Oberhaizinger Immobilienverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne-Georg Hostrup seit 14.2.2024 | Prokura |
Hans-Martin Oberhaizinger seit 30.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hans-Martin OberhaizingerOberhaizinger GmbH+1 | 50.00% |
Stefan OberhaizingerOberhaizinger GmbH+1 | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oberhaizinger Corporate Design GmbHJulbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Oberhaizinger Corporate Design GmbH (OCD) projektiert, liefert und montiert Möbel und Einrichtungen für Kunden mit einem eigenen Corporate Design. Die Zielgruppe sind große Unternehmen mit volumenstarken Organisationen und Vertriebsnetzen. OCD beliefert weltweit Kunden, mit einem Schwerpunkt im Automotivesektor, mit spezifisch nach CI (Corporate Identity) Vorgaben der Kunden produzierten Möbeln. Diese Möbel werden von der Muttergesellschaft sowie strategischen Systempartnern der OCD produziert und überwiegend durch Montagepartner bei den Kunden montiert. Die Oberhaizinger Corporate Design GmbH wurde am 03.08.2022 gegründet und hat im Rahmen einer Ausgliederung aus der Oberhaizinger GmbH den Geschäftsbereich Corporate Design zum 01.01.2023 übernommen. Vor dem Hintergrund gibt es keine direkten Vorjahres-Vergleichszahlen. 2. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der OCD gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktmanagement, Projektmanagement und Vertrieb. Die Bereiche Rechnungswesen, Finanzen und IT sind ausgelagert und werden im Rahmen einer Dienstleistungsvereinbarung durch die Muttergesellschaft (Oberhaizinger GmbH) erbracht. Sämtliche Bereiche werden durch den geschäftsführenden Gesellschafter verantwortet. 3. Rechtliche Struktur Sitz der Gesellschaft ist in 84387 Julbach/Buch. 100%ige Gesellschafterin ist die Oberhaizinger GmbH, ebenfalls mit Sitz in 84387 Julbach/Buch. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 eine Niederlassung in 59439 Holzwickede, keine Tochtergesellschaften und keine gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen. 4. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung wird durch das technische Projekt- und Produktmanagement abgedeckt. Hier werden große Kundenaufträge vorprojektiert und Entwicklungen für neue Serienaufträge von den Zielkunden in die Wege geleitet und umgesetzt. Dies erfolgt stets in enger Abstimmung mit den strategischen Systempartnern der OCD. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Die Weltwirtschaft war im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Die anhaltenden kriegerischen Aktivitäten Russlands in der Ukraine, stark gestiegene Energiepreise, eine hohe Inflation sowie die damit verbundene Zinspolitik der Zentralbanken wirkten sich belastend auf das Geschäftsmodell aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt, 15. Januar 2024). Die OCD ist als Lieferant und Servicepartner für verschiedene Automobilmarken auf dem Sektor Corporate Design tätig. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der laufenden Transformation im Automotive Bereich (Verbrenner zu Elektroantrieben), hat sich die Branche im Jahr 2023 weltweit positiv entwickelt. Die Produktion von Kraftfahrzeugen stieg im Jahr 2023 weiter an und erreichte rund 93,5 Millionen Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Zunahme von etwa zehn Prozent. Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 eine Vielzahl neuer Fahrzeugmodelle präsentiert, was sich positiv auf das Geschäftsmodell der OCD auswirkt. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Geschäftsverlauf Nach der Übernahme des operativen Geschäftsbetriebs Corporate Design der Muttergesellschaft (Oberhaizinger GmbH) zum 01.01.2023 im Rahmen einer Ausgliederung, erfolgte im Geschäftsjahr 2023 erstmals eine Abwicklung der Geschäftsaktivitäten in einer eigenen Organisationsstruktur. Das Geschäftsjahr 2023 war das erste Geschäftsjahr der OCD nach der Ausgliederung und ist, trotz der widrigen äußeren Rahmenbedingungen, insgesamt positiv verlaufen. Der OCD ist es gelungen, mehrere Preiserhöhungsrunden auf Seiten der Lieferanten weitestgehend an ihre Kunden weiterzugeben. Ein Teil der Preiserhöhungen der Lieferanten konnten durch Lieferantenwechsel und Optimierungen der Supply-Chain kompensiert werden. Vertriebsseitig war das Geschäftsjahr geprägt von einem anhaltend hohen Umsatz mit einem Hauptkunden im Bereich Automotive. Der Umsatz mit dem Kunden hatte im Jahr 2023 einen Anteil von ca. 38% bezogen auf den Gesamtumsatz und hat zu einem insgesamt höheren Umsatz geführt. Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von der Ausgliederung des vorherigen Profit-Centers Corporate Design aus der Muttergesellschaft und dem damit einhergehenden Aufbau einer eigenständigen Organisationsstruktur. Dieser Prozess ist erfolgreich verlaufen und konnte in 2023 abgeschlossen werden. b) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Rohertrag in Höhe von 6.575 TEUR und einem Jahresüberschuss von 2.634 TEUR abgeschlossen. Der Personalaufwand lag bei 2.016 TEUR, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 909 TEUR. Es wurden Zinserträge in Höhe von 1 TEUR erzielt. Direkte Vergleichszahlen aus dem Vorjahr liegen aufgrund der zum 01.01.2023 erfolgten Ausgliederung nicht vor. c) Finanzlage Die liquiden Mittel betragen zum Ende des Geschäftsjahres 1.567 TEUR. Die Veränderung gegenüber dem Anfang des Geschäftsjahres (24 TEUR) ergibt sich unter anderem durch den Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit (+1.600) TEUR sowie dem Cashflow der Investitionstätigkeit (-57 TEUR). Der Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit wird, neben dem Periodenergebnis, aufgrund der erfolgten Neugründung erheblich beeinflusst durch den Aufbau von Rückstellungen (+1.548 TEUR), dem initialen Aufbau des Umlaufvermögens und der Forderungen aus LuL (-7.158 TEUR) sowie der Verbindlichkeiten aus LuL (+4.456 TEUR). Die OCD hatte im Geschäftsjahr 2023 keine Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten. Das Unternehmen besitzt ausreichend Liquidität, um ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachkommen zu können. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 3.497 TEUR. Zudem gibt es Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.877 TEUR. d) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 9.250 TEUR. Das Eigenkapital beträgt 3.246 TEUR. Das Anlagevermögen beträgt insgesamt 278 TEUR. Den erfolgten Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von 120 TEUR entgegen. Das Umlaufvermögen beträgt insgesamt 8.972 TEUR und entspricht 97 Prozent des Gesamtvermögens. Das Vorratsvermögen in Höhe von 912 TEUR wird in der Bilanz mit den erhaltenen Anzahlungen (912 TEUR) saldiert. Darstellung der Kapitalstruktur anhand der internen und externen Finanzierungsquellen Die Eigenkapitalquote beträgt 35,1 Prozent und liegt damit nach dem ersten Jahr nach Gründung in einem soliden Bereich. Es wurden Rückstellungen in Höhe von 1.549 TEUR gebildet, diese beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Steuern auf Einkommen und Ertrag, ausstehende Rechnungen sowie für Tantiemen. Das Eigenkapital beträgt 3.246 TEUR. Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt 4.455 TEUR. Hiervon betreffen 2.335 TEUR erhaltene Anzahlungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 892 TEUR, Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen betragen 781 TEUR. 3. Gesamtaussage Generell kann festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr 2023 hinsichtlich Organisationaufbau sowie Umsatz- und Ergebnisentwicklung positiv verlaufen ist. Die gesetzten Ziele zu Umsatz und Ergebnis konnten annährend erreicht werden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der OCD wird als gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden, sofern vereinbart. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die wirtschaftliche Lage ist geordnet und wird auch für die Zukunft positiv eingeschätzt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir den Jahresüberschuss als finanziellen Leistungsindikator heran. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde ein Jahresüberschuss (EAT) von 2.700 TEUR geplant. Der tatsächliche Jahresüberschuss per 31. Dezember 2023 in Höhe von 2.634 TEUR liegt somit leicht unter den Erwartungen. III. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Prognose Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ("Wirtschaftsweise") erwartete für das Jahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,1 %. Für das Jahr 2025 wird ein Wachstum von 0,4 % erwartet. Die Inflationsrate in Deutschland wird von durchschnittlich 5,9 % im Jahr 2023 voraussichtlich auf 2,2 % in 2024 zurückgehen. Im Jahr 2025 dürfte die Inflationsrate mit 2,1 % wieder nahe dem EZB-Zielwert von 2,0 % liegen. (Quelle: Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2024/25 aus 12/2024). Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Wir haben uns im Geschäftsjahr 2024 verstärkt um den Geschäftsbereich Business Development und die Verbesserung der Supply-Chain gekümmert. Ziel war es, in 2024 den Umsatz innerhalb der bestehenden Rahmenverträge mit den internationalen Kunden im Bereich Automotive weiter zu erhöhen. In 2024 liefen keine der bestehenden Verträge aus. Bzgl. der Verlängerung eines in 2025 endenden Vertrages wird rechtzeitig mit dem Kunden Kontakt aufgenommen. Nach den stark gestiegenen Rohstoffpreisen in 2022 und 2023 waren in 2024 die Lohn- / Gehaltskosten unserer Lieferanten ein Faktor, den es zu berücksichtigen galt. Erwartete Preissteigerungen haben wir z.T. umgangen durch eine teilweise Verlagerung der Produktion in das Ausland sowie einer Optimierung der Transportwege von unseren Lieferanten direkt zu unseren Kunden. Im Geschäftsjahr 2024 wurde außerdem die Oberhaizinger Corporate Design Italia S.R.L, Bozen, Italien von der Gesellschaft gegründet. Für 2025 steht die Verlängerung eines wesentlichen Rahmenvertrages im Fokus der Tätigkeiten. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2026 ist die Umstellung auf ein neues ERP-System geplant. Die entsprechenden Vorbereitungen werden die operativen Tätigkeiten in 2025 deutlich beeinflussen. Darstellung der erwarteten Entwicklung der Finanz- und Ertragslage Die Umsatzentwicklung, insbesondere mit den bestehenden Hauptkunden, wurde auch für 2024 als grundsätzlich positiv eingeschätzt. Vor Hintergrund der unklaren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 für das Geschäftsjahr 2024 jedoch konservativ mit einem Umsatz in Höhe von ca. 26 Mio. EUR sowie einem Jahresüberschuss (EAT) in Höhe von ca. 2.800 TEUR geplant. Der geplante, ungeprüfte Umsatz konnte mit ca. 31 Mio. EUR deutlich übertroffen werden. Zum EAT 2024 kann zu diesem Zeitpunkt noch keine Aussage getroffen werden, er wird jedoch auch über Plan erwartet. In 2025 wird von dem Hintergrund einer sich eintrübenden allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie im speziellen im Bereich der Automobilindustrie mit einem Umsatzrückgang auf ca. 24 Mio. EUR geplant. Der Jahresüberschuss wird für das Jahr 2025 wird deutlich unter dem des Jahres 2023 erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht Darstellung der wesentlichen Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Durch ein zeitnahes Planungs- und Berichtswesen verfügen wir über ein sensibles Frühwarnsystem, um auf Veränderungen jederzeit schnell und sachgerecht reagieren und somit das Unternehmen auch in schwierigeren Marktsituationen sicher steuern zu können. Unsere Planung ist wie folgt gegliedert: eine mehrjährige Geschäftsjahresplanung aufgrund derer wir die Unternehmenssteuerung vornehmen, sowie monatliche Forecast-Planungen für die Umsatz- und Liquiditätsentwicklung, um gegebenenfalls eine schnelle Ergebnis- und Kosteneinschätzung bei Umsatzschwankungen zu bekommen und entsprechend Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.
H = Hohes Risiko (Chance) M = Mittleres Risiko (Chance) L = Geringes Risiko (Chance) 1. Risiken Als erhebliches Risiko bewerten wir die allgemeine weltpolitische Lage. Anhand des Ukraine-Kriegs sieht man, wie schnell geopolitische Entwicklungen sich indirekt in Form von erhöhten Energiepreisen und steigender Inflation auf die volkswirtschaftliche Lage und damit auch auf das eigene Geschäft auswirken können. Das Agieren des amerikanischen Präsidenten und seiner Zollpolitik verunsichert die gesamte Weltwirtschaft. Prognosen sind extrem schwer. Der direkte Umsatz der OCD in den USA ist mit <0,5% zu vernachlässigen. Allerdings hat die Zollpolitik Auswirkungen auf die europäische Automobilindustrie. Hinzu kommt eine unklare Situation bzgl. des begonnen Technologiewandels von der Verbrenner- zur Elektrotechnik. Dieses hat Auswirkungen auf die Gewinne und damit verbunden auf die Investitionsbereitschaft der Hersteller und indirekt auch auf die Autohändler. Die weitere Entwicklung der gesamten Automobilindustrie, die sich gerade im Transformationsprozess befindet, ist langfristig schwer einschätzbar. Aus der aktuellen Situation raus, sehen wir moderate Risiken für das eigene Geschäft. Die zu erwartende Wirtschaftsentwicklung nahe Null in Deutschland wird auch zu einem Rückgang der Kaufbereitschaft unserer Kunden hierzulande führen. Insgesamt stufen wir dieses Risiko als mittel ein, da die OCD zum einen sehr international aufgestellt ist und zum anderen unterschiedliche Automobilmarken zu ihrem Kundenkreis zählt. Ausfallrisiken aus Forderungsverlusten schätzen wir bedingt durch Kundenanzahlungen sowie der Kundenstruktur der OCD als gering ein, deren Auswirkungen auf die VFE-Lage ist dabei ebenfalls als gering zu bewerten. Liquiditätsrisiken sehen wir aufgrund unseres hohen Bestands an liquiden Mitteln zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Unsere Risiken aus Währungsschwankungen sind ebenfalls sehr begrenzt, da die Geschäfte ausschließlich in EUR abgewickelt werden. 2. Chancen Unsere internationale Geschäftstätigkeit bietet uns die Chance auf allen Kontinenten geschäftlich aktiv zu sein. Das verringert deutlich eine Abhängigkeit vom Binnenmarkt und damit einer Koppelung an eine mögliche Rezession in Deutschland. Daraus können sich neue Chancen ergeben, welche sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Insgesamt stufen wir die Chance als mittel ein. Die Aus- und Weiterbildung hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert und wird von uns als wichtige Zukunftsinvestition gesehen. Hieraus können sich für die weitere Entwicklung mittlere Chancen ergeben. Wir halten unsere IT-Software stets auf dem neuesten Stand und optimieren permanent unsere IT-gestützten Prozesse. Insbesondere stärken wir mit der Digitalisierung unsere Geschäftsprozesse, indem wir ein durchgängigen Auftragsmanagementprozess von der Projektplanung bis zur Rechnungstellung verfolgen. An dieser Zielsetzung werden wir innerhalb der nächsten Jahre intensiv arbeiten. So ist zum Beginn des Geschäftsjahres 2026 die Neueinführung eines ERP-Systems geplant. Hieraus ergeben sich Chancen, welche wir ebenfalls als mittel einstufen. Mit unserem weltweiten Rollout von Corporate Design Möbel für unseren Premiumvertragspartner, werden wir unsere internationale Vertriebstätigkeiten weiter ausbauen. Hieraus ergeben sich Chancen, welche wir als mittel einstufen. 3. Gesamtaussage Die Entwicklung der Lohnkosten, die weitreichenden Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie der Zollpolitik der USA können die Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen. Risiken in Zusammenhang mit dem Fortbestand des Unternehmens sind derzeit nicht erkennbar. In den erläuterten Chancen sieht die Gesellschaft Potentiale zu einer positiven Geschäftsentwicklung.
Julbach/Buch, den 21. Mai 2025 gez. Hans-Martin Oberhaizinger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Oberhaizinger Corporate Design GmbH hat ihren Sitz in Julbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 13389 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Durch die Ausgliederung des Teilbetriebs "Corporate Design" auf die Gesellschaft (siehe unten) sind die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bereits in diesem Jahresabschluss anzuwenden, § 267 Abs. 4 S. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Die Gesellschaft hat im Wege der Ausgliederung gemäß Ausgliederungsvertrag vom 28. Juli 2023 der übertragenden Gesellschaft Oberhaizinger GmbH, Julbach, Teile des Vermögens (Teilbetrieb "Corporate Design") mit Wirkung zum 1. Januar 2023 übernommen. Von der Ausgliederung waren folgende Posten betroffen:
C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten linear und pro rata temporis. Auf die Nutzung des erworbenen Firmenwerts aus der Übernahme der Dyck & Franke Dortmund GmbH, Holzwickede, wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Da wir hier unser Tätigkeitsfeld ausgeweitet haben, konnten wir seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren des § 253 Abs. 3 HGB zugrunde. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten linear und pro rata temporis. Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen werden bei Anschaffungskosten bis 800 € im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 S. 2 HGB) bewertet. Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Preisminderungen oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. Das Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte offen von dem Posten Vorräte abzusetzen, wurde ausgeübt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestand gebildet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen umfassen alle ungewissen Steuerschulden der Gesellschaft, die bis zum Ablauf des Geschäftsjahres wirtschaftlich oder rechtlich entstanden sind. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren wieder umkehren werden, werden latente Steuern berechnet. Es wird nur ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt mit einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren zu rechnen ist. Die Gesellschaft macht vom Ansatzwahlrecht für aktive latente Steuern keinen Gebrauch. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Produkte geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Skonti, Kundenboni und Rabatte. D. Erläuterungen zur Bilanz D.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel zu ersehen.
Die Zugänge zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten enthalten TEuro 737.136,27 im Rahmen der Ausgliederung des Geschäftsbereichs Corporate Design auf die Gesellschaft. Weiterhin enthalten die Zugänge zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten TEuro 56.983,21 aus Investitionen im Geschäftsjahr 2023. 1) bedeutet Abschreibung im Geschäftsjahr 2023 2) bedeutet übernommene Abschreibung von der Oberhaizinger GmbH, Julbach durch die Ausgliederung des Geschäftsbereichs Corporate Design D.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 10 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEuro 0) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEuro 3.795 (Vorjahr: TEuro 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 3.795 (Vorjahr: TEuro 0). D.3 Eigenkapital Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. D.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen enhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 751 (Vorjahr: TEuro 0). D.5 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bewegen sich wie im Vorjahr im branchenüblichen Bereich und sind somit nicht angabepflichtig. Diese sind überwiegend durch Bürgschaften fremder Dritter mit entsprechender Haftung der Oberhaizinger Corporate Design GmbH für diese Bürgschaften und Garantien Dritter abgesichert. Auch hieraus ergibt sich aufgrund der Branchenüblichkeit keine Angabepflicht. Eine Inanspruchnahme der Oberhaizinger Corporate Design GmbH aus der Haftung für diese Bürgschaften und Garantien Dritter wird aufgrund der niedrigen Mängelquote und der zu erwartenden Vertragserfüllung nicht erwartet. D.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz erscheinenden oder unter den Haftungsverhältnissen anzugebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- sowie Leasingverträge. Die Verpflichtungen daraus betragen TEuro 351. Die bestehenden PKW-Leasing haben durchschnittlich eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Mieten können im Wesentlichen mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 4 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten. F. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 30 Mitarbeiter beschäftigt. Diese unterteilen sich wie folgt:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren folgende Geschäftsführer für die Gesellschaft tätig. Geschäftsführung: Herr Hans-Martin Oberhaizinger, Diplom-Ingenieur (FH) (Kaufmann) Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im Geschäftsjahr 2024 wurde die Tochtergesellschaft Oberhaizinger Corporate Design Italia S.R.L., Bozen, Italien, gegründet. G. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.634.263,22 Euro zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Julbach, 21. Mai 2025 Oberhaizinger Corporate Design GmbH gez. Hans-Martin Oberhaizinger, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu den vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Oberhaizinger Corporate Design GmbH, Julbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Oberhaizinger Corporate Design GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oberhaizinger Corporate Design GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Die Oberhaizinger Corporate Design GmbH war bis zum 31. Dezember 2022 eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der Oberhaizinger Corporate Design GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, wurde daher nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 21. Mai 2025 consaris
AG
Albert Schick, Wirtschaftsprüfer Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer |
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