldeten Insolvenzen führt dazu, dass eine Konsolidierung der Branche bereits erwartet wird. 2. Geschäftsverlauf Im Wirtschaftsjahr 2023 konzentrierten wir uns auf die Abnahme der bestellten Fahrzeuge laut Bestellungen aus dem Jahr 2022 sowie die Vermietung. Geplant war die Fahrzeuge in großer Menge günstiger einzukaufen, durch die Vermietung mittelfristig Erträge zu erzielen und langfristig ein Verkaufsgewinn gegenüber dem Restbuchwert anzustreben. Die Unabhängigkeit von einem Hersteller wurde durch Bestellungen von neuen Fahrzeugen erreicht, was sich ebenfalls in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen widerspiegelt. Im Vergleich zu T€ 11.488 im Jahr 2022 betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen im Jahr 2023 T€ 26.386. Als Ergebnis erhöhte sich der Zinsaufwand von T€ 251 auf T € 1.121. Obwohl die Umsatzerlöse von T€ 34.712 im Geschäftsjahr 2022 auf T€ 49.380 im Geschäftsjahr 2023 zunahmen, entstand ein betrieblicher Verlust i.H.v. T€ 505 verursacht durch den gestiegenen Material- und Personalaufwand sowie höheren Abschreibungen. Den größten Anteil der Umsatzerlöse macht der Verkauf von Nutzfahrzeugen aus. Während sich die Umsatzerlöse aus dem Verkauf in Deutschland von T€ 6.033 auf T€ 4.021 verringerten, sind die Umsatzerlöse aus dem Verkauf ins Ausland von T€ 27.920 auf T€ 44.087 gestiegen. Die Erlöse aus der Fahrzeugvermietung erhöhten sich von T€ 691 auf T€ 1.005. Die ungünstige Geschäftsentwicklung und den sehr unbefriedigenden Jahresfehlbetrag von T€ 1.367 hatten wir nicht erwartet. Unsere Prognose im Lagebericht des Vorjahres sah für das Geschäftsjahr 2023 keine Steigerung vor, aber wir hatten gehofft, ein ähnliches Jahresergebnis zu erzielen. Leider sind durch die Wirtschaftskrise, steigende Zinsen und sinkende Preise für Nutzfahrzeuge die Ergebnisse für das Jahr 2023 schlechter ausgefallen als wir erwartet haben. Da wir viele neue Fahrzeuge im Bestand hatten, die viele Kunden nur mit Hilfe von Finanzierungsinstituten erwerben konnten, sank die Nachfrage für diese Fahrzeuge rasant. Kunden haben entweder Finanzierungsabsagen bekommen oder die angebotenen Zinsen waren extrem hoch, so dass sich die Kunden die Zinsbelastung nicht leisten konnten. 3. Lage 3.1 Ertragslage Der Materialaufwand erhöhte sich von T€ 30.004 auf T€ 46.721. Die Erhöhung wurde vor allem durch den gestiegen Wareneinsatz ausgelöst. Trotz Zunahme von Raum- und Versicherungskosten, sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 1.664 auf T€ 1.474. Die Senkung wurde durch Verringerung von Reparatur - und Fahrzeugkosten sowie durch Reduzierung von Recht- und Beratungskosten bedient. Der Rohrertrag.des Unternehmens ist von T€ 4.655 auf T€ 2.914 gesunken. Dies geschah durch Abwertung von Ladenhütern. Ladenhüter sind die Fahrzeuge, die im Lager lange nicht bewegt wurden und keine Zu- oder Abgänge aufweisen. Sie führen zu hohen Lagerkosten und Opportunitätskosten, da der eingenommene Lagerplatz nicht für profitablere Fahrzeuge genutzt wird. Ladenhüter sind durch gesunkene Nachfrage und reduzierte Marktpreise entstanden. Wirtschaftskrise, Inflation und steigende Zinsen führten dazu, dass die Preise für die Nutzfahrzeuge sanken. Die Preise für unsere Nutzfahrzeuge mussten auch an die Marktpreise angepasst werden, was zu hohen Abwertungen der Nutzfahrzeugen im Umlaufvermögen führte. 3.2 Finanzlage Das Ziel des Finanzmanagements ist es, den Unternehmenswert zu vergrößern und das finanzielle Risiko zu reduzieren, indem die Liquidität gesichert wird. Wie bereits oben erwähnt wurde, erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen, damit auch die Zinsaufwendungen von T€ 251 auf T€ 1.121. Zum Stichtag betragen die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) T€ 3. 4. Vermögenslage Die Bilanz verlängerte sich zum Ende des Jahres 2023 um T€ 13.454 von T€ 19.661 im Jahr 2022 auf T€ 33.115 im Jahr 2023. Auf der Aktivseite sank das Anlagevermögen von T€ 7.895 auf T€ 4.946. Die Reduzierung des Anlagevermögens wurde vor allem durch Mietfahrzeuge verursacht. LKWs in der Vermietung reduzierten sich von T€ 5.252 auf T€ 2.048. Das Umlaufvermögen nahm von T€ 11.708 auf T€ 28.154 zu, da Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sich erhöht haben. Insbesondere haben wir in den für den Verkauf bestimmten Fahrzeugbestand (Zugmaschinen, Spezialfahrzeuge, Anhänger) investiert und konnten die Vorräte von T€ 10.051 auf T€ 24.355 erhöhen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich ebenfalls von T€ 1.655 auf T€ 3.796. Hierunter fallen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumen von T€ 590 auf T€ 1.891 gestiegen sind. Sonstige Vermögengegenständen erhöhten sich von T€ 1.065 auf T€ 1.904, die vor allem durch die Steuererstattungen aufgrund der Verlustrückträge und Erstattungen der laufenden Vorauszahlungen geprägt werden. Auf der Passivseite sank das Eigenkapital zum Ende des Jahres von T€ 3.476 auf T€ 1.762. Die Senkung wird im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag 2023 bewirkt. Rückstellungen reduzierten sich von T€ 317 im Jahr 2022 auf T€ 71 im Jahr 2023, da im Vorjahr aufgrund der positiven Jahresergebnisse vor allem Steuerrückstellungen bilanziert wurden. Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und betrugen insgesamt T€ 31.119. Die Erhöhung wurde durch den Erwerb von neuen Fahrzeugen und deren Finanzierung verursacht. 5. Chancen- und Risikobericht Eines der größten Probleme des Jahres 2023 war die hohe Inflationsrate, die unter anderem dazu führte, dass viele Unternehmen ihre Kosten nicht mehr tragen konnten und Insolvenz anmeldeten. Sollte die Inflation weiter steigen oder die Konjunktur sich weiter abkühlen könnten weitere Kunden oder Lieferanten von Margenverlusten betroffen sein. So kann es weiter zu einer Steigung der Insolvenzquote kommen und eine Konsolidierung des Marktes wird wahrscheinlicher. Wenn die Konjunktur umgekehrt wieder anziehen sollte und sich entweder die Energie- und Transportkosten oder die Frachtraten sich verbessern, wird dies auch positive Impulse im Speditionssektor setzen. Höhere Frachtmargen würden auch die Spielräume für die Personalgewinnung verbessern, um den Berufskraftwagenfahrern und Berufskraftwagenfahrerinnen attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaffen und so dem Fachkräftemangel im eigenen Unternehmen entgegenzuwirken. Die AON ist Zulieferer der Transport- und Logistikbranche. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesem Sektor haben regelmäßig auch Auswirkungen für die Nachfrage für den An- und Verkauf von Nutzfahrzeugen und damit unmittelbar auch auf die Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens. Der Fachkräftemangel stellt seit einigen Jahren ein großes Problem dar. Gründe für den bestehenden Fachkräftemangel liegen im demographischen Wandel, der Digitalisierung und der Dekarbonisierung.5 Die Bundesregierung möchte hierbei auf eine Strategie setzen, die diesen drei Ursachen entgegenwirkt. Die fortschreitende Digitalisierung und der vermehrte Einsatz künstlicher Intelligenz bieten neue Chancen für den Nutzfahrzeughandel, die Logistikbranche und die Transportbranche.6 So kann der vermehrte Einsatz von Fahrassistenzsystemen dabei helfen, die Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr zu steigern. Verschiedene Systeme können dabei helfen, Prozesse innerhalb der Logistik effizienter zu gestalten und die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden erleichtern. Der Umstieg auf digitalisierte Verfahren in Deutschland erweist sich allerdings durch die föderalistische Struktur und die damit einhergehenden komplexen Gesetze als schwierig. Im europäischen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland noch nicht so digitalisiert ist, wie andere EU-Länder. Das Voranschreiten des Klimawandels und Maßnahmen zur Bekämpfung dessen stellen weiterhin ein globales Problem dar, welches sich auf den Güterverkehr und auf die Fahrzeugbranche auswirkt. Neue Gesetzgebungen innerhalb der EU setzen neue Rahmenbedingungen und Ziele für die EU-Staaten. Die Bundesregierung setzt im Bereich des Güterverkehrs auf die Nutzung von Nutzfahrzeugen, die nicht mit Diesel betrieben werden, um die beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen einzuhalten. Die Nutzung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben stellt viele Unternehmen vor eine Vielzahl von Chancen und Risiken. Die Zulassung und Instandhaltung alternativbetriebener Fahrzeuge sind noch immer nicht rentabel für viele Unternehmen. Gründe hierfür sind zahlreich: hohe Anschaffungskosten der Fahrzeuge, eine schlechtere Einsetzbarkeit durch kurze Fahrzeiten, lange Ladezeiten und eine nicht ausgebaute Infrastruktur der Lademöglichkeiten.7 Sollte es der Bundesregierung möglich sein diesen Problemen entgegenzuwirken und Unternehmen weiterhin in der Anschaffung alternativbetriebener Fahrzeuge zu unterstützen (Subventionen und Mautentlastung), sind Unternehmen bereit, diese neuen Fahrzeuge einzusetzen, wie sich in den letzten Jahren zeigte. Es müssen Anreize für den Verkauf und Kauf alternativbetriebener Fahrzeuge für Unternehmen und Kunden geschaffen werden. Viele Kunden und Kundinnen legen Wert auf wartungsarme, effiziente und moderne Fahrzeuge. Besonders eine Neugestaltung der Infrastruktur für die Nutzung alternativbetriebener Fahrzeuge könnte dazu führen, dass sich die Nachfrage von Kunden weiter in Richtung klimafreundlicher Fahrzeuge verschiebt. Sachanlagen des Unternehmens sind versichert. Sicherheitseinrichtungen für den Fahrzeugbestand werden stetig verbessert. Das Risiko von Zahlungsausfällen ist gering, da die Geschäfte über Vorauskasse abgewickelt werden. Währungsrisiken entstehen trotz des hohen Auslandsgeschäftes nicht, da die Abrechnung ausschließlich über Euro abgewickelt wird. Aufgrund des angestiegenen Zinsniveaus und der hohen Kreditverbindlichkeiten wird im Unternehmen weiterhin mit einer hohen Zinsbelastung des Ergebnisses gerechnet. Der Zins- und Tilgungsdienst wird auch die Finanz- und Liquiditätsausstattung im Unternehmen beeinflussen. 6. Prognosebericht Aufgrund der unsicheren makroökonomischen und geopolitischen Lage ist die genaue Prognose auf das Geschäftsjahr 2024 mit einer hohen Diagnoseunsicherheit behaftet. Die Entwicklung hängt insbesondere vom gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Umfeld ab und kann durch die Verschlechterung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen negativ beeinflusst werden. Deswegen können die prognostizierten Ergebnisse des Unternehmens von künftig erzielten Ergebnissen abweichen. Aufgrund des verschlechterten Marktumfelds 2024 halten wir im laufenden Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang des Umsatzes von ca. 10 % für wahrscheinlich. Es ist davon auszugehen, dass sich die Finanzlage für das Jahr 2024 nicht kurzfristig verbessern wird, aber dennoch stabil bleibt. Es ist geplant, die Kapitalbindung im Umlaufvermögen zu reduzieren, mit freiwerdenden Mitteln die Kreditschulden abzubauen und mittelfristig auch die eigenen Zinsaufwendungen zu reduzieren. Es ist zu erwarten, dass sich die Preise stabilisieren und Kunden und Unternehmen wieder liquide Mittel haben, um mehr Investitionen zu tätigen. Wir hoffen, dass die Insolvenzrate sinkt, sodass Vereinbarungen und Geschäfte ohne erhöhtes Risiko durchgeführt werden können. Wir erwarten, dass die Zinsen sinken, sodass Kunden wieder in der Lage sein werden, sich die Finanzierung preiswerter Fahrzeuge zu leisten. Aufgrund der hohen Wertberichtigungen zum 31.12.2023 sind die Fahrzeugbestände verlustfrei auf Basis der Absatzpreise 2024 bewertet. Demzufolge wird für die abgewerteten Bestände nur mit sehr kleinen Rohmargen für das Jahr 2024 gerechnet. Die Marge wird sich im Laufe des Jahres 2024 allmählich verbessern, sobald die Altbestände 2023 abverkauft und günstigere Neuzukäufe zu einer Margenverbesserung beitragen. Für das Jahresergebnis 2024 erwarten wir zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber dem abgelaufenen Jahr, insgesamt rechnen wir jedoch noch mit einem kleinen Jahresfehlbetrag von rund 50 T€. Ab 2025 rechnen wir damit, dass die AON wieder in die Erfolgsspur zurückfindet und mit einer positiven Ertragslage abschließen kann. Mit freundlichen Grüßen AON-Transporte GmbH Hölker Feld 14-15 42279 Wuppertal 1 https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Jahresberichte/Jahr_2023.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Seite 4 2 https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Jahresberichte/Jahr_2023.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Seite 5-6 3 https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Jahresberichte/Jahr_2023.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Seite 29 4 https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Jahresberichte/Jahr_2023.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Seite 2 5 https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Fachkraeftesicherung/Fachkraeftemonitoring/fachkraeftemonitoring.html 6 https://www.produktion.de/technik/das-sind-die-drei-groessten-risiken-in-der-logistik-569.html#:~:text=Die%20aktuell%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20Gefahren%20f%C3%BCr,(48%2C7%20Prozent) 7 https://www.tstlogistik.com/vor-und-nachteile-von-elektro-lkws-im-transportwesen-eine-logistikunternehmen-perspektive/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023AON-Transporte GmbHA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.2 HGB. Der handelsrechtliche Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gliederung und Bewertung der Bilanzposten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Investitonszuschüsse für erworbene Grundstücke haben die Anschaffungskosten 2022 dauerhaft reduziert. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei werden eigengenutzte LKWs, Zugmaschinen und Anhänger zwischen 7 bis 9 Jahren abgeschrieben. Soweit solche Fahrzeuge an Kunden im Wege der Vermietung überlassen werden, wird der erhöhten Inanspruchnahme durch eine verkürzte Abschreibungsdauer von 6 Jahren Rechnung getragen. Bei den LKW in der Vermietung kommt es häufiger vor, dass die LKW zurückgegeben werden und somit aus dem Anlagevermögen entnommen werden, sobald diese wieder zum Verkauf stehen (Umwidmung ins Umlaufvermögen). Umgekehrt werden LKWs des Umlaufvermögens ins Anlagevermögen umgegliedert (Umwidmung ins Anlagevermögen), sobald ein eigentlich zum Verkauf stehender LKW an Kunden vermietet wird.Ab 2023 werden diese LKW als Umbuchung plus/minus im Anlagespiegel dargestellt und nicht als Zugang/Abgang. LKW aus den Vorjahren wurden nicht umgewidmet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den gebrauchten Zugmaschinen und Anhängern werden die Tageswerte zum Stichtag entweder aus den tatsächlichen Verkäufen bis zur Bilanzerstellung abgeleitet oder aus den voraussichtlichen Verkaufspreisen geschätzt. Bei den Vergleichspreisen werden zudem Abzüge für die voraussichtlichen Veräußerungs- und eventuell notwendigen Reparaturkosten pauschal berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nominalwert aktiviert. Bei der Bewertung der Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 14 T€ in Abzug gebracht, um bei Abschlusserstellung bekannten Einzelrisiken Rechnung zu tragen. Die liquiden Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzung werden anteilig Ausgaben abgegrenzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalwert bewertet. 1 Unter dem Sonderposten für Zuwendungen werden Investitionszuschüsse für das bewegliche Anlagevermögen über die durchschnittliche Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter über einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt. Der im Jahr 2022 erhaltene Investitionszuschuss i.H.v. 126.219,30 € wurde in 2023 um weitere 50.777,70 € erhöht und diese Erhöhung auf die Restlaufzeit des ursprünglichen Zuschusses erfolgswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzins gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Das Anlagevermögen stellt sich zum Abschlussstichtag wie folgt dar:
II. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 691.635,28 EUR (Vorjahr: 673.022,70 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 638.591,52 EUR (Vorjahr 402.495,99 EUR). Hiervon beträgt die Forderung bis 1 Jahr 43.033,56 €, 1 bis 5 Jahre 236.633,21 € und größer 5 Jahre 358.924,75 €. Zu den zu Gunsten des Geschäftsführers vergebenen zwei Krediten wird berichtet: Das Darlehen 1 wird mit 3% p.a. verzinst, ist bisher unbesichert und wird monatlich mit 2.000€ getilgt. Innerhalb 2023 hat der Gesellschafter Raten in Höhe von 24.000€ inkl. Zinsen veranlasst. Übersicht Kreditentwicklung:
Das Darlehen 2 wird dem Gesellschafter zum 1.9.2023 aus der Weiterveräußerung eines Porsche gewährt, welcher am 22.6.2023 von der AON angeschafft wurde und der bei der BW-Bank finanziert wird. Darlehnsnehmerin bei der BW-Bank ist zum Stichtag die AON. Im Innenverhältnis hat der Gesellschafter die Verbindlichkeit der BW-Bank übernommen und trägt seitdem die Fahrzeugkosten sowie die Darlehensleistungen aus Zins und Tilgung. Das Darlehen wird über 36 Monate gewährt, mit 7,16 % verzinst und durch den Porsche zugunsten der BW-Bank besichert. Angaben zu Forderungen gegenüber anderen Darlehensnehmern bzw. Kautionen Der Wert der Forderungen gegenüber anderen Darlehensnehmern beläuft sich auf 263.316,34 (Vorjahr 269.266,70 €). Die Forderung setzt sich zusammen aus: Darl. I: Auszahlung 5.000 € am 01.12.2017, größer 1 Jahr, 3% Zs/jhrl., Stand 31.12.2023 5.300 € Darl. II: Auszahlung 20.000 € am 12.04.2018, größer 1 Jahr, 3% Zs/jhrl., Stand 31.12.2023 21.200 € Darl. III: Auszahlung 30.000 € (bis 31.12.2018 25.000€ + 12.08.2021 5.000€), größer 1 Jahr, 3% Zs/jhrl., Stand 31.12.2023 31.800 € Darl. IV: Auszahlung 130.000 € am 14.07.2022, davon bis 1 Jahr 3.228,67 € + 1-5 Jahre 13.927,05 € und größer 5 Jahre 108.241,03 €, 3% Zs/jhrl., Stand 31.12.2023 125.396,75 € Darl.V: Auszahlung 85.000 € am 10.10.2022, davon bis 1 Jahr 4.497,91 € + 1-5 Jahre 17.992,08 € und größer 5 Jahre 57.129,60 €, 0% Zs/jhrl., Stand 31.12.2023 79.619,59 € Kaution I: Auszahlung 1.260 € am 21.02.2022 , Stand 31.12.2023 1.260 € Der Gesamtbetrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr beträgt 691.635,278 EUR (Vorjahr 673.022,70 EUR). III. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen und Verbindlichkeiten Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 481.886,89 EUR (Vorjahr: 205.127,81 EUR).
(1) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt mit 26.386,9 TEUR besichert. Als Sicherheiten dienen verschiedene Bürgschaften des Gesellschafters, eine Abtretung einer Lebensversicherung, eine Haftungsfreistellung durch die Kfw, Grundpfandrechte auf der Immobilie der Gesellschaft sowie auf Immobilien des Gesellschafters, sowie Sicherungsübereignungen von finanzierten Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens der Gesellschaft. (2) Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen können übliche Lieferantensicherheiten bestehen (z.B. Eigentumsvorbehalte), ohne dass sich deren Höhe beziffern lässt. (3) Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert sind, beträgt 26.386,9 TEUR. Darin sind nicht enthalten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, bei denen zusätzlich die üblichen Lieferantensicherheiten bestehen können. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 18.980,4 T€, 1-5 Jahre 11.657,5 T€ und über 5 Jahre 481,9 T€. IV. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. V. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen: - Mietverträge: Betriebs- und Geschäftsräume / -gelände: Restlaufzeit zum 31.12.2023 82 Monate x Miete 34.390,60 € = Gesamtbetrag 2.820.029,20 € Wohnung Fahrer + Mitarbeiter Restlaufzeit zum 31.12.2023 unbestimmte Dauer x Jahreswert 12 x 585 € x 9,3 §13IIBewG = Gesamtbetrag 65.286,00 € - vor dem Stichtag 31.12.2023 bestellte Fahrzeuge, die erst nach dem Stichtag 31.12.2023 geliefert wurden: 14 Fahrzeuge im Gesamtwert von netto 1.550.000,00 € D. Sonstige Angaben Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung (§ 285 Nr. 31 HGB) Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft auf den Fahrzeugbestand Einzelwertberichtigungen von außergewöhnlicher Höhe vorgenommen. Dabei wurde die Wertberichtigungen um 2.393 T€ auf insgesamt 2.466 T€ erhöht und haben sich spürbar negativ auf das Jahresergebnis ausgewirkt. Hintergrund für die ungewöhnlichen Wertberichtigungen waren die Preisentwicklungen auf dem Gebraucht- und Neuwagenmarkt. Nachdem die Preise für Nutzfahrzeuge in 2021 und 2022 noch deutlich angestiegen waren, haben sich die Preise seit etwa Mitte/Ende 2023 nun deutlich verbilligt. Aufgrund des gesunkenen Marktniveaus wurden zum Stichtag durchschnittlich Einzelwertberichtigungen von ca. 10 % notwendig. I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
II. Mitglieder der Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte geführt von: Vladimir Bryantsev (hauptamtlich Geschäftsführer der Gesellschaft) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nachtragsbericht Ukraine-Krieg: Es sind keine wertbegründenden Ereignisse durch den Ukraine-Krieg entstanden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von - 1.367.681,39 € wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet. sonstige Berichtsbestandteile
gez.: Vladimir Bryantsev, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AON-Transporte GmbH, Wuppertal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AON-Transporte GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AON-Transporte GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hattingen, den 23. Dezember 2024 HAREVIS
GmbH
Thorsten Hans, Wirtschaftsprüfer |
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