Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 87704
Eingetragen
12.9.2019
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Unterstützung bei Marketing und Markenwerbung für chinesische Smartphone-Hersteller sowie Vermittlungsleistungen zwischen chinesischen Smartphone-Herstellern und europäischen Telekommunikationsanbietern sowie der Handel mit Waren einschließlich, aber nicht beschränkt darauf, Smartphones und Smartphone-Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Changjun Li
seit 13.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lucky Crest LimitedHKG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lucky Crest Limited
HKG
600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VIVO TECH GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 17.444,00 50.036,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.511,45 181.267,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.480.149,28 7.407.747,44
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.103.006,16 1.114.253,76
7.583.155,44 8.522.001,20
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.486.464,83 4.724.413,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.367,92 25.206,31
9.262.943,64 13.502.924,43

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Gewinnvortrag 4.340.297,70 2.484.201,58
III. Jahresüberschuss 406.383,96 1.856.096,12
5.346.681,66 4.940.297,70
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 609.722,56 1.594.202,49
2. Sonstige Rückstellungen 2.207.947,77 5.989.699,90
2.817.670,33 7.583.902,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2.830,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 891.294,93 737.558,42
3. Sonstige Verbindlichkeiten 207.296,72 238.335,20
1.098.591,65 978.724,34
9.262.943,64 13.502.924,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.414.433,41 23.436.319,54
2. Sonstige betriebliche Erträge 211.755,57 782.637,36
15.626.188,98 24.218.956,90
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.934.782,03 11.842.675,12
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 846.072,73 982.032,36
8.780.854,76 12.824.707,48
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 117.427,62 209.875,23
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.708.920,88 8.591.026,89
1.018.985,72 2.593.347,30
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.879,39 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.813,60 58.073,70
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 623.326,26 678.623,48
9. Ergebnis nach Steuern 406.725,25 1.856.650,12
10. Sonstige Steuern 341,29 554,00
11. Jahresüberschuss 406.383,96 1.856.096,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der VIVO TECH GmbH, Düsseldorf, Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf, HRB 87704, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für die mittelgroßen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB Anwendung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind aufgrund einer positiven Fortführungsprognose gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB zu Fortführungswerten bewertet worden.

Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden die Vermerke im Anhang vorgenommen.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- /Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und sieben Jahren.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als Betriebsaufwand gebucht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für zu erwartende Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Stichtag, die den Aufwand nach dem Stichtag darstellen.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es weder zeitliche Bilanzierungsunterschiede noch steuerliche Verlustvorträge. Es erfolgte kein Ansatz von latenten Steuern.

Das voll eingezahlte Stammkapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Verpflichtungen angemessen berücksichtigt worden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies weiter hin nur, falls die Umrechnung bei Forderungen einen niedrigeren oder bei Verbindlichkeiten einen höheren Betrag ergibt.

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) ersichtlich.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind, analog zum Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Sie bestehen, wie im Vorjahr, sämtlich aus Lieferungen und Leistungen und betreffen im Wesentlichen die Schwestergesellschaft VIVO Mobile Communication Co. Ltd., Guangdong/China. Es bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 1.103 (Vorjahr TEUR 1.114). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von insgesamt 815 TEUR enthalten. Zudem beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 257).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Mitarbeiterboni (TEUR 1.958; i. Vj. TEUR 5.789) zusammen. Der Rückgang der Mitarbeiterboni ist zum einen auf die verringerte durchschnittliche Mitarbeiteranzahl zum anderen auf die niedrigere Zielerreichungsquote zurückzuführen.

Die Urlaubsrückstellungen sind im Jahr 2023 von TEUR 76 im Vorjahr auf TEUR 207 gestiegen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den höheren Bestand an Resturlaubstagen zum Stichtag zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen überwiegend aus Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 68 (im Vorjahr: TEUR 124). Analog zum Vorjahr sind sie innerhalb eines Jahres fällig.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.414 (i. Vj. TEUR 23.436) werden mit verbundenen Unternehmen erzielt. Sie bestehen im Wesentlichen aus den verrechneten Dienstleistungen entsprechend den Dienstleistungsverträgen mit VIVO Mobile Communication Co. Ltd ., Guangdong/China.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,3 (i. Vj. TEUR 742). Das sonstige unregelmäßige Einkommen belief sich im Jahr 2023 auf TEUR 180,6 (i. Vj. TEUR 50,4). Der Anstieg im Jahr 2023 resultierte hauptsächlich aus Steuererstattungen für das Vorjahr.

Die Personalaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt TEUR 8.781 (Vorjahr: TEUR 12.825). Davon entfielen TEUR 7,7 auf Aufwendungen für Altersversorgung (Vorjahr: TEUR 7,9). Der Rückgang ist insbesondere auf geringere Mitarbeiteranzahl und Mitarbeiterboni zurückzuführen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 178 (i. Vj. TEUR 52) erfasst. Sämtliche Währungsumrechnungsverluste sind realisiert. Außerdem sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 6 ausgewiesen. Darüber hinaus beinhalten diese Aufwendungen TEUR 164 für Reisekosten und Übernachtungskosten der Mitarbeiter, TEUR 571 für Miete (unbewegliches Vermögen), TEUR 1.053 für Dienstleistungen von Dritten sowie TEUR 153 für sonstige betriebliche Aufwendungen. Zusätzlich beliefen sich die Reisekosten der Mitarbeiter auf TEUR 211. Die größte Position entfällt auf die Werbekosten in Höhe von TEUR 2.512 (i. Vj TEUR 5.506). Der Rückgang ist auf die Änderung der Marketingstrategie zurückzuführen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Eine Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten besteht nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB zu folgenden Vorgängen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 729 1.241 0 1.970

Weitere Risiken bzw. Eventualverbindlichkeiten, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft haben könnten, bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Deng, Li (Betriebswirt), Shenzhen/China. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Im Februar 2024 übernahm Herr Li, Changjun (CEO vivo Europe), Düsseldorf/Deutschland die Geschäftsführung der VIVO Tech GmbH. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiteranzahl

Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 57 Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um kaufmännische Angestellte.

Angaben über das Abschlussprüferhonorar

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zum Abschlussprüferhonorar wird aufgrund der Inanspruchnahme der Befreiungsklausel gemäß § 288 Absatz 2 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird als 100% Tochtergesellschaft der Lucky Crest Limited, Hongkong, China sowohl im Teilkonzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen als auch im Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft VIVO HOLDING LIMITED, Guangdong/China, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Webseite der VIVO-Gruppe offengelegt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss von 406.383,96 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 25 März 2025

VIVO TECH GmbH

Geschäftsführung

Li, Changjun

Entwicklung des Anlagevermögens der Vivo Tech GmbH, Düsseldorf, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 233.480,50 8.260,00 0,00 241.740,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 538.962,93 30.886,62 29.667,09 540.182,46
772.443,43 39.146,62 29.667,09 781.922,96
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 183.444,50 40.852,00 0,00 224.296,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 357.695,93 76.575,62 27.600,54 406.671,01
541.140,43 117.427,62 27.600,54 630.967,51
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 17.444,00 50.036,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 133.511,45 181.267,00
150.955,45 231.303,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

Die VIVO TECH GmbH ("die Gesellschaft") ist eine im Jahr 2019 gegründete Tochtergesellschaft der VIVO-Gruppe mit Sitz in Düsseldorf. Als Teil der VIVO-Gruppe bietet das Unternehmen Marketing- und Vertriebsdienstleistungen für den chinesischen Smartphone-Hersteller an. Die Muttergesellschaft der VIVO- Gruppe, die VIVO HOLDINGS LIMITED, Guangdong/China , wurde 1995 in Dongguan, China, gegründet und ist in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Smartphones und Zubehör tätig. Durch die enge Zusammenarbeit mit der VIVO-Gruppe profitiert die VIVO TECH GmbH von der langjährigen Erfahrung und dem Knowhow in der Smartphone-Branche und ist in der Lage, ihren Kunden einen umfassenden Service anzubieten.

2 Wirtschaftliche Lage

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahr 2023, verglichen zum Vorjahr, durchschnittlich um 5,9 %. Damit bleibt die Inflationsrate weiterhin hoch, jedoch insgesamt betrachtet niedriger als im Vorjahr.

Laut den Daten des Statistischen Bundesamts sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Der gesamtwirtschaftliche Rückgang ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter hohe Energiepreise, eine schwache globale Nachfrage und rückläufige private Konsumausgaben. Insbesondere die Industrie (ohne Baugewerbe) verzeichnete einen Rückgang von 2,0 %, während der Dienstleistungssektor ein überwiegend moderates Wachstum aufwies. Der Rückgang der Konsumausgaben ist ein bedeutender Aspekt. 2023 ging der private Konsum um 0,8 % zurück, während die Staatsausgaben ebenfalls um 1,7 % sanken - dies stellt den ersten Rückgang seit fast 20 Jahren dar. Diese Entwicklung beeinflusst auch die Nachfrage in der Telefonherstellungsindustrie und ähnlichen Branchen negativ. Trotz der insgesamt rückläufigen Wirtschaftsleistung zeigt der Arbeitsmarkt eine bemerkenswerte Stabilität. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 45,9 Millionen Menschen beschäftigt, was einem Anstieg von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung des Arbeitsmarktes unterstützt die Konsumkraft und bietet eine Basis für zukünftiges Wachstum.

Laut den neuesten Daten des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) erreichte der Umsatz der deutschen Information- und Kommunikationstechnologie (IKT) Branche im Jahr 2023 rund 215 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders die Abteilung für Informationstechnologie (IT) sticht hervor. Diese weist einen Anstieg von 6,3 % auf einen Umsatz von 126,4 Milliarden Euro aus. Dahingegen verzeichneten die Verkäufe von Konsumelektronik einen Rückgang auf 8,1 Milliarden Euro im Jahr 2023, verglichen mit 8,3 Milliarden Euro im Jahr 2022.

Die deutsche IKT-Branche zeigte sich im Jahr 2024 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen robust und wachstumsstark. Im Jahr 2024 erreichte der Umsatz der Branche 222,6 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 3,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum von 4,6% auf 232,8 Milliarden Euro prognostiziert. Im Bereich der Telekommunikation macht die 5G-Technologie bedeutende Fortschritte. Die Deutsche Telekom plant, bis Ende 2025 eine 5G-Abdeckung von 90 Prozent der Fläche Deutschlands und 99 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Vodafone strebt an, im März 2025 eine 5G-Abdeckung von 95 Prozent der Haushalte zu erreichen. Der Telekommunikationssektor wächst 2025 voraussichtlich um 1,8% auf 74,3 Milliarden Euro, wobei das Geschäft mit Telekommunikationsdiensten den größten Anteil mit 53,5 Milliarden Euro ausmacht. Die Investitionen in Telekommunikationsinfrastruktur steigen um 3,5 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro an, was die Bedeutung des 5G-Ausbaus unterstreicht.

Im Gegensatz dazu steht der Bereich der Unterhaltungselektronik vor Herausforderungen. Hier wird ein Umsatzrückgang von 7,5 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro erwartet, was die wirtschaftliche Unsicherheit und Zurückhaltung der Verbraucher bei größeren Anschaffungen widerspiegelt.

Diese Daten spiegeln das fortgesetzte Wachstum und die unterschiedlichen Aussichten der deutschen IKT- Branche wider, wobei die Telekommunikation von technologischen Fortschritten profitiert, während die Konsumelektronik mit einer gesättigten Nachfrage und vorsichtigeren Verbrauchern zu kämpfen hat.

Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der VIVO TECH GmbH wird maßgeblich von der Konzerngesellschaft, vivo Mobile Communications Co., Ltd., in China bestimmt, da die VIVO TECH GmbH als Dienstleister für diese tätig ist. Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der VIVO TECH GmbH sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern.

Der Umsatz von VIVO TECH GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um 34,2 % gesunken, von 23.436 TEUR im Jahr 2022 auf 15.414 TEUR im Jahr 2023. Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich von 2.535 TEUR im Jahr 2022 auf 1.030 TEUR im Jahr 2023. Damit ist auch der Jahresüberschuss 2023 im Vergleich zu 2022 um rund 78,13 % gesunken.

Der Gewinnrückgang ist primär auf einen deutlichen Umsatzrückgang zurückzuführen. Als operativer Dienstleister der vivo Mobile Communication Co., Ltd. verantwortet die VIVO TECH GmbH die Umsetzung lokal adaptierter Marketingaktivitäten in Europa. Das Unternehmen übernimmt dabei die Finanzierung von Marketingunterstützungspersonal, Marktförderungsmaßnahmen sowie sonstiger laufender Betriebskosten des europäischen Regionalzentrums. Die Vergütung dieser Dienstleistungen erfolgt gegenüber der Muttergesellschaft auf Basis des Kostenaufschlagsprinzips, bei dem Gebühren anhand der entstandenen Aufwendungen zuzüglich einer festgelegten Marge berechnet werden.

Seit 2023 hat die vivo Mobile Communication Co., Ltd. ihre Geschäftsaktivitäten in strategischen europäischen Märkten - insbesondere in Spanien - intensiviert. Diese Expansion führte zu einer Anpassung der Personalstruktur und einer Budgetoptimierung bei der VIVO TECH GmbH als regionalem Zentrum. Die daraus resultierende Senkung der Gesamtbetriebskosten wirkt sich unmittelbar auf die Erlösstruktur aus. Da die Betriebseinnahmen des Unternehmens direkt an die kostendeckenden Dienstleistungsgebühren gekoppelt sind, führte die Kosteneffizienz zu einem Rückgang der Umsatzerlöse und damit zu einem verminderten Vorsteuergewinn.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die VIVO TECH GmbH einen Umsatz von 15.414 TEUR, was einem Rückgang von 8.022 TEUR im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der deutliche Umsatzrückgang ist darauf zurückzuführen, dass die vivo Mobile Communication Co., Ltd. in 2023 die Geschäftsunterstützung in wichtigen europäischen Märkten, z. B. Spanien, verstärkt und entsprechend die Personalstruktur und das Budget der VIVO TECH GmbH als regionales Zentrum angepasst hat. Infolgedessen sind die Betriebskosten von VIVO TECH GmbH insgesamt gesunken, was aufgrund der besonderen Erlösstruktur unmittelbar zu einem Umsatzrückgang geführt hat.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind ebenfalls gesunken, da im Vorjahr dort Währungsumrechnungsgewinn in Höhe von TEUR 742 einmalig enthalten war. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 2.882 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Die größte Senkung entfällt auf die Werbekosten in Höhe von TEUR 2.512 (i. Vj TEUR 5.506). Der Rückgang ist auf die Verlagerung der Geschäftstätigkeiten durch die vivo Mobile auf andere europäische Märkte zurückzuführen.

Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr von 12.825 TEUR auf 8.781 TEUR. Dieser Rückgang ist auf die gesunkene Mitarbeiteranzahl von 77 auf 57 zurückzuführen.

Insgesamt erzielte das Unternehmen einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 1.030 TEUR, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1.505 TEUR entspricht. Der Jahresüberschuss belief sich auf 406 TEUR (Vorjahr: 1.856 TEUR).

Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen verringerte sich zum 31. Dezember 2023 um 80 TEUR auf 151 TEUR.

Zum 31. Dezember 2023 verringerte sich das Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr um 4.177 TEUR von 13.246 TEUR auf 9.069 TEUR. Das Umlaufvermögen umfasst hauptsächlich Forderungen gegen die Konzerngesellschaft VIVO Mobile Communications Co., Ltd., Guangdong, China in Höhe von 6.480 TEUR, was einem Rückgang von 928 TEUR gegenüber dem Vorjahr (7.408 TEUR) entspricht.

Dementsprechend sind die flüssigen Mittel von 4.724 TEUR auf 1.486 TEUR zum 31. Dezember 2023 gesunken. Dennoch war die Gesellschaft im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 3.782 TEUR auf 2.208 TEUR. Dies ist hauptsächlich auf den Rückgang der Rückstellung für Bonuszahlungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 738 TEUR auf 891 TEUR.

Bis zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich das Eigenkapital von 4.940 TEUR auf 5.347 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 36,59 % im Jahr 2022 auf 57,76 % im Jahr 2023.

Im Geschäftsjahr 2023 weichen der tatsächlich erzielte Umsatz und das Ergebnis vor Steuern des Unternehmens stark von den Erwartungen ab und liegen deutlich unter dem erwarteten Niveau. Der Hauptgrund dafür ist, dass wirtschaftliche Unsicherheiten, wie gestiegene Produktionskosten, Lieferkettenprobleme und eine langsamere wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie zu einer gedämpften Nachfrage nach Dienstleistungen führten.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Seit der fortdauernden wirtschaftlichen Unsicherheit im Jahr 2023 steht die europäische Wirtschaft weiterhin unter Druck. Die anhaltenden Lieferkettenprobleme und die gestiegenen Produktionskosten in Folge globaler Herausforderungen belasten die Unternehmen. Die Europäische Zentralbank setzte ihre restriktive Geldpolitik fort, mit mehreren Zinserhöhungen, die zu einer kumulierten Erhöhung von 450 Basispunkten führten. Diese straffere Geldpolitik wirkt sich auf die Kreditvergabe aus und dämpft die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Gleichzeitig bleibt die Rolle der Zinserhöhungen als "zweischneidiges Schwert" bestehen, da sie sowohl der Inflation entgegenwirken, aber auch die wirtschaftliche Aktivität bremsen. Die sinkende Kaufkraft der Verbraucher führt zu einem geringeren Konsum, was die wirtschaftliche Erholung weiter erschwert.

Für das Geschäftsjahr 2023 war ein Umsatz von TEUR 15.414 zu verzeichnen, was einem Rückgang von 34,3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Jahresergebnis betrug TEUR 406 im Vergleich zu TEUR 1.856 im Jahr 2022 spiegelt einen deutlichen Rückgang wider und weist auf steigende Marktkonkurrenz sowie sich erhöhende Betriebskosten hin.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant das Unternehmen einen Umsatzerlös von 13.650 TEUR, was einem Rückgang von 11,45 % gegenüber dem Vorjahresumsatz von 15.414 TEUR entspricht. Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich proportional zurückgehen und 132 TEUR betragen. Dies ist hauptsächlich auf externe politische und wirtschaftliche Einflüsse sowie auf Änderungen in der Unternehmensstrategie zurückzuführen. Obwohl der globale Smartphone-Markt insgesamt einen Wachstumstrend aufweist, steht die Branche vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf rückläufige Gewinnmargen. Diese Entwicklung lässt sich primär auf den intensivierten Wettbewerbsdruck sowie den anhaltenden Preisdruck zurückführen. Zudem steigen die Ansprüche der Verbraucher hinsichtlich Produktqualität und Serviceleistungen kontinuierlich an. Darüber hinaus stellen die Unsicherheiten der globalen Wirtschaftslage sowie potenzielle Störungen in der Lieferkette zusätzliche Risikofaktoren dar, die sich negativ auf die Geschäftsergebnisse auswirken könnten.

Im darauffolgenden Jahr 2025 wird ein weiterer Rückgang prognostiziert, wobei der Gesamtumsatz voraussichtlich 8.000 TEUR und der Gewinn vor Steuern 52 TEUR erreicht. Für die ersten beiden Monate des Jahres 2026 wird ein Umsatzvolumen von rund 1.330 TEUR antizipiert. Diese Schätzung basiert auf einer umfassenden Analyse der aktuellen Marktbedingungen sowie der geschäftlichen Entwicklungen und spiegelt eine konservative Bewertung der zukünftigen Marktentwicklungen wider. Um den potenziellen Marktschwankungen effektiv zu begegnen, sind strategische Maßnahmen geplant. Dazu zählen die kontinuierliche Verbesserung der Produktqualität, die Optimierung des Nutzererlebnisses sowie die Entwicklung innovativer Marketingstrategien. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ein nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten.

Es ist jedoch zu beachten, dass die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen über künftige Entwicklungen auf Einschätzungen der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Erstellung basieren und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die zu anderen Ergebnissen als der gegebenen Prognose führen können.

Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsführung hat ein Compliance-Team eingerichtet, das die Verantwortung für die Sicherstellung eines angemessenen Rahmens für das Risikomanagementsystem übernommen hat. Alle relevanten Risikopotenziale werden regelmäßig identifiziert, analysiert und bewertet. Neben der Festlegung von Verantwortlichkeiten definiert das Risikomanagementsystem Indikatoren für bestandsgefährdende Risiken und überwacht laufend die Liquidität. Im Hinblick auf die Finanzierungs- und Liquiditätssituation sind derzeit keine wesentlichen Risiken erkennbar.

Im Folgenden werden die Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt:

Insgesamt ist unser Risikoprofil für 2023 im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören ein wettbewerbsintensives Umfeld, der Preisdruck im Werbe- und Marketinggeschäft und potenzielle Sanktionen von Behördenseite.

Wettbewerbsintensives Umfeld:

Die Mobilfunkbranche ist bekannt für ihren intensiven Wettbewerb, der durch den Eintritt neuer Wettbewerber und den technologischen Fortschritt weiter verschärft wird. Dies kann zum Preisdruck führen und unsere Margen verschlechtern. Zudem könnten innovative Produkte und Dienstleistungen unserer Konkurrenten die Marktanteile der VIVO-Gruppe beeinträchtigen.

Preisdruck im Werbe- und Marketinggeschäft:

Die steigenden Kosten für Werbung und Marketing könnten unsere Gewinnmargen beeinflussen. Insbesondere im digitalen Bereich können höhere Werbeausgaben erforderlich sein, um mit den steigenden Preisen und dem zunehmenden Wettbewerb Schritt zu halten. Dies könnte unsere Rentabilität beeinträchtigen und zusätzlichen Druck auf unser Budget ausüben.

Potenzielle Sanktionen von Behördenseite:

Bisher gab es vereinzelte Sanktionen von Behördenseite gegen die VIVO-Gruppe, die zu Verkaufsstopps der VIVO Smartphones geführt haben. Potenzielle Sanktionen von Behördenseite stellen für die VIVO TECH GmbH lediglich ein geringes Risiko dar. Da die Gesellschaft auf dem gesamten europäischen Markt aktiv ist und sich als Dienstleister für die VIVO-Gruppe etabliert hat, haben die potenziellen Sanktionen lediglich eine indirekte und überschaubare Auswirkung auf ihre Entwicklung.

Wir werden unser Risikokontrollsystem weiter verbessern, interne und externe Betriebs- und Compliance Risiken ermitteln und die gesunde und langfristige Entwicklung des Unternehmens fördern.

Als Chancen für die Gesellschaft gilt es anzusehen, dass die Einführung von 5G dem Unternehmen in der Mobilfunkbranche eine neue Möglichkeit eröffnet. Die verstärkte Nutzung digitaler Kanäle und Plattformen bietet uns die Gelegenheit, unsere Dienstleistungen und Kundenerfahrungen zu verbessern und neue Einnahmequellen durch digitale Produkte und Dienstleistungen zu erschließen. Durch strategische Partnerschaften mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen können wir neue Märkte erschließen, unser Dienstleistungsportfolio erweitern und unsere Wettbewerbsposition verbessern.

Wir standen vor einer Vielzahl von Risiken und Chancen im Jahr 2023. Um erfolgreich zu sein, müssen wir flexibel sein, uns schnell an veränderte Marktbedingungen anpassen und proaktiv auf neue Technologien und regulatorische Anforderungen reagieren. Durch die Nutzung von Chancen wie 5G, IoT und Digitalisierung können wir als Mobilfunkunternehmen das Wachstum vorantreiben und langfristigen Erfolg sichern.

Die Haupttätigkeit der Gesellschaft besteht in der Erbringung von Dienstleistungen für die VIVO Mobile Communications Co., Ltd., Guangdong, China Der bestehende Dienstleistungsvertrag sieht eine Vergütung anhand eines Cost-plus-Verfahrens vor. Zudem ist der Vertrag mit einer Frist von zehn Werktagen durch VIVO Mobile Communications Co. Ltd. kündbar. Wenn die VIVO Mobile Communications Co. Ltd. den Vertrag in Zukunft nicht verlängert, besteht ein Risiko für das Geschäftsmodell der Gesellschaft. Das Management der VIVO Ltd. erklärte schriftlich, den bestehenden Vertrag vor dem 30. Juni 2026 nicht zu beenden.

Da die VIVO TECH GmbH ausschließlich Dienstleistungen für verbundene Unternehmen erbringt, sind unsere zukünftige Entwicklung und damit unsere Chancen und Risiken wesentlich mit dem Erfolg der VIVO Mobile Communications Co., Ltd., Guangdong, China verbunden.

Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Situation aufgrund politischer Spannungen oder protektionistischer Maßnahmen verschlechtern, könnte dies Auswirkungen auf das Investitionsverhalten der Verbraucher haben. Diesem Risiko ist das Unternehmen indirekt durch seine Abhängigkeit von der Entwicklung der VIVO-Gruppe ausgesetzt.

Das Wechselkursrisiko wird als gering eingeschätzt, da das Unternehmen die Dienstleistungsgebühr in Euro erhält und die funktionale Währung des Unternehmens ebenfalls der Euro ist.

Da die VIVO TECH GmbH ausschließlich entgeltliche Leistungen für die VIVO Mobile Communications Co., Ltd., Guangdong, China erbringt und beide Parteien verbundene Unternehmen sind, wird ein Ausfall der offenen Forderungen als unwahrscheinlich angesehen.

Im Geschäftsjahr 2023 weichen der tatsächlich erzielte Umsatz und das Ergebnis vor Steuern des Unternehmens erheblich von den Erwartungen ab. Der Hauptgrund dafür sind die anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten, einschließlich gestiegener Energiepreise und globaler Inflationsdruck. Die weiterhin bestehenden Herausforderungen wie Lieferkettenprobleme und hohe Produktionskosten beeinträchtigen die Nachfrage nach Dienstleistungen und führen zu einer gedämpften wirtschaftlichen Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben und einen nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten, entwickelt die VIVO Mobile Communications Co., Ltd., Guangdong, China weiterhin neue Marketingmaßnahmen. Unsere Grundsätze und Systeme für das Risiko- und Chancenmanagement bilden den Rahmen für unser Unternehmen, um Geschäfte in einem gut kontrollierten Umfeld zu tätigen.

Zusammenfassend gehen wir von einer stabilen Geschäftsentwicklung der VIVO TECH GmbH aus. Derzeit sind uns keine wesentlichen Einzelrisiken oder kumulierte Risiken bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten.

 

Düsseldorf, den 25 März 2025

VIVO TECH GmbH

Geschäftsführung

Li Changjun

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VIVO TECH GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VIVO TECH GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VIVO TECH GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 25. März 2025

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer

Julian Kübler, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss wurde am 19. März 2025 festgestellt.

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