DKMS Stem Cell Bank gGmbH

Enderstraße 94, 01277 Dresden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 23971
Vorher
EuroCell GmbHDKMS Nabelschnurblutbank GmbHDKMS Nabelschnurblutbank gemeinnützige GmbH
Eingetragen
26.9.2005
Branche
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen LaboratorienErbringung von Fundraising-DienstleistungenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Förderung mildtätiger Zwecke durch die selbstlose Unterstützung von Personen, die infolge ihres körperlichen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind, die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege sowie die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch: Gewinnung informierter Personen, die freiwillig eigene Stammzellen oder Nabelschnurblut ihrer neugeborenen Kinder an die öffentliche DKMS Stammzellbank zum Zweck der Einlagerung und späteren Abgabe zur Stammzelltransplantation spenden; Gewinnung kooperierender Entnahmekliniken, die im Auftrag der DKMS Stammzellbank die medizinische Aufklärung sowie die fachgerechte Herstellung des arzneimittelrechtlichen Ausgangstoffes für Stammzellen durchführen; fachliche Schulung der in den Kliniken Nabelschnurblut entnehmenden Personen sowie die Qualitätskontrolle der Kliniken hinsichtlich der vertraglich vereinbarten Herstellungsschritte; Herstellung, Prüfung, Lagerung und Freigabe der gespendeten Stammzellpräparate sowie deren Bereitstellung nach erneuter Qualitätskontrolle bei Anforderung zur Transplantation; Zusammenarbeit mit der DKMS gemeinnützige GmbH bzgl. der Identifizierung geeigneter Stammzellspender und der Vermittlung von Stammzellpräparaten; wissenschaftliche Erforschung zur Wirksamkeit und Sicherheit von Stammzelltransplantationen, von Methoden der Aufbereitung, Qualitätskontrolle, Lagerung und Weiterentwicklung von Stammzellpräparaten sowie der Spendermotivation und Weiter- und Neuentwicklung von Zelltherapeutika; Planung und Durchführung von wissenschaftlichen Kooperationen und die Erbringung von Dienstleistungen an Dritte im Rahmen der üblichen Tätigkeiten der Gesellschaft, insbesondere in den Bereichen wissenschaftliche Forschung, Diagnostik und Einlagerung von biologischem Material; Zuwendung von Mitteln an eine andere Körperschaft oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke; Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf die Tätigkeiten der Gesellschaft; Erbringung von Kooperationsleistungen an andere steuerbegünstigte Körperschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Knoll
seit 16.9.2025
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Schäfer
seit 27.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DKMS Stiftung Leben Spenden
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DKMS Stem Cell Bank gGmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
212.900,00 268.629,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.579.506,68 1.467.198,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 254.614,12 230.259,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 908.169,22 938.942,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 299.503,47 322.354,61
3.041.793,49 2.958.755,68
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 16.010,86 0
16.010,86 0,00
3.270.704,35 3.227.385,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Medizinisches Verbrauchsmaterial 144.276,51 86.057,78
2. Bestand Nabelschnurbluteinheiten 115.952,80 115.468,10
260.229,31 201.525,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.872,45 22.998,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 127.510,90 0,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 813,24 17.464,07
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0; Vorjahr: T€ 16)
136.196,59 40.462,12
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 61.491,80 270.276,20
457.917,70 512.264,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.891,56 48.364,80
3.785.513,61 3.788.014,09

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.860.649,93 3.331.940,88
2.885.649,93 3.356.940,88
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 288.365,53 149.955,25
288.365,53 149.955,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 387.052,82 140.991,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 120.005,22 30.618,88
3. Sonstige Verbindlichkeiten 22.773,16 21.283,41
(davon aus Steuern € 21.745,53; Vorjahr: T€ 21)
529.831,20 192.893,61
D. Rechnungsabgrenzungsposten 81.666,95 88.224,35
3.785.513,61 3.788.014,09

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
1. Umsatzerlöse 339.836,51 236.310,93
2. Erhöhung (+) oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 484,70 943,20
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.149.695,10 3.612.151,39
3.490.016,31 3.849.405,52
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -125.257,62 -175.010,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -63.143,00 -102.953,38
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.529.300,33 -1.179.176,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -326.723,50 -254.132,53
(davon für Altersversorgung: € 34.488,81; Vj. T€ 28)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -495.135,16 -452.115,30
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.420.661,46 -1.090.741,71
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung € 15,58; Vj. T€ 0)
-3.960.221,07 -3.254.130,29
8. Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.545,65 -2.578,93
-1.545,65 -2.578,93
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 459,46 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -471.290,95 592.696,30
12. Jahresfehlbetrag (Vj. -überschuss) -471.290,95 592.696,30
13. Gewinnvortrag 3.331.940,88 2.739.244,58
14. Bilanzgewinn 2.860.649,93 3.331.940,88

Anhang für 2022

Allgemeine Hinweise

Die DKMS Stem Cell Bank gGmbH hat ihren Sitz in Dresden und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden (HRB Nr. 23971) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss der DKMS Stem Cell Bank gGmbH (im Folgenden die Gesellschaft) wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 274a HGB und § 288 Abs. 1 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Bei der Bilanzierung wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern) unterstellt. Die Gesellschaft erwirtschaftete trotz der Förderung durch ihre Muttergesellschaft, der DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, (TEUR 3.140; Vj. TEUR 3.460) einen Jahresfehlbetrag. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Prognosezeitraum und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft weiterhin auf die finanzielle Unterstützung der DKMS gemeinnützige GmbH angewiesen, die gegenüber der Gesellschaft im Geschäftsjahr eine Förderzusage in Höhe von maximal TEUR 4.700 für 12 Monate ab Testatsdatum des Jahresabschlusses 2022 ausgesprochen hat (Vj. TEUR 4.415).

Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen erfolgte die Bilanzierung und Bewertung wie folgt:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig pro rata temporis linear abgeschrieben.

Sachanlagen mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 800,00 netto werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Bei den beweglichen Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 netto werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsaufwand erfasst. Bis 2020 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 netto bis EUR 1.000,00 netto das steuerliche Sammelpostenverfahren angewendet und der Sammelposten mit 20 Prozent p.a. abgeschrieben. Für Anschaffungen ab 2021 wird das Sammelpostenverfahren für geringwertige Wirtschaftsgüter nicht mehr angewendet. Stattdessen erfolgt eine Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 netto bis EUR 800,00 netto.

2. Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung des Bestands der Nabelschnurbluteinheiten erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für die zulassungsbedingt begrenzte Verwendungsdauer wurden unter Berücksichtigung von Abrufwahrscheinlichkeiten pauschale Abschläge vorgenommen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Einzelposten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden nicht vorgenommen, da die Forderungen auf Grundlage von Erfahrungswerten nahezu keinen Ausfall aufzeigen.

4. Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbund

Beginnend mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 werden frist- und währungsgleiche Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber ein und demselben Verbundpartner bei Bestehen einer Aufrechnungslage bilanzverkürzend miteinander saldiert und in Abhängigkeit des Saldos in den Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

5. Liquide Mittel

Liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag mit Ergebniswirkung nach dem selbigen mit ihrem Nennwert angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen aus autologen und allogen gerichteten Einlagerungen von Nabelschnurbluteinheiten, welche über die vertraglich vereinbarte Aufbewahrungsdauer von 20 Jahren abgegrenzt werden.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und entsprechen dem Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Grundlagen für die Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt TEUR 223 (Vj. TEUR 306) in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Die Anlagenzugänge betreffen im Wesentlichen Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (EDV-Hardware, Inneneinrichtung) in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 156), Investitionen in Laborgeräte und Laborausstattung in Höhe von TEUR 185 (Vj. TEUR 44) und Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände (Software) in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 106).

Die Mietkaution (TEUR 16, Vj. TEUR 16) wurde von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in die Finanzanlagen umgegliedert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Mietkaution (TEUR 16, Vj. TEUR 16) wurde in die Finanzanlagen umgegliedert.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Finanzverkehr mit der Schwestergesellschaft DKMS Collection Center gGmbH (TEUR 128, Vj. TEUR 0).

3. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2022 unverändert EUR 25.000,00, ist voll geleistet und wird zu 100 % von der DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, gehalten.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus der Kostenerstattung durch die Gesellschafterin, der DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, (TEUR 107, Vj. TEUR 18) und der Schwestergesellschaft DKMS Life Science Lab gGmbH, Dresden (TEUR 13, Vj. TEUR 13).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 21) enthalten.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus der Abgabe von Nabelschnurblutpräparaten und die Verrechnung von Dienstleistungen innerhalb der DKMS-Gruppe (TEUR 340, Vj. TEUR 236).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge enthalten (TEUR 3, Vj. TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 5 (Vj. TEUR 1).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die Förderung (TEUR 3.140, Vj. TEUR 3.460) durch die Muttergesellschaft.

IV. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

Dr. Dr. Alexander Schmidt, Tübingen,

Dr. Alexander Platz, Dresden

Thomas Schäfer, Dresden

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter: innen betrug 31, die sich aus einem Geschäftsführer, 22 Angestellten in Vollzeit sowie 8 Angestellten in Teilzeit zusammensetzen. Ein:e Mitarbeiter: in befand sich in Elternzeit.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 810 und gliedern sich wie folgt auf:

2023 2024 2025 2026 2027 später Gesamt
Art der Verpflichtung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Miet- und Leasingverträge (ohne Betriebskosten) 72 41 0 0 0 113
Dienstleistungsverträge 554 109 23 5 0 691
- davon IC 411 0 0 0 0 411
Versicherungen 6 0 0 0 0 6
632 150 23 5 0 810

4. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird nach § 325 HGB durch Einreichung beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt. Die Anteile an der DKMS gemeinnützige GmbH, Tübingen, werden zu 100 % von der DKMS Stiftung Leben Spenden, Tübingen, gehalten, deren unmittelbare und mittelbare Tochterunternehmen verbundene Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB der DKMS Stem Cell Bank gGmbH sind. Die DKMS Stiftung Leben Spenden, Tübingen, ist nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2022 (TEUR ./. 471) mit den Rücklagen zu verwenden.

 

Dresden, 12. April 2023

DKMS Stem Cell Bank gGmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Dr. Alexander Schmidt Dr. Alexander Platz Thomas Schäfer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DKMS Stem Cell Bank gGmbH, Dresden

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der DKMS Stem Cell Bank gGmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Untemehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Untemehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 12. April 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anita Botzenhardt ppa. Dieter Joachim Böhm
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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